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Wie generative KI deine Experimentation Roadmap verbessern kann

Künstliche Intelligenz ist schon seit Jahrzehnten ein immer wiederkehrendes Thema. KI ist aber keine Science Fiction mehr, sondern Realität.

Seit OpenAI im November 2022 seine eigene Form der generativen KI – ChatGPT – auf den Markt gebracht hat, wird überall auf der Welt unaufhörlich über die beeindruckenden Fähigkeiten dieser Technologie gesprochen. Besonders faszinierend ist, zu sehen, wie einfach man nach der Interaktion mit diesem Bot, der aus Deep-Learning-Algorithmen zur Verarbeitung der natürlichen Sprache besteht, Ergebnisse erhalten kann.

Selbst Google zog schnell nach und startete ein neues und experimentelles Projekt, Bard, um seine eigene Suche zu revolutionieren. Durch die Nutzung der Leistung generativer KI und der Kapazität großer Sprachmodelle versucht Google, neue Maßstäbe für seinen Suchprozess zu setzen.

Angesichts des rasanten Wachstums dieses technologischen Fortschritts in den letzten Monaten ist es an der Zeit, über generative KI im Zusammenhang mit A/B-Tests und Experimenten zu sprechen.

Ob du neugierig bist, wie sich KI auf deine Experimente auswirkt, oder ob du dich inspirieren lassen möchtest … wir werden über einige unserer Ideen zur Nutzung von KI für A/B-Tests, Personalisierung und Optimierung der Conversion Rates diskutieren.

Diese Inhalte erwarten dich in diesem Blogartikel:

Was ist generative KI?

10 generative KI-Anwendungen für A/B-Tests
1. Homepage optimieren
2. Ergebnisse der Experimente analysieren
3. Optimierungshindernisse empfehlen
4. Kundenrezensionen
5. Chatbots
6. Übersetzung
7. Google Adwords
8. Personalisierung
9. Produktbeschreibungen
10. Nutzerverhalten vorhersagen

Ist generative KI eine Quelle für Wettbewerbsvorteile bei A/B-Tests?

Fazit: Generative KI für A/B-Tests verwenden

Was ist generative KI?

Generative KI ist ein Typ der künstlichen Intelligenz, bei der die Programmierung nicht begrenzt ist, und die daher neue Inhalte generieren kann (siehe ChatGPT). Statt sich an einem bestimmten, bereits vorhandenen Datensatz zu orientieren, lernt die generative KI aus der Indizierung umfangreicher Daten, legt dabei gleichzeitig den Fokus auf Muster und nutzt Deep-Learning-Techniken sowie neuronale Netzwerke, um auf Grundlage des Erlernten wie vom Menschen gemachte Inhalte zu erstellen.

Die Art und Weise, wie Algorithmen Ideen erfassen, ähnelt der Art und Weise, wie Menschen sich von früheren Erfahrungen inspirieren lassen, um etwas Einzigartiges zu schaffen. Aufgrund der großen Datenmengen, die zum Aufbau von Lernfähigkeiten der generativen KI verwendet werden, ist sie in der Lage, ähnlich qualitativ hochwertige Antworten wie die eines Menschen zu geben.

Allerdings müssen einige Bedenken adressiert werden:

  • Verzerrte Informationen: Künstliche Intelligenz ist nur so gut wie die Datensätze, mit denen KI trainiert wird. Wenn also die zum Training verwendeten Daten verzerrt sind, können „Ideen“ entwickelt werden, die ebenso verzerrt oder fehlerhaft sind.
  • Verbreitung von Fehlinformationen: Es gibt viele Bedenken in puncto Ethik der generativen KI und der Weitergabe von Informationen, die direkt aus der KI stammen. Am besten sollten alle von der KI erstellten Inhalte überprüft werden, um die Verbreitung falscher oder irreführender Informationen zu vermeiden.
  • Eigentum am Inhalt: Da mit KI generierte Inhalte nicht von einem Menschen erstellt werden, kannst du – ethisch gesehen – auf diese Inhalte den Anspruch stellen, es sei deine eigene Idee? In gleicher Weise könnte dieselbe Idee auch woanders mit einem ähnlichen Prompt generiert werden. Hier stellt sich die Frage von Urheberschaft und Eigentum.
  • Daten und Datenschutz: Datenschutz ist immer ein wichtiges Thema. Mit den neuen Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz wird der Umgang mit Daten noch schwieriger. Es ist immer am besten, die Verwendung sensibler Informationen mit jeder Form von generativer KI zu vermeiden.

Wenn diese Einschränkungen beachtet werden, hat generative KI das Potenzial, Prozesse zu rationalisieren und unsere Arbeitsweise zu revolutionieren – so wie es die Technologie in der Vergangenheit immer gemacht hat.


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10 generative KI-Anwendungen für A/B-Tests

In der Welt der A/B-Tests sind wir sehr daran interessiert, wie man diese technologischen Durchbrüche für Experimente nutzen kann. Wir haben ein Brainstorming zu einigen Ansätzen durchgeführt, um den Prozess der Revolutionierung digitaler Kundenerlebnisse zu überarbeiten und letztendlich Zeit und Ressourcen zu sparen.

Wie jeder andere auch, haben wir uns gefragt, wie generative KI die Welt des Experimentierens sowie unsere Kunden beeinflussen könnte. Hier einige Ideen, konkrete und abstrakte, wie künstliche Intelligenz unserer Branche helfen könnte:

DISCLAIMER: Vergewissere dich vor dem Hochladen von Daten auf eine KI-Plattform, dass du die Datenschutz- und Sicherheitspraktiken verstanden hast. KI-Modelle bemühen sich zwar um die Einhaltung von Datenschutzstandards, aber das Risiko von Datenlecks besteht immer. Schütze immer deine vertraulichen Informationen. 

1. Homepage optimieren

Deine Homepage ist wahrscheinlich das Erste, was deine Besucher sehen. Deshalb ist Optimierung der Schlüssel, um deinen Mitbewerbern einen Schritt voraus zu sein. Wenn du einen schnellen Vergleich der Inhalte deiner Homepage mit denen deiner Mitbewerber ziehen möchtest, kannst du diese Informationen in die generative KI einspeisen und ihr so die Basis für das Verständnis bieten. Sobald deine KI mit Informationen über deine Mitbewerber gefüttert wurde, kannst du eine Liste der Best Practices anfordern, um neue Tests für deine eigene Website durchzuführen.

2.  Ergebnisse der Experimente analysieren

Berichte und Analysen sind äußerst wichtig, wenn du in deiner Roadmap zum Experimentieren vorankommen möchtest. Sie sind aber auch sehr zeitintensiv. Durch das Erheben einer Zusammenfassung der Testprotokolle kann generative KI dabei helfen, wichtige Erkenntnisse hervorzuheben, deine Ergebnisse zusammenzufassen und möglicherweise sogar zukünftige Schritte vorzuschlagen. Im Idealfall kannst du sowohl deine A/B-Test-Hypothese als auch die Ergebnisse eingeben, um deinen Denkprozess und deine Organisation zu zeigen. Nachdem die KI diesen spezifischen Denkprozess und die gewünschten Ergebnisse erkannt hat, kann sie bei der Erstellung neuer Testhypothesen oder Vorschläge helfen.

3. Optimierungshindernisse empfehlen

Generative KI kann dir helfen, Prioritäten im Rahmen deiner Bemühungen zu setzen und die wichtigsten Hindernisse für deine Conversion Rate zu identifizieren. Durch das Hochladen nicht sensibler Leistungsdaten deiner Website, die du auf deinen Analyseplattformen gesammelt hast, kann KI den nötigen Einblick in deine Leistung erhalten. Ganz gleich, ob die KI dir vorschlägt, deine Title-Tags zu aktualisieren oder die Bilder auf deiner Homepage zu komprimieren, sie kann schnell erkennen, wo die größten Einbrüche zu verzeichnen sind, und dir Bereiche zur Optimierung vorschlagen.

4. Kundenrezensionen

User Feedback ist deine eigene Fundgrube für Optimierungsvorschläge. Einer der großen Vorteile der KI, die wir bereits kennen, ist, dass sie große Datenmengen schnell verstehen und zusammenfassen kann. Durch das Hochladen von Kundenrezensionen, Umfragen und anderem Kundenfeedback in die Datenbank kann die generative KI dir dabei helfen, detaillierte Zusammenfassungen der Pain Points, Vorlieben und Zufriedenheit deiner User zu erstellen. Je detaillierter deine Bewertungen sind, desto besser wird die Analyse ausfallen.

5. Chatbots

Chatbots sind ein beliebtes Mittel, um mit Website-Besuchern zu kommunizieren. Da die generative KI ein umfangreiches Sprachmodell ist, kann sie schnell Konversationsskripte, Prompts und Antworten generieren, um deine Zeit für Brainstorming zu reduzieren. Du kannst KI auch nutzen, um von deinem Chatbot bereits geführte Gespräche zu filtern und zu analysieren, und dann feststellen, ob es Lücken in der Konversation oder Verbesserungsmöglichkeiten bei der Interaktion mit Kunden gibt.

6. Übersetzung

Sprachbarrieren können eine Marke mit Niederlassungen in mehreren Regionen einschränken. Ganz gleich, ob du Übersetzungen für deine Chatbots, CTAs oder längere Texte brauchst, generative KI kann für Übersetzungen in Echtzeit sorgen und Zeit sparen, um deine Inhalte in allen von deiner Marke betroffenen Regionen zugänglich zu machen.

7. Google Adwords

Beschleunige Brainstorming-Sitzungen, indem du mit generativer KI mit verschiedenen Textvarianten experimentierst. Auf der Grundlage der von dir gegebenen Prompts kann KI eine Reihe von Ideen für zielgerichtete Keywords und für die Erstellung von Texten mit einem bestimmten Tonfall zur Verwendung mit Google Adwords liefern. Achtung: Kontrolliere unbedingt alle vorgeschlagenen Keywords, um ihre Intention zu überprüfen. 

8. Personalisierung

Personalisierter Inhalt kann mit künstlicher Intelligenz schnell skaliert werden, um Varianten derselben Botschaften zu erstellen. Wenn du Texte, Empfehlungen, Produktvorschläge und andere Botschaften auf der Grundlage früherer Nutzerinteraktionen und demografischer Daten der Verbraucher anpasst, kannst du das Engagement deiner digitalen Kunden erheblich steigern.


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9. Produktbeschreibungen

Die beste Formulierung zu finden, um zu beschreiben, warum dein Produkt es wert ist, gekauft zu werden, kann zu einer Herausforderung werden. Mit generativer KI kannst du bei deinen Produktbeschreibungen ehrgeiziger werden und verschiedene Textvarianten testen, um herauszufinden, welche Version für deine Besucher am vielversprechendsten ist.

10. Nutzerverhalten vorhersagen

Auf Grundlage historischer Daten aus dem Nutzerverhalten kann die generative KI das Verhalten vorhersagen und so dazu beitragen, dass du die nächsten A/B-Tests antizipieren kannst. Die Anpassung deiner Tests an Muster und Trends in der Interaktion der User kann dir helfen, bessere Experimente durchzuführen. Wichtig ist zu beachten, dass die Vorhersagen auf Muster beschränkt sind, die durch frühere gesammelte und hochgeladene Kundendaten interpretiert werden. Generative KI ist besser, wenn sie als Werkzeug und Hilfe bei der Entscheidungsfindung eingesetzt wird, als wenn sie die alleinige Entscheidungskraft ist.

Die umfassende Nutzung von künstlicher Intelligenz ist ein neues und sich rasant entwickelndes Thema in der Tech-Welt. Wenn du KI in Zukunft nutzen möchtest, musst du dich mit ihren Möglichkeiten vertraut machen.

Vergiss nicht, die von KI generierten Fakten und Informationen zu überprüfen, genauso wie die Daten sorgfältig zu kontrollieren, bevor du sie hochlädst. Generative KI in Verbindung mit deinen internen Experten und Teamressourcen kann zur Verbesserung der Ideenfindung und Effizienz beitragen. Die Qualität des Outputs generativer KI kann jedoch nur so gut sein wie das, was du hineinsteckst.

Ist generative KI eine Quelle für Wettbewerbsvorteile bei A/B-Tests?

Die gute Nachricht ist, dass diese Technologie für jeden zugänglich ist – von großen Branchenführern wie Google bis hin zu Start-ups mit begrenztem Budget. Die nicht ganz so gute Nachricht ist jedoch, dass sie für jeden zugänglich ist. Mit anderen Worten: Generative KI ist nicht unbedingt eine Quelle für Wettbewerbsvorteile.

Eine Technologie allein schafft noch keinen Mehrwert für ein Unternehmen. Vielmehr sind es die Menschen, die für einen Mehrwert sorgen, und die diese Technologie zusammen mit ihrem eigenen branchenspezifischen Wissen, ihren Erfahrungen, ihren Fähigkeiten zur Datenerfassung und -interpretation sowie ihrem Verständnis der Kundenbedürfnisse und -probleme einsetzen.

Wir wollen hier nicht behaupten, dass generative KI ein Ersatz für von Menschen entwickelte Ideen ist, aber diese Technologie kann definitiv dazu verwendet werden, deine bereits vorhandenen Fähigkeiten zu ergänzen und auszubauen.

Fazit: Generative KI für A/B-Tests verwenden

Ob im Bildungswesen, in der Werbung oder in der Codierung – alle Branchen beginnen, die Auswirkungen dieser neuen Softwareentwicklungen zu erkennen. Die Nutzung von „großen Sprachmodellen“ wird immer beliebter, da diese Algorithmen Ideen generieren, lange Textformen zusammenfassen, Einblicke geben und sogar in Echtzeit übersetzen können.

Richtiges Experimentieren und A/B-Testen sind das A und O, um dein Publikum anzusprechen, können aber viel Zeit und Ressourcen in Anspruch nehmen, um erfolgreich zu sein. Wenn generative KI dir Möglichkeiten bietet, Zeit zu sparen und deine Prozesse zu rationalisieren, ist es vielleicht an der Zeit sie einzusetzen, auch wenn sie eine nicht mehr ganz geheime Waffe ist. In der heutigen wettbewerbsintensiven digitalen Umgebung sollte die kontinuierliche Verbesserung deiner Online-Präsenz ganz oben auf deiner Agenda stehen.

Möchtest du mit der Optimierung deiner Website beginnen? AB Tasty ist eine erstklassige Plattform zur Optimierung der User Experience, mit der du für bessere digitale Erlebnisse sorgen kannst – und zwar schnell. Von Experimenten bis hin zur Personalisierung kann diese Lösung dir helfen, deine Zielgruppe zu aktivieren und zu engagieren, um deine Conversions zu steigern.

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15min. Lesezeit

Wie du mit geringem Traffic im Rahmen der CRO umgehst

Wenn die Besucherzahlen deiner Website nicht so hoch sind wie erhofft, ist das kein Grund, deine Ziele bei der Conversion-Rate-Optimierung (CRO) aufzugeben.

Mittlerweile hast du sicher bemerkt, dass die meisten Tipps zur CRO auf Websites mit einem hohen Traffic zugeschnitten sind. Zum Glück bedeutet das aber nicht, dass du deine Website nicht auch dann optimieren kannst, wenn du weniger Besucher hast.

De facto kann jede Website optimiert werden – Du musst nur deine Optimierungsstrategie an deine einzigartige Situation anpassen.

In diesem Artikel greifen wir folgende Punkte auf:

 

CRO-Analogie

Um diesen Artikel besser verstehen zu können, beginnen wir mit einer Analogie. Stell dir vor, statt zwei Varianten zu messen und einen Gewinner zu ermitteln, messen wir die Leistung von zwei Boxern und schließen Wetten ab, wer die nächsten 10 Runden gewinnt.

Wie können wir also auf den Sieger setzen?

Stell dir vor, dass Boxer A und Boxer B beide Newcomer sind, die keiner kennt. Nach der ersten Runde musst du deine Wahl treffen. Im Endeffekt wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit auf den Boxer setzen, der die erste Runde gewonnen hat. Die Entscheidung mag riskant sein, wenn der Vorsprung des Siegers gering ist. Du kannst deine Entscheidung letztlich jedoch nicht auf einer anderen Grundlage treffen.

Stell dir nun vor, dass Boxer A als Champion bekannt ist und Boxer B ein Herausforderer ist, den du nicht kennst. Dein Wissen über Boxer A bezeichnen wir als PriorInformationen, die du bereits hast und die deine Entscheidung beeinflussen.

Aufgrund dieses Priors oder Vorwissens ist es wahrscheinlicher, dass du in den nächsten Runden auf Boxer A setzt, selbst wenn Boxer B die erste Runde mit einem äußerst kleinen Vorsprung gewinnt.

Zudem wirst du den Boxer B nur dann als voraussichtlichen Sieger wählen, wenn er die erste Runde mit einem großen Vorsprung gewinnt. Je größer der Prior ist, desto größer muss der Vorsprung sein, um dich zu überzeugen, deine Wettentscheidung zu ändern.

Kannst du mir folgen? Wenn ja, sind die folgenden Abschnitte leicht zu begreifen und du wirst verstehen, woher diese „95 %-Schwelle“ kommt.

Kommen wir nun zu den Tipps für die Optimierung deiner Website mit geringem Traffic.

 

1. Die Lösung des Problems: „Ich erreiche nie die 95 %ige Signifikanz“.

Das ist die häufigste Klage, die man über CRO für Websites mit geringem Traffic und für Seiten mit geringem Traffic auf größeren Websites hört.

Bevor wir uns diesem häufigsten Problem widmen, sollten wir zunächst die Frage beantworten, woher diese „goldene Regel“ der 95 % stammt.

Ursprung der 95 %-Schwelle

Beginnen wir unsere Erklärung mit einer sehr einfachen Idee: Was wäre, wenn Optimierungsstrategien vom ersten Tag an angewandt würden? Wenn zwei Varianten ohne Vorgeschichte gleichzeitig erstellt würden, gäbe es keine „Original“-Version, die von einem Newcomer herausgefordert werden könnte.

Dadurch wärst du gezwungen, von Anfang an die beste Version zu wählen.

In diesem Fall könnte jeder kleine Leistungsunterschied für die Entscheidungsfindung gemessen werden. Nach einem kurzen Test wirst du dich für die Variante mit der höheren Leistung entscheiden. Es wäre keine gute Strategie, die Variante mit der geringeren Leistung zu wählen, und zudem wäre es unklug, auf einen Schwellenwert von 95 % zu warten, um einen Gewinner zu ermitteln.

In der Praxis erfolgt die Optimierung jedoch erst lange nach dem Start eines Unternehmens.

In den meisten Situationen im echten Leben gibt es also eine Version A, die bereits existiert, und einen neuen Herausforderer, die Version B, die erstellt wird.

Wenn der neue Herausforderer, Version B, „auf die Bühne tritt“ und der Leistungsunterschied zwischen den beiden Varianten nicht signifikant ist, ist es für dich kein Problem, Version B nicht zum Gewinner zu erklären.

Statistische Tests sind symmetrisch. Wenn wir also die Rollen vertauschen und A und B im statistischen Test vertauschen, wirst du feststellen, dass das Original nicht deutlich besser als der Herausforderer ist. Die „Unschlüssigkeit“ des Tests ist symmetrisch.

Warum setzt du also am Ende eines nicht eindeutigen Tests 100 % des Traffics auf das Original und erklärst damit implizit A zum Sieger? Weil du drei Vorannahmen hast:

  1. Version A war die erste Wahl. Diese Wahl wurde vom ursprünglichen Ersteller der Seite getroffen.
  2. Version A wurde bereits implementiert und ist technisch vertrauenswürdig. Version B ist in der Regel ein Mockup.
  3. Version A verfügt über viele Daten, die ihren Wert beweisen, während Version B ein Herausforderer mit begrenzten Daten ist, die nur während der Testphase erhoben werden.

Die Punkte 1 und 2 bilden die Grundlage einer CRO-Strategie, so dass du über diese beiden Vorannahmen hinausgehen musst. Punkt 3 erläutert, dass Version A über mehr Daten verfügt, die ihre Leistung belegen, was erklärt, warum du der Version A mehr vertraust als der Version B: Version A hat Daten.

Jetzt verstehst du, dass diese 95 %-Vertrauensregel eine Möglichkeit ist, ein großes Vorwissen zu erklären. Und dieser Prior stammt meist aus historischen Daten.

Wenn du also eine Seite mit geringem Traffic optimierst, sollte der Schwellenwert deiner Entscheidung unter 95 % liegen, weil dein Prior bei A aufgrund des Traffics und des höheren Alters schwächer ist.

Der Schwellenwert sollte entsprechend dem Traffic festgelegt werden, der vom ersten Tag beim Original vorlag. Das Problem bei dieser Methode ist jedoch, dass wir wissen, dass die Conversion Rates nicht stabil sind und sich im Laufe der Zeit ändern können. Denke an die Saisonabhängigkeit – z. B. der Ansturm am Black Friday, Urlaubstage, die erhöhte Aktivität in der Weihnachtszeit, usw. Wegen der saisonalen Schwankungen kannst du die Leistungen in verschiedenen Zeiträumen nicht vergleichen.

Aus diesem Grund berücksichtigen Praktiker nur Daten für Version A und Version B, die im gleichen Zeitraum erhoben wurden, und legen einen hohen Schwellenwert (95 %) fest, um den Herausforderer als Gewinner zu akzeptieren, um einen hohen Prior gegenüber Version A zu formalisieren.

Was ist ein angemessener Schwellenwert für geringen Traffic?

Es ist schwierig, eine genaue Zahl im Auge zu haben, da diese von deiner Risikobereitschaft abhängt.

Gemäß dem Hypothesenprotokoll solltest du im Voraus einen Zeitrahmen für die Datenerhebung festlegen.

Das bedeutet, dass die „Stopp“-Kriterien eines Tests kein statistisches Maß sind oder auf einer bestimmten Zahl basieren. Die „Stopp“-Kriterien sollten einem endenden Zeitrahmen entsprechen. Sobald der Zeitraum beendet ist, solltest du die Statistiken betrachten, um eine angemessene Entscheidung zu treffen.

AB Tasty, unsere Software zur Optimierung der Customer Experience und zum Feature Management, verwendet das Bayessche Framework, das einen Index der „Gewinnchancen“ erzeugt, welcher eine direkte Interpretation ermöglicht – anstelle eines p-Werts mit einer sehr komplexen Bedeutung.

Mit anderen Worten, der „Index der Gewinnchancen“ ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine bestimmte Variante besser als das Original ist.

Eine 95 %ige „Gewinnchance“ bedeutet also, dass die gegebene Variante mit 95 %iger Wahrscheinlichkeit der Gewinner sein wird. Dabei wird davon ausgegangen, dass wir kein Vorwissen oder besonderes Vertrauen in das Original haben.

Der Schwellenwert von 95 % ist auch ein Standardkompromiss zwischen dem Prior beim Original und einer bestimmten Risikoakzeptanz (es hätte auch ein Schwellenwert von 98 % sein können).

Obwohl es schwierig ist, eine genaue Zahl zu nennen, können wir eine grobe Größenordnung für den Schwellenwert angeben:

  • Neue A- und B-Varianten: In einem Fall, in dem sowohl Variante A als auch Variante B neu sind, könnte der Schwellenwert bei nur 50 % liegen. Wenn es keine Daten über die Leistung der Varianten in der Vergangenheit gibt und du eine Entscheidung über die Implementierung treffen musst, ist selbst eine 51 %ige Chance auf Erfolg besser als eine 49 %ige.
  • Neue Website, geringer Traffic: Wenn deine Website neu ist und einen besonders geringen Traffic aufweist, hast du wahrscheinlich einen besonders geringen Prior bei Variante A (in diesem Fall die ursprüngliche Variante). In diesem Fall ist ein Schwellenwert von 85 % angemessen. Denn wenn du das Wenige beiseite lässt, was du über das Original weißt, hast du immer noch eine 85 %ige Chance für die Auswahl des Gewinners und nur eine 15 %ige für die Auswahl einer Variante, die dem Original gleichwertig ist. Das Risiko, dass sie schlechter abschneidet, ist geringer. Je nach Kontext kann eine solche Wette also durchaus Sinn ergeben.
  • Ausgereiftes Unternehmen, geringer Traffic: Wenn dein Unternehmen schon länger besteht, aber immer noch wenig Besucher zählt, sind 90 % ein vernünftiger Schwellenwert, da der Prior über das Original noch relativ klein ist.
  • Ausgereiftes Unternehmen, hoher Traffic: Bei einem hohen Prior oder einer großen Menge an Daten bei Variante A wird ein Schwellenwert von 95 % empfohlen.

Der ursprüngliche Schwellenwert von 95 % ist viel zu hoch, wenn dein Unternehmen einen geringen Traffic aufweist, da die Wahrscheinlichkeit gering ist, diesen Wert zu erreichen. Demzufolge wird deine CRO-Strategie wirkungslos sein und eine datengestützte Entscheidungsfindung wird unmöglich.

Wenn du AB Tasty als Experimentierplattform verwendest, erhältst du einen Bericht, der die „Gewinnchance“ zusammen mit anderen statistischen Informationen über deine Experimente enthält. Ein Bericht von AB Tasty enthält auch das Konfidenzintervall für den geschätzten Gewinn als wichtigen Indikator. Die Grenzen um den geschätzten Gewinn werden ebenfalls nach dem Bayesschen Prinzip berechnet, d. h. sie können als bestes und schlechtestes Szenario interpretiert werden.

Die Bedeutung der Bayesschen Statistik

Jetzt verstehest du die genaue Bedeutung des wohlbekannten 95 %-igen „Signifikanzniveaus“ und kannst geeignete Schwellenwerte für deinen speziellen Fall wählen.

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass dieser Ansatz nur mit der Bayesschen Statistik funktioniert, da frequentistische Ansätze statistische Indizes (wie p-Werte und Konfidenzintervalle) liefern, die eine völlig andere Bedeutung haben und für die erklärte Logik nicht geeignet sind.

 

2. Sind die Statistiken bei kleinen Zahlen gültig?

Ja, solange man den Test nicht abhängig vom Ergebnis abbricht.

Denke daran, dass laut Testprotokoll der einzige Grund für den Teststopp das Ende des Zeitrahmens ist. In diesem Fall sind die statistischen Indizes („Gewinnchancen“ und Konfidenzintervall) wahr und brauchbar.

Du denkst jetzt möglicherweise: „Okay, aber dann erreiche ich selten das Signifikanzniveau von 95 % …“

Vergiss nicht, dass der Schwellenwert von 95 % nicht in allen Fällen die magische Zahl sein muss. Bei einem geringen Traffic ist deine Website wahrscheinlich noch nicht alt. Wenn du dich auf den vorherigen Punkt beziehst, kannst du einen Blick auf unsere vorgeschlagene Skala für verschiedene Szenarien werfen.

Wenn du als neueres Unternehmen mit geringerem Traffic zu tun hast, kannst du sicherlich zu einem niedrigeren Schwellenwert (wie z. B. 90 %) wechseln. Der Schwellenwert ist immer noch höher, weil man in der Regel mehr Vertrauen in ein Original als in eine Variante hat, da sie schon länger verwendet wird.

Wenn es sich um zwei völlig neue Varianten handelt, ist es am Ende des Testzeitraums einfacher, die Variante mit den höheren Conversion Rates auszuwählen (ohne eine Statistik zu verwenden), da es kein Vorwissen über die Leistung von A oder B gibt.

 

3. Gehe „weiter nach oben“

Manchmal ist das Traffic-Problem nicht auf eine Website mit geringem Traffic zurückzuführen, sondern auf die betreffende Webseite. Normalerweise befinden sich Seiten mit geringem Traffic am Ende des Funnels.

In diesem Fall ist es eine gute Strategie, an der Optimierung des Funnels näher am Einstiegspunkt der Nutzer zu arbeiten. Möglicherweise gibt es mit einer optimierten digitalen Customer Journey noch mehr aufzudecken, bevor das Ende des Funnels erreicht wird.

 

4. Ist die CUPED-Technik real?

Was ist CUPED?

CUPED bzw. „Controlled Experiment Using Pre-Experiment Data“ ist ein neues Schlagwort in der Welt der Experimente. CUPED ist eine Technik, die angeblich bis zu 50 % schnellere Ergebnisse liefert.  Für Websites mit geringem Traffic natürlich sehr verlockend.

Funktioniert CUPED wirklich so gut?

Nicht ganz, und zwar aus zwei Gründen: zum einen aus organisatorischen Gründen und zum anderen wegen der Anwendbarkeit.

Die organisatorische Einschränkung

Was oft vergessen wird, ist, dass CUPED für Controlled Experiment Using Pre-Experiment Data steht.

In der Praxis beträgt der ideale Zeitraum für „Daten vor dem Experiment“ zwei Wochen, um eine Zeitersparnis von 50 % zu erreichen.

Bei einem klassischen 2-Wochen-Test behauptet CUPED also, dass du den Test in nur einer Woche beenden kannst.

Um jedoch die Ergebnisse richtig einschätzen zu können, benötigst du zwei Wochen Daten aus der Zeit vor dem Experiment. Du musst also drei Wochen Zeit haben, um CUPED zu implementieren und die gleiche Genauigkeit wie bei einem klassischen 2-Wochen-Test zu erzielen.

Ja, du hast richtig gelesen. Letztendlich brauchst du drei Wochen, um das Experiment durchzuführen.

Das bedeutet, dass es nur dann sinnvoll ist, wenn du bereits zwei Wochen Traffic-Daten gesammelt hast, die nicht für Experimente genutzt werden. Selbst wenn du zwei experimentlose Wochen in die Planung deiner Experimente integrieren kannst, um Daten zu sammeln, wird dies den Traffic für andere Experimente blockieren.

Die Anwendbarkeitsbeschränkung

Zusätzlich zu der organisatorischen/2-wöchigen Zeitbeschränkung gibt es zwei weitere Voraussetzungen, damit CUPED effektiv ist:

  1. CUPED ist nur auf Besucher anwendbar, die durch die Website sowohl in der Zeit vor dem Experiment als auch währenddessen navigieren.
  2. Diese Besucher müssen dasselbe Verhalten hinsichtlich der zu optimierenden KPI zeigen. Die Daten der Besucher müssen zwischen den beiden Zeiträumen korrelieren.

Du wirst im folgenden Abschnitt sehen, dass CUPED durch diese beiden Einschränkungen für E-Commerce-Websites praktisch nicht möglich und nur für Plattformen anwendbar ist.

Kehren wir zu unserem Beispiel der Experimentiereinstellungen zurück:

  • Zwei Wochen Daten aus der Zeit vor dem Experiment
  • Zwei Wochen Experimentdaten (von denen wir hoffen, dass sie nur eine Woche dauern, da eine Zeitersparnis von 50 % erwartet wird)
  • Das Optimierungsziel ist eine Transaktion: Erhöhung der Anzahl von Conversions.

Einschränkung Nr. 1 besagt, dass wir die gleichen Besucher vor dem Experiment und währenddessen haben müssen, aber die Customer Journey eines Users im E-Commerce dauert in der Regel nur etwa eine Woche.

Mit anderen Worten, die Wahrscheinlichkeit, dass dieselben Besucher in beiden Zeiträumen die Website besuchen, ist sehr gering. In diesem Zusammenhang ist nur ein sehr begrenzter Effekt von CUPED zu erwarten (bis hin zum Anteil der Besucher in beiden Zeiträumen).

Einschränkung Nummer 2 besagt, dass die Besucher das gleiche Verhalten hinsichtlich der Conversion (den zu optimierenden KPI) aufweisen müssen. Offen gestanden, diese Bedingung wird im E-Commerce einfach nie erfüllt.

Die Conversion im E-Commerce findet entweder während des Pre-Experiments oder während des Experiments statt, aber nicht bei beiden (es sei denn, deine Kunden kaufen häufig mehrmals während des Experimentierzeitraums ein).

Das bedeutet, dass es keine Chance gibt, dass die Conversions der Besucher zwischen den Zeiträumen korrelieren.

Zusammenfassend gesagt: CUPED ist zur Optimierung von Transaktionen auf Websites im E-Commerce einfach nicht geeignet.

In der wissenschaftlichen Originalarbeit wird dies klar hervorgehoben, aber der Beliebtheit halber wird diese Technik in der Testbranche falsch dargestellt.

Tatsächlich – und das ist in der wissenschaftlichen Literatur klar dargelegt – funktioniert CUPED nur bei mehrfachen Conversions für Plattformen mit wiederkehrenden Besuchern, die dieselben Aktionen durchführen.

Ausgezeichnete Plattformen für CUPED wären Suchmaschinen (wie Bing, auf der diese Technik erfunden wurde) oder Streaming-Plattformen, die User täglich besuchen und dieselben wiederkehrenden Aktionen ausführen (ein Video abspielen, auf einen Link in einer Suchergebnisseite klicken, usw.).

Selbst wenn du versuchst, eine Anwendung von CUPED für den E-Commerce zu finden, wirst du feststellen, dass dies nicht möglich ist.

  • Man könnte versuchen, die Anzahl der gesehenen Produkte zu optimieren, aber das Problem von Einschränkung 1 bleibt bestehen: eine sehr geringe Anzahl von Besuchern wird in beiden Datensätzen vorhanden sein. Und es gibt noch einen noch fundamentaleren Einwand – dieser KPI sollte nicht allein optimiert werden, da du sonst möglicherweise dazu beiträgst, dass Besucher zwischen den Produkten zögern.
  • Du kannst nicht einmal versuchen, die Anzahl der von den Besuchern bestellten Produkte mit CUPED zu optimieren, da die Einschränkung Nummer 2 immer noch gilt. Der Kauf kann als unverzüglich betrachtet werden. Daher kann er nur in dem einen oder in dem anderen Zeitraum stattfinden – nicht in beiden. Wenn keine Korrelation des Besucherverhaltens zu erwarten ist, ist auch kein CUPED-Effekt zu erwarten.

Schlussfolgerung über CUPED

CUPED eignet sich nicht für Websites im E-Commerce, bei denen eine Transaktion das Hauptziel der Optimierung ist. CUPED ist nicht dein Geheimrezept, das dir hilft, dein Unternehmen zu optimieren – es sei denn, du bist Bing, Google oder Netflix.

Diese Technik ist sicherlich ein Schlagwort, das schnell Interesse weckt, aber es ist wichtig, das Gesamtbild zu sehen, bevor man CUPED in seine Roadmap aufnimmt. Marken im E-Commerce sollten daran denken, dass diese Testtechnik nicht für ihr Unternehmen geeignet ist.

 

Optimierung für Websites mit geringem Traffic

Marken mit geringem Traffic sind immer noch erstklassige Kandidaten für die Website-Optimierung, auch wenn sie sich möglicherweise an einen anderen Ansatz anpassen müssen, der nicht so traditionell ist.

Ob die Optimierung deiner Webseiten bedeutet, eine Seite zu wählen, die im Funnel weiter oben anzutreffen ist, oder ob du eine etwas niedrigere Schwelle wählst – entscheidend ist, dass die Optimierung kontinuierlich verläuft.

Möchtest du mit der Optimierung deiner Website beginnen? AB Tasty ist die branchenführende Plattform zur Optimierung der User Experience, mit der du schnell für ein umfassenderes digitales Erlebnis sorgen kannst. Von Experimenten bis hin zur Personalisierung kann diese Lösung dir helfen, deine Zielgruppe zu aktivieren und sich zu engagieren, um deine Conversions zu steigern.

 

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Die Zukunft der digitalen Personalisierung: EmotionsAI by AB Tasty

Wir bei AB Tasty wissen, wie wichtig es ist, dass Sie Ihre Zielgruppe individuell ansprechen können. Wir wissen auch, dass bis zu 80 % der VerbraucherInnen mit höherer Wahrscheinlichkeit einen Online-Kauf bei Marken abschließen, die personalisierte Kundenerlebnisse bieten.

Wir haben intensiv daran gearbeitet, Unternehmen die Möglichkeit zu geben, Website-Inhalte, Produktempfehlungen und Werbeangebote auf der Grundlage individueller Benutzerpräferenzen, Verhaltensweisen und demografischer Daten dynamisch anzupassen.

Wir stellen jedoch fest, dass Personalisierungsstrategien nach wie vor schwierig umzusetzen sind und den NutzerInnen oft das Gefühl geben, von den Marken nicht verstanden zu werden. Mit dem Ziel, ein reibungsloses und optimiertes Erlebnis für alle BesucherInnen zu bieten, muss der Personalisierungsansatz auf den emotionalen Bedürfnissen jedes Einzelnen basieren, um Engagement zu schaffen. Diese Bedürfnisse sind jedoch besonders schwer zu identifizieren.

Die Rolle der Emotionen

Marken müssen verstehen, warum BesucherInnen die Entscheidung treffen, den Kaufprozess weiter zu verfolgen, um ihre Erwartungen bestmöglich zu erfüllen. Es ist jedoch bewiesen, dass die Mehrheit dieser Entscheidungen eher emotional als rational begründet ist.

Emotionen haben also einen großen Einfluss auf den gesamten Kaufprozess. Jeder Besucher und jede Besucherin ist einzigartig und wird von unterschiedlichen Erfahrungen beeinflusst. Manche Menschen lieben es, wenn ihnen alle Informationen und Optionen angeboten werden, während andere lieber eine minimalistische Gestaltung mit Fotos statt Worten bevorzugen. Alle BesucherInnen haben ihre eigenen emotionalen Bedürfnisse, die man erfolgreich identifizieren, verstehen und schließlich erfüllen muss, um ein Erlebnis zu gestalten und anzubieten, das zum Erfolg führt.

Wie kann man also die emotionalen Bedürfnisse jedes Besuchers und jeder Besucherin erkennen und für alle BesucherInnen optimale digitale Erlebnisse schaffen? Wie können Sie datengetriebene Entscheidungen treffen, um die emotionalen Bedürfnisse Ihrer BesucherInnen zu erfüllen?

Und schließlich: Wie lässt sich das digitale Erlebnis entsprechend den unterschiedlichen Wünschen jeder einzelnen Person optimieren?

Der nächste Schritt in der digitalen Personalisierung: AB Tastys EmotionsAI

Hunderte von Verhaltensmustern decken die emotionalen Bedürfnisse Ihrer KäuferInnen auf und trainieren unseren EmotionsAI-Algorithmus

Wir bei AB Tasty lieben es, die Grenzen digitaler Erlebnisse aufzubrechen. Deshalb freuen wir uns, unsere jüngste Akquisition vorstellen zu können. Mit EmotionsAI können Sie mit einzigartigen, personalisierten Botschaften für jeden Besuchertyp experimentieren, ihre Bedürfnisse anhand von Daten verstehen, Tests durchführen, um effektive Botschaften zu identifizieren und personalisierte Journeys zu erstellen, die auf bestimmte emotionale Bedürfnisse abzielen.

Diese Technologie, die früher unter dem Namen Dotaki bekannt war, basiert auf jahrelanger psychografischer Modellierung, Customer Journey Mapping und KI-Technologie in Kombination mit Echtzeit-Interaktionen auf Websites und der Gerätenutzung.

Marken nutzen EmotionsAI und AB Tasty bereits, um:

  • die emotionalen Bedürfnisse der Zielgruppe zu verstehen, um ihre Experience Optimization Roadmap mit effektiven Botschaften, Designs und CTAs zu unterstützen, die ihre BesucherInnen ansprechen
  • mehr gewinnbringende Varianten zu erhalten, indem sie mithilfe von Analysen herausfinden, was für welches emotionale Bedürfnis funktioniert
  • Kampagnen durch Targeting auf der Grundlage emotionaler Bedürfnisse im AB Tasty Audience Builder zu personalisieren

Kundensegmentierung nach emotionalen Bedürfnissen

EmotionsAI kann Ihnen helfen zu verstehen, welche Besuchertypen sich auf Ihrer Website befinden. Wenn es sich beispielsweise um „wettbewerbsorientierte“ BesucherInnen handelt, werden diese stark auf Social Proof oder Hinweise auf frühere Verkäufe oder begrenzte Produktbestände reagieren. Wenn BesucherInnen als „sicherheitsbedürftig“ eingestuft werden, suchen sie ein klares, sicheres Zahlungssystem mit Rückversicherungen während des gesamten Prozesses. Pragmatische BesucherInnen, die auf der Suche nach „Dringlichkeit“ sind, möchten den schnellsten Weg zum Abschluss nehmen, mit möglichst wenigen Hindernissen.

Ergebnisse

Sobald Sie in der Lage sind, BesucherInnen mit EmotionsAI zu segmentieren, können Sie damit beginnen, gewinnbringende Varianten einzusetzen, um ihre spezifischen Bedürfnisse zu erfüllen. Sie können sofort erkennen, wann eine Variante das emotionale Bedürfnis eines Teils der Zielgruppe anspricht.

Die Auswirkungen auf die Erfolgsquote der Tests sind beeindruckend: Mit EmotionsAI ist es möglich, bei dreimal mehr A/B-Tests eine signifikante Auswirkung auf den Umsatz zu erkennen. Dies eröffnet die Möglichkeit, auf einfache Weise eine Personalisierung zu implementieren, die auf das relevanteste Kriterium abzielt: Emotionen.

Darüber hinaus ermöglichen es die emotionalen Segmente, zu erkennen, welche Phasen der Online Journey nicht gut genug auf die emotionalen Bedürfnisse der Zielgruppe eingehen und ein Defizit aufweisen. Daraus ergeben sich Ideen für künftige Tests, z. B. das Hinzufügen eines Hinweises zur Bestätigung in einer Phase des Kaufvorgangs.

Wir haben bei früheren KundInnen einen massiven Anstieg der Umsätze festgestellt. 60 % der getesteten Varianten zeigen signifikante geschäftliche Auswirkungen für mindestens ein EmotionsAI-Segment. Darüber hinaus wurden bei den Zielgruppen pro Personalisierungskampagne mit EmotionsAI durchschnittliche Umsatzsteigerungen von 5 bis 10 % verzeichnet.

Seien Sie der Zeit voraus und machen Sie den nächsten Schritt in Sachen Experience Optimization indem Sie die emotionale Personalisierung mit EmotionsAI meistern. Nutzen Sie lernende Algorithmen, um das Kundenverhalten zu erfassen und so vorhersagbare Käuferprofile zu erstellen, um Ihre Zielgruppe zu erreichen.

EmotionsAI ist ein KI-gestütztes Segmentierungstool von AB Tasty, das eine bessere Personalisierung und höhere Konversionsraten ermöglicht.

Sie möchten tiefer in das Thema der Erlebnisoptimierung auf Basis emotionaler Bedürfnisse eintauchen? Dann melden Sie sich zu unserem anstehenden Webinar an!

Blogartikel

5min. Lesezeit

Neues Kapitel für Flagship: Zusammenführung mit der AB Tasty Website

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Flagship by AB Tasty im Zuge unserer fortlaufenden Strategie der Optimierung Ihres Zugriffs auf die Experimentier- und Personalisierungstools von AB Tasty nun in die Marke und in die Website von AB Tasty integriert wird.

Dies bedeutet nicht, dass Ihre beliebten Rollout- und Feature-Management-Tools verschwinden. Es bedeutet vielmehr, dass wir ein neues, aufregendes Kapitel für AB Tasty aufschlagen, mit dem Ziel, alle unsere Features an einem Ort und unter einem Namen zur Verfügung zu stellen.

Wir haben die Websites von AB Tasty und Flagship zusammengeführt. Alle Ressourcen und Landing Pages, die zuvor auf der Flagship Website (flagship.io) gehostet wurden, können nun an einem Ort auf der AB Tasty Website (abtasty.com) gefunden werden.

Diese Entwicklung bringt mit sich, dass der Name Flagship nicht mehr weitergeführt wird und somit in den „Ruhestand“ geht. Wir fühlen uns zwar ein wenig nostalgisch gegenüber dem alten Namen, aber das Ziel ist es, den Zugang zu den AB Tasty-Lösungen und -Funktionen zu vereinfachen und sie miteinander zu verbinden, um unser Versprechen einzulösen, Ihre Go-to-Plattform für die Verbesserung und Optimierung der Customer Experience zu sein.

Wenn Sie Fragen dazu haben, was diese Änderung für Sie bedeutet, sind Sie hier genau richtig. Im Folgenden gehen wir auf die Änderungen, hilfreiche Links und Ressourcen sowie einige allgemeine FAQs ein.

Wie immer steht Ihnen unser Team an AB Tasty Magic Makers zur Verfügung, um alle zusätzlichen Fragen zu beantworten, die im Laufe der Zeit auftauchen könnten. Wenn Sie nach dem Lesen dieses Artikels noch weitere Fragen haben, zögern Sie nicht, uns eine E-Mail an contact_de@abtasty.com zu schicken, und wir werden diese Seite bei Bedarf aktualisieren.

Wie hängen AB Tasty und Flagship zusammen?

AB Tasty und Flagship waren schon immer ein und dasselbe Unternehmen, nur mit unterschiedlichen Namen für die serverseitigen und clientseitigen Lösungen.

Die Experimentier-Suite von AB Tasty ermöglicht es Marken, clientseitige A/B-Tests und Personalisierungen durchzuführen, um ein umfassenderes digitales Erlebnis zu bieten und die Konversionen zu steigern.

Flagship by AB Tasty wurde ebenfalls entwickelt, um durch risikofreies Feature-Management, serverseitige Experimente und Personalisierung umfassende Erlebnisse zu bieten, die zu Konversionen führen. Wie gesagt, dasselbe Unternehmen, nur unterschiedliche Ansätze, um Marken dabei zu helfen, ihren KundInnen das beste Erlebnis zu bieten.

Was meinen Sie, wenn Sie von Zusammenführung sprechen? Wird die Flagship-Website für immer verschwinden?

Ja, alles auf der Flagship-Website (flagship.io) ist auf die AB Tasty-Website (abtasty.com) umgezogen. Das bedeutet, dass alle Links zu bestehenden Landing Pages und Ressourcen auf AB Tasty umgeleitet werden, und alle neuen Ressourcen werden von nun an direkt auf AB Tasty veröffentlicht. Sie können ganz einfach auf Ressourcen wie E-Books, Blogs, Leitfäden und mehr zugreifen, indem Sie oben auf den Menüpunkt Ressourcen klicken oder dem Link hier folgen.

Warum führen wir die Websites und Namen von Flagship und AB Tasty zusammen?

Von Anfang an haben wir uns auf das konzentriert, was wir am besten können, nämlich unseren KundInnen die Werkzeuge an die Hand zu geben, die sie brauchen, um ihre Ideen zu validieren und gleichzeitig die Wirkung zu maximieren, das Risiko zu minimieren und die Markteinführung zu beschleunigen.

Marketing- und Technikteams arbeiten heute enger zusammen als je zuvor, um neue Funktionen auf den Markt zu bringen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Unser kundenorientierter Ansatz bedeutet, dass wir unsere Funktionen leichter zugänglich machen und Ihnen die Tools zur Verfügung stellen möchten, die Sie für all Ihre Experimente und Personalisierungsanforderungen benötigen. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, Flagship in die AB Tasty-Website zu integrieren und es als AB Tasty’s Feature Experimentation and Experience Rollouts zu positionieren, anstatt als separate Lösung.

Viele unserer clientseitigen KundInnen sind mittlerweile so weit mit ihren Experimenten, dass sie fortgeschrittene Experimente durchführen und erweiterte Funktionen einführen. Für unsere KundInnen, die bereit sind, mit serverseitigen Experimenten zu beginnen, macht es diese Änderung viel einfacher und schneller, alle Informationen und den Support, den sie für alle unsere Features benötigen, einschließlich unserer serverseitigen Funktionalität, an einem Ort zu finden.

Was geschieht mit all den Ressourcen (Blogbeiträge, Leitfäden, E-Books usw.) auf Flagship.io?

Wie bereits erwähnt, sind die Flagship-Inhalte jetzt migriert und alle Links von Flagship.io sind auf AB Tasty umgeleitet. Von dort aus können alle unsere Ressourcen, von Leitfäden bis hin zu Blogbeiträgen und E-Books zu den Themen Feature Management, Experimente und mehr, auf der AB Tasty-Website gefunden werden.

Sie werden schnell merken, dass Sie hier ganz einfach auf Ihre Lieblingsinhalte zugreifen können, wenn Sie nach den Themen „Rollouts“ und „Feature Experimentation“ filtern (Hinweis: Dies ist aktuell nur auf der englischen Seite möglich, die deutschen Inhalte werden aber zeitnah folgen).

Wie kann ich mich bei meinem Flagship-Konto anmelden? Und wo kann ich auf die Dokumentation und die SDK-Bibliotheken zugreifen?

Sie können auf Ihre Konten zugreifen, indem Sie abtasty.com besuchen und auf den „Login“-Button in der oberen rechten Ecke klicken.

Alle unsere Dokumentationen und SDKs haben die gleichen Links wie bisher. Sie können sie über die folgenden Links aufrufen:

Wie wird sich die Zusammenführung auf die bestehenden KundInnen von Flagship und AB Tasty und die Unterstützung, die sie erhalten, auswirken?

Alle unsere KundInnen, unabhängig davon, ob sie AB Tasty oder Flagship oder beides nutzen, werden davon nicht betroffen sein. Sie können unsere Plattform weiterhin für all Ihre Bedürfnisse rund um das Experimentieren nutzen, ohne dass sich etwas ändert.

Ebenso können Sie erwarten, dass Sie das gleiche Maß an Unterstützung erhalten und Zugang zu dem gleichen engagierten Team für client- und/oder serverseitige Experimente haben wie bisher.

Wie immer wird Ihr CSM Sie rechtzeitig informieren, wenn es Änderungen an der Plattform gibt.

Wie wird sich die Zusammenführung auf neue KundInnen auswirken? Wo kann ich mich für eine Demo für AB Tasty’s Feature Experimentation und Rollouts anmelden?

Wenn Sie neu sind und AB Tasty’s Feature Experimentation oder Experience Rollouts ausprobieren möchten, klicken Sie auf das Banner unten oder auf den „Demo anfragen“-Button oben rechts auf der Seite, um herauszufinden, wie serverseitige Experimente Ihr Unternehmen positiv beeinflussen können.

Ein ganz besonderes Dankeschön geht an unsere KundInnen und unsere PartnerInnen für die Unterstützung bei dieser spannenden Entwicklung von AB Tasty. Ihr Feedback und Ihre Unterstützung tragen dazu bei, wichtige Änderungen wie diese zu gestalten, und wir sind dankbar dafür.

Haben Sie weitere Fragen zu Flagship und AB Tasty? Schicken Sie uns eine E-Mail an contact_de@abtasty.com und bleiben Sie dran für weitere spannende Updates und Informationen, die in Zukunft kommen werden!

AB Tasty Demo Banner

Blogartikel

20min. Lesezeit

AB Tasty’s JavaScript-Tag: Performance und Berichtanalyse

Hallo! Ich bin Léo, Produktmanager bei AB Tasty. Ich bin unter anderem für unser JavaScript-Tag zuständig, das derzeit auf Tausenden von Websites unserer KundInnen läuft. Wie Sie sich denken können, ist meine Roadmap voll von Themen rund um Datenerfassung, Datenschutz und… Performance.

Im heutigen Artikel geht es um die Performance von JavaScript-Tags, das Monitoring von Open-Data und um MitbewerberInnen. Los geht’s!

Untersuchung der Performance

Da die Performance in den letzten Jahren ein großes und heißes Thema geworden ist, vor allem dank der Einführung der Core Web Vitals von Google, haben mein Team und ich uns sehr auf dieses Thema konzentriert. Wir haben eine Menge Dinge verändert, viele Teile unseres Tags verbessert und hervorragende Meilensteine erreicht. Viele unserer NutzerInnen haben uns ihre Zufriedenheit darüber bestätigt. Ich habe bereits eine (lange) Reihe von Blogartikeln darüber verfasst. Aber leider nur auf Französisch. 😊🥖

Von Zeit zu Zeit werden wir von MitbewerberInnen auf einen bestimmten Leistungsbericht aufmerksam gemacht, der uns auf der Grundlage verschiedener Kennzahlen als leistungsschwach erscheinen lässt. Einige MitbewerberInnen behaupten, dass sie bis zu viermal schneller sind als wir! Und das stimmt auch, ich meine, das ist es, was der Bericht zeigt.

Sie können sich sicher vorstellen, wie verheerend dies für das Image meines Unternehmens sein kann und wie schwer es für unser Sales-Team sein kann, wenn KundInnen diese Karte ziehen. Dies ist besonders ernüchternd für mich und mein Team nach all der Arbeit, die wir in den letzten Jahren in diesem Bereich geleistet haben.

Obwohl das das erste Gefühl war, das ich hatte, als ich diesen Bericht sah, weiß ich mit Sicherheit, dass unsere Leistung hervorragend ist. Nach der Veröffentlichung mehrerer Projekte und Optimierungen haben wir enorme Verbesserungen erreicht. Heute zeigen alle Benchmarks und Audits, die ich auf den Websites unserer KundInnen durchführe, eine sehr gute Performance und einen geringen Einfluss auf die berühmten Core Web Vitals.

Auch ist es sehr selten, dass sich KundInnen über unsere Leistung beschweren. Das kann natürlich vorkommen, aber meistens verschwinden alle Zweifel nach einem kurzen Gespräch, einigen Erklärungen und Hinweisen zu den Best Practices in Sachen Optimierung.

Aber der Bericht ist doch noch da, oder? Vielleicht übersehe ich also etwas. Vielleicht betrachte ich nicht die richtige Metrik. Vielleicht habe ich nur KundInnen geprüft, bei denen alles in Ordnung ist, aber es gibt eine Vielzahl von KundInnen, die sich nicht beschweren, dass unser Tag ihre Website drastisch verlangsamt.

Ein einfacher Weg, dem zu begegnen, wäre zu sagen, dass wir mehr mit unserem Tag machen als unsere MitbewerberInnen.

Ist CRO das Gleiche wie Analytics?

Im Bericht (ich verspreche, dass ich weiter unten ausführlich darüber sprechen werde 😄) werden wir in der Kategorie Analytics zusammengefasst. Conversion Rate Optimization ist jedoch nicht dasselbe wie Analytics. Ein Analysetool sammelt nur Daten, während wir Kampagnen aktivieren, Personalisierungen durchführen, Widgets implementieren, Pop-ins hinzufügen und vieles mehr. In diesem Sinne ist unser Einfluss höher.

Lassen Sie uns über unsere MitbewerberInnen sprechen: Auch wenn wir die beste Lösung auf dem Markt haben (😇), machen unsere MitbewerberInnen mehr oder weniger das Gleiche wie wir, indem sie die gleiche Technik mit den gleichen Einschränkungen und Problemen verwenden. Daher ist es legitim, uns mit denselben Metriken zu vergleichen. Es mag zwar stimmen, dass wir ein bisschen mehr leisten als sie, aber das sollte letztlich nicht den vierfachen Unterschied in unserer Performance erklären.

Damals und bevor ich mich in die Details vertieft habe, nahm ich die Ergebnisse des Berichts mit einer gewissen Demut auf. Mein Ehrgeiz war es daher, die Daten zu durchforsten, die Websites zu analysieren, auf denen das Tag unserer MitbewerberInnen läuft, und herauszufinden, was sie besser machen als wir. Wir nennen das Retro-Engineering, und ich finde es sinnvoll, da es uns helfen kann, schnellere Websites für alle zu haben.

Mein Anliegen bestand also darin, gemeinsam mit meinem Management herauszufinden, wo wir ein Leistungsleck hatten, und dieses zu beheben, um unsere durchschnittliche Ausführungszeit zu verringern und näher an unsere MitbewerberInnen heranzukommen.

Doch zuerst musste ich die Daten analysieren. Und, wow, darauf war ich nicht vorbereitet.

Der Bericht

Der Bericht ist ein Datensatz, der monatlich von The HTTP Archive erstellt wird. Hier ist ein Zitat aus ihrer „About“-Seite:

„Successful societies and institutions recognize the need to record their history – this provides a way to review the past, find explanations for current behavior, and spot emerging trends. In 1996, Brewster Kahle realized the cultural significance of the Internet and the need to record its history. As a result he founded the Internet Archive which collects and permanently stores the Web’s digitized content.“

n addition to the content of web pages, it’s important to record how this digitized content is constructed and served. The HTTP Archive provides this record. It is a permanent repository of web performance information such as size of pages, failed requests, and technologies utilized. This performance information allows us to see trends in how the Web is built and provides a common data set from which to conduct web performance research.“

Jeden Monat wird ein Lighthouse-Audit für Millionen von Websites durchgeführt und ein Datensatz mit den Rohergebnissen erstellt.

Da es sich um ein Open-Source-Projekt handelt, kann es von jedem genutzt werden, um Daten zu visualisieren und den Zugang zu dieser Art von Daten zu erleichtern.

Genau das hat der Erfinder von Google Lighthouse, Patrick Hulce, getan. Auf seiner Website GitHub stellt er eine schöne Visualisierung dieses riesigen Datensatzes zur Verfügung und ermöglicht es jedem, die Details in verschiedenen Kategorien wie Analytics, Ads, Social Media und mehr zu erkunden. Wie ich bereits erwähnte, finden Sie die CRO-Tools in der Kategorie Analytics.

Die Website ist vollständig Open-Source. Die Methodik ist bekannt und zugänglich.

Was stimmt also nicht mit dem Bericht?

Nun, technisch ist daran nichts auszusetzen. Wir könnten es enttäuschend finden, dass der Datensatz nicht automatisch jeden Monat aktualisiert wird, aber das Repository ist Open-Source, so dass dies von jedem, der motiviert ist, übernommen werden kann.

Allerdings werden die Daten dabei nur auf schicke Art und Weise angezeigt und bieten keinerlei Einblicke oder tiefgreifende Analysen dieser. Jeder Fehler oder jede Unstimmigkeit bleibt verborgen und könnte dazu führen, dass einem Dritten im Vergleich zu anderen eine schlechte Performance zugeschrieben wird, obwohl dies nicht unbedingt der Fall ist.

Ein Problem, das jedoch nicht mit dem Bericht selbst zusammenhängt, ist der Schwachpunkt, den ein Durchschnittswert mit sich bringen kann. Auch das ist etwas, dessen wir uns alle bewusst sind, das wir aber gerne vergessen. Wenn man zehn Leute nimmt, von denen neun 800 Euro im Monat verdienen, aber eine Person 12 Millionen Euro im Monat verdient, dann könnte man zu dem Schluss kommen, dass alle im Schnitt 1,2 Millionen Euro im Monat verdienen. Statistisch gesehen ist das zwar korrekt, aber es wirkt doch ein wenig falsch, oder? Wir kommen gleich darauf zurück.

Mit diesem Wissen war es an der Zeit, mir die Hände ein wenig schmutzig zu machen. Gemeinsam mit meinem Team haben wir den gesamten Datensatz vom Februar 2023 heruntergeladen, um unsere eigene Prüfung durchzuführen und zu verstehen, wo unsere Leistungslecks lagen.

Übrigens ist das Herunterladen des gesamten Datensatzes etwas, das wir seit etwa eineinhalb Jahren regelmäßig tun, um unsere Entwicklung zu beobachten. Diesmal habe ich jedoch beschlossen, mir insbesondere den Bericht vom Februar 2023 genauer anzuschauen.

Die Analyse

In diesem Datensatz finden wir die vollständige Liste der gecrawlten Websites, auf denen AB Tasty läuft und die Auswirkungen, die unser Tag auf sie hatte. Um noch genauer zu sein, haben wir die exakt gemessene Ausführungszeit unseres Tags in Millisekunden.

Dies ist, was wir extrahiert haben. Die verpixelte Spalte steht für die URL der Website. Die letzte Spalte ist die Ausführungszeit in Millisekunden.

Anhand der Rohdaten konnten wir eine Reihe nützlicher Kennzahlen berechnen.

Bitte bedenken Sie, dass ich weder Mathematiker noch Statistik-Experte bin. Meine Methodik mag seltsam erscheinen, aber sie ist für diese Analyse geeignet.

  • Durchschnittliche Ausführungszeit

Dies ist die erste Metrik, die ich erhalte – der rohe Durchschnitt für alle Websites. Dieser Wert ist wahrscheinlich sehr ähnlich, wenn nicht sogar gleich dem, der von der Website thirdpartyweb.today verwendet wird. Wir haben bereits über den Nachteil eines Durchschnitts gesprochen, dennoch ist es ein interessanter Wert, den man im Auge behalten sollte.

  • Mittelwert der oberen und unteren Hälfte

Anschließend teile ich den Datensatz in zwei Hälften. Wenn ich 2.000 Zeilen habe, bilde ich zwei Gruppen mit jeweils 1.000 Zeilen. Die „obere Hälfte“ und die „untere Hälfte“. Auf diese Weise erhalte ich einen Überblick über die Websites, bei denen wir am schlechtesten abschneiden – im Vergleich zu den besten. Dann berechne ich den Durchschnitt für jede Hälfte.

  • Differenz zwischen den beiden Hälften

Die Differenz zwischen den beiden Hälften ist wichtig, da sie die Ungleichheit innerhalb des Datensatzes zeigt. Je geringer die Differenz ist, desto weniger Extremwerte gibt es.

  • Anzahl der Websites mit einem Wert über 6.000 ms.

Hierbei handelt es sich lediglich um eine interne Kennzahl, die wir verfolgen, um uns ein mittelfristiges Ziel zu setzen, nämlich 0 Websites über diesem Wert zu haben.

  • Entwicklung des letzten Datensatzes

Ich berechne die Entwicklung zwischen dem letzten Datensatz, der mir zur Verfügung steht, und dem aktuellsten. So kann ich sehen, ob wir uns generell verbessern, und wie viele Websites aus der Tabelle verschwinden oder hinzukommen.

Die Ergebnisse

Das sind die Ergebnisse, die wir erhalten:

Hier sind die entsprechenden Schaubilder:

Dies ist die Entwicklung zwischen Oktober 2022 und Februar 2023:

Achtung: Es handelt sich um eine logarithmische Skala! Die Daten sind von links nach rechts nach der Ausführungszeit im Februar 2023 sortiert.

Die Zahlen sprechen für sich. Aber wenn ich eine allgemeine Schlussfolgerung ziehen kann, dann die, dass wir in den ersten sechs Monaten enorme Verbesserungen erzielt haben und danach aufgrund feinerer Anpassungen etwas nachließen (das berühmte 80/20-Pareto-Prinzip).

Nach dem anfänglichen Rückgang sind jedoch zwei Kennzahlen von Bedeutung.

Zunächst einmal nähert sich die Differenz zwischen den beiden Hälften sehr stark an. Das bedeutet, dass wir nicht mehr viele potenzielle Lecks in Sachen Performance haben (Funktionen, die zu einem abnormalen Anstieg der Ausführungszeit führen). Das ist unser erster aktueller Erfolg.

Dann zeigt die Entwicklung, dass sie im Allgemeinen, abgesehen von den schlechtesten Fällen, stabil bleibt oder abnimmt. Das ist ein weiterer aktueller Erfolg.

Detaillierte Betrachtung

Was ich Ihnen soeben mitgeteilt habe, sind die Rohergebnisse, ohne einen Blick auf die Details jeder Zeile und jeder durchsuchten Website zu werfen.

Wie es jedoch so schön heißt, steckt der Teufel im Detail. Schauen wir uns das etwas genauer an.

Konzentrieren wir uns auf die Websites, auf denen AB Tasty mehr als sechs Sekunden für die Ausführung benötigt.

Sechs Sekunden mögen viel klingen (und das sind es auch), aber vergessen Sie nicht, dass die Prüfung eine Low-End-CPU simuliert, die nicht repräsentativ für ein durchschnittliches Gerät ist. Es zeigt vielmehr das Worst-Case-Szenario.

Im Bericht vom Februar 2023 sind es 33 Websites, bei denen dies der Fall ist. Dies entspricht einer durchschnittlichen Ausführungszeit von 19.877 ms. Ich habe schnell festgestellt, dass:

  • 27 davon von demselben AB Tasty-Kunden stammen
  • einer von ihnen abtasty.com und die Gesamtausführung von Ressourcen, die von *abtasty.com stammen, offensichtlich sehr hoch ist 😊
  • zwei weitere ebenfalls von einem einzigen AB Tasty-Kunden stammen

Schließlich gibt es nur 5 KundInnen auf dieser Liste (aber immer noch 33 Websites, verstehen Sie mich nicht falsch).

Fassen wir nun die beiden KundInnen mit Duplikaten in Gruppen zusammen, um zu sehen, wie sich das auf den Durchschnitt auswirkt. Der Kunde mit 27 Dubletten hat auch Websites mit einer Ausführungszeit von weniger als 6.000 ms., aber ich werde sie vorerst ignorieren (um die Sache zu vereinfachen).

Für jeden dieser beiden KundInnen berechne ich den Durchschnitt aller ihrer Duplikate. Für den ersten Kunden beträgt das Ergebnis 21.671 ms. Für den zweiten beträgt das Ergebnis 14.708 ms.

Außerdem nehme ich abtasty.com heraus, da es nicht relevant ist.

Mit der neuen Liste sind wir von 1.223 ms. für den Durchschnitt der gesamten Liste auf 1.005 ms. gesunken. Damit haben wir unseren Durchschnitt gerade um mehr als 200 ms. verbessert! 🎉

Moment, was? Sie löschen einfach die schlechtesten Websites. Natürlich verbessern Sie sich dadurch…

Ja, das stimmt. Das ist Schummeln, ganz klar! Aber der Sinn dieses Artikels ist es, zu zeigen, dass die Daten eben nicht alles sagen.

Lassen Sie uns zunächst darüber sprechen, was mit diesem Kunden passiert, der 27 Dubletten hat.

Das gleiche Tag wurde auf mehr als 50 sehr unterschiedlichen Websites eingesetzt! Möglicherweise sind Sie nicht sehr vertraut mit AB Tasty, daher lassen Sie mich erklären, warum das ein Problem ist.

Es kann sein, dass Sie mehrere Websites mit dem gleichen Layout haben (das ist oft der Fall, wenn Sie verschiedene Sprachen haben). Es macht Sinn, auf diesen verschiedenen Domains das gleiche Tag zu verwenden, um die gleichen Anpassungen auf allen auf einmal ausrollen zu können. Dies ist nicht die optimalste Art und Weise, aber derzeit ist es die einfachste Möglichkeit, dies mit unserem Tool zu tun.

Wenn Ihre Websites jedoch alle unterschiedlich sind, macht es absolut keinen Sinn, dies zu tun. Sie werden viele Kampagnen erstellen (in diesem Fall Hunderte!), die fast nie auf der Website ausgeführt werden (weil es nicht die richtige Domain ist), aber dennoch zumindest teilweise im Tag enthalten sind. So wird dieses also seine Zeit damit verbringen, Hunderte von Kampagnen zu überprüfen, die keine Chance haben, ausgeführt zu werden, weil die URL nur selten gültig sein wird.

Wir arbeiten zwar an einer Möglichkeit, dieses Verhalten zu unterbinden (da wir Alternativen und bessere Möglichkeiten haben), aber es wird Monate dauern, bis dies aus dem Bericht verschwindet.

Hinweis: Wenn Sie damit beginnen, AB Tasty zu verwenden, wird man Ihnen nicht dazu raten, dies zu tun. Folglich wird die Performance Ihres Tags viel besser sein als das.

Auch hier habe ich mir nicht die Zeit genommen, alle doppelten Domains zusammenzufassen, da dies keinen Sinn macht. Das Ziel war es, zu zeigen, dass es einfach ist, eine bessere Leistung zu zeigen, wenn wir Anomalien ausschließen, die nicht repräsentativ sind. Wenn wir in dem oben genannten Fall nur eine Domain behalten würden, könnten wir uns eine Verbesserung unserer Gesamtleistung um mehr als 200 ms. vorstellen.

Ich habe den offensichtlichsten Fall genommen, aber ein kurzer Blick auf den Rest der Daten hat mir noch weitere Beispiele gezeigt.

Die Zahlen der MitbewerberInnen

Vor dem Hintergrund dessen, was wir oben diskutiert haben und angesichts der Tatsache, dass unsere Ergebnisse aufgrund einer einzigen Anomalie schlechter aussehen können, als sie tatsächlich sind, habe ich begonnen, die Zahlen unserer MitbewerberInnen zu untersuchen, um zu sehen, ob sie die gleiche Art von Problem haben.

Ich sage es noch einmal: Ich will damit nicht sagen, dass wir besser (oder schlechter) als unsere MitbewerberInnen sind, darum geht es mir nicht. Ich versuche Ihnen lediglich zu zeigen, warum Statistiken genau analysiert werden müssen, um Fehlinterpretationen zu vermeiden.

Beginnen wir mit einem Vergleich der Zahlen von AB Tasty vom Februar 2023 mit den gleichen Kennzahlen für einen der MitbewerberInnen.

Competitor's figures

Im Allgemeinen sehen sie ein bisschen besser aus, oder? Ein besserer Durchschnitt und sogar der Mittelwert für beide Hälften ist besser (der für die untere Hälfte ist deutlich besser!).

Allerdings ist der Unterschied zwischen den beiden Hälften enorm: 24! Bedeutet das, dass je nach Verwendung die Auswirkung des Tags um das 24-fache erhöht werden kann?

Wenn ich sie ein wenig ärgern wollte, würde ich sagen, dass sie beim Testen des Tags auf ihrer Website vielleicht eine ausgezeichnete Leistung feststellen, aber wenn sie anfangen, es intensiv zu nutzen, könnten sie ernsthafte Leistungseinbußen erleben.

Aber das wäre nur eine Interpretation eines sehr kleinen Teils dessen, was die Daten aussagen.

Außerdem haben sie mehr als doppelt so viele Websites, die über der 6.000 ms.-Marke liegen (noch einmal: dieser Schwellenwert ist eine interne Referenz von AB Tasty). Und das unter Beibehaltung der Dubletten im Datensatz von AB Tasty, über die wir gerade gesprochen haben! Auch sie haben Duplikate, aber nicht so viele wie wir.

Eine erste (voreilige) Schlussfolgerung wäre, dass sie mehr Websites haben, die sich stark auf die Performance auswirken, aber gleichzeitig sind die Auswirkungen im Gesamten geringer.

Da ich nun weiß, dass wir in unserem Fall mehrere KundInnen haben, die Dubletten haben, wollte ich überprüfen, ob unsere MitbewerberInnen das gleiche Problem haben. Und das ist der Fall – und zwar im großen Stil.

Von den 2.537 analysierten Websites gehören 40 % zu ein und demselben Kunden. Dies entspricht 1.016 Subdomains der gleichen Domain.

Wie wirkt sich das auf ihr Ergebnis aus?

Nun, ihr Kunde nutzte die Lösung zum Zeitpunkt der Datenerfassung nicht (ich habe das selbst überprüft, indem ich einige der Subdomains besucht habe). Das bedeutet, dass das Tag überhaupt nichts getan hat. Es war zwar vorhanden, aber inaktiv.

Die durchschnittliche Ausführungszeit dieser 1.016 Zeilen im Datensatz beträgt 59 ms!!! 😭 Sie hat außerdem einen Höchstwert von 527 ms. und einen Minimalwert von 25 ms.

Ich brauche wohl nicht zu erklären, warum diese „Anomalie“ ihren Durchschnitt interessanterweise nach unten zieht, oder?

Bei den 1.016 Subdomains handelt es sich keineswegs um gefälschte Websites. Ich unterstelle diesem Mitbewerber nicht, dass dieser absichtlich geschummelt hat, um besser dazustehen – ich bin sicher, dass dies nicht der Fall ist. Es ist einfach ein sehr schöner Zufall für ihn, ob er sich dessen bewusst ist oder nicht.

Vergleichen wir abschließend den Durchschnitt unserer beiden Datensätze, nachdem wir diese 1.016 Subdomains entfernt haben.

AB Tasty liegt bei 1.223 ms. (unveränderter Datensatz), während dieser Mitbewerber jetzt bei… 1.471 ms. liegt.

Sie haben sich von 361 ms. besser auf 248 ms. schlechter entwickelt. Ich habe Ihnen gesagt, dass ich die Zahlen sagen lassen kann, was ich will. 🙂

Ich hätte noch viel mehr über diese Datensätze zu sagen, aber ich habe nicht alle Analysen durchgeführt, die man hier hätte machen können. Um ehrlich zu sein, habe ich bereits zu viel Zeit damit verbracht.

Ich hoffe jedoch, dass es mir gelungen ist, zu zeigen, dass ein und derselbe Datensatz auf viele verschiedene Arten interpretiert werden kann.

Was können wir aus all dem schließen?

Das erste, was ich sagen möchte, ist: TESTEN SIE ES.

Unsere Lösung ist sehr einfach zu implementieren. Sie setzen das Tag einfach auf Ihrer Website ein und führen ein Audit durch. Zum Vergleich können Sie das Tag eines anderen Tools auf Ihrer Website platzieren und die gleiche Prüfung durchführen. Führen Sie sie mehrmals unter denselben Bedingungen durch und vergleichen Sie. Ist das zweite Tool auf Ihrer Website besser? Gut, dann wird es für Ihren speziellen Fall wahrscheinlich besser funktionieren.

Sagt ein willkürlicher Bericht im Internet, dass eine Lösung besser ist als eine andere? Gut, das ist eine Ansicht, aber Sie sollten entweder die Daten analysieren, um sie zu hinterfragen, oder ihnen nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken. Wenn Sie die Zahlen einfach so akzeptieren, wie sie angezeigt (oder schlimmer noch: beworben) werden, könnten Sie einen wichtigen Teil der Geschichte übersehen.

Ist die Performance von AB Tasty schlecht?

Nein, das ist sie nicht. Die meisten unserer KundInnen haben sich noch nie über die Leistung beschwert und einige sind sehr dankbar für die jüngsten Verbesserungen, die wir in diesem Bereich vorgenommen haben.

Es gibt also KundInnen, die sich beschweren?

Ja. Das liegt daran, dass AB Tasty manchmal, je nach dem wie es genutzt wird, eine geringere Performance haben kann. Aber wir stellen Tools zur Verfügung, mit denen Sie alles direkt von unserer Plattform aus optimieren können. Wir nennen dies das Performance Center. Es ist ein ganzer Bereich innerhalb der Plattform, der Ihnen zeigt, welche Kampagne Ihre Performance beeinträchtigt und was Sie tun können, um sie zu verbessern. Befolgen Sie einfach die Anweisungen, dann klappt das schon. Das ist eine sehr innovative und einzigartige Funktion auf dem Markt, und wir sind sehr stolz darauf.

Allerdings muss ich zugeben, dass einige wenige KundInnen unrealistische Erwartungen an die Leistung haben. AB Tasty ist ein JavaScript-Tag, das DOM-Manipulationen, asynchrone Überprüfungen, Datenerfassung und viele andere komplexe Dinge durchführt. Natürlich hat dies einen größeren Einfluss auf Ihre Website als ein einfaches Analysetool. Das Ziel für Sie ist es, sicherzustellen, dass die Auswirkungen der Conversion-Optimierung größer sind als die Kosten, die Sie in Bezug auf die Performance haben. Und das wird der Fall sein, unabhängig davon, welches CRO-Tool Sie verwenden, es sei denn, Sie nutzen ein serverseitiges Tool wie z. B. Flagship von AB Tasty.

Ich bin davon überzeugt, dass wir eine noch schnellere Website anstreben sollten. Ich bin sehr besorgt über meine Auswirkungen auf die Umwelt und versuche, meine Geräte so lange wie möglich zu nutzen. Mein Smartphone ist sieben Jahre alt (und ich steige gerade auf ein „neues“ um, das zehn Jahre alt ist), und mein Laptop ist auch nicht mehr ganz neu. Ich weiß also, dass eine langsame Website eine echt Frustrationsquelle sein kann.

Abschließende Bemerkungen

Ich kann Ihnen versichern, dass wir uns bei AB Tasty voll und ganz der Verbesserung unserer Performance verschrieben haben, weil unsere KundInnen dies von uns erwarten, weil ich persönlich motiviert bin, dies zu tun, und weil dies eine sehr spaßige und interessante Herausforderung für das Team ist (und auch, weil mein Management mich darum bittet 😅 ).

Ein großes Lob geht auch an das HTTP-Archiv, das eine sehr wichtige Arbeit leistet, indem es all diese Daten sammelt und sie vor allem mit allen teilt. Ein großes Lob an Patrick Hulce, der sich die Zeit genommen hat, eine sehr interessante Website zu bauen, die den Menschen eine visuelle Darstellung der Daten des HTTP-Archivs bietet. Hut ab vor allen, die sich für ein besseres, schnelleres und sichereres Web einsetzen, oft unentgeltlich und weil es das ist, woran sie glauben.

Möchten Sie unser Tool selbst testen? AB Tasty ist eine umfassende Plattform für Experimente, Content-Personalisierung und KI-gestützte Empfehlungen, die mit den Tools ausgestattet ist, die Sie benötigen, um Ihren KundInnen ein besseres digitales Erlebnis zu bieten – und das in kürzester Zeit. Mit eingebetteter KI und Automatisierung kann diese Plattform Ihnen helfen, Omnichannel-Personalisierung zu erreichen und Ihre Marken- und Produkterfahrungen zu revolutionieren.

AB Tasty Demo Banner

 

Blogartikel

4min. Lesezeit

AB Tasty stellt die neue GA4-Integration für ein neues Level des Experimentierens vor

Wir wissen, wie wichtig Daten für unsere KundInnen sind. Zu verstehen, was Menschen auf Ihrer Website, App oder mobilen Seite tun, ist für Unternehmen entscheidend, um die besten digitalen Erlebnisse zu schaffen. Um den Kundenwünschen nach einem personalisierten Erlebnis gerecht zu werden, wenden sich Marken an AB Tasty, um jede Phase der digitalen Customer Journey zu optimieren.

Und jetzt bringen wir Ihre datengesteuerte Optimierungsstrategie mit unserer GA4-Integration noch weiter voran.

Was diese Integration für Marketingteams bedeutet

Durch die Verbindung von AB Tasty und Google Analytics 4 (GA4) haben Marketingteams dank erweiterter Analysen zu CPA, Konversionsrate, Absprungrate, SEO und Traffic eine klarere Vorstellung davon, wie BesucherInnen mit ihrer Website interagieren. Diese Integration bedeutet, dass Sie Daten aus beiden Tools nutzen können, um die Effekte Ihrer Experimente während oder nach dem Rollout besser zu verstehen und innovative Ideen mit datengestützten Hypothesen voranzutreiben.

Mit dieser vereinfachten Integration können Sie Analytics nahtlos mit AB Tasty verbinden und so die umfassenden Reporting- und Intelligence-Funktionen von Analytics nutzen, während Sie gleichzeitig von unserer Digital Experience Software profitieren.

Die Zusammenarbeit von AB Tasty und Google bietet Unternehmen ein leistungsstarkes Toolkit zur Optimierung ihrer digitalen Erlebnisse und zur Steigerung der Ergebnisse. Durch die Kombination fortschrittlicher Analysefunktionen mit ausgefeilten Test- und Personalisierungsfunktionen können sich Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen und ihren KundInnen einen höheren Mehrwert bieten, ihr Verständnis für das Verhalten und die Vorlieben der NutzerInnen vertiefen und dieses Wissen nutzen, um effektivere und ansprechendere Erlebnisse zu schaffen.

Mit der Möglichkeit, jedes Element ihrer digitalen Erlebnisse zu testen und zu personalisieren, können Unternehmen sicherstellen, dass ihre Websites, Apps und Kampagnen für ein maximales Engagement und eine maximale Konversion optimiert sind, was letztendlich zu höheren Einnahmen und einer stärkeren Kundenbindung führt. Kurz gesagt, die Integration von AB Tasty und Google ist für Unternehmen, die in der heutigen schnelllebigen digitalen Landschaft die Nase vorn haben wollen, unerlässlich.

AB Tasty schließt Partnerschaft mit Google Cloud

AB Tasty stärkt seine Partnerschaft mit Google und freut sich, bekannt geben zu können, dass wir ein offizieller Google Cloud Partner sind.

Das bedeutet, dass KundInnen und PartnerInnen auf AB Tastys Digital Experience Tools über die sichere Plattform von Google zugreifen können. Binden Sie Ihre KundInnen ein und aktivieren Sie sie mithilfe der Produktpalette von AB Tasty, durch Tests und Experimente, Personalisierung, serverseitige Tests, Feature Flags, Suche und Produktempfehlungen, um zuverlässige digitale Produkte zu erstellen, außergewöhnliche Kundenerlebnisse zu schaffen und starke Geschäftsergebnisse zu erzielen.

Eine fortlaufende Partnerschaft

Diese strategische Partnerschaft ist entscheidend für Unternehmen, die ihren KundInnen außergewöhnliche Produkte und Dienstleistungen anbieten wollen. Durch die Nutzung der fortschrittlichen Fähigkeiten der Plattform von AB Tasty und der Spitzentechnologien von Google Cloud in den Bereichen KI und ML verspricht diese Partnerschaft, Unternehmen bei der Bereitstellung optimierter Lösungen zu unterstützen, die zu besseren Ergebnissen für ihre KundInnen führen.

Unternehmen, die ein jährliches Abonnement bei Google Cloud haben, können die Lösungen von AB Tasty einfach zu ihren Paketen und Angeboten hinzufügen. Die Partnerschaft ermöglicht es KundInnen außerdem, auf bestehende Geschäftsbeziehungen mit Google Cloud zuzugreifen und die Implementierung von AB Tasty auf der Plattform zu vereinfachen.

Google Optimize Sunset

AB Tasty freut sich, ein Launch-Partner für die neu veröffentlichte Experimentierdimension von Google Analytics zu sein und KundInnen von Google Optimize beim Übergang zur neuen Software zu helfen.

Durch den Wechsel zu AB Tasty erhalten Sie Zugang zu erstklassigen Tools für die Erlebnisoptimierung, um Ihre digitalen Erlebnisse auf die nächste Stufe zu heben. Für Unternehmen, die in ihrer CRO-Reise schon weiter fortgeschritten sind und umfangreichere Experimentiermöglichkeiten benötigen, bietet AB Tasty eine hervorragende Lösung.

Entdecken Sie die Vorteile unserer fortschrittlichen Lösung, die eine Reihe von Anbindungen an verschiedene Anbieter, personalisierte Funktionen, vorgefertigte Widgets zur Optimierung der Customer Journey sowie fachkundige CSMs und KundenbetreuerInnen, die während der gesamten Vertragslaufzeit persönlichen Support leisten, bietet. Dazu gehört auch die nahtlose Übertragung Ihrer Testhistorie und Daten von Google Optimize.

Die Verbesserung jedes einzelnen Touchpoints für Ihre KundInnen und das Lernen aus jeder Produkt- und Funktionseinführung kann einen großen Einfluss auf Ihren ROI haben.

Die Integration von GA4 und AB Tasty verbessert Ihre Möglichkeiten, hochgradig personalisierte Erlebnisse für jeden Schritt der Customer Journey zu kreieren, und zwar mit einer breiten Auswahl von Targeting-Optionen und detaillierten Daten zum Nutzerverhalten.

Sind Sie bereit, den Schritt zu gehen?

Die Welt nach Google Optimize muss nicht düster sein.

Als einer von Googles Top-Picks für Ihre neue A/B-Testing-Plattform ist AB Tasty ein erstklassiges A/B-Testing-Tool, das Ihnen dabei hilft, mehr KundInnen zu konvertieren, indem es Experimente nutzt, um ein besseres digitales Erlebnis zu schaffen – und das schnell. Diese mit KI und Automatisierung ausgestattete Plattform zur Optimierung des Kundenerlebnisses kann Ihnen helfen, das perfekte digitale Erlebnis mit Leichtigkeit zu erreichen.

 

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Digitale Customer Journey: Insights und Optimierungstipps

In einem hart umkämpften digitalen Markt ist die Optimierung Ihrer Website für eine einzigartige und nahtlose digitale Customer Journey nicht mehr nur ein Wettbewerbsvorteil, sondern eine Notwendigkeit.

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass die digitale Customer Journey nicht mit einem Kauf beginnt und endet – sie ist ein Geflecht aus allen Kundeninteraktionen und Berührungspunkten mit Ihrer Marke.

AB Tasty hat sieben Kundenphasen ermittelt, die wir als entscheidend für die Customer Journey erachten. Um einzigartige Erlebnisse zu schaffen, müssen Sie diese sieben Phasen, die KundInnen durchlaufen, kennen und verstehen, wie Sie ihre digitale Reise gestalten können.

Sobald Sie diese Phasen besser verstehen, sind Sie auch besser in der Lage, Ihre Geschäftsziele  festzulegen und Ihre Website für Wachstum und Erfolg zu optimieren.

Durch Klicken können Sie die Infografik in voller Größe in einem neuen Tab anzeigen lassen

Infografik zur digitalen Customer Journey

Wie genau können Sie jede Phase der digitalen Customer Journey optimieren? Lassen Sie uns direkt eintauchen und einige Beispiele betrachten.

Phase 1: Awareness

Wenn BesucherInnen zum ersten Mal auf Ihrer Website landen, ist ein guter erster Eindruck entscheidend.

Ihre Seite muss sowohl visuell ansprechend als auch intuitiv sein. Ein dynamisches ”Above-the-Fold”-Design ist ein guter Anfang.

In dieser ersten Phase ist es wichtig, Ihre besten Ideen hervorzuheben, um die Aufmerksamkeit Ihrer BesucherInnen zu gewinnen und zu halten. Dies können Sie erreichen, indem Sie personalisierte Willkommensnachrichten für ErstbesucherInnen erstellen, Ihr Wertversprechen präsentieren und wirkungsvolle Elemente so anordnen, dass sie besser sichtbar sind.

Werfen wir einen Blick auf das Experiment von Just Over The Top, das Layout ihrer Startseite zu ändern. Das Unternehmen nutzte AB Tastys Experience Optimization-Plattform, um zu testen, ob seine NutzerInnen besser auf ein Layout mit Produktkategorien statt mit einzelnen Produkten reagieren.

Original:

Individual product display - Just Over The Top

 

Variante:Product category display - Just Over The Top

 

Nach der Erstellung einer Testvariante, die mit dem ursprünglichen Layout verglichen werden sollte, wurde ein Anstieg der Klicks auf die drei Blöcke unterhalb des Hero Images um 17,5 % festgestellt. Dadurch gelangten viel mehr NutzerInnen in die zweite Phase der Customer Journey.

Phase 2: Discovery

Wenn die VerbraucherInnen die zweite Phase erreichen, haben sie Ihre Marke bereits entdeckt und werden neugierig.

Um den BesucherInnen in dieser Phase gerecht zu werden, sollte Ihre Website für ein hervorragendes Nutzererlebnis optimiert sein. Ob dies nun bedeutet, dass Sie Ihre Suchleiste besser sichtbar machen, dynamische Filter für die Suche einrichten oder einen virtuellen Assistenten einsetzen, der die Interessen Ihrer BesucherInnen mit einer Reihe von Fragen ermittelt – ein angenehmes Nutzererlebnis mit intelligenter Suche ist das A und O.

In diesem Beispiel konzentrierte sich Claudie Pierlot auf die Optimierung des Nutzererlebnisses, indem sie die Sichtbarkeit der Suchleiste testeten. In ihrer Variante wurde das kleine Such-Icon sichtbarer gemacht, indem das Wort „recherche“ (oder Suche auf Deutsch) in der oberen rechten Ecke hinzugefügt wurde.

Original:

Claudie Pierlot- before

Variante:

Claudie Pierlot - recherche

Dieses klare “Above-the-fold”-Design machte es für die BesucherInnen einfacher, die Suchleiste zu erkennen und mit dem Surfen zu beginnen.

Dieser einfache A/B-Test führte zu einem Anstieg der Klicks auf die Suchleiste um 47 % und zu einem 7%igen Anstieg der Konversionsraten, die direkt von der Suchleiste kamen.

In einem anderen Beispiel wollte Villeroy & Boch, ein Keramikhersteller, die intelligente Suche auf seiner Website einsetzen. Mit Hilfe von AB Tasty implementierte das Unternehmen einen KI-Suchalgorithmus, um Online-KäuferInnen zu navigieren.

Mit unserer Lösung wurde eine neue und intuitive Navigation mit Filtern sowie eine umfassende Autosuggest-Funktion entwickelt.

intelligent search - categories

Durch die Anpassung der Suchfunktionen konnte Villeroy & Boch eine 33%ige Steigerung der Klicks auf die Suchergebnisse und eine 20%ige Steigerung der Verkäufe über die Suchfunktion verzeichnen.

Phase 3: Consideration

Das ist der Zeitpunkt, an dem Ihre BesucherInnen über Ihre Marke und die Produkte, für die sie sich interessieren, nachdenken. Ihre Produktseiten in der Consideration-Phase ins rechte Licht zu rücken ist möglicherweise genau das, was Ihre BesucherInnen jetzt brauchen, um sich im Funnel weiter nach unten zu bewegen.

Schauen wir uns an, wie Hanna Anderson seine Produktseiten in dieser Phase optimiert hat.

Das Bekleidungsunternehmen wollte mit den Bildern auf seinen Produktseiten experimentieren. Zuvor gab es für die Kleinkindlinie nur Bilder von Kleidungsgrößen für ein älteres Kind. Das Unternehmen war überzeugt, dass es Verbesserungsmöglichkeiten gab, und beschloss, einen Test durchzuführen, bei dem es die Produktbilder auf Kleinkindgrößen umstellte.

Original:

Hanna Anderson - originalVariante:

Hanna Anderson - toddler product images - variation

Nach der Implementierung von altersgerechten Bekleidungsbildern waren die Ergebnisse eindeutig. Während dieses Tests stiegen die Klicks auf Produktseiten um fast 8 % und die Kaufrate für diese Artikel stieg um 22 % an.

Phase 4: Intent

In der Intent-Phase stehen Ihre BesucherInnen kurz davor, KundInnen zu werden, müssen aber noch von einem Kauf überzeugt werden.

Social Proof, Dringlichkeitsnachrichten und Bundle-Angebote sind nur einige Ideen, um BesucherInnen dazu zu bewegen, ein oder gleich mehrere Produkte in den Warenkorb zu legen.

Werfen wir einen Blick auf die Auswirkungen, die Dringlichkeitsnachrichten haben können: IZIPIZI, ein Brillenhändler, entschied sich, neben seiner Produktbeschreibung ein spezielles Nachrichten-Flag einzufügen, um den BetrachterInnen zu zeigen, wie viele Personen dieses Produkt bereits gekauft haben. Diese Meldung soll ihnen zeigen, dass dieses Produkt beliebt ist und sie zum Handeln auffordern.

IZIPIZI - social proof

Mit diesem einfachen Satz des Social Proof, der die Attraktivität eines Produkts bestätigt, konnte eine 36%ige Steigerung der Kaufrate erzielt werden.

In einem anderen Beispiel können Sie sehen, dass das Hinzufügen eines Fortschrittsbalkens eine einfache Möglichkeit für Upselling ist. Mit einem Fortschrittsbalken zeigen Sie Ihren KundInnen, wie kurz sie vor dem kostenlosen Versand stehen, was sie dazu verleitet, weitere Artikel in ihren Warenkorb zu legen.

Product bar - Vanessa Bruno

Vanessa Bruno hat mit Hilfe von AB Tasty mit diesem Add-on experimentiert und konnte einen Anstieg der Transaktionen um 3,15 % und einen Anstieg des AOV von 6 € verzeichnen.

Phase 5: Purchase

Die Frustration beim Kauf ist real. Wenn KundInnen während des Bezahlvorgangs auf Hindernisse stoßen, riskieren Sie, Geld zu verlieren.

Hindernis bezieht sich dabei auf alle Probleme, auf die BesucherInnen stoßen können, wie z. B. unklare Mitteilungen während der Zahlung (wurde die Zahlung tatsächlich durchgeführt?), verwirrende oder teure Versandoptionen, Rabatte, die nicht funktionieren, Verzögerungen bei der Anmeldung mit Zwei-Faktor-Authentisierung, Schwierigkeiten bei der Registrierung und vieles mehr.

Die Optimierung Ihres Checkout-Prozesses für Ihre Zielgruppe mit Rollouts und der KPI-gesteuerten Rollback-Option kann Ihnen helfen, eine nahtlose Lösung für Ihre Website zu finden.

Schauen wir uns ein Beispiel für diese Phase an: Galeries Lafayette, das französische Luxuskaufhaus, erkannte die Möglichkeit, seinen Checkout zu optimieren, indem es Standard-Zahlungsmethoden anzeigt, die keine Zwei-Faktor-Authentisierung erfordern.

Payment options

Während dieses Tests konnten sie einen Gewinnanstieg von 113.661 €, einen Anstieg des durchschnittlichen Bestellwerts um 5 € und eine Steigerung der Konversionsrate um 38 % feststellen, indem sie die Option CB (Bankkarte) für eine schnellere Kaufabwicklung hinzufügten.

Phase 6: Experience

Die Optimierung des Kundenerlebnisses endet nicht nach dem Kauf. Jetzt ist es an der Zeit, Ihren Kundenstamm zu erweitern und Abwanderungen zu vermeiden. Wie können Sie also das Interesse Ihrer KundInnen aufrechterhalten? Indem Sie die Qualität Ihrer Botschaften und Personalisierung aufrechterhalten.

Sehen wir uns an, wie Envie de Fraise, eine französische Boutique, ihre Nutzerdaten nutzte, um eine gewöhnliche Kontaktaufnahme nach dem Kauf zu einem personalisierten Erlebnis zu machen.

Eine Kundin hatte gerade ein Umstandskleid gekauft und sich vor dem Kauf mehrere Umstandskleider angesehen. Mit diesen Informationen experimentierte das Unternehmen mit dem Algorithmus „Diese Produkte werden Ihnen gefallen“, um die Kundin sanft zum Weitershoppen zu bewegen.

products you will love algorithim

Mit einer maßgeschneiderten Empfehlung wie dieser konnte Envie de Fraise seinen potenziellen Gewinn um 127.000 € steigern.

Je mehr Zeit Ihre KundInnen mit Ihrer Marke verbringen, desto mehr erfahren Sie über ihre Gewohnheiten und Interessen. Je mehr Zeit sie mit Ihnen verbringen, desto individueller können Sie das Kundenerlebnis gestalten.

Phase 7: Loyalty

Im letzten Schritt der Customer Journey treten Ihre KundInnen in die Loyalitätsphase ein. Um KundInnen zu Fans Ihrer Marke zu machen, ist es wichtig, sie daran zu erinnern, dass Sie ihre Loyalität schätzen.

Dies kann durch das Versenden von E-Mails mit individuellen Angeboten, Social Proof, Produktvorschlägen oder Anreizen für die Teilnahme an einem Treueprogramm zum Sammeln von Prämien oder zum Erstellen von Produktbewertungen erfolgen.

Ein weiteres Beispiel hierfür ist das Versenden einer personalisierten E-Mail mit Artikeln, die häufig zusammen gekauft werden und zum Kauf passen. Dadurch werden KundInnen an Ihre Marke erinnert und erhalten Empfehlungen für zukünftige Einkäufe.

Warum die Optimierung der digitalen Customer Journey für die Steigerung der Konversionen unerlässlich ist

Der harte Wettbewerb auf dem E-Commerce-Marktplatz ist unbestreitbar. Um KundInnen zu gewinnen und zu binden, müssen Sie sich auf die Gestaltung personalisierter Benutzererfahrungen konzentrieren, um passive BesucherInnen in aktive KäuferInnen zu verwandeln.

Die Bedürfnisse der KundInnen in jeder Phase zu verstehen und Ihren digitalen Auftritt zu optimieren, ist die beste Möglichkeit, die BesucherInnen zum Kauf zu bewegen.

Indem Sie die Erfahrungen Ihrer KundInnen in jeder Phase der digitalen Customer Journey personalisieren, können Sie ein optimales Einkaufserlebnis gewährleisten, die Kaufbereitschaft und Kundenzufriedenheit erhöhen und mehr StammkundInnen gewinnen.

Möchten Sie mit der Optimierung Ihrer Website beginnen? AB Tasty ist die branchenführende Plattform zur Optimierung von Kundenerlebnissen, mit der Sie schnell ein besseres digitales Erlebnis schaffen können. Von Experimenten bis hin zur Personalisierung kann Ihnen diese Lösung helfen, Ihr Publikum zu aktivieren und zu binden, um Ihre Konversionen zu steigern.

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Der ROI des Experimentierens

Wenn Sie „A/B-Testing“ hören, denken Sie dann sofort an Umsatzsteigerung? Uplift? An ein finanzielles Ergebnis?

Laut David Mannheim, CEO der Conversion Rate Optimization (CRO) Agentur User Conversion, ist wahrscheinlich genau das der Fall – doch das sollten Sie nicht. Hier ist der Grund dafür:

Leider ist es nicht ganz so einfach.

Experimentieren ist mehr als nur eine schnelle Strategie, um Ihren ROI zu steigern.

In diesem Artikel erörtern wir, warum wir experimentieren, welche Herausforderungen bei der Bewertung des Return on Investment (ROI) zu bewältigen sind, welche Prioritäten gesetzt werden müssen und worum es bei A/B-Testing-Experimenten wirklich geht.

Warum experimentieren wir?

Technisch gesehen wird ein Experiment durchgeführt, um eine Hypothese zu bestätigen oder zu verwerfen. Experimente liefern Ihnen wertvolle Erkenntnisse über Ursache-Wirkungs-Beziehungen, indem sie das Ergebnis eines bestimmten Tests ermitteln, wenn verschiedene Faktoren in einem kontrollierten Umfeld manipuliert werden.

Mit anderen Worten: Ohne Experimente gibt es keine Möglichkeit, eine Hypothese zu widerlegen und das Risiko von Geschäftseinbußen oder negativen Auswirkungen auf die Kennzahlen zu verringern.

Beim Experimentieren geht es darum, Prioritäten zu setzen, das Risiko zu minimieren und aus den Ergebnissen zu lernen. Die Tests, die Sie durchführen wollen, sollten entsprechend vor diesem Hintergrund entwickelt werden. Es geht nicht unbedingt darum, die „richtige“ oder „falsche“ Entscheidung zu treffen, sondern Experimente helfen Ihnen, bessere Entscheidungen auf der Grundlage von Daten zu treffen.

Anschaulich ausgedrückt, sieht das Experimentieren etwa so aus:

ROI frustration backlog

Online-Experimente in der Business-Welt müssen sorgfältig konzipiert sein, um etwas zu lernen, einen bestimmten Zweck zu erfüllen und/oder einen wichtigen Key Performance Indicator zu messen, der möglicherweise keine unmittelbaren finanziellen Auswirkungen hat.

Viel zu oft sind es jedoch die wichtigsten Stakeholder (oder HiPPOs), die entscheiden, welche Tests zuerst implementiert werden. Ihr Hauptanliegen? Die Zeit, die benötigt wird, um eine deutliche Umsatzsteigerung zu erzielen.

Diese Tendenz führt uns zu der folgenden Theorie:

Der ROI von Experimenten ist unmöglich zu erreichen, weil die Branche darauf getrimmt ist, dass es bei A/B-Testing nur um Gewinn geht.

Frustrationen und Herausforderungen bei ROI-Erwartungen

Vielleicht fragen Sie sich an dieser Stelle: Was ist so schlimm daran, von A/B-Tests eine Umsatzsteigerung zu erwarten? Ist es nicht normal, einen deutlichen ROI zu erwarten?

Das ist normal, aber so einfach ist die Sache nicht.

Was im Wege steht, ist die klare Erwartungshaltung: „Wenn wir X investiert haben, müssen wir Y herausholen.“

Dies ist ein irreführender CRO-Mythos, der uns in die Quere kommt.

Die Stakeholder sind zu der fälschlichen Überzeugung gelangt, dass jeder durchgeführte Test genauso funktioniert – was unrealistische Erwartungen in Bezug auf den ROI an die ExpertInnen von Conversion Optimierung geweckt hat.

Wie Sie sich vorstellen können, führt diese Denkweise zu Frustration bei denjenigen, die Online-Experimente durchführen.

Experiment backlog example

Was oft übersehen wird, ist die Komplexität des Kontextes, in dem die Tests stattfinden und der ROI bewertet wird.

Es ist nicht immer möglich, alles online genau zu messen, was eine exakte Bestimmung des Wertes nahezu unmöglich macht.

Obwohl die Ermittlung der Auswirkungen von Experimenten aufgrund der Komplexität des Kontexts eine ziemliche Herausforderung sein kann, gibt es einige Online-Tools, mit denen Sie Ihre ROI-Bemühungen so genau wie möglich messen können.

AB Tasty ist ein Beispiel für ein A/B-Testing-Tool, mit dem Sie schnell Tests mit Low-Code-Implementierung von Front-End- oder UX-Änderungen auf Ihren Webseiten einrichten, über ein ROI-Dashboard Erkenntnisse sammeln und feststellen können, welcher Weg Ihren Umsatz steigern wird.

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Abgesehen von der Frustration, die sich aus der tief verwurzelten ROI-Erwartung ergibt, sich auf unmittelbare finanzielle Verbesserungen zu konzentrieren, sind drei der größten Herausforderungen des ROI von Experimenten die Prognose, die Arbeit mit Durchschnittswerten und multiple Tests.

Challenge #1: Prognosen

Die erste Herausforderung bei der Bewertung des ROI von Experimenten besteht in der Prognose. Ob AnalystInnen eine exakte Prognose für die Umsatzsteigerung aus einem bestimmten Test stellen können, hängt von zahlreichen Faktoren ab, wie z. B:

  • Paid-Traffic-Strategie
  • Online und Offline Marketing
  • Newsletter
  • Angebote
  • Bugs
  • Entwicklung des Device Traffics
  • Jahreszeit
  • Was die MitbewerberInnen machen
  • Gesellschaftliche Faktoren (Brexit)

Was die Schätzung der Umsatzprognose für das folgende Jahr auf der Grundlage eines einzigen Experiments angeht, so ist es unmöglich, eine genaue Zahl vorherzusagen. Es ist nur möglich, einen ROI-Trend oder einen erwarteten Durchschnitt vorherzusagen.

Wer für jeden durchgeführten Test eine präzise Prognose erwartet, geht an der Realität vorbei – Dazu ist der Kontext jedes Online-Experiments zu komplex.

Challenge #2: Mit Durchschnittswerten arbeiten

Die nächste Herausforderung besteht darin, dass Ihr CRO-Team mit Durchschnittswerten arbeitet – genauer gesagt, mit den Durchschnittswerten von Durchschnittswerten.

Angenommen, Sie haben ein hervorragendes Website-Experiment für ein spezielles Segment Ihrer Zielgruppe durchgeführt – und dabei eine hohe Steigerung der Conversion Rate erzielt.

Wenn Sie dann einen Blick auf Ihre globale Conversion Rate für Ihre gesamte Website werfen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass dieser Anstieg in den Durchschnittsdaten untergeht.

Ihre Umsatzflut wird zu einem kaum wahrnehmbaren Rinnsal. Und genau das ist ein großes Problem, wenn man versucht, die gesamte Conversion Rate oder den Umsatzanstieg zu bewerten – es gibt einfach zu viele externe Faktoren, um sich ein genaues Bild machen zu können.

Im Endeffekt läuft es darauf hinaus, dass Sie einen Durchschnittswert verschieben. Durchschnittswerte machen es sehr schwierig, ein klares Verständnis zu bekommen.

Im Allgemeinen werden durchschnittliche KundInnen, für die ein durchschnittlicher A/B-Test durchgeführt wird,… durchschnittliche Ergebnisse erzielen.

Challenge #3: Multiple Tests

Die dritte Herausforderung in Bezug auf die ROI-Erwartungen tritt auf, wenn Sie mehrere Tests gleichzeitig durchführen und versuchen, die Ergebnisse zu aggregieren.

Auch hier ist die Versuchung groß, einfache mathematische Gleichungen aufzustellen, um eine klare Antwort auf die Frage nach Ihrem Gewinn zu erhalten. Doch die Realität ist komplizierter als das.

Wenn Sie mehrere Experimente gruppieren und die Auswirkungen zusammenfassen, erhalten Sie schwammige Ergebnisse.

Dies macht ROI-Berechnungen für Experimente zu einem Albtraum für diejenigen, die gleichzeitig Tests durchführen. Die beste Vorgehensweise bei der Durchführung mehrerer Tests ist es, die Experimente und ihre jeweiligen Ergebnisse getrennt zu halten.

Sollte der Umsatz immer an erster Stelle stehen?

Ist „Umsatz an erster Stelle“ die beste Einstellung? Wenn Sie etwas Abstand nehmen und die Sache überdenken, ergibt es für Conversion OptimiererInnen keinen Sinn, davon auszugehen, dass ausschließlich der Umsatzanstieg der primäre Erfolgsindikator für ihr gesamtes Experimentierprogramm ist.

Was würde passieren, wenn alle Unternehmen den Umsatz immer an die erste Stelle setzen würden?

Für eine E-Commerce-Website wäre dies das Ende von Gratis-Rücksendungen (Rücksendungen steigern nicht den Gewinn!) oder kostenlosen Süßigkeiten in der Versandpackung (denken Sie an ASOS). Auf der Website wären nur billige Fotos von Produkten zu sehen und so weiter und so fort.

Wenn Sie den sofortigen Umsatzanstieg an erste Stelle setzen – was Stakeholdern in einem Experimentierkontext so oft vorschwebt – wären die Auswirkungen noch unangenehmer.

Sehen wir uns einige Beispiele an: Sie würden den magersten Kundenservice anbieten, um Kosten zu sparen, unaufhörlich Angebote mit dem CTA „Jetzt kaufen“ machen, alles mit Rabatten versehen und jede Art von Initiativen für Markentreue vergessen. Müssen wir noch mehr sagen?

Kurzum, wer sich zu stark auf einen sofortigen, deutlich messbaren Umsatzanstieg konzentriert, schadet unweigerlich der Customer Experience. Und das wiederum wird langfristig Ihren Umsatz schmälern.

Worum sollte es beim A/B-Testing also gehen?

Ein Patentrezept für ExperimentiererInnen sind binomische Metriken.

Vermeiden Sie die Ungenauigkeit und einen Großteil der Komplexität, indem Sie Tests durchführen, die eine Ja/Nein-, Schwarz/Weiß-Antwort mit sich bringen.

binomial metrics examples

In ähnlicher Weise sollten Sie Ihre Hypothesen klar und überlegt formulieren. Setzen Sie Ihre sekundären Metriken geschickt ein: Nutzen Sie das Experimentieren, um Verluste zu vermeiden, das Risiko zu minimieren usw.

Aber das Beste, was Sie tun können, ist, Ihre Erwartungen anzupassen.

Statt zu meinen, dass Experimente unweigerlich und immer zu einem klaren Umsatzanstieg führen sollten, könnten Sie jetzt davon ausgehen, dass wir durch Experimentieren bessere Entscheidungen treffen können.

Good experimentation model

Diese besseren Entscheidungen – zusammen mit allen anderen Bestrebungen des Unternehmens – lenken Ihr Unternehmen in eine bessere Richtung, die auch einen Umsatzanstieg verspricht.

Die ROI-Theorie des Experimentierens

Vor diesem Hintergrund können wir die ursprüngliche Theorie des ROI von Experimenten leicht abändern:

Der ROI von Experimenten lässt sich nur schwer erzielen und sollte für verschiedene Stakeholder und Branchen kontextualisiert werden. Wir sollten uns nicht völlig vom finanzorientierten Denken abwenden, ihm aber weniger Bedeutung beimessen. „Umsatz an erster Stelle“ ist nicht in allen Fällen die beste Einstellung – insbesondere in so komplexen Situationen wie der Berechnung des ROI von Experimenten.

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Google Optimize wird eingestellt: Warten Sie nicht mit der Umstellung

Mit der bevorstehenden Stilllegung von Google Optimize stehen Unternehmen nun vor der gewaltigen Aufgabe, ein alternatives Tool zur Durchführung ihrer Tests und Experimente zu finden, nachdem Google angekündigt hat, sein Tool für Web-Tests und Personalisierung am 30. September einzustellen.

Falls Sie dies noch nicht getan haben, sollten Sie so schnell wie möglich mit der Suche nach einem neuen Tool beginnen, um Ihre Test- und CRO-Strategien weiter zu verfolgen. Der September ist schneller da, als Sie denken. Sie müssen also bald handeln, um eine reibungslose Migration nach der Einstellung sicherzustellen.

Warum es jetzt an der Zeit ist, eine Alternative zu Google Optimize zu finden

Da nur noch etwa 6 Monate verbleiben, sollten die Teams bereits darüber nachdenken, wie sie ihre Experimente am besten fortführen können.

Möglicherweise müssen Sie sich darauf einstellen, dass einige Funktionen von Google Optimize nicht länger zuverlässig funktionieren werden. Ganz zu schweigen davon, dass die Migration von einem Tool zum anderen – und die Übertragung aller Daten – ein komplizierter Prozess sein kann.

Um eine fundierte Entscheidung zu treffen, sind umfangreiche Recherchen erforderlich. Die Suche nach einer Plattform, die Ihren Anforderungen entspricht, ist nur der erste Schritt. Sie müssen auch berücksichtigen, wie lange es dauert, bis die Migration erfolgreich abgeschlossen ist, und wie schnell Sie sich in Ihr neues Tool einarbeiten können. Mit anderen Worten, die Zeit ist von entscheidender Bedeutung, wenn Sie eine reibungslose Migration zu einer neuen Plattform durchführen wollen.

Daher müssen die Teams sicherstellen, dass sie rechtzeitig vor dem Ablauf der Frist am 30. September vollständig auf ihr neues Tool umgestiegen sind.

Was kommt als Nächstes? Der aktuelle und zukünftige Stand Ihrer Optimierungsreise

Als kostenlose oder kostengünstige Lösung ist Google Optimize ein hervorragender Einstieg für alle, die noch am Anfang ihrer Optimierungsreise stehen.

Angesichts der Ankündigung der bevorstehenden Einstellung von Google Optimize sollten Unternehmen ihre Website-Optimierungs- und Experimentierstrategien überdenken und ihre CRO-Anforderungen vorausschauend planen.

Dies sollte mit der Bewertung Ihrer aktuellen und zukünftigen CRO-Ziele beginnen. Mit anderen Worten: Sie sollten die Möglichkeit in Betracht ziehen, mehr Ressourcen in die Optimierung Ihrer Website zu investieren, um aus passiven NutzerInnen aktive NutzerInnen zu machen, indem Sie eine stärker personalisierte Customer Journey anbieten.

Daher sollte sich Ihr Team mit anderen Funktionen befassen, die über A/B-Tests hinausgehen und von fortschrittlicheren Lösungen angeboten werden. So können Sie die Website besser optimieren. Sie können zum Beispiel erwägen, über oberflächliche Änderungen hinauszugehen und anspruchsvollere Tests durchzuführen, die mit der Backend-Architektur verbunden sind.

Auf diese Weise können die Teams das bestmögliche Kundenerlebnis bieten, so dass sich BesucherInnen mit einem Klick in KundInnen verwandeln können.

Einfach ausgedrückt, sollte die Einbeziehung Ihrer BesucherInnen entlang der gesamten Customer Journey bis zum Kauf oder zur Konversion ein zentraler Bestandteil Ihrer CRO-Strategie sein.

Die Berücksichtigung all dieser Faktoren hilft Ihnen dabei, den aktuellen Stand Ihrer CRO zu verstehen und herauszufinden, ob es an der Zeit ist, Ihren Optimierungsfahrplan auf die nächste Stufe zu heben.

Vorbereitung auf eine erfolgreiche Migration nach der Einstellung

Die Auswahl des richtigen Tools erfordert viel Zeit für Recherche und Einrichtung. Daher müssen die Teams frühzeitig einige wichtige Schritte befolgen, um den richtigen Weg für einen nahtlosen Übergang von Google Optimize einzuschlagen und eine erfolgreiche Implementierung des neuen Tools sicherzustellen.

Hier ist eine Checkliste für eine erfolgreiche Migration:

    • Evaluierung Ihres Experimentierprogramms: Die Analyse Ihrer CRO-Strategie und Ihrer Ergebnisse ist wichtig, um die Anforderungen an Ihr nächstes Test-Tool festzulegen.
    • Überlegungen zu Ihrer CRO-Strategie und Ihrem Budget: So können Sie feststellen, welche Funktionen Sie benötigen, wie skalierbar diese sind und welches Budget Sie für die Durchführung benötigen.
    • Auswahl des Tools: Evaluierung alternativer Test-Tools, die Ihrem Budget und Ihren Anforderungen entsprechen (für einen reibungslosen Übergang können Sie sich für von Google bevorzugte Partner entscheiden).
    • Einrichtung und Installation des Tools auf Ihrer Website: Dazu gehört die Migration all Ihrer Daten und Tests von Google Optimize. Sie sollten überlegen, ob Sie Programmierkenntnisse benötigen und ob Sie über ausreichende Entwicklerressourcen verfügen. Andernfalls sollten Sie sich stattdessen für Low-Code/No-Code-Lösungen entscheiden. Außerdem müssen Sie A/A-Tests durchführen, um sich mit der neuen Plattform vertraut zu machen und sicherzustellen, dass sie in Bezug auf Datengenauigkeit und Signifikanzniveau wie erwartet funktioniert.
    • Integration des Tools in Ihren Stack: Berücksichtigen Sie die Tools, die Sie derzeit verwenden und prüfen Sie, inwieweit diese mit dem neuen Tool kompatibel sind.
    • Bieten Sie interne Schulungen für das neue Tool an: Je nach Art der Unterstützung, die Sie von Ihrem neuen Tool erhalten werden, müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Teams das Tool einfach und effizient nutzen können.

Die Auswertung Ihres Experimentierprogramms bedeutet eine Bestandsaufnahme aller Tests, die Sie mit Google Optimize durchgeführt haben, um zu verstehen, was mit dem Tool gut gelaufen ist und wo es nicht ganz funktioniert hat. Dies gibt Ihnen einen Hinweis auf Ihre aktuelle Situation und darauf, wie Sie Ihre Teststrategie weiterentwickeln möchten, damit Sie Ihr neues Tool entsprechend auswählen können.

Jeder dieser Schritte kann eine beträchtliche Zeit in Anspruch nehmen, weshalb wir empfehlen, so früh wie möglich damit zu beginnen.

Wie AB Tasty in Ihre Post-Optimize-Welt passt

Als bevorzugter Google-Partner bietet AB Tasty Ihnen erstklassige Tools zur Optimierung Ihrer digitalen Erlebnisse.

Google Optimize bot zwar auch eine 360-Version mit fortschrittlicheren Funktionen an, hatte aber seine Grenzen, insbesondere für Unternehmen, die auf ihrem CRO-Weg weiter fortgeschritten sind und nach tieferen Experimentiermöglichkeiten suchen.

Hier sind einige Gründe, warum AB Tasty nach Google Optimize die richtige Wahl ist, um die gesamte digitale Customer Journey zu gestalten und Ihre Tests auf die nächste Stufe zu heben:

    • AB Tasty bietet eine Vielzahl von Integrationen, die sich nahtlos in Ihr bestehendes technisches System einfügen, einschließlich nahtloser Integrationen mit Google Analytics und anderen AnalyseanbieterInnen, damit Sie den Überblick über Ihre Daten behalten.
    • Entdecken Sie unendliche Möglichkeiten mit einer Widget Library zur Optimierung der Customer Journey. Animieren Sie Ihre Zielgruppe und binden Sie die NutzerInnen mit Bannern und Pop-ups sowie anderen flexiblen, visuell ansprechenden und wirkungsvollen Komponenten ein.
    • Machen Sie sich Sorgen um den Support während Ihrer Umstellung? AB Tasty verfügt über engagierte CSMs und KundenbetreuerInnen, die Ihnen während der gesamten Vertragslaufzeit 1:1-Support bieten, einschließlich der Übertragung Ihres Testverlaufs und Ihrer Daten von Google Optimize.

Machen Sie den nächsten großen Schritt mit AB Tasty

Sind Sie noch immer unschlüssig, ob AB Tasty die richtige Wahl für Sie ist? Nachstehend finden Sie die Antworten auf alle Ihre brennenden Fragen zu unserer Plattform, um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern:

Wir sind da, um Ihre Fragen zu beantworten
Wie steht AB Tasty zum Thema Datenschutz und Sicherheit?

AB Tasty ist DSGVO-konform und verpflichtet sich, die Grundsätze dieser Gesetzgebung zu respektieren, die in der Regulierung der Datenerfassung besteht.

Kann ich AB Tasty für Kampagnen verwenden, die in Google Ads eingerichtet wurden?

Ja, Kampagnen aus Google Ads können leicht aktiviert werden. Mit den granularen Targeting-Funktionen von AB Tasty können KundInnen ihre BesucherInnen auf der Grundlage der Kampagnenquelle in Verbindung mit anderen Ereignissen oder Metriken, die sie für geeignet halten, ansprechen, um ein möglichst personalisiertes Endbenutzererlebnis zu bieten.

Welche Art von Unterstützung bieten Sie bei der Einrichtung und Migration zu Ihrem Tool?

Unser internes Customer-Success-Team steht neuen und bestehenden KundInnen zur Seite. Wenn Sie Hilfe bei der Einrichtung neuer Kampagnen oder der Übertragung bestehender Kampagnen benötigen, können wir Ihnen die Arbeit abnehmen, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.

Kann man Google Analytics mit AB Tasty verknüpfen?

Ja, Sie können Google Analytics mit AB Tasty verknüpfen, um Ihre Kampagnen zu analysieren, oder Sie können sie an ein internes Tool übermitteln lassen. Mehr Informationen über unsere Google Analytics Integration finden Sie hier.

Wie können wir Segmentierungs- und Personalisierungskampagnen einrichten?

AB Tasty verfügt über eine breite Palette von extrem granularen Targeting-Funktionen. Dies ermöglicht es KundInnen, ihre BesucherInnen auf der Grundlage anderer Kriterien/Ereignisse/Metriken ihrer Wahl anzusprechen, um ein personalisiertes Nutzererlebnis zu bieten. Dies alles lässt sich in Sekundenschnelle einrichten, ohne dass ein Code erforderlich ist.

Wie unterscheidet sich AB Tasty von Google Optimize in Bezug auf Geschwindigkeit und Leistung?

AB Tasty hat das leichteste Tag auf dem Markt, das heute verfügbar ist und trotzdem die volle Funktionalität bietet. Zusammen mit unserem detaillierten Leistungszentrum, das aufzeigt, wo Verbesserungen möglich sind, können KundInnen von AB Tasty eine bessere Leistung erwarten, als sie sie jemals mit Google Optimize hatten. Erfahren Sie hier mehr über unseren Vergleich.

Wie viele Tests kann ich durchführen und können sie gleichzeitig laufen?

Mit unserer benutzerfreundlichen Experimentier-Suite können Sie eine unbegrenzte Anzahl von A/B-Tests erstellen und bei Bedarf auch mehrere Tests gleichzeitig durchführen.

Sind Sie bereit, den Schritt zu gehen?

Die Welt nach Google Optimize muss nicht düster sein.

AB Tasty ist eine der besten A/B-Testing-Plattformen unter Googles Top-Picks und hilft Ihnen dabei, mehr KundInnen zu konvertieren, indem es Experimente nutzt, um ein besseres digitales Erlebnis zu schaffen – und zwar schnell. Diese mit KI und Automatisierung ausgestattete Plattform zur Optimierung des Kundenerlebnisses kann Ihnen helfen, das perfekte digitale Erlebnis mit Leichtigkeit zu erreichen.

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Wie man eine moderne Datengrundlage für Experimente schafft

In der heutigen Experience Economy ist es entscheidend, dass Sie Ihren KundInnen nahtlose Markenerlebnisse bieten. Heute tauchen wir in das „Wie“ ein, indem wir uns die Grundlage ansehen, auf der alle Ihre Erfahrungen, Optimierungs- und Experimentiermaßnahmen aufbauen werden: Daten.

Data is the foundation experimentation is built on
Daten sind das Fundament, auf dem das Experimentieren aufbaut (Quelle)

 

Daten sind die Technologie, mit der Sie die Erlebnisse für Ihre KundInnen gestalten können, indem Sie zunächst verstehen, was sie wollen und wie Sie dies am besten für Ihr Unternehmen umsetzen können. Sie sind die spezielle Zutat, die Ihnen hilft, die Verbindung zwischen Ihrer Interpretation vorhandener Informationen und Trends und den Ergebnissen herzustellen, von denen Sie annehmen, dass sie die Kundenbedürfnisse erfüllen (und den Umsatz steigern).

Wenn Sie sich schon einmal gefragt haben, ob die Vorteile eines Sonderangebots für Ihre KundInnen verlockend genug sind oder warum Sie so viele Seitenaufrufe und so wenige Käufe haben, dann haben Sie genau die Fragen gestellt, die auch die Marketingteams Ihrer KonkurrentInnen stellen und aktiv daran arbeiten, sie zu beantworten. Daten und Experimente helfen Ihnen, Ihre Website auf die nächste Stufe zu bringen, die Präferenzen Ihrer KundInnen besser zu verstehen und deren Kaufverhalten zu optimieren, um bessere Geschäftsergebnisse zu erzielen.

Es bleibt also die Frage: Wo soll man anfangen? Im Falle des E-Commerce sind A/B-Tests eine großartige Möglichkeit, Daten zu nutzen, um Hypothesen zu testen und Entscheidungen zu treffen, die auf Informationen und nicht auf Meinungen basieren.

A/B testing helps brands make decisions based on data (Source)
A/B-Tests helfen Marken, Entscheidungen auf der Grundlage von Daten zu treffen (Quelle)

 

„Die Idee hinter dem Experimentieren ist, dass man Dinge testen und den Wert von Dingen beweisen sollte, bevor man ernsthaft in sie investiert“, sagt Jonny Longden, Leiter der Conversion-Abteilung der Agentur Journey Further. „Indem man experimentiert … übernimmt man nur die Dinge, die funktionieren, und hat so bereits bewiesen, dass sie einen Nutzen bringen.“

Die Kenntnis und das Verständnis Ihrer Datengrundlage ist die Plattform, auf der Sie Ihre Wissensbasis und Ihre Experimentier-Roadmap aufbauen werden. Lesen Sie weiter, um die wichtigsten Aspekte zu erfahren, die Sie bei der Schaffung dieser Grundlage beachten sollten.

 

Fünf Dinge, die Sie beim Aufbau Ihrer Datengrundlage beachten sollten

  1. Wissen, welche Daten Sie sammeln und warum
    Um zu wissen, mit welchen Daten Sie es zu tun haben, müssen Sie auch die grundlegenden Arten und Eigenschaften der Informationen verstehen, auf die Sie Zugriff haben. Schauen wir uns zunächst die verschiedenen Arten von Daten an:

    • First-Party-Daten werden direkt von KundInnen, Website-BesucherInnen und FollowerInnen erhoben und sind somit spezifisch für Ihre Produkte, VerbraucherInnen und Tätigkeiten.
    • Second-Party-Daten werden von einer zweiten Partei außerhalb Ihres Unternehmens oder Ihrer KundInnen gesammelt. Sie werden in der Regel durch Vereinbarungen über die gemeinsame Nutzung von Daten zwischen kooperationswilligen Unternehmen gewonnen.
    • Third-Party-Daten werden von völlig anderen Organisationen gesammelt, ohne Bezug zu Ihrem Markt oder Ihren KundInnen; sie ermöglichen es Ihnen jedoch, auf mehr Datenpunkte zurückzugreifen, um das allgemeine Verständnis zu erweitern.

     

    Daten haben auch verschiedene Eigenschaften oder definierende Merkmale: Demografische Daten sagen Ihnen, wer, Verhaltensdaten sagen Ihnen, wie, Transaktionsdaten sagen Ihnen, was, und psychografische Daten sagen Ihnen, warum. Sie möchten mehr erfahren? Laden Sie unser E-Book „Der ultimative Personalisierungs-Guide“ herunter!

    Ultimate personalization guide e-book

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    Das Sammeln und Zusammentragen dieser Daten ermöglicht es Ihnen, Ihre Zielgruppe zu segmentieren und sich ein Bild davon zu machen, wer Ihre KundInnen sind und wie Sie ihre Bedürfnisse erfüllen können, indem Sie eine Verbindung zwischen Kundenverhalten und -präferenzen, Website-UX und der Buyer Journey herstellen.

    Chad Sanderson, Head of Product – Data Platform bei Convoy, empfiehlt, Kennzahlen zur Grundlage für die Synchronisierung von Datenerfassung und -analyse zu machen. Wenn Sie wissen, worauf es Ihren GeschäftsführerInnen ankommt und welche Kennzahlen das Unternehmen voranbringen, können Sie sicherstellen, dass Ihre Datengrundlage relevant und auf Erfolg ausgerichtet ist.

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  2. Investieren Sie in Ihre Dateninfrastruktur
    Daten gibt es überall, in den unterschiedlichsten Formen und aus einer Vielzahl von Quellen. Doch wenn Sie sie nutzen wollen, brauchen Sie ein robustes System für die Erfassung, Speicherung und Analyse, um sie optimal einsetzen zu können. Beginnen Sie damit, herauszufinden, wie viele First-Party-Daten Sie sammeln können, indem Sie Ihren aktuellen digitalen Datenverkehr auswerten. Wie viele Personen besuchen Ihre Website oder Ihre App? Diese Informationen können Sie mithilfe von Google Analytics oder einer ähnlichen Plattform ermitteln. Dies hilft Ihnen zu verstehen, wie ausgefeilt Ihre Methoden zur Datenverwertung sein können, und zeigt Ihnen Defizite auf, für die Sie möglicherweise zusätzliche Daten (Second- und Third-Party-Daten) beschaffen müssen.
    Als Nächstes müssen Sie Ihre Infrastruktur bewerten. Unternehmen, die auf ihrem Weg zur Datenanalyse weiter fortgeschritten sind, investieren in Kundendatenplattformen (CDPs), die es ihnen ermöglichen, Daten – die aus einer Vielzahl von Quellen gesammelt und in einer zentralen Datenbank konsolidiert werden – auf einer detaillierteren Ebene zu sammeln und zu analysieren. Die Zusammenführung dieser Daten über eine CDP hilft Ihnen, alle Teile zusammenzufügen, um ein vollständiges Bild Ihrer KundInnen zu erhalten und eventuelle Lücken zu erkennen. Dies ist ein entscheidender Schritt, bevor Sie in Aktion treten. Chad Sanderson stimmt dem zu. „Beginnen Sie mit dem Unternehmen und dessen Bedürfnissen“, rät er. „Wenn Sie Ihre Lösung darauf zuschneiden – wie auch immer sie aussehen mag -, wird sie sehr viel effektiver sein.”‎‎‎ㅤ
  3. Einverständnis einholen, um das Vertrauen der VerbraucherInnen zu stärken
    Die Datensicherheit ist zu Recht das wichtigste Anliegen der VerbraucherInnen. Gerade die NutzerInnen, von denen Sie Daten sammeln wollen, möchten sicherstellen, dass ihre privaten Informationen sicher bleiben. Die besten Erfolgsaussichten haben Sie, wenn Sie ihre Zustimmung einholen und transparent machen, welche Vorteile sie haben, wenn sie Ihrer Anfrage zustimmen – sei es durch Werbegeschenke, exklusive Angebote, zusätzliche Informationen oder Dienstleistungen. Wenn Sie zeigen, dass Sie verschiedene Datenschutzbestimmungen (z. B. die DSGVO) einhalten und eine verantwortungsvolle Unternehmensführung ernst nehmen, schaffen Sie auch Vertrauen in Ihre Marke und können durch eine verbesserte UX und personalisierte Erlebnisse dafür sorgen, dass es sich für Ihre KundInnen lohnt.‎

    Build trust in your brand by respecting your users’ private information
    Schaffen Sie Vertrauen in Ihre Marke, indem Sie die Privatsphäre Ihrer NutzerInnen respektieren (Quelle)

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  4. Erkenntnisse sammeln und gewinnen, um Ihre Kundenstrategie zu verbessern
    Die Tatsache, dass Daten überall sind, haben wir bereits behandelt. Wie Chad Sanderson oben hervorgehoben hat, kann die Identifizierung unmittelbarer geschäftlicher Bedürfnisse und Prioritäten – sowie die Konzentration auf schnelle Erfolge und geringfügige Änderungen, die eine schnelle und hochrangige Wirkung haben können – Ihnen helfen, durch dieses Minenfeld zu gelangen. Am besten stellen Sie sich diesen Abschnitt als einen vierstufigen Prozess vor:

    • Sammeln Sie Daten, die in Ihren CDP einfließen
    • Transformieren oder kalibrieren Sie Ihre Daten, so dass sie in einer Tabelle verglichen werden können
    • Analysieren Sie die Daten, indem Sie sie nach den von Ihnen identifizierten Kundensegmenten gruppieren und kategorisieren, und führen Sie ein Benchmarking mit Fachleuten durch
    • Aktivieren Sie Ihre Erkenntnisse, indem Sie die Erkenntnisse in Ihre Plattformen und/oder Ihre Experimentier-Roadmap einfließen lassen und diese Daten wirklich nutzen

  5. Setzen Sie Ihre Daten in Handlungen um
    Jetzt wird es ernst! Wir haben uns mit den verschiedenen Datentypen befasst und mit der Frage, woher man sie bezieht, wie man verantwortungsvoll mit der Datenerfassung umgeht und wie man die Infrastruktur einrichtet, die zur Konsolidierung der Daten und zur Gewinnung von Erkenntnissen erforderlich ist. Wir haben uns auch mit der Notwendigkeit befasst, die Geschäftsfachleute und die Kernstrategie zu verstehen, um die Datenerfassung, -analyse und -aktivierung in dieselbe Richtung zu lenken. Jetzt geht es darum, diese Daten und Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen.
    In der Experience Economy, in der ständige Weiterentwicklung das A und O ist, sind Innovation und Optimierung die wichtigsten Faktoren für das Experimentieren. Wenn Sie die von Ihnen aufgebaute Datengrundlage nutzen, um Ihre Experimentier-Roadmap voranzutreiben, stellen Sie sicher, dass die harte Arbeit Ihrer Technik-, Marketing- und Produktteams nicht umsonst war. Tests ermöglichen es Ihnen, Alternativen in Echtzeit zu bewerten und datengestützte Entscheidungen über die Website-UX zu treffen. Außerdem wird so sichergestellt, dass die Geschäftskennzahlen immer in Reichweite sind und Konversions- und Umsatzwachstum im Mittelpunkt stehen.
    Use the data you’ve gathered to fuel your experimentation roadmap
    Nutzen Sie die gesammelten Daten als Grundlage für Ihre Experimentier-Roadmap (Quelle)

 

Investieren Sie in eine solide Datengrundlage zur Maximierung und Skalierung

Bei AB Tasty wenden wir bei der Interpretation von Daten und Testergebnissen den Bayes’schen Ansatz an, weil diese Methode bei A/B-Tests nicht nur zeigt, ob es einen Unterschied zwischen den getesteten Optionen gibt, sondern auch ein Maß für diesen Unterschied berechnet. Wenn Sie in der Lage sind, diese Abweichung zu ermitteln, können Sie am besten verstehen, was Sie durch die Einführung einer dauerhaften Änderung gewinnen werden.

Das Sammeln und Analysieren von Daten und die anschließende Nutzung der daraus gewonnenen Erkenntnisse sind der Schlüssel, um die nächste Stufe der Experience Optimierung für Ihre KundInnen und Ihr Unternehmen zu erreichen. Eine Experimentier-Roadmap, die sich auf Echtzeit-Reaktionsfähigkeit und langfristige, serverseitige Verbesserungen stützt, basiert auf einer soliden Datengrundlage, bei der das Verständnis dafür, wen Sie ansprechen wollen und wie Sie vorgehen müssen, den Erfolg bestimmt. Wenn Sie darüber hinaus in Ihre Datengrundlage – und die fünf oben genannten zentralen Faktoren – investieren, sind Sie in der Lage, Ihre Experimente zu skalieren und die Optimierung zu einem wichtigen Faktor für die Steigerung des Unternehmenserfolgs zu machen.