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Personalisierung

7 Insights unserer UX-Designer für Ihre Website Personalisierung

by Sonia Hofmann
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Zwei der AB Tasty UX-Designer, Noémie und Wilson, teilen mit uns ihre Expertentipps zum Thema Website-Personalisierung.


1) Mit Personalisierung geht man eine Bindung ein

Personalisierung ist wie eine Beziehung. Oder ein Vertrag, den ein Unternehmen mit einem Website-Besucher eingeht. Mit dem steigenden Bewusstsein, dass der Anbieter verantwortungsvoll mit den Daten umgeht, wird die Bindung gestärkt. Je größer das Vertrauen in ein Unternehmen ist, desto ausgereifter können die Personalisierungsmethoden auf einer Website sein.

2) WER, WAS, WANN und WIE

Das Wer, Was, Wann und Wie der PersonlisierungFür eine erfolgreiche Website-Personalisierung – wie bei jeder anderen Personalisierungsstrategie auch – muss klar sein: Wer ist meine Zielgruppe, welche Anforderung hat sie und wann oder wie sollen diese erfüllt werden?

Bevor diese Informationen vorliegen, macht Personalisierung keinen Sinn. User Insights, durch Session Recording, Heatmaps, NPS-Umfragen oder Ähnliches, geben erste Anhaltspunkte. Angaben über Ihre Bounce-Rate und Page-Flow-Analytics sind ebenso aufschlussreich. Die Frage nach dem „Wann“ kann beantwortet werden, indem Sie sich einmal Ihre Daten über die Login- und Kaufzeit Ihrer User ansehen und einen Blick auf favorisierte Tages-, Jahreszeiten etc. werfen.

3) Verhaltens-Personalisierung vs. Marketing-Personalisierung

Website-Personalisierung kann man in zwei Gruppen aufteilen: die Verhaltens-Personalisierung optimiert die User Experience auf einer Website und die Marketing-Personalisierung zielt auf kurzfristige Marketingerfolge ab.

 

Beispiel einer Marketing-Personalisierung: Pop-Ups und Banner, um User gezielt anzusprechen

Sowohl die Verhaltens- als auch die Marketing-Personalisierung dienen zur Steigerung der Conversion Rate. Der Weg dahin ist schlichtweg ein anderer.

Wenn Sie AB Tasty nutzen, können Sie Verhaltens-Marketing ganz einfach im visuellen Editor einsetzen: Anordnungen auf der Seite ändern, Farben und Texte anpassen, einzelne Seiten verbessern… Für die Marketing-Personalisierung geben wir Ihnen ein Feature an die Hand, mit dem Sie verschiedenste On-Site Marketing-Kampagnen, wie Banner, Countdown-Zähler und Pop-Ups aufsetzen können – in nur wenigen Klicks.

4) Langfristige Kundenbindung vs. kurzfristiges Engagement

Mit der Strategie hinter der Verhaltens-Personalisierung können Sie die Kundenbindung langfristig stärken. Eine Website mit guter UX macht Kunden zufrieden und sie kehren gerne auf Ihre Homepage zurück.

Die Idee der Marketing-Personalisierung basiert auf dem Ziel eines kurzfristigen Hochs. Ein zeitlich begrenzter Sale, zum Beispiel, sorgt für gesteigerte Kauflust und erhöhtes Engagement, das nur kurz verweilt.

Was heißt das für Sie? Kombinieren Sie beide Ansätze!

5) User Experience – Gängige Website-Probleme, die Sie mit Personalisierung lösen können:

  • Website-Besucher sehen Inhalte, die für sie irrelevant sind
  • Der Kaufprozess ist umständlich
  • Zu viel Ablenkung auf der Seite
  • Marketing-Botschaften passen nicht zum User
  • Besucher fühlen sich von Ihrer Marke nicht angesprochen und gehen
Mit den richtigen User Insights zur erfolgreichen Personalisierung
User Insights wie das Session Recording, Heatmaps, NPS-Umfragen und Ähnliches liefern Marketern wichtige Einblicke, um das Publikum einer Website wirklich zu verstehen und so wichtige UX-Probleme anzugehen.

6) Ja, Personalisierung kann auch zu weit gehen

Wichtig: Wenn Sie Ihre Website personalisieren, muss die Kundenansprache zu dem Vertrauen passen, dass User Ihrem Unternehmen entgegen bringen.  Mit anderen Worten: Wer bereits mehrmals auf Ihrer Seite eingekauft hat, möchte eher mit seinem Vornamen begrüßt und angesprochen werden als ein User, die erstmalig auf Ihrer Seite ist. Nochmal: Personalisierung ist gut, kann aber auch abschrecken. Dieses englischsprachige Video geht darauf genauer ein:

7) Eine Datenquelle ist nicht genug

Eine gute Website-Personalisierung beginnt und endet mit guten User-Daten. Verlassen Sie sich dazu nicht auf eine Quelle, sondern ziehen Sie mehrere Informationen heran: Setzen Sie eigene Insights um, werten Sie Ihr Webanalytics-Tool aus usw. Wie bereits erwähnt: Es geht um das richtige WER, WAS, WANN und WIE.

Noemie
Noémie Lecorps, Senior UX-Designer bei AB Tasty

Noémie arbeitet bei AB Tasty an Produktvisionen. An der digitalen User Experience reizt sie vor allem die Psychologie dahinter, das Design-Verständnis und die Umsetzung in eine entsprechende Marketing-Strategie. Neben ihrer Arbeit bei AB Tasty unterrichtet Sie an der Universität. 2014 gründete sie ihre eigene UX-Agentur in Frankreich.

Wilson
Wilson Ngaruye, Lead UX Designer bei AB Tasty

Wilson arbeitet gemeinsam mit Noémie am AB Tasty Produktdesign und der UX des Tools. Zuvor war er für u.a. für Axa tätig. Im Jahr 2015 rief er DressTime ins Leben, eine erfolgreiche Fashion & Lifestyle App.

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