Personalisierung neu gedacht: Warum die meisten Besucher trotzdem nicht konvertieren
Kate Feng
Auf dem diesjährigen OMR Festival 2026 haben AB Tasty & VWO eines der größten Probleme im digitalen Marketing thematisiert: Trotz jahrelanger Investitionen in Personalisierung wirken viele digitale Experiences noch immer überraschend statisch.
In der Masterclass „From Static to Living Experiences – Personalization in the Moment“ zeigten Kasthuri Gnaneshwaran, Customer Success Team Lead bei AB Tasty, und Jan Marks, CRO- und Experimentation-Experte, warum klassische Personalisierung Ansätze das reale Nutzerverhalten heute oft nicht mehr widerspiegeln.
Die Zahlen dahinter sprechen für sich:
70 % aller Warenkörbe werden abgebrochen
90 % des Website-Traffics bleibt anonym
90 % aller Kaufentscheidungen werden emotional beeinflusst
Und trotzdem arbeiten viele Unternehmen weiterhin mit starren Zielgruppen, historischen Annahmen und komplexen Personalisierungs-Setups, die sich kaum in Echtzeit anpassen können.
Das eigentliche Problem: Customer Intent verändert sich heute permanent. Innerhalb einer Session. Zwischen Geräten. Von Moment zu Moment.
Die erfolgreichsten digitalen Experiences sind deshalb nicht mehr statisch, sondern adaptiv. Sie reagieren auf Live-Signale statt auf veraltete Datenmodelle oder komplizierte Regelwerke.
Statische Personalisierung trifft auf dynamisches Nutzerverhalten
Ein Nutzer, der unterwegs auf dem Smartphone scrollt, verhält sich anders als derselbe Nutzer abends entspannt auf dem Sofa. Jemand, der Weihnachtsgeschenke kauft, verändert kurzfristig komplette Produktempfehlungen.
Ein Besucher mit niedrigem Akkustand möchte möglichst schnell zum Checkout. Andere vergleichen parallel Produkte in mehreren Tabs.
Das sind keine festen Zielgruppen.
Das sind Verhaltens Signale in Echtzeit.
Modernes Browsing-Verhalten bedeutet heute:
Scrollen während des Commutes
Coupon- und Rabatt-Suche
Vergleiche über mehrere Websites hinweg
kurze Aufmerksamkeitsspannen
Multi-Tab-Shopping
KI-gestützte Produktrecherche vor dem eigentlichen Website-Besuch
Besonders spannend: Oft entstehen die wertvollsten Insights erst in den letzten Sekunden einer Session, nicht durch Daten von vor sechs Monaten.
Die letzten 30 Sekunden verraten häufig mehr über Kaufintention als jahrelange historische Daten.
Warum Signale in Echtzeit entscheidend sind
Ein zentrales Thema der Session war die wachsende Lücke zwischen klassischer Personalisierung und tatsächlichen Nutzerverhalten in Echtzeit.
Wiederholtes Scrollen kann Unsicherheit bedeuten. Schnelle Klicks können auf Dringlichkeit hinweisen. Hin- und Her-Navigation signalisieren oft fehlende Informationen oder Orientierungslosigkeit.
Verhalten zeigt, was Nutzer tun. Emotion erklärt, warum sie es tun.
Genau hier entsteht der Unterschied.
Denn erfolgreiche Personalisierung bedeutet heute nicht mehr, jedem Besucher dieselbe Erfahrung auszuspielen. Es geht darum, Inhalte, Messaging und Nutzerführung dynamisch an den jeweiligen Moment anzupassen.
Oft machen bereits kleine Veränderungen den Unterschied:
Checkout-Prozesse vereinfachen
Suchvorschläge intelligent anpassen
Liefer- oder Zahlungsinformationen sichtbarer machen
Ablenkungen reduzieren
Sicherheit und Vertrauen gezielt stärken
Was Unternehmen noch immer unterschätzen
Im Anschluss an die Masterclass haben wir unsere Experten gefragt, was Unternehmen beim Thema Personalisierung und Customer Experience noch immer unterschätzen.
Für Jan Marks liegt eines der größten Probleme darin, dass viele Unternehmen Personalisierung unnötig kompliziert machen – noch bevor sie überhaupt starten.
„Viele Unternehmen unterschätzen, wie viele wertvolle Signale Nutzer bereits innerhalb einer Session hinterlassen und welchen Impact einfache Echtzeit-Personalisierung erzeugen kann, wenn diese Signale richtig genutzt werden.“
— Jan Marks
Auch Kasthuri Gnaneshwaran betont, dass effektive Personalisierung nicht zwangsläufig große Transformationsprojekte oder komplexe Datenstrukturen erfordert.
„Viele Unternehmen verkomplizieren Customer Journeys unnötig, statt sich zunächst auf einzelne Friction Points zu konzentrieren und die Experience Schritt für Schritt zu optimieren.“
– Kasthuri Gnaneshwaran
Die gemeinsame Botschaft der Session war klar:
Impactvolle Personalisierung muss nicht mit riesigen AI-Projekten, Data Lakes oder komplexen Infrastrukturen beginnen.
Oft reicht es, einen einzigen Reibungspunkt zu identifizieren und im richtigen Moment darauf zu reagieren.
Die Zukunft der Personalisierung ist adaptiv
Die Zukunft der Personalisierung liegt darin, Nutzer Intentionen in Echtzeit zu verstehen und darauf zu reagieren, bevor Besucher abspringen.
Denn bessere Momente schaffen bessere Experiences. Und bessere Experiences sorgen für bessere Conversions.
Sie möchten die komplette Session inklusive Praxisbeispielen ansehen?
Noch Fragen zu moderner Personalisierung und Conversion-Optimierung?
Warum konvertieren trotz Personalisierung noch immer so viele Besucher nicht?
Weil viele digitale Experiences weiterhin auf statischen Zielgruppen und historischen Daten basieren, während sich das Nutzerverhalten und Kaufintention heute in Echtzeit verändern.
Was ist der Unterschied zwischen klassischer und adaptiver Personalisierung?
Klassische Personalisierung arbeitet oft mit festen Segmenten. Adaptive Personalisierung reagiert dagegen dynamisch auf aktuelle Verhaltens Signale und den jeweiligen Nutzungskontext
Muss Personalisierung immer komplex sein?
Nein. Bereits kleine Optimierungen an konkreten Friction Points können einen großen Einfluss auf Conversion und Customer Experience haben.
Welche Rolle spielen Echtzeit-Signale im modernen E-Commerce?
Verhaltens Signale wie Scrollverhalten, Klickmuster oder Unsicherheiten im Checkout helfen Unternehmen dabei, Nutzer Intention besser zu verstehen und Experiences relevanter auszuspielen.
About the Author
Kate Feng
Kate Feng hat einen Abschluss in International Business von der SKEMA Business School mit Schwerpunkt auf ethischer KI-gestützter Personalisierung in der Werbung. Heute arbeitet sie als Growth Marketerin und Creative Strategin bei AB Tasty und ist zudem Gründerin des Pariser Modelabels KATE FENG PARIS.
Die Wahl der richtigen Optimierungssoftware ist alles andere als einfach. Der Markt ist überfüllt, die Versprechen sind groß, und jeder Anbieter beansprucht, der Beste zu sein. Doch wie gelingt es Ihnen, in diesem Umfeld den Überblick zu behalten?
Indem Sie auf diejenigen hören, die bereits praktische Erfahrungen gesammelt haben.
Genau hier setzt G2 an. Als eine der vertrauenswürdigsten Plattformen für nutzerbasierte Softwarebewertungen bietet G2 etwas, das selten geworden ist: ehrliche, ungefilterte Einblicke von echten Anwendern. Ohne Beschönigungen, ohne Verkaufsrhetorik.
Stattdessen erhalten Sie authentische Erfahrungen von Teams, die getestet, optimiert und sich eine fundierte Meinung gebildet haben.
Und in den G2 Frühjahrsrepeorts 2026 wurde mehr als deutlich, wie die Nutzer von AB Tasty die Plattform bewerten.
Wir zeigen Ihnen, wie das Bewertungssystem von G2 funktioniert, was es braucht, um eine Spitzenposition zu erreichen, und warum die Ergebnisse von AB Tasty genau das widerspiegeln, worauf wir besonders stolz sind: eine engagierte Community von Nutzern, die an das glauben, was wir gemeinsam aufbauen.
G2 entschlüsselt: Was sind G2-Reviews und warum sind sie wichtig?
G2 gilt als einer der weltweit größten und vertrauenswürdigsten Marktplätze für Software, auf dem geprüfte Nutzerbewertungen für Softwarelösungen zu finden sind. Als cloudbasierte Plattform mit Millionen verifizierter Bewertungen unterstützt G2 Unternehmen dabei, verschiedene Technologielösungen zu vergleichen und gegeneinander abzuwägen, um dadurch diejenige Lösung herauszufiltern, die ihren geschäftlichen Anforderungen am besten entspricht.
So funktioniert das G2-Bewertungssystem
Die G2-Bewertungen basieren auf einem Vergleich von Software in vier verschiedenen Kategorien: „Leader“, „High Performer“, „Contender“ und „Niche“. Diese werden anhand von zwei entscheidenden Faktoren ermittelt: Marktpräsenz und Kundenzufriedenheit.
Neben dieser Einteilung werden die G2-Einstufungen außerdem anhand folgender Kriterien festgelegt:
Zuverlässige Datenquellen
Da die Rankings auf verifizierten Nutzerbewertungen und ausgewählten Social-Media-Daten basieren, gelten die Bewertungen von G2 als besonders vertrauenswürdig und umfassend. Jede einzelne Bewertung durchläuft dabei vor der Veröffentlichung einen Validierungsprozess, um ihre Echtheit sicherzustellen und Verzerrungen oder Manipulationen vorzubeugen.
Durch die Berücksichtigung von Qualität, Aktualität und Umfang der Bewertungen stellt der Ansatz zudem sicher, dass die Rankings reale und aktuelle Kundenerfahrungen widerspiegeln und nicht auf einzelnen Meinungen oder veraltetem Feedback basieren.
Bedeutung der Auszeichnungen
Um die besonderen Funktionen der einzelnen Softwareprogramme hervorzuheben, vergibt G2 verschiedene Badges.
Hier finden Sie eine Übersicht über die verschiedenen Gütesiegel, die G2 vergibt:
Marktführer
Diese Badges kennzeichnen Produkte, die sowohl eine hohe Kundenzufriedenheit als auch eine starke Marktpräsenz aufweisen.
Beste Kundenbeziehung
Dieses Abzeichen zeichnet Tools aus, die ein außergewöhnliches Kundenerlebnis bieten, einschließlich Support, Kundenvertrauen und Benutzerfreundlichkeit.
Höchste Praxistauglichkeit
Diese Auszeichnungen werden an Softwarelösungen vergeben, die außergewöhnlich einfach einzurichten und schnell einsatzbereit sind.
Einzigartiger Algorithmus
Das G2-Bewertungssystem verwendet einen speziellen Algorithmus zur Berechnung seiner Daten zu Kundenzufriedenheit und Marktpräsenz, wodurch die jederzeit aktuellsten Informationen gewährleistet sind.
Um höchste Genauigkeit zu garantieren, werden die G2-Bewertungen anhand von zwei Hauptfaktoren ermittelt: Kundenzufriedenheit und Marktpräsenz.
Kundenzufriedenheit
Dieser Score basiert auf verifizierten Nutzerbewertungen und richtet den Fokus klar auf die tatsächlichen Erfahrungen der Kunden mit der Software.
Verschiedene Faktoren fließen in diese Komponente des Bewertungssystems von G2 ein:
Nutzerzentrierte Bewertungen: Hierzu zählen Angaben aus den Bewertungsformularen, etwa zur Benutzerfreundlichkeit des Produkts und zur Qualität des Kundensupports.
Aktualität und Anzahl der Bewertungen: Neuere Bewertungen werden stärker gewichtet, um die Aussagekraft zu erhöhen. Gleichzeitig ist eine ausreichend große Anzahl an Bewertungen erforderlich, um statistisch belastbare Ergebnisse zu gewährleisten.
Bedienungsbezogene Bewertungen: Bewertet wird, wie benutzerfreundlich administrative Prozesse wie Einrichtung, Verwaltung und organisatorische Abläufe im Umgang mit der Software sind.
Qualität und Quelle der Bewertungen: Bewertungen, die ohne zusätzliche Anreize eigenständig von Nutzern abgegeben werden, fließen stärker in die Berechnung der Kundenzufriedenheit ein.
Marktpräsenz
Dieser Score kombiniert interne Bewertungsdaten von G2 mit externen Quellen von Drittanbietern, um die Marktpräsenz und den Einfluss eines Unternehmens in der Branche zu bewerten:
Anzahl der Bewertungen: Die Gesamtzahl der Bewertungen innerhalb einer Kategorie wird nach Qualität und Aktualität gewichtet.
Unternehmensgröße und Umsatz: Daten von Plattformen wie ZoomInfo, LinkedIn und Crunchbase helfen dabei, Mitarbeiterzahlen und geschätzte B2B-Softwareumsätze zu verifizieren.
Webpräsenz: Hierzu zählen unter anderem Suchmaschinenrankings, geschätztes Suchvolumen und Website-Traffic. Diese Faktoren spielen jedoch eine geringere Rolle als Bewertungen, Umsatz oder Unternehmensgröße.
Wachstum & Engagement: Auch Entwicklungen wie Mitarbeiterwachstum im Zeitverlauf sowie die allgemeine Markt- und Social-Media-Präsenz fließen in die Bewertung der Marktpräsenz ein.
Warum G2 ein entscheidender Maßstab für den Wettbewerb ist
G2 ist für viele Wettbewerber in der Softwarebranche ein begehrtes Ziel, da es ein objektives Bild der Kundenzufriedenheit und der tatsächlichen Produktleistung vermittelt.
Unsere Nutzer sprechen für sich. Wir geben ihnen die Bühne.
Wir könnten den ganzen Tag über unsere Ergebnisse im G2-Frühjahrsreport 2026 sprechen. Aber ganz ehrlich: Unsere Nutzer haben das bereits besser getan.
Von intuitiver Experimentation bis hin zu schnellem, zuverlässigem Support sprechen die Bewertungen für sich, indem sie Einblicke liefern, die es wirklich wert sind, gelesen zu werden.
Hier sehen Sie, wie wir abgeschnitten haben und warum das relevant ist.
Wir freuen uns, bekannt zu geben, dass AB Tasty im G2 Frühjahrsreport 2026 erneut als führender Anbieter im Bereich der Optimierung der digitalen Nutzererfahrung ausgezeichnet worden ist.
Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,4 von 5 Sternen bei über 400 Rezensionen hat sich AB Tasty als führender Anbieter im Bereich Web-Experimentation und -Optimierung etabliert. Mehr als 19 Auszeichnungen unterstreichen dieses Bild, darunter „Regionaler Marktführer“ und „High Performer“, sowie als einer der Marktführer hinsichtlich Nutzeradaption.
Auszeichnungen, die für sich sprechen
Hier ist eine Übersicht über lediglich ein paar der Auszeichnungen, die AB Tasty erhalten hat:
Software-Dienstleister, die dieses Abzeichen erhalten, werden von G2-Nutzern besonders gut bewertet. Dies zeugt sowohl von einer hohen Kundenzufriedenheit als auch von einer starken Marktpräsenz.
Diese Auszeichnung zeigt, dass Unternehmen wie AB Tasty eine höhere Kundenzufriedenheit erreichen, gleichzeitig jedoch eine geringere Marktpräsenz als Wettbewerber in derselben Kategorie aufweisen.
Dieses Abzeichen verdeutlicht die herausragende Leistung von AB Tasty bei der Nutzerakzeptanz im Vergleich zu seinen Mitbewerbern.
Unternehmen, die dieses Abzeichen erhalten, haben in ihrer Kategorie die beste geschätzte ROI-Bewertung erzielt. Diese wird anhand der Zeit berechnet, die bis zum Erreichen des ROI und bis zur Inbetriebnahme benötigt wurde.
Produkte und Dienstleistungen, die dieses Abzeichen erhalten, werden von den Nutzern zu den besten 25 % ihrer Kategorie gezählt.
Dieses Abzeichen wird an Software-Anbieter verliehen, die einen hervorragenden Kundenservice bieten und es ihren Kunden leicht machen, mit AB Tasty zusammenzuarbeiten und gemeinsame Fortschritte zu erzielen.
AB Tasty hat sich zudem in mehreren Schlüsselkategorien als Marktführer positioniert, was die umfassenden Funktionen unserer Plattform in den folgenden Bereichen verdeutlicht:
Hier sind einige weitere Bereiche, in denen AB Tasty laut dem G2-Frühjahrsreport 2026 besonders gut abschneidet:
Anerkennung für herausragende Kundenerfahrungen
AB Tasty hat mehrere Auszeichnungen für herausragende Kundenerfahrungen erhalten.
Hier sind einige der besonderen Auszeichnungen, die wir erhalten haben und die unseren konsequent kundenorientierten Ansatz widerspiegeln:
Momentum Leader: Anerkennung unseres rasanten Wachstums und des positiven Nutzer-Feedbacks.
Most Implementable: Auszeichnung für unsere benutzerfreundliche Einrichtung und den reibungslosen Implementierungsprozess.
Best Relationship: Auszeichnung für unseren Ruf, enge, positive Beziehungen zu unseren Kunden aufzubauen.
Breite Marktrelevanz
In diesem Jahr wurde AB Tasty in mehreren Kategorien für Unternehmen jeder Größe – von Kleinunternehmen über mittelständische Betriebe bis hin zu Großunternehmen – mit Auszeichnungen als „High Performer“ und „Leader“ geehrt. Dies unterstreicht unsere Fähigkeit, Unternehmen jeder Größe einen hervorragenden Kundenservice und einen hohen geschäftlichen Mehrwert zu bieten.
Schnelligkeit und Effizienz bei der Optimierung
AB Tasty wird für seine agilen und gut strukturierten Konzepte zur Unterstützung von Websites bei der Umsetzung von Optimierungsmaßnahmen gewürdigt. Es kann schwierig sein, sowohl schnell zu sein als auch gut organisiert. Unsere jüngsten G2-Auszeichnungen für das Frühjahr 2026 beweisen jedoch, dass wir beides erfolgreich meistern.
Unser Abzeichen „Fastest Implementation“ zeigt, dass unser Produkt in seiner Kategorie führend war und die kürzeste Zeit bis zur Inbetriebnahme aufwies. Darüber hinaus belegt unser Abzeichen „Most Implementable“, dass unser Produkt innerhalb seiner Gruppe die beste Bewertung hinsichtlich der Implementierung erhielt.
AB Tasty im Vergleich zur Konkurrenz: Worin wir uns abheben
AB Tasty ist nicht nur für seine benutzerfreundlichen und leistungsstarken Lösungen bekannt, sondern auch dafür, einen Schritt weiter zu gehen als viele Wettbewerber. Der Grund dafür liegt in Funktionen, die bei anderen A/B-Testing- oder Web-Experimentation-Tools in dieser Art oft nicht zu finden sind.
Hier sehen Sie, wodurch sich AB Tasty klar vom Wettbewerb abhebt:
Eine gemeinsame Plattform für alle Teams
Im Gegensatz zu anderen Tools bietet AB Tasty eine zentrale Plattform sowohl für kundenseitige (No-Code-)Web-Experimente als auch für serverseitige Feature-Experimente. Dies ermöglicht Marketing-, Produkt- und Entwicklungsteams eine einfache Zusammenarbeit.
Hier sind einige der von uns angebotenen KI-gestützten Tools und Technologien, die das Experimentieren noch spannender und effektiver werden lassen:
Evi AI: Unsere KI-gestützten Personalisierungstools, wie beispielsweise Evi AI, das über einfache A/B-Tests hinausgeht und fortschrittliche KI-Agenten nutzt, sowie EmotionsAI für eine differenzierte Zielgruppensegmentierung.
Bei AB Tasty kombinieren wir Geschwindigkeit und Präzision, um ein unvergleichliches wie gleichzeitig unvergessliches Optimierungserlebnis zu schaffen. AB Tasty verfügt über eines der schnellsten Tags auf dem Markt sowie über ein integriertes Performance Center, das sicherstellt, dass laufende Experimente die Benutzererfahrung nicht beeinträchtigen. Diese „Performance-First“-Philosophie macht uns zu einem führenden Anbieter im Bereich der Website-Experimente.
Ein Ansatz, der auf echter Partnerschaft basiert
Wir wissen, dass erfolgreiche Software nicht nur darin besteht, Zahlen zu verarbeiten und Daten auszugeben, sondern dass es echte Menschen sind, die einen zu noch größerer Leistung anspornen. Einer der Gründe, warum unsere Kunden so überwältigend positive Bewertungen hinterlassen, ist, dass der Mensch im Mittelpunkt unseres Leitbilds steht – der Kombination aus leistungsstarken Experimenten und fachkundiger Begleitung bei jedem Schritt
Die Kundenbetreuung bei AB Tasty wird von engagierten Customer Success Managern (CSMs) übernommen, die als strategische Partner fungieren. Im Gegensatz dazu verfügen einige unserer wichtigsten Mitbewerber über deutlich teurere oder weniger gut auf den einzelnen Kunden abgestimmte Supportmodelle.
Darüber hinaus wurden im letzten Jahr mehr als 300 Anregungen von Kunden in unser Produkt integriert. Dies unterstreicht unser Engagement, nicht nur auf die Bedürfnisse unserer Klienten einzugehen, sondern auch dazu, jederzeit für neue innovative Ideen offen zu sein, die zu noch außergewöhnlicheren Experimenten führen können.
Dazu gehören die Erstellung personalisierter Roadmaps, die Erweiterung der Funktionsmöglichkeiten auf Grundlage von Nutzer-Feedback sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung der Plattform, um noch spannendere Experimente zu ermöglichen.
Der nächste Schritt zu besseren Ergebnissen beginnt hier
Der Frühjahrsbericht 2026 von G2 erinnert uns daran, wofür wir stehen — nämlich Marken dabei zu helfen, gewagte Ideen in konkrete Maßnahmen umzusetzen.
Die Auszeichnungen, die wir in diesem Jahr erhalten haben, festigen unsere Führungsposition in der Welt der Optimierung. Wir werden für unsere engen Kundenbeziehungen und die einfache Implementierung geschätzt. Fakt ist, dass 9,3 von 10 Kunden von AB Tasty sich zufrieden mit der Zusammenarbeit mit uns zeigen.
AB Tasty ist mehr als nur ein A/B-Test-Tool. Wir sind eine umfassende Plattform zur Erlebnisoptimierung, die Benutzerfreundlichkeit, leistungsstarke KI, kompromisslose Performance und partnerschaftliche Zusammenarbeit vereint, um gemeinsam Fortschritte zu erzielen.
Möchten Sie eine der führenden Plattformen im Bereich Optimierung in Aktion sehen?
Sehen Sie AB Tasty in der Praxis angewandt bei Maison Francis Kurkdjian.
Hier finden Sie einige der aktuellen Bewertungen unserer Kunden auf G2:
Häufige Fragen zum G2-Bewertungssystem
Haben Sie noch Fragen zu den G2-Bewertungen? Hier finden Sie die Antworten auf diese.
Was sind G2-Reviews?
G2 sammelt auf seiner Plattform von verifizierten Nutzern abgegebene Bewertungen, die anschließend einer Peer-Review unterzogen werden. Diese Bewertungen spiegeln die tatsächlichen Kundenerfahrungen mit einem Produkt wider und beziehen sich dabei auf Bereiche wie Benutzerfreundlichkeit, Kundensupport und allgemeine Zufriedenheit mit einer Softwarelösung. Anhand dieses authentischen Nutzerfeedbacks können Unternehmen fundierte Entscheidungen treffen.
Warum sind Bewertungen bei G2 von Bedeutung?
Die Bewertungen von G2 liefern Unternehmen klares und unabhängiges Feedback direkt von echten Nutzern einer Software. Das hilft Teams, Lösungen fundiert zu bewerten und Entscheidungen mit mehr Sicherheit zu treffen. Gleichzeitig dienen diese Bewertungen den Anbietern von Softwarelösungen dazu, Vertrauen aufzubauen und ihre Glaubwürdigkeit gegenüber potenziellen Kunden zu stärken. Gute Bewertungen machen zudem sowohl Stärken sichtbar, als das sie auch aufzeigen, wo noch Verbesserungspotenzial besteht.
Was sind G2-Badges?
G2-Badges sind Auszeichnungen für Produkte, die auf der Grundlage von Leistung, Kundenzufriedenheit und Marktpräsenz in G2-Berichten vergeben werden. Diese Badges kennzeichnen Leistungen wie „Leader“ oder „High Performer“ und helfen Nutzern dabei, schnell die besten Lösungen zu finden. Sie dienen als visuelles Zeichen für den Ruf eines Unternehmens und das Vertrauen der Kunden in dieses.
Über den Autos
Stephanie Safdie
Stephanie Safdie hat einen Bachelor-Abschluss in englischer Sprache und Literatur von der University of Maryland College Park, wo sie sich auf Multimedia-Studien spezialisiert hatte, um ansprechende Inhalte speziell für das Internet zu erstellen. Da sie zuvor als Videokünstlerin für Social-Media-Inhalte und als freiberufliche Texterin tätig war, ihren eigenen erfolgreichen Reiseblog (Destination Dreamer Diaries) betrieb und mehrere Jahre bei Greenly (einem Climate-Tech-SaaS-Unternehmen für CO2-Bilanzierung) als interne SEO-Texterin arbeitete, verfügt Stephanie über ein breites Spektrum an Fähigkeiten im Bereich des Schreibens, um die Lücke zwischen Lifestyle und Technologie zu schließen. Mit ihrem umfassenden Wissen über Umwelt, Reisen und Popkultur deckt Stephanies Arbeit bei AB Tasty eine Vielzahl von Themen ab, um zu veranschaulichen, wie KI und Optimierungssoftware allen Branchen zugutekommen. Um ihren schriftlichen Ausdruck weiter zu verbessern, hat Stephanie mehrere Fortbildungen in Journalismus und KI absolviert, um ein noch vielseitigeres Profil für die Content-Erstellung zu entwickeln.
Berechnung der Stichprobengröße bei A/B-Tests: 7 Best Practices
Hubert Wassner
Stichprobengrößen für A/B-Tests leicht berechnen
A/B-Tests helfen dabei, fundierte Entscheidungen auf Basis von Daten statt Bauchgefühl zu treffen. Wie viele Besucher Sie für eine Stichprobe benötigen, um diesen Ergebnissen vertrauen zu können, hängt wiederum von verschiedenen Faktoren ab. Zum Glück stehen Ihnen heutzutage zahlreiche Online-Tools zur Verfügung, die diese Berechnung übernehmen und den Prozess vereinfachen. Ein Mathematikstudium brauchen Sie nicht mehr.
So berechnen Sie die Stichprobengröße
Die optimale Stichprobengröße für einen Test ist entscheidend, da sie Ihre gesamte Zielgruppe möglichst realistisch abbilden soll. Nur so werden die Ergebnisse belastbar und Sie vermeiden Fehlinterpretationen, wie etwa falsch-positive oder negative Resultate. Ist die Stichprobe zu klein, können die Ergebnisse stark verzerrt sein. Ist sie hingegen zu groß, investieren Sie unnötig Zeit und Ressourcen ohne zusätzlichen Erkenntnisgewinn.
Als grobe Faustregel gilt, dass pro Testvariante mindestens 10.000 Website-Besucher einbezogen sowie mindestens 300 Conversions erzielt werden sollten. Die exakte Stichprobengröße lässt sich für jede A/B-Testvariante mithilfe einer standardisierten mathematischen Formel berechnen, die wie folgt aussieht:
Die nachfolgende Übersicht erläutert, wofür die einzelnen Variablen in der Gleichung stehen:
n ist die benötigte Stichprobengröße pro Testvariante
p1 ist die erwartete Konversionsrate vor einer Veränderung
p2 ist die Konversionsrate, die um die absolute minimale Effektgröße erhöht wurde
Z⍺/2 ist der Z-Wert des Konfidenzniveaus
Zβ ist der Z-Wert der Teststärke
Klingt kompliziert? Bevor Sie jetzt zum Mathebuch greifen, lassen Sie uns einen Blick darauf werfen, was die einzelnen Variablen im Detail bedeuten:
Erwartete Konversionsrate: beschreibt die aktuelle Konversionsrate für das Ziel, das Sie verbessern möchten. Das kann zum Beispiel die Anmelderate, die Kaufabschlussrate oder die Click-Through-Rate (CTR) sein.
Minimale Effektgröße (MDE): steht für die kleinste Veränderung der erwarteten Konversionsrate, die Sie mit statistischer Sicherheit nachweisen möchten. Sie bestimmt, wie sensibel Ihr A/B Testing auf Veränderungen reagiert.
Konfidenzniveau: gibt an, wie wahrscheinlich es ist, dass der Unterschied zwischen Ihrer erwarteten Konversionsrate und der Konversionsrate einer Testvariante nicht zufällig entstanden ist. Als gängiger Standard gelten hierbei 95 Prozent. Der zugehörige Z-Wert liegt bei 1,96.
Teststärke: beschreibt die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Test einen tatsächlich vorhandenen Effekt auch erkennt. Üblicherweise wird hier mit 80 Prozent gearbeitet. Das bedeutet, Sie haben eine 80-prozentige Chance, eine echte Gewinner-Variante zu identifizieren. Der entsprechende Z-Wert beträgt 0,84.
Zum Glück gibt es inzwischen zahlreiche Online-Tools, die Ihnen diese Berechnungen abnehmen. In den meisten Fällen reicht es aus, die zuvor genannten Variablen in die Tools einzugeben und Sie erhalten sofort eine verlässliche Einschätzung.
Wichtig: Sowohl die minimale Effektgröße als auch die Teststärke beeinflussen die Stichprobengröße eines Tests. Wenn Sie eine höhere Teststärke anstreben oder eine kleinere minimale Effektgröße festlegen, muss Ihre Stichprobe entsprechend größer sein. Das wirkt sich wiederum auf die Laufzeit des Tests und den erforderlichen Ressourceneinsatz aus. Irgendwann stellt sich daher die Frage, ob dieser zusätzliche Aufwand lohnenswert ist.
Verschiedene Ansätze zur Berechnung des Stichprobenumfangs
Viele Plattformen empfehlen, die Stichprobengröße eines A/B-Tests erst in der Planungsphase direkt vor dem Test zu berechnen. Aus Sicht von AB Tasty ist das bereits zu spät. Es könnte sich herausstellen, dass die benötigte Stichprobe zu groß ist und der Test dadurch zu lange laufen würde, um praktisch umsetzbar zu sein. In solchen Fällen lohnt es sich schlicht nicht, die Testvariante überhaupt zu erstellen.
Aus diesem Grund hat AB Tasty einen MDE-Rechner entwickelt, der bereits vor der eigentlichen Testplanung ansetzt. Damit können Sie frühzeitig abschätzen, welche minimale Effektgröße erforderlich ist und wie lange ein Experiment basierend auf Ihren realen historischen Daten laufen müsste, um das Konfidenzniveau zu erreichen. So arbeiten Sie von Anfang an mit realistischen Erwartungen.
Die Nutzung unseres MDE-Rechners ist unkompliziert:
1
Eingeben
Erwartete Konversionsrate definieren
Geben Sie Ihre aktuellen Website-Besucherzahlen sowie die Konversionsrate für das Ziel ein, das Sie verbessern möchten.
2
Berechnen
Chancen identifizieren
Der Rechner schätzt die für das Konfidenzniveau erforderliche Mindesteffektgröße. Sie sehen, wie viele Tage es dauert, bis Ihr Konfidenzniveau erreicht ist.
3
Starten
Verlust vermeiden
Verschwenden Sie keine Zeit und Ressourcen für Tests, die voraussichtlich keine schlüssigen oder statistisch signifikanten Ergebnisse liefern werden.
Außerdem steht Ihnen ein Rechner für Stichprobengrößen zur Verfügung. Damit können Sie die benötigte Anzahl an Website-Besuchern für Ihren Test bestimmen. Sie können darüber hinaus abschätzen, wie lange Ihr Test laufen sollte, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Dieses Tool ist ideal für laufende Tests, weniger für die Planungsphase vor einem Test.
So schätzen Sie die Zahl der Website-Besucher ein:
Sie geben die aktuelle Konversionsrate für das Ziel ein, das Sie verbessern möchten, sowie die erwartete minimale Effektgröße zwischen den Testvarianten.
Unser Rechner schätzt dann die erforderliche Anzahl an Website-Besuchern pro Testvariante.
So berechnen Sie die Dauer Ihres A/B-Tests:
Zusätzlich zu den im vorherigen Schritt eingegebenen Informationen fügen Sie die durchschnittliche Anzahl der täglichen eindeutigen Website-Besucher (Unique Visitors) einer getesteten Seite sowie die Gesamtzahl der Testvarianten einschließlich der Kontrollversion hinzu.
Unser Rechner schätzt dann die minimal erforderliche Testdauer in Tagen, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Dabei gibt es jedoch einen wichtigen Punkt zu beachten, den wir im nächsten Abschnitt erläutern.
Best Practices und Fallstricke
Sehen wir uns nun einige der wichtigsten Dos und Don’ts an, die Sie bei der Berechnung der Testdauer und des Stichprobenumfangs beachten sollten.
1. Testen Sie für mindestens 14 Tage
Selbst wenn Sie Ihre erforderliche Stichprobengröße bereits nach wenigen Tagen erreichen oder der Rechner eine kürzere Testdauer nahelegt, gilt es als Best Practice, einen A/B-Test mindestens zwei Wochen laufen zu lassen. So werden Schwankungen im Nutzerverhalten besser ausgeglichen, etwa Unterschiede zwischen Wochentagen und Wochenenden. Ihre Datenbasis wird dadurch deutlich belastbarer.
2. Berücksichtigen Sie externe Faktoren wie saisonale Schwankungen
Bestimmte Zeitpunkte im Jahr, etwa Weihnachten, Ostern oder lange Wochenenden, können Ihre Ergebnisse stark verzerren. Wenn Ihre Stichprobe Ihre Zielgruppe realistisch abbilden soll, berücksichtigen Sie solche Sondereffekte bei Ihren Testläufen.
3. Beenden Sie Tests nicht zu früh
Sie sollten außerdem der Versuchung widerstehen, Tests bereits vor Erreichen der geplanten Testdauer oder Stichprobengröße auszuwerten. Andernfalls steigt das Risiko für falsche Schlussfolgerungen.
Unser KI-Agent „Evi Analysis“ stützt sich auf das Konfidenzniveau, um eine Gewinner-Variante zu ermitteln. Damit er seine Aufgabe korrekt erfüllen kann, sollte Evi erst dann Ergebnisse interpretieren, wenn der Test die vom Stichprobengrößen-Rechner empfohlene Besucherzahl erreicht hat.
Denn: Evi Analysis kann nicht wissen, dass Sie ursprünglich eine Stichprobengröße von zum Beispiel 100.000 Website-Besuchern geplant hatten, sich danach aber entschieden haben, den Test nach nur 10.000 Besuchern zu beenden.
4. Überprüfen Sie die Machbarkeit
Auch wenn Testergebnisse statistisch signifikant sein sollten, bedeutet das nicht automatisch, dass sie für Ihr Unternehmen einen praktischen Nutzen haben. Eine Änderung, die aus Testergebnissen abgeleitet wurde, kann so kostspielig sein, dass es sich möglicherweise gar nicht erst lohnt, den Test durchzuführen.
5. Legen Sie den Fokus auf Seiten mit hohem Traffic
Zu Beginn sollten Sie Ihre Tests auf die Seiten Ihrer Website konzentrieren, die den meisten Traffic erhalten. Dazu zählen beispielsweise die Startseite, Kategorieseiten (PLPs) und Produktseiten (PDPs). Durch das höhere Besucheraufkommen auf diesen Seiten sammeln Sie schneller ausreichend Daten und bringen Ihre Tests zügiger zum Abschluss.
6. Begrenzen Sie die Anzahl der Varianten
Das gleichzeitige Testen mehrerer Varianten mag effizient erscheinen, erhöht jedoch das Risiko von falsch-positiven Ergebnissen. Wenn Sie Tests auf Seiten mit geringem Besucheraufkommen durchführen, ist es daher sinnvoll, mit weniger Varianten zu arbeiten. So vermeiden Sie, dass sich die Stichprobe auf zu viele Testgruppen verteilt und die Ergebnisse an Aussagekraft verlieren.
7. Stellen Sie Ihre Tests möglichst breit auf
Führen Sie nach Möglichkeit A/B-Tests in mehreren Ländern oder Marktsegmenten durch, um den Stichprobenumfang zu vergrößern.
Fazit: Von wagen Vermutungen zu konkretem Wachstum
Die Berechnung der richtigen Stichprobengröße für Ihre A/B-Tests ist der Schlüssel zu verlässlichen, statistisch signifikanten Ergebnissen. Und das Beste: Um Ihre Stichprobengröße zu ermitteln, müssen Sie heutzutage kein Mathegenie mehr sein. Nutzen Sie unseren MDE-Rechner für die Planungsphase Ihrer Tests und halten Sie sich an die Best Practices für Stichprobengröße und Testdauer. So stellen Sie sicher, dass Ihre A/B-Tests sowohl effektiv als auch zuverlässig sind.
Sind Sie bereit, das Rechnen hinter sich zu lassen und mit der Umsetzung zu beginnen?
Häufige Fragen zur Berechnung der Stichprobengröße bei A/B-Tests
Haben Sie noch Fragen zur Berechnung der Stichprobengröße? Hier finden Sie die Antworten, die Sie suchen.
Warum ist die Berechnung der Stichprobengröße bei A/B-Tests wichtig?
Die Berechnung der Stichprobengröße stellt sicher, dass Ihr Test über genügend Aussagekraft verfügt. Es sollte ein signifikanter Unterschied zwischen den Varianten festgestellt werden, ohne dabei Ressourcen zu verschwenden. Eine zu kleine Stichprobe kann zu falsch-negativen Ergebnissen führen, während eine zu große Stichprobe ineffizient ist oder unnötig viele Nutzer einbezieht.
Welchen Ansatz sollte ich zur Berechnung des Stichprobenumfangs verwenden?
In der Regel verwendet man eine Leistungsanalyse, welche die erwartete Effektgröße, das Konfidenzniveau (α) und die gewünschte Teststärke (1−β) berücksichtigt. Hilfsmittel wie Online-Rechner oder Statistiksoftware können dabei helfen; sie basieren je nach der gewählten Metrik auf einer binomialen oder einer normalen Näherung.
Wie bestimmt man die minimale Effektgröße (MDE) für einen A/B-Test?
Die MDE ist die kleinste Veränderung zwischen Ihrer Kontroll- und Ihrer Variantenversion, die Sie als praktisch signifikant erachten. Dieser Wert wird auf der Grundlage von Geschäftszielen, erwarteten Konversionsraten und der von Ihnen angestrebten Teststärke berechnet. In der Regel legen Sie fest, welcher Anstieg der Kennzahlen (z. B. Klickrate/CTR, Umsatz) die Einführung der neuen Variante rechtfertigen würde.
Über den Autor
Hubert Wassner
Hubert Wassner ist Chief Data Scientist bei AB Tasty, wo er seit über einem Jahrzehnt seine Erfahrung in Künstlicher Intelligenz und Maschinellem Lernen in die Welt der Experimente einbringt. Mit seinem fundierten akademischen Hintergrund in Computerwissenschaften ist Hubert der leitende Entwickler der ausgeklügelten statistischen Modelle, auf denen die AB Tasty-Plattform basiert. Damit trägt er dazu bei, dass Marken wichtige Entscheidungen mit vollstem Vertrauen treffen können.
Er schreibt zudem regelmäßig Beiträge für den AB Tasty-Blog. Hier liegt sein Fokus darauf, komplexe datenwissenschaftliche Konzepte wie die Bayes’sche Statistik oder prädiktive KI verständlich zu erklären und in praktische Strategien für digitales Wachstum zu verwandeln. Mit dem Ziel, die Kluft zwischen anspruchsvoller Technik und praktischer Geschäftsanwendung zu überbrücken, hilft Hubert Marken dabei, die technische Evolution des digitalen Zeitalters mit Klarheit, Präzision und einem Fokus auf menschenzentrierte Innovation zu meistern.
Von austauschbar zu attraktiv: E-Mail-Personalisierung, die konvertiert
Kate Feng
Die ungelesene E-Mail und das „beinahe passende“ Angebot
In diesen Zeiten, in denen neue E-Mails unsere Postfächer im Sekundentakt füllen, wird es zunehmend schwieriger, nicht nur Aufmerksamkeit zu gewinnen, sondern Menschen auch wirklich für den Inhalt einer E-Mail zu begeistern.
Zwischen E-Mail-Kampagnen, Newslettern und Social Media kennt jeder Marketer die Situation: Man investiert Tage in die Ausarbeitung einer vermeintlich außergewöhnlichen Kampagne und wird am Ende mit niedrigen Öffnungsraten oder sogar Abmeldungen konfrontiert.
Die größte Herausforderung bei der Entwicklung dynamischer E-Mail-Kampagnen liegt dabei in der Regel nicht im fehlenden Aufwand, sondern vielmehr in der fehlenden Aktualität. Klassische E-Mail-Personalisierung basiert nämlich oft auf vergangenen Käufen und trägen Segmenten.
Diese zeitverzögerten Faktoren führen dazu, dass Inhalte beim Eintreffen im Postfach häufig nicht mehr zur aktuellen Situation des Nutzers passen. Das Ergebnis sind Angebote, die zwar irgendwie passen, aber nicht wirklich überzeugen.
Dabei gibt es längst einen Weg, die Lücke zwischen dem Verhalten von gestern und den Bedürfnissen von heute zu schließen – Echtzeit-Personalisierung mit AdaptiveCX.
In diesem Blogbeitrag wollen wir Ihnen zeigen, wie Sie sich von statischen Segmenten lösen und mithilfe von Echtzeit-Sitzungsdaten eine E-Mail-Personalisierung umsetzen, die wirklich relevant ist und dadurch messbar besser konvertiert.
Altbewährte Methoden: Wo die traditionelle E-Mail-Personalisierung an ihre Grenzen stößt
Auch wenn die Vorzüge der Echtzeit-Personalisierung in E-Mail-Kampagnen unbestreitbar sind, sollte man die bewährten Tipps und Tricks des traditionellen E-Mail-Marketings nicht komplett außer Acht lassen.
Hier sehen Sie einige der klassischen Strategien für E-Mail-Kampagnen, die auch heute noch relevant sind:
Kaufverhalten und demografische Segmentierung
Eine klassische Strategie, bei der Nutzer anhand ihres bisherigen Kaufverhaltens und Merkmalen wie Alter oder Wohnort in Gruppen eingeteilt werden. Sie war revolutionär, da sie über das Einheitsmarketing hinausging, um relevantere Produktempfehlungen und Werbebotschaften zu liefern.
Kampagnen zur Nutzerreaktivierung
Inaktive Kunden proaktiv mit Nachrichten wie „Wir vermissen Sie!“ neu ansprechen. Diese Strategie zielt direkt auf die Kundenabwanderung ab und war ein entscheidender Schritt, um den Fokus auf die Kundenbindung statt nur auf Neukundengewinnung zu legen.
Zeitlich begrenzte Gutscheine und Rabatte
Die Nutzung von zeitlich begrenzten Angeboten, um ein Gefühl der Dringlichkeit zu erzeugen. Dieser klassische psychologische Reiz regt zum sofortigen Handeln an und ist äußerst wirksam, um zögerliche Käufer zum Kauf zu bewegen, indem er die Angst vor dem Verpassen einer Gelegenheit anspricht.
Visuelle Engagement-Taktiken
Durch den Einsatz von animierten GIFs und blinkenden Bildern wird in einem überfüllten digitalen Raum Aufmerksamkeit erregt. Dieser Ansatz macht Werbeaktionen dynamischer und einprägsamer, da sie sich vom Hintergrund abheben und den Blick des Nutzers auf die Kernbotschaften lenken.
Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten, diese ohnehin schon wirkungsvollen Strategien noch weiter zu verbessern, um nicht nur ansprechende E-Mails zu erstellen, sondern Nachrichten, die Nutzer auch tatsächlich zum Handeln bewegen.
Schwachstellen erkennen
Der erste Schritt zu wirkungsvolleren E-Mail-Kampagnen besteht darin, herauszufinden, wo konkreter Verbesserungsbedarf besteht. Genau hier zeigt sich die Schwäche veralteter Daten, die sich auf vergangenes Verhalten stützen – und nicht auf das, was ein Nutzer aktuell tut oder braucht.
Jemand, der beispielsweise letzten Monat Wanderschuhe gekauft hat, sucht heute vielleicht nach Laufschuhen. Anhand der Daten darüber, was ein Nutzer vor Monaten, Wochen oder sogar Tagen gekauft hat, lässt sich nicht sagen, wonach er heute sucht.
Anonyme Besucher gezielt ansprechen
Einer der größten Nachteile der herkömmlichen E-Mail-Personalisierung besteht darin, dass sie für die 90 % der unangemeldeten Besucher unbrauchbar ist. Ohne persönliche Daten lässt sich kaum gezielt Interesse wecken – und wenn sich Nutzer schließlich anmelden, ist der richtige Zeitpunkt, ihr Interesse zu wecken, oft bereits verpasst.
Keine generischen Kampagnen
Der beste Weg, die Hauptmotivation eines Käufers anzusprechen und letztendlich eine Conversion zu erzielen, besteht darin, genau das Interesse an dem Produkt zu wecken, das ihn aktuell interessiert.
Das bedeutet, dass Segmente wie „Interesse an Damenmode“ zu allgemein sind, um Nutzer erfolgreich zu einer Conversion zu bewegen. Dabei wird nicht zwischen Nutzern unterschieden, die nach einem Rabatt auf Kleider der letzten Saison suchen, und solchen, die nach neuen Luxushandtaschen Ausschau halten.
Das Ergebnis solcher generischen Massen-E-Mails, die sich als persönlich und attraktiv ausgeben, sind mangelnde Zielgruppenorientierung und verpasste Umsatzchancen.
Genau hier setzt AdaptiveCX an: Es hilft Ihnen, Ihre E-Mail-Personalisierung deutlich relevanter und ansprechender zu gestalten, sodass Nutzer eher auf Ihre Website zurückkehren und den Kaufprozess fortsetzen.
Der neue Ansatz: Kaufabsichten in Echtzeit erkennen
Es gibt einen einfachen Weg, um aus durchschnittlichen E-Mail-Kampagnen herausragende werden zu lassen: Personalisierung in Echtzeit.
AdaptiveCX ermöglicht es Marken, nicht nur zu erfassen, welche Daten sie sammeln, sondern vor allem auch wann, um zur richtigen Zeit darauf zu reagieren. Dank einer Technologie, die tausende Mikroverhaltensweisen während einer laufenden Sitzung analysiert, können Unternehmen die aktuelle Nutzerintention besser verstehen und Inhalte genau im richtigen Moment ausspielen – perfekt abgestimmt auf die tatsächlichen Interessen des Nutzers.
Was sind Echtzeit-Signale, die Kaufabsichten anzeigen?
Hier sind einige Beispiele dafür, wie Echtzeit-Intent-Signale wertvolle Informationen erfassen, die klassische E-Mail-Plattformen nicht erkennen können:
Zögern
Wenn ein Nutzer bei einem bestimmten Produktbild verweilt, signalisiert dies Interesse gepaart mit Unentschlossenheit – ein entscheidender Moment, um einzugreifen.
Produktvergleich
Das Wechseln zwischen mehreren Produktregisterkarten ist ein klassisches Anzeichen dafür, dass ein Nutzer verschiedene Optionen abwägt und nach dem besten Deal sucht.
Preissensibilität
Wer eine Kategorie sofort nach „Preis: niedrig bis hoch“ sortiert, ist ein preisbewusster Käufer, der für Rabatte empfänglich ist.
Hohe Kaufabsicht
Das Vergrößern von Produktdetails oder das wiederholte Betrachten eines Artikels sind deutliche Anzeichen dafür, dass ein Nutzer kurz davor steht, eine Kaufentscheidung zu treffen.
Affinität
Das Zeigen einer Vorliebe für eine bestimmte Farbe, Marke oder einen bestimmten Stil innerhalb einer Sitzung ermöglicht sofortige, relevante Produktempfehlungen.
Kontextbewusstsein
Zu erkennen, ob ein Nutzer mobil oder am Desktop unterwegs ist oder ob er über eine Suchmaschine oder Social Media kommt, ergänzt andere Verhaltenssignale um eine entscheidende zusätzliche Ebene.
Das Besondere an diesen Mikrosignalen ist, dass sie noch am selben Tag in aktuelle „Interaktionsprofile“ für den jeweiligen Nutzer umgewandelt können. Diese Vorgehensweise funktioniert zudem sowohl bei Bestandskunden als auch bei anonymen Besuchern.
Denken Sie daran: Die Steigerung der Kundenbindung durch E-Mail-Personalisierung hängt davon ab, wie sich der Nutzer heute in einer Live-Sitzung verhält – nicht gestern oder vor zwei Wochen.
Drei Möglichkeiten, Ihre E-Mails mit Echtzeitdaten noch attraktiver zu gestalten
Mit Echtzeitdaten lassen sich unscheinbare E-Mail-Kampagnen ganz mühelos in brilliante verwandeln.
Im Folgenden finden Sie nur ein paar Beispiele dafür, wie die Personalisierung von E-Mails dazu beitragen kann, Ihre Kampagne aus dem Durchschnitt ins Rampenlicht zu rücken:
Die hyperrelevante Warenkorbabbruch-Mail
Nutzer daran zu erinnern, dass sie etwas im Warenkorb zurückgelassen haben, ist eine bewährte Methode, um sie erneut auf Ihre Website zu holen.
Stellen Sie sich einen Nutzer vor, der eine hohe Preissensibilität zeigt, etwa weil er eine Gutschein-App genutzt oder Produkte nach Preis sortiert hat. Eine E-Mail, die gezielt auf günstigere Preise eingeht, zum Beispiel mit einem kleinen, einmalig einlösbaren Rabatt, kann genau den notwendigen Anstoß geben, zurückzukehren.
Als Beispiel:
Durchschnittlich: „Sie haben etwas in Ihrem Warenkorb vergessen!“ (enthält das Produkt).
Attraktiver (mit AdaptiveCX): Der E-Mail-Trigger erkennt nicht nur, was im Warenkorb lag, sondern auch, warum der Kauf möglicherweise abgebrochen wurde – „Verpassen Sie nicht diesen einmaligen Rabatt auf Ihren Warenkorb!“ (enthält den Rabatt)
Die „Wir haben Ihre Gedanken gelesen“-Folge-E-Mail
In unserer schnelllebigen Welt entdecken Nutzer oft Produkte, die ihnen gefallen – werden jedoch abgelenkt, bevor sie den Kauf abschließen. Eine wirkungsvolle Maßnahme ist es daher, sie gezielt an das zu erinnern, was sie sich angesehen haben.
Ein Beispiel: Eine Kundin hat sich vielleicht drei verschiedene schwarze Kleider angesehen, aber keines davon in den Warenkorb gelegt. Die Betreffzeile der Folge-E-Mail könnte etwa lauten: „Noch auf der Suche nach dem perfekten schwarzen Kleid?“, wobei der Inhalt genau diese drei Kleider sowie eine Empfehlung für „ähnliche Modelle“ enthalten könnte.
Ein weiteres Beispiel: Jemand sucht nach Flügen nach Paris für bestimmte Daten, schließt die Buchung jedoch nicht ab. Eine solche „Gedankenleser“-E-Mail könnte im Anschluss einen aktuellen Preisrückgang genau für diese Strecke hervorheben und so gezielt Aufmerksamkeit erzeugen.
Konkretes Beispiel für die E-Mail:
Durchschnittlich: Eine typische E-Mail mit dem Titel „Top-Empfehlungen für Sie“, die 24 Stunden nach dem Besuch der Website versendet wird.
Attraktiver (mit AdaptiveCX): Eine E-Mail, die wenige Minuten nach Ende einer Sitzung versendet wird und die tatsächliche Absicht des Nutzers aus eben dieser Sitzung widerspiegelt.
Die intelligente „Wieder lieferbar”-Benachrichtigung
Nichts ist frustrierender, als das gewünschte Produkt zu finden, nur um dann feststellen zu müssen, dass es nicht verfügbar ist. Hier können E-Mail-Benachrichtigungen, die ehemalige Besucher daran erinnern, dass ein Produkt, das sie sich zuvor angesehen haben, nun wieder verfügbar ist, Wunder bei der Konversionsrate bewirken.
Als Beispiel:
Durchschnittlich: Eine einfache Benachrichtigung, dass ein Artikel wieder vorrätig ist.
Attraktiver (mit AdaptiveCX): Die E-Mail speichert Details wie beispielsweise, wie oft sich der Nutzer das jeweilige Produkt angesehen hat, welche Bilder er vergrößert hat und vieles mehr.
Mit AdaptiveCX können diese Nutzer in eine Prioritätswarteschlange aufgenommen werden, um die Benachrichtigung vor anderen Kunden zu erhalten. Dieses Gefühl der Dringlichkeit kann ein Gefühl der Exklusivität vermitteln, das sie dazu motiviert, sich schnell zu entscheiden.
Fazit: Hören Sie auf, Vorhersagen zu treffen, und fangen Sie an, zu adaptieren
Die Zukunft des E-Mail-Marketings liegt nicht darin, bessere Prognosen auf Basis statischer Daten zu treffen, sondern darin, genau hinzusehen, um zu erkennen, was Ihre Kunden Ihnen in diesem Moment durch ihr Verhalten signalisieren – und sich in Echtzeit darauf einzustellen.
Indem Sie die Absichten Ihrer Kunden in Echtzeit und während der laufenden Sitzung in Ihre E-Mail-Strategie einbinden, können Sie sich von durchschnittlichen, schnell vergessenen Nachrichten lösen und stattdessen attraktive, unwiderstehliche Angebote schaffen, die sofortige Conversions und langfristige Kundenbindung fördern.
Sind Sie bereit für intelligentere Strategien zur E-Mail-Personalisierung, die Ihre Konversionsraten von durchschnittlich auf herausragend steigen lassen?
Haben Sie noch Fragen zur E-Mail-Personalisierung? Hier finden Sie die Antworten, die Sie suchen.
Was versteht man unter E-Mail-Personalisierung?
Unter E-Mail-Personalisierung versteht man die Praxis, E-Mails entsprechend den persönlichen Vorlieben des jeweiligen Empfängers individuell anzupassen. Anstelle von generischen Nachrichten bieten personalisierte E-Mails relevante Empfehlungen oder maßgeschneiderte Angebote.
Inwiefern verbessert die Echtzeit-Personalisierung E-Mail-Kampagnen?
Echtzeit-Personalisierung macht E-Mail-Kampagnen wirkungsvoller, indem sie Daten genau aus dem Moment nutzt, in dem eine E-Mail geöffnet wird. So lassen sich Inhalte erstellen, die stets aktuell sind und genau zur Situation des Nutzers passen – was sowohl die Interaktion als auch die Conversions spürbar verbessert.
Welche Daten werden für die Personalisierung von E-Mails verwendet?
Bei der E-Mail-Personalisierung werden Daten wie Namen, Kaufhistorie, Surfverhalten und Interaktionsmuster herangezogen. Zu den zusätzlichen, fortgeschrittenen Strategien können auch der geografische Standort, persönliche Präferenzen und Vorhersagen gehören, um die Relevanz der Inhalte noch weiter zu verbessern.
Über den Autor
Kate Feng
Kate Feng hat einen Abschluss in internationalen Wirtschaftswissenschaften von der SKEMA Business School, wo sie ihre Abschlussarbeit mit dem Titel „Personalisierung nach Prinzipien: Ethische KI-Strategien in der Werbung“ verfasste. Im Mittelpunkt ihrer Forschung stand die Frage, wie Marken Personalisierung verantwortungsbewusst einsetzen können – unter Berücksichtigung eines Gleichgewichts zwischen Performance, Verbrauchervertrauen und ethischen KI-Rahmenbedingungen. Seit 2024 ist sie als Growth Marketerin und Kreativstrategin im Team von AB Tasty tätig. Angetrieben von der Verbindung ihres Hintergrunds in International Business und Kunst schlägt Kate gerne eine Brücke zwischen Kreativität und strategischem Denken. Darüber hinaus verfügt Kate über Erfahrung in der Entwicklung eines eigenen Unternehmens, ihrer eigenen Modemarke namens KATE FENG PARIS – was ihre Kompetenzen in den Bereichen Marketing, Personalisierung und International Business weiter unterstreicht. Kate schreibt regelmäßig Beiträge für unseren Blog, um ihr Wissen über Growth Marketing und Personalisierung mit unseren Lesern zu teilen.
Wie erfolgreiche CRO-Profis kreative Ideen entwickeln – mit Richard Joe
Stephanie Safdie
Möchten Sie frische, kreative Ideen in Ihre CRO-Strategie einbringen, wissen aber nicht, wo Sie anfangen sollen?
Richard Joe berichtet in diesem Artikel, wie er die Conversion-Rate-Optimierung (CRO) für sich entdeckt hat. Er stellt praktische Tipps für Marketingfachleute vor, damit sie ihre Konversionsraten steigern können. Und er gibt einen Ausblick auf die Zukunft von CRO und A/B-Tests.
Richard Joe arbeitet derzeit als Experiment Lead bei Yoghurt Digital. Er begeistert sich für CRO und ist fasziniert von den vielfältigen Möglichkeiten, zielgerichtete Optimierungsansätze zu entwickeln, die einen spürbaren Einfluss auf den Geschäftserfolg haben. Richard ist außerdem Moderator des Podcasts „Experiment Nation“. Mit mehr als 10.000 Abonnenten auf YouTube hat sich dieser zu einer globalen Community von CROs entwickelt, die sich über neue, innovative Perspektiven auf diesem Gebiet austauschen. Darüber hinaus hat er mehrere Jahre lang Erfahrungen in einer Vielzahl von Branchen gesammelt, darunter E-Commerce, Immobilien und Gesundheitswesen. Sein Hintergrund in den Bereichen SEO, Paid Search und Webentwicklung hat sein umfassendes CRO-Fachwissen geprägt.
Richard hat sich mit John Hughes, dem Head of Marketing von AB Tasty und Moderator des Podcasts „The 1000 Experiments“, unterhalten: über seine umfangreiche CRO-Erfahrung auf verschiedenen Plattformen und die Zukunft dieser Disziplin. Außerdem sprach er darüber, wie Marketing-Experimente menschlicher und für alle zugänglicher gestaltet werden können.
Im Folgenden sind die wichtigsten Punkte ihres Gesprächs zusammengefasst.
Jeder kann in die CRO einsteigen
Selbst wenn Sie noch nie etwas von Conversion-Rate-Optimierung (CRO) gehört haben, wird Richard Joe Ihnen zeigen, dass es möglich ist, ohne Vorkenntnisse auf dem Gebiet einzusteigen und sich weiterzuentwickeln.
Bis 2016 hatte Richard noch nie von dem Begriff „CRO“ gehört. Er stolperte zum ersten Mal in einem Social-Media-Post eines Bekannten darüber, der im E-Commerce im Affiliate-Marketing tätig war.
Obwohl er im Marketing und in der Webentwicklung gearbeitet hatte, wusste Richard nichts über A/B Testing. Demzufolge war er neugierig, mehr darüber zu erfahren. Schließlich war er bereits in einer Branche tätig, in der seine Kunden Split-Tests durchführten.
Danach wechselte Richard in ein allgemeines Marketing-Team und verfolgte dieses Interesse weiter. In seinen Rollen im Bereich SEO und Paid Ads experimentierte er mit einfachen Anpassungen, etwa mit einer anderen Schriftart für CTA-Buttons, neuen Headlines oder alternativen Bildern. Das weckte seine Neugier noch stärker und brachte ihn dazu, sich für CRO nicht nur aus geschäftlicher Perspektive zu interessieren, sondern vor allem für den kreativen Aspekt: aus einer Idee eine konkrete, messbare Veränderung zu machen.
Genau hier zeigte sich Richards neugierige, psychologisch geprägte Seite: Ihn faszinierte, wie aus kreativen Ideen vielschichtige Nutzererlebnisse entstehen können – und wie diese wiederum neue Daten, statistische Erkenntnisse und konkrete Optimierungsansätze liefern.
5 Grundsätze, mit denen Marketing-Teams ihre Konversionsraten erhöhen können
In unserem Gespräch mit Richard haben wir wirkungsvolle Ansätze kennengelernt, wie sich mit kreativen Hypothesen effektive CRO für alle Branchen entwickeln lassen.
Hier sind die 5 Grundsätze, die alle Marketing-Fachleute beherzigen sollten:
1. Testen, ausprobieren, dazulernen
In unserem Podcast betonte Richard, wie wichtig es ist, nach den ersten Rückschlägen nicht aufzugeben.
Erfolgreiche Teams, nachhaltiges Wachstum und greifbare Ergebnisse lassen sich oft erst nach völlig überraschenden Experimenten erzielen.
Indem Sie mutig neue Hypothesen ausprobieren und testen, können Sie Ihre Marke einen entscheidenden Schritt weiterbringen – hin zu noch mutigeren Maßnahmen und echten Smart-Wins.
2. Warum Marketing-Know-how in der CRO hilft
Richard, der selbst mehrere Jahre im Marketing tätig war, berichtete, wie CRO die Stärken eines Marketing-Teams positiv beeinflussen kann, um Fortschritte zu erzielen.
Ein CRO-Manager optimiert die Performance einer Website. Dies kann dazu beitragen, dass Ihr Marketing-Team intern stärker wahrgenommen wird.
CRO-Manager finden oft Inspiration in bereits bestehenden, erfolgreichen Websites und entwickeln so innovative Wege, um die Besucherzahlen zu erhöhen und das Interesse der Zielgruppe gezielt zu steigern.
3. Haben Sie keine Angst vor KI
KI verändert die Art, wie Teams Marketing-Content testen und personalisieren. Es ist daher wichtiger denn je, KI-Tools auszuprobieren.
Der Einsatz künstlicher Intelligenz in Experience Optimization Platforms (EOPs) kann sich als äußerst vorteilhaft erweisen. Mit Tools wie Evi AI lassen sich Kunden nach ihren emotionalen Bedürfnissen einordnen, um das Einkaufserlebnis gezielt darauf abzustimmen.
Wenn Sie KI in Ihren Prozessen berücksichtigen, kann Ihre Marke neue Wachstumschancen nutzen und ambitionierte Ziele erreichen.
4. Finden Sie unterhaltsame Wege, um Aufmerksamkeit zu erzeugen
Trotz seines persönlichen Interesses an CRO wurde Richard klar, dass möglicherweise nicht jeder genauso begeistert davon ist, Konversionsraten zu steigern
Um dem entgegenzuwirken, entwickelte Richard einige dynamische Ansätze, mit denen er mehr Menschen stärker für die Testing-Community gewinnen konnte. Dazu gehören interaktive Formate, etwa Abstimmungen darüber, welche Testvariante gewonnen hat.
So entstand bei den Menschen eine persönliche Verbindung zu CRO-Strategien – und zugleich ein stärkeres Interesse daran, aktiv mitzuwirken. Da alle in neue Tests und Experimente einbezogen wurden, ergaben sich außerdem neue Chancen für potenzielle Partnerschaften.
Weitere Möglichkeiten, den Nutzen von CRO und Experimentation für ein Unternehmen sichtbar zu machen, sind:
Halbstündige Talkrunden
Nutzen Sie die Gelegenheit, um neue Entwicklungen in Ihrem Umfeld zu entdecken – was gut funktioniert hat und was weniger erfolgreich war, aber vielleicht einen neuen Impuls gegeben hat.
Spielerische Tests
Teilen Sie mit anderen die Kontrollversion und die Variation, und starten Sie eine Umfrage, in der alle Beteiligten darüber abstimmen können, welche Variante gewinnt.
Mit kreativen Mitteln Aufmerksamkeit gewinnen
Jegliche Maßnahme, um das Interesse durch unterhaltsame Aktivitäten oder Diskussionen zu wecken, trägt dazu bei, dass CRO weniger wie eine rein analytische Aufgabe und mehr wie eine kreative Brainstorming-Sitzung wirkt.
5. Betrachten Sie Fehlschläge als eine Chance für Wachstum
Ein gesunder Realismus hilft Ihnen dabei, die Dinge ins rechte Licht zu rücken.
Aufgrund der Natur von Tests ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass nicht immer alles nach Plan verläuft. Das ist vergleichbar mit einer Prüfung. Selbst wenn Sie gut vorbereitet sind, wissen Sie erst nach Erhalt der endgültigen Ergebnisse, wie Sie abgeschnitten haben.
Die Erkenntnis, dass manche Tests einfach nur ein Probelauf sind, gibt Ihnen das Selbstvertrauen, bei Ihrem nächsten Versuch noch etwas mutiger zu sein.
Nicht alle Tests sind ein Erfolg. Aber jeder Test bringt Sie der nächsten mutigen Idee einen Schritt näher – vielleicht genau der Idee, die den entscheidenden Unterschied macht.
Die Zukunft der CRO: Experimentation mit KI
Die Zukunft experimenteller Ansätze ist im Wandel begriffen. Dies gilt insbesondere angesichts des technologischen Fortschritts durch den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI).
Jeder kann – und sollte – sich mit der Welt der KI beschäftigen. Auch ohne Expertenwissen kann schon das Ausprobieren einfacher Plattformen den Blick für neue Möglichkeiten öffnen. Wer hier nicht offen bleibt, riskiert, dass die eigene Marke an Wettbewerbsfähigkeit verliert.
Der große KI-Hype mag in der Experimentation-Community inzwischen etwas abgeklungen sein. Dennoch bleibt es wichtig, individuelle Wege zu finden, wie KI den Fortschritt Ihrer Marke gezielt unterstützen kann.
Fazit: Wie Sie CRO erfolgreich vorantreiben
Der Weg zu erfolgreicher Conversion Rate Optimization verläuft nicht immer geradlinig. Doch wer bereit ist, aus Rückschlägen zu lernen, kann daraus neue, ambitionierte und kreative Ideen entwickeln.
Gemeinsam können wir neue Wege für nachhaltige Optimierung eröffnen – mit Fortschritten, die Sie vorher vielleicht nicht für möglich gehalten hätten.
Ein CRO (Conversion Rate Optimization Manager) ist ein Spezialist für die Verbesserung der Online-Präsenz eines Unternehmens – oft mit dem Ziel, die Konversionsraten und die langfristige Markentreue zu steigern. Dazu gehört die Analyse und Optimierung von Websites, Landingpages, E-Mail-Kampagnen und vielem mehr.
Wie kann ich eine Karriere in der CRO starten?
Jeder kann mit CRO beginnen, auch mit wenigen Vorkenntnissen. Solange Sie daran interessiert sind, Ihre Kunden besser kennenzulernen und in die Welt der A/B-Tests einzutauchen, können Sie ein erfolgreicher CRO-Manager werden.
Um erste Erfahrungen mit dem CRO-Management zu sammeln, können Sie Ihren Conversion-Trichter analysieren, die Funktionsweise von Heatmaps verstehen, Session-Replays nutzen, Website-Analyse erlernen und Ihre Call-to-Actions (CTAs) optimieren.
Was ist der Unterschied zwischen einem CRO- und einem SEO-Manager?
Suchmaschinenoptimierung (SEO) zielt darauf ab, den organischen Traffic Ihrer Website zu steigern, indem die Suchintentionen der Nutzer erfüllt werden. Die Conversion-Rate-Optimierung (CRO) bezieht sich darauf, die Leistungskennzahlen Ihrer Website zu analysieren und diese Informationen zu nutzen, um Umsatz und Konversionsraten zu steigern.
Feedbasierte Kreativideen: Wie führende CRO-Experten denken – mit Richard Joe
Stephanie Safdie
Möchten Sie feedbasierte, Kreativideen in Ihre CRO-Strategie einfließen lassen – wissen aber nicht genau, wo Sie ansetzen sollen?
Richard Joe berichtet Ihnen von seinem ganz persönlichen Werdegang, teilt praktische Erkenntnisse, von denen alle Marketingfachleute profitieren können, um ihre Konversionsraten zu steigern, und gibt einen Ausblick auf die Zukunft von CRO und A/B-Tests.
Richard Joe arbeitet derzeit als Experiment Lead bei Yoghurt Digital. Er begeistert sich für CRO und ist fasziniert von den vielfältigen Möglichkeiten, zielgerichtete, Kreativideen zu entwickeln, die einen spürbaren Einfluss auf den Geschäftserfolg haben. Richard ist außerdem Moderator des Podcasts „Experiment Nation“. Mit mehr als 10.000 Abonnenten auf YouTube hat sich dieser zu einer globalen Community von CROs entwickelt, die neue, innovative Perspektiven auf diesem Gebiet austauschen. Darüber hinaus hat er mehrere Jahre lang Erfahrungen in einer Vielzahl von Branchen gesammelt, darunter E-Commerce, Immobilien und Gesundheitswesen. Sein Hintergrund in den Bereichen SEO, Paid Search und Webentwicklung hat sein umfassendes CRO-Fachwissen geprägt.
Richard hat sich mit John Hughes, dem Marketingleiter von AB Tasty und Moderator des Podcasts „The 1000 Experiments“, über seine umfangreiche Erfahrung im Bereich CRO auf verschiedenen Plattformen, die Zukunft des Feldes sowie darüber unterhalten, wie Marketingexperimente menschlicher und für alle zugänglicher gestaltet werden können.
Im Folgenden sind die wichtigsten Punkte ihres Gesprächs zusammengefasst.
Jeder kann in die CRO einsteigen
Selbst wenn Sie noch nie etwas von Conversion-Rate-Optimierung (CRO) gehört haben, wird Richard Joe Ihnen zeigen, dass es durchaus möglich ist, sich ohne Vorkenntnisse auf dem Gebiet zu versuchen – sowie auch durchzusetzen.
Richard hatte bis 2016 noch nie von dem Begriff „CRO“ gehört und stieß zum ersten Mal darauf, als er über einen Social-Media-Post eines Bekannten stolperte, der im E-Commerce-Bereich im Affiliate-Marketing tätig war.
Obwohl er im Marketing und in der Webentwicklung gearbeitet hatte, wusste Richard nicht einmal, was A/B-Tests waren, und war demzufolge neugierig, mehr darüber zu erfahren – schließlich war er bereits in einer Branche tätig, in der seine Klienten Split-Tests durchführten.
Danach wechselte Richard in ein generelles Marketingteam und vertiefte sein Interesse in dem Bereich, indem er während seiner Tätigkeit in den Bereichen SEO und Paid Ads mit einfachen Dingen experimentierte – beispielsweise mit der Änderung der Schriftart bei CTA-Buttons, Überschriften und Bildern. Dies schürte seine Neugierde weiter und weckte sein Interesse an CRO, nicht nur aus rein geschäftlicher Sicht, sondern vor allem aufgrund des Aspekts, mit einer kreativen Idee konkrete Veränderungen zu bewirken.
Indem er die neugierigeren, psychologischen Aspekte seines Denkens zum Vorschein brachte, wuchs Richards Interesse daran, wie kreative Ideen zu multidimensionalen Momenten werden können, die neue Analysen, Statistiken und praktische Erkenntnisse liefern.
5 Grundsätze, mit denen Marketer ihre Konversionsraten erhöhen können.
In unserem Gespräch mit Richard haben wir einige der besten Ansätze kennengelernt, wie man mit feedbasierten Kreativideen effektive CRO für jegliche Branche entwickeln kann.
Hier sind die 5 Grundsätze, die wir in unserem Gespräch mit Richard gelernt haben und die jeder Marketingfachmann beherzigen sollte:
1. Hören Sie nicht auf zu testen, auszuprobieren und zu lernen
In unserem Podcast betonte Richard, wie wichtig es ist, nach den ersten Rückschlägen nicht aufzugeben.
Erfolgreiche Teams, nachhaltiges Wachstum und greifbare Ergebnisse lassen sich oft erst nach völlig überraschenden Experimenten erzielen.
Indem Sie den Mut aufbringen, neue Optimierungsideen auszuprobieren und zu testen, können Sie Ihre Marke einen entscheidenden Schritt weiterbringen – hin zu noch mutigeren Maßnahmen und echten Smart-Wins.
2. Digitales Marketing ist vorteilhaft für die CRO
Richard, der selbst mehrere Jahre im Marketing tätig war, berichtete, wie die CRO die Stärken eines Marketingteams nutzen kann, um Fortschritte zu erzielen.
Ein CRO-Manager ist eine spezielle Position, die sich der Performance-Optimierung Ihrer Website widmet. Dies kann dazu beitragen, dass Ihr Marketingteam stärker wahrgenommen wird.
Oft inspiriert von bereits bestehenden, erfolgreichen Webseiten, können CROs innovative Wege finden, um großartige Besucherzahlen zu generieren. Dies kann dazu beitragen, neue Wege zu entwickeln, um das Interesse der Zielgruppe zu wecken.
3. Haben Sie keine Angst vor KI
KI erobert die Optimierungsbranche weiterhin im Sturm. Das bedeutet, dass es wichtiger denn je ist, mutig beim Experimentieren mit KI zu sein.
Der Einsatz künstlicher Intelligenz in Experience Optimization Platforms (EOPs) kann sich als äußerst vorteilhaft erweisen. Tools wie Evi AI können dabei helfen, Kunden anhand ihrer emotionalen Bedürfnisse zu profilieren und das Einkaufserlebnis entsprechend personalisieren.
Ihre Marke hat die Möglichkeit, neue Wachstumsschübe zu generieren und ehrgeizige Ziele zu erreichen, wenn Sie KI mit einbeziehen.
4. Finden Sie unterhaltsamen Wege, um Aufmerksamkeit zu erregen
Trotz seines persönlichen Interesses an CRO wurde Richard klar, dass möglicherweise nicht jeder genauso begeistert davon ist, Konversionsraten zu steigern.
Um dem zu begegnen, entwickelte Richard einige kreative Ideen, mit denen er Menschen für die Test-Community gewinnen konnte. Dazu gehören unterhaltsame Aktionen wie eine Abstimmung darüber, welcher der Tests am besten abgeschnitten haben könnte.
Dies hilft Menschen, eine persönlichere Verbindung zu CRO-Strategien aufzubauen und sich stärker mit dem Thema zu identifizieren. Außerdem entstehen so neue Möglichkeiten für potenzielle Partnerschaften, indem alle in neue Tests und Experimente einbezogen werden.
Weitere Möglichkeiten, mit denen Sie aufzeigen können, wie CRO und Marketingexperimente einem Unternehmen zugutekommen, sind unter anderem:
Halbstündige Talkrunden
Nutzen Sie die Gelegenheit, um neue Entwicklungen in Ihrem Umfeld zu entdecken – was gut funktioniert hat, sowie genauso, was weniger erfolgreich war, aber vielleicht einen neuen Impuls gegeben hat.
Spielerische Tests
Teilen Sie mit anderen Kontrolle und Variation, und erstellen Sie eine Umfrage, in welcher man darüber abstimmen kann, welche Variante am Ende gewonnen hat.
Mit kreativen Mitteln Aufmerksamkeit gewinnen
Jegliche Maßnahme, um das Interesse durch unterhaltsame Aktivitäten oder Diskussionen zu wecken, trägt dazu bei, dass CRO weniger wie eine rein analytische Aufgabe und mehr wie eine kreative Brainstorming-Sitzung wirkt.
5. Betrachten Sie Fehlschläge als eine Chance für Wachstum
Ein gesunder Realismus hilft Ihnen dabei, die Dinge ins rechte Licht zu rücken.
Aufgrund der Natur von Tests ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass nicht immer alles nach Plan verläuft. Das ist vergleichbar mit einer Prüfung. Selbst wenn Sie gut vorbereitet sind, wissen Sie erst nach Erhalt der endgültigen Ergebnisse, wie Sie abgeschnitten haben.
Die Erkenntnis, dass manche Tests einfach nur ein Probelauf sind, gibt Ihnen das Selbstvertrauen, bei Ihrem nächsten Versuch noch etwas mutiger zu sein.
Nicht alle Tests sind ein Erfolg. Aber jeder Test bringt Sie einen Schritt näher an Ihre nächste bahnbrechende Idee.
Die Zukunft von CRO: KI-Experimente
Die Zukunft experimenteller Ansätze ist im Wandel begriffen. Dies gilt insbesondere angesichts des technologischen Fortschritts durch den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI).
Jeder kann und sollte einen Blick in die Welt von KI werfen. Selbst wenn Sie kein Experte sind, kann das Herumprobieren mit einfachen Anwendungen Ihnen die Augen für neue Möglichkeiten öffnen. Wenn Sie nicht offen dafür sind, könnte dies allerdings zu Lasten des Wettbewerbsvorteils Ihrer Marke gehen.
Der Hype um KI mag in der Test-Community zwar vorbei sein. Dennoch ist es nach wie vor wichtig, eigene Wege zu finden, wie KI zum Erfolg Ihrer Marke beitragen kann.
Fazit: Die Realität einer Karriere als CRO
Der Weg zum erfolgreichen CRO verläuft nicht immer geradlinig. Doch wenn Sie bereit sind, aus Fehlern zu lernen, können Sie auch ambitionierte Kreativideen erfolgreich voranbringen.
Gemeinsam können wir einen neuen Weg einschlagen, der zu einer phänomenalen Verbesserung führt, wie Sie sie sich nie hätten vorstellen können.
Ein CRO (Conversion Rate Optimization Manager) ist ein Spezialist für die Verbesserung der Online-Präsenz eines Unternehmens – oft mit dem Ziel, die Konversionsraten und die langfristige Markentreue zu steigern. Dazu gehört die Analyse und Optimierung von Websites, Landingpages, E-Mail-Kampagnen und vielem mehr.
Wie kann ich eine Karriere in der CRO starten?
Jeder kann mit CRO beginnen, selbst mit nur geringen Vorkenntnissen. Solange Sie daran interessiert sind, Ihre Kunden besser kennenzulernen und in die Welt der A/B-Tests einzutauchen, können Sie ein sehr erfolgreicher CRO-Manager werden.
Kleine Schritte, die Sie unternehmen können, um erste Erfahrungen mit dem CRO-Management zu sammeln, sind die Analyse Ihres Conversion-Trichters, das Verstehen der Funktionsweise von Heatmaps, die Nutzung von Session-Replays, das Erlernen der Website-Analyse und die Optimierung Ihrer Call-to-Actions (CTAs).
Was ist der Unterschied zwischen einem CRO- und einem SEO-Manager?
Während Suchmaschinenoptimierung (SEO) darauf abzielt, den organischen Traffic Ihrer Website zu steigern, indem die Suchintentionen der Nutzer erfüllt werden, bezieht sich die Conversion-Rate-Optimierung (CRO) darauf, die Leistungskennzahlen Ihrer Website zu analysieren und diese Informationen u nutzen, um Umsatz und Konversionsraten zu steigern.
9 KI-Funktionen für digitale Teams: Testen, Lernen und Wachsen
AB Tasty
Testen muss sich nicht wie Rätselraten anfühlen.
Was wäre, wenn Sie Ihre Vision beschreiben und beobachten könnten, wie sie zum Leben erwacht? Was wäre, wenn Sie die Emotionen Ihrer Besucher so einfach wie ein 30-Sekunden-Scan verstehen könnten? Was wäre, wenn Ihre Berichte Ihnen nicht nur sagen könnten, was passiert ist, sondern auch, warum es wichtig ist?
Hier kommt die KI ins Spiel – nicht um Ihre Kreativität zu ersetzen, sondern um sie zu verstärken.
Bei AB Tasty haben wir KI-Tools entwickelt, die so funktionieren, wie Teams tatsächlich denken: neugierig, kollaborativ und immer in Bewegung. Hier sind neun Funktionen, die Ihnen dabei helfen, mutiger zu testen, schneller zu lernen und sich intensiver mit den Menschen zu verbinden, die am wichtigsten sind.
Einblick: Wenn Sie bereits Kunde von AB Tasty sind, haben Sie bereits Zugang zu einigen unserer beliebtesten KI-Funktionen! Aber hören Sie noch nicht auf zu scrollen, es gibt noch mehr zu entdecken.
1. Visueller Editor Copilot: Ihre Vision, die Kreation unserer KI
Der Visual Editor Copilot setzt Ihre Ideen in die Realität um, ohne dass Sie endlos klicken müssen. Beschreiben Sie einfach, was Sie wollen – „machen Sie die Schaltfläche grün“, „fügen Sie eine Einblendungsanimation hinzu“ oder „verschieben Sie die CTA oberhalb der Falz“ – und sehen Sie zu, wie unsere KI Ihre Vision zum Leben erweckt.
Sie müssen sich nicht mehr mit Code herumschlagen oder durch Menüs wühlen. Ihre Kreativität führt. Unsere KI folgt Ihnen.
2. EmotionenAI Einsicht: Erkunden Sie 10 emotionale Profile
EmotionsAI Insights gibt Ihnen einen kostenlosen Einblick in 10 emotionale Profile, die zeigen, was Ihre Besucher tatsächlich fühlen. Nicht nur, was sie anklicken – was sie bewegt.
Erkennen Sie die verpassten Chancen, die sich im Verborgenen abspielen. Verstehen Sie die emotionalen Faktoren, die Besucher in Käufer verwandeln. Das ist Personalisierung, die über die demografischen Daten hinausgeht und herausfindet, was Menschen wirklich wollen.
3. Engagement-Ebenen: Segmentieren Sie den Verkehr nach Affinität und Engagement
Unsere Segmentierung auf Engagement-Ebene nutzt KI, um Besucher auf der Grundlage der Art und Weise, wie sie sich mit Ihrer Website verbinden, zu gruppieren. Neue Besucher erhalten die Begrüßung, die sie verdienen. Wiederkehrende Kunden erhalten die Anerkennung, die sie verdient haben.
Es ist eine sinnvolle Segmentierung des Datenverkehrs – Menschen werden nach ihrer Affinität gruppiert, nicht nur nach ihren Eigenschaften.
4. EmotionsAI: Die Zukunft der Personalisierung
EmotionsAI ist Personalisierung mit emotionaler Klarheit. In nur 30 Sekunden können Sie erkennen, was Ihre Besucher auf einer tieferen Ebene antreibt. Verwandeln Sie diese Erkenntnisse in gezielte Zielgruppen und datengesteuerte Verkäufe.
Ihre Besucher haben einzigartige Bedürfnisse und Erwartungen. Jetzt können Sie sie dort abholen, wo sie sind – emotional und praktisch.
5. Empfehlungen und Merchandising
Empfehlungen und Merchandising verwandeln den richtigen Moment in neuen Umsatz. Unsere KI findet die perfekten Gelegenheiten, um Besucher zu inspirieren – ob es sich um ein ergänzendes Produkt oder ein sinnvolles Upgrade handelt.
Sie behalten die Kontrolle über Ihre Strategie. KI beschleunigt die Leistung. Und das Ergebnis? Ein ansprechendes Erlebnis, das zu einem höheren durchschnittlichen Bestellwert führt.
6. Inhaltliches Interesse: Kein Kampf mehr um die Verbindung
KI für die Einbindung von Inhalten identifiziert gemeinsame Interessen Ihrer Besucher auf der Grundlage ihres Surfverhaltens – Schlüsselwörter, Inhalte, Produkte. Schaffen Sie Erlebnisse, die sich persönlich anfühlen, weil sie es tatsächlich sind.
Es geht nicht darum, Inhalte zu pushen. Es geht darum, die bereits bestehenden Verbindungen zu finden und sie zu stärken.
7. Copilot melden: Treffen Sie Ihren persönlichen Assistenten für die Berichterstattung
Report Copilot ist Ihr persönlicher Assistent für die Auswertung von Daten. Er hebt gewinnbringende Varianten hervor und schlüsselt auf, warum sie zu Transaktionen geführt haben – damit Sie sich bei Ihrem nächsten Schritt sicher fühlen können.
Sie müssen nicht mehr auf Diagramme starren und sich fragen, was sie bedeuten. Sie erhalten klare Erkenntnisse, die Sie weiterbringen.
8. Sie versinken im Feedback? Der Feedback-Analyse-Copilot spart Ihnen Zeit
Feedback-Analyse Copilot nimmt Ihnen die Arbeit bei NPS- und CSAT-Kampagnen ab. Unsere KI analysiert die Antworten direkt in Ihren Berichten und identifiziert sofort die wichtigsten Themen und Stimmungstrends.
Große Mengen an Feedback? Kein Problem. Holen Sie sich die Erkenntnisse, die Sie brauchen, ohne die manuelle Arbeit, die Sie ausbremst.
9. Fällt es Ihnen schwer, die perfekte Hypothese für Ihre Experimente zu finden?
Hypothesis Copilot hilft Ihnen bei der Entwicklung von Experimenten, die gut beginnen. Klare Ziele, umfassendere Erkenntnisse, bessere Struktur – denn jeder gute Test beginnt mit einer felsenfesten Hypothese.
Kein Kampf mehr mit dem „Was wäre wenn“ – beginnen Sie mit dem Testen mit Zuversicht.
KI, die die menschliche Kreativität steigert
Das sind nicht nur Funktionen – das sind Ihre Teamkollegen. KI, die versteht, wie Teams wirklich arbeiten: mit Neugier, Zusammenarbeit und dem Mut, etwas Neues auszuprobieren.
Jedes Tool, das wir entwickeln, stellt die gleiche Frage: Wie können wir Ihnen helfen, mehr zu erreichen?
Ganz gleich, ob Sie Ihr erstes oder Ihr tausendstes Experiment durchführen, diese KI-Funktionen holen Sie dort ab, wo Sie stehen, und helfen Ihnen, Ihr Ziel zu erreichen. Denn die beste Optimierung entsteht, wenn menschliche Erkenntnisse auf intelligente Tools treffen.
Sind Sie bereit zu erfahren, wie sich KI-gestütztes Experimentieren anfühlt? Lassen Sie uns gemeinsam etwas Mutiges ausprobieren.
Ein praktischer Leitfaden zum Europäischen Gesetz zur Barrierefreiheit
AB Tasty
Dieser Blog zum Europäischen Gesetz zur Barrierefreiheit wurde von Dr. Thomas Hein, Leiter der Abteilung für digitale Inklusion bei Arc Inclusion und Leiter der Kundenforschung bei REO Digital, verfasst. Mit einem Hintergrund in Entscheidungspsychologie und mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung hilft Thomas Hein Organisationen dabei, Barrierefreiheit und Nutzererkenntnisse in ihre Designsysteme, Entwicklungsabläufe und Führungspraktiken einzubinden. Er hat in verschiedenen Sektoren gearbeitet, darunter Finanzen, Einzelhandel, Versorgungsunternehmen und Gesundheitswesen, und ist dafür bekannt, dass er Barrierefreiheit und UX praktisch, evidenzbasiert und kommerziell relevant macht.
Arc Inclusion ist ein Beratungsunternehmen, das mit Organisationen zusammenarbeitet, um integrative digitale Produkte und Dienste zu entwickeln, indem es Fachwissen über Barrierefreiheit mit fundiertem Know-how in den Bereichen Design und Bereitstellung kombiniert.
REO Digital ist eine Agentur für Nutzerforschung und Service Design, die Teams bei der Bereitstellung digitaler Dienste unterstützt, die sich an den realen Bedürfnissen der Nutzer orientieren, um sicherzustellen, dass sie nicht nur nutzbar, sondern auch inklusiv sind.
In diesem Blog gibt Thomas praktische Anleitungen für eine der bisher größten Veränderungen in der Politik der digitalen Barrierefreiheit: die Europäische Barrierefreiheitsverordnung.
Der Countdown läuft: Am 28. Juni 2025 wird der European Accessibility Act (EAA) in der gesamten EU in Kraft treten. Für Organisationen, die digitale Produkte und Dienstleistungen anbieten, bedeutet dies einen entscheidenden Wandel. Barrierefreiheit ist dann keine Option mehr, sondern wird zu einer rechtlichen Voraussetzung für die Geschäftstätigkeit in Europa. Doch für viele sind die Einzelheiten nach wie vor unklar – und Missverständnisse sind weit verbreitet.
1. Warum der Europäische Rechtsakt zur Barrierefreiheit wichtig ist – und wer es sich nicht leisten kann, ihn zu ignorieren
Der Europäische Rechtsakt zur Barrierefreiheit ist eine EU-Richtlinie, mit der die Anforderungen an die Barrierefreiheit in den Mitgliedstaaten harmonisiert werden sollen. Sie gilt sowohl für physische als auch für digitale Güter und Dienstleistungen – von Bank-Apps über E-Commerce-Plattformen und Fahrkartensysteme bis hin zu E-Books – und soll sicherstellen, dass Menschen mit Behinderungen diese gleichberechtigt nutzen und mit ihnen interagieren können.
Aber das gilt nicht nur für Unternehmen mit Sitz in der EU. Wenn Ihr Unternehmen an EU-Kunden verkauft, gilt die EAA für Sie, auch wenn Sie im Vereinigten Königreich oder anderswo ansässig sind. Egal, ob Sie ein Online-Händler sind, der nach Berlin liefert, eine Banking-App in Madrid anbietet oder eine Ticketplattform in Paris nutzt – die Gesetzgebung zählt.
Die Nichteinhaltung der Vorschriften könnte mehr als nur einen Klaps auf die Hand bedeuten. Jedes EU-Land hat die Befugnis, seine eigenen Strafen festzulegen und durchzusetzen. Das bedeutet, dass sich die Bußgelder auftürmen können – je nach Markt zwischen 5 000 und 500 000 Euro – und in einigen Fällen kann Ihr Produkt sogar ganz vom Verkauf ausgeschlossen werden.
Und wenn Sie versuchen, sich Aufträge im öffentlichen Sektor zu sichern – oder als B2B-Lieferant oder SaaS-Anbieter an andere Unternehmen zu verkaufen – vergessen Sie es: Die Nichteinhaltung von Vorschriften ist ein No-Go.
Immer mehr Organisationen, nicht nur Regierungen, integrieren die Anforderungen an die Barrierefreiheit in die Beschaffungsprozesse, was bedeutet, dass Ihr Produkt nicht einmal in die engere Wahl kommt, wenn es die EAA nicht erfüllt.
2. Sie denken, die WCAG reichen aus?
Um zu verstehen, was die EAA fordert, ist es wichtig, sich über zwei Schlüsselstandards klar zu werden:
Die WCAG (Web Content Accessibility Guidelines) sind ein weltweit anerkannter Rahmen, der vom W3C entwickelt wurde. Darin werden bewährte Verfahren beschrieben, um Webinhalte für Menschen mit Behinderungen zugänglicher zu machen, z. B. Textalternativen, Tastaturnavigation und Farbkontrast. Sie bilden eine solide Grundlage für die digitale Zugänglichkeit, sind aber kein Gesetz.
EN 301 549 ist die offizielle europäische Norm für die Zugänglichkeit von IKT-Produkten und -Dienstleistungen (Informations- und Kommunikationstechnologien) – einschließlich Websites, Anwendungen, Dokumenten, Software und Hardware. Sie bezieht sich auf die WCAG, geht aber darüber hinaus und deckt zusätzliche Anforderungen ab, wie z. B. die Kompatibilität von Hilfsmitteln, nicht webbasierte Software, Hardwareschnittstellen und Unterstützungsdienste. EN 301 549 ist der technische Maßstab, den die EAA zur Definition der Konformität verwendet.
Hier wird es knifflig – und viele Agenturen, Beratungsunternehmen und Anbieter machen es falsch.
Einige werden Ihnen sagen, dass die Einhaltung der WCAG 2.2 AA alles ist, was Sie brauchen, um die Anforderungen der EAA zu erfüllen. Aber das ist eine gefährlich vereinfachte Sichtweise.
Lassen Sie uns das Ganze mit einer Metapher aufschlüsseln:
Stellen Sie sich die Entwicklung eines barrierefreien digitalen Produkts wie die Organisation eines Musikkonzerts vor.
Die WCAG ist Ihr Produktionshandbuch – sie hilft Ihnen bei der Planung von Dingen wie Beleuchtung, Bühnenaufbau und der Sicherstellung einer klaren Beschilderung und eines reibungslosen Publikumsflusses. Es enthält eine Fülle von bewährten Verfahren, ist aber nicht das Gesetz.
EN 301 549 ist die Checkliste für die Inspektion von Veranstaltungsorten – sie wird von den Sicherheitsinspektoren durchgesehen, um sicherzustellen, dass Dinge wie barrierefreie Sitzplätze, Notausgänge und Hörschleifensysteme vorhanden sind. Sie ist technisch und detailliert und hilft Ihnen nachzuweisen, dass Sie die Anforderungen erfüllen.
Die Europäische Zugänglichkeitsverordnung (EAA) ist die gesetzliche Erlaubnis für die Durchführung der Show – egal wie gut die Aufführung ist, wenn der Veranstaltungsort nicht für behinderte Fans zugänglich ist, kann die Veranstaltung abgesagt, mit einer Geldstrafe belegt oder von zukünftigen Buchungen ausgeschlossen werden.
Sie können noch so gut planen, wenn Rollstuhlfahrer nicht zu ihren Plätzen gelangen oder blinde Fans sich nicht im Ticketverkaufssystem zurechtfinden, ist das nicht nur ein schlechtes Erlebnis, sondern ein rechtliches Versagen.
Bei barrierefreien Erlebnissen geht es nicht nur um die Einhaltung einer Checkliste. Es geht darum, sicherzustellen, dass jeder die Show genießen kann.
Wichtig ist, dass die Einhaltung der WCAG allein nicht ausreicht, um die Anforderungen zu erfüllen. Die Verwendung von Overlays macht alles nur noch schlimmer. Und mit automatisierten Tools allein werden Sie wahrscheinlich nicht einmal in die Nähe kommen.
Wenn Ihr Anbieter etwas anderes behauptet, sollten Sie misstrauisch sein. Entweder verstehen sie die EAA nicht oder sie versuchen, Ihnen eine einfache Lösung zu verkaufen, die nicht funktioniert. Das Risiko? Ihr Unternehmen gibt Geld für Abhilfemaßnahmen aus – und muss trotzdem mit Strafen, Markenschäden und einem eingeschränkten Zugang zu den EU-Märkten rechnen.
3. Wie man sich auf die Einhaltung des Europäischen Zugänglichkeitsgesetzes vorbereitet: Die wichtigsten Schritte für 2025
Die Wahrheit ist, dass wir im Grunde schon fast am Ziel sind! Es ist eine Reise (ein Bogen, eine Geschichte) – und eine, die technische, organisatorische und manchmal auch kulturelle Veränderungen erfordert.
Hier sind die wichtigsten Schritte, die jedes Unternehmen jetzt in Betracht ziehen sollte:
1. Audit über WCAG hinaus
Beginnen Sie mit einem umfassenden Audit – aber stellen Sie sicher, dass es über die WCAG hinausgeht. Prüfen Sie Inhalt, Funktionalität und Code anhand von EN 301 549. Dazu gehören Dinge wie die Unterstützung von Sprachsteuerung, modifizierbare Untertitel, Mehrkanal-IKT und Hardware wie öffentliche Terminals und zugängliche Kundensupportkanäle.
2. . Überprüfen Sie Ihr gesamtes Ökosystem
Barrierefreiheit bezieht sich nicht nur auf Websites. Wenn Sie eine mobile App, einen Selbstbedienungskiosk, ein E-Book oder sogar Verkehrsinformationen in Echtzeit anbieten, fallen Sie wahrscheinlich in den Geltungsbereich der LGR.
3. Interne Fähigkeiten erfassen
Verfügen Ihre Teams über das Wissen und die Fähigkeiten, um bewährte Verfahren für die Barrierefreiheit umzusetzen? Wenn nicht, ist es jetzt an der Zeit, Entwickler, Designer und Produktteams zu schulen. Stellen Sie sicher, dass die Barrierefreiheit in Ihre Sprints integriert ist und nicht erst später aufgesetzt wird.
4. Beschaffung und Partnerschaften aktualisieren
Wenn Sie sich bei Plattformen, Kundenservice-Tools oder Zahlungsinfrastrukturen auf Anbieter oder Drittparteien verlassen, sollten Sie auch deren Compliance überprüfen. Sie sind für das verantwortlich, was Ihre Kunden erleben, auch wenn ein Lieferant es gebaut hat.
5. Überprüfung und erneuter Test
Barrierefreiheit ist nicht statisch. Führen Sie regelmäßig Nutzertests durch – idealerweise mit behinderten Nutzern, die unterstützende Technologien verwenden – um Probleme zu erkennen, die automatische Tools übersehen. Kompatibilität mit Bildschirmlesegeräten, Untertitel, Kontrast und Tastaturzugriff sollten Teil Ihrer Checkliste sein. Begnügen Sie sich nicht mit Audits, sondern experimentieren Sie. Probieren Sie kleine Änderungen aus, testen Sie sie, und sehen Sie, was die Erfahrung tatsächlich verbessert. Tools wie AB Tasty erleichtern die Durchführung umfassender A/B-Tests und stellen sicher, dass Ihre Aktualisierungen für alle funktionieren.
4. Konformität ist nur der Anfang – Barrierefreiheit ist eine unternehmerische Supermacht
Es ist leicht, die EAA nur als eine rechtliche Hürde zu sehen – aber Barrierefreiheit ist ein strategischer Vorteil, keine verlorenen Kosten. Sie ist eine langfristige Investition in Wachstum, Widerstandsfähigkeit und Relevanz: Hier ist der Grund dafür:
Inklusives Design erweitert Ihren Markt – vor allem in Europa, wo über 135 Millionen Menschen mit Behinderungen leben und Millionen weitere mit vorübergehenden, altersbedingten oder situationsbedingten Beeinträchtigungen.
Barrierefreiheit verbessert auch die Benutzerfreundlichkeit für alle, stärkt den Ruf der Marke und treibt Innovationen voran (man denke an Untertitel, Sprachschnittstellen, Dark Mode – alles aus der Barrierefreiheit geboren).
Das Engagement für Inklusion und Gleichberechtigung stärkt das Vertrauen in die Marke und bringt sie in Einklang mit modernen Werten.
Kunden erwarten zunehmend integrative digitale Erlebnisse, und Unternehmen, die in diesem Bereich führend sind, profitieren von einer stärkeren Loyalität, besserer Suchmaschinenoptimierung und mehr Konversionen.
Barrierefreiheit verringert das rechtliche und das Reputationsrisiko – aber mehr noch, sie ist einfach ein gutes Geschäft.
Im Wettlauf um die Einhaltung der Vorschriften werden diejenigen, die Nase vorn haben, die Barrierefreiheit als Erleichterung und nicht als Belastung betrachten.
Letzter Gedanke
Beim Europäischen Gesetz zur Barrierefreiheit geht es nicht nur darum, Geldstrafen zu vermeiden, sondern auch darum, zu erkennen, dass integratives Design besseres Design ist. Erfolgreich werden nicht nur die Unternehmen sein, die die Frist für die Einhaltung der Vorschriften einhalten, sondern auch diejenigen, die die Barrierefreiheit in ihren Grundwerten, ihrer Arbeitsweise und ihrer Arbeitskultur verankern.
Wenn Ihre Teams überfordert sind oder nicht wissen, wo sie anfangen sollen, lassen Sie sich nicht auf Schnellschüsse oder Checkbox-Audits ein. Der richtige Partner wird Ihnen helfen, dauerhafte Fähigkeiten aufzubauen – und ein digitales Erlebnis, das für alle funktioniert.
Feedback Copilot: Die Stimme des Kunden in Sekundenschnelle mit KI in die Tat umsetzen
AB Tasty
Jede Erkenntnis beginnt mit einer Geschichte, und jede Geschichte verdient es, gehört zu werden. Aber wenn Ihre NPS®- oder CSAT-Kampagnen Tausende von Antworten generieren, wie können Sie all dieses Feedback schnell in echte Maßnahmen umwandeln?
Deshalb haben wir Feedback Copilot entwickelt, den KI-gesteuerten Assistenten, der Ihre NPS®- oder CSAT-Kampagnen in umsetzbare Informationen umwandelt – und zwar sofort.
Das Problem beim Sammeln von Feedback: Zu viele Stimmen, zu wenig Zeit
Seien wir ehrlich: Die Analyse von Feedback ist ein Alptraum. Selbst wenn Nutzer in NPS-Kampagnen wertvolle Erkenntnisse hinterlassen, kann die manuelle Arbeit, die für die Analyse von Hunderten (oder Tausenden) von wörtlichen Antworten erforderlich ist, Teams lähmen. Ein Kunde berichtete uns:
„Wir haben 5.000 wortwörtliche Antworten erhalten. Das sind zwei Wochen manuelle Arbeit.“
Und weil das so zeitaufwändig ist, handeln die Teams entweder,
indem sie Feedback-Tools wie NPS/CSAT kaum nutzen,
oder indem sie die gewonnenen Erkenntnisse gar nicht berücksichtigen.
Die Lösung für überwältigendes Feedback? Feedback Copilot
Feedback Copilot wurde aus diesem Problempunkt heraus geboren und kombiniert das Beste aus der KI mit unserer All-in-One-Experimentierplattform. Er ist kostenlos in AB Tasty verfügbar und wird automatisch für NPS/CSAT-Kampagnen mit mehr als 100 Antworten aktiviert.
Was unser Feedback Copilot macht:
Segmentiert das Feedback nach Stimmungslage: Trennt sofort positive und negative Kommentare auf der Grundlage von Kampagnenbewertungen.
Gruppiert ähnliche Kommentare in Schlüsselthemen: Gruppiert Feedback in Themen wie „Preis“, ‚Lieferung‘ oder „UX“.
Fasst jedes Thema zusammen: Enthält eine kurze Beschreibung, eine Vertrauensbewertung und Beispielkommentare für jedes Thema.
Hebt hervor, was am wichtigsten ist: Zeigt die 3 wichtigsten positiven und 3 wichtigsten negativen Faktoren für die Zufriedenheit auf.
Exportiert beschriftetes Feedback: Laden Sie die Ergebnisse zur Verwendung in Excel, PowerPoint und anderen Programmen herunter.
Und das alles unter Wahrung des Datenschutzes, indem ein selbstgehostetes Modell (Hugging Face) verwendet wird, anstatt sensible Inhalte an LLMs von Drittanbietern zu senden.
Quantifizierung des qualitativen Inputs – endlich haben Ihre wortwörtlichen Antworten Zahlen, die sie unterstützen
Integrierter NPS/CSAT in Ihren Test-Workflows – messen Sie, warum etwas funktioniert, nicht nur, ob es funktioniert
Datenschutz auf Unternehmensniveau: Kommentare bleiben in der Infrastruktur von AB Tasty
Wer profitiert von Feedback Copilot?
CROs und Produkt-Manager: Priorisieren Sie Optimierungen auf der Grundlage echter Schmerzpunkte der Benutzer.
UX- und Forschungsteams: Erkennen Sie Trends und gehen Sie über grundlegende Umfragestatistiken hinaus.
Marketing & Kundenerfolg: Verstehen Sie Reibungspunkte vor und nach der Markteinführung.
Was kommt als Nächstes?
Die ersten Anwender berichten bereits von erheblichen Produktivitätssteigerungen – und sie wollen mehr:
Direkte A/B-Testideen aus negativen Themen
Verbatim-basierte Segmentierung für die Kampagnenausrichtung
Verbesserte Themengranularität für Kampagnen im Unternehmensmaßstab
Wir haben gerade erst angefangen. Feedback Copilot ist nicht nur eine Funktion – es ist Ihr Co-Pilot für bessere, schnellere und menschenzentrierte Produktentscheidungen.
Wie die Integration von Contentsquare & AB Tasty das Testen verbessert & die Ergebnisse steigert
AB Tasty
Die Contentsquare & AB Tasty Integration hilft Ihnen, Ihren A/B-Testing-Lebenszyklus zu optimieren und mit risikoarmen Szenarien hochwertige Ergebnisse zu erzielen. Erfahren Sie, wie diese Integration Ihnen helfen wird, Ihre Kundenerfahrung (CX) zu verbessern und Ihre Wachstumsmetriken zu steigern.
Zwei Bilder Unterschrft: Ein Seite-an-Seite-Vergleich von 2 Webseiten mit Hilfe der Contentsquare-Analyse
Ein Seite-an-Seite-Vergleich von 2 Webseiten mit Hilfe der Contentsquare-Analyse
Ein Überblick über die Integration
Wenn Contentsquare und AB Tasty separat verwendet werden, erhalten Sie nur die Hälfte des Erfolgs Ihrer Testergebnisse. Nehmen wir an, Sie wollen ein Werbebanner testen. Mit AB Tasty testen Sie 2 Versionen und stellen fest, dass sich Ihre Konversionsrate nicht verbessert hat. Aber vielleicht hat eine der Versionen die Kundenbindung erhöht? Ohne die Hilfe von Contentsquare haben Sie nur einen eingeschränkten Blick darauf, wie sich Ihre Tests auf das gesamte Kundenerlebnis auswirken.
Oder nehmen wir an, Sie haben Ihre Customer Journey mithilfe von Contentsquare analysiert und festgestellt, dass eine Ihrer Conversion-Seiten eine hohe Abbruchrate aufweist. Sie stellen eine Hypothese auf, warum dies der Fall sein könnte, und nehmen eine Änderung vor, die jedoch zu mehr Abbrüchen führt, nicht zu weniger. Ohne AB Tasty sind Sie nicht in der Lage, Ihre Hypothesen zu testen, was zu verschwendeter Zeit, Ressourcen und einer potenziell schlechteren Kundenerfahrung führt.
Aber das muss nicht so sein. Durch die Integration von Contentsquare und AB Tasty können Sie tiefer in Ihr Kundenerlebnis eintauchen, um die kritischsten Reibungspunkte oder Gelegenheiten für Experimente zu identifizieren und zu priorisieren. Sie können auch bessere Hypothesen auf der Grundlage von Schlüsselmetriken aufstellen, datengestützte Tests erstellen und durchführen und besser verstehen, warum Variationen gut funktionieren (oder nicht).
Mit Contentsquare erhalten Sie ein umfassenderes Verständnis Ihrer Kundenerfahrungen, so dass Sie mit AB Tasty fundiertere, datengesteuerte Tests durchführen können.
Vorteile der Integration von Contentsquare und AB Tasty
Während Contentsquare tiefe und aussagekräftige Einblicke in Ihr Kundenverhalten liefert, ermöglicht AB Tasty Ihnen, auf Basis dieser Erkenntnisse in Echtzeit zu handeln.
„AB Tasty ist ein Technologiepartner von Contentsquare. Wir erleichtern A/B-Tests, Experimente, Personalisierung und Segmentierung der Zielgruppe. Wir helfen bei der Aktivierung der Daten, die Sie von Contentsquare erhalten, um diesen endlosen Kreislauf des Experimentierens zu fördern.“
Mary Kate Cassh, Head of Growth Marketing, North America, AB Tasty
Wenn Sie Contentsquare und AB Tasty zusammen verwenden, erhalten Sie:
Unvergleichliche Einblicke in das Kundenverhalten
Personalisierungsfunktionen zur Bereitstellung maßgeschneiderter Erlebnisse zur Steigerung der Konversionsraten
Ein vereinfachter, gestraffter Arbeitsablauf, der Datensilos beseitigt, indem Daten über leicht verständliche Dashboards zugänglich gemacht werden
Größere geschäftliche Auswirkungen durch das Aufdecken versteckter Möglichkeiten in Ihrer Customer Journey und das Testen Ihrer Hypothesen, bevor Sie Änderungen fest einprogrammieren
Umfassende Analyse von Experimenten mit leicht verständlichen visuellen Darstellungen und Seite-an-Seite-Vergleichen von Kontrolle und Variation
Kontinuierliche Verbesserung Ihrer digitalen Strategie
Sie möchten wissen, wie die Integration von Contentsquare und AB Tasty grundsätzlich funktioniert? Erfahren Sie mehr:
Wie Contentsquare Ihre Tests in AB Tasty unterstützen kann
Schauen wir uns an, wie dies in der Praxis funktioniert, indem wir den Rahmen eines kontinuierlichen Testzyklus verwenden. Der kontinuierliche Testzyklus besteht aus 5 Phasen – hier sehen Sie, wie die Contentsquare- und AB Tasty-Integration jeden Schritt auf dem Weg dorthin optimiert:
Stufe 1: Analysephase
In dieser ersten Phase geht es darum, Reibungspunkte oder Chancen an jedem Punkt der Customer Journey zu finden. Dann geht es darum, Testhypothesen aufzustellen, um die Punkte zu lösen oder zu optimieren, die am meisten Aufmerksamkeit erfordern.
Sie können diese Phase in 2 Formen der Analyse unterteilen.
Innovationsanalyse, bei der Sie herausfinden, ob Ihre Inhalte für das beste Kundenerlebnis optimiert sind, das Sie bieten können
Fehlerbehebungsanalyse, bei der Sie Fehler oder Reibungspunkte in der Customer Journey aufdecken, die den Benutzer am Weiterkommen hindern.
Mit Contentsquare’s Experience Analytics können Sie herausfinden, wie sich Ihre Kunden Seite für Seite verhalten, vom Eintritt bis zum Austritt, und warum. Mit einer Reihe von Funktionen können Sie tief in Ihr Kundenerlebnis eintauchen und die Bereiche analysieren, die am meisten verbessert werden müssen.
Screenshot des Experience Analytics Dashboards von Contentsquare, geöffnet auf der Heatmaps-Funktion.
Verwenden Sie Session Replay, um herauszufinden
Wie verhalten sich die Kunden an kritischen Konversionspunkten?
Was verursacht Wutklicks oder andere Frustrationsverhaltensweisen?
Wo stoßen die Kunden auf Fehler?
Rage-Klicks sind Klicks, bei denen Kunden aus Frustration oder Verärgerung mehrfach auf ein Element (klickbar oder nicht) einer Website oder App klicken. Sie werden oft durch technische Probleme, eine verwirrende Navigation oder ein unübersichtliches Design verursacht.
Verwenden Sie die Journey-Analyse, um herauszufinden
Welches sind die besten Landing Pages?
Welches ist die Landing Page mit der niedrigsten Performance?
Welches ist die leistungsstärkste Seite, um Ihr Ziel zu erreichen?
Welches sind die populärsten Journeys?
Wo brechen die Kunden ab oder springen ab?
Verwenden Sie Heatmaps, um das herauszufinden
Was ist der attraktivste Inhalt/die attraktivste Kategorie auf der Seite?
Was führt zu den meisten Konversionen? Ist er ausreichend sichtbar?
In welcher Reihenfolge konsumieren die Kunden die Seite?
Gibt es Reibungen oder Rage-Klicks auf der Seite?
Stufe 2: Auflösung der Analyse
Nun, da Sie einige Hypothesen zum Testen haben, ist es an der Zeit, Prioritäten zu setzen, was zuerst getestet werden soll.
Der Fokus sollte dabei auf Tests mit geringem Aufwand, hoher Wirkung und den größten Auswirkungen auf Ihre Key Performance Indicators (KPIs) liegen.
Die Impact Quantification von Contentsquare kann Ihnen dabei helfen, Ihre Tests zu priorisieren und bessere Entscheidungen zu treffen, indem die Auswirkungen jedes Tests bewertet werden. Alles, was Sie tun müssen, ist Ihr Ziel zu klären und dann die Nutzer danach zu segmentieren, ob sie das Ziel Ihres A/B-Tests erreicht haben.
Contentsquare’s Impact Quantification in Aktion.
Die Quantifizierung der Auswirkungen kann dann verwendet werden, um diese Segmente zu vergleichen und zu bestätigen, wie viel Umsatz der Erfolg des Tests wahrscheinlich generieren wird.
Stufe 3: Fahrplan für die Erprobung
Sobald Sie festgestellt haben, welche Hypothesen das größte Potenzial haben, sich auf Ihre KPIs auszuwirken, ist es an der Zeit, Ihre Test-Roadmap zu erstellen.
Diese Roadmap dient als Leitfaden für jeden Schritt Ihres Testprozesses – von der Erstellung über das Design und die Texte bis hin zur Ausführung. In dieser Roadmap wird detailliert aufgeführt, wer was wann macht, damit Sie einen Überblick über Ihre Website erhalten. Dies ist besonders nützlich, wenn Sie Tests auf mehreren Seiten durchführen.
Die Dos und Don’ts Ihrer Test-Roadmap
Do’s
✅ Führen Sie Ihre Tests in mindestens zweiwöchigen Abständen durch, um die Zyklen des Website-Verkehrs und die Saisonabhängigkeit zu berücksichtigen.
✅ Kodieren Sie Ihre Roadmap für die verschiedenen Phasen Ihrer Experimente farblich, damit Sie schnell erkennen können, wo sich die einzelnen Tests befinden.
Don’t
❌ Führen Sie 2 Tests auf 2 Seiten gleichzeitig durch – das kann die Daten verwirren und dazu führen, dass Sie Ihre Ergebnisse möglicherweise falsch interpretieren.
❌ Führen Sie nicht mehrere Tests auf derselben Seite unabhängig voneinander durch – verwenden Sie multivariate Tests, um zu sehen, wie Änderungen an mehreren Abschnitten miteinander interagieren.
Stufe 4: Beginn der A/B-Tests
All die harte Arbeit hat sich endlich ausgezahlt – es ist an der Zeit, Ihre Hypothesen in die Tat umzusetzen und Tests mit AB Tasty zu starten.
Nutzen Sie Ihre Roadmap als Leitfaden und beginnen Sie damit, Ihre Tests in AB Tasty zu erstellen, um Ihr Kundenerlebnis zu optimieren, zu personalisieren und zu verbessern.
Stufe 5: Analyse und Ergebnisse
Erhalten Sie Website-Statistiken direkt über AB Tasty und kombinieren Sie diese mit Contentsquares Einblicken in das Kundenverhalten.
Von AB Tasty erhalten Sie direkte Berichte auf der Grundlage von Seitenstatistiken, die Ihnen einen Überblick darüber verschaffen, was in Ihrem Kampagnentestzeitraum vor sich geht.
Sobald Ihr Test live geht, können Sie mit Contentsquare beobachten, wie sich Ihre Kunden in der Kontrolle und in der Variante verhalten, und zwar Seite an Seite mit Heatmaps und Session Replay. Verschaffen Sie sich ein visuelles Verständnis dafür, warum und wie sich Ihre Kunden in Ihrer Variante unterschiedlich verhalten, und nutzen Sie diese Erkenntnisse, um Ihre nächste Testphase zu informieren.
Wie die Partnerschaft in der Praxis funktioniert
Jetzt, da Sie wissen, wie die Partnerschaft zwischen Contentsquare und AB Tasty funktioniert, ist es an der Zeit zu sehen, wie sie in der realen Welt aussieht.
Hier erfahren Sie, wie 2 führende Marken die Integration von Experience Analytics und Experimenten in ihre CX genutzt haben, um echte Wachstumsergebnisse zu erzielen.
Clarins
Das weltweit tätige Hautpflegeunternehmen Clarins wollte herausfinden, ob die Option „Wunschliste“ auf seiner Website dazu beitragen würde, die Seitenaufrufe und Konversionen zu erhöhen.
Mithilfe der Contentsquare-Integration mit AB Tasty testete das Unternehmen das Hinzufügen eines Herzsymbols zu seinen Produktlistenseiten und Produktbeschreibungsseiten. Dieses Herz ermöglichte es den Nutzern, ihre Lieblingsprodukte zu speichern, um sie möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt zu kaufen.
Dieser Test erhöhte die Gesamtzahl der Transaktionen und führte zu:
+1,54% Anstieg der Seitenaufrufe im Warenkorb
+1,83% Anstieg der Transaktionen
„Wir sind wirklich leidenschaftlich dabei, das, was wir bereits gut machen, kontinuierlich zu optimieren und auch neue Theorien zu testen, um ein großartiges Kundenerlebnis zu schaffen und die kommerziellen Prioritäten unserer Website weiter voranzutreiben“
Roisin O’Brien, Ecommerce Trading Manager bei Clarins UK
Hotel Chocolat
Der britische Schokoladenhersteller Hotel Chocolat wollte seine digitale Präsenz optimieren und seine Marke sowie das Kundenerlebnis vor Ort verbessern.
Anstatt sich auf die Konversionsraten zu konzentrieren, wollten Mel Parekh, Leiter des E-Commerce bei Hotel Chocolat, und sein Team sich auf das Engagement und die Klickraten konzentrieren.
Da sie die Bedeutung des Layouts und der Benutzererfahrung für die Kundenbindung erkannt hatten, war es das Ziel, eine visuell ansprechende und intuitive Homepage zu erstellen.
Mit der Integration von Contentsquare in AB Tasty gestaltete sein Team die Homepage neu und konzentrierte sich dabei auf die Kategoriekacheln, die sich als die attraktivsten Elemente auf der Seite erwiesen.
Durch die Optimierung der Homepage konnten sie eine
-10% Reduzierung der Absprungraten
+1,67% Steigerung der Besuchszeit
+0,54% Steigerung der allgemeinen Konversionsrate, +7,24% Steigerung auf dem Desktop
Mel Parekh, Leiter des E-Commerce bei Hotel Chocolate, sprach auf einer kürzlich stattgefundenen Veranstaltung des Contentsquare CX Circle über Kundenbindung.
Bessere Einblicke mit Contentsquare
Contentsquare ist die All-in-One-Plattform für Experience Intelligence, die von jedem, der sich für die digitale Reise interessiert, einfach genutzt werden kann. Mit unserer flexiblen und skalierbaren Plattform erhalten Sie schnell ein tiefes Verständnis für die gesamte Online-Reise Ihrer Kunden.
Unsere KI-gestützten Erkenntnisse liefern die „Aha“-Momente, die Sie brauchen, um die richtigen Erlebnisse zu liefern. Sie können schneller und intelligenter arbeiten und wissen, was Sie als nächstes tun müssen, um Ihre digitalen Erlebnisse zu verbessern. Führende Marken nutzen Contentsquare, um ihr Geschäft auszubauen, die Zufriedenheit ihrer Kunden zu steigern und sich in einer sich ständig verändernden Welt flexibler zu bewegen. Unsere Erkenntnisse werden genutzt, um das Erlebnis auf über 1,3 Millionen Websites weltweit zu optimieren. Für weitere Informationen besuchen Sie: https://contentsquare.com/