Von „Was wäre, wenn?“ zu „Was funktioniert“: Wie AB Tasty AI digitale Experimente verändert
Emily Healy
Wenn du dich schon einmal gefragt hast, was du als Nächstes testen solltest, auf Entwicklerressourcen warten musstest oder von Reporting-Dashboards überfordert warst, bist du nicht allein.
Genau vor diesen Herausforderungen stehen Experimentation-Teams jeden Tag. Deshalb haben wir AB Tasty AI entwickelt: eine Plattform AI-gestützter Funktionen, die keinen zusätzlichen Hype in deinen Workflow bringen soll, sondern Teams konkret dabei unterstützt, schneller voranzukommen, smarter zu testen und mit ihrem Experimentation-Programm messbar auf deine Geschäftsziele einzuzahlen. AB Tasty AI hilft dabei, genau diese Hürden gezielt abzubauen. Unsere AI unterstützt dich von der Ideenfindung über die Umsetzung und Personalisierung bis hin zur Analyse, damit du dich weniger mit „Was wäre, wenn?“-Fragen beschäftigen musst und dich stärker auf die Ergebnisse fokussieren kannst, die wirklich zählen. Sehen wir uns an, wie das konkret funktioniert.
AI gegen Rätselraten: So findest du schneller die richtigen Testideen
Schritt 1: Testideen generieren
Jedes Experimentation-Programm beginnt mit derselben zentralen Frage: Was sollten wir als Nächstes testen? In vielen Unternehmen entstehen Testideen noch immer in langen Whiteboard-Runden oder aus der Intuition heraus, was selten zu klar priorisierten Maßnahmen führt. Genau hier setzt AB Tasty AI an. Die Plattform analysiert deine Website und zeigt datenbasierte Testideen auf, die auf Wirkung ausgelegt sind. Statt zu raten, erhältst du eine Liste mit empfohlenen Optimierungen, die auf deine Geschäftsziele abgestimmt sind. So wird AB Tasty AI zum intelligenten Co-Piloten, der nicht nur beim Brainstorming unterstützt, sondern auch belastbare Anhaltspunkte liefert.
AI für bessere Hypothesen: Von Vermutungen zu messbaren Annahmen
Schritt 2: Hypothesen entwickeln
Eine Testidee ist nur so stark wie die Hypothese, auf der sie basiert. Viele Teams tun sich jedoch schwer damit, aus losen Ideen klare, strukturierte Hypothesen mit messbaren Zielen abzuleiten.
AB Tasty AI reduziert dieses Rätselraten, indem es Teams dabei unterstützt, Hypothesen zu schärfen. So werden aus losen „Was wäre, wenn …?“-Ideen fundierte Hypothesen, die die geplante Änderung, den erwarteten Effekt und die passenden Bewertungsmetriken klar festhalten.
Dieser strukturierte Ansatz verbessert nicht nur die Qualität deiner Tests. Er gibt dem Team auch mehr Sicherheit und schafft zusätzlich Vertrauen bei Stakeholdern.
AI, die Ideen schneller in testbare Varianten übersetzt
Schritt 3: Experimente umsetzen
Eine der größten Hürden bei digitalen Experimenten ist die Abhängigkeit von Entwicklerressourcen. Vielversprechende Ideen landen häufig im Backlog, weil Entwicklungsteams andere Prioritäten haben.
Mit AB Tasty AI lassen sich Ideen direkt in testbare Experimente überführen, ganz ohne Coding. Ob du einen Button anpassen, ein neues Layout testen oder eine komplexere Variante launchen möchtest: Unsere AI ermöglicht es dir, Varianten zu erstellen, per Vorschau zu prüfen und live zu schalten, ohne wochenlang auf das Entwicklerteam warten zu müssen.
Das erhöht nicht nur die Testfrequenz, sondern macht Experimentation auch für Marketing-, Produkt- und Designteams leichter zugänglich. So können mehr Teams ihre Ideen eigenständig validieren und schneller in die Umsetzung bringen.
AI für Personalisierung, die menschlicher wirkt
Schritt 4: Zielgruppen besser verstehen
Viele Marken kämpfen mit Personalisierung, die aufgesetzt, austauschbar oder unpersönlich wirkt. Besucher spüren das, und die Ergebnisse bleiben entsprechend oft hinter den Erwartungen zurück.
Mit EmotionsAI Insights erhältst du einen tieferen Einblick in die emotionalen Trigger, die das Kundenverhalten beeinflussen. Statt dich ausschließlich auf demografische Daten oder Verhaltensdaten zu stützen, erkennst du besser, was deine Zielgruppen wirklich motiviert. Das ist Personalisierung mit Empathie: so gestaltet, dass sie natürlich, menschlich und relevant wirkt.
AI, die sichtbar macht, warum Besucher konvertieren
Schritt 5: Die Customer Journey personalisieren
Emotionale Treiber zu verstehen, ist erst der Anfang. Mit EmotionsAI Segments kannst du auf diesen Erkenntnissen aufbauen und digitale Erlebnisse ausspielen, die gezielt auf bestimmte Motivationen zugeschnitten sind.
Eine Besuchergruppe reagiert zum Beispiel besonders stark auf Sicherheit und Orientierung, eine andere fühlt sich eher bei Neuheiten, Abwechslung und Inspiration angesprochen. AB Tasty AI kombiniert emotionale, verhaltens- und kontextbezogene Daten, um diese Unterschiede sichtbar zu machen. So gestaltest du Nutzererlebnisse, die Zielgruppen wirksamer und persönlicher ansprechen. Das Ergebnis: mehr Conversions, stärkere Kundenbindung und eine Customer Journey, die sich nicht wie ein starrer Funnel, sondern wie ein individuell geführter Dialog anfühlt.
AI, die Reporting verständlicher macht
Schritt 6: Reports analysieren
Sobald Experimente laufen, wird häufig das Reporting zur nächsten Herausforderung. Klassische Dashboards sind oft voller Informationen und die Interpretation der Ergebnisse kostet Zeit, besonders dann, wenn Stakeholder schnelle Antworten erwarten.
AB Tasty AI vereinfacht diesen Prozess durch die Analyse in natürlicher Sprache. Du kannst einfach Fragen stellen, zum Beispiel: „Welche Variante hat bei Besuchern auf Mobilgeräten am besten abgeschnitten?“, und erhältst sofort klare, umsetzbare Antworten.
Das spart nicht nur viele Stunden manueller Analyse, sondern macht Daten auch für nicht-technische Teams leichter zugänglich. So können die Mitarbeitenden Ergebnisse eigenständig prüfen, einordnen und für weitere Optimierungen nutzen.
Warum sich AB Tasty AI von anderen AI-Tools abhebt
Der Markt ist voller AI-Lösungen. Viele davon versprechen mehr, als sie tatsächlich leisten. AB Tasty AI ist anders. Die Plattform wurde entwickelt, um die konkreten Hürden abzubauen, mit denen Experimentation-Teams im Alltag konfrontiert sind:
Kein Rätselraten mehr, was getestet werden soll
Keine Hypothesen mehr, die nur auf Bauchgefühl beruhen
Keine Engpässe mehr durch überlastete Entwicklungsteams
Keine Personalisierung mehr, die roboterhaft wirkt
Keine verwirrenden Reports mehr
Keine verlorengegangenen Learnings mehr
Kurz gesagt: AB Tasty AI unterstützt deine Experimente über den gesamten Prozess hinweg, von der ersten Idee bis zum messbaren Ergebnis.
Häufig gestellte Fragen zu AI in der digitalen Experimentation
Welche Art von AI bietet AB Tasty an?
AB Tasty bietet praxisnahe AI-Funktionen, die speziell auf digitale Experimente ausgerichtet sind und den gesamten Testing-Prozess unterstützen. Dazu gehören AI für die Ideenfindung, Hypothesenerstellung, die Erstellung von Experimenten ohne Coding, emotionale Personalisierung mit EmotionsAI, Reporting in natürlicher Sprache und vieles mehr.
Wie hilft AB Tasty AI bei der Personalisierung?
AB Tasty AI nutzt EmotionsAI, um die Motivationen von Website-Besuchern sichtbar zu machen und Zielgruppen anhand emotionaler, verhaltens- und kontextbezogener Daten zu segmentieren. So können Unternehmen Nutzerrlebnisse schaffen, die menschlicher und relevanter wirken und stärker auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnitten sind.
Kann AB Tasty AI nicht-technischen Teams dabei helfen, Experimente durchzuführen?
Ja. AB Tasty AI ermöglicht es Marketingfachleuten, Produktmanagern und Designern, Tests zu erstellen und zu starten, ohne auf Entwickler angewiesen zu sein, dank eines No-Code-Builders für Experimente.
Was unterscheidet AB Tasty AI von anderen AI-Lösungen am Markt?
AB Tasty AI wurde entwickelt, um praxisnahe und geschäftsrelevante Lösungen bereitzustellen. Während viele AI-Tools vor allem vom aktuellen Hype leben, hilft AB Tasty AI Teams dabei, den Schritt von „Was wäre, wenn?“ zu „Was funktioniert?“ zu machen. Mit konkreten Ergebnissen in jeder Phase des Experimentation-Zyklus.
Customer Journey Map erstellen: der vollständige Guide
Emily Healy
Die Wege deiner Kunden zu verstehen, ist alles andere als einfach. Jeder Nutzer besucht deine Website aus einem anderen Grund und findet seinen eigenen Weg durch die Seiten.
Wie gewinnst du also belastbare Erkenntnisse, um die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern und Kaufmuster zu erkennen? Beginne mit einer Customer Journey Map.
In diesem Beitrag erfährst du, was eine Customer Journey Map ist, wie du sie erstellst, welche Vorlagen sich am besten eignen und wie du sie in die Praxis einsetzt.
Was ist eine Customer Journey Map?
Eine Customer Journey Map ist ein visuelles Tool, das zeigt, wie Kunden mit deinem Unternehmen oder deiner Website interagieren, vom ersten bis zum letzten Kontakt.
Sie macht sichtbar, an welchen Stellen es hakt, und hilft dir, das Gesamterlebnis gezielt zu verbessern.
Stell dir eine Geschichte in Bildern vor. Sie zeigt:
was Kunden tun
was sie denken
wie sie sich fühlen
Im Mittelpunkt stehen die Touchpoints, also konkrete Momente, in denen Kunden mit deiner Marke in Berührung kommen. Vielleicht informieren sie sich über ein Produkt, schließen einen Kauf ab, warten auf die Lieferung oder möchten etwas zurückgeben.
Aus Kundensicht kann jeder Touchpoint positiv, neutral oder negativ sein. Deine Aufgabe: möglichst viele davon positiv gestalten.
Für Customer Journey Mapping brauchst du eine Mischung aus soliden Daten, Kundenfeedback und kreativem Denken. Keine zwei Maps sehen gleich aus, und genau das ist der Punkt. Jedes Unternehmen ist anders.
7 Gründe für Customer Journey Maps
Customer Journey Mapping ist ein strategisches Instrument, das messbare Geschäftsergebnisse unterstützt.
Aus diesen sieben Gründen lohnt es sich:
1. Mit den Augen deiner Kunden sehen
Mithilfe von Journey Maps kannst du die Perspektive deiner Kunden einnehmen. Du verstehst ihre Motive, Erwartungen und Frustrationen in jeder Phase, also nicht nur, was sie tun, sondern auch warum. Diese Empathie führt zu besseren Entscheidungen, klügeren Strategien und Kundenerlebnissen, die begeistern.
2. Hürden schnell erkennen und beseitigen
Jede Customer Journey enthält Reibungspunkte. Vielleicht ist der Checkout zu kompliziert, die Onsite-Suche liefert unpassende Ergebnisse oder Kunden finden nicht rechtzeitig die benötigte Hilfe. Customer Journey Mapping deckt solche Engpässe auf, damit du sie beheben kannst, bevor sie dich Kunden kosten.
3. Langfristige Loyalität aufbauen
Wenn Kunden sich verstanden und wertgeschätzt fühlen, bleiben sie eher. Baue Barrieren ab und erfülle Bedürfnisse an jedem Touchpoint. So stärkst du die emotionale Bindung zwischen deiner Marke und deiner Zielgruppe. Das wiederum fördert Wiederholungskäufe und langfristige Loyalität.
Schon eine um 5 Prozent höhere Kundenbindung kann den Gewinn um 25 Prozent steigern.
4. Personalisierung skalieren
Nicht alle Kunden sind gleich und deshalb sollte auch ihr Erlebnis nicht gleichförmig sein. Journey Maps machen individuelle Vorlieben und Verhaltensweisen sichtbar. So kannst du Botschaften, Produktempfehlungen und Support passender auf einzelne Personen zuschneiden. Personalisierung erhöht die Kaufwahrscheinlichkeit und vermittelt Kunden das Gefühl, dass deine Marke sie wirklich versteht.
5. Das gesamte Team auf ein Ziel ausrichten
Customer Journey Mapping baut Silos ab. Wenn Marketing, Produkt, Vertrieb und Support mit derselben Map arbeiten, verstehen alle die Kundenperspektive und den Einfluss ihrer Arbeit auf das Gesamterlebnis. Dieses gemeinsame Verständnis verbessert die Zusammenarbeit, beschleunigt Problemlösungen und sorgt für ein konsistenteres Markenerlebnis.
6. Bessere, datenbasierte Entscheidungen treffen
Journey Maps sind keine hübschen Schaubilder, sondern strategische Werkzeuge auf Basis realer Daten. Sie unterstützen Entscheidungen darüber, wo du investieren und was du testen solltest und welche Initiativen den größten Einfluss auf Kundenzufriedenheit und Wachstum haben.
7. Innovation fördern und vorausdenken
Kundenbedürfnisse verändern sich. Märkte verschieben sich. Neue Wettbewerber treten auf den Plan. Wenn du deine Customer Journey Map regelmäßig prüfst und aktualisierst, erkennst du neue Trends, veränderte Präferenzen und Chancen früher. So bleibt deine Marke agil, innovativ und anpassungsfähig.
Das Herzstück des Customer Journey Mappings: Buyer Personas
Buyer Personas sind fiktive Figuren, die auf echten Kundendaten basieren. Sie machen deine Zielgruppe greifbar und handlungsrelevant.
In den meisten Projekten entstehen drei bis sieben Personas und jede erhält eine eigene Customer Journey Map. Der Grund: Unterschiedliche Kunden haben unterschiedliche Bedürfnisse, Ziele und Hürden. Eine Persona hilft dir, ihre Perspektive einzunehmen und Erlebnisse zu gestalten, die zu ihr passen.
Dabei sind Personas keine exakten Abbilder realer Menschen. Sie sind bewusst verdichtete Repräsentationen, die Entscheidungen erleichtern.
Wer profitiert von einer Customer Journey Map?
Die klare Antwort: alle.
Kundenzufriedenheit ist heute für Markentreue wichtiger denn je. Menschen sind besser informiert, anspruchsvoller und schneller bereit, Alternativen zu prüfen.
Eine gut konzipierte Customer Journey Map hilft dir dabei:
Probleme sichtbar zu machen, mit denen Kunden konfrontiert sind
die Beziehung zu deiner Marke zu stärken
Kunden bei jeder Entscheidung in den Mittelpunkt zu stellen
Sobald die Map steht, kann dein gesamtes Team damit arbeiten, abgestimmt handeln und konsequent kundenorientiert bleiben. Ein Team, das vom Marketing über die Produktentwicklung bis in den Support reicht.
Das gesamte Unternehmen zusammenbringen
Customer Journey Mapping ist nicht nur für kundennahe Teams gedacht. Es verbindet alle Mitarbeitenden eines Unternehmens.
Wenn du Touchpoints abbildest, erkennen auch Abteilungen ohne direkten Kundenkontakt, wie ihre Arbeit das Erlebnis beeinflusst. Genau darin liegt die Stärke der Methode.
Zum Beispiel:
Wie leicht finden Kunden die Rückgabehinweise auf deiner Website?
Wie schnell erhalten sie eine Antwort, wenn sie Unterstützung brauchen?
Was geschieht nach dem Kauf?
Klassisches Marketing endet häufig am Checkout. Die Customer Journey tut das nicht. Das Erlebnis nach dem Kauf ist ebenso wichtig und sollte in deiner Map sichtbar sein.
Wie lässt sich die Customer Journey visuell abbilden?
Eine Customer Journey Map zeigt dir das Kundenerlebnis aus Sicht deiner Kunden.
Konzentriere dich bei der Erstellung auf zwei Punkte:
Kundenziele definieren: Was möchten Kunden erreichen?
Die nichtlineare Journey verstehen: Kunden bewegen sich selten geradlinig.
Indem du sämtliche Interaktionen entlang der Customer Journey abbildest, erkennst du Chancen, Kunden positiv zu überraschen und wirksamere Engagement-Strategien zu entwickeln.
Laut Aberdeen Group konnten 89 Prozent der Unternehmen mit Multichannel-Engagement-Strategie ihre Kunden halten, gegenüber nur 33 Prozent der Unternehmen ohne eine solche Strategie.
Du kannst deine Map unter anderem erstellen als:
Excel-Tabelle
Infografik
Diagramm
Illustration
Customer Journey Maps unterstützen dich außerdem dabei:
Retargeting mit einer Inbound-Perspektive zu betreiben
neue Kundensegmente zu erreichen
eine konsequent kundenorientierte Unternehmenskultur aufzubauen
Das Ergebnis: bessere Erlebnisse, mehr Conversions und höherer Umsatz.
Es gibt im Grunde vier Arten von Customer Journey Maps. Jede legt den Schwerpunkt auf andere Verhaltensweisen und verfolgt ein anderes Ziel.
1. Vorlage: Ist-Zustand
Sie zeigt, was Kunden aktuell tun, denken und fühlen. Damit eignet sie sich besonders, um Hürden aufzudecken und schrittweise Verbesserungen umzusetzen.
2. Vorlage: Soll-Zustand
Sie richtet den Blick darauf, was Kunden künftig tun, denken und fühlen werden. Das ist hilfreich, wenn du neue Produkte, Services oder Erlebnisse planst.
3. Vorlage: Ein Tag im Leben von …
Diese Variante ähnelt der Vorlage für den Ist-Zustand, ist aber breiter angelegt. Sie betrachtet, wie Kunden mit deiner Marke und mit Wettbewerbern umgehen. So lassen sich unerfüllte Bedürfnisse besonders gut aufdecken.
4. Vorlage: Service Blueprint
Sie startet mit einer vereinfachten Map des Ist- oder Soll-Zustands und ergänzt anschließend die internen Prozesse, beteiligten Personen und Technologien hinter dem Erlebnis. Dadurch wird das Gesamtbild auf Kunden- und Unternehmensseite sichtbar.
So erstellst du eine Customer Journey Map in 7 Schritten
Journey Maps zur Nutzererfahrung brauchen Zeit. Doch der Aufwand zahlt sich aus. So gehst du vor.
Schritt 1: Buyer Personas erstellen
Beginne mit einem klaren Ziel. Für wen ist die Map gedacht? Was möchtest du herausfinden?
Buyer Personas erstellen ist der zeitaufwendigste, zugleich aber auch wichtigste Teil. Du brauchst:
Wähle eine Persona aus und gehe in die Tiefe. Verfolge ihren ersten Kontakt mit deiner Marke und bilde die weitere Journey von dort aus ab.
Frage dich:
Welche Fragen möchten diese Kunden für sich beantworten?
Was hat für sie höchste Priorität?
Schritt 3: Kunden-Touchpoints auflisten
Touchpoints sind sämtliche Interaktionen mit deiner Marke, zum Beispiel Website, Social Media, Anzeigen, E-Mails, Bewertungen und vieles mehr. Liste alle Kontaktpunkte auf. Frage anschließend:
Welche Touchpoints erzeugen das meiste Engagement?
Welche müssen verbessert werden?
Denke daran:Customer Journey Mapping ist immer unternehmensspezifisch. Was bei einer Marke gut funktioniert, muss nicht automatisch auch für eine andere geeignet sein.
Schritt 4: Kundenaktionen identifizieren
Zerlege die Journey in einzelne Handlungen. Was tun Kunden in jedem Schritt?
Wenn du diese Mikrointeraktionen genauer betrachtest, kannst du:
Hindernisse erkennen
Reibung reduzieren
Menschen schneller zum nächsten Schritt führen
Nutze deine Personas, um Problembereiche zu analysieren und das zukünftige Verhalten deiner Kunden besser vorherzusagen.
Schritt 5: Verfügbare Ressourcen verstehen
Deine Map zeigt, wie jeder Bereich deines Unternehmens zur Nutzererfahrung beiträgt.
Nutze das Tool, um zu prüfen:
welche Touchpoints mehr Unterstützung brauchen
ob deine Ressourcen ausreichen
wie sich neue Investitionen auf den ROI auswirken
Schritt 6: Die Customer Journey analysieren
Nun führst du alle Elemente zusammen. Betrachte Daten, Touchpoints und Ziele im Zusammenhang.
Frage dich:
Wo erfüllt das Erlebnis die Erwartungen?
Wo gibt es Lücken?
Funktionierende Elemente sichtbar zu machen ist genauso wichtig wie Probleme aufzudecken. Manche davon lassen sich auf andere Bereiche übertragen.
Gehe die Journey mit jeder Persona selbst durch. Teste sie über Social Media, E-Mail und deine Website hinweg. Beobachte, an welchen Stellen der Ablauf ins Stocken gerät. Eine der besten Quellen für Probleme ist Kundenfeedback, etwa aus Umfragen, Kundendienst-Protokollen und Bewertungen.
Deine Map ist nur dann wertvoll, wenn du konkrete Maßnahmen daraus ableitest.
Nutze sie, um:
Hürden zu beseitigen
neue Ideen zu testen
kontinuierlich zu optimieren
Eine wirkungsvolle Methode, mit der du Veränderungen validieren kannst, ist A/B Testing.
AB Tasty ist eine führende Experimentation-Plattform, mit der du Varianten testen, Erlebnisse personalisieren und schneller mehr Kunden konvertieren kannst. Dank integrierter AI und Automatisierung optimierst du digitale Erlebnisse präzise und zuverlässig.
Sobald deine Map im Einsatz ist, solltest du sie regelmäßig prüfen und aktualisieren. Customer Journeys entwickeln sich weiter, und deine Map sollte das ebenfalls tun.
So sammelst du Daten für Journey Mapping
Aussagekräftige Journey Maps zur Kundenerfahrung basieren auf soliden Daten, nicht auf Vermutungen. Du brauchst sowohl qualitative Erkenntnisse, die das „Warum“ hinter einem Verhalten erklären, als auch quantitative Kennzahlen, die das messbare „Was“ abbilden.
So sammelst du beides:
1. Qualitative Daten: Das „Warum“ verstehen
Qualitative Forschung deckt Motive, Emotionen und Hürden auf, die Zahlen allein nicht sichtbar machen können.
Kundeninterviews
Führe echte Gespräche mit deinen Kunden. Frage nach ihren Erfahrungen, Frustrationen und positiven Momenten. Solche ausführlichen Gespräche liefern facettenreiche, differenzierte Erkenntnisse.
Umfragen
Nutze offene Fragen, um Feedback zu bestimmten Phasen der Journey zu erhalten. Halte Umfragen kurz und fokussiert, damit die Antworten ehrlich und umsetzbar bleiben.
Nutzertests
Beobachte in Echtzeit, wie Menschen mit deiner Website oder deinem Produkt interagieren. Usability-Tests zeigen, wo Nutzer hängen bleiben, verwirrt sind oder Frust erleben.
Mystery Shopping
Erlebe deine eigene Customer Journey aus erster Hand: Durchlaufe jeden Schritt von der Product Discovery über den Kauf bis zum Kundenservice. Prüfe dabei, was funktioniert und was nicht.
Kundenservice-Protokolle
Analysiere Gespräche mit dem Kundenservice, um wiederkehrende Probleme und häufige Fragen zu erkennen. Diese Protokolle sind eine besonders wertvolle Quelle für Hürden.
2. Quantitative Daten: Das „Was“ messen
Quantitative Daten liefern messbare und vergleichbare Erkenntnisse. Mit ihnen kannst du Annahmen validieren und Entwicklungen im Zeitverlauf beobachten.
Website Analytics
Tools wie Google Analytics zeigen, wie Kunden durch deine Website navigieren, wo sie abspringen und welche Seiten das meiste Engagement erzeugen.
Sie zeigen genau, wie Nutzer mit deinen Seiten interagieren: wo sie klicken, wie weit sie scrollen und an welchen Stellen sie zögern. Tools wie Hotjar und Contentsquare erleichtern diese Analyse.
Conversion Funnels
Verfolge, wie Kunden die zentralen Phasen der Journey durchlaufen, und erkenne, an welchen Stellen sie den Prozess abbrechen.
Kennzahlen zur Kundenzufriedenheit
Metriken wie Net Promoter Score (NPS) und Customer Satisfaction Score (CSAT) messen Markentreue und Zufriedenheit an verschiedenen Kontaktpunkten.
CRM-Daten
Dein CRM-System, zum Beispiel Salesforce oder HubSpot, enthält wertvolle Informationen zu Kundeninteraktionen, Kaufhistorie und Verhaltensmustern.
Social Listening
Beobachte, was Kunden in sozialen Netzwerken über deine Marke sagen. So erkennst du Stimmungen, Trends und ungefiltertes Feedback.
Kennzahlen aus E-Mail-Kampagnen
Analysiere Öffnungsraten, Klickraten und Konversionsraten, um zu verstehen, wie Kunden mit deinen Botschaften interagieren.
Anzahl der Kundenservice-Tickets
Erfasse häufige Probleme und Beschwerden, um systemische Schwachstellen in der Customer Journey zu identifizieren.
Erprobte Tipps für die Datensammlung beim Journey Mapping
Beide Datentypen kombinieren
Qualitative Erkenntnisse erklären, warum Kunden sich auf eine bestimmte Weise verhalten. Quantitative Daten zeigen, was sie tatsächlich tun. Zusammen ergeben sie ein vollständiges Bild.
Annahmen testen
Verlasse dich nicht auf Vermutungen. Prüfe deine Hypothesen zum Kundenverhalten durch Forschung und reale Daten.
Stakeholder einbinden
Hole Perspektiven aus Marketing, Vertrieb, Produktentwicklung, Kundenservice und Management ein. Jedes Team bringt eigene Erkenntnisse mit, die deine Map präziser und besser nutzbar machen.
Aktuell bleiben
Kundenverhalten verändert sich. Märkte entwickeln sich weiter. Deine Journey Map sollte das ebenfalls tun. Aktualisiere sie regelmäßig, damit sie bedeutsam und wirkungsvoll bleibt.
Beispiele für Customer Journey Maps
Customer Journey Maps gibt es in vielen Formen und Größen. Manche wirken wie Kunstwerke, andere wie einfache Skizzen. Entscheidend ist, dass sie Klarheit schaffen.
Diese Praxisbeispiele zeigen Customer Journey Mapping im Einsatz:
1. David Jones: den Kontozugriff vereinfachen
David Jones, eine große australische Warenhauskette, erstellte eine Customer Journey Map, um zu verstehen, wie Käufer während des Kaufprozesses mit ihren Kontofunktionen interagierten.
Durch Tests und Personalisierung erleichterte das Unternehmen den Kontozugriff, die Sendungsverfolgung und die Verwaltung persönlicher Einstellungen.
WWF nutzte Customer Journey Mapping, um zu verstehen, warum Desktop-Nutzer ihre Spende nicht abschlossen.
Durch Tests verschiedener Layouts und Botschaften konnte die Organisation das Spenden intuitiver gestalten. So ließen sich Hürden im Spendenprozess abbauen.
Diese Beispiele zeigen: Selbst kleine Veränderungen können spürbare Ergebnisse erzielen, wenn sie durch Customer Journey Mapping gesteuert werden.
Customer Journey Mapping hilft dir, nah an deinen Kunden zu bleiben, ihre Bedürfnisse zu erfüllen und dich gemeinsam mit ihnen weiterzuentwickeln.
Maps vermitteln ein visuelles Verständnis deiner Zielgruppe. Sie helfen dir, kundenorientiert zu handeln und sichere Entscheidungen zu treffen. Wenn du deine Customer Journey regelmäßig optimierst und Hürden gezielt beseitigst, kann deine Marke:
sich differenzieren
wirkungsvolles Engagement schaffen
echtes Geschäftswachstum erzielen
Teste, lerne, optimiere und beginne wieder von vorn.
Fazit
Customer Journey Mapping ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Er hilft dir, die Bedürfnisse deiner Kunden im Blick zu behalten und dauerhaft nah an ihnen dranzubleiben.
Wenn du verstehst, was Menschen brauchen, wo sie Schwierigkeiten haben und was sie begeistert, kannst du Erlebnisse mit Wirkung schaffen.
Das Beste daran: du musst nicht perfekt starten. Beginne klein. Teste regelmäßig. Lerne kontinuierlich. Mit den richtigen Werkzeugen, einer kundenorientierten Haltung und konsequenter Iteration entwickelst du Customer Journeys, die Engagement, Markentreue und Wachstum fördern.
Hypothesen im A/B Testing: Definition, Tipps und Best Practices
Emily Healy
Unvollständige, bedeutungslose oder unpräzise formulierte A/B-Test-Hypothesen sind eine der häufigsten Ursachen für Tests mit neutralem oder negativem Ergebnis.
Oft stellen wir uns das A/B Testing einer E-Commerce-Website zur Verbesserung der Performance sehr einfach vor: Man ändert schnell die Farbe des Buttons „In den Warenkorb legen“ und schon steigt die Konversionsrate deutlich. In der Praxis ist A/B Testing jedoch selten so simpel.
Zufällige Änderungen auf deiner Website führen nicht automatisch zu besseren Ergebnissen. Hinter jedem Web-Experiment sollte eine klare Begründung stehen.
Damit stellt sich die zentrale Frage: Woher weißt du, welche Elemente du testen solltest, und wie entwickelst du eine wirksame A/B-Test-Hypothese?
Problem und Hypothese klar definieren
Viel zu wenige Teams fragen sich, warum eine Änderung die Konversionsrate tatsächlich verbessert hat oder warum sie nicht funktioniert hat.
Dabei ist es entscheidend, sowohl das eigentliche Problem als auch die dazugehörige Hypothese sauber zu definieren. Nur so schaffst du die Grundlage für aussagekräftige Testergebnisse.
Statt nach einer schnellen „Do-it-yourself“-Lösung zu suchen, lohnt es sich langfristig, einen Schritt zurückzugehen und zwei Dinge zu klären:
Das eigentliche Problem identifizieren: Wo liegt die Ursache für die schwache Performance? Ist es eine hohe Absprungrate auf der Bestellbestätigungsseite, zu viele Sitzungen mit nur einer Seitenansicht, ein schwacher Checkout-CTA oder ein komplexeres Problem?
Eine Hypothese formulieren: Sie beschreibt eine plausible Ursache für das Problem. Eine gute A/B-Test-Hypothese könnte zum Beispiel lauten: „Unsere Kunden erfassen die wichtigsten Produktmerkmale auf unseren E-Commerce-Seiten nicht sofort. Wenn wir diese Informationen sichtbarer machen, klicken mehr Websitebesucher auf den Button ‚In den Warenkorb legen‘.“
Der zweite Schritt kann anspruchsvoll sein, weil er Selbstreflexion und einen kritischen Blick auf die bestehende Website erfordert. Genau deshalb ist er so wichtig für alle, die ihre KPIs spürbar verbessern möchten.
Fällt es dir schwer, eine wirksame Hypothese zu entwickeln? Dann bist du hier richtig: Im Folgenden zeigen wir dir, wie du strukturiert vorgehst.
Was ist eine A/B-Test-Hypothese?
Rein fachlich lässt sich eine Hypothese einfach definieren:
„Eine Hypothese ist eine Annahme, die eine plausible Erklärung für eine Reihe von Fakten liefert und anschließend anhand von Erfahrungen oder Ergebnissen überprüft wird.“
Der wichtigste Punkt in dieser Definition ist die „Reihe von Fakten, die erklärt werden müssen“. Im A/B Testing beginnt eine Hypothese immer mit einem klar identifizierten Problem.
A/B-Tests sollten nicht willkürlich durchgeführt werden. Andernfalls riskierst du, Zeit und Ressourcen in Experimente zu investieren, die keine belastbaren Erkenntnisse liefern.
So kannst du das Problem systematisch identifizieren:
Webanalyse-Daten: Sie erklären das Verhalten digitaler Verbraucher zwar nicht vollständig, können aber Konversionsprobleme sichtbar machen, zum Beispiel Warenkorbabbrüche. Außerdem helfen sie dabei, eine Reihenfolge für die zu testenden Seiten festzulegen.
Heuristische Evaluation und UX-Audit: Mit diesen Analysen lässt sich die User Experience einer Website mithilfe eines strukturierten Bewertungsrasters kosteneffizient einschätzen.
User Tests: Diese qualitativen Daten sind zwar durch die Stichprobengröße begrenzt, liefern aber häufig wertvolle Erkenntnisse, die quantitative Methoden nicht aufdecken. Sie zeigen zum Beispiel, wo Nutzer die Struktur oder Bedienung einer Website nicht verstehen. Auch wenn negatives Feedback unangenehm sein kann, liefert es qualifizierte Daten mit konkreten Erkenntnissen.
Eye Tracking oder Heatmaps: Diese Methoden zeigen, wie Nutzer mit einzelnen Elementen innerhalb einer Seite interagieren. Sie erklären jedoch nicht das Verhalten zwischen verschiedenen Seiten.
Kundenfeedback: Zusätzlich zur Analyse vorhandenen Feedbacks kannst du Tools wie Kundenumfragen oder Live Chats einsetzen, um weitere Informationen zu sammeln.
Diese Maßnahmen helfen dir, die Probleme hinter schwacher Website-Performance aufzudecken. So sparst du langfristig Zeit und Geld.
Formel für eine A/B-Test-Hypothese
Auf den ersten Blick wirkt die Formulierung einer A/B-Test-Hypothese sehr einfach. Im Kern geht es zunächst um eine konkrete Änderung und den Effekt, den diese Änderung auslösen soll. Orientiere dich an diesem Grundmuster: Wenn ich X verändere, wird sich das auf Y auswirken.
Etwas konkreter formuliert:
Die Änderung des getesteten Elements von ______ zu ______ wird (die definierte Kennzahl) erhöhen oder verringern.
In dieser Phase ist die Hypothese lediglich eine theoretische Annahme. Sie muss erst durch den Test bestätigt oder widerlegt werden. Gleichzeitig dient sie als Rahmen, um das ursprüngliche Problem gezielt zu lösen.
Zwei Beispiele für A/B-Test-Hypothesen im E-Commerce:
Wenn wir unseren CTA von „JETZT TICKETS KAUFEN“ zu „TICKETS SIND SCHNELL AUSVERKAUFT – NUR NOCH 50 VERFÜGBAR!“ ändern, steigt der Umsatz auf unserer E-Commerce-Website.
Wenn wir das Anmeldeformular verkürzen und optionale Felder wie Telefonnummer und Postanschrift entfernen, steigt die Anzahl der generierten Kontakte.
Beziehe bei der Entwicklung der Lösung außerdem die Psychologie deiner potenziellen Kunden ein. Frag dich:
Welche psychologische Wirkung könnte das Problem bei digitalen Verbrauchern auslösen?
Wenn das Problem beispielsweise in einem unklaren Registrierungsprozess liegt und dadurch Käufe abgebrochen werden, könnte die psychologische Wirkung Verunsicherung oder Verwirrung sein.
Mit diesem Wissen kannst du gezielt über eine Lösung nachdenken. In diesem Fall könnte ein Fortschrittsbalken helfen, der die einzelnen Schritte der Registrierung sichtbar macht.
Wichtig: Der psychologische Aspekt sollte nicht Teil der eigentlichen Testhypothese sein.
Nach Abschluss des Tests musst du klar sagen können, ob die Hypothese bestätigt oder widerlegt wurde. Deshalb sollte sie sich auf konkrete, überprüfbare Annahmen stützen.
Best Practices für die E-Commerce-Optimierung mit A/B-Test-Hypothesen
Auf deiner Website gibt es viele Elemente, die sich testen lassen. Wenn du diese Elemente und ihre Kennzahlen genauer analysierst, kannst du daraus konkrete Testhypothesen ableiten.
Die folgenden Beispiele zeigen häufig getestete Bereiche und können eine Inspiration für deine Website-Optimierung sein:
Startseite
Ein Header oder Hauptbanner, das die Produkte oder Services deiner Website klar erklärt, kann die Website-Besucher neugierig machen und ihre Verweildauer erhöhen.
Ein gut sichtbarer Call-to-Action direkt beim Aufruf der Seite erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Besucher klicken.
Ein prominenter „Über uns“-Bereich stärkt das Vertrauen potenzieller Kunden in die Marke, sobald sie auf der Website ankommen.
Produktkategorien
Filter sparen Kunden Zeit, weil sie schneller finden, wonach sie suchen.
Eine hervorgehobene Auswahl der beliebtesten Produkte am Anfang einer Kategorie ist ein guter Ausgangspunkt, um Umsatz zu generieren.
Ein „Mehr erfahren“-Button oder -Link unter jedem Produkt motiviert Nutzer, sich intensiver mit dem Angebot zu beschäftigen.
Produktseiten
Produktempfehlungen schaffen ein persönliches Nutzererlebnis und können dazu beitragen, den durchschnittlichen Bestellwert zu erhöhen.
Ein gut sichtbarer Button „In den Warenkorb legen“ lenkt die Aufmerksamkeit der Interessenten und steigert die Klickrate.
Ein Button wie „In den Warenkorb legen und zur Kasse gehen“ spart Zeit, vor allem da viele Kunden im Durchschnitt nur eine Transaktion abschließen.
Buttons zum Teilen in sozialen Netzwerken können dazu beitragen, Produktlistings in teilbare Inhalte zu verwandeln.
Möchtest du A/B Testing für zentrale Elemente deiner Website starten? AB Tasty ist eine führende User Experience Optimization Plattform. Mit intelligenter Suche und Empfehlungen hilft sie dir dabei, mehr Kunden zu konvertieren. Dank Experimentation und Personalisierung kannst du schneller überzeugende digitale Erlebnisse gestalten..
Warenkorb
Vertrauenssignale wie „Visa Secure“ können das Sicherheitsgefühl der Kunden stärken.
Ein gut sichtbarer Button oder Link zu „Weiter zur Zahlung“ motiviert Nutzer deutlich stärker zum nächsten Schritt.
Zahlung
Eine einseitige Zahlungsabwicklung kann die Abbruchrate reduzieren.
Die Möglichkeit, eine Bestellung ohne Registrierung abzuschließen, wird besonders von neuen Interessenten geschätzt, die beim ersten Besuch nicht sofort persönliche Daten teilen möchten.
Ein transparenter Überblick über den gesamten Zahlungsprozess gibt Sicherheit und motiviert Kunden, den Kauf abzuschließen.
Diese Best Practices helfen dir, A/B-Test-Hypothesen zu entwickeln: Vergleiche deine aktuelle Website mit den genannten Ansätzen und prüfe, welche Änderungen sich direkt auf deine Conversion-Performance auswirken könnten.
Das Ziel einer A/B-Test-Hypothese
Die Definition deiner Hypothesen kann zunächst komplex und methodisch wirken. Gleichzeitig ist sie eine der wichtigsten Grundlagen, um die Performance deiner Seiten zu verstehen und die potenziellen Vorteile von Änderungen fundiert zu bewerten.
Product Listing Pages optimieren: Dein Leitfaden für mehr Conversions (+ Beispiele)
Emily Healy
Wenn du E-Commerce-Verantwortliche fragst, wie sie ihre Website für mehr Conversions optimieren, lautet die Antwort häufig: Konzentriere dich auf Startseite und Produktdetailseiten. Das ist zwar fachlich richtig, lässt aber einen Bereich außer Acht, in dem oft enormes Potenzial steckt: die Product Listing Pages, also die Kategorieseiten.
Diese Seiten dienen häufig als Produktkatalog, können aber deutlich mehr leisten. Wer eine Product Listing Page aufruft, ist bereits aktiv im Online-Shop unterwegs und zeigt Kaufinteresse. Oft fehlt nur noch der richtige Impuls, um aus diesem Interesse eine Conversion zu machen.
In diesem Artikel erfährst du, was Product Listing Pages auszeichnet, welche Elemente auf einer guten Kategorieseite nicht fehlen dürfen und wie du deine PLPs gezielt optimierst. Außerdem findest du hier Beispiele, wie es in der Praxis funktioniert.
Was ist eine Product Listing Page?
Product Listing Pages (PLP) werden häufig auch als Kategorieseiten oder Kategorie-Landingpages bezeichnet. Auf diesen Seiten werden Produkte einer bestimmten Kategorie angezeigt. Die dargestellten Produkte können zusätzlich durch angewendete Suchfilter eingegrenzt werden. Von dort gelangen Shop-Besucher auf die Produktdetailseiten, wo sie weiterführende Informationen zu einem Produkt finden oder den Artikel direkt in den Warenkorb legen können.
Ein zentraler Grund für die Optimierung von Product Listing Pages liegt in ihrer Bedeutung für das Nutzererlebnis (UX). PLPs lassen sich auf unterschiedliche Kaufabsichten ausrichten. Manche Nutzer wissen genau, wonach sie suchen. Wer beispielsweise ein Mountainbike kaufen möchte, will keine Rennräder sehen. Andere Website-Besucher stöbern zunächst und nutzen die Kategorieseite, um passende Produkte zu entdecken.
Wichtige Elemente einer Product Listing Page und wie du deine PLPs konversionsstark gestaltest
Eine wirkungsvolle Product Listing Page beginnt mit den Grundlagen. Wenn alle relevanten Elemente klar strukturiert und nutzerfreundlich umgesetzt sind, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Kunden passende Produkte finden – und kaufen.
1. PLP-Seitentitel: Eine optimierte Beschreibung
Google zeigt je nach Kontext nur einen begrenzten Teil des Seitentitels an: 25, 50 oder 64 Zeichen. Achte deshalb darauf, dass der Titel deiner Product Listing Page präzise, relevant und suchmaschinenfreundlich formuliert ist. Wenn du beispielsweise Smartphones verkaufst, können Marke, Modell, Speichergröße und Farbe wichtige Informationen sein, die Nutzer auf einen Blick erfassen sollten.
2. Beschreibung: Reich an Keywords
Seitentitel und Beschreibung haben großen Einfluss auf die Auffindbarkeit deiner Product Listing Page in Suchmaschinen. Formuliere deshalb aussagekräftige Beschreibungen, die relevante Keywords enthalten und so dein Ranking verbessern. Grundsätzlich gilt: Je spezifischer die Beschreibung zur Kategorie und zur Suchintention passt, desto besser.
3. Breadcrumbs: Die richtige Kategorie sichtbar machen
Jedes Produkt sollte in der relevantesten Kategorie platziert sein. So finden sich Shop-Besucher leichter zurecht und entdecken schneller ähnliche Produkte. Breadcrumbs zeigen übergeordnete Kategorien und Unterkategorien an und ermöglichen es, unkompliziert zwischen Kategorieseiten zu wechseln.
4. Bildmaterial: Hochwertige Thumbnails
Menschen verarbeiten visuelle Informationen besonders schnell. Und Produktbilder sind häufig das Erste, was auf einer Product Listing Page ins Auge fällt. Verwende daher hochwertige, konsistente Bilder. Einheitliche Hintergründe, Bildgrößen und Bildstile sorgen für Ruhe und Vergleichbarkeit. Unterschiedliche Farben, Formate oder Hintergründe können dagegen ablenken und den Gesamteindruck schwächen. Wie wirkungsvoll ein harmonisches Bildkonzept sein kann, zeigt beispielsweise die Fallstudie von Hanna Andersson: Klare, einfache und konsistente Produktbilder können die Performance deutlich verbessern.
5. Preis
Achte darauf, dass deine Preise wettbewerbsfähig sind. Analysiere den Markt, vergleiche deine Preise mit denen relevanter Wettbewerber und passe deine Strategie bei Bedarf an. Hebe außerdem Vorteile hervor, die dein Angebot attraktiver machen, zum Beispiel kostenlosen Versand, Sonderaktionen oder 2-für-1-Angebote.
6. CTAs
Call-to-Action-Buttons, auch als CTAs bekannt, führen Nutzer zur gewünschten Aktion. Beispiele sind „In den Warenkorb“ oder „Auf die Wunschliste setzen“, wenn ein Produkt aktuell nicht verfügbar ist. Ein wirkungsvoller CTA kombiniert überzeugenden Text mit einem klaren Design und sollte in verschiedenen Varianten getestet werden, etwa hinsichtlich Text, Position und Farbe. Der Button muss sich deutlich vom Hintergrund und von anderen Seitenelementen abheben. So wird nicht nur die Aufmerksamkeit gelenkt, sondern auch sofort erkennbar, dass das Element klickbar ist. Selbst bei einem minimalistischen Webdesign sollte ein CTA eindeutig wie ein Button wirken.
Zusätzlich kann ein CTA Dringlichkeit vermitteln. Formulierungen wie „Jetzt anmelden“, „Nicht verpassen“ oder „Nur noch kurze Zeit“ können Nutzer zu schnellerem Handeln motivieren. Auch Ich-Formulierungen können die persönliche Relevanz erhöhen, sofern sie zur Marke und zum Kontext passen.
7. Filtermenü
Das Filtermenü ermöglicht es, Produkte nach Merkmalen wie Preis, Farbe, Stil, Verfügbarkeit, Größe oder weiteren Attributen einzugrenzen. Dadurch finden Kunden schneller, was sie suchen.
8. Sortiermenü
Das Sortiermenü bietet verschiedene Optionen, um Produkte zu ordnen, zum Beispiel „Preis: aufsteigend“, „Neueste zuerst“ oder „Bewertung: absteigend“.
Sortieroptionen verfolgen ein klares Ziel: Sie reduzieren die Auswahl und erleichtern dadurch die Kaufentscheidung. Welche Optionen sinnvoll sind, hängt stark von den Bedürfnissen und Erwartungen deiner Zielgruppe ab. Für die Optimierung dieser Phase der Customer Journey ist es entscheidend, die Perspektive deiner Kunden einzunehmen.
Ein Beispiel ist WatchShop.
Der Anbieter weiß, dass Uhren in vielen Formen, Farben und Varianten erhältlich sind. Deshalb können Shop-Besucher nach Kriterien wie Wasserdichtigkeit, Armbandtyp, Gehäusefarbe oder Uhrwerk filtern und sortieren. Die Optionen sind konsequent auf die Erwartungen der Kundschaft ausgerichtet – und genau deshalb funktionieren sie.
10 Best Practices für die Erstellung und Optimierung von Product Listing Pages
Nachdem die wichtigsten Elemente einer Product Listing Page geklärt sind, geht es nun um die konkrete Optimierung. Die folgenden Best Practices helfen dir dabei:
1. Header und Banner optimieren
Header spielen auf jeder Kategorie- und Listing-Seite eine „Titelrolle“. Sie geben den wichtigsten Hinweis darauf, welche Inhalte Shop-Besucher auf der Seite erwarten können, und sollten deshalb vorrangig berücksichtigt werden. Wenn der Header die Kategorie nicht klar beschreibt, wird es für Nutzer schwieriger, sich zurechtzufinden.
Gleichzeitig können Header deine Marke stärken. Nutze den oberen Bereich der Product Listing Page für ein ansprechendes Banner, das informiert, Orientierung bietet und nicht überladen wirkt. Denke außerdem daran, relevante Keywords im <h1>-Tag unterzubringen. So sind sie für Nutzer sichtbar und unterstützen zugleich deine On-Page-SEO.
Der Beauty- und Körperpflegeanbieter Ulta setzt beispielsweise auf visuell starke Header, um Kategorien aufmerksamkeitsstark zu präsentieren. Das ist eine gute Alternative zu rein textbasierten Überschriften, die auf den ersten Blick schnell nüchtern wirken können.
Hinweis: Header eignen sich auch als aufmerksamkeitsstarke Fläche für hervorgehobene Produkte, Sonderangebote oder Rabatte.
2. Verschiedene Layouts für deine Produktdarstellung testen
Die Art, wie Produkte auf einer Product Listing Page dargestellt werden, beeinflusst maßgeblich, wie Shop-Besucher mit dem Sortiment interagieren. Ob Listenansicht oder Rasteransicht besser funktioniert, lässt sich nicht pauschal beantworten. Entscheidend sind die Produktart und das gewünschte Einkaufserlebnis.
Listenansicht
Eine Listenansicht erfordert meist etwas mehr Scrollen, bietet aber mehr Platz für Produktinformationen als ein Raster. So können Nutzer Produktattribute wie Maße, Funktionen oder technische Merkmale leichter vergleichen. Manche Websites ermöglichen es, je nach Präferenz zwischen Listen- und Rasteransicht zu wechseln.
Die Listenansicht eignet sich besonders für Produkte, bei denen umfangreiche Informationen und Spezifikationen für die Kaufentscheidung wichtig sind. Das gilt zum Beispiel bei Fernsehern, Computern, Elektronik, DVDs oder Hardware.
Es gibt aber noch weitere Anwendungsbereiche für eine Listenansicht auf deinen Produktseiten. Auch bei hochwertigen Genussprodukten kann sie sinnvoll sein. Wine.com verkauft beispielsweise Luxusweine und Champagner. Hier ist es wichtig, dass Besucher Marken, Herkunft und „Grands Crus“ in Ruhe vergleichen können, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen.
Der zusätzliche horizontale Platz wird dabei sinnvoll genutzt, etwa für Bewertungen.
Rasteransicht
In der Rasteransicht können Kunden mehrere Produkte nebeneinander betrachten und vergleichen. Das ist besonders geeignet, wenn visuelle Eindrücke im Vordergrund stehen und neben Produkttitel und Preis nur wenige Informationen erforderlich sind. Die Rasteransicht unterstützt zudem ein stärker visuelles Einkaufserlebnis.
Amazon nutzt diese Darstellung beispielsweise in der Kategorie „Geschenkideen“. Zusätzlich werden Tags eingesetzt, um Bestseller hervorzuheben und Shop-Besucher über beliebte Produkte zum Klick zu motivieren.
3. Psychologische Trigger einsetzen
Psychologische Trigger erzeugen Dringlichkeit oder Knappheit. Typische Beispiele finden sich auf Hotelbuchungsseiten oder in Sale-Bereichen von Fashion-Shops: „Nur noch 1 Artikel zu diesem Preis“ oder „Fast ausverkauft“. Solche Hinweise aktivieren die Angst, eine Gelegenheit zu verpassen, und können Nutzer zum Handeln motivieren. Setze diese Signale gezielt in Produktkacheln oder Bildbereichen ein, ohne die Seite zu überladen.
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4. Das Einkaufserlebnis personalisieren
Personalisierung kann Conversions deutlich steigern, das Engagement erhöhen und potenziellen Käufern helfen, relevante Produkte schneller zu entdecken. Indem Produkte nach individuellen Präferenzen sortiert oder ergänzt werden, entsteht ein relevanteres Einkaufserlebnis. Personalisierung kann zudem die Bounce Rate um 20-30 Prozent reduzieren und die Kundenbindung stärken. Eine einfache Möglichkeit besteht darin, ergänzende Produkte anzuzeigen, die zur aktuellen Kaufabsicht passen. Wer beispielsweise eine neue Bettdecke sucht, interessiert sich möglicherweise auch für Kissenbezüge oder Bettwäsche. Eine passende Empfehlung kann hier den nächsten Schritt erleichtern.
5. Produktempfehlungen nutzen
Wer bereits auf einer Product Listing Page stöbert, hat häufig eine konkrete Kaufabsicht. Genau dieser Moment eignet sich, um passende Empfehlungen auszuspielen und Cross-Selling oder Upselling zu unterstützen.
Manche Kunden erleben Entscheidungsmüdigkeit, wenn sie zu viele Optionen sehen. Empfehlungen für beliebte Produkte, Artikel aus derselben Kategorie oder ähnliche, leicht höherpreisige Alternativen können Orientierung geben.
Empfohlene Produkte sollten zum aktuell betrachteten Produkt passen. Wer sich für ein technisches Produkt interessiert, profitiert beispielsweise von einem Bereich wie „Andere Kunden kauften auch“, in dem passendes Zubehör angezeigt wird.
Saisonale Bestseller erhöhen Relevanz und Aktualität, die zu mehr Klicks und Conversions führen können. Produkte, die als „im Trend“ gekennzeichnet sind, bieten Kunden zusätzliche soziale Bestätigung und können ihre Kaufentscheidungen erleichtern.
Willst du mehr über das Kaufverhalten im E-Commerce erfahren? Wirf einen Blick in unseren Consumer E-Commerce Trends Report 2026.
6. Eine intuitive Navigation schaffen
Deine Navigation sollte so gestaltet sein, dass potenzielle Kunden möglichst nahtlos zu den passenden Produkten gelangen. Dazu gehören klare Strukturen, logische Kategorien und eine schnelle, stabile Performance.
Platziere Bestseller prominent: Beliebte Produkte wirken häufig wie eine sichere Wahl. Ergänze Social-Proof-Elemente wie Bewertungen, um diesen Effekt zu verstärken.
Achte auf die Ladegeschwindigkeit: Eine schnelle Website ist ein zentraler Faktor für ein gutes Nutzererlebnis – auf Desktop ebenso wie auf mobilen Geräten.
Fixiere die Navigationsleiste oben auf der Seite und strukturiere Produkte logisch.
Unabhängig von der Tiefe deiner Seitenstruktur spielt Navigation eine entscheidende Rolle für das Nutzererlebnis. Das gilt besonders für Product Listing Pages, auf denen komplexe Produkte umfangreiche Filter- und Sortieroptionen benötigen. Achte deshalb darauf, dass deine Website auch bei vielen Filtern leistungsstark bleibt.
RevZilla zeigt im nachfolgenden Bild, wie das funktionieren kann. Der Anbieter führt Kunden Schritt für Schritt durch die Auswahl des passenden Motorradhelms.
In der linken Spalte lassen sich Produkte nach Kriterien filtern, wie:
Farbe
Typ
Form
Kategorie
Größe
Geschlecht
Bonus: Shop-Besucher können sich bei RevZilla nur Produkte anzeigen lassen, zu denen eine Videobewertung vorliegt. Das ist ein klarer Mehrwert gegenüber vielen Wettbewerbern.
7. Die richtigen Informationen auf deiner PLP anzeigen
Es gibt unzählige Informationen, die auf einer Product Listing Page oder Kategorieseite angezeigt werden können. Entscheidend ist, dass die Informationen Nutzer dabei unterstützen, den nächsten Schritt im Funnel zu gehen und zu kaufen.
Mögliche Informationen auf einer Product Listing Page sind zum Beispiel:
Sterne-Bewertungen
Rabatte
Farboptionen
Lagerverfügbarkeit
Bestseller-Hinweise
„In den Warenkorb“-Button
Neu / Gebraucht
Kurzbeschreibungen
BestBuy zeigt beispielsweise auf seinen Product Listing Pages neben Bildern und Preisen auch Sterne-Bewertungen, Rabatte und einen gut sichtbaren „In den Warenkorb“-Button („Add to cart“) mit klarer visueller Hierarchie.
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8. SEO für Product Listing Pages optimieren
SEO ist für E-Commerce-Anbieter ein zentraler Wachstumstreiber. Eine Studie von SmartInsights aus dem Jahr 2023 zeigt, dass Suchmaschinen-Traffic rund 50 % des gesamten E-Commerce-Traffics ausmachen kann.
Es gibt zwei wichtige Gründe, warum Product Listing Pages aus SEO-Sicht besonders relevant sind:
A. Product Listing Pages sind reich an Keywords
Kategorieseiten enthalten häufig Produktnamen, Marken, Preise, Spezifikationen und Beschreibungen. Dadurch sind sie von Natur aus reich an relevanten Keywords und können für zahlreiche Suchanfragen in Suchmaschinen ranken.
B. Product Listing Pages erhalten viele interne Links
Product Listing Pages sind häufig der Einstiegspunkt in die Customer Journey (oder alternativ die Produktseite selbst). Deshalb konzentrieren SEO-Teams ihre Optimierung oft auf diese Seiten. Hinzu kommt: Produkte innerhalb einer Kategorie verlinken in der Regel zurück auf die jeweilige Kategorieseite. Das stärkt die interne Verlinkung.
Wichtige SEO-Maßnahmen für Product Listing Pages sind:
Title Tags optimieren
einzigartige Produkt- und Meta Descriptions verwenden
interne Seiten sinnvoll verlinken
Alt-Attribute für Bilder und Rich Snippets einsetzen
9. Quick View oder „In den Warenkorb“-Buttons verwenden?
Quick View ist eine E-Commerce-Funktion, mit der Shop-Besucher eine kompakte Vorschau der Produktdetailseite öffnen können. Häufig enthält diese Mini-Produktseite bereits einen direkten „In den Warenkorb“-Button.
Nicht jedes Produkt erfordert eine lange Abwägung vor dem Kauf. Das gilt besonders für Stammkunden oder für schnelldrehende Konsumgüter wie Lebensmittel. „In den Warenkorb“-Buttons auf der Product Listing Page können den Checkout beschleunigen. Bei komplexeren oder hochpreisigen Produkten kann dagegen ein „Auf die Wunschliste“-Button sinnvoll sein, um Conversions zu einem späteren Zeitpunkt zu unterstützen.
10. Klare und prägnante CTAs verwenden
Call-to-Action-Buttons können einen großen Einfluss auf deine Conversions haben. Als die niederländische Uhrenmarke Cluse feststellte, dass ihre Product Listing Pages hohe Bounce Rates und geringe Klicks auf Produktdetailseiten verzeichneten, wandte sich das Team an AB Tasty. Cluse führte einen einfachen Test durch: Das Team prüfte, ob eine veränderte Position und Farbe der CTAs die Ergebnisse verbessern würde. Die Hypothese bestätigte sich. Während des dreiwöchigen Tests stieg die Klickrate auf die Produktdetailseite um 2,39 Prozent, die Transaktionen nahmen um 1,12 Prozent zu.
Beispiele für effektive Product Listing Pages
ASOS
ASOS setzt auf kurze, aber aussagekräftige Texte auf seinen Product Listing Pages.
Die Kategorieseiten des Modehändlers sind nach Trends und Stilen strukturiert. Einfache Texte und starke Produktbilder motivieren zum Kauf. Nutzer können Artikel direkt von der Product Listing Page aus auf die Wunschliste setzen oder in den Warenkorb legen und über ein klares Navigationsbanner zum Checkout gehen.
Everlane
Everlane nutzt Quick-Add-to-Cart-Buttons, um seine Product Listing Pages zu optimieren.
Die Marke kombiniert mehrere Best Practices: Produktgrößen werden als Overlay im Bild angezeigt, die Navigation ist dank Rasteransicht und Seitenleiste einfach, und schnelle „In den Warenkorb“-Buttons reduzieren Reibung im Kaufprozess.
Walmart
Walmart arbeitet auf seinen Product Listing Pages mit aufmerksamkeitsstarken Headern und klaren Inhalten.
Bestseller werden prominent platziert, ergänzt durch Header, die Kollektionen von Influencerinnen wie Sofia Vergara und Kim Kardashian hervorheben. Quick-Add-to-Cart-Buttons erleichtern den Kauf. Die Texte sind klar und prägnant, Bildgalerien lassen sich komfortabel durchscrollen, und wiederkehrende Nutzer werden mit einer personalisierten Nachricht begrüßt.
Wie viele Produkte sollten pro Seite und pro Zeile auf einer PLP angezeigt werden?
Wenn du eine Rasteransicht verwendest, stellt sich früher oder später die Frage: Wie viele Produkte sollten pro Zeile angezeigt werden? Auch hier gibt es keine allgemeingültige Antwort. Wie viele Produkte pro Zeile sinnvoll sind, hängt vor allem von drei Faktoren ab:
Bildgröße: Große, hochauflösende Bilder benötigen mehr Platz. Mehr als vier bis fünf Produkte pro Zeile lassen sich dann häufig nur schwer sinnvoll darstellen.
Anzahl der Produkte: Die Anzahl der Produkte pro Zeile sollte zur Gesamtzahl der Produkte in der Kategorie passen. Wenn du beispielsweise 12 Produkte anzeigst, wirkt ein 4×3-Raster meist stimmiger als ein 2×6-Raster.
Informationsumfang: Manche Produkte benötigen deutlich mehr erklärende Informationen als andere. Je mehr Raum Beschreibung, Spezifikationen oder Varianten einnehmen, desto weniger Produkte sollten pro Zeile erscheinen.
Canada Goose, ein Anbieter für hochwertige Oberbekleidung, setzt beispielsweise auf eine Struktur mit zwei Produkten pro Zeile. Diese Darstellung rückt die visuellen Elemente stärker in den Vordergrund und vermittelt ein hochwertiges, exklusives Einkaufserlebnis.
Wie findest du heraus, was auf deinen Product Listing Pages am besten funktioniert?
Teste deine Product Listing Pages mit A/B-Tests.
Für Conversion Rate Optimization (CRO) gibt es kein Geheimrezept: Entscheidend ist kontinuierliches Testen. Das gilt auch für Product Listing Pages. Nur durch A/B-Tests findest du heraus, welche Elemente Nutzer weiterbringen und welche eher Reibung erzeugen. So steigerst du schrittweise deine Konversionsrate und schaffst insgesamt ein besseres Kundenerlebnis.
Die Umsetzung ist einfacher, wenn du mit den richtigen Tools arbeitest. AB Tasty ist auf A/B-Testing spezialisiert und unterstützt Teams dabei, datenbasiert zu entscheiden, welche Varianten die beste Wirkung erzielen. Möchtest du mit der Optimierung deiner Product Listing Pages beginnen? AB Tasty ist eine führende Plattform für Experience Optimization, mit der du schnell bessere digitale Erlebnisse schaffst. Von Experimentation über Personalisierung bis hin zu intelligenter Suche und Produktempfehlungen hilft dir unsere Lösung, Zielgruppen zu aktivieren, stärker zu binden und Conversions zu steigern.
Fazit: Die ideale Product Listing Page
Product Listing Pages können echte Konversionstreiber sein. Richtig optimiert, leisten sie einen wichtigen Beitrag zu einem überzeugenden Kundenerlebnis, verbessern die Sichtbarkeit in Suchmaschinen und können den Warenkorbwert erhöhen.
Ob du bereits erfahren im E-Commerce bist oder gerade erst startest: Es kann herausfordernd sein, alle relevanten Elemente einer Kategorieseite optimal umzusetzen.
Wie eine optimale Product Listing Page aussieht, hängt von deinem Marktsegment ab. Für maximale Performance sollten E-Commerce-Marken jedoch die genannten Best Practices konsequent berücksichtigen, testen und weiterentwickeln.
Echtzeit-Personalisierung 2026: So erfüllst du die Erwartungen deiner Kunden
Emily Healy
Personalisierung ist seit Jahren ein zentrales Ziel für Marken, die relevante und ansprechende Kundenerlebnisse schaffen möchten. Lange bedeutete das vor allem: mit statischen Regeln und Segmenten zu arbeiten, also neuen Besuchern, wiederkehrenden Kunden und VIP-Kunden unterschiedliche Inhalte auszuspielen.
Dieser Ansatz ist weiterhin wertvoll. Er stößt jedoch schnell an Grenzen, wenn sich die Bedürfnisse, Interessen und Kaufabsichten von Kunden innerhalb kürzester Zeit verändern.
Warum Echtzeit-Personalisierung wichtiger ist denn je
Die Kunden von heute sind schwer vorhersehbar. Sie wechseln zwischen Geräten, ändern mitten in einer Sitzung ihre Meinung und erwarten trotzdem, dass Marken Schritt halten. Besonders im E-Commerce ist es völlig normal, dass sich die Absicht eines Nutzers während eines einzigen Besuchs verändert.
Ein Beispiel: Ein Nutzer sucht zunächst nach einer kleinen Handtasche für den Alltag [Kategorie: Taschen]. Kurz darauf interessiert er sich für eine schwarze Sonnenbrille für den bevorstehenden Strandurlaub [Kategorie: Accessoires]. Und das alles innerhalb derselben Sitzung. Echtzeit-Personalisierung erkennt solche Signale und passt das Erlebnis an die aktuelle Absicht an.
Klassische Personalisierung basiert dagegen auf festen Segmenten und Regeln. Sie kann schnelle Veränderungen in Bedürfnissen und Präferenzen oft nicht abbilden und behandelt Nutzer während des gesamten Besuchs gleich, obwohl ihr Verhalten längst neue Hinweise liefert. Dadurch bleiben wichtige Signale ungenutzt, und wertvolle Möglichkeiten zur Interaktion gehen verloren.
Die Herausforderung: die Grenzen statischer Personalisierung
Die meisten Marken haben bereits in Standard-Personalisierung investiert. Das ist eine starke Grundlage: Segmente wie „neuer Besucher“, „wiederkehrender Kunde“ oder „VIP“ helfen dabei, Erlebnisse gezielter auszusteuern. Doch statische Regeln reagieren nur langsam. Sie orientieren sich daran, wer ein Kunde bisher war, nicht daran, was er in diesem Moment tut oder welches Verhalten er gerade zeigt.
Die Folge: Marken verpassen Chancen für Upselling, Cross-Selling oder schlicht dafür, Kunden mit relevanten Inhalten positiv zu überraschen. In einem Marktumfeld mit kurzen Aufmerksamkeitsspannen und hohem Wettbewerbsdruck ist das ein Risiko, das sich Unternehmen kaum leisten können.
Die Lösung: Echtzeit-Personalisierung mit AdaptiveCX
Echtzeit-Personalisierung bedeutet, auf Kundenabsichten zu reagieren, sobald sie entstehen. Statt sich ausschließlich auf historische Daten oder starre Segmente zu verlassen, analysieren Echtzeit-Lösungen fortlaufend das aktuelle Nutzerverhalten (Klicks, Suchanfragen, Verweildauer auf bestimmten Seiten) und passen das Erlebnis sofort an.
Wie können Marken also 2026 in Echtzeit personalisieren? Die Antwort liegt in Lösungen wie AdaptiveCX: einer Technologie, die Kundenabsichten im Moment ihres Entstehens erkennt, interpretiert und beantwortet.
Der Umstieg auf Echtzeit-Personalisierung bedeutet nicht, bewährte Ansätze aufzugeben. Vielmehr entwickelt er die bestehende Strategie weiter: Echtzeit-Fähigkeiten ergänzen vorhandene Personalisierungsmaßnahmen.
So funktioniert Echtzeit-Personalisierung in der Praxis:
Interaktionen kontinuierlich erfassen: Das System erfasst jede Interaktion in Echtzeit.
Veränderte Absichten erkennen: Das System erkennt, wenn sich Interessen oder Ziele eines Nutzers verändern, auch innerhalb einer einzigen Sitzung.
Nutzererlebnis sofort anpassen: Das System aktualisiert Inhalte, Angebote und Empfehlungen dynamisch, damit sie zur aktuellen Absicht des Nutzers passen
Beispiel:
Angenommen, ein Nutzer bucht bei einer Marke normalerweise Mietwagen für Geschäftsreisen. Nun besucht er dieselbe Website, um nach Ferienunterkünften für einen Familienurlaub zu suchen. Mit Echtzeit-Personalisierung erkennt die Website diesen Kontextwechsel sofort. Statt weiterhin geschäftsreisebezogene Inhalte in den Vordergrund zu stellen, hebt sie familienfreundliche Angebote, passende Zusatzleistungen und relevante Upselling-Möglichkeiten hervor. So bleibt das Erlebnis während der gesamten Sitzung relevant.
So personalisieren Marken 2026 in Echtzeit
Verhaltensdaten nutzen: Geh über statische Segmente hinaus und analysiere, was Nutzer gerade anklicken, suchen und ansehen.
Kanalübergreifend integrieren: Stell sicher, dass deine Personalisierungslösung nahtlos auf der Website, in der mobilen App, in E-Mails und, falls relevant, auch im stationären Handel funktioniert.
Den Fokus auf die Absicht legen: Konzentrier dich darauf, was Nutzer im Moment tun, nicht nur darauf, wer sie sind oder was sie in der Vergangenheit getan haben.
Testen und optimieren: Experimentier kontinuierlich mit unterschiedlichen Ansätzen, um herauszufinden, welche Erlebnisse die besten Resultate liefern.
Datenschutz einhalten: Kommunizier transparent, wie du Daten nutzt, und gib Nutzern Kontrolle über ihre Personalisierungseinstellungen.
Die Wirkung von Echtzeit-Personalisierung
Marken, die Echtzeit-Personalisierung erfolgreich einsetzen, profitieren von klaren Vorteilen:
Höhere Engagement- und Konversionsraten
Mehr Kundenzufriedenheit und stärkere Kundenbindung
Effektiveres Upselling und Cross-Selling
Eine stärkere Position im Wettbewerb
Der nächste Schritt
Personalisierung im Jahr 2026 bedeutet mehr, als Kunden nur zu kennen. Entscheidend ist, zu verstehen, was sie genau in diesem Moment wollen, und unmittelbar darauf zu reagieren. Echtzeit-Personalisierung hilft Marken dabei, relevant zu bleiben, mehr Chancen zu nutzen und digitale Erlebnisse zu schaffen, die wirklich ankommen.
Möchtest du erfahren, wie Echtzeit-Personalisierung für deine Marke funktionieren kann? Entdecke unsere Ressourcen, fordere eine Demo an. Oder sprich mit unserem Team, um mehr über AdaptiveCX zu erfahren: wie du deinen Kunden genau das bietest, was sie jetzt brauchen.
Was gibt es Neues bei Feature Experimentation & Rollouts?
Emily Healy
Wir entwickeln Feature Experimentation & Rollouts (FE&R) kontinuierlich weiter, damit Teams noch reibungsloser, schneller und zuverlässiger arbeiten können. Die nachfolgenden neuesten Updates sind ab sofort verfügbar.
Data Explorer: jetzt auch in FE&R verfügbar
Der Data Explorer, der bereits für Web Experimentation verfügbar ist, steht jetzt auch in Feature Experimentation & Rollouts zur Verfügung. Damit können Sie Ihre serverseitigen Daten direkt in der Plattform untersuchen und von dort exportieren, ganz ohne externe oder technische Tools wie Postman.
Mit dem FE&R Data Explorer können Sie:
Metriken abfragen und exportieren, darunter Konversionsrate, Umsatz, benutzerdefinierte Ziele, NPS und Anzahl der Aktionen
Rohdaten wie SDK-Events und API-Aufrufe einsehen und exportieren
Filter und Dimensionen anwenden, zum Beispiel Kampagne, Umgebung, Feature, Benutzereigenschaften oder Zeitraum
benutzerdefinierte Datumsbereiche und Ergebnisgrenzen festlegen
API-Payloads direkt über die Benutzeroberfläche generieren
Diese Funktion gehörte zu den Verbesserungen, die sich unsere Kunden am häufigsten gewünscht hatten. Sie sorgt für mehr Transparenz, stärkt das Vertrauen in die Datenerfassung und sorgt innerhalb ein und derselben Plattform für mehr Kontinuität zwischen clientseitigen und serverseitigen Funktionen.
Live Hits: Echtzeit-QA für serverseitige Experimente
Wenn Sie eine Kampagne implementieren oder debuggen, können aggregierte Reports den Prozess unnötig ausbremsen. Mit Live Hits visualisieren Sie eingehende SDK-Events jetzt in Echtzeit und prüfen sofort, ob Ihre Implementierung wie erwartet funktioniert.
Keine Vermutungen. Kein Warten.
Live Hits verbessert QA-Workflows deutlich und reduziert Reibungsverluste bei der Implementierung für technische Teams.
Sie können schnell überprüfen:
ob Events korrekt ausgelöst werden
ob der Traffic richtig zugewiesen wird
ob Varianten wie erwartet ausgespielt werden
👉 Zugriff über „Reporting“ → Button neben dem Filter.
Serverseitiges Reporting: weiterentwickelt für tiefere Analysen
AND-/OR-Filteroperatoren
Sie können nun innerhalb desselben Filtertyps bei mehreren Werten zwischen AND- und OR-Operatoren wechseln.
Das gibt Ihnen deutlich mehr Flexibilität bei der Segmentierung Ihrer Daten und ermöglicht tiefere Analysen direkt in Ihren Reports.
Durch die präzise Segmentierung erhalten Sie aussagekräftige Erkenntnisse.
RevenueIQ*: jetzt auch für serverseitige Reports verfügbar 💰
*RevenueIQ ist die patentierte Statistik-Engine von AB Tasty. Sie übersetzt Ergebnisse aus Experimenten in klare, verlässliche Umsatzprognosen und unterstützt Teams dabei, über klassische Conversion-Rate-Optimierung (CRO) hinauszugehen: hin zu echter Revenue Optimization, bei der sich Uplift und ROI bei jeder Variante fundiert beziffern lassen.
RevenueIQ ist bereits für clientseitige Experimente verfügbar und dort breit im Einsatz. Ab sofort steht das Tool auch für serverseitige Reports zur Verfügung.
Damit können Sie die finanziellen Auswirkungen Ihrer Experimente direkt aus Ihrem serverseitigen Reporting heraus prognostizieren.
RevenueIQ ist in allen Reports mit Transaktionsziel im Tab „Umsatzstatistiken“ verfügbar und liefert:
Uplift pro Besucher: geschätzte Umsatzsteigerung pro Besucher nach der Ausspielung
Uplift pro Monat: prognostizierter monatlicher Umsatzbeitrag
Konfidenzintervalle: unteres, mittleres und oberes Umsatzszenario
Umsatzgewinnchance: Wahrscheinlichkeit, dass die Variante den Umsatz steigert
Das bedeutet: klarere Entscheidungen, weniger uneindeutige Experimente und einen direkten Blick darauf, wie sich Ihre Experimente tatsächlich auf Ihr Geschäft auswirken.
So können Sie den ROI jedes serverseitigen Experiments fundiert beziffern und intern überzeugend kommunizieren.
Fazit
Die neuesten Verbesserungen an Feature Experimentation & Rollouts geben Ihren Teams mehr Transparenz, mehr Flexibilität und besser nutzbare Erkenntnisse. Mit Echtzeit-Datenzugriff, erweiterten Reporting-Optionen und belastbaren Umsatzprognosen können Sie Ihre Experimente gezielter optimieren und messbare Geschäftsergebnisse erzielen.
KPIs, benutzerdefinierte Metriken und Evi: AI-gestützte Analysen in AB Tasty smarter nutzen
Emily Healy
Unsere Plattform ist darauf ausgerichtet, das Wachstum deines Unternehmens aktiv zu unterstützen. Deshalb kannst du in AB Tasty mit wenigen Klicks eine Reihe von Metriken einrichten, die einen bedeutenden Einfluss auf dein Geschäft haben. Evi, unsere agentische AI, analysiert deine Testergebnisse schnell und liefert Erkenntnisse, die dein Team sonst leicht übersehen würde.
Der Schlüssel zu besseren KPIs
AB Tasty bietet umfassende Reporting-Tools, um die Performance deiner Kampagnen zu bewerten. Der Schwerpunkt liegt auf dem Erreichen spezifischer KPIs, sogenannter Ziele. Diese Ziele kannst du sowohl auf Konto- als auch auf Kampagnenebene in wenigen Klicks festlegen. Es gibt sechs verschiedene Arten von Zielen, die du als KPI definieren kannst. Das sind:
Action-Tracking: Klicks, Verweildauer, Iframe-Klicks, Sichtbarkeit von Elementen, Scroll-Rate.
Seiten-Tracking: Besuche einer bestimmten Seite oder einer Gruppe von Seiten.
Browsing-Metriken: Wiederbesuchsrate, Absprungrate, Ausstiegsrate, Seitenaufrufe pro Sitzung.
Data-Layer-Ziele: Tracking basierend auf Variablen im Data Layer Ihrer Website
Benutzerdefiniertes Tracking: Tracker, die du auf deiner Website mit benutzerdefiniertem Code erstellt hast.
Definiere nicht zu viele KPIs. Weniger ist in diesem Fall mehr. Versuche, für jedes wichtige Geschäftsziel drei bis fünf KPIs zu identifizieren. Wenn deine KPIs direkt mit deinen Geschäftszielen verknüpft sind, leisten sie einen konkreten Beitrag zum Unternehmenserfolg.
Dein Unternehmen mit benutzerdefinierten Metriken messen
Diese vordefinierten Metriken sind für den Start ideal. Doch kein Unternehmen gleicht dem anderen und jede Customer Journey ist einzigartig. Standard-KPIs erfassen möglicherweise nicht alle für dich relevanten Interaktionen. Miss, was dein Unternehmen unverwechselbar macht, und du erhältst Einblicke, die deine Konkurrenz nicht hat.
In AB Tasty erstellst du benutzerdefinierte Trackings, die direkt mit dem Data Layer deiner Website verknüpft sind. So definierst du personalisierte Metriken, die allein auf deinen individuellen Daten basieren. Es ist auch möglich, benutzerdefinierte Tracker mit JavaScript zu erstellen. Dadurch bleibst du flexibel und kannst nahezu jede Interaktion auf deiner Website messen. Diese benutzerdefinierten Tracking-Ereignisse kannst du sogar dazu verwenden, Ziele von anderen Plattformen wie Googles GA4 nachzubilden.
Echtzeit-Berichterstattung ist jetzt möglich
Wir wissen, wie wichtig Geschwindigkeit für dein Unternehmen ist. Die Feedbackschleife zwischen Handlung und Erkenntnissen sollte so kurz wie möglich sein. Mithilfe von Berichten, die in Echtzeit erstellt werden, erkennt dein Team Probleme oder Erfolgsfaktoren innerhalb von Minuten statt Tagen. So kann es schnell fundierte Entscheidungen treffen und Kampagnen wirksam optimieren.
AB Tasty beinhaltet Echtzeit-Berichtsfunktionen, die automatisch aktiviert werden, sobald du eine Kampagne live schaltest. Während der entscheidenden Anfangsphase eines Tests (die ersten 1.000 Unique Visitors oder die ersten 12 Stunden) werden die Daten für jedes Ziel und jede Variante alle fünf Minuten aktualisiert. Zudem kannst du mit dem Live-Hits-Monitoring-Tool Ereignisdaten jederzeit nachverfolgen. Dank minutengenauer Daten triffst du schnellere und intelligentere Entscheidungen.
Teste mit Zuversicht
Um die richtigen Entscheidungen zu treffen, ist es natürlich wichtig, die Geschichte hinter deinen Statistiken zu verstehen. Bei AB Tasty verwenden wir das Bayessche Statistikmodell, das dir intuitive, verständliche und umsetzbare Ergebnisse liefert. Es enthält zwei Kennzahlen:
Ein 95-prozentiges Konfidenzintervall: Dieser Wert gibt dir einen wahrscheinlichen Bereich für den tatsächlichen Wert eines Gewinns an. Wenn das Konfidenzintervall für den Gewinn [2 % 8 %] beträgt, sind wir zu 95 Prozent sicher, dass der tatsächliche Uplift dieser Variante zwischen 2 und 8 Prozent liegt. Die verbleibenden 5 Prozent stellen die Fehlermarge dar.
Die Gewinnwahrscheinlichkeit: Dieser Wert gibt an, wie wahrscheinlich es ist, dass eine Variante besser ist als das Original. Eine Gewinnwahrscheinlichkeit von 98 Prozent bedeutet, dass die Variante zu 98 Prozent der wahre Gewinner ist.
Mit Evi immer einen Schritt voraus
Daten und Berichte zu deinenTests zu erhalten, ist eine Sache. Sie zu analysieren, eine andere. Bis vor kurzem war dieser Prozess meist zeitaufwändig und erforderte auch ein wenig Spekulation. Durch die Integration agentischer AI in den Berichtsprozess analysierst du Daten schneller und gewinnst wertvolle Erkenntnisse, die dein Team andernfalls leicht übersehen würde.
Evi ist der AI-gestützte Marketing-Agent von AB Tasty, der für die evidenzbasierte Entscheidungsfindung entwickelt wurde. Sie verwandelt deine Daten in klare, konkrete Maßnahmen für Ergebnisse, die sich wiederholen und messen lassen. Kein Bauchgefühl, nur Fakten.
Mit Evi kann dein Team:
den Berichtsprozess erheblich beschleunigen, sodass du Kampagnendaten mit wenigen Klicks statt in Stunden analysierst.
tiefere Erkenntnisse gewinnen, direkt aus deinen Website-Daten, ermittelt durch integrierte AI.
Evi umfasst zwei separate AI-Agenten, die über die Berichtsseite für jede Kampagne in AB Tasty zugänglich sind: Evi Analysis und Evi Explore.
Evi Analysis
Stundenlang Datentabellen und bunte Diagramme durchforsten und sich fragen, was das alles konkret bedeutet? Mit Evi Analysis ist das vorbei: Das Tool analysiert deine Kampagnendaten und liefert klare, umsetzbare Erkenntnisse. Es hebt die erfolgreichen Varianten hervor und schlüsselt auf, warum diese Varianten Transaktionen generieren, sodass du dich bei deinem nächsten Schritt sicherer fühlst.
Gib einfach deine Fragen ein und Evi Analysis verarbeitet die zugrunde liegenden Kennzahlen, die statistische Signifikanz und die objektive Performance. Du erhältst klare, prägnante Antworten, die durch Kampagnendaten gestützt werden. Alles mit nur wenigen Klicks. Beispiele für Anwendungsfälle sind unter anderem:
Du erhältst eine Erklärung, warum eine Variante erfolgreich ist.
Du kannst deine Hypothesen überprüfen.
Du erhältst die besten CRO-Praktiken auf Grundlage deiner Kampagnenergebnisse.
Evi Explore
Möchtest du wissen, ob deine Tests tatsächlich den Umsatz steigern? Evi Explore, basierend auf unserer eigenen patentierten Metrik RevenueIQ, erleichtert die Interpretation der Ergebnisse von Kampagnen mit einem transaktionsbasierten Ziel (d. h. ein Ziel, das Käufe oder Umsatz erfasst).
Evi Explore liefert dir vor jedem Start einen klaren, statistisch fundierten Überblick über die Umsatzauswirkungen jeder Testvariante. Anstatt sich lediglich auf traditionelle Metriken wie die Konversionsrate oder den durchschnittlichen Bestellwert (AOV) zu verlassen, kombiniert RevenueIQ diese zu einer einzigen Metrik, um dir einen direkten Überblick über den Umsatz pro Besucher und pro Monat zu geben.
Das bedeutet: keine uneindeutigen Kampagnen mehr, Dilemmata wie „Konversionsrate vs. AOV“ sind vorbei und „unentscheidbare“ Tests reduzieren sich deutlich. Teams können nun die Umsatzauswirkungen einer Kampagne vor dem vollständigen Rollout mit Konfidenzintervallen für Best- und Worst-Case-Szenarien vorausberechnen. Das gibt dir die Sicherheit, schnellere und profitablere Entscheidungen zu treffen. Und da derzeit keiner unserer Wettbewerber eine vergleichbare Kennzahl anbietet, erhältst du durch den Einsatz von AB Tasty Einblicke, über die andere nicht verfügen.
RevenueIQ: Der neue Standard, um den ROI digitaler Experimente nachzuweisen
Emily Healy
Seien wir mal ehrlich: Den ROI digitaler Experimente nachzuweisen, fühlte sich lange Zeit so an, als müsste man mit verbundenen Augen einen Zauberwürfel lösen. Seit Jahren drehen sich Teams in derselben Diskussion im Kreis: „Bei diesem Test ist die Konversionsrate gestiegen, aber der durchschnittliche Bestellwert gesunken!“ oder „Der durchschnittliche Bestellwert ist gestiegen, aber die Konversionen sind zurückgegangen!“ Was ist besser? Wer hat recht? Und vor allem: Wie überzeugst du deinen CFO davon, dass deine Arbeit tatsächlich zum Umsatz beiträgt?
Das Problem: Widersprüchliche Kennzahlen und blockierte Entscheidungen
Stell dir das folgende Szenario vor, das viele Teams wahrscheinlich kennen: Eine Kampagnenvariante steigert die Konversionsrate, senkt aber den durchschnittlichen Bestellwert (AOV). Eine andere Variante bewirkt genau das Gegenteil. Welche Variante liefert tatsächlich das bessere Ergebnis? Ohne eine übergreifende Kennzahl bleiben Teams schnell in endlosen Diskussionen stecken. Sie können weder ein belastbares Ergebnis ableiten, noch die nächsten Schritte überzeugend begründen. Die Folge: Ein bedeutender Anteil der Tests bleibt ohne klare Entscheidung liegen. Bestehende ROI-Dashboards schaffen nur wenig Vertrauen und werden entsprechend selten genutzt. Tatsächlich landeten im vergangenen Jahr 8 Prozent der A/B-Testkampagnen mit dem Ziel, Transaktionen zu steigern, in der gefürchteten „No Decision“-Kategorie – also ohne eindeutiges Ergebnis.
Die Lösung: RevenueIQ
Stell dir nun vor, du müsstest dich nicht länger zwischen Konversionsrate und durchschnittlichem Bestellwert entscheiden. Du müsstest nicht mehr erklären, warum eine Kennzahl steigt, während eine andere sinkt. Stattdessen könntest du in Meetings klar sagen: „Hier ist die Umsatzprognose für den Monat – und genau das wird diese Kampagne dazu beitragen.“ Dafür wurde RevenueIQ entwickelt.
RevenueIQ ist die neue, patentierte Kennzahl von AB Tasty – das Ergebnis jahrelanger Forschung und Entwicklung sowie umfassender statistischer Expertise. RevenueIQ führt komplexe, teils widersprüchliche Daten in einer klaren, geschäftsrelevanten Kennzahl zusammen: der monatlichen Umsatzprognose. Keine uneindeutigen Gewinner-Varianten mehr. Keine „Konversionsrate vs. AOV“-Dilemmata mehr. Stattdessen erhalten Teams eine klare Entscheidungsgrundlage, um die Auswirkungen jeder Kampagne auf den Umsatz beurteilen zu können.
Die wichtigsten Vorteile von RevenueIQ:
Umsatzwirkung jederzeit klar im Blick: RevenueIQ zeigt den Umsatz pro Besucher und Monat auf einen Blick. So lässt sich der Beitrag jeder Kampagne zum Umsatz leichter bewerten.
Schafft Klarheit bei uneindeutigen Testergebnissen: Selbst in komplexen Szenarien zeigt RevenueIQ, welche Variante den höchsten Umsatzbeitrag liefert. Dadurch lassen sich uneindeutige Kampagnenergebnisse deutlich reduzieren.
Schneller zu klaren Handlungsempfehlungen: Die Zusammenführung von Konversionsrate und durchschnittlichem Bestellwert in einer Umsatzkennzahl liefert schneller verwertbare Erkenntnisse als eine getrennte Auswertung beider Metriken.
ROI-Prognosen vor dem vollständigen Rollout: Teams können die Umsatzwirkung einer Kampagne prognostizieren, bevor sie vollständig ausgerollt wird – inklusive Konfidenzintervallen für Best-Case- und Worst-Case-Szenarien. Diese Transparenz reduziert Überraschungen und unterstützt strategische Entscheidungen.
Starkes Alleinstellungsmerkmal: RevenueIQ basiert auf einer einzigartigen, patentierten Bayesian Engine und liefert Ergebnisse, denen du vertrauen kannst. Keine weitere Kennzahl, sondern die Wahrheit über deinen Umsatz.
RevenueIQ weist für die Umsatzprognose ein Konfidenzintervall aus und schafft damit eine fundierte Basis für geschäftliche Entscheidungen. Statt nur eine einzelne Zahl zu liefern, zeigt RevenueIQ die mögliche Spannbreite der Ergebnisse. So lassen sich Entscheidungen besser absichern. Ein weiterer bedeutender Vorteil: Aktuell bietet kein Wettbewerber eine vergleichbare Lösung.
So funktioniert RevenueIQ
RevenueIQ ist tief in die AB Tasty Plattform integriert. Wenn eine Kampagne aktiv ist, sehen Nutzer nicht nur Konversionsraten oder den durchschnittlichen Bestellwert (AOV), sondern auch den Umsatz-Uplift pro Besucher und Monat. Das System markiert die Gewinner-Variante sichtbar in der Plattform, beziffert den potenziellen monatlichen Umsatzgewinn und zeigt mithilfe von Konfidenzintervallen, in welcher Bandbreite die möglichen Ergebnisse liegen. Wenn für eine Variante zum Beispiel ein zusätzlicher Umsatz von 4.000 Euro pro Monat prognostiziert wird, zeigt RevenueIQ auch die Wahrscheinlichkeit für dieses Ergebnis und die erwartete Bandbreite an, zum Beispiel 2.700 Euro bis 6.000 Euro. Dieser Ansatz ist präzise und transparent zugleich und unterstützt Teams dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen.
Du möchtest tiefer in das Thema einsteigen? Dann lies unser Whitepaper zu RevenueIQ mit einer umfassenden wissenschaftlichen Erklärung von Hubert Wassner, Data Scientist bei AB Tasty.
Die Wirkung: Mehr Vertrauen, höhere Akzeptanz und klarer Wettbewerbsvorteil
Mit RevenueIQ lässt sich der ROI digitaler Experimente klarer und überzeugender nachweisen. Das Ergebnis ist eine einfache, glaubwürdige und umsetzbare Argumentationsgrundlage für QBRs und Renewal-Gespräche – eine, die Vertrauen stärkt, Akzeptanz fördert und AB Tasty in einem umkämpften Markt klar differenziert.
RevenueIQ senkt das Risiko geschäftlicher Fehlentscheidungen, indem es die Auswirkungen auf den Umsatz in den Fokus stellt.
Teams, die genug von uneindeutigen Ergebnissen und komplexen Kennzahlen haben, erhalten mit RevenueIQ eine klare Antwort: Welchen geschäftlichen Wert hat ein Experiment wirklich?
Häufig gestellte Fragen zu RevenueIQ
Was ist RevenueIQ?
RevenueIQ ist eine eigens entwickelte, patentierte Kennzahl von AB Tasty. Sie zeigt auf einen Blick, wie viel Umsatz deine digitalen Experimente generieren – ausgedrückt als Umsatz pro Besucher und Monat.
Wie verlässlich sind die RevenueIQ-Ergebnisse?
RevenueIQ basiert auf einer patentierten Bayesian Engine, die belastbare, transparente und zuverlässige Berechnungen ermöglicht. Alle Prognosen enthalten Konfidenzintervalle, sodass du die Ergebnisse immer im jeweiligen Kontext bewerten kannst.
Wie geht RevenueIQ mit komplexen oder uneindeutigen Testergebnissen um?
RevenueIQ zeigt auch dann einen klaren Gewinner auf Basis der Umsatzwirkung, wenn herkömmliche Kennzahlen kein eindeutiges Ergebnis liefern, weil sie nicht integriert betrachtet werden. Das bedeutet: weniger Kampagnen ohne klare Entscheidung und mehr Handlungssicherheit.
Wie unterscheidet sich RevenueIQ von den Angeboten der Konkurrenz?
Aktuell bietet kein Wettbewerber eine Kennzahl wie RevenueIQ. Während andere Anbieter häufig generische Statistiken für einzelne Kennzahlen bereitstellen, liefert nur RevenueIQ eine patentierte, einheitliche Sicht auf den Umsatz pro Besucher und Monat und schafft damit ein klares Alleinstellungsmerkmal.
5 E-Commerce-Merchandising-Strategien mit Beispielen
Emily Healy
Im riesigen und wettbewerbsintensiven Universum des E-Commerce reicht es nicht, einfach nur tolle Produkte anzubieten. Dein Online Shop ist wie eine Bühne, und wie du deine Produkte präsentierst, entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Hier kommt E-Merchandising ins Spiel – die Kunst und Wissenschaft, deinen Kunden eine Einkaufserfahrung zu bieten, die so geschmeidig ist wie Seide und so fesselnd wie ein Blockbuster.
Egal, ob du Erstbesucher begeistern oder treue Kunden immer wieder inspirieren möchtest – mit den richtigen Merchandising-Strategien wird aus deinem digitalen Schaufenster ein Erlebnis, das Lust auf mehr macht.
Bereit, loszulegen? Hier sind fünf E-Commerce-Merchandising-Strategien, untermauert mit realen Beispielen, die dir helfen, eine Einkaufserfahrung zu schaffen, die wirklich begeistert.
1. Branding und Startseiten-Messaging: Dein digitaler erster Eindruck
„Beurteile ein Buch nicht nach seinem Einband“ – ein toller Ratschlag für das echte Leben, aber im E-Commerce funktioniert das nicht so ganz.
Deine Startseite ist mehr als nur eine Landing Page – sie ist das Aushängeschild deines Online Shops und sollte richtig Eindruck machen. Sobald jemand auf deiner Seite landet, sollte klar sein, wer du bist, wofür du stehst und wie du das Leben deiner Kunden besser machen kannst.
Warum das wichtig ist:
Der erste Eindruck zählt. Eine überzeugende Startseite verwandelt neugierige Besucher in interessierte Käufer.
Wiederkehrende Besucher wollen Neues und Relevantes sehen, nicht immer denselben alten Content.
Profi-Tipps:
Erzähle deine Geschichte selbstbewusst: Deine Markenbotschaft sollte im Mittelpunkt stehen. Ein kraftvoller Slogan oder eine prägnante Überschrift bringt deine Essenz auf den Punkt.
Testen, testen, testen: Nutze A/B-Testing, um herauszufinden, welche Botschaften bei deiner Zielgruppe am besten ankommen.
Zeig, was du kannst: Nutze Social Proof wie Testimonials und Kundenbewertungen, um sofort Glaubwürdigkeit aufzubauen.
Praxisbeispiel: Startseite
JOTT, ein französischer Bekleidungshersteller, stellte fest, dass die Absprungrate auf seiner Startseite höher war als erwartet. Da der erste Eindruck entscheidend ist, führten sie einen No-Code-A/B-Test mit der Experience Platform von AB Tasty durch, um herauszufinden, ob eine Umgestaltung des Startseiten-Layouts die Interaktion verbessern würde.
Indem sie die Produktkategorien in den Above-the-Fold-Bereich verschoben haben und die einzelnen Produktdarstellungen weiter nach unten platzierten, erzielten sie eine 17,5 % höhere Klickrate auf die Produktkategorie-Blöcke. Diese Optimierung reduzierte die Absprungrate und führte mehr Nutzer tiefer in ihre Shopping Journey , wodurch die gesamte Interaktion verbessert wurde.
2. Gruppiere Produkte sinnvoll: Kuratiere wie ein Profi
Hast du schon mal ein Geschäft betreten und dich von der Auswahl erschlagen gefühlt? Genau das kann auch online passieren. Produkte in durchdachte Gruppen zu bündeln, schafft Klarheit statt Chaos und hilft Kunden, schneller das zu finden, was sie suchen – oder vielleicht sogar etwas zu entdecken, von dem sie nicht wussten, dass sie es brauchen.
Warum das wichtig ist:
Kuratierte Produktgruppen vereinfachen das Einkaufserlebnis, sodass Kunden schnell finden, was sie suchen.
Sie animieren außerdem zum Stöbern – und das kann den Warenkorbwert steigern.
Profi-Tipps:
Werde kreativ mit deinen Produktgruppen: Bleib nicht nur bei den Basics. Denke um die Ecke – probiere saisonale Themen, Trendartikel oder sogar Influencer-Picks aus.
Nutze Daten clever: Analysiere Kaufmuster, um Produktgruppen zu erstellen, die wirklich zu den Vorlieben deiner Kunden passen.
Setze Highlights: Verwende Banner oder Pop-ups, um zeitlich begrenzte Angebote oder Neuheiten hervorzuheben.
Praxisbeispiel: Produktgruppen
Balibaris, eine führende französische Marke für Herrenmode, überarbeitete ihre E-Commerce-Strategie, indem sie die Produktpräsentation intelligent an die Vorlieben und das Verhalten der Kunden anpasste. Durch die dynamische Sortierung von Produkten und das Hervorheben von Bestsellern und saisonalen Artikeln konnte Balibaris die Conversion Rate im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern – und das ganz ohne spezielle Aktionen. Dieser strategische Schritt verbesserte nicht nur das Online-Einkaufserlebnis, sondern erhöhte auch den Gesamtumsatz, während das Digital-Team mehr Zeit für wichtigere Projekte hatte.
3. Produkte mit visuellem Merchandising präsentieren: Lass deine Bilder sprechen
Im E-Commerce gilt: Ein Bild sagt mehr als tausend Klicks. Visuelles Merchandising bedeutet nicht einfach, ein paar Produktfotos hochzuladen – es geht darum, eine emotionale Verbindung zu schaffen, die Kunden am liebsten direkt durch den Bildschirm greifen lassen würde. Hochwertige Bilder, Videos und sogar virtuelle Anproben können deine Produkte zum Leben erwecken und zeigen, wie sie perfekt ins Leben deiner Kunden passen.
Warum das wichtig ist:
Visuelle Inhalte entscheiden über Kauf oder Absprung. Sie helfen Kunden, sich das Produkt realistisch in ihrem Alltag vorzustellen.
Lifestyle-Bilder und Videos erzeugen Emotionen. Je stärker die emotionale Verbindung, desto wahrscheinlicher landet das Produkt im Warenkorb.
Profi-Tipps:
Setze auf High-Definition: Investiere in erstklassige Fotografie, die deine Produkte aus jedem Winkel perfekt in Szene setzt.
Erzähl eine Geschichte: Nutze Lifestyle-Bilder oder Videos, um zu zeigen, wie deine Produkte im echten Leben verwendet werden.
Biete Abwechslung: Überlege, Videos oder 360-Grad-Ansichten hinzuzufügen, um Kunden ein immersiveres Erlebnis zu bieten.
Praxisbeispiel: Visuelles Merchandising
Galeries Lafayette, eines der bekanntesten französischen Kaufhäuser, wollte das Online-Einkaufserlebnis verbessern, indem sie die Wirkung verschiedener Produktbildstile testeten. Sie verglichen Standard-Packshots mit hochwertigen Bildern, auf denen Models die Produkte tragen.
Die Ergebnisse waren beeindruckend: Die hochwertigen Bilder steigerten nicht nur die Klicks um 49 %, sondern erhöhten auch den durchschnittlichen Bestellwert (AOV) um 5,76 €, was ein potenzielles Plus von 114.000 € an Gewinn bedeutete. Dieser Wechsel zu qualitativ hochwertigen visuellen Inhalten fand bei den Kunden großen Anklang, sodass Galeries Lafayette beschloss, Premium-Bilder auf der gesamten Website zu priorisieren. Das führte zu einer deutlichen Verbesserung der Nutzerinteraktion und der Verkaufszahlen.
4. Effektive Suchfunktion implementieren: Hilf deinen Kunden, ihr perfektes Match zu finden
Wenn ein Kunde genau weiß, was er will, sollte ihm nichts im Weg stehen – schon gar nicht eine schlechte Suchfunktion. Eine optimierte Site-Suche wirkt wie ein persönlicher Einkaufsberater und führt Kunden blitzschnell genau zu dem, was sie suchen.
Warum das wichtig ist:
Kunden, die die Suchfunktion nutzen, haben oft eine klare Kaufabsicht. Eine leistungsstarke Suche sorgt dafür, dass sie ihr Wunschprodukt schnell finden.
Eine effektive Suche kann gelegentliche Stöberer in Käufer verwandeln, indem sie relevante Produkte sichtbar macht.
Profi-Tipps:
Optimiere Filter & Facetten: Ermögliche es Kunden, Suchergebnisse gezielt nach Größe, Farbe oder Preis zu filtern.
Biete intelligente Fehlererkennung: Sorge dafür, dass deine Suche Tippfehler und Synonyme erkennt – denn jeder vertippt sich mal.
Setze auf Autocomplete: Schlage während der Eingabe beliebte Suchbegriffe vor, um Kunden die Suche zu erleichtern.
Vermeide Sackgassen: Zeige bei Null-Treffer-Seiten Alternativen oder verwandte Produkte an, statt eine leere Seite anzuzeigen.
Praxisbeispiel: Suchfunktion
VAN GRAAF, ein internationaler Modehändler, erkannte die Notwendigkeit, ihre Online-Suchfunktionalität zu verbessern, um den hohen Standards ihrer stationären Geschäfte gerecht zu werden. Durch die Integration von AB Tasty konnte VAN GRAAF die Customer Journey auf ihrer E-Commerce-Seite erheblich verbessern. Die Ergebnisse waren beeindruckend: Online-Bestellungen über die Suche stiegen um 30 %, die Conversion Rate erhöhte sich um 16 %, und der durchschnittliche Bestellwert (AOV) legte um 5 % zu. Zudem stieg der Umsatzanteil durch die Suche um 4,3 %. Diese Transformation verbesserte nicht nur das Einkaufserlebnis, sondern reduzierte auch den Aufwand des Teams für die Verwaltung der Suchfunktion, wodurch mehr Zeit für andere wichtige Optimierungen blieb.
5. Cross Selling und Upselling im Warenkorb: Die Macht der Empfehlung
Du hast es geschafft, ein Produkt in den Warenkorb eines Kunden zu bringen – jetzt hast du die Chance, noch ein paar Vorschläge zu machen. Cross Selling und Upselling sind subtile, aber effektive Methoden, um den Wert jedes Kaufs zu steigern, indem du Kunden Artikel anbietest, die zu ihrer Auswahl passen.
Warum das wichtig ist:
Personalisierte Empfehlungen können den durchschnittlichen Bestellwert steigern und Kunden das Gefühl geben, dass du sie wirklich „verstehst“.
Es ist eine Win-Win-Situation – Kunden entdecken weitere tolle Produkte, und du verzeichnest mehr Umsatz.
Profi-Tipps:
Personalisierung ist alles: Nutze KI, um Produkte basierend auf dem Warenkorbinhalt oder Käufen ähnlicher Kunden vorzuschlagen.
Nutze Bundle-Angebote: Zeige Produkte, die oft zusammen gekauft werden, als Set an, um mehr Verkäufe zu fördern.
Teste die Platzierung: Experimentiere damit, wo du die Empfehlungen platzierst – auf Produktseiten, im Warenkorb oder sogar während des Checkouts.
Praxisbeispiel: Cross Selling und Upselling
Figaret, ein französischer Premium-Hemdenhersteller, steigerte seine Online-Verkäufe erheblich durch die Integration personalisierter Produktempfehlungen. Durch die strategische Platzierung von Empfehlungselementen auf Produktseiten und im Warenkorb erzielte Figaret beeindruckende Ergebnisse: 6 % der Besucher nutzten diese Empfehlungen, die zu 10 % des Gesamtumsatzes der Website beitrugen. Zudem gaben diese Nutzer im Durchschnitt 1,8-mal mehr aus als diejenigen, die die Empfehlungen nicht wahrnahmen. Dieser Ansatz erhöhte nicht nur die Kundenbindung, sondern sorgte auch für ein signifikantes Umsatzwachstum.
Den Erfolg im E-Merchandising messen: Triffst du ins Schwarze?
Du hast viel Arbeit investiert, aber wie erkennst du, ob deine E-Merchandising-Strategien tatsächlich funktionieren? Den Erfolg zu messen bedeutet nicht nur, die Verkaufszahlen zu betrachten. Es geht darum zu verstehen, wie jedes Element deiner Strategie zum großen Ganzen beiträgt.
Wichtige Kennzahlen:
Website Traffic: Behalte im Blick, woher deine Besucher kommen und was sie auf deiner Seite machen.
Conversion Rate: Das ist der Prozentsatz der Besucher, die tatsächlich einen Kauf abschließen – eine deiner wichtigsten Kennzahlen.
Verkaufsdaten: Analysiere den Gesamtumsatz, den durchschnittlichen Bestellwert und die Einnahmen aus spezifischen Merchandising-Strategien.
Durchschnittliche Warenkorbgröße: Verfolge, wie viele Artikel Kunden pro Einkauf kaufen, um die Effektivität von Cross Selling und Upselling zu bewerten.
Profi-Tipps:
Setze Benchmarks: Vergleiche deine Kennzahlen mit Branchenstandards, um zu sehen, wo du stehst.
Nutze Analysetools: Plattformen wie Google Analytics oder Matomo bieten dir Einblicke, wie Besucher mit deiner Website interagieren.
Bleib am Ball: Gib dich nicht mit „gut“ zufrieden – strebe nach „besser“. Überprüfe regelmäßig deine Daten und passe deine Strategien an, um kontinuierlich Fortschritte zu machen.
Fazit: Ausprobieren und Verbessern – Das Herzstück von E-Merchandising-Strategien
E-Merchandising ist keine Aufgabe, die man einmal erledigt und dann vergisst – es ist eine kontinuierliche Reise aus Testen, Lernen und Optimieren. Die besten Strategien entwickeln sich im Laufe der Zeit weiter, während du immer mehr über deine Kunden und den Markt lernst. Hab also keine Angst davor, zu experimentieren, Risiken einzugehen und vor allem immer nach Verbesserung zu streben. Jeder Test, jede Anpassung und jede Veränderung bringt dich einen Schritt näher an einen Online Shop, der nicht nur die Erwartungen deiner Kunden erfüllt, sondern übertrifft.
Bereit, dein E-Merchandising aufs nächste Level zu bringen? Lade unseren umfassenden Leitfaden zu den besten E-Merchandising Best Practices herunter oder vereinbare noch heute eine kostenlose Demo mit AB Tasty. Deine Reise zu mehr Erfolg beginnt jetzt.
Eine der größten Herausforderungen für mittelständische Unternehmen ist es, die Besucher deiner Website zu binden und damit digitales Consumer Engagement zu erreichen. Du hast deine Marke so weit aufgebaut, dass du eine beträchtliche Anzahl von Besuchern hast, bist aber auf der Suche nach der richtigen Strategie, um deine passiven Besucher in zahlende Kunden zu verwandeln.
Wenn du eine große Anzahl passiver Besucher hast, ist es von entscheidender Bedeutung, sie zum Handeln zu bewegen, um deine Geschäftstätigkeit zu steigern, deine Business-Ziele zu erreichen und Loyalität zu schaffen.
Wie kannst du diese Besucher ansprechen, nachdem du fleißig daran gearbeitet hast, Traffic auf deine Website zu bekommen?
In diesem Artikel beantworten wir diese brennende Frage mit einigen praktischen Strategien zur Verbesserung deiner Conversions.
Diese Inhalte erwarten dich in diesem Blogartikel:
Passive User sind Besucher auf deiner Website, die nicht tätig werden.
Sie durchlaufen zwar einige Inhalte auf deiner Website, verlassen sie aber wieder, bevor sie sich positiv auf deine Conversion Rate auswirken.
Sie stöbern einfach nur auf deiner Website, statt Formulare auszufüllen, Newsletter zu abonnieren, auf CTAs zu reagieren oder einen Kauf zu tätigen.
Wie du passive User identifizierst
Um passive User anzusprechen, musst du sie identifizieren.
Website-Analyse-Tools wie Google Analytics können dir helfen, diese User zu identifizieren, indem sie bei der Analyse des User-Verhaltens Muster erkennen.
Mit Analysetools kannst du sehen:
Welche Seiten eher passive Besucher anziehen
Wie viele passive Besucher deine Website verzeichnet
Welche Seiten aktive User anziehen
Welche Aktionen auf den einzelnen Seiten durchgeführt werden
Wie viel Zeit die Besucher auf jeder Seite verbringen
Woher deine Besucher kommen
Und vieles mehr
Hinweis: Viele Analysetools bieten mehr Kennzahlen als du verwalten kannst. Mit anderen Worten: Es ist leicht, sich im Meer der Daten und Kennzahlen zu verlieren. Es ist entscheidend, wichtige KPIs zu ermitteln, um das Verhalten deiner User konsequent zu messen.
Wenn du sie richtig analysierst, können dir diese Informationen helfen, das User-Verhalten zu verstehen und zu erkennen, was die Besucher zum Handeln motiviert. Sobald du diese Motivatoren identifiziert hast, kannst du eine Strategie entwickeln, um ähnliche Taktiken auch auf anderen Seiten mit Blick auf ein konsistentes Consumer Engagement anzuwenden.
Das Verhalten deiner digitalen Kunden zu erkennen und zu verstehen, ist der erste Schritt, um deine Conversion-Ziele zu erreichen.
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Warum du deine Zielgruppe ansprechen musst
Die Konversion von passiven Besuchern in zahlende Kunden ist entscheidend für den Erfolg. Eine höhere Conversion Rate bedeutet mehr Umsatz und Wachstumschancen.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Um deine Zielgruppe anzusprechen, musst du sie anhand der Daten verstehen, die du über ihr Verhalten sammelst. Die gesammelten Informationen helfen dir, Best Practices zu entwickeln und Richtlinien für deine zukünftigen Bemühungen aufzustellen. Ganz zu schweigen davon, dass du auch sehen wirst, was nicht funktioniert.
Wenn du diesen ersten Schritt zum Consumer Engagement erfolgreich hinter dir hast, kannst du gleichzeitig für ein nahtloses und attraktives digitales Kundenerlebnis sorgen.
Wenn dein Unternehmen die Conversion Rate steigert, wächst parallel dazu auch der Ruf deiner Marke. Ein guter Ruf zieht neue Kunden an und sorgt für weitere Markentreue.
Nun stellt sich die Frage, wie du deine User im mittleren Marktsegment ansprichst.
Wie man Besucher mit Widgets anspricht
Leider kann dein digitales Consumer Engagement nicht von heute auf morgen maximiert werden. Auf der Grundlage deiner Verbraucherforschung auf deiner Website musst du einen Plan erstellen, um deine digitale Customer Journey zu optimieren.
Anreize wie Rabatte, kostenlose Testversionen oder exklusive Angebote sind eine gute Möglichkeit, passive Besucher einer Website anzusprechen. So gibst du den Usern einen Grund, aktiv zu werden.
Wie kannst du ein solches digitales Consumer Engagement auf mittelständischer Ebene erreichen? Mit Widgets.
Widgets sind die besten Werkzeuge für die Optimierungsstrategie deiner Website, da sie wenig bis gar keinen Code benötigen. Der Einsatz flexibler, optisch ansprechender und wirkungsvoller Komponenten wie Widgets ist ein besonders einfaches Mittel, um das digitale Consumer Engagement zu erhöhen.
Hier ein paar Ideen und Tipps, wie du Widgets implementieren kannst, um das Engagement zu steigern:
Sende Alerts und Benachrichtigungen mit einem Pop-up
Ein Exit Intent Pop-up ist ein beliebtes Widget, das auf deiner Seite eingerichtet werden kann, um deine Besucher zurückzuhalten, bevor sie die Seite verlassen. Wenn du wichtige Informationen einblendest, die dein Besucher vielleicht verpasst hätte, gibst du ihm eine weitere Gelegenheit, deine Botschaft zur Kenntnis zu nehmen.
Le Slip Français, ein französischer Bekleidungshersteller, zeigte am Valentinstag ein saisonales Exit Pop-up an, mit der Ankündigung einer kostenlosen Lieferung, was zu einem Anstieg der Klicks um 22 % führte.
Mit einem Exit Intent Pop-up kannst du auf eine kostenlose Lieferung hinweisen. (Quelle: Eigene Darstellung am Beispiel von Le Slip Français)
Nutze Geotargeting-Banner
Wenn du in mehreren Regionen vertreten bist, musst du deine Kommunikation differenzieren. Mit standortbezogenen Bannern kannst du deine Chancen auf eine Conversion maximieren, indem du die richtige Botschaft an die richtigen digitalen Verbraucher am richtigen Ort sendest.
Diese Art von Widget kann auf vielfältige Weise eingesetzt werden, z. B. indem du ein individuell anpassbares Banner erstellst, das Rabatte oder Dienstleistungen im nächstgelegenen Shop anbietet und den User so dazu verleitet, deinen Standort aufzusuchen.
Vermeide übermäßige Nutzung
Es ist wichtig, dass du dir über die richtige Zeit und den richtigen Ort für deine Informationen Gedanken machst. Versetze dich in die Lage deiner digitalen Zielgruppe und frage dich, welche Informationen verlockend und welche überwältigend wären.
Es ist wichtig, bei deinen Botschaften Freiräume zu schaffen, damit die Besucher nicht mit zu vielen Pop-ups und Bannern überschüttet werden. Auch wenn du aus verschiedenen Gründen Rabatte anbietest, solltest du es nicht übertreiben.
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Teste, was funktioniert und was nicht
Jede Zielgruppe ist einzigartig. Was bei dem einen Unternehmen funktioniert, muss bei dem anderen nicht funktionieren.
Deshalb sind A/B-Tests deiner neuen Ideen wichtig, um herauszufinden, was deiner Zielgruppe gefällt. Ohne Tests können deine persönlichen Vorlieben und Abneigungen einer datengestützten Entscheidungsfindung in die Quere kommen. Nur durch Experimente kannst du ohne grundlegende Annahmen herausfinden, was bei deinen Kunden gut ankommt.
Willst du deine Kunden mit Widgets locken und A/B-Tests auf deiner Website nutzen?AB Tasty ist eine erstklassige Plattform zur Optimierung der User Experience, mit der du für bessere digitale Erlebnisse sorgen kannst – und zwar schnell. Von Experimenten bis zum Hinzufügen von Widgets kann diese Lösung dir helfen, deine Zielgruppe zu aktivieren und das digitale Consumer Engagement zu erhöhen, um deine Conversions zu steigern.
Vorteile beim digitalen Consumer Engagement mit Widgets
Wenn du deinen Besuchern zusätzliche Möglichkeiten bietest, sich mit deiner Website zu beschäftigen, kann das deinem Unternehmen eine Reihe von Vorteilen bringen:
Fördere Conversions
Mit dem Besuch deiner Website haben deine Besucher bereits ihr Interesse an deinen Produkten bekundet. Jetzt müssen sie davon überzeugt werden, dass sich deine Produkte oder Serviceleistungen lohnen, damit sie den Funnel weiter durchlaufen.
Finde mit verschiedenen Taktiken heraus, was die Entscheidungsfindung deiner digitalen Kunden beeinflusst:
Ein Countdown-Timer weckt die Begeisterung der digitalen Verbraucher. Wenn du die Besucher auf einen bevorstehenden Preisnachlass hinweist, entsteht ein Gefühl der Dringlichkeit, das ihnen hilft, schnell eine Entscheidung zu treffen.
Zusätzlicher Social Proof auf deinen Produktseiten ist eine beliebte Taktik auf Knappheit und Dringlichkeit hinzuweisen, die im Marketing viel genutzt wird, um die Aufmerksamkeit auf bestimmte Produkte zu lenken. Wenn du die Besucher wissen lässt, dass Gleichgesinnte ebenfalls am betreffenden Produkt interessiert sind, beruhigt sie das Gefühl, zu wissen, dass sie nicht die Einzigen sind.
NYX Cosmetics hat zum Beispiel das Social-Proof-Banner-Widget von AB Tasty auf seinen Produktseiten genutzt, um ein gewisses Begehren auszulösen. NYX hat diesen Test ohne Programmierkenntnisse erstellt und konnte die Transaktionsrate im Vergleich zur ursprünglichen Version verdoppeln.
Social-Proof-Banner-Widgets können den Kaufwunsch eines Produkts noch verstärken. (Quelle: Eigene Darstellung am Beispiel von NYX Cosmetics)
Erhöhe die Warenkorbgröße
Ein weiterer Vorteil, der sich aus dem digitalen Consumer Engagement auf deiner Website bietet, ist die Steigerung der durchschnittlichen Warenkorbgröße.
Mit dem Hinzufügen von Widgets, die deinen Kunden ergänzende Produkte zu ihren Einkäufen vorschlagen, regst du sie aktiv dazu an, mehr in ihren Warenkorb zu legen. Gleichzeitig lenkst du ihre Aufmerksamkeit auf die Vorteile, die sich ihnen bieten.
Lass Nicht-Abonnenten wissen, dass sie für einen Rabatt in Frage kommen, wenn sie ein Upgrade durchführen, oder mach einen kostenlosen Versandrabatt mit einem hinzugefügten Fortschrittsbalken sichtbar.
Decathlon, ein französischer Sportartikelhändler, hat mit den benutzerfreundlichen Widgets von AB Tasty einen Fortschrittsbalken implementiert. Mit diesem besonderen „Geschenk“, d. h. dem kostenlosen Versand für Kunden, bei denen der Fortschrittsbalken vollkommen ausgefüllt ist, konnte das Unternehmen einen Anstieg der Transaktionsrate um 10 % verzeichnen.
Der Einsatz eines Fortschrittsbalken macht die Spanne bis zum kostenlosen Versand sichtbar. (Quelle: Eigene Darstellung am Beispiel von Decathlon)
Baue Loyalität auf
Mit zunehmender Marktsättigung wird es immer schwieriger, Loyalität aufzubauen. Nach dem Kauf solltest du dich darauf konzentrieren, die Loyalität deiner Kunden zu stärken und neue Markenbotschafter zu gewinnen.
Eine Strategie zur Steigerung der Loyalität ist die Implementierung von Widgets, um Informationen über die Erfahrungen der Kunden in Form einer Pop-up-Umfrage zu sammeln. Ein Exit Pop-up ist eine gute Möglichkeit, die Aufmerksamkeit deiner Kunden zu wecken, solange ihnen der Transaktionsprozess noch präsent ist.
Unicef, eine Organisation der Vereinten Nationen, die weltweit humanitäre Hilfe und Entwicklungshilfe für Kinder leistet, nutzte ein Iframe-Widget, um schnell Informationen über die Erfahrungen ihrer digitalen Kunden zu sammeln, und erhielt in kurzer Zeit über 300 Antworten.
Durch ein Iframe-Widget kannst du deine Kunden zu ihrer Erfahrung auf deiner Website befragen. (Quelle: Eigene Darstellung am Beispiel von Unicef)
Fazit: Binde deine digitale Zielgruppe ein
Wenn du nur wenige interaktive Elemente hast, gibt es nichts, was die Besucher zum Bleiben auf deiner Website verleiten könnte. Das bedeutet, dass du am Ende mehr passive Kunden hast.
Mit einfach zu bedienenden Widgets dagegen kannst du die Aufmerksamkeit deiner Kunden wecken und ihnen den nötigen Anstoß geben, sich mehr mit deiner Website zu beschäftigen. Wenn du deine digitalen Kunden dazu bringst, von passiv auf aktiv umzuschalten, wird sich das positiv auf die KPIs auswirken, die dir am wichtigsten sind.
Wenn du die Konversionsrate erhöhen, die Größe der Warenkörbe steigern oder die Kundenbindung stärken willst, sind Widgets die perfekte Ergänzung für deine Roadmap zur Optimierung.