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Neuheiten, Personalisierung

5 verschiedene Perspektiven der Zielgruppensegmentierung (Teil 2)

by Sonia Hofmann
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Das ist Teil 2 eines zweiteiligen Artikels. Sie haben Teil 1 verpasst? Lesen Sie ihn hier nach.


Generation

Ja, wir sind nicht überrascht zu erfahren, dass Millenials und die Generation Z sich mit Personalisierung, Mobile- und Online-Shopping wohler fühlen als die Generation X, Baby Boomer und Silent Generation der Eltern und Großeltern (obwohl diese scheinbar ständig aufholen).

Aber haben Sie sich mal überlegt, wie diejenigen in ihren Dreißigern, Zwanzigern und Teenageralter den Konsumismus aus einer fast philosophischen Perspektive betrachten?

Eine aktuelle Umfrage von Salesforce hat beispielsweise herausgefunden:

“Bei Millenials und der Generation Z ist es wahrscheinlicher, dass diese sich zu Unternehmen hingezogen fühlen, die mit Werten überzeugen: 55% kaufen eher etwas, wenn eine gemeinnützige Spende mit dem Kauf verbunden ist, verglichen mit 42% der Generation X und 31% der Boomer und Traditionalisten.”

Angela Woo, Mitglied des Forbes Agency Council, führt die  ‚Neigung zu erfahrungsbasiertem Konsum, wertvollen Marken und Sparen auf die trostlosen wirtschaftlichen Bedingungen und die erschütternden Ereignisse, die ihre Erziehung betreffen, zurück.

Sie umschreibt ihre Worte und argumentiert:

  • Millenials wollen, dass sich ihr Einkauf gut anfühlt.
  • Millenials legen Wert auf Erfahrungen.
  • Millenials teilen gerne mit ihren Freunden.
  • Millennials kaufen promiskuitiv ein.
  • Millennials vertrauen auf von Kollegen generierte Empfehlungen.
  • Millennials suchen nach Relevanz.

Es hat viel mehr damit auf sich, wie jüngere Generationen an das Einkaufen herangehen, als nur „mobiles Surfen“. Es lohnt sich also, den Artikel in der Forbes mal zu lesen.

Saisonal

E-Commerce Experten sind sich der saisonalen Hochs und Tiefs im Traffic bewusst.  In den USA sind Thanksgiving und Black Friday vielleicht die perfekten Beispiele schlechthin. Die Präferenzen beim In-Store vs. Online-Shopping an diesen entscheidenden Tagen sind gut dokumentiert, wie in der folgenden 2018er ‘Pre-Thanksgiving Pulse Survey’ von Deloitte.

 

Seasonal audience segments thanksgiving
Quelle: Deloitte, 2018 Pre-Thanksgiving Pulse Survey, November 2018

Aber was ist mit Daten, die zeigen, wie sich die tatsächlichen Einkaufsvorlieben in dieser hektischen, stressigen Einkaufszeit verändern?

shopper preferences thanksgiving
Quelle: Deloitte, 2018 Pre-Thanksgiving Pulse Survey, November 2018

Und wenn wir mit der Tageszeit noch tiefer ins Detail gehen, können wir sehen, dass die Ausgaben für Frühaufsteher und Nachzügler sinken und steigen:

time of day thanksgiving shopping audience
Quelle: Deloitte, 2018 Pre-Thanksgiving Pulse Survey, November 2018

Und wenn wir auf eine eher makroökonomischen Ebene heranzoomen, bleibt dieses Muster während der gesamten Urlaubszeit bestehen – proaktive Käufer geben mehr aus:

early shoppers spend more holiday
Quelle: 2018 Deloitte Holiday Retail Survey, By Rod Sides, Bryan Furman, Rama Krishna V Sangadi , Susan K. Hogan

Persönlichkeit

KI-basierte Lösungen wie Dotaki sind sogar in der Lage,  den Teams aus dem Digital- und E-Commerce-Bereich zu ermöglichen, ihre Zielgruppe nach ihren Persönlichkeiten zu segmentieren. Sind Sie wagemutig oder ein Stubenhocker? Analytischer oder emotional? Ihr Persönlichkeitstyp hat tatsächlich einen erkennbaren Einfluss darauf, wie Sie durch eine Website navigieren, wie unser Experiment mit der E-Commerce-Seite Modz ergab.

Dotaki Segment by Personality

Takeaway

Bei der Beurteilung Ihrer Website-Personalisierungsstrategie kann es sich lohnen, einen neuen Blick darauf zu werfen, wie Sie über Ihre Zielgruppensegmente nachdenken. Schließlich kann Personalisierung nicht ohne eine ausreichende Übereinstimmung zwischen relevantem Publikum und Botschaft funktionieren. Mit anderen Worten, die Personalisierung beginnt bei Ihrer Zielgruppe.  Dies ist der Grundgedanke, der die Veröffentlichung unserer Tools ‘Audience Builder’ und ‘Advanced Audience Targeting’ vorangetrieben hat, und das Konzept, das wir für entscheidend halten, wenn es um eine ausgewogene Persönlichkeitskampagne geht.