Bessere User Experience = Bessere Conversion Rate?

Teil 2

Betrachten Sie die User Experience (UX) so: Sie ist genauso wichtig, wie Ihre Webseite, Ihr Produkt, Ihre Dienstleistung oder Ihre App.

Und warum? Weil eine gelungene UX über Erfolg oder Misserfolg Ihrer Webseite entscheidet. Wenn Besucher die Navigation oder das Interface Ihrer Webseite nicht verstehen und sie deshalb eine gewünschte Handlung nicht ausführen, ist Ihre UX schlecht.

Mehr und mehr Unternehmen verstehen inzwischen, dass es notwendig ist, Zeit und Geld in ihre UX zu investieren. Nur so können Sie im digitalen Konkurrenzkampf die Nase vorne behalten. Denn obwohl unsere Gesellschaft überaus medienversiert und tagtäglich online unterwegs ist, wollen User durch Ihre Webseite oder Ihr Produkt geleitet werden. Sie möchten an die Hand genommen werden und ohne selbst suchen zu müssen, um genau das finden, was sie brauchen. Um sicherzustellen, dass Ihre Besucher die perfekte User Experience erleben, müssen Sie viel Arbeit in Ihre Webseite stecken. Doch es lohnt sich.

Was versteht man unter User Experience?

Donald Norman prägte Begriff der User Experience bereits in den frühen 90ern und machte ihn weltweit bekannt. Obwohl der Begriff meistens im Internetumfeld genutzt wird, kann dieser genauso auf alltägliche Erfahrungen übertragen werden, egal ob digital oder nicht. Eine ausführlichere Definition finden Sie in unserem letzten Artikel zum Thema UX.

User Experience Grafik

Doch wie können Sie eine positive User Experience schaffen und Ihre Conversions verbessern?

Schauen wir uns zunächst ein Beispiel einer Webseite mit einer schlechten UX an. Diese Seite hat vermutlich die schlechteste UX, die Sie jemals sehen werden.

Wenn Ihre Seite zu viele Handlungsoptionen bietet, setzen Sie Ihre Besucher einer Reizüberflutung aus: Es gibt zu viele Informationen, zu viele Möglichkeiten, zu viele klickbare Elemente. Besucher reagieren frustriert und konvertieren somit kaum. Man spricht in solchen Fällen vom Paradox-of-Choice, der Qual der Wahl. Die goldene Regel beim Gestalten einer gelungenen UX lautet daher: weniger ist mehr!

  • Daten-Insights: Für ein besseres Verständnis Ihrer Besucher

Um die UX Ihrer Seite zu verbessern, sollten Sie sich als erstes nur auf ein einzelnes, ganz bestimmtes Problem fokussieren, anstatt sich der gesamten Seite zu widmen. Konzentrieren Sie sich auf das genaue Nutzerproblem, das hier besteht und versuchen Sie, es zu lösen.

Hierzu beginnen Sie mit einer ausführlichen Untersuchung Ihrer Webseite, um Conversion Hindernisse aufzudecken. Beispielsweise können Sie bei der quantitativen und qualitativen Analyse Ihres Sales Funnels bgeinnen und mithilfe eines Analytic Tools Unterseiten identifizieren, die womöglich ein Problem für die Benutzerfreundlichkeit Ihrer Seite darstellen. Vor allem aber müssen Sie das Verhalten Ihrer Besucher besser verstehen. Gehen Sie Conversion Hindernisse einzeln an und setzen Sie beim Lösen der Probleme stets die Nutzerbrille auf – Betrachten Sie Ihre Seite also mit den Augen Ihrer User.

  • User-Feedback: Berücksichtigen Sie Kundenmeinungen

Wenn Sie Usern den Besuch Ihrer Webseite so einfach wie möglich machen wollen, ist es wichtig, diese näher kennenzulernen. Ein tieferes Verständnis Ihrer Besucher gibt Ihnen die Möglichkeit, eine fließende Customer Journey zu erstellen und fortlaufend den Traffic Ihrer Webseite und Conversions zu steigern.

Versetzen Sie sich in die Lage Ihres Nutzers. So können Sie feststellen, was bereits gut funktioniert und was nicht und an welcher Stelle es Probleme gibt. Eine Liste mit „positiven und negativen Elementen“ zu erstellen, verschafft eine gute Übersicht.

Sie können auch einen Schritt weitergehen und Ihre Besucher direkt nach deren Meinung fragen. Kundenumfragen sind der beste Weg herauszufinden, was Ihre Besucher wollen, nach was Sie suchen und welche Elemente Ihrer Webseite, Ihres Produkts oder Ihrer App ihnen gefallen oder nicht gefallen. Durch stetige Rückmeldungen über Umfragen, Fragebögen etc. können Sie sicherstellen, dass sich Ihre UX permanent verbessert.

  • Ihre Hypothese zur Verbesserung der Webseite sollten Sie A/B testen und personalisieren 

Nur so umgehen Sie Stolpersteine. Bei einem A/B Test wird eine Variante einer Seite (eines Bildes, eines CTAs etc.) erstellt und nur einem Teil Ihrer Besucher ausgespielt. So können Sie die Ergebnisse der modifizierten Variante mit der Originalversion gezielt vergleichen.

Mithilfe der Personalisierung werden Nachrichten, Bilder oder CTAs, abgestimmt auf die individuelle Situation eines Besuchers, gesendet. Das garantiert eine persönliche Ansprache. Es kann eine Nachricht je nach Stadt, in der Ihr Besucher geortet wird, je nach Endgerät oder demografischen Indikatoren sein. Auch wechselnde Nachrichten, basierend auf Tages-, Jahreszeit etc., sind möglich.

Ein anderes Beispiel für die Personalisierung sind Nachrichten, je nachdem, ob ein Nutzer die Webseite zum ersten Mal besucht oder wiederkehrt. Einem neuen Besucher kann dementsprechend mehr Information anzeigt werden, während man bei wiederkehrenden Nutzern Kundenbindungsmaßnahmen einleiten kann.

Neben A/B Tests und Personalisierungen gilt es, UX Stolperfallen zu vermeiden. Sie sollten sich nicht lange an Elementen aufhalten, die für Ihre Webseite nicht entscheidend sind. Rationalisieren Sie Ihren Nutzerpfad und machen Sie sich deutlich, welche Elemente auf Ihrer Webseite wirklich unverzichtbar und besonders vertrauenserweckend sind. Dazu zählen Versandinformationen, Kundenzitate, Pressemeinungen, Kontaktinformationen und Hinweise auf die Zahlungssicherheit.

Ziel ist es, einen Kompromiss zwischen den wichtigsten Elementen und einem verständlichem, klaren und fließenden Designs zu schaffen.

So setzt sich eine gute User Experience zusammen

  • Die Performance Ihrer Seite ist für UX wichtig

Für eine vollständige Conversion Rate Optimierung (CRO) kommt es auch auf die Performance Ihrer Webseite an. Die Ladezeit der Seiten sollte angemessen sein. Jede Art der Optimierung auf Ihrer Webseite läuft Gefahr, erfolglos zu sein, wenn die Seite an sich zu lange lädt. Lange darauf zu warten, dass eine Seite vollständig angezeigt wird, ist für Ihre Besucher nicht nur frustrierend, sondern lässt diese auch das Vertrauen in Ihre Seite verlieren und wirkt sich negativ auf Ihre Conversions aus.

Fazit

Die User Experience spielt eine essentielle Rolle für die Conversion Rate Ihrer Webseite. Eine Seite, die gute Conversions aufweist, hat eine gute User Experience. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, eine gelungene User Experience zu schaffen. Dazu zählen vor allem die Punkte, die wir in diesem Beitrag angesprochen haben: Design, Qualitätssicherung, schnelle Ladezeit und Verständnis gegenüber Kundenbedürfnissen. Zeit und Geld in die Optimierung Ihrer User Experience zu investieren, wird sich durch gesteigerte Conversions auf Ihrer Webseite auszahlen. Sehen Sie selbst!

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