Blogartikel

9min. Lesezeit

5 E-Commerce-Merchandising-Strategien mit Beispielen

Im riesigen und wettbewerbsintensiven Universum des E-Commerce reicht es nicht, einfach nur tolle Produkte anzubieten. Dein Online Shop ist wie eine Bühne, und wie du deine Produkte präsentierst, entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Hier kommt E-Merchandising ins Spiel – die Kunst und Wissenschaft, deinen Kunden eine Einkaufserfahrung zu bieten, die so geschmeidig ist wie Seide und so fesselnd wie ein Blockbuster.

Egal, ob du Erstbesucher begeistern oder treue Kunden immer wieder inspirieren möchtest – mit den richtigen Merchandising-Strategien wird aus deinem digitalen Schaufenster ein Erlebnis, das Lust auf mehr macht.

Bereit, loszulegen? Hier sind fünf E-Commerce-Merchandising-Strategien, untermauert mit realen Beispielen, die dir helfen, eine Einkaufserfahrung zu schaffen, die wirklich begeistert.

1. Branding und Startseiten-Messaging: Dein digitaler erster Eindruck

„Beurteile ein Buch nicht nach seinem Einband“ – ein toller Ratschlag für das echte Leben, aber im E-Commerce funktioniert das nicht so ganz.

Deine Startseite ist mehr als nur eine Landing Page – sie ist das Aushängeschild deines Online Shops und sollte richtig Eindruck machen. Sobald jemand auf deiner Seite landet, sollte klar sein, wer du bist, wofür du stehst und wie du das Leben deiner Kunden besser machen kannst.

Warum das wichtig ist:

  • Der erste Eindruck zählt. Eine überzeugende Startseite verwandelt neugierige Besucher in interessierte Käufer.
  • Wiederkehrende Besucher wollen Neues und Relevantes sehen, nicht immer denselben alten Content.

Profi-Tipps:

  • Erzähle deine Geschichte selbstbewusst: Deine Markenbotschaft sollte im Mittelpunkt stehen. Ein kraftvoller Slogan oder eine prägnante Überschrift bringt deine Essenz auf den Punkt.
  • Testen, testen, testen: Nutze A/B-Testing, um herauszufinden, welche Botschaften bei deiner Zielgruppe am besten ankommen.
  • Zeig, was du kannst: Nutze Social Proof wie Testimonials und Kundenbewertungen, um sofort Glaubwürdigkeit aufzubauen.

Praxisbeispiel: Startseite

JOTT, ein französischer Bekleidungshersteller, stellte fest, dass die Absprungrate auf seiner Startseite höher war als erwartet. Da der erste Eindruck entscheidend ist, führten sie einen No-Code-A/B-Test mit der Experience Platform von AB Tasty durch, um herauszufinden, ob eine Umgestaltung des Startseiten-Layouts die Interaktion verbessern würde.

Indem sie die Produktkategorien in den Above-the-Fold-Bereich verschoben haben und die einzelnen Produktdarstellungen weiter nach unten platzierten, erzielten sie eine 17,5 % höhere Klickrate auf die Produktkategorie-Blöcke. Diese Optimierung reduzierte die Absprungrate und führte mehr Nutzer tiefer in ihre Shopping Journey , wodurch die gesamte Interaktion verbessert wurde.

2. Gruppiere Produkte sinnvoll: Kuratiere wie ein Profi

Hast du schon mal ein Geschäft betreten und dich von der Auswahl erschlagen gefühlt? Genau das kann auch online passieren. Produkte in durchdachte Gruppen zu bündeln, schafft Klarheit statt Chaos und hilft Kunden, schneller das zu finden, was sie suchen – oder vielleicht sogar etwas zu entdecken, von dem sie nicht wussten, dass sie es brauchen.

Warum das wichtig ist:

  • Kuratierte Produktgruppen vereinfachen das Einkaufserlebnis, sodass Kunden schnell finden, was sie suchen.
  • Sie animieren außerdem zum Stöbern – und das kann den Warenkorbwert steigern.

Profi-Tipps:

  • Werde kreativ mit deinen Produktgruppen: Bleib nicht nur bei den Basics. Denke um die Ecke – probiere saisonale Themen, Trendartikel oder sogar Influencer-Picks aus.
  • Nutze Daten clever: Analysiere Kaufmuster, um Produktgruppen zu erstellen, die wirklich zu den Vorlieben deiner Kunden passen.
  • Setze Highlights: Verwende Banner oder Pop-ups, um zeitlich begrenzte Angebote oder Neuheiten hervorzuheben.

Praxisbeispiel: Produktgruppen

Balibaris, eine führende französische Marke für Herrenmode, überarbeitete ihre E-Commerce-Strategie, indem sie die Produktpräsentation intelligent an die Vorlieben und das Verhalten der Kunden anpasste. Durch die dynamische Sortierung von Produkten und das Hervorheben von Bestsellern und saisonalen Artikeln konnte Balibaris die Conversion Rate im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern – und das ganz ohne spezielle Aktionen. Dieser strategische Schritt verbesserte nicht nur das Online-Einkaufserlebnis, sondern erhöhte auch den Gesamtumsatz, während das Digital-Team mehr Zeit für wichtigere Projekte hatte.

3. Produkte mit visuellem Merchandising präsentieren: Lass deine Bilder sprechen

Im E-Commerce gilt: Ein Bild sagt mehr als tausend Klicks. Visuelles Merchandising bedeutet nicht einfach, ein paar Produktfotos hochzuladen – es geht darum, eine emotionale Verbindung zu schaffen, die Kunden am liebsten direkt durch den Bildschirm greifen lassen würde. Hochwertige Bilder, Videos und sogar virtuelle Anproben können deine Produkte zum Leben erwecken und zeigen, wie sie perfekt ins Leben deiner Kunden passen.

Warum das wichtig ist:

  • Visuelle Inhalte entscheiden über Kauf oder Absprung. Sie helfen Kunden, sich das Produkt realistisch in ihrem Alltag vorzustellen.
  • Lifestyle-Bilder und Videos erzeugen Emotionen. Je stärker die emotionale Verbindung, desto wahrscheinlicher landet das Produkt im Warenkorb.

Profi-Tipps:

  • Setze auf High-Definition: Investiere in erstklassige Fotografie, die deine Produkte aus jedem Winkel perfekt in Szene setzt.
  • Erzähl eine Geschichte: Nutze Lifestyle-Bilder oder Videos, um zu zeigen, wie deine Produkte im echten Leben verwendet werden.
  • Biete Abwechslung: Überlege, Videos oder 360-Grad-Ansichten hinzuzufügen, um Kunden ein immersiveres Erlebnis zu bieten.

Praxisbeispiel: Visuelles Merchandising

Galeries Lafayette, eines der bekanntesten französischen Kaufhäuser, wollte das Online-Einkaufserlebnis verbessern, indem sie die Wirkung verschiedener Produktbildstile testeten. Sie verglichen Standard-Packshots mit hochwertigen Bildern, auf denen Models die Produkte tragen.

Die Ergebnisse waren beeindruckend: Die hochwertigen Bilder steigerten nicht nur die Klicks um 49 %, sondern erhöhten auch den durchschnittlichen Bestellwert (AOV) um 5,76 €, was ein potenzielles Plus von 114.000 € an Gewinn bedeutete. Dieser Wechsel zu qualitativ hochwertigen visuellen Inhalten fand bei den Kunden großen Anklang, sodass Galeries Lafayette beschloss, Premium-Bilder auf der gesamten Website zu priorisieren. Das führte zu einer deutlichen Verbesserung der Nutzerinteraktion und der Verkaufszahlen.

4. Effektive Suchfunktion implementieren: Hilf deinen Kunden, ihr perfektes Match zu finden

Wenn ein Kunde genau weiß, was er will, sollte ihm nichts im Weg stehen – schon gar nicht eine schlechte Suchfunktion. Eine optimierte Site-Suche wirkt wie ein persönlicher Einkaufsberater und führt Kunden blitzschnell genau zu dem, was sie suchen.

Warum das wichtig ist:

  • Kunden, die die Suchfunktion nutzen, haben oft eine klare Kaufabsicht. Eine leistungsstarke Suche sorgt dafür, dass sie ihr Wunschprodukt schnell finden.
  • Eine effektive Suche kann gelegentliche Stöberer in Käufer verwandeln, indem sie relevante Produkte sichtbar macht.

Profi-Tipps:

  • Optimiere Filter & Facetten: Ermögliche es Kunden, Suchergebnisse gezielt nach Größe, Farbe oder Preis zu filtern.
  • Biete intelligente Fehlererkennung: Sorge dafür, dass deine Suche Tippfehler und Synonyme erkennt – denn jeder vertippt sich mal.
  • Setze auf Autocomplete: Schlage während der Eingabe beliebte Suchbegriffe vor, um Kunden die Suche zu erleichtern.
  • Vermeide Sackgassen: Zeige bei Null-Treffer-Seiten Alternativen oder verwandte Produkte an, statt eine leere Seite anzuzeigen.

Praxisbeispiel: Suchfunktion

VAN GRAAF, ein internationaler Modehändler, erkannte die Notwendigkeit, ihre Online-Suchfunktionalität zu verbessern, um den hohen Standards ihrer stationären Geschäfte gerecht zu werden. Durch die Integration von AB Tasty konnte VAN GRAAF die Customer Journey auf ihrer E-Commerce-Seite erheblich verbessern. Die Ergebnisse waren beeindruckend: Online-Bestellungen über die Suche stiegen um 30 %, die Conversion Rate erhöhte sich um 16 %, und der durchschnittliche Bestellwert (AOV) legte um 5 % zu. Zudem stieg der Umsatzanteil durch die Suche um 4,3 %. Diese Transformation verbesserte nicht nur das Einkaufserlebnis, sondern reduzierte auch den Aufwand des Teams für die Verwaltung der Suchfunktion, wodurch mehr Zeit für andere wichtige Optimierungen blieb.

5. Cross Selling und Upselling im Warenkorb: Die Macht der Empfehlung

Du hast es geschafft, ein Produkt in den Warenkorb eines Kunden zu bringen – jetzt hast du die Chance, noch ein paar Vorschläge zu machen. Cross Selling und Upselling sind subtile, aber effektive Methoden, um den Wert jedes Kaufs zu steigern, indem du Kunden Artikel anbietest, die zu ihrer Auswahl passen.

Warum das wichtig ist:

  • Personalisierte Empfehlungen können den durchschnittlichen Bestellwert steigern und Kunden das Gefühl geben, dass du sie wirklich „verstehst“.
  • Es ist eine Win-Win-Situation – Kunden entdecken weitere tolle Produkte, und du verzeichnest mehr Umsatz.

Profi-Tipps:

  • Personalisierung ist alles: Nutze KI, um Produkte basierend auf dem Warenkorbinhalt oder Käufen ähnlicher Kunden vorzuschlagen.
  • Nutze Bundle-Angebote: Zeige Produkte, die oft zusammen gekauft werden, als Set an, um mehr Verkäufe zu fördern.
  • Teste die Platzierung: Experimentiere damit, wo du die Empfehlungen platzierst – auf Produktseiten, im Warenkorb oder sogar während des Checkouts.

Praxisbeispiel: Cross Selling und Upselling

Figaret, ein französischer Premium-Hemdenhersteller, steigerte seine Online-Verkäufe erheblich durch die Integration personalisierter Produktempfehlungen. Durch die strategische Platzierung von Empfehlungselementen auf Produktseiten und im Warenkorb erzielte Figaret beeindruckende Ergebnisse: 6 % der Besucher nutzten diese Empfehlungen, die zu 10 % des Gesamtumsatzes der Website beitrugen. Zudem gaben diese Nutzer im Durchschnitt 1,8-mal mehr aus als diejenigen, die die Empfehlungen nicht wahrnahmen. Dieser Ansatz erhöhte nicht nur die Kundenbindung, sondern sorgte auch für ein signifikantes Umsatzwachstum.

Den Erfolg im E-Merchandising messen: Triffst du ins Schwarze?

Du hast viel Arbeit investiert, aber wie erkennst du, ob deine E-Merchandising-Strategien tatsächlich funktionieren? Den Erfolg zu messen bedeutet nicht nur, die Verkaufszahlen zu betrachten. Es geht darum zu verstehen, wie jedes Element deiner Strategie zum großen Ganzen beiträgt.

Wichtige Kennzahlen:

  • Website Traffic: Behalte im Blick, woher deine Besucher kommen und was sie auf deiner Seite machen.
  • Conversion Rate: Das ist der Prozentsatz der Besucher, die tatsächlich einen Kauf abschließen – eine deiner wichtigsten Kennzahlen.
  • Verkaufsdaten: Analysiere den Gesamtumsatz, den durchschnittlichen Bestellwert und die Einnahmen aus spezifischen Merchandising-Strategien.
  • Durchschnittliche Warenkorbgröße: Verfolge, wie viele Artikel Kunden pro Einkauf kaufen, um die Effektivität von Cross Selling und Upselling zu bewerten.

Profi-Tipps:

  • Setze Benchmarks: Vergleiche deine Kennzahlen mit Branchenstandards, um zu sehen, wo du stehst.
  • Nutze Analysetools: Plattformen wie Google Analytics oder Matomo bieten dir Einblicke, wie Besucher mit deiner Website interagieren.
  • Bleib am Ball: Gib dich nicht mit „gut“ zufrieden – strebe nach „besser“. Überprüfe regelmäßig deine Daten und passe deine Strategien an, um kontinuierlich Fortschritte zu machen.

Fazit: Ausprobieren und Verbessern – Das Herzstück von E-Merchandising-Strategien

E-Merchandising ist keine Aufgabe, die man einmal erledigt und dann vergisst  – es ist eine kontinuierliche Reise aus Testen, Lernen und Optimieren. Die besten Strategien entwickeln sich im Laufe der Zeit weiter, während du immer mehr über deine Kunden und den Markt lernst. Hab also keine Angst davor, zu experimentieren, Risiken einzugehen und vor allem immer nach Verbesserung zu streben. Jeder Test, jede Anpassung und jede Veränderung bringt dich einen Schritt näher an einen Online Shop, der nicht nur die Erwartungen deiner Kunden erfüllt, sondern übertrifft.

Bereit, dein E-Merchandising aufs nächste Level zu bringen?
Lade unseren umfassenden Leitfaden zu den besten E-Merchandising Best Practices herunter oder vereinbare noch heute eine kostenlose Demo mit AB Tasty. Deine Reise zu mehr Erfolg beginnt jetzt.

Blogartikel

10min. Lesezeit

Digitales Consumer Engagement: Aktiviere deine mittelständische Zielgruppe

Eine der größten Herausforderungen für mittelständische Unternehmen ist es, die Besucher deiner Website zu binden und damit digitales Consumer Engagement zu erreichen. Du hast deine Marke so weit aufgebaut, dass du eine beträchtliche Anzahl von Besuchern hast, bist aber auf der Suche nach der richtigen Strategie, um deine passiven Besucher in zahlende Kunden zu verwandeln.

Wenn du eine große Anzahl passiver Besucher hast, ist es von entscheidender Bedeutung, sie zum Handeln zu bewegen, um deine Geschäftstätigkeit zu steigern, deine Business-Ziele zu erreichen und Loyalität zu schaffen.

Wie kannst du diese Besucher ansprechen, nachdem du fleißig daran gearbeitet hast, Traffic auf deine Website zu bekommen?

In diesem Artikel beantworten wir diese brennende Frage mit einigen praktischen Strategien zur Verbesserung deiner Conversions.

Diese Inhalte erwarten dich in diesem Blogartikel:

Was sind passive User?
Wie du passive User identifizierst
Warum du deine Zielgruppe ansprechen musst

Wie man Besucher mit Widgets anspricht
Sende Alerts und Benachrichtigungen mit einem Pop-up
Nutze Geotargeting-Banner
Vermeide übermäßige Nutzung
Teste, was funktioniert und was nicht

Vorteile beim digitalen Consumer Engagement mit Widgets
Fördere Conversions
Erhöhe die Warenkorbgröße
Baue Loyalität auf

Fazit: Binde deine digitale Zielgruppe ein

Was sind passive User?

Passive User sind Besucher auf deiner Website, die nicht tätig werden.

Sie durchlaufen zwar einige Inhalte auf deiner Website, verlassen sie aber wieder, bevor sie sich positiv auf deine Conversion Rate auswirken.

Sie stöbern einfach nur auf deiner Website, statt Formulare auszufüllen, Newsletter zu abonnieren, auf CTAs zu reagieren oder einen Kauf zu tätigen.

Wie du passive User identifizierst

Um passive User anzusprechen, musst du sie identifizieren.

Website-Analyse-Tools wie Google Analytics können dir helfen, diese User zu identifizieren, indem sie bei der Analyse des User-Verhaltens Muster erkennen.

Mit Analysetools kannst du sehen:

  • Welche Seiten eher passive Besucher anziehen
  • Wie viele passive Besucher deine Website verzeichnet
  • Welche Seiten aktive User anziehen
  • Welche Aktionen auf den einzelnen Seiten durchgeführt werden
  • Wie viel Zeit die Besucher auf jeder Seite verbringen
  • Woher deine Besucher kommen
  • Und vieles mehr

Hinweis: Viele Analysetools bieten mehr Kennzahlen als du verwalten kannst. Mit anderen Worten: Es ist leicht, sich im Meer der Daten und Kennzahlen zu verlieren. Es ist entscheidend, wichtige KPIs zu ermitteln, um das Verhalten deiner User konsequent zu messen.

Wenn du sie richtig analysierst, können dir diese Informationen helfen, das User-Verhalten zu verstehen und zu erkennen, was die Besucher zum Handeln motiviert. Sobald du diese Motivatoren identifiziert hast, kannst du eine Strategie entwickeln, um ähnliche Taktiken auch auf anderen Seiten mit Blick auf ein konsistentes Consumer Engagement anzuwenden.

Das Verhalten deiner digitalen Kunden zu erkennen und zu verstehen, ist der erste Schritt, um deine Conversion-Ziele zu erreichen.


Bleibe up to date in Sachen Customer Experience Optimization: Melde dich zu unserem Newsletter an. Jetzt anmelden!


Warum du deine Zielgruppe ansprechen musst

Die Konversion von passiven Besuchern in zahlende Kunden ist entscheidend für den Erfolg. Eine höhere Conversion Rate bedeutet mehr Umsatz und Wachstumschancen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Um deine Zielgruppe anzusprechen, musst du sie anhand der Daten verstehen, die du über ihr Verhalten sammelst. Die gesammelten Informationen helfen dir, Best Practices zu entwickeln und Richtlinien für deine zukünftigen Bemühungen aufzustellen. Ganz zu schweigen davon, dass du auch sehen wirst, was nicht funktioniert.

Wenn du diesen ersten Schritt zum Consumer Engagement erfolgreich hinter dir hast, kannst du gleichzeitig für ein nahtloses und attraktives digitales Kundenerlebnis sorgen.

Ganz gleich, ob dein Ziel darin besteht, mehr Leads auf deiner Landingpage zu konvertieren, die Conversion Rate deines Sign-Up-Formulars zu erhöhen, den Bekanntheitsgrad deiner Marke zu steigern oder Besucher dazu zu bringen, Artikel in den Warenkorb zu legen: Du musst deine Zielgruppe erobern, um diese Ziele zu erreichen.

Wenn dein Unternehmen die Conversion Rate steigert, wächst parallel dazu auch der Ruf deiner Marke. Ein guter Ruf zieht neue Kunden an und sorgt für weitere Markentreue.

Nun stellt sich die Frage, wie du deine User im mittleren Marktsegment ansprichst.

Wie man Besucher mit Widgets anspricht

Leider kann dein digitales Consumer Engagement nicht von heute auf morgen maximiert werden. Auf der Grundlage deiner Verbraucherforschung auf deiner Website musst du einen Plan erstellen, um deine digitale Customer Journey zu optimieren.

Anreize wie Rabatte, kostenlose Testversionen oder exklusive Angebote sind eine gute Möglichkeit, passive Besucher einer Website anzusprechen. So gibst du den Usern einen Grund, aktiv zu werden.

Wie kannst du ein solches digitales Consumer Engagement auf mittelständischer Ebene erreichen? Mit Widgets.

Widgets sind die besten Werkzeuge für die Optimierungsstrategie deiner Website, da sie wenig bis gar keinen Code benötigen. Der Einsatz flexibler, optisch ansprechender und wirkungsvoller Komponenten wie Widgets ist ein besonders einfaches Mittel, um das digitale Consumer Engagement zu erhöhen.

Hier ein paar Ideen und Tipps, wie du Widgets implementieren kannst, um das Engagement zu steigern:

Ein Exit Intent Pop-up ist ein beliebtes Widget, das auf deiner Seite eingerichtet werden kann, um deine Besucher zurückzuhalten, bevor sie die Seite verlassen. Wenn du wichtige Informationen einblendest, die dein Besucher vielleicht verpasst hätte, gibst du ihm eine weitere Gelegenheit, deine Botschaft zur Kenntnis zu nehmen.

Le Slip Français, ein französischer Bekleidungshersteller, zeigte am Valentinstag ein saisonales Exit Pop-up an, mit der Ankündigung einer kostenlosen Lieferung, was zu einem Anstieg der Klicks um 22 % führte.

slip français alert pop-up banner

Mit einem Exit Intent Pop-up kannst du auf eine kostenlose Lieferung hinweisen. (Quelle: Eigene Darstellung am Beispiel von Le Slip Français)

Nutze Geotargeting-Banner

Wenn du in mehreren Regionen vertreten bist, musst du deine Kommunikation differenzieren. Mit standortbezogenen Bannern kannst du deine Chancen auf eine Conversion maximieren, indem du die richtige Botschaft an die richtigen digitalen Verbraucher am richtigen Ort sendest.

Diese Art von Widget kann auf vielfältige Weise eingesetzt werden, z. B. indem du ein individuell anpassbares Banner erstellst, das Rabatte oder Dienstleistungen im nächstgelegenen Shop anbietet und den User so dazu verleitet, deinen Standort aufzusuchen.

Vermeide übermäßige Nutzung

Es ist wichtig, dass du dir über die richtige Zeit und den richtigen Ort für deine Informationen Gedanken machst. Versetze dich in die Lage deiner digitalen Zielgruppe und frage dich, welche Informationen verlockend und welche überwältigend wären.

Es ist wichtig, bei deinen Botschaften Freiräume zu schaffen, damit die Besucher nicht mit zu vielen Pop-ups und Bannern überschüttet werden. Auch wenn du aus verschiedenen Gründen Rabatte anbietest, solltest du es nicht übertreiben.


Bleibe up to date in Sachen Customer Experience Optimization: Melde dich zu unserem Newsletter an. Jetzt anmelden!


Teste, was funktioniert und was nicht

Jede Zielgruppe ist einzigartig. Was bei dem einen Unternehmen funktioniert, muss bei dem anderen nicht funktionieren.

Deshalb sind A/B-Tests deiner neuen Ideen wichtig, um herauszufinden, was deiner Zielgruppe gefällt. Ohne Tests können deine persönlichen Vorlieben und Abneigungen einer datengestützten Entscheidungsfindung in die Quere kommen. Nur durch Experimente kannst du ohne grundlegende Annahmen herausfinden, was bei deinen Kunden gut ankommt.

Willst du deine Kunden mit Widgets locken und A/B-Tests auf deiner Website nutzen? AB Tasty ist eine erstklassige Plattform zur Optimierung der User Experience, mit der du für bessere digitale Erlebnisse sorgen kannst – und zwar schnell. Von Experimenten bis zum Hinzufügen von Widgets kann diese Lösung dir helfen, deine Zielgruppe zu aktivieren und das digitale Consumer Engagement zu erhöhen, um deine Conversions zu steigern.

AB Tasty Demo Banner

Vorteile beim digitalen Consumer Engagement mit Widgets

Wenn du deinen Besuchern zusätzliche Möglichkeiten bietest, sich mit deiner Website zu beschäftigen, kann das deinem Unternehmen eine Reihe von Vorteilen bringen:

Fördere Conversions 

Mit dem Besuch deiner Website haben deine Besucher bereits ihr Interesse an deinen Produkten bekundet. Jetzt müssen sie davon überzeugt werden, dass sich deine Produkte oder Serviceleistungen lohnen, damit sie den Funnel weiter durchlaufen.

Finde mit verschiedenen Taktiken heraus, was die Entscheidungsfindung deiner digitalen Kunden beeinflusst:

  • Ein Countdown-Timer weckt die Begeisterung der digitalen Verbraucher. Wenn du die Besucher auf einen bevorstehenden Preisnachlass hinweist, entsteht ein Gefühl der Dringlichkeit, das ihnen hilft, schnell eine Entscheidung zu treffen.
  • Zusätzlicher Social Proof auf deinen Produktseiten ist eine beliebte Taktik auf Knappheit und Dringlichkeit hinzuweisen, die im Marketing viel genutzt wird, um die Aufmerksamkeit auf bestimmte Produkte zu lenken. Wenn du die Besucher wissen lässt, dass Gleichgesinnte ebenfalls am betreffenden Produkt interessiert sind, beruhigt sie das Gefühl, zu wissen, dass sie nicht die Einzigen sind.

NYX Cosmetics hat zum Beispiel das Social-Proof-Banner-Widget von AB Tasty auf seinen Produktseiten genutzt, um ein gewisses Begehren auszulösen. NYX hat diesen Test ohne Programmierkenntnisse erstellt und konnte die Transaktionsrate im Vergleich zur ursprünglichen Version verdoppeln.

nyx social proof

Social-Proof-Banner-Widgets können den Kaufwunsch eines Produkts noch verstärken. (Quelle: Eigene Darstellung am Beispiel von NYX Cosmetics)

Erhöhe die Warenkorbgröße 

Ein weiterer Vorteil, der sich aus dem digitalen Consumer Engagement auf deiner Website bietet, ist die Steigerung der durchschnittlichen Warenkorbgröße.

Mit dem Hinzufügen von Widgets, die deinen Kunden ergänzende Produkte zu ihren Einkäufen vorschlagen, regst du sie aktiv dazu an, mehr in ihren Warenkorb zu legen. Gleichzeitig lenkst du ihre Aufmerksamkeit auf die Vorteile, die sich ihnen bieten.

Lass Nicht-Abonnenten wissen, dass sie für einen Rabatt in Frage kommen, wenn sie ein Upgrade durchführen, oder mach einen kostenlosen Versandrabatt mit einem hinzugefügten Fortschrittsbalken sichtbar.

Decathlon, ein französischer Sportartikelhändler, hat mit den benutzerfreundlichen Widgets von AB Tasty einen Fortschrittsbalken implementiert. Mit diesem besonderen „Geschenk“, d. h. dem kostenlosen Versand für Kunden, bei denen der Fortschrittsbalken vollkommen ausgefüllt ist, konnte das Unternehmen einen Anstieg der Transaktionsrate um 10 % verzeichnen.

Decathlon progress bar

Der Einsatz eines Fortschrittsbalken macht die Spanne bis zum kostenlosen Versand sichtbar. (Quelle: Eigene Darstellung am Beispiel von Decathlon)

Baue Loyalität auf 

Mit zunehmender Marktsättigung wird es immer schwieriger, Loyalität aufzubauen. Nach dem Kauf solltest du dich darauf konzentrieren, die Loyalität deiner Kunden zu stärken und neue Markenbotschafter zu gewinnen.

Eine Strategie zur Steigerung der Loyalität ist die Implementierung von Widgets, um Informationen über die Erfahrungen der Kunden in Form einer Pop-up-Umfrage zu sammeln. Ein Exit Pop-up ist eine gute Möglichkeit, die Aufmerksamkeit deiner Kunden zu wecken, solange ihnen der Transaktionsprozess noch präsent ist.

Unicef, eine Organisation der Vereinten Nationen, die weltweit humanitäre Hilfe und Entwicklungshilfe für Kinder leistet, nutzte ein Iframe-Widget, um schnell Informationen über die Erfahrungen ihrer digitalen Kunden zu sammeln, und erhielt in kurzer Zeit über 300 Antworten.

unicef survey

Durch ein Iframe-Widget kannst du deine Kunden zu ihrer Erfahrung auf deiner Website befragen. (Quelle: Eigene Darstellung am Beispiel von Unicef)

Fazit: Binde deine digitale Zielgruppe ein

Wenn du nur wenige interaktive Elemente hast, gibt es nichts, was die Besucher zum Bleiben auf deiner Website verleiten könnte. Das bedeutet, dass du am Ende mehr passive Kunden hast.

Mit einfach zu bedienenden Widgets dagegen kannst du die Aufmerksamkeit deiner Kunden wecken und ihnen den nötigen Anstoß geben, sich mehr mit deiner Website zu beschäftigen. Wenn du deine digitalen Kunden dazu bringst, von passiv auf aktiv umzuschalten, wird sich das positiv auf die KPIs auswirken, die dir am wichtigsten sind.

Wenn du die Konversionsrate erhöhen, die Größe der Warenkörbe steigern oder die Kundenbindung stärken willst, sind Widgets die perfekte Ergänzung für deine Roadmap zur Optimierung.

Blogartikel

9min. Lesezeit

Wie generative KI deine Experimentation Roadmap verbessern kann

Künstliche Intelligenz ist schon seit Jahrzehnten ein immer wiederkehrendes Thema. KI ist aber keine Science Fiction mehr, sondern Realität.

Seit OpenAI im November 2022 seine eigene Form der generativen KI – ChatGPT – auf den Markt gebracht hat, wird überall auf der Welt unaufhörlich über die beeindruckenden Fähigkeiten dieser Technologie gesprochen. Besonders faszinierend ist, zu sehen, wie einfach man nach der Interaktion mit diesem Bot, der aus Deep-Learning-Algorithmen zur Verarbeitung der natürlichen Sprache besteht, Ergebnisse erhalten kann.

Selbst Google zog schnell nach und startete ein neues und experimentelles Projekt, Bard, um seine eigene Suche zu revolutionieren. Durch die Nutzung der Leistung generativer KI und der Kapazität großer Sprachmodelle versucht Google, neue Maßstäbe für seinen Suchprozess zu setzen.

Angesichts des rasanten Wachstums dieses technologischen Fortschritts in den letzten Monaten ist es an der Zeit, über generative KI im Zusammenhang mit A/B-Tests und Experimenten zu sprechen.

Ob du neugierig bist, wie sich KI auf deine Experimente auswirkt, oder ob du dich inspirieren lassen möchtest … wir werden über einige unserer Ideen zur Nutzung von KI für A/B-Tests, Personalisierung und Optimierung der Conversion Rates diskutieren.

Diese Inhalte erwarten dich in diesem Blogartikel:

Was ist generative KI?

10 generative KI-Anwendungen für A/B-Tests
1. Homepage optimieren
2. Ergebnisse der Experimente analysieren
3. Optimierungshindernisse empfehlen
4. Kundenrezensionen
5. Chatbots
6. Übersetzung
7. Google Adwords
8. Personalisierung
9. Produktbeschreibungen
10. Nutzerverhalten vorhersagen

Ist generative KI eine Quelle für Wettbewerbsvorteile bei A/B-Tests?

Fazit: Generative KI für A/B-Tests verwenden

Was ist generative KI?

Generative KI ist ein Typ der künstlichen Intelligenz, bei der die Programmierung nicht begrenzt ist, und die daher neue Inhalte generieren kann (siehe ChatGPT). Statt sich an einem bestimmten, bereits vorhandenen Datensatz zu orientieren, lernt die generative KI aus der Indizierung umfangreicher Daten, legt dabei gleichzeitig den Fokus auf Muster und nutzt Deep-Learning-Techniken sowie neuronale Netzwerke, um auf Grundlage des Erlernten wie vom Menschen gemachte Inhalte zu erstellen.

Die Art und Weise, wie Algorithmen Ideen erfassen, ähnelt der Art und Weise, wie Menschen sich von früheren Erfahrungen inspirieren lassen, um etwas Einzigartiges zu schaffen. Aufgrund der großen Datenmengen, die zum Aufbau von Lernfähigkeiten der generativen KI verwendet werden, ist sie in der Lage, ähnlich qualitativ hochwertige Antworten wie die eines Menschen zu geben.

Allerdings müssen einige Bedenken adressiert werden:

  • Verzerrte Informationen: Künstliche Intelligenz ist nur so gut wie die Datensätze, mit denen KI trainiert wird. Wenn also die zum Training verwendeten Daten verzerrt sind, können „Ideen“ entwickelt werden, die ebenso verzerrt oder fehlerhaft sind.
  • Verbreitung von Fehlinformationen: Es gibt viele Bedenken in puncto Ethik der generativen KI und der Weitergabe von Informationen, die direkt aus der KI stammen. Am besten sollten alle von der KI erstellten Inhalte überprüft werden, um die Verbreitung falscher oder irreführender Informationen zu vermeiden.
  • Eigentum am Inhalt: Da mit KI generierte Inhalte nicht von einem Menschen erstellt werden, kannst du – ethisch gesehen – auf diese Inhalte den Anspruch stellen, es sei deine eigene Idee? In gleicher Weise könnte dieselbe Idee auch woanders mit einem ähnlichen Prompt generiert werden. Hier stellt sich die Frage von Urheberschaft und Eigentum.
  • Daten und Datenschutz: Datenschutz ist immer ein wichtiges Thema. Mit den neuen Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz wird der Umgang mit Daten noch schwieriger. Es ist immer am besten, die Verwendung sensibler Informationen mit jeder Form von generativer KI zu vermeiden.

Wenn diese Einschränkungen beachtet werden, hat generative KI das Potenzial, Prozesse zu rationalisieren und unsere Arbeitsweise zu revolutionieren – so wie es die Technologie in der Vergangenheit immer gemacht hat.


Bleibe up to date in Sachen Customer Experience Optimization: Melde dich zu unserem Newsletter an. Jetzt anmelden!


10 generative KI-Anwendungen für A/B-Tests

In der Welt der A/B-Tests sind wir sehr daran interessiert, wie man diese technologischen Durchbrüche für Experimente nutzen kann. Wir haben ein Brainstorming zu einigen Ansätzen durchgeführt, um den Prozess der Revolutionierung digitaler Kundenerlebnisse zu überarbeiten und letztendlich Zeit und Ressourcen zu sparen.

Wie jeder andere auch, haben wir uns gefragt, wie generative KI die Welt des Experimentierens sowie unsere Kunden beeinflussen könnte. Hier einige Ideen, konkrete und abstrakte, wie künstliche Intelligenz unserer Branche helfen könnte:

DISCLAIMER: Vergewissere dich vor dem Hochladen von Daten auf eine KI-Plattform, dass du die Datenschutz- und Sicherheitspraktiken verstanden hast. KI-Modelle bemühen sich zwar um die Einhaltung von Datenschutzstandards, aber das Risiko von Datenlecks besteht immer. Schütze immer deine vertraulichen Informationen. 

1. Homepage optimieren

Deine Homepage ist wahrscheinlich das Erste, was deine Besucher sehen. Deshalb ist Optimierung der Schlüssel, um deinen Mitbewerbern einen Schritt voraus zu sein. Wenn du einen schnellen Vergleich der Inhalte deiner Homepage mit denen deiner Mitbewerber ziehen möchtest, kannst du diese Informationen in die generative KI einspeisen und ihr so die Basis für das Verständnis bieten. Sobald deine KI mit Informationen über deine Mitbewerber gefüttert wurde, kannst du eine Liste der Best Practices anfordern, um neue Tests für deine eigene Website durchzuführen.

2.  Ergebnisse der Experimente analysieren

Berichte und Analysen sind äußerst wichtig, wenn du in deiner Roadmap zum Experimentieren vorankommen möchtest. Sie sind aber auch sehr zeitintensiv. Durch das Erheben einer Zusammenfassung der Testprotokolle kann generative KI dabei helfen, wichtige Erkenntnisse hervorzuheben, deine Ergebnisse zusammenzufassen und möglicherweise sogar zukünftige Schritte vorzuschlagen. Im Idealfall kannst du sowohl deine A/B-Test-Hypothese als auch die Ergebnisse eingeben, um deinen Denkprozess und deine Organisation zu zeigen. Nachdem die KI diesen spezifischen Denkprozess und die gewünschten Ergebnisse erkannt hat, kann sie bei der Erstellung neuer Testhypothesen oder Vorschläge helfen.

3. Optimierungshindernisse empfehlen

Generative KI kann dir helfen, Prioritäten im Rahmen deiner Bemühungen zu setzen und die wichtigsten Hindernisse für deine Conversion Rate zu identifizieren. Durch das Hochladen nicht sensibler Leistungsdaten deiner Website, die du auf deinen Analyseplattformen gesammelt hast, kann KI den nötigen Einblick in deine Leistung erhalten. Ganz gleich, ob die KI dir vorschlägt, deine Title-Tags zu aktualisieren oder die Bilder auf deiner Homepage zu komprimieren, sie kann schnell erkennen, wo die größten Einbrüche zu verzeichnen sind, und dir Bereiche zur Optimierung vorschlagen.

4. Kundenrezensionen

User Feedback ist deine eigene Fundgrube für Optimierungsvorschläge. Einer der großen Vorteile der KI, die wir bereits kennen, ist, dass sie große Datenmengen schnell verstehen und zusammenfassen kann. Durch das Hochladen von Kundenrezensionen, Umfragen und anderem Kundenfeedback in die Datenbank kann die generative KI dir dabei helfen, detaillierte Zusammenfassungen der Pain Points, Vorlieben und Zufriedenheit deiner User zu erstellen. Je detaillierter deine Bewertungen sind, desto besser wird die Analyse ausfallen.

5. Chatbots

Chatbots sind ein beliebtes Mittel, um mit Website-Besuchern zu kommunizieren. Da die generative KI ein umfangreiches Sprachmodell ist, kann sie schnell Konversationsskripte, Prompts und Antworten generieren, um deine Zeit für Brainstorming zu reduzieren. Du kannst KI auch nutzen, um von deinem Chatbot bereits geführte Gespräche zu filtern und zu analysieren, und dann feststellen, ob es Lücken in der Konversation oder Verbesserungsmöglichkeiten bei der Interaktion mit Kunden gibt.

6. Übersetzung

Sprachbarrieren können eine Marke mit Niederlassungen in mehreren Regionen einschränken. Ganz gleich, ob du Übersetzungen für deine Chatbots, CTAs oder längere Texte brauchst, generative KI kann für Übersetzungen in Echtzeit sorgen und Zeit sparen, um deine Inhalte in allen von deiner Marke betroffenen Regionen zugänglich zu machen.

7. Google Adwords

Beschleunige Brainstorming-Sitzungen, indem du mit generativer KI mit verschiedenen Textvarianten experimentierst. Auf der Grundlage der von dir gegebenen Prompts kann KI eine Reihe von Ideen für zielgerichtete Keywords und für die Erstellung von Texten mit einem bestimmten Tonfall zur Verwendung mit Google Adwords liefern. Achtung: Kontrolliere unbedingt alle vorgeschlagenen Keywords, um ihre Intention zu überprüfen. 

8. Personalisierung

Personalisierter Inhalt kann mit künstlicher Intelligenz schnell skaliert werden, um Varianten derselben Botschaften zu erstellen. Wenn du Texte, Empfehlungen, Produktvorschläge und andere Botschaften auf der Grundlage früherer Nutzerinteraktionen und demografischer Daten der Verbraucher anpasst, kannst du das Engagement deiner digitalen Kunden erheblich steigern.


Bleibe up to date in Sachen Customer Experience Optimization: Melde dich zu unserem Newsletter an. Jetzt anmelden!


9. Produktbeschreibungen

Die beste Formulierung zu finden, um zu beschreiben, warum dein Produkt es wert ist, gekauft zu werden, kann zu einer Herausforderung werden. Mit generativer KI kannst du bei deinen Produktbeschreibungen ehrgeiziger werden und verschiedene Textvarianten testen, um herauszufinden, welche Version für deine Besucher am vielversprechendsten ist.

10. Nutzerverhalten vorhersagen

Auf Grundlage historischer Daten aus dem Nutzerverhalten kann die generative KI das Verhalten vorhersagen und so dazu beitragen, dass du die nächsten A/B-Tests antizipieren kannst. Die Anpassung deiner Tests an Muster und Trends in der Interaktion der User kann dir helfen, bessere Experimente durchzuführen. Wichtig ist zu beachten, dass die Vorhersagen auf Muster beschränkt sind, die durch frühere gesammelte und hochgeladene Kundendaten interpretiert werden. Generative KI ist besser, wenn sie als Werkzeug und Hilfe bei der Entscheidungsfindung eingesetzt wird, als wenn sie die alleinige Entscheidungskraft ist.

Die umfassende Nutzung von künstlicher Intelligenz ist ein neues und sich rasant entwickelndes Thema in der Tech-Welt. Wenn du KI in Zukunft nutzen möchtest, musst du dich mit ihren Möglichkeiten vertraut machen.

Vergiss nicht, die von KI generierten Fakten und Informationen zu überprüfen, genauso wie die Daten sorgfältig zu kontrollieren, bevor du sie hochlädst. Generative KI in Verbindung mit deinen internen Experten und Teamressourcen kann zur Verbesserung der Ideenfindung und Effizienz beitragen. Die Qualität des Outputs generativer KI kann jedoch nur so gut sein wie das, was du hineinsteckst.

Ist generative KI eine Quelle für Wettbewerbsvorteile bei A/B-Tests?

Die gute Nachricht ist, dass diese Technologie für jeden zugänglich ist – von großen Branchenführern wie Google bis hin zu Start-ups mit begrenztem Budget. Die nicht ganz so gute Nachricht ist jedoch, dass sie für jeden zugänglich ist. Mit anderen Worten: Generative KI ist nicht unbedingt eine Quelle für Wettbewerbsvorteile.

Eine Technologie allein schafft noch keinen Mehrwert für ein Unternehmen. Vielmehr sind es die Menschen, die für einen Mehrwert sorgen, und die diese Technologie zusammen mit ihrem eigenen branchenspezifischen Wissen, ihren Erfahrungen, ihren Fähigkeiten zur Datenerfassung und -interpretation sowie ihrem Verständnis der Kundenbedürfnisse und -probleme einsetzen.

Wir wollen hier nicht behaupten, dass generative KI ein Ersatz für von Menschen entwickelte Ideen ist, aber diese Technologie kann definitiv dazu verwendet werden, deine bereits vorhandenen Fähigkeiten zu ergänzen und auszubauen.

Fazit: Generative KI für A/B-Tests verwenden

Ob im Bildungswesen, in der Werbung oder in der Codierung – alle Branchen beginnen, die Auswirkungen dieser neuen Softwareentwicklungen zu erkennen. Die Nutzung von „großen Sprachmodellen“ wird immer beliebter, da diese Algorithmen Ideen generieren, lange Textformen zusammenfassen, Einblicke geben und sogar in Echtzeit übersetzen können.

Richtiges Experimentieren und A/B-Testen sind das A und O, um dein Publikum anzusprechen, können aber viel Zeit und Ressourcen in Anspruch nehmen, um erfolgreich zu sein. Wenn generative KI dir Möglichkeiten bietet, Zeit zu sparen und deine Prozesse zu rationalisieren, ist es vielleicht an der Zeit sie einzusetzen, auch wenn sie eine nicht mehr ganz geheime Waffe ist. In der heutigen wettbewerbsintensiven digitalen Umgebung sollte die kontinuierliche Verbesserung deiner Online-Präsenz ganz oben auf deiner Agenda stehen.

Möchtest du mit der Optimierung deiner Website beginnen? AB Tasty ist eine erstklassige Plattform zur Optimierung der User Experience, mit der du für bessere digitale Erlebnisse sorgen kannst – und zwar schnell. Von Experimenten bis hin zur Personalisierung kann diese Lösung dir helfen, deine Zielgruppe zu aktivieren und zu engagieren, um deine Conversions zu steigern.

AB Tasty Demo Banner

Blogartikel

10min. Lesezeit

Digitale Customer Journey: Insights und Optimierungstipps

In einem hart umkämpften digitalen Markt ist die Optimierung Ihrer Website für eine einzigartige und nahtlose digitale Customer Journey nicht mehr nur ein Wettbewerbsvorteil, sondern eine Notwendigkeit.

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass die digitale Customer Journey nicht mit einem Kauf beginnt und endet – sie ist ein Geflecht aus allen Kundeninteraktionen und Berührungspunkten mit Ihrer Marke.

AB Tasty hat sieben Kundenphasen ermittelt, die wir als entscheidend für die Customer Journey erachten. Um einzigartige Erlebnisse zu schaffen, müssen Sie diese sieben Phasen, die KundInnen durchlaufen, kennen und verstehen, wie Sie ihre digitale Reise gestalten können.

Sobald Sie diese Phasen besser verstehen, sind Sie auch besser in der Lage, Ihre Geschäftsziele  festzulegen und Ihre Website für Wachstum und Erfolg zu optimieren.

Durch Klicken können Sie die Infografik in voller Größe in einem neuen Tab anzeigen lassen

Infografik zur digitalen Customer Journey

Wie genau können Sie jede Phase der digitalen Customer Journey optimieren? Lassen Sie uns direkt eintauchen und einige Beispiele betrachten.

Phase 1: Awareness

Wenn BesucherInnen zum ersten Mal auf Ihrer Website landen, ist ein guter erster Eindruck entscheidend.

Ihre Seite muss sowohl visuell ansprechend als auch intuitiv sein. Ein dynamisches ”Above-the-Fold”-Design ist ein guter Anfang.

In dieser ersten Phase ist es wichtig, Ihre besten Ideen hervorzuheben, um die Aufmerksamkeit Ihrer BesucherInnen zu gewinnen und zu halten. Dies können Sie erreichen, indem Sie personalisierte Willkommensnachrichten für ErstbesucherInnen erstellen, Ihr Wertversprechen präsentieren und wirkungsvolle Elemente so anordnen, dass sie besser sichtbar sind.

Werfen wir einen Blick auf das Experiment von Just Over The Top, das Layout ihrer Startseite zu ändern. Das Unternehmen nutzte AB Tastys Experience Optimization-Plattform, um zu testen, ob seine NutzerInnen besser auf ein Layout mit Produktkategorien statt mit einzelnen Produkten reagieren.

Original:

Individual product display - Just Over The Top

 

Variante:Product category display - Just Over The Top

 

Nach der Erstellung einer Testvariante, die mit dem ursprünglichen Layout verglichen werden sollte, wurde ein Anstieg der Klicks auf die drei Blöcke unterhalb des Hero Images um 17,5 % festgestellt. Dadurch gelangten viel mehr NutzerInnen in die zweite Phase der Customer Journey.

Phase 2: Discovery

Wenn die VerbraucherInnen die zweite Phase erreichen, haben sie Ihre Marke bereits entdeckt und werden neugierig.

Um den BesucherInnen in dieser Phase gerecht zu werden, sollte Ihre Website für ein hervorragendes Nutzererlebnis optimiert sein. Ob dies nun bedeutet, dass Sie Ihre Suchleiste besser sichtbar machen, dynamische Filter für die Suche einrichten oder einen virtuellen Assistenten einsetzen, der die Interessen Ihrer BesucherInnen mit einer Reihe von Fragen ermittelt – ein angenehmes Nutzererlebnis mit intelligenter Suche ist das A und O.

In diesem Beispiel konzentrierte sich Claudie Pierlot auf die Optimierung des Nutzererlebnisses, indem sie die Sichtbarkeit der Suchleiste testeten. In ihrer Variante wurde das kleine Such-Icon sichtbarer gemacht, indem das Wort „recherche“ (oder Suche auf Deutsch) in der oberen rechten Ecke hinzugefügt wurde.

Original:

Claudie Pierlot- before

Variante:

Claudie Pierlot - recherche

Dieses klare “Above-the-fold”-Design machte es für die BesucherInnen einfacher, die Suchleiste zu erkennen und mit dem Surfen zu beginnen.

Dieser einfache A/B-Test führte zu einem Anstieg der Klicks auf die Suchleiste um 47 % und zu einem 7%igen Anstieg der Konversionsraten, die direkt von der Suchleiste kamen.

In einem anderen Beispiel wollte Villeroy & Boch, ein Keramikhersteller, die intelligente Suche auf seiner Website einsetzen. Mit Hilfe von AB Tasty implementierte das Unternehmen einen KI-Suchalgorithmus, um Online-KäuferInnen zu navigieren.

Mit unserer Lösung wurde eine neue und intuitive Navigation mit Filtern sowie eine umfassende Autosuggest-Funktion entwickelt.

intelligent search - categories

Durch die Anpassung der Suchfunktionen konnte Villeroy & Boch eine 33%ige Steigerung der Klicks auf die Suchergebnisse und eine 20%ige Steigerung der Verkäufe über die Suchfunktion verzeichnen.

Phase 3: Consideration

Das ist der Zeitpunkt, an dem Ihre BesucherInnen über Ihre Marke und die Produkte, für die sie sich interessieren, nachdenken. Ihre Produktseiten in der Consideration-Phase ins rechte Licht zu rücken ist möglicherweise genau das, was Ihre BesucherInnen jetzt brauchen, um sich im Funnel weiter nach unten zu bewegen.

Schauen wir uns an, wie Hanna Anderson seine Produktseiten in dieser Phase optimiert hat.

Das Bekleidungsunternehmen wollte mit den Bildern auf seinen Produktseiten experimentieren. Zuvor gab es für die Kleinkindlinie nur Bilder von Kleidungsgrößen für ein älteres Kind. Das Unternehmen war überzeugt, dass es Verbesserungsmöglichkeiten gab, und beschloss, einen Test durchzuführen, bei dem es die Produktbilder auf Kleinkindgrößen umstellte.

Original:

Hanna Anderson - originalVariante:

Hanna Anderson - toddler product images - variation

Nach der Implementierung von altersgerechten Bekleidungsbildern waren die Ergebnisse eindeutig. Während dieses Tests stiegen die Klicks auf Produktseiten um fast 8 % und die Kaufrate für diese Artikel stieg um 22 % an.

Phase 4: Intent

In der Intent-Phase stehen Ihre BesucherInnen kurz davor, KundInnen zu werden, müssen aber noch von einem Kauf überzeugt werden.

Social Proof, Dringlichkeitsnachrichten und Bundle-Angebote sind nur einige Ideen, um BesucherInnen dazu zu bewegen, ein oder gleich mehrere Produkte in den Warenkorb zu legen.

Werfen wir einen Blick auf die Auswirkungen, die Dringlichkeitsnachrichten haben können: IZIPIZI, ein Brillenhändler, entschied sich, neben seiner Produktbeschreibung ein spezielles Nachrichten-Flag einzufügen, um den BetrachterInnen zu zeigen, wie viele Personen dieses Produkt bereits gekauft haben. Diese Meldung soll ihnen zeigen, dass dieses Produkt beliebt ist und sie zum Handeln auffordern.

IZIPIZI - social proof

Mit diesem einfachen Satz des Social Proof, der die Attraktivität eines Produkts bestätigt, konnte eine 36%ige Steigerung der Kaufrate erzielt werden.

In einem anderen Beispiel können Sie sehen, dass das Hinzufügen eines Fortschrittsbalkens eine einfache Möglichkeit für Upselling ist. Mit einem Fortschrittsbalken zeigen Sie Ihren KundInnen, wie kurz sie vor dem kostenlosen Versand stehen, was sie dazu verleitet, weitere Artikel in ihren Warenkorb zu legen.

Product bar - Vanessa Bruno

Vanessa Bruno hat mit Hilfe von AB Tasty mit diesem Add-on experimentiert und konnte einen Anstieg der Transaktionen um 3,15 % und einen Anstieg des AOV von 6 € verzeichnen.

Phase 5: Purchase

Die Frustration beim Kauf ist real. Wenn KundInnen während des Bezahlvorgangs auf Hindernisse stoßen, riskieren Sie, Geld zu verlieren.

Hindernis bezieht sich dabei auf alle Probleme, auf die BesucherInnen stoßen können, wie z. B. unklare Mitteilungen während der Zahlung (wurde die Zahlung tatsächlich durchgeführt?), verwirrende oder teure Versandoptionen, Rabatte, die nicht funktionieren, Verzögerungen bei der Anmeldung mit Zwei-Faktor-Authentisierung, Schwierigkeiten bei der Registrierung und vieles mehr.

Die Optimierung Ihres Checkout-Prozesses für Ihre Zielgruppe mit Rollouts und der KPI-gesteuerten Rollback-Option kann Ihnen helfen, eine nahtlose Lösung für Ihre Website zu finden.

Schauen wir uns ein Beispiel für diese Phase an: Galeries Lafayette, das französische Luxuskaufhaus, erkannte die Möglichkeit, seinen Checkout zu optimieren, indem es Standard-Zahlungsmethoden anzeigt, die keine Zwei-Faktor-Authentisierung erfordern.

Payment options

Während dieses Tests konnten sie einen Gewinnanstieg von 113.661 €, einen Anstieg des durchschnittlichen Bestellwerts um 5 € und eine Steigerung der Konversionsrate um 38 % feststellen, indem sie die Option CB (Bankkarte) für eine schnellere Kaufabwicklung hinzufügten.

Phase 6: Experience

Die Optimierung des Kundenerlebnisses endet nicht nach dem Kauf. Jetzt ist es an der Zeit, Ihren Kundenstamm zu erweitern und Abwanderungen zu vermeiden. Wie können Sie also das Interesse Ihrer KundInnen aufrechterhalten? Indem Sie die Qualität Ihrer Botschaften und Personalisierung aufrechterhalten.

Sehen wir uns an, wie Envie de Fraise, eine französische Boutique, ihre Nutzerdaten nutzte, um eine gewöhnliche Kontaktaufnahme nach dem Kauf zu einem personalisierten Erlebnis zu machen.

Eine Kundin hatte gerade ein Umstandskleid gekauft und sich vor dem Kauf mehrere Umstandskleider angesehen. Mit diesen Informationen experimentierte das Unternehmen mit dem Algorithmus „Diese Produkte werden Ihnen gefallen“, um die Kundin sanft zum Weitershoppen zu bewegen.

products you will love algorithim

Mit einer maßgeschneiderten Empfehlung wie dieser konnte Envie de Fraise seinen potenziellen Gewinn um 127.000 € steigern.

Je mehr Zeit Ihre KundInnen mit Ihrer Marke verbringen, desto mehr erfahren Sie über ihre Gewohnheiten und Interessen. Je mehr Zeit sie mit Ihnen verbringen, desto individueller können Sie das Kundenerlebnis gestalten.

Phase 7: Loyalty

Im letzten Schritt der Customer Journey treten Ihre KundInnen in die Loyalitätsphase ein. Um KundInnen zu Fans Ihrer Marke zu machen, ist es wichtig, sie daran zu erinnern, dass Sie ihre Loyalität schätzen.

Dies kann durch das Versenden von E-Mails mit individuellen Angeboten, Social Proof, Produktvorschlägen oder Anreizen für die Teilnahme an einem Treueprogramm zum Sammeln von Prämien oder zum Erstellen von Produktbewertungen erfolgen.

Ein weiteres Beispiel hierfür ist das Versenden einer personalisierten E-Mail mit Artikeln, die häufig zusammen gekauft werden und zum Kauf passen. Dadurch werden KundInnen an Ihre Marke erinnert und erhalten Empfehlungen für zukünftige Einkäufe.

Warum die Optimierung der digitalen Customer Journey für die Steigerung der Konversionen unerlässlich ist

Der harte Wettbewerb auf dem E-Commerce-Marktplatz ist unbestreitbar. Um KundInnen zu gewinnen und zu binden, müssen Sie sich auf die Gestaltung personalisierter Benutzererfahrungen konzentrieren, um passive BesucherInnen in aktive KäuferInnen zu verwandeln.

Die Bedürfnisse der KundInnen in jeder Phase zu verstehen und Ihren digitalen Auftritt zu optimieren, ist die beste Möglichkeit, die BesucherInnen zum Kauf zu bewegen.

Indem Sie die Erfahrungen Ihrer KundInnen in jeder Phase der digitalen Customer Journey personalisieren, können Sie ein optimales Einkaufserlebnis gewährleisten, die Kaufbereitschaft und Kundenzufriedenheit erhöhen und mehr StammkundInnen gewinnen.

Möchten Sie mit der Optimierung Ihrer Website beginnen? AB Tasty ist die branchenführende Plattform zur Optimierung von Kundenerlebnissen, mit der Sie schnell ein besseres digitales Erlebnis schaffen können. Von Experimenten bis hin zur Personalisierung kann Ihnen diese Lösung helfen, Ihr Publikum zu aktivieren und zu binden, um Ihre Konversionen zu steigern.

AB Tasty Demo Banner

Blogartikel

7min. Lesezeit

Der ROI des Experimentierens

Wenn Sie „A/B-Testing“ hören, denken Sie dann sofort an Umsatzsteigerung? Uplift? An ein finanzielles Ergebnis?

Laut David Mannheim, CEO der Conversion Rate Optimization (CRO) Agentur User Conversion, ist wahrscheinlich genau das der Fall – doch das sollten Sie nicht. Hier ist der Grund dafür:

Leider ist es nicht ganz so einfach.

Experimentieren ist mehr als nur eine schnelle Strategie, um Ihren ROI zu steigern.

In diesem Artikel erörtern wir, warum wir experimentieren, welche Herausforderungen bei der Bewertung des Return on Investment (ROI) zu bewältigen sind, welche Prioritäten gesetzt werden müssen und worum es bei A/B-Testing-Experimenten wirklich geht.

Warum experimentieren wir?

Technisch gesehen wird ein Experiment durchgeführt, um eine Hypothese zu bestätigen oder zu verwerfen. Experimente liefern Ihnen wertvolle Erkenntnisse über Ursache-Wirkungs-Beziehungen, indem sie das Ergebnis eines bestimmten Tests ermitteln, wenn verschiedene Faktoren in einem kontrollierten Umfeld manipuliert werden.

Mit anderen Worten: Ohne Experimente gibt es keine Möglichkeit, eine Hypothese zu widerlegen und das Risiko von Geschäftseinbußen oder negativen Auswirkungen auf die Kennzahlen zu verringern.

Beim Experimentieren geht es darum, Prioritäten zu setzen, das Risiko zu minimieren und aus den Ergebnissen zu lernen. Die Tests, die Sie durchführen wollen, sollten entsprechend vor diesem Hintergrund entwickelt werden. Es geht nicht unbedingt darum, die „richtige“ oder „falsche“ Entscheidung zu treffen, sondern Experimente helfen Ihnen, bessere Entscheidungen auf der Grundlage von Daten zu treffen.

Anschaulich ausgedrückt, sieht das Experimentieren etwa so aus:

ROI frustration backlog

Online-Experimente in der Business-Welt müssen sorgfältig konzipiert sein, um etwas zu lernen, einen bestimmten Zweck zu erfüllen und/oder einen wichtigen Key Performance Indicator zu messen, der möglicherweise keine unmittelbaren finanziellen Auswirkungen hat.

Viel zu oft sind es jedoch die wichtigsten Stakeholder (oder HiPPOs), die entscheiden, welche Tests zuerst implementiert werden. Ihr Hauptanliegen? Die Zeit, die benötigt wird, um eine deutliche Umsatzsteigerung zu erzielen.

Diese Tendenz führt uns zu der folgenden Theorie:

Der ROI von Experimenten ist unmöglich zu erreichen, weil die Branche darauf getrimmt ist, dass es bei A/B-Testing nur um Gewinn geht.

Frustrationen und Herausforderungen bei ROI-Erwartungen

Vielleicht fragen Sie sich an dieser Stelle: Was ist so schlimm daran, von A/B-Tests eine Umsatzsteigerung zu erwarten? Ist es nicht normal, einen deutlichen ROI zu erwarten?

Das ist normal, aber so einfach ist die Sache nicht.

Was im Wege steht, ist die klare Erwartungshaltung: „Wenn wir X investiert haben, müssen wir Y herausholen.“

Dies ist ein irreführender CRO-Mythos, der uns in die Quere kommt.

Die Stakeholder sind zu der fälschlichen Überzeugung gelangt, dass jeder durchgeführte Test genauso funktioniert – was unrealistische Erwartungen in Bezug auf den ROI an die ExpertInnen von Conversion Optimierung geweckt hat.

Wie Sie sich vorstellen können, führt diese Denkweise zu Frustration bei denjenigen, die Online-Experimente durchführen.

Experiment backlog example

Was oft übersehen wird, ist die Komplexität des Kontextes, in dem die Tests stattfinden und der ROI bewertet wird.

Es ist nicht immer möglich, alles online genau zu messen, was eine exakte Bestimmung des Wertes nahezu unmöglich macht.

Obwohl die Ermittlung der Auswirkungen von Experimenten aufgrund der Komplexität des Kontexts eine ziemliche Herausforderung sein kann, gibt es einige Online-Tools, mit denen Sie Ihre ROI-Bemühungen so genau wie möglich messen können.

AB Tasty ist ein Beispiel für ein A/B-Testing-Tool, mit dem Sie schnell Tests mit Low-Code-Implementierung von Front-End- oder UX-Änderungen auf Ihren Webseiten einrichten, über ein ROI-Dashboard Erkenntnisse sammeln und feststellen können, welcher Weg Ihren Umsatz steigern wird.

AB Tasty Demo Banner

Abgesehen von der Frustration, die sich aus der tief verwurzelten ROI-Erwartung ergibt, sich auf unmittelbare finanzielle Verbesserungen zu konzentrieren, sind drei der größten Herausforderungen des ROI von Experimenten die Prognose, die Arbeit mit Durchschnittswerten und multiple Tests.

Challenge #1: Prognosen

Die erste Herausforderung bei der Bewertung des ROI von Experimenten besteht in der Prognose. Ob AnalystInnen eine exakte Prognose für die Umsatzsteigerung aus einem bestimmten Test stellen können, hängt von zahlreichen Faktoren ab, wie z. B:

  • Paid-Traffic-Strategie
  • Online und Offline Marketing
  • Newsletter
  • Angebote
  • Bugs
  • Entwicklung des Device Traffics
  • Jahreszeit
  • Was die MitbewerberInnen machen
  • Gesellschaftliche Faktoren (Brexit)

Was die Schätzung der Umsatzprognose für das folgende Jahr auf der Grundlage eines einzigen Experiments angeht, so ist es unmöglich, eine genaue Zahl vorherzusagen. Es ist nur möglich, einen ROI-Trend oder einen erwarteten Durchschnitt vorherzusagen.

Wer für jeden durchgeführten Test eine präzise Prognose erwartet, geht an der Realität vorbei – Dazu ist der Kontext jedes Online-Experiments zu komplex.

Challenge #2: Mit Durchschnittswerten arbeiten

Die nächste Herausforderung besteht darin, dass Ihr CRO-Team mit Durchschnittswerten arbeitet – genauer gesagt, mit den Durchschnittswerten von Durchschnittswerten.

Angenommen, Sie haben ein hervorragendes Website-Experiment für ein spezielles Segment Ihrer Zielgruppe durchgeführt – und dabei eine hohe Steigerung der Conversion Rate erzielt.

Wenn Sie dann einen Blick auf Ihre globale Conversion Rate für Ihre gesamte Website werfen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass dieser Anstieg in den Durchschnittsdaten untergeht.

Ihre Umsatzflut wird zu einem kaum wahrnehmbaren Rinnsal. Und genau das ist ein großes Problem, wenn man versucht, die gesamte Conversion Rate oder den Umsatzanstieg zu bewerten – es gibt einfach zu viele externe Faktoren, um sich ein genaues Bild machen zu können.

Im Endeffekt läuft es darauf hinaus, dass Sie einen Durchschnittswert verschieben. Durchschnittswerte machen es sehr schwierig, ein klares Verständnis zu bekommen.

Im Allgemeinen werden durchschnittliche KundInnen, für die ein durchschnittlicher A/B-Test durchgeführt wird,… durchschnittliche Ergebnisse erzielen.

Challenge #3: Multiple Tests

Die dritte Herausforderung in Bezug auf die ROI-Erwartungen tritt auf, wenn Sie mehrere Tests gleichzeitig durchführen und versuchen, die Ergebnisse zu aggregieren.

Auch hier ist die Versuchung groß, einfache mathematische Gleichungen aufzustellen, um eine klare Antwort auf die Frage nach Ihrem Gewinn zu erhalten. Doch die Realität ist komplizierter als das.

Wenn Sie mehrere Experimente gruppieren und die Auswirkungen zusammenfassen, erhalten Sie schwammige Ergebnisse.

Dies macht ROI-Berechnungen für Experimente zu einem Albtraum für diejenigen, die gleichzeitig Tests durchführen. Die beste Vorgehensweise bei der Durchführung mehrerer Tests ist es, die Experimente und ihre jeweiligen Ergebnisse getrennt zu halten.

Sollte der Umsatz immer an erster Stelle stehen?

Ist „Umsatz an erster Stelle“ die beste Einstellung? Wenn Sie etwas Abstand nehmen und die Sache überdenken, ergibt es für Conversion OptimiererInnen keinen Sinn, davon auszugehen, dass ausschließlich der Umsatzanstieg der primäre Erfolgsindikator für ihr gesamtes Experimentierprogramm ist.

Was würde passieren, wenn alle Unternehmen den Umsatz immer an die erste Stelle setzen würden?

Für eine E-Commerce-Website wäre dies das Ende von Gratis-Rücksendungen (Rücksendungen steigern nicht den Gewinn!) oder kostenlosen Süßigkeiten in der Versandpackung (denken Sie an ASOS). Auf der Website wären nur billige Fotos von Produkten zu sehen und so weiter und so fort.

Wenn Sie den sofortigen Umsatzanstieg an erste Stelle setzen – was Stakeholdern in einem Experimentierkontext so oft vorschwebt – wären die Auswirkungen noch unangenehmer.

Sehen wir uns einige Beispiele an: Sie würden den magersten Kundenservice anbieten, um Kosten zu sparen, unaufhörlich Angebote mit dem CTA „Jetzt kaufen“ machen, alles mit Rabatten versehen und jede Art von Initiativen für Markentreue vergessen. Müssen wir noch mehr sagen?

Kurzum, wer sich zu stark auf einen sofortigen, deutlich messbaren Umsatzanstieg konzentriert, schadet unweigerlich der Customer Experience. Und das wiederum wird langfristig Ihren Umsatz schmälern.

Worum sollte es beim A/B-Testing also gehen?

Ein Patentrezept für ExperimentiererInnen sind binomische Metriken.

Vermeiden Sie die Ungenauigkeit und einen Großteil der Komplexität, indem Sie Tests durchführen, die eine Ja/Nein-, Schwarz/Weiß-Antwort mit sich bringen.

binomial metrics examples

In ähnlicher Weise sollten Sie Ihre Hypothesen klar und überlegt formulieren. Setzen Sie Ihre sekundären Metriken geschickt ein: Nutzen Sie das Experimentieren, um Verluste zu vermeiden, das Risiko zu minimieren usw.

Aber das Beste, was Sie tun können, ist, Ihre Erwartungen anzupassen.

Statt zu meinen, dass Experimente unweigerlich und immer zu einem klaren Umsatzanstieg führen sollten, könnten Sie jetzt davon ausgehen, dass wir durch Experimentieren bessere Entscheidungen treffen können.

Good experimentation model

Diese besseren Entscheidungen – zusammen mit allen anderen Bestrebungen des Unternehmens – lenken Ihr Unternehmen in eine bessere Richtung, die auch einen Umsatzanstieg verspricht.

Die ROI-Theorie des Experimentierens

Vor diesem Hintergrund können wir die ursprüngliche Theorie des ROI von Experimenten leicht abändern:

Der ROI von Experimenten lässt sich nur schwer erzielen und sollte für verschiedene Stakeholder und Branchen kontextualisiert werden. Wir sollten uns nicht völlig vom finanzorientierten Denken abwenden, ihm aber weniger Bedeutung beimessen. „Umsatz an erster Stelle“ ist nicht in allen Fällen die beste Einstellung – insbesondere in so komplexen Situationen wie der Berechnung des ROI von Experimenten.

Blogartikel

10min. Lesezeit

Effektive 1:1-Personalisierung beginnt mit konkreten Daten

Es ist kein Geheimnis, dass der digitale Markt von heute hart umkämpft ist. Die VerbraucherInnen werden täglich mit einer immer größeren Anzahl von Nachrichten konfrontiert. Wie können Sie Ihre Botschaft für Ihre KundInnen relevant machen und sich von der Masse abheben?

Um die Aufmerksamkeit der VerbraucherInnen zu gewinnen, müssen Marken ihr Augenmerk auf die Gestaltung einzigartiger Benutzererlebnisse richten, um eine 1:1-Personalisierung auf der Grundlage von Daten zu bieten.

Die Personalisierung ist nicht der neueste Trend auf dem Markt, aber sie ist in den digitalen Kommunikationsmaßnahmen der MarketerInnen zunehmend präsent. Einer der wichtigsten Schwerpunkte, um BesucherInnen in KundInnen zu verwandeln und Kundenbindung aufzubauen, ist die 1:1-Personalisierung. Immer mehr KundInnen fühlen sich beim Online-Einkauf weniger motiviert, eine Transaktion abzuschließen, wenn die Erfahrung unpersönlich ist. Werfen wir einen Blick auf einige Daten von Forbes:

  • 80 % der VerbraucherInnen sind eher bereit, einen Online-Kauf bei Marken abzuschließen, die ein personalisiertes Kundenerlebnis bieten.
  • 72 % der VerbraucherInnen erklären, dass sie nur mit personalisierten Nachrichten interagieren.
  • 66 % der VerbraucherInnen geben an, dass ein nicht personalisierter Inhalt sie vom Kauf abhalten würde.

KundInnen wollen Personalisierung. Stellen Sie sich vor, Sie betreten ein Geschäft und ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin geht auf Ihre Bedürfnisse ein, hilft Ihnen, genau das zu finden, was Sie suchen, oder geht sogar über Ihre Erwartungen hinaus, um Ihnen zu helfen. Das ist genau das, was KundInnen auf dem digitalen Markt wollen.

Eine einzigartige, digitale 1:1-Personalisierungsstrategie bietet Unternehmen die Möglichkeit, Nachrichten, Angebote und andere Erlebnisse auf der Grundlage der über jeden Benutzer oder jede Benutzerin gesammelten Daten auf jeden Website-Besucher oder jede Website-Besucherin zuzuschneiden.

Digitale 1:1-Personalisierung beginnt mit konkreten Daten. Nutzen Sie die Daten, um Ihre BesucherInnen besser zu betreuen und zu konvertieren?

Damit Sie diese Frage mit „Ja“ beantworten können, werfen wir einen genaueren Blick auf:

Was ist 1:1-Personalisierung?

Die Technik der 1:1-Personalisierung besteht darin, jedem Online-Kunden oder jeder Online-Kundin ein einzigartiges (oder eins zu eins) Erlebnis zu bieten.

Wenn Marken die Technik der 1:1-Personalisierung beherrschen, können sie einen außergewöhnlichen Kundenservice bieten, indem sie personalisierte Nachrichten, Produktempfehlungen, Angebote und spezielle Inhalte zum richtigen Zeitpunkt bereitstellen, die auf den Bedürfnissen und Erwartungen der NutzerInnen basieren.

Diese Art von einzigartiger Benutzererfahrung wird nur durch die Verfügbarkeit umfangreicher Kundendaten ermöglicht. Wenn Sie Ihre KundInnen nicht anhand ihrer Interaktionen mit Ihrer Marke und ihres Nutzerverhaltens kennen lernen, verpassen Sie eine Chance, die Erwartungen Ihrer KundInnen zu erfüllen.

Ein Ziel der Personalisierung ist es, einen „Wow“-Effekt zu erzeugen. Das bedeutet, dass Sie den Kunden oder die Kundin denken lassen sollten: „Wow, die kennen mich wirklich“. Je mehr Informationen ein Unternehmen zu einem bestimmten Kunden oder einer bestimmten Kundin hat, desto personalisierter wird das Nutzererlebnis sein.

Ohne umfangreiche Daten ist eine 1:1-Personalisierung nicht zu erreichen.

Welche Daten können Sie sammeln, um Ihre KundInnen besser zu kennen?

Im Großen und Ganzen ist es wichtig, den Standort des Kunden oder der Kundin, seine demografischen Daten (Alter, Geschlecht, Bildungsstand), seine Kaufgewohnheiten und Informationen über sein Surfverhalten auf der Website zu kennen. In der wettbewerbsintensiven Welt der Personalisierung reichen diese oberflächlichen Daten jedoch nicht aus.

Marken müssen nicht nur wissen, wer der Kunde oder die Kundin ist, sondern auch, wie er oder sie sich verhält.

Zu wissen, dass Ihr Kunde oder Ihre Kundin HochschulabsolventIn ist, der oder die in New York City lebt und viel Zeit damit verbringt, Pinterest-Boards zu erstellen, reicht nicht aus, um eine starke Buyer Persona zu erstellen und ein einzigartiges und angenehmes Benutzererlebnis zu schaffen.

1-1 personalization customer segmentation

Um das Profil Ihrer KundInnen zu verbessern, müssen Sie nicht nur wissen, wer sie sind, sondern auch relevante Daten darüber sammeln, wie Ihre KundInnen auf allen Kanälen mit Ihrer Marke interagieren, was sie zum Kauf motiviert und was sie antreibt.

Genauer gesagt, helfen Ihnen robuste, personalisierte Daten, sie besser zu verstehen:

  • Standort und demografische Daten
  • Interessen und Hobbys
  • Einkaufs- und Kaufgewohnheiten
  • Häufigkeit von Geräten und Kanälen
  • Wo und wie sie am liebsten einkaufen
  • Zufriedenheitsgrad
  • Vorlieben und Abneigungen

All diese Informationen ermöglichen es Ihnen, ein ausgefeiltes Kundenprofil zu erstellen. Das Verständnis ihrer Motivationen, Präferenzen und Erwartungen hilft Ihnen, die NutzerInnen in komplexe Marktsegmente einzuteilen, um ihnen das bestmögliche Erlebnis zu bieten.

Im Idealfall hat der Kunde oder die Kundin ein positives Erlebnis und fühlt sich auf der Grundlage der aus der robusten Datenerfassung gewonnenen Informationen einzigartig.

Wie finden Sie Nutzerdaten?

Umfassende Daten lassen sich durch die Querindizierung von Informationen, die in verschiedenen Datenbanken gespeichert sind, finden und verfeinern.

Sie können beispielsweise Daten aus den Interaktionen eines Kunden oder einer Kundin mit Ihrem Unternehmen gewinnen, indem Sie Kommentare auf Social-Media-Websites, Bewertungen auf Rezensionsseiten, die Nutzung einer mobilen App im Vergleich zur Desktop-Nutzung, Interaktionen mit dem Kundendienst, Download-Anfragen und mehr analysieren und speichern.

Wie Sie die 1:1-Personalisierung mit Daten nutzen können

Wie Sie sehen, kann es keine Personalisierung ohne Daten geben. Um eine 1:1-Personalisierung auf Ihren digitalen Kanälen zu erreichen, muss Ihre Marke in der Lage sein, die gesammelten Daten in Maßnahmen umzusetzen.

Nach der Überwachung und Sammlung umfangreicher Daten über die Interaktionen, den Verlauf und das Verhalten Ihrer KundInnen auf Ihrer Website ist es an der Zeit, diese Daten in eine verfeinerte Buyer Persona umzuwandeln, um Ihre KundInnen besser betreuen zu können.

Durch die Segmentierung Ihrer Profile sind Sie in der Lage, die Präferenzen und Probleme Ihrer KundInnen besser zu verstehen, was Ihnen dabei hilft, diese personalisierten Nachrichten zu erstellen und zum richtigen Zeitpunkt anzuzeigen.

Personalisierung der Interaktionen mit KundInnen

Sobald Sie umfangreiche Daten über Ihre BesucherInnen gesammelt haben, können Sie festlegen, wie Sie am besten mit ihnen interagieren. Es ist ein schmaler Grat, ob Sie durch die Anzeige personalisierter Inhalte hilfreich sind oder ob Sie aufdringlich wirken.

Der Unterschied zwischen diesen beiden Gefühlen hängt davon ab, wie viel der Kunde oder die Kundin bereits mit Ihnen zu tun hat. KundInnen, die zum Beispiel jeden Newsletter abonniert haben, eine Firmenrabattkarte besitzen und häufig Transaktionen auf Ihrer Website durchführen, werden erwarten, dass Sie ihre Vorlieben ziemlich gut kennen, wie StammkundInnen, die in ein Café kommen. ErstbesucherInnen hingegen werden nicht erwarten, dass Sie viel über sie wissen, aber sie werden erwarten, willkommen geheißen zu werden.

Der beste Weg, um zu verstehen, wie Sie Ihre KundInnen betreuen können, besteht darin, sich zu fragen, wie Sie selbst auf der jeweiligen Ebene des Engagements mit Ihrer Marke, behandelt werden wollen würden. Was würde Ihnen das Gefühl geben, willkommen zu sein, und was würde Ihnen das Gefühl geben, überfordert zu sein oder sich unwohl zu fühlen?

Beispiel aus der Praxis

Vor der boomenden Urlaubssaison konnte Clarins, ein multinationales Kosmetikunternehmen, durch die Implementierung von 1:1-Personalisierung und Gamification mit AB Tasty seine Konversionsrate um 89 % und die Add-to-Basket-Metrik um 145 % steigern.

Am Single’s Day, einige Wochen vor dem Black Friday, sah Clarins die perfekte Gelegenheit, zu experimentieren und von der Kultur zu lernen, indem es in einigen Ländern ein „Glücksrad-Konzept“ einführte. Die Gamification-Geschenke wurden je nach der lokalen Kultur des jeweiligen Landes personalisiert. Jeder Besucher und jede Besucherin, der oder die die Website von Clarins besuchte, konnte das digitale Spiel spielen, das Rad drehen und erhielt automatisch ein Geschenk in seinem oder ihrem Posteingang. Diese einfache, automatische Implementierung war ein großartiges Benutzererlebnis, insbesondere für mobile BesucherInnen.

Lesen Sie die ganze Geschichte hier: Wie Clarins AB Tasty für Personalisierung und Kundenbindung nutzt

Welche Nachrichten sollten Sie personalisieren?

Die Möglichkeiten für personalisierte Nachrichten können so weit reichen, wie es Ihre Vorstellungen (oder die Funktionen Ihrer Software) zulassen.

Denken Sie an Personalisierung im weitesten Sinne. Nehmen wir an, ein Unternehmen möchte sein Logo auf personalisierte Geschenke für seine MitarbeiterInnen drucken lassen. Das Firmenlogo kann auf T-Shirts, Kugelschreiber, Aufkleber, Kaffeebecher, Handytaschen, Rucksäcke, Sonnenbrillen, Golfbälle, Geschenkkörbe gedruckt werden – die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Das Gleiche gilt für personalisierte Botschaften für Ihre eigenen KundInnen.

In der Marketingkommunikation sind einige der häufigsten Einsatzmöglichkeiten für die 1:1-Personalisierung die Folgenden:

  • Produktempfehlungen
  • E-Mails (Betreffzeilen und Inhalt)
  • Intro- und Exit-Banner
  • Pop-up-Nachrichten
  • Konversationsmarketing (Chatboxen)
  • Angebote und Rabatte
  • Sprache
  • Landingpages
  • Preisgestaltung
  • Grüße

Um in einem Markt voller gesättigter Botschaften die Aufmerksamkeit Ihrer KundInnen zu gewinnen und zu behalten, sollte Ihre Marke so viel wie möglich und in so vielen Kanälen wie möglich auf Personalisierung setzen.

Was ist Omnichannel-Personalisierung?

Der Einsatz von 1:1-Personalisierung über mehrere Kanäle, Plattformen und Berührungspunkte hinweg wird gemeinhin als Omnichannel-Personalisierung bezeichnet.

KundInnen sehnen sich nach Personalisierung, egal wo sie sich befinden – ob auf einem mobilen Gerät, einem Desktop, einer Social-Media-Plattform, einer mobilen App oder per E-Mail. Wenn KundInnen ein personalisiertes Erlebnis erhalten, erwarten sie diesen Standard der Kommunikation über alle Kanäle oder Plattformen, mit denen sie interagieren.

Um eine Omnichannel-Personalisierung zu erreichen, ist ein nahtloser Austausch von Kundendaten von einer Plattform oder einem Kanal zum nächsten erforderlich. Durch das Sammeln von Informationen über die Präferenzen, das Verhalten und die Interessen der BenutzerInnen an allen virtuellen Touchpoints wird das Profil Ihrer KundInnen gestärkt.

Durch dieses konsistente Maß an Personalisierung über alle Kanäle hinweg sind die VerbraucherInnen geneigt, mehr zu kaufen und wieder bei derselben Marke zu kaufen, bei der sie sich gesehen und gehört fühlen.

Was sind die Vorteile der Omnichannel-Personalisierung?

  1. Höhere Konversionsraten
  2. Erhöhter durchschnittlicher Bestellwert (AOV)
  3. Weniger Warenkorbabbrüche
  4. Verbesserter Markenwert und höhere Kundentreue
  5. Höherer Customer Lifetime Value
  6. Bereitstellung von Nachrichten zur richtigen Zeit und am richtigen Ort

Welche Plattform sollten Sie für eine konsistente 1:1-Personalisierung verwenden?

Der Weg zu einem nahtlosen 1:1-Personalisierungserlebnis für Ihre KundInnen beginnt mit einer ausgefeilten und intuitiven Software, die Ihnen hilft, Ihre Ideen in die Realität umzusetzen.

AB Tasty und Epoq ist eine umfassende Plattform für Experimente und Personalisierung, die mit den Tools ausgestattet ist, die Sie benötigen, um Ihren KundInnen ein reichhaltigeres digitales Erlebnis zu bieten – und zwar schnell. Mit eingebetteter KI und Automatisierung kann diese Plattform Ihnen helfen, Omnichannel-Personalisierung zu erreichen und Ihre Marken- und Produkterfahrungen zu revolutionieren.

AB Tasty Demo Banner

Mit 1:1-Personalisierung gewinnen alle

Die von Ihnen gesammelten Daten kommen Ihrer Marke und Ihren KundInnen gleichermaßen zugute. Wenn Sie verstehen, wonach Ihre KundInnen suchen, können Sie ihnen Zeit sparen, indem Sie ihnen fundierte Empfehlungen, personalisierte Nachrichten und einzigartige Erlebnisse bieten, um ihre Probleme zu lösen.

Ohne ordnungsgemäße Datenerfassung oder echte Segmentierung ist es fast unmöglich, den NutzerInnen ein 1:1 personalisiertes Erlebnis zu bieten. Loyale KundInnen wollen das Gefühl haben, dass ihre Marke sie wirklich kennt und weiß, wonach sie suchen. Erzielen Sie personalisierte 1:1-Erlebnisse durch die richtige Analyse und Nutzung von Daten. Wenn Sie Ihre KundInnen unterstützen, den Umsatz steigern und gleichzeitig Markentreue aufbauen möchten, haben Sie mit der Personalisierung Ihre Lösung gefunden.