In einem sind wir uns alle einig: Für JavaScript ist genau jetzt die Zeit zu glänzen. Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu. In den vergangenen 12 Monaten haben wir bereits viel über React, Angular und Vue gehört – und das werden wir auch weiterhin – denn Single-Page-Applications (SPA) werden immer beliebter. Zum fünften Jahr in Folge ist JavaScript laut den Ergebnissen der 2017 Developer Survey von Stackoverflow die am häufigsten verwendete Programmiersprache. Mit den vielfältigen Möglichkeiten im Front-End und Back-End hat das JavaScript – und seine entsprechenden Frameworks – diese Auszeichnung aus der Entwicklerwelt auch wirklich verdient.

Welchen Einfluss haben JS Frameworks auf das A/B-Testing?

JavaScript Frameworks wie React.j, Angular.j, Vue.js und Ember.js sind vor allem deshalb heute so verbreitet, da sie Entwicklern ermöglichen, fortschrittliche Nutzeroberflächen mit exzellenter User Experience zu bauen und so die Conversion Rate einer Webseite zu steigern. Weitere Vorzüge sind:

  • Kein Neuladen der Seite
  • Kürzere Ladezeiten
  • Starke, verbesserte User-Interaktionen
  • Verringerter Datentransfer
  • Schnellere Entwicklung mit wiederverwendbaren Elementen

Nichtsdestotrotz bergen JS Frameworks eine Herausforderung: Die Art und Weise, wie sie arbeiten, kann die Arbeit eines A/B-Testing-Tools kundenseitig sehr schwierig machen (z. B. Webbrowser).  

So wird eine Seite, während ein User auf der Homepage surft, nicht aktualisiert – nicht einmal die URL. Jede Interaktion, die der User mit der Seite ausübt, ändert deren Status (zum Beispiel die verschiedenen Elemente, die auf dem Bildschirm zu sehen sind). Da die meisten A/B-Testing-Tools Änderungen aber nur ausspielen, wenn die Seite zum ersten Mal aufgerufen und geladen wird, kann das Tool diesen Interaktionen nicht gerecht werden.

Bei React JS, zum Beispiel, erfordert jede User-Interaktion von mindestens einer der User-Interface-Elemente (UI), sich zu aktualisieren, was wiederum jede Modifikation, die das A/B-Testing-Tool macht, löscht.

Comment Leboncoin améliore l'UX grâce à ReactWir wechseln mit unserer Seite gerade auf ein neues Framework, React JS. Das hat für uns vor allem zwei Vorteile: Wir können unseren Usern fortschrittlichere Funktionen bieten und es vereinfacht die Rekrutierung neuer Entwickler für unser Team, da React in Entwicklerkreisen einfach sehr beliebt ist. Wir brauchten also unbedingt ein A/B-Testing-Tool, das mit diesem Framework kompatibel ist.
Michael Hamon, Head of UX bei Leboncoin.fr

Wenn Ihre Single-Page-Application auf einem der zuvor genannten Frameworks basiert, wissen Sie sicherlich bereits, wie problematisch das Aufsetzen eines A/B-Tests sein kann. Es ist umständlich, frisst Zeit und wertvolle Energie. Diese amerikanische Agentur für Conversion Optimierung hat sich dieser Herausforderung einmal angenommen und aufgezeigt, wie schwierig genau das Testing hier werden kann, sehr lesenswert!

Das A/B-Testing auf Single-Page-Applications kann zusammenfassend oft nur auf zwei Weisen erfolgen:

  • Die eine besteht aus der Identifikation verschiedener „Status“ der Applikation Ihres Interesses. Dann wird diese so aufgesetzt, dass ein API aufgerufen wird, um die gewünschte Modifikation auszuspielen, wenn jeder „Status“ aufgezeigt wird. So kann ein „Status“ beispielsweise ein Registrierungsformular zeigen, eine Liste verschiedener Suchergebnisse einblenden usw.
  • Die zweite Weise erfordert das Hardcoding bestimmter Modifikationen (serverseitig) oder den benutzerdefinierten Einsatz für jede einzelne neue Testkampagne.

Diese Möglichkeiten sind umständlich und viel zu oft von dem verwendeten Framework abhängig

Sie ahnen es schon: Wer so vorgeht, wird bei der Umsetzung früher oder später auf die Unterstützung eines Technikers angewiesen sein. Wie ärgerlich, schließlich möchten wir doch alle agil sein und so eigenständig wie möglich arbeiten. Sagen wir es, wie es ist: Die oben genannten Vorgehensweisen sind nervig und viel zu umständlich für unsere Optimierungsideen.

Eine universelle A/B Testing-Lösung

Benoit Lelong - Chief Technical Officer - AB TastyReact ist für AB Tasty so wichtig, weil es zu einem riesigen technischen Trend geworden ist, insbesondere bei der Migration von Websites und allem, das mit Conversion Funnels zu tun hat.
Benoit Lelong, Chief Technical Officer, AB Tasty

AB Tasty hat sich der Herausforderung des A/B-Testings auf allen Single-Page-Applications bewusst gestellt. Dazu wurde eine besondere technische Integration entwickelt, die das gesamte Produkt universell einsetzbar macht. Die leichte Anwendung, die von unseren Kunden so geschätzt wird, blieb natürlich erhalten. Dabei wurde eine umfassend kompatible Lösung entwickelt, die zu keinem Zeitpunkt an ein Framework gebunden ist (Stichwort: Langlebigkeit).

Dank des großen Engagements des AB Tasty Research & Development Teams und der Unterstützung des gesamten Unternehmens, konnte ein einzigartiges Expertenteam gebildet werden. Dieses hat monatelang ausschließlich daran gearbeitet, AB Tasty so zu gestalten, dass das Tool es mit jeder einzelnen Singe-Page-Application und allen Frameworks wie React, Vue, Angular oder Ember aufnehmen kann.

Dass AB Tasty so kompatibel werden konnte, wie es jetzt ist, liegt an der Tooleigenschaft, Testmodifikationen 60 Mal pro Sekunde zu prüfen und anzuwenden. Alle 16 Millisekunden, bevor der Browser den Inhalt rendert, klinkt AB Tasty sich ein und prüft, ob Änderungen vorgenommen werden sollen; wenn ja, führt AB Tasty diese aus. Unser Team hat zudem eine neue Meta-Sprache entwickelt, um Inhalte der Variationen zu beschreiben und zu interpretieren. Somit können wir Inhalte nicht nur als JavaScript speichern, sondern auch eine Historie aller Änderungen speichern und diese je nach Bedarf anwenden.

Wenn eine User-Interaktion eine React-Komponente triggert, die erneut gerendert werden muss, führen wir die Änderung durch, bevor der Browser beginnt, das zu rendern, was React ihm sendet. Dies funktioniert genauso für Vue.js, Ember.js oder jedes andere JavaScript Framework. Das macht das A/B-Testing vom Framework unabhängig und auf jeder (!) Webseite und Anwendung möglich.

Auch, wenn Sie derzeit keins der zuvor erläuterten Frameworks nutzen, können Sie von den zahlreichen Vorteilen profitieren!


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