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Von Identität zu Intent: Die Zukunft der Personalisierung


Nutze Visitor Intent in Echtzeit mit AdaptiveCX

Shopper wollen heute nicht nur gesehen, sondern verstanden werden. Wer das schafft, stärkt Vertrauen, Conversions und langfristige Kundenbindung. Trotz ihrer Vorteile lassen klassische Personalisierungsmethoden nach wie vor viel Potenzial liegen. Dank prädiktiver KI ist es jetzt ganz einfach, jede Customer Journey für jeden Besucher in Echtzeit zu personalisieren.


Warum Personalisierung der absolute Key Driver ist

Seit über zwanzig Jahren versuchen Online-Brands, das persönliche Einkaufserlebnis aus dem lokalen Store nachzubilden. Früher kannten Verkäufer ihre Kundschaft genau und wussten schon beim Betreten, was sie brauchten.

Im E-Commerce bedeutet Personalisierung, Content und Messages exakt auf das Verhalten und die Vorlieben einzelner Kunden abzustimmen. Bislang lief das über maximale Datensammlung: Je mehr du über deine Kunden weißt, desto besser wird das Erlebnis – und desto mehr geben sie am Ende aus.


Die Vorteile der Personalisierung

Personalisierung ist für Brands schon lange kein Nice-to-have mehr. Laut einer McKinsey-Studie erwarten 71 % der Kunden beim Online-Shopping personalisierte Experiences und 76 % sind frustriert, wenn sie diese nicht erhalten.

Zudem zahlt sich Personalisierung direkt fürs Business aus. Brands mit starken Strategien steigern ihren Marketing-ROI typischerweise um 10 bis 30 %. Wer hier zu den Leadern gehört, macht dadurch sogar 40 % mehr Umsatz. Stark personalisierte Kampagnen erzielen zudem eine um bis zu 60 % höhere Conversion Rate als Einheitslösungen.

Dabei pusht Personalisierung nicht nur direkte Conversions, sondern baut echte Kundenbindung auf. Studien zeigen: 44 % der Shopper werden nach personalisierten Shopping-Experiences zu Stammkäufern. Zudem steigern solche Erlebnisse die Markenzufriedenheit bei 68 % der Kunden deutlich und machen aus ihnen echte Markenbotschafter.


Wo traditionelle Personalisierung an ihre Grenzen stößt

Personalisierung hat Brands enorm nach vorn gebracht. Doch herkömmliche Methoden sind statisch, regelbasiert und setzen starr auf vordefinierte Segmente. Sie nutzen Algorithmen, um den nächsten Schritt von Shoppern anhand ihrer vorherigen Verhaltensmuster vorherzusagen. Das hat allerdings unerwünschte Nebenwirkungen.

Erstens: Traditionelle Personalisierung ist zu langsam, weil sie immer erst im Nachhinein greift. Du analysierst historische Daten, baust ein neues Segment und hoffst, dass der Kunde beim nächsten Besuch exakt das vorfindet, was du dir gedacht hast. Aber was, wenn nicht? Und was, wenn er nie wiederkommt? Wenn die Aufmerksamkeitsspanne von Besuchern in Millisekunden gemessen wird, ist das, als würdest du erst reagieren, wenn der Zug schon längst abgefahren ist.

Zweitens: Sie ist starr. Mal ehrlich: Die typische Customer Journey wird im E-Commerce wortwörtlich als „Funnel“ bezeichnet. Aber wer will schon in einem engen Trichter feststecken? Deine Besucher sind stattdessen echte Menschen. Sie sind dynamisch, verhalten sich unvorhersehbar, und ihr Intent verändert sich ständig. Eine echte Customer Journey besteht aus unzähligen Mikromomenten und -entscheidungen. Für klassische Methoden ist das viel zu fragmentiert.

Drittens: Herkömmliche Methoden erkennen Besucher ohne Daten und Historie schlichtweg nicht. Bei den meisten E-Commerce-Brands sind jedoch 90 % oder mehr aller Besucher anonym: Erstbesucher, Inkognito-Surfer, nicht angemeldete User oder Menschen, die bewusst keine Cookies akzeptieren. Trotz bester Absichten servierst du all diesen Leuten am Ende eine generische Startseite und überlässt den Rest dem Zufall.

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Zeit für echtes Engagement mit AdaptiveCX

Nicht jeder Besucher kommt auf demselben Weg an oder verlässt die Site auf dieselbe Weise. Zu wissen, wo sich jemand in seiner Customer Journey befindet und was er in genau diesem Moment braucht, entscheidet über verpasste Chancen oder echte Conversions. Egal ob kurz vor dem Kauf oder noch in der Findungsphase: Wer den Intent in Echtzeit versteht, verwandelt mehr Besuche in Umsatz und schont dabei seine Gewinnmarge.

AdaptiveCX on AB Tasty ist eine Real-Time-Personalisierungsplattform, die während des Website-Besuchs Verhaltenssignale analysiert, um den Intent von Besuchern sofort zu verstehen und vorherzusagen. Das markiert einen fundamentalen Shift: weg vomidentitätsbasierten Targeting klassischer Personalisierung hin zu intent-basierten Vorhersagen. Damit erschließt du den Wert der anonymen 90 % sofort.

Im Gegensatz zu rein reaktiven, klassischen Methoden ist AdaptiveCX so aufgebaut, dass

es:

  • Reaktiv auf den vergangenen sowie aktuellen Kontext und die Handlungen eines Besuchers eingeht.
  • Proaktiv vorhersagt, was ein Besucher basierend auf seinem erkannten Intent als Nächstes tun wird.

Das schafft eine hochgradig adaptive Online-Experience, die immer relevant bleibt – und sich in Echtzeit daran anpasst, was ein Besucher getan hat und was er als Nächstes tun wird.


Wie AdaptiveCX Intent nutzt

Nicht jeder Besucher kommt auf demselben Weg an oder verlässt die Site auf dieselbe Weise. Zu wissen, wo sich jemand in seiner Customer Journey befindet und was er in genau diesem Moment braucht, entscheidet über verpasste Chancen oder echte Conversions. Egal ob kurz vor dem Kauf oder noch in der Findungsphase: Wer den Intent in Echtzeit versteht, verwandelt mehr Besuche in Umsatz und schont dabei seine Gewinnmarge.

AdaptiveCX analysiert Live-Signale wie Klicks, Scrolls, Mausbewegungen und das Browser-Verhalten, um Affinitäten, Bedürfnisse und den Intent eines Besuchers in Echtzeit zu ermitteln. So antizipiert die Plattform zukünftige Aktionen wie die Wahrscheinlichkeit für einen Kauf, Churn oder eine Rückkehr.

Dieses Echtzeit-Verständnis des Intents liefert dir direkt eine Vielzahl adaptiver Experiences:

  • Intelligente Incentives: AdaptiveCX prognostiziert die Kaufabsicht eines Besuchers und steuert Rabatte und Aktionen passgenau. Discounts gibt es nur für User, die ohne Rabatt vermutlich nicht konvertieren würden. Wer ohnehin kauft, bekommt keinen Anreiz, wodurch deine Gewinnmargen geschützt bleiben.
  • Personalisierte Search & Discovery: Die Plattform nutzt Intent-Signale, um Suchvorschläge zu personalisieren und Produktkarussells neu anzuordnen. So finden Besucher relevante Produkte deutlich schneller.
  • Adaptive Experience bei Out-of-Stock-Produkten: Ist ein Artikel ausverkauft, zeigt AdaptiveCX sofort personalisierte Alternativen, die zum Intent passen. Aus einer Dead End wird so ein neuer Entdeckungspfad.
  • Exklusive Luxus Experiences: Für Kunden mit hohem Intent, die online eher selten direkt kaufen, passt AdaptiveCX die Experience so an, dass persönliche Kanäle im Vordergrund stehen – wie die Buchung eines Store-Termins, ganz im Sinne des echten Luxus-Shopping-Verhaltens.
  • Botschaften im Mid-Funnel: Wer direkt auf Produkt- oder Kategorieseiten landet, bekommt relevante Homepage-Messages ausgespielt, die perfekt auf den Live-Intent abgestimmt sind und sofort Kontext sowie Orientierung bieten.

Durch den Fokus auf Real-Time-Intent lässt AdaptiveCX starre, regelbasierte

Personalisierung hinter sich und schafft Experiences, die sich kontinuierlich und automatisch an den Bedarf jedes einzelnen Besuchers anpassen.


Praxisbeispiele für den Einsatz von AdaptiveCX

AdaptiveCX wird mittlerweile von über einer Milliarde Besuchern genutzt. Zahlreiche führende Global Brands setzen auf die Plattform, um sicherzustellen, dass sich ihre Personalisierungs-Taktiken kontinuierlich an den Intent ihrer Besucher anpassen.

Kurt Geiger ist eine weltweit renommierte Fashion- und Accessoires-Brand mit starker Präsenz in UK, den USA und Mexiko. Die Brand setzt im E-Commerce immer wieder neue Maßstäbe mit klarem Fokus auf Personalisierung, Retention und das Liefern des richtigen Produkts zur exakten Zeit an den passenden Kunden.


Die Challenge: steigende Kosten, verpasste Connections

Trotz eines starken Produktkatalogs hatte die Brand Schwierigkeiten, jedem Besucher die relevantesten Artikel anzuzeigen. Die Folgen? Verpasste Umsatzchancen, höhere Akquisitionskosten und Marketingbudgets, die nicht optimal eingesetzt wurden.


Die adaptive Lösung: ein Karussell, unendliche Möglichkeiten

Die Brand hat ein AdaptiveCX Homepage Carousel gelauncht, um hochgradig zielgerichtete Produktempfehlungen basierend auf den Affinitäten jedes einzelnen Besuchers auszuspielen, ganz egal ob Taschen, Schuhe oder andere Kategorien.

„AdaptiveCX hilft uns dabei, den Intent von Usern vorherzusagen und sie in

Sekundenschnelle mit den passenden Produkten zusammenzubringen. Das hat einen messbaren Impact auf unseren Umsatz.“

Gareth Rees-John, Chief Digital Officer, Kurt Geiger

The Results: Big Moves & Big Wins

+23.28%

Uplift bei der Conversion Rate von der Startseite zur Produktseite

+3.37%

Klicks auf die Produktseite der User, die mit dem Karussell interagieren

+0.32%

absoluter Anstieg der Gesamt-Klickrate (CTR)


Attractiontickets.com und adaptive Suche

Attractiontickets.com wurde 2002 mit dem Ziel gegründet, Urlaubserlebnisse mit Add Happiness® zu bereichern und den Ticketkauf für die weltweit führenden Attraktionen so einfach wie möglich zu machen. Inzwischen wurden über 15 Millionen Tickets verkauft und die Werte sowie das Kundenversprechen sind bis heute dieselben geblieben.

Die Challenge: limitierte Product-Discovery, geringe Conversions

Obwohl Tickets für eine riesige Auswahl an Attraktionen verkauft wurden, bot die Suchfunktion auf der Homepage der Brand keine beliebten Suchvorschläge. Erstbesucher ohne Historie bekamen Keyword-Vorschläge angezeigt, die oft gar nicht zu ihren tatsächlichen Bedürfnissen passten.


Die adaptive Lösung: Verbesserte Suche mit visuellen Cues

Die Brand hat eine adaptive Suchfunktion implementiert, die das bestehende Sucherlebnis aufwertet. Suchvorschläge basieren nun auf den in Echtzeit erfassten In-Session-Präferenzen der Besucher. Ergänzt wird das Ganze durch Bilder, die die Aufmerksamkeit der User noch mehr fesseln.

Die Ergebnisse: Starker Uplift bei den Key Metrics

+1.77%

Anstieg der durchschnittlichen Seitenaufrufe im Vergleich zur Kontrollgruppe

+0.69%

Uplift der „In den Warenkorb“-Klicks

+0.65%

Anstieg der Conversion Rate

E-Commerce verändert sich rasant. Traditionelle Personalisierungsansätze auf Basis statischer Regeln und vordefinierter Segmente sind schlicht zu langsam, um mitzuhalten. AdaptiveCX passt sich jedem Besucher in Echtzeit an, selbst anonymen Usern. Das maximiert nicht nur das Engagement und die Sales, sondern stellt auch sicher, dass du nie

wieder eine Chance verpasst.

FAQs

Hast du noch Fragen zur Zukunft der Personalisierung? Hier findest du die passenden Antworten.

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15min. Lesezeit

Von der PDP bis zum Checkout: 10 Optimierungsmöglichkeiten zur Steigerung deines E-Commerce-Umsatzes


Von der Produktseite zum Kauf: Wo Sales wirklich gewonnen werden

Die Customer Journey kann komplex sein.

E-Commerce-Brands investieren massiv in Traffic, aber oft entscheidet ein einziger Klick über Gewinn oder Verlust. Vor allem, da immer mehr Menschen KI anstelle der klassischen Google-Suche nutzen, um nach Produkten zu suchen.

2026 konkurrieren E-Commerce-Brands längst nicht mehr nur in Google-Suchergebnissen oder auf Homepages, sondern über KI-Tools, Social Media und virale Momente, die Shopper direkt auf Produktseiten leiten.

Da der Traffic aus alternativen Quellen wie ChatGPT, TikTok oder Instagram rasant wächst, sind PDPs zu einem zentralen Conversion-Punkt in der Customer Journey geworden.

Genau deshalb müssen Brands ihre Seiten durchgehend optimieren. Von der PDP bis zum Checkout ist die Reibung für die User nach wie vor am größten.

Schon kleinste Zweifel oder Ablenkungen führen zum Abbruch des Kaufs. Genau hier setzt Optimierung an: nicht bei einem einzelnen „Fix“, sondern beim Aufdecken vieler kleiner Potenziale entlang des gesamten Funnels.

Dieser Artikel zeigt dir die 10 praxisnahsten Optimierungsmöglichkeiten zur Steigerung deiner

E-Commerce-Sales und erklärt, wie Optimierungsplattformen wie AB Tasty dich dabei unterstützen.

Warum die Journey von der PDP zum Checkout mehr Aufmerksamkeit verdient

Auf der PDP bewerten Shopper Wert, Relevanz und Vertrauen. Das macht die Produktdetailseite (PDP) zu einem der kritischsten Momente im gesamten Kaufprozess.

Zu den entscheidenden Komponenten zählen dabei Warenkorb und Checkout. Hier wird die Kaufabsicht häufig auf die Probe gestellt. Genau deshalb optimieren viele Brands die Kundenakquise aggressiver als die UX im Mid- und Lower-Funnel.

Doch trotz intensiver Tests liegen hier nach wie vor zahlreiche Umsatzpotenziale offen, wie etwa durch:

  • Geringe Dringlichkeit
  • Unklare Produktinformationen
  • Schlechte mobile User Experience
  • Checkout-Hürden

Brands schöpfen ihr volles Umsatzpotenzial erst dann aus, wenn sie die Journey von der PDP zum Checkout endlich so behandeln, wie sie es verdient: als das entscheidende Fundament ihres Erfolgs.


Chance #1: Sorge dafür, dass deine PDP mehr tut, als nur gut auszusehen

Deine PDP hat genau eine Aufgabe: Shoppern das nötige Vertrauen geben, um den nächsten Schritt zu wagen.

Eine schöne PDP ist nett, aber wenn Kunden dort nach Antworten suchen müssen, leistet sie nicht die Arbeit, die für eine erfolgreiche Conversion nötig ist. Die besten PDPs zeigen ein Produkt nämlich nicht nur, sondern helfen Shoppern aktiv dabei, die Kaufentscheidung zu treffen.


Idealerweise enthält eine PDP daher:

  • Klare, vorteilorientierte Produktbeschreibungen
  • Hochwertige Bilder
  • Nützliche Videos
  • Auf einen Blick erfassbare Details wie Größen, Spezifikationen, Materialien oder Kompatibilität

Klarheit und Transparenz sind der entscheidende Hebel, damit User auf dem Weg von der PDP zum Checkout sicher konvertieren.

Denn wenn relevante Informationen leicht zu finden sind, zögern Shopper weniger und gehen mit den Artikeln in ihrem Warenkorb schneller Richtung Checkout.

Eine starke PDP verringert Reibungspunkte, bevor sie entstehen, beantwortet Fragen, bevor sie zu Einwänden werden, und baut Vertrauen auf, bevor Zweifel aufkommen. Sie liefert den Shoppern genau so den Kontext, den sie für den Kauf brauchen.

Da Unsicherheit einer der schnellsten Wege ist, den Kaufprozess zu bremsen, solltest du sie so früh wie möglich abbauen.


Chance #2: Platziere Vertrauenssignale dort, wo Zweifel lauern

Vertrauen ist vor allem dann entscheidend, wenn Shopper kurz vor der Handlung stehen. Deshalb sollten Vertrauenssignale niemals im Footer oder auf versteckten FAQ-Seiten untergehen. Sie entfalten am besten ihre Wirkung genau in den Momenten, in denen Zweifel

aufkommen.

Elemente wie Bewertungen, Ratings, Lieferinformationen, Rückgabebedingungen, Zahlungssicherheit und Garantien helfen dabei, vermeintliche Risiken abzufedern. Aber bloßes Vorhandensein reicht nicht aus, das Wo ist hier entscheidend. Platzierung und Sichtbarkeit sind

absolut wichtig.

So bewirkt ein gut platziertes Bewertungsmodul nahe des CTA oder eine transparente Rückgaberegelung auf der PDP weitaus mehr als ein generisches Vertrauenssiegel im Footer.

Das Ziel ist simpel: Gib Shoppern das sichere Gefühl, guten Gewissens „Ja“ zu deinem Produkt sagen zu können. Wenn Brands proaktiv auf Bedenken bezüglich Qualität, Lieferung, Zahlung oder Rückgaben eingehen, wandeln sie Kaufangst in echtes Vertrauen um.

Vertrauen ist kein netter Hintergrundfaktor, sondern ein Conversion-Tool, das genau dann am besten performt, wenn es punktgenau erscheint.


Chance #3: Verwandle Produkt-Discovery in echtes Kaufvertrauen

Es ist eine Sache, Shopper auf die PDP zu holen und eine ganz andere, sie zum Checkout zu bewegen.

Wenn Shopper auf einer PDP landen, haben sie sich noch nicht entschieden. Sie stöbern, vergleichen und wägen ab. Das ist dein Stichwort, sie zu leiten, anstatt sie sofort zum Klick auf den Warenkorb zu drängen.

Intelligente Empfehlungsblöcke erfüllen genau diesen Zweck: Ähnliche Produkte, ergänzende Artikel, „Häufig zusammen gekauft“-Vorschläge oder kürzlich angesehene Produkte halten die Produkt-Discovery am Laufen. Sie helfen Shoppern dabei, ihre Auswahl zu präzisieren, ihren Warenkorb ganz natürlich zu füllen und das Gefühl zu haben, dass die Experience perfekt auf sie zugeschnitten ist.

Durch Personalisierung wird das Ganze noch wirkungsvoller. Wenn Vorschläge auf echtem Browsing-Verhalten und konkretem Intent basieren, wirken sie nicht wie störendes Rauschen, sondern wie die exakte Antwort auf das, wonach gesucht wird.

Das Ergebnis? Shopper, die mehr entdecken, weniger zögern und mehr in ihren Warenkorb legen. Genau deshalb fördert eine bessere Produkt-Discovery nicht nur die Conversion, sondern treibt auch den Average Order Value (AOV) nach oben.

Es mag zwar nur eine Seite sein, aber die Möglichkeiten sind endlos. Lass uns gemeinsam dafür sorgen, dass jeder Scroll zählt.

Chance #4: Mach den In den Warenkorb-Button zum natürlichen nächsten Schritt

Der In den Warenkorb-Button ist einer der wichtigsten Momente auf jeder PDP und wird dennoch viel zu oft übersehen.

Wenn Shopper nach dem Gewünschten suchen müssen, ihre Entscheidung hinterfragen oder sich fragen, was nach dem Klick passiert, hast du im Moment des höchsten Interesses bereits an Schwung verloren. Das Ziel ist es, diesen Schritt so offensichtlich, einfach und intuitiv zu gestalten,

dass er fast unausweichlich zum Kauf führt.

Was das für dich bedeutet? Fang an, konsequenter zu testen. Das fängt bei kleinsten Änderungen an, wie dem Testen verschiedener CTA-Formulierungen (z. B. „In den Warenkorb“ vs. „Jetzt sichern“

vs. „Reservieren“). Sie wirken je nach Zielgruppe komplett unterschiedlich. Ein weiteres Must beim Testen ist die Button-Platzierung, besonders bei Smartphones. Hier macht ein versteckter CTA den Unterschied zwischen einem Klick auf den Warenkorb und dem Weiterscrollen aus. Zusätzlich können auch Dringlichkeitssignale wie Low-Stock-Alerts, Popularitäts-Indikatoren und Lieferfenster direkt am Button den entscheidenden Ausschlag geben.

Vergiss nicht, was nach dem Klick passiert. Brands sollten Usern eine klare Bestätigung, einen reibungslosen Übergang in den Warenkorb und einen vertrauensbildenden nächsten Schritt bieten. Genau diese kleinen Momente reduzieren das Zögern und machen die Entscheidung leicht.

Weniger Reibung. Mehr Vorwärtsbewegung. Genau das sind die Tests, die sich lohnen.


Chance #5: Lass den Warenkorb nicht zum Wartezimmer werden

Shopper im Warenkorb sind nah dran, aber nah ist eben noch keine Conversion.

Der Warenkorb ist nach wie vor ein Ort, an dem Kaufmomente ins Stocken geraten können. Ein paar clevere Optimierungen machen hier den entscheidenden Unterschied.

Alles beginnt mit absoluter Transparenz. Stell dir die Frage: Sind wichtige Details wie Produktname, Bild, Größe und Menge sofort und ohne Scrollen oder Zoomen erkennbar? Nein? Dann ist das dein erster Test. Wenn Details unklar wirken, sinkt das Vertrauen rasant.

Als Nächstes lohnt sich ein Blick auf die Reibungspunkte, die sich oft direkt vor unseren Augen verbergen:

  • Versandkosten: Zeige sie frühzeitig an. Überraschende Zusatzkosten im Checkout sind nach wie vor der Hauptgrund für Warenkorbabbrüche.
  • Aktionscodes: Die Platzierung ist entscheidend. Ein unglücklich platzierter Gutscheincode-Link schickt Shopper oft auf die Suche nach Rabatten, von der sie vielleicht nie zurückkehren.
  • Upselling-Blöcke: Relevante Vorschläge können den AOV pushen, aber nur, wenn sie echten Mehrwert bieten. Timing und Positionierung sind hier wichtiger, als man denkt.
  • CTA-Klarheit: Es gibt nur einen eindeutigen Weg nach vorn. Keine konkurrierenden Buttons, keine verwirrende Hierarchie.

Der Warenkorb sollte die Kaufentscheidung untermauern, keine neuen Zweifel säen. Bleib klar, bleib überzeugend und halte Shopper auf dem Weg zum Checkout.

Jedes Element ist ein Test, der nur darauf wartet, dass du ihn anpackst. Genau das bringt dich dem Erfolg einen großen Schritt näher.

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Chance #6: Lass den Checkout kürzer eAuf dem Weg zum Checkout möchte niemand mit Pop-ups oder unnötigen Reibungen

konfrontiert werden, die den Prozess in die Länge ziehen. Genau das führt am Ende nämlich zu abgebrochenen Warenkörben.

Checkout-Hürden gehören nach wie vor zu den häufigsten Ursachen für verlorenen Umsatz. Um das zu verhindern, gilt: Formulare verschlanken, Eingabefelder reduzieren und überflüssige Schritte konsequent streichen.

Die folgenden Übersichtskarten zeigen dir potenzielle Tests, mit denen Websites die Reibung imCheckout spürbar minimieren können:

Icon für Checkout-Ablauf

Single-Page vs. Multi-Step-Checkout

Teste, ob Kunden besser konvertieren, wenn der Checkout auf einer Seite stattfindet oder in mehreren Schritten, die den Prozess in kleinere Aktionen aufteilen.

Icon für Gast-Checkout

Sichtbarkeit des Gast-Checkouts

Mach den Gast-Checkout leicht auffindbar, damit Nutzer ohne Kundenkonto ohne unnötige Reibung weiterkommen.

Icon für Autofill-Optionen

Autofill-Optionen

Reduziere manuellen Aufwand mit Autofill für Kontakt-, Versand-, Rechnungs- und Zahlungsfelder, damit Nutzer den Checkout schneller abschließen.

Icon für Fehlermeldungen

Fehlermeldungen

Nutze klare, konkrete Fehlermeldungen, die erklären, was schiefgelaufen ist und wie es sich beheben lässt, ohne dass Nutzer den Checkout neu starten müssen.

Icon für Fortschrittsanzeigen

Fortschrittsanzeigen

Zeig Nutzern, wo sie im Checkout stehen und wie viele Schritte noch folgen. Das reduziert Unsicherheit und motiviert zum Abschluss.

Icon für Vertrauenssignale

Vertrauen schaffen

Baue Vertrauen auf mit Signalen wie Hinweisen zur sicheren Zahlung, Erinnerungen an die Rückgabebedingungen, Lieferdetails und einfachem Zugang zum Kundensupport.

Das Ziel: Den Checkout so übersichtlich und intuitiv wie möglich gestalten. Denn eine reibungslose Experience hat einen massiven, direkten Einfluss auf deine Conversion.


Chance #7: Sorg für Zuversicht auf der Zielgeraden

Kurz vor der Bezahlung verspüren Shopper oft die größte Unsicherheit. Schließlich geht es um sensible Daten und echtes Geld.

Genau deshalb ist es entscheidend, Vertrauen aktiv zu stärken. Das gelingt mit gezielten Elementen wie Hinweisen zu sicheren Zahlungsmethoden, transparenten Rückgabebedingungen, glasklaren Lieferoptionen, flexiblen Bezahlarten und gut sichtbaren Support-Optionen.

Denn emotionale Reibung wiegt oft genauso schwer wie schlechte UX. Denk daran: Selbst ein technisch perfekt funktionierender Checkout kann bei Usern Zweifel, Überforderung oder Zögern auslösen. Er lädt zwar schnell, gibt dem Shopper aber vielleicht nicht das nötige Gefühl von Sicherheit bei Preisen, Flexibilität oder Verlässlichkeit.

Finde heraus, welche Form der Zuversicht bei deiner Zielgruppe am besten ankommt und teste sie. Genau hier setzen wir bei AB Tasty an. Mit Tools wie EmotionsAI unterstützen wir Brands dabei, User anhand von 10 verschiedenen emotionalen Profilen gezielt abzuholen und ihre spezifischen Bedürfnisse zu erfüllen.


Chance #8: Halte die Journey durch Personalisierung relevant

So wie kein Mensch wie der andere ist, verhält sich auch kein Shopper auf deiner Website wie ein anderer.

Ein Erstbesucher auf einer Produktseite hat ganz andere Erwartungen als ein treuer Stammkunde, der zum Nachbestellen zurückkehrt. Beide exakt gleich zu behandeln, ist eine vergebene Chance und oft der Grund, warum Besucher abspringen.

Personalisierung ermöglicht es deiner Brand, das Shopping-Erlebnis flexibel an den jeweiligen Kontext anzupassen: an die konkrete Absicht, das aktuelle Verhalten und den Ursprung des Besuchs.

Das bedeutet: Im richtigen Moment die passenden Empfehlungen ausspielen, anstatt einfach nur die Bestseller zu zeigen. Dringlichkeitssignale individuell auf den Warenkorbinhalt abstimmen, anstatt allen denselben Countdown-Timer anzuzeigen. Und Stammkunden gezielt mit Treueaktionen abholen, während Neukunden erst einmal Vertrauen aufbauen.

Richtig umgesetzt, räumt Personalisierung solche Hürden aus dem Weg und lässt den Weg zum Kauf völlig natürlich wirken. So, als wäre die Experience exakt für diese eine Person entworfen worden. Genau das hält Shopper in Bewegung: von der PDP über den Warenkorb bis zum erfolgreichen Checkout.

Ganz nach dem Motto „Clever statt hart arbeiten“ geht es eben nicht darum, mehr zu zeigen, sondern das, was wirklich relevant ist.


Chance #9: Teste deinen Weg zu einem höheren AOV, nicht nur zu mehr Conversions

Mehr Bestellungen sind ein großartiges Ziel, aber noch besser ist es, den Wert pro Bestellung zu maximieren.

Die Conversion Rate steht völlig zu Recht stark im Fokus. Wer jedoch ausschließlich darauf aus ist, mehr Checkouts zu generieren, verschenkt wertvollen Umsatz. Der AOV ist ein ebenso starker Hebel, wird im Alltag aber viel zu selten getestet.

Denk an die Momente, in denen ein Shopper ganz natürlich mehr ausgeben kann: Ein passendes Produktpaket auf der PDP, ein zielgerichtetes Cross-Selling im Warenkorb oder ein klar kommunizierter Mindestbestellwert für den kostenlosen Versand. Sie alle helfen dabei, den Warenkorbwert clever zu steigern. Das sind keine billigen Tricks, sondern nützliche Anstöße im

richtigen Moment. Relevanz und Timing sind alles: Ein erzwungenes Upselling weckt Zweifel. Ein Angebot zur falschen Zeit unterbricht den Flow. Genau deshalb sind Tests hier unverzichtbar.

Mögliche Ansätze für deine Tests:

Icon für Bundle-Zusammenstellungen

Bundle-Zusammenstellungen

Probiere verschiedene Bundle-Zusammenstellungen aus und finde heraus, welche Produktkombinationen für Kunden am relevantesten und attraktivsten sind und am besten konvertieren.

Icon für Cross-Sell-Platzierung

Platzierung von Cross-Sells

Teste, wo Cross-Sells erscheinen und wie sie präsentiert werden, von Produktseiten über den Warenkorb und den Checkout bis nach dem Kauf.

Icon für kostenlosen Versand

Schwelle für kostenlosen Versand

Finde die Schwelle für kostenlosen Versand, die den durchschnittlichen Bestellwert wirklich steigert, ohne Reibung zu erzeugen oder die Conversion zu schwächen.

Dein Business folgt seiner eigenen Dynamik. Lass dir von den Daten zeigen, was bei deinen Kunden funktioniert, nicht bei denen der Konkurrenz.

Kleine Sprünge beim AOV, skaliert über Tausende von Bestellungen, summieren sich schneller, als du denkst.


Chance #10: Schluss mit Raten! Experimentiere entlang der gesamten Customer Journey

Jeder Weg von der PDP bis zum Checkout hat eigene Hürden. Was Shopper auf einer Website ausbremst, spielt auf einer anderen keine Rolle. Deshalb sind Best Practices nur ein Startpunkt, keine Garantie.

Nur ein Test zeigt dir, was bei deiner Kundschaft wirklich funktioniert.

Mit A/B-Tests und multivariaten Tests prüfst du Ideen, bevor du sie umsetzt. So weißt du sicher, dass eine Änderung die Performance verbessert und nicht nur in einer Demo gut aussieht. Läuft ein Test anders als erwartet? Das ist kein Fehler, sondern ein neuer Einblick.

Testen, ausprobieren und direkt anpassen bringt dich deinen Kunden am schnellsten näher.

Erfolgreiche Teams testen nicht nur einzelne Seiten. Sie experimentieren auf dem ganzen Weg: von der Produktpräsentation auf der PDP über den Warenkorb mit klarem Mehrwert bis hin zum Checkout ohne Reibung.

Messe den direkten Effekt auf die Conversion Rate und den echten Geschäftswert: Umsatz pro Besucher, Retourenquoten und Wiederkäufe. So findest du heraus, was für jeden Kundentyp am besten funktioniert.


Wie AB Tasty E-Commerce-Brands hilft, Reibung in Umsatzwachstum zu verwandeln

Von den Strategien in diesem Artikel bis zum sicheren Checkout zählt am Ende nur eins: deine Kunden in jedem Moment zu verstehen und genau im richtigen Augenblick mit den idealen Tools darauf zu reagieren.

Genau hier kommt AB Tasty ins Spiel.

Wir helfen E-Commerce-Brands, die wichtigsten Momente zu optimieren, von der Produktsuche bis zum Kauf. Mit Experimenten, Personalisierung, Feature Management und KI-gestützten Empfehlungen testen deine Teams PDP-Layouts, feilen am Warenkorb, verbessern den Checkout und validieren Empfehlungsstrategien, ohne auf Entwicklungszyklen zu warten.

Wir bei AB Tasty helfen dir dabei, schnell zu lernen. Jeder Test, jede Personalisierung und jedes Feature Rollout bringt dir deine Kunden näher und macht den nächsten Test noch smarter.

Ob du im Marketing Kampagnen fährst, im Produktteam den Checkout optimierst oder in der Web-Entwicklung progressive Releases verwaltest: AB Tasty verbindet all das in einer zentralen Plattform.

Gute E-Commerce-Experiences entstehen nicht über Nacht. Sie wachsen durch ständiges Testen, mutige Experimente und ein Team, das den nächsten Schritt wagt.


Quintessenz: Bessere Journeys bringen mehr Umsatz

Der Weg von der PDP bis zum Checkout bietet jede Menge Potenzial zur Optimierung. Vor allem dann, wenn Brands auf die richtige Optimierungsplattform wie AB Tasty setzen.

Wer Reibung abbaut, Relevanz schafft und Vertrauen aufbaut, steigert spürbar den Umsatz. Wachstum entsteht schließlich nicht nur durch mehr Traffic. Es geht vielmehr darum, die Customer Journey in ihre Einzelteile zu zerlegen und jeden Schritt gezielt zu verbessern.

Bereit, das volle Potenzial deiner E-Commerce-Performance auszuschöpfen? Lass uns gemeinsam herausfinden, wie viel Wachstum in deiner Brand steckt.

FAQs

Noch Fragen zur Optimierung zwischen Produktlistenseiten und Checkout? Hier sind die Antworten.

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A/B Testing für Marketing im AI-Zeitalter

Bis vor Kurzem war A/B Testing für Marketingteams oft zeitaufwendig und stark vom Bauchgefühl geprägt. Doch mit AI-Tools im Testing-Prozess können Unternehmen Tests deutlich schneller skalieren, Daten effizient auswerten und das Customer Engagement gezielt steigern.

A/B Testing im KI-Zeitalter

Falls du das Gefühl hast, dass AI inzwischen überall ist, liegst du vermutlich richtig. AI verändert die Marketing- und Tech-Landschaft derzeit grundlegend. Ein zentraler Grund dafür ist ihre Fähigkeit, große Datenmengen sehr schnell auszuwerten und darin Muster zu erkennen. Genau das macht AI-gestütztes A/B Testing so wirkungsvoll.

Der Einsatz von AI-Agenten im A/B Testing kann für Marketing-Teams ein echter Wendepunkt sein. Denn Testideen zu entwickeln, Tests aufzusetzen, Ergebnisse zu analysieren und Änderungen umzusetzen, kostet oft viele Stunden. Mit AI lassen sich viele dieser Schritte deutlich beschleunigen, oft mit nur wenigen Klicks. So bleibt deinem Team mehr Zeit für strategische Aufgaben.

Du kannst dein Testing-Programm in einer Geschwindigkeit und Größenordnung ausbauen, die menschlich kaum erreichbar wäre. Weil AI auf belastbaren Daten basiert, orientieren sich Testing und Experimentation stärker an echten Mustern im Besucherverhalten auf deiner Website als an bloßen Annahmen. Gleichzeitig kann AI wertvolle Insights sichtbar machen, die im manuellen Analyseprozess leicht übersehen werden.
Damit werden Personalisierung deutlich gezielter und Optimierung kontinuierlicher. Diese beiden Bereiche waren für viele Marketingteams lange nur schwer skalierbar. AI-Agenten haben das Potenzial, A/B Testing grundlegend zu verändern und neue Wachstumschancen zu eröffnen, wenn Unternehmen sie zum Teil eines strukturierten Testing-Programms machen.

Evi: Dein Marketing-Agent für evidenzbasierte Entscheidungen

Evi ist der AI-gestützte Marketing-Agent von AB Tasty. Er unterstützt Marketingteams dabei, Entscheidungen auf Basis belastbarer Daten zu treffen. Evi übersetzt komplexe Daten in klare, umsetzbare Strategien, was zu messbaren und reproduzierbaren Ergebnissen führt.
Evi hilft Unternehmen, ihre Experimentation-Prozesse zu skalieren, von der ersten Testidee bis zum schnelleren Teststart. Dabei soll der AI-Agent menschliche Kreativität und Zusammenarbeit nicht ersetzen, sondern gezielt unterstützen. Marketingteams kommen so schneller voran und können ihre nächsten Schritte einfacher planen.

Mit Evi kann dein Team:

  • den Testing-Prozess deutlich beschleunigen: dank automatisierter Code-Generierung und Content-Vorschlägen
  • tiefere Einblicke gewinnen: auf Basis realer Website-Daten, Feedbacks und integrierter AI-Analysen
  • Testideen erstellen und vorrangig bearbeiten: auf Grundlage deiner Ziele und aktueller Verhaltensmuster.

Mehr als 1.000 Marken nutzen Evi bereits, um ihre Testing- und Experimentation-Prozesse fortlaufend zu skalieren und die Kampagnen-Performance deutlich zu beschleunigen.

Mit Evi konnten sie unter anderem folgende Ergebnisse erzielen:

  • 33 Prozent mehr Kampagnen erstellt
  • 53 Prozent mehr Kampagnen gestartet
  • 73 Prozent schnellere Experimente durchgeführt

Viele Unternehmen stehen derzeit unter dem Druck, AI in ihre Testing-Programme zu integrieren. Das führt häufig zu einer Tool-Landschaft aus mehreren AI-Lösungen, die nur bedingt miteinander kompatibel sind. Wenn du Evi über deinen gesamten Testing-Workflow hinweg einsetzt, profitierst du von gleichbleibender Qualität, einheitlichem Kontext und verlässlichen Ergebnissen.

Funktionen, mit denen du besser testest, schneller lernst und gezielter wächst

Die sechs AI-Agenten von Evi helfen dir, verlässlicher zu testen, schneller zu lernen und deine Nutzer noch besser zu verstehen.

Evi Ideas

Bist du unsicher, was du als Nächstes testen solltest? Evi Ideas analysiert ausgewählte Seiten deiner Website und generiert auf Basis belastbarer Daten neue Testideen, die deine Testing-Roadmap gezielt voranbringen.

Evi Hypothesize

Fällt es dir schwer, eine starke Hypothese für dein Experiment zu formulieren? Evi Hypothesize nutzt eine automatisierte Checkliste mit grundlegenden Bausteinen, um aus ersten Ideen eine präzise, klar strukturierte Hypothese mit eindeutigen Zielen zu entwickeln.

Evi Content

Wartest du noch darauf, dass dein Entwicklungsteam das Experiment umsetzt? Mit Evi Content kannst du deine Vision mit nur wenigen Klicks in ein direkt umsetzbares Experiment verwandeln. Unabhängig von deinen Coding-Kenntnissen hilft Evi Content dabei, Konzepte schneller in testbare Varianten zu überführen.

Evi Analysis

Willst du nicht länger stundenlang Diagramme und Reports auswerten und dich fragen, was die Ergebnisse konkret bedeuten? Evi Analysis analysiert deine Kampagnendaten und liefert klare, umsetzbare Erkenntnisse. Der AI-Agent identifiziert Gewinner-Varianten und zeigt nachvollziehbar, warum sie zu mehr Transaktionen führen. So kannst du datenbasiert Entscheidungen treffen.

Evi Feedback

Erhältst du mehr Feedback, als du sinnvoll auswerten kannst? Evi Feedback reduziert den manuellen Aufwand bei NPS- und CSAT-Kampagnen erheblich. Der Agent analysiert Kundenantworten direkt in deinen Reports und identifiziert schnell zentrale Themen und Sentiment-Trends.

Evi Explore

Möchtest du schon vorab einschätzen, ob deine Tests Umsatzpotenzial haben? Evi Explore basiert auf RevenueIQ, der patentierten Metrik von AB Tasty. Damit kannst du bereits vor dem Launch einschätzen, welchen wirtschaftlichen Beitrag ein Test leisten kann.

AI, der du vertrauen kannst

Du kannst dich darauf verlassen, dass Evi nur die jeweils passenden Daten für den jeweiligen Anwendungsfall nutzt. So bleiben deine Daten sicher, transparent und jederzeit unter deiner Kontrolle.

  • Eigens entwickelte AI: Evi wird ausschließlich auf Grundlage der firmeneigenen Daten von AB Tasty trainiert. So entstehen relevante Outputs, die direkt für Experimente nutzbar sind.
  • Deine Eingaben bleiben deine Eingaben: Wichtige Funktionen wie Evi Ideas und Evi Content verarbeiten ausschließlich die von dir bereitgestellten Prompts und Screenshots. Diese bleiben vertraulich.
  • Security by Design: Evi Analysis läuft vollständig auf den Servern von AB Tasty. Es werden keine Daten an externe Dienste übertragen.

Evi von AB Tasty stützt jeden Schritt im A/B Testing auf belastbare Daten, macht verborgene Potenziale sichtbar und verändert, wie du digitale Nutzererlebnisse optimierst.

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Gen Z und Reisen: Neue Regeln für die digitale Customer Journey

Die Tourismus- und Gastronomiebranche ist ein enormer Wirtschaftszweig: Ihr Umsatz wird für 2025 auf 955,90 Milliarden US-Dollar geschätzt. Gleichzeitig verändert sich der Markt rasant. Prognosen zufolge werden Online-Reisebuchungen bis 2029 bereits 75 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen. Genau deshalb haben wir in unserem E-Book „Decoding Online Shopping: Travel and Hospitality Consumer Trends for 2025“ zentrale Brancheneinblicke zusammengestellt.

Unsere Studie zeigt deutlich: Die Gen Z setzt neue Maßstäbe, wie Menschen online Reisen entdecken, planen und buchen. Ihr Verhalten unterscheidet sich dabei deutlich von dem früherer Generationen: von der Suche nach Inspiration über die Gründe für Buchungsabbrüche bis hin zu ihrer Einstellung zu Personalisierung. Für Tourismus- und Gastronomie-Unternehmen hat das weitreichende Folgen

Google Flights/Hotels und Social Media: Wo Gen Z online ihre Reisen startet

Mehr als die Hälfte der befragten Gen Z sagt, dass sie ihre Online-Reiseplanung inzwischen über Google Flights/Hotels (52 Prozent) oder über Social Media (50 Prozent) beginnen. Das stellt einen deutlichen Unterschied zu allen anderen Generationen dar, die ihre Online-Suche eher über eine Suchmaschine oder ein Reiseportal wie Booking.com beginnen.

Diese Ergebnisse zeigen: Social Media dürfte für Reisemarken künftig ein noch wichtigerer Wettbewerbskanal werden. Wer die Aufmerksamkeit der Gen Z gewinnen will, sollte also gezielt Budget für Social-Media-Ads einplanen. Auch Influencer-Content spielt eine wichtige Rolle: nicht nur, um die Gen Z auf passende Reiseoptionen aufmerksam zu machen, sondern auch, um Social Proof für konkrete Reiseangebote zu liefern.

Gen Z travel options

Lage bleibt wichtig, doch Bewertungen und visueller Content gewinnen an Bedeutung

Ein Faktor bleibt auch dann entscheidend, wenn die Gen Z online Unterkunft und Anreise bucht: die Lage. Die Nähe zu beliebten Reisezielen ist nach wie vor der wichtigste Faktor, der die Gen Z zur Buchung bewegt, ähnlich wie bei anderen Generationen.

Anders ist jedoch, wie stark sich die Gen Z auf authentische Bewertungen verlässt. Sie sucht Bestätigung durch andere Reisende ihrer Generation. Gut platzierte, glaubwürdige Bewertungen geben ihr die Sicherheit, die sie für eine Buchungsentscheidung braucht. Unser Tipp: Nutze A/B Testing, um die ideale Platzierung von Kundenbewertungen auf den relevanten Seiten deiner Website zu ermitteln.

Da die Gen Z mit digitalen Technologien und Social Media aufgewachsen ist, reagiert sie besonders stark auf visuellen Content. Aktuelle, visuell ansprechende Bilder und Videos auf deiner Website sprechen diese Zielgruppe stärker an als jede andere Generation. Das gilt auch für Hotelprofile auf Google Hotels sowie auf Reise- und Buchungsportalen.

Gen Z influential factors

Checkout vereinfachen und mehr Zahlungsarten anbieten

Der wichtigste Grund, warum die Gen Z eine Reise-Website verlässt, ohne zu buchen: Die gewünschte Zahlungsart wird nicht akzeptiert. Das steht im starken Gegensatz zu älteren Generationen, bei denen der häufigste Grund darin liegt, dass sie schlicht noch nicht kaufbereit sind. Gleichzeitig legt dieses Verhalten nahe: Wenn die Gen Z deine Website erreicht, ist ihre Buchungsabsicht oft bereits hoch. Zusätzliche Zahlungsarten wie Apple Pay oder Google Pay senken das Risiko, dass Nutzer vor dem Buchungsabschluss abspringen.

Außerdem bricht die Gen Z den Buchungsprozess schneller ab, wenn der Checkout zu viele Schritte umfasst. Ein schlankerer Checkout reduziert unnötige Reibung und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer ihre Buchung tatsächlich abschließen.

Gen Z and the checkout process

Mit Personalisierung und AI auf neue Erwartungen reagieren

Vor allem anderen erwartet die Gen Z ein nahtloses digitales Erlebnis, das auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. 65 Prozent der Gen Z sehen datenbasierte Personalisierung als hilfreiches Instrument – ein höherer Anteil als bei den Generationen vor ihr. Konkret wünscht sie sich Websites, die sich ihre Präferenzen merken und darauf basierend relevante Empfehlungen in Echtzeit ausspielen.

Personalisierung bietet Reisemarken die Chance, engere Beziehungen zur Gen-Z-Kundschaft aufzubauen. Auf Basis von First-Party-Daten kannst du passgenaue Empfehlungen anbieten, den Buchungsprozess vereinfachen und einen schnelleren Checkout ermöglichen.

Die Gen Z ist außerdem offener für AI-gestützte Tools wie Chatbots oder virtuelle Assistenten als frühere Generationen. Fast die Hälfte der Gen Z (49 Prozent) gibt an, bereits ein AI-Tool genutzt zu haben, wenn sie online Reisen buchen. Sie haben es auch als hilfreich empfunden. Nur 7 Prozent sagen, dass sie überhaupt kein Interesse an AI haben.

Entscheidend ist, dass AI-Interaktionen natürlich wirken, effizient ablaufen und echten Mehrwert bieten. Kommuniziere klar, was AI leisten kann und was nicht, und stelle sicher, dass Nutzer bei Bedarf unkompliziert menschlichen Support erreichen.

Use of AI and chatbots

Beispiele für gelungene Personalisierung

Auch wenn es für Personalisierung kein Patentrezept gibt, zeigen einige Unternehmen besonders gut, wie wirksame Personalisierung funktioniert:

  • Netflix nutzt Personalisierung, um die Interessen der Nutzer zu erkennen und ihnen in Echtzeit passende Inhalte und Empfehlungen zu zeigen. Das zeigt sehr gut, wie Personalisierung Hürden reduziert und Nutzer schneller zu dem führt, wonach sie suchen.
  • Stitch Fix sammelt Informationen, die Kunden zu Größe, Körperform und persönlichem Stil bereitstellen. Anschließend stellt das Unternehmen Outfits zusammen, die zum individuellen Geschmack und Stilprofil passen. Das zeigt, wie Personalisierung und AI zusammenspielen können, um ein überzeugendes digitales Erlebnis zu schaffen.
  • LinkedIn ist ein gutes Beispiel für ein Unternehmen, das Datenschutzbedenken mit echtem Mehrwert in Einklang bringt. Durch personalisierte Vorschläge und Links auf Basis bestehender Kontakte erleichtert LinkedIn das Netzwerken, die Jobsuche und den erneuten Kontakt zu ehemaligen Kollegen.

Fazit

Die Tourismus- und Gastronomie-Branche entwickelt sich rasant weiter. Und die Gen Z verändert, wie Menschen online Reisen planen, vergleichen und buchen. Ihre Erwartungen an digitale Reise- und Buchungserlebnisse sind höher denn je. Wer diese Zielgruppe überzeugen will, sollte ein nahtloses, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes digitales Erlebnis bieten.

Der Schlüssel liegt in daten- und experimentbasierter Personalisierung. Wenn du das Nutzererlebnis rund um die Online-Reisebuchung für die Gen Z optimierst, stärkst du Vertrauen und Loyalität. Außerdem erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, dass Reisende der Gen Z erneut bei dir buchen.

Tipps für Tourismus- und Gastronomie-Unternehmen

  • Stärke deine Social-Media-Präsenz, um potenzielle Kunden früh in ihrer Reiseplanung zu erreichen.
  • Heb in deinen Einträgen nahegelegene Sehenswürdigkeiten und Highlights hervor.
  • Platziere aussagekräftige Bewertungen und hochwertige Bilder auf den entscheidenden Seiten, um Vertrauen zu festigen und die Glaubwürdigkeit zu erhöhen.
  • Vereinfache den Checkout und biete mehr Zahlungsarten an, um Buchungsabbrüche zu reduzieren.
  • Nutze relevante Empfehlungen in Echtzeit, um ein stärker personalisiertes digitales Buchungserlebnis zu schaffen.
  • Setze AI ein, um auf Fragen der Reisenden sofort zu antworten und sie in Echtzeit zu unterstützen.

Blogartikel

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Von „Was wäre, wenn?“ zu „Was funktioniert“: Wie AB Tasty AI digitale Experimente verändert

Wenn du dich schon einmal gefragt hast, was du als Nächstes testen solltest, auf Entwicklerressourcen warten musstest oder von Reporting-Dashboards überfordert warst, bist du nicht allein.

Genau vor diesen Herausforderungen stehen Experimentation-Teams jeden Tag. Deshalb haben wir AB Tasty AI entwickelt: eine Plattform AI-gestützter Funktionen, die keinen zusätzlichen Hype in deinen Workflow bringen soll, sondern Teams konkret dabei unterstützt, schneller voranzukommen, smarter zu testen und mit ihrem Experimentation-Programm messbar auf deine Geschäftsziele einzuzahlen.
AB Tasty AI hilft dabei, genau diese Hürden gezielt abzubauen. Unsere AI unterstützt dich von der Ideenfindung über die Umsetzung und Personalisierung bis hin zur Analyse, damit du dich weniger mit „Was wäre, wenn?“-Fragen beschäftigen musst und dich stärker auf die Ergebnisse fokussieren kannst, die wirklich zählen.
Sehen wir uns an, wie das konkret funktioniert.

AI gegen Rätselraten: So findest du schneller die richtigen Testideen

Schritt 1: Testideen generieren

AI für bessere Hypothesen: Von Vermutungen zu messbaren Annahmen

Schritt 2: Hypothesen entwickeln

Hypothesis Copilot by AB Tasty

Eine Testidee ist nur so stark wie die Hypothese, auf der sie basiert. Viele Teams tun sich jedoch schwer damit, aus losen Ideen klare, strukturierte Hypothesen mit messbaren Zielen abzuleiten.

AB Tasty AI reduziert dieses Rätselraten, indem es Teams dabei unterstützt, Hypothesen zu schärfen. So werden aus losen „Was wäre, wenn …?“-Ideen fundierte Hypothesen, die die geplante Änderung, den erwarteten Effekt und die passenden Bewertungsmetriken klar festhalten.

Dieser strukturierte Ansatz verbessert nicht nur die Qualität deiner Tests. Er gibt dem Team auch mehr Sicherheit und schafft zusätzlich Vertrauen bei Stakeholdern.

AI, die Ideen schneller in testbare Varianten übersetzt

Schritt 3: Experimente umsetzen

Eine der größten Hürden bei digitalen Experimenten ist die Abhängigkeit von Entwicklerressourcen. Vielversprechende Ideen landen häufig im Backlog, weil Entwicklungsteams andere Prioritäten haben.

Mit AB Tasty AI lassen sich Ideen direkt in testbare Experimente überführen, ganz ohne Coding. Ob du einen Button anpassen, ein neues Layout testen oder eine komplexere Variante launchen möchtest: Unsere AI ermöglicht es dir, Varianten zu erstellen, per Vorschau zu prüfen und live zu schalten, ohne wochenlang auf das Entwicklerteam warten zu müssen.

Das erhöht nicht nur die Testfrequenz, sondern macht Experimentation auch für Marketing-, Produkt- und Designteams leichter zugänglich. So können mehr Teams ihre Ideen eigenständig validieren und schneller in die Umsetzung bringen.

AI für Personalisierung, die menschlicher wirkt

Schritt 4: Zielgruppen besser verstehen

10 emotional profiles with AB Tasty's EmotionsAI

Viele Marken kämpfen mit Personalisierung, die aufgesetzt, austauschbar oder unpersönlich wirkt. Besucher spüren das, und die Ergebnisse bleiben entsprechend oft hinter den Erwartungen zurück.

Mit EmotionsAI Insights erhältst du einen tieferen Einblick in die emotionalen Trigger, die das Kundenverhalten beeinflussen. Statt dich ausschließlich auf demografische Daten oder Verhaltensdaten zu stützen, erkennst du besser, was deine Zielgruppen wirklich motiviert.
Das ist Personalisierung mit Empathie: so gestaltet, dass sie natürlich, menschlich und relevant wirkt.

AI, die sichtbar macht, warum Besucher konvertieren

Schritt 5: Die Customer Journey personalisieren

Emotionale Treiber zu verstehen, ist erst der Anfang. Mit EmotionsAI Segments kannst du auf diesen Erkenntnissen aufbauen und digitale Erlebnisse ausspielen, die gezielt auf bestimmte Motivationen zugeschnitten sind.

Eine Besuchergruppe reagiert zum Beispiel besonders stark auf Sicherheit und Orientierung, eine andere fühlt sich eher bei Neuheiten, Abwechslung und Inspiration angesprochen. AB Tasty AI kombiniert emotionale, verhaltens- und kontextbezogene Daten, um diese Unterschiede sichtbar zu machen. So gestaltest du Nutzererlebnisse, die Zielgruppen wirksamer und persönlicher ansprechen.
Das Ergebnis: mehr Conversions, stärkere Kundenbindung und eine Customer Journey, die sich nicht wie ein starrer Funnel, sondern wie ein individuell geführter Dialog anfühlt.

AI, die Reporting verständlicher macht

Schritt 6: Reports analysieren

Sobald Experimente laufen, wird häufig das Reporting zur nächsten Herausforderung. Klassische Dashboards sind oft voller Informationen und die Interpretation der Ergebnisse kostet Zeit, besonders dann, wenn Stakeholder schnelle Antworten erwarten.

AB Tasty AI vereinfacht diesen Prozess durch die Analyse in natürlicher Sprache. Du kannst einfach Fragen stellen, zum Beispiel: „Welche Variante hat bei Besuchern auf Mobilgeräten am besten abgeschnitten?“, und erhältst sofort klare, umsetzbare Antworten.

Das spart nicht nur viele Stunden manueller Analyse, sondern macht Daten auch für nicht-technische Teams leichter zugänglich. So können die Mitarbeitenden Ergebnisse eigenständig prüfen, einordnen und für weitere Optimierungen nutzen.

Warum sich AB Tasty AI von anderen AI-Tools abhebt

Der Markt ist voller AI-Lösungen. Viele davon versprechen mehr, als sie tatsächlich leisten. AB Tasty AI ist anders. Die Plattform wurde entwickelt, um die konkreten Hürden abzubauen, mit denen Experimentation-Teams im Alltag konfrontiert sind:

  • Kein Rätselraten mehr, was getestet werden soll
  • Keine Hypothesen mehr, die nur auf Bauchgefühl beruhen
  • Keine Engpässe mehr durch überlastete Entwicklungsteams
  • Keine Personalisierung mehr, die roboterhaft wirkt
  • Keine verwirrenden Reports mehr
  • Keine verlorengegangenen Learnings mehr

Kurz gesagt: AB Tasty AI unterstützt deine Experimente über den gesamten Prozess hinweg, von der ersten Idee bis zum messbaren Ergebnis.

Häufig gestellte Fragen zu AI in der digitalen Experimentation

Welche Art von AI bietet AB Tasty an?

AB Tasty bietet praxisnahe AI-Funktionen, die speziell auf digitale Experimente ausgerichtet sind und den gesamten Testing-Prozess unterstützen. Dazu gehören AI für die Ideenfindung, Hypothesenerstellung, die Erstellung von Experimenten ohne Coding, emotionale Personalisierung mit EmotionsAI, Reporting in natürlicher Sprache und vieles mehr.

Wie hilft AB Tasty AI bei der Personalisierung?

AB Tasty AI nutzt EmotionsAI, um die Motivationen von Website-Besuchern sichtbar zu machen und Zielgruppen anhand emotionaler, verhaltens- und kontextbezogener Daten zu segmentieren. So können Unternehmen Nutzerrlebnisse schaffen, die menschlicher und relevanter wirken und stärker auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnitten sind.

Kann AB Tasty AI nicht-technischen Teams dabei helfen, Experimente durchzuführen?

Ja. AB Tasty AI ermöglicht es Marketingfachleuten, Produktmanagern und Designern, Tests zu erstellen und zu starten, ohne auf Entwickler angewiesen zu sein, dank eines No-Code-Builders für Experimente.

Was unterscheidet AB Tasty AI von anderen AI-Lösungen am Markt?

AB Tasty AI wurde entwickelt, um praxisnahe und geschäftsrelevante Lösungen bereitzustellen. Während viele AI-Tools vor allem vom aktuellen Hype leben, hilft AB Tasty AI Teams dabei, den Schritt von „Was wäre, wenn?“ zu „Was funktioniert?“ zu machen. Mit konkreten Ergebnissen in jeder Phase des Experimentation-Zyklus.

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Customer Journey Map erstellen: der vollständige Guide

Die Wege deiner Kunden zu verstehen, ist alles andere als einfach. Jeder Nutzer besucht deine Website aus einem anderen Grund und findet seinen eigenen Weg durch die Seiten.

Wie gewinnst du also belastbare Erkenntnisse, um die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern und Kaufmuster zu erkennen? Beginne mit einer Customer Journey Map.

In diesem Beitrag erfährst du, was eine Customer Journey Map ist, wie du sie erstellst, welche Vorlagen sich am besten eignen und wie du sie in die Praxis einsetzt.

Was ist eine Customer Journey Map?

Eine Customer Journey Map ist ein visuelles Tool, das zeigt, wie Kunden mit deinem Unternehmen oder deiner Website interagieren, vom ersten bis zum letzten Kontakt.

Sie macht sichtbar, an welchen Stellen es hakt, und hilft dir, das Gesamterlebnis gezielt zu verbessern.

Stell dir eine Geschichte in Bildern vor. Sie zeigt:

  • was Kunden tun
  • was sie denken
  • wie sie sich fühlen

Im Mittelpunkt stehen die Touchpoints, also konkrete Momente, in denen Kunden mit deiner Marke in Berührung kommen. Vielleicht informieren sie sich über ein Produkt, schließen einen Kauf ab, warten auf die Lieferung oder möchten etwas zurückgeben.

Aus Kundensicht kann jeder Touchpoint positiv, neutral oder negativ sein. Deine Aufgabe: möglichst viele davon positiv gestalten.

Für Customer Journey Mapping brauchst du eine Mischung aus soliden Daten, Kundenfeedback und kreativem Denken. Keine zwei Maps sehen gleich aus, und genau das ist der Punkt. Jedes Unternehmen ist anders.

7 Gründe für Customer Journey Maps

Customer Journey Mapping ist ein strategisches Instrument, das messbare Geschäftsergebnisse unterstützt.

Aus diesen sieben Gründen lohnt es sich:

1. Mit den Augen deiner Kunden sehen

Mithilfe von Journey Maps kannst du die Perspektive deiner Kunden einnehmen. Du verstehst ihre Motive, Erwartungen und Frustrationen in jeder Phase, also nicht nur, was sie tun, sondern auch warum. Diese Empathie führt zu besseren Entscheidungen, klügeren Strategien und Kundenerlebnissen, die begeistern.

2. Hürden schnell erkennen und beseitigen

Jede Customer Journey enthält Reibungspunkte. Vielleicht ist der Checkout zu kompliziert, die Onsite-Suche liefert unpassende Ergebnisse oder Kunden finden nicht rechtzeitig die benötigte Hilfe. Customer Journey Mapping deckt solche Engpässe auf, damit du sie beheben kannst, bevor sie dich Kunden kosten.

3. Langfristige Loyalität aufbauen

Wenn Kunden sich verstanden und wertgeschätzt fühlen, bleiben sie eher. Baue Barrieren ab und erfülle Bedürfnisse an jedem Touchpoint. So stärkst du die emotionale Bindung zwischen deiner Marke und deiner Zielgruppe. Das wiederum fördert Wiederholungskäufe und langfristige Loyalität.

Schon eine um 5 Prozent höhere Kundenbindung kann den Gewinn um 25 Prozent steigern.

4. Personalisierung skalieren

Nicht alle Kunden sind gleich und deshalb sollte auch ihr Erlebnis nicht gleichförmig sein. Journey Maps machen individuelle Vorlieben und Verhaltensweisen sichtbar. So kannst du Botschaften, Produktempfehlungen und Support passender auf einzelne Personen zuschneiden. Personalisierung erhöht die Kaufwahrscheinlichkeit und vermittelt Kunden das Gefühl, dass deine Marke sie wirklich versteht.

5. Das gesamte Team auf ein Ziel ausrichten

Customer Journey Mapping baut Silos ab. Wenn Marketing, Produkt, Vertrieb und Support mit derselben Map arbeiten, verstehen alle die Kundenperspektive und den Einfluss ihrer Arbeit auf das Gesamterlebnis. Dieses gemeinsame Verständnis verbessert die Zusammenarbeit, beschleunigt Problemlösungen und sorgt für ein konsistenteres Markenerlebnis.

6. Bessere, datenbasierte Entscheidungen treffen

Journey Maps sind keine hübschen Schaubilder, sondern strategische Werkzeuge auf Basis realer Daten. Sie unterstützen Entscheidungen darüber, wo du investieren und was du testen solltest und welche Initiativen den größten Einfluss auf Kundenzufriedenheit und Wachstum haben.

7. Innovation fördern und vorausdenken

Kundenbedürfnisse verändern sich. Märkte verschieben sich. Neue Wettbewerber treten auf den Plan. Wenn du deine Customer Journey Map regelmäßig prüfst und aktualisierst, erkennst du neue Trends, veränderte Präferenzen und Chancen früher. So bleibt deine Marke agil, innovativ und anpassungsfähig.

Das Herzstück des Customer Journey Mappings: Buyer Personas

Buyer Personas sind fiktive Figuren, die auf echten Kundendaten basieren. Sie machen deine Zielgruppe greifbar und handlungsrelevant.

In den meisten Projekten entstehen drei bis sieben Personas und jede erhält eine eigene Customer Journey Map. Der Grund: Unterschiedliche Kunden haben unterschiedliche Bedürfnisse, Ziele und Hürden. Eine Persona hilft dir, ihre Perspektive einzunehmen und Erlebnisse zu gestalten, die zu ihr passen.

Dabei sind Personas keine exakten Abbilder realer Menschen. Sie sind bewusst verdichtete Repräsentationen, die Entscheidungen erleichtern.

Wer profitiert von einer Customer Journey Map?

Die klare Antwort: alle.

Kundenzufriedenheit ist heute für Markentreue wichtiger denn je. Menschen sind besser informiert, anspruchsvoller und schneller bereit, Alternativen zu prüfen.

Eine gut konzipierte Customer Journey Map hilft dir dabei:

  • Probleme sichtbar zu machen, mit denen Kunden konfrontiert sind
  • die Beziehung zu deiner Marke zu stärken
  • Kunden bei jeder Entscheidung in den Mittelpunkt zu stellen

Sobald die Map steht, kann dein gesamtes Team damit arbeiten, abgestimmt handeln und konsequent kundenorientiert bleiben. Ein Team, das vom Marketing über die Produktentwicklung bis in den Support reicht.

Das gesamte Unternehmen zusammenbringen

Customer Journey Mapping ist nicht nur für kundennahe Teams gedacht. Es verbindet alle Mitarbeitenden eines Unternehmens.

Wenn du Touchpoints abbildest, erkennen auch Abteilungen ohne direkten Kundenkontakt, wie ihre Arbeit das Erlebnis beeinflusst. Genau darin liegt die Stärke der Methode.

Zum Beispiel:

  • Wie leicht finden Kunden die Rückgabehinweise auf deiner Website?
  • Wie schnell erhalten sie eine Antwort, wenn sie Unterstützung brauchen?
  • Was geschieht nach dem Kauf?

Klassisches Marketing endet häufig am Checkout. Die Customer Journey tut das nicht. Das Erlebnis nach dem Kauf ist ebenso wichtig und sollte in deiner Map sichtbar sein.

Wie lässt sich die Customer Journey visuell abbilden?

Eine Customer Journey Map zeigt dir das Kundenerlebnis aus Sicht deiner Kunden.

Konzentriere dich bei der Erstellung auf zwei Punkte:

  1. Kundenziele definieren: Was möchten Kunden erreichen?
  2. Die nichtlineare Journey verstehen: Kunden bewegen sich selten geradlinig.

Indem du sämtliche Interaktionen entlang der Customer Journey abbildest, erkennst du Chancen, Kunden positiv zu überraschen und wirksamere Engagement-Strategien zu entwickeln.

Laut Aberdeen Group konnten 89 Prozent der Unternehmen mit Multichannel-Engagement-Strategie ihre Kunden halten, gegenüber nur 33 Prozent der Unternehmen ohne eine solche Strategie.

Du kannst deine Map unter anderem erstellen als:

  • Excel-Tabelle
  • Infografik
  • Diagramm
  • Illustration

Customer Journey Maps unterstützen dich außerdem dabei:

  • Retargeting mit einer Inbound-Perspektive zu betreiben
  • neue Kundensegmente zu erreichen
  • eine konsequent kundenorientierte Unternehmenskultur aufzubauen

Das Ergebnis: bessere Erlebnisse, mehr Conversions und höherer Umsatz.

Du möchtest tiefer ins Thema einsteigen? Entdecke unser Ressourcen-Kit zur digitalen Customer Journey

4 Vorlagen für Customer Journey Maps

Es gibt im Grunde vier Arten von Customer Journey Maps. Jede legt den Schwerpunkt auf andere Verhaltensweisen und verfolgt ein anderes Ziel.

1. Vorlage: Ist-Zustand

Sie zeigt, was Kunden aktuell tun, denken und fühlen. Damit eignet sie sich besonders, um Hürden aufzudecken und schrittweise Verbesserungen umzusetzen.

Vorlage "Ist-Zustand" für eine Customer Journey Map

2. Vorlage: Soll-Zustand

Sie richtet den Blick darauf, was Kunden künftig tun, denken und fühlen werden. Das ist hilfreich, wenn du neue Produkte, Services oder Erlebnisse planst.

Vorlage "Soll-Zustand" für eine Customer Journey Map

3. Vorlage: Ein Tag im Leben von …

Diese Variante ähnelt der Vorlage für den Ist-Zustand, ist aber breiter angelegt. Sie betrachtet, wie Kunden mit deiner Marke und mit Wettbewerbern umgehen. So lassen sich unerfüllte Bedürfnisse besonders gut aufdecken.

Vorlage "Ein Tag im Leben von ..." für eine Customer Journey Map

4. Vorlage: Service Blueprint

Sie startet mit einer vereinfachten Map des Ist- oder Soll-Zustands und ergänzt anschließend die internen Prozesse, beteiligten Personen und Technologien hinter dem Erlebnis. Dadurch wird das Gesamtbild auf Kunden- und Unternehmensseite sichtbar.

Vorlage "Service Blueprint" für eine Customer Journey Map

So erstellst du eine Customer Journey Map in 7 Schritten

Journey Maps zur Nutzererfahrung brauchen Zeit. Doch der Aufwand zahlt sich aus. So gehst du vor.

Schritt 1: Buyer Personas erstellen

Beginne mit einem klaren Ziel. Für wen ist die Map gedacht? Was möchtest du herausfinden?

Buyer Personas erstellen ist der zeitaufwendigste, zugleich aber auch wichtigste Teil. Du brauchst:

  • demografische Daten: Alter, Geschlecht, Beruf, Einkommen, Standort
  • psychografische Daten: Vorlieben, Motive, Hürden

Je detaillierter, desto besser. Nutze Umfragen, Interviews, Analytics-Daten und Kundenfeedback, um realistische Personas zu entwickeln.

Wenn du konkrete Kundendaten sammelst, kannst du Kunden gezielter unterstützen und eine stärker personalisierte Nutzererfahrung bieten.

Schritt 2: Zielkunden auswählen

Wähle eine Persona aus und gehe in die Tiefe. Verfolge ihren ersten Kontakt mit deiner Marke und bilde die weitere Journey von dort aus ab.

Frage dich:

  • Welche Fragen möchten diese Kunden für sich beantworten?
  • Was hat für sie höchste Priorität?

Schritt 3: Kunden-Touchpoints auflisten

Touchpoints sind sämtliche Interaktionen mit deiner Marke, zum Beispiel Website, Social Media, Anzeigen, E-Mails, Bewertungen und vieles mehr. Liste alle Kontaktpunkte auf. Frage anschließend:

  • Welche Touchpoints erzeugen das meiste Engagement?
  • Welche müssen verbessert werden?

Denke daran: Customer Journey Mapping ist immer unternehmensspezifisch. Was bei einer Marke gut funktioniert, muss nicht automatisch auch für eine andere geeignet sein.

Schritt 4: Kundenaktionen identifizieren

Zerlege die Journey in einzelne Handlungen. Was tun Kunden in jedem Schritt?

Wenn du diese Mikrointeraktionen genauer betrachtest, kannst du:

  • Hindernisse erkennen
  • Reibung reduzieren
  • Menschen schneller zum nächsten Schritt führen

Nutze deine Personas, um Problembereiche zu analysieren und das zukünftige Verhalten deiner Kunden besser vorherzusagen.

Schritt 5: Verfügbare Ressourcen verstehen

Deine Map zeigt, wie jeder Bereich deines Unternehmens zur Nutzererfahrung beiträgt.

Nutze das Tool, um zu prüfen:

  • welche Touchpoints mehr Unterstützung brauchen
  • ob deine Ressourcen ausreichen
  • wie sich neue Investitionen auf den ROI auswirken

Schritt 6: Die Customer Journey analysieren

Nun führst du alle Elemente zusammen. Betrachte Daten, Touchpoints und Ziele im Zusammenhang.

Frage dich:

  • Wo erfüllt das Erlebnis die Erwartungen?
  • Wo gibt es Lücken?

Funktionierende Elemente sichtbar zu machen ist genauso wichtig wie Probleme aufzudecken. Manche davon lassen sich auf andere Bereiche übertragen.

Gehe die Journey mit jeder Persona selbst durch. Teste sie über Social Media, E-Mail und deine Website hinweg. Beobachte, an welchen Stellen der Ablauf ins Stocken gerät. Eine der besten Quellen für Probleme ist Kundenfeedback, etwa aus Umfragen, Kundendienst-Protokollen und Bewertungen.

Im Webinar erfährst du, wie du die User Journey mit A/B Testing meisterst → 

Schritt 7: Maßnahmen umsetzen

Deine Map ist nur dann wertvoll, wenn du konkrete Maßnahmen daraus ableitest.

Nutze sie, um:

  • Hürden zu beseitigen
  • neue Ideen zu testen
  • kontinuierlich zu optimieren

Eine wirkungsvolle Methode, mit der du Veränderungen validieren kannst, ist A/B Testing.

AB Tasty ist eine führende Experimentation-Plattform, mit der du Varianten testen, Erlebnisse personalisieren und schneller mehr Kunden konvertieren kannst. Dank integrierter AI und Automatisierung optimierst du digitale Erlebnisse präzise und zuverlässig.

Sobald deine Map im Einsatz ist, solltest du sie regelmäßig prüfen und aktualisieren. Customer Journeys entwickeln sich weiter, und deine Map sollte das ebenfalls tun.

So sammelst du Daten für Journey Mapping

Aussagekräftige Journey Maps zur Kundenerfahrung basieren auf soliden Daten, nicht auf Vermutungen. Du brauchst sowohl qualitative Erkenntnisse, die das „Warum“ hinter einem Verhalten erklären, als auch quantitative Kennzahlen, die das messbare „Was“ abbilden.

So sammelst du beides:

1. Qualitative Daten: Das „Warum“ verstehen

Qualitative Forschung deckt Motive, Emotionen und Hürden auf, die Zahlen allein nicht sichtbar machen können.

Kundeninterviews

Führe echte Gespräche mit deinen Kunden. Frage nach ihren Erfahrungen, Frustrationen und positiven Momenten. Solche ausführlichen Gespräche liefern facettenreiche, differenzierte Erkenntnisse.

Umfragen

Nutze offene Fragen, um Feedback zu bestimmten Phasen der Journey zu erhalten. Halte Umfragen kurz und fokussiert, damit die Antworten ehrlich und umsetzbar bleiben.

Nutzertests

Beobachte in Echtzeit, wie Menschen mit deiner Website oder deinem Produkt interagieren. Usability-Tests zeigen, wo Nutzer hängen bleiben, verwirrt sind oder Frust erleben.

Mystery Shopping

Erlebe deine eigene Customer Journey aus erster Hand: Durchlaufe jeden Schritt von der Product Discovery über den Kauf bis zum Kundenservice. Prüfe dabei, was funktioniert und was nicht.

Kundenservice-Protokolle

Analysiere Gespräche mit dem Kundenservice, um wiederkehrende Probleme und häufige Fragen zu erkennen. Diese Protokolle sind eine besonders wertvolle Quelle für Hürden.

2. Quantitative Daten: Das „Was“ messen

Quantitative Daten liefern messbare und vergleichbare Erkenntnisse. Mit ihnen kannst du Annahmen validieren und Entwicklungen im Zeitverlauf beobachten.

Website Analytics

Tools wie Google Analytics zeigen, wie Kunden durch deine Website navigieren, wo sie abspringen und welche Seiten das meiste Engagement erzeugen.

Session Recordings und Heatmaps

Sie zeigen genau, wie Nutzer mit deinen Seiten interagieren: wo sie klicken, wie weit sie scrollen und an welchen Stellen sie zögern. Tools wie Hotjar und Contentsquare erleichtern diese Analyse.

Conversion Funnels

Verfolge, wie Kunden die zentralen Phasen der Journey durchlaufen, und erkenne, an welchen Stellen sie den Prozess abbrechen.

Kennzahlen zur Kundenzufriedenheit

Metriken wie Net Promoter Score (NPS) und Customer Satisfaction Score (CSAT) messen Markentreue und Zufriedenheit an verschiedenen Kontaktpunkten.

CRM-Daten

Dein CRM-System, zum Beispiel Salesforce oder HubSpot, enthält wertvolle Informationen zu Kundeninteraktionen, Kaufhistorie und Verhaltensmustern.

Social Listening

Beobachte, was Kunden in sozialen Netzwerken über deine Marke sagen. So erkennst du Stimmungen, Trends und ungefiltertes Feedback.

Kennzahlen aus E-Mail-Kampagnen

Analysiere Öffnungsraten, Klickraten und Konversionsraten, um zu verstehen, wie Kunden mit deinen Botschaften interagieren.

Anzahl der Kundenservice-Tickets

Erfasse häufige Probleme und Beschwerden, um systemische Schwachstellen in der Customer Journey zu identifizieren.

Erprobte Tipps für die Datensammlung beim Journey Mapping

Beide Datentypen kombinieren

Qualitative Erkenntnisse erklären, warum Kunden sich auf eine bestimmte Weise verhalten. Quantitative Daten zeigen, was sie tatsächlich tun. Zusammen ergeben sie ein vollständiges Bild.

Annahmen testen

Verlasse dich nicht auf Vermutungen. Prüfe deine Hypothesen zum Kundenverhalten durch Forschung und reale Daten.

Stakeholder einbinden

Hole Perspektiven aus Marketing, Vertrieb, Produktentwicklung, Kundenservice und Management ein. Jedes Team bringt eigene Erkenntnisse mit, die deine Map präziser und besser nutzbar machen.

Aktuell bleiben

Kundenverhalten verändert sich. Märkte entwickeln sich weiter. Deine Journey Map sollte das ebenfalls tun. Aktualisiere sie regelmäßig, damit sie bedeutsam und wirkungsvoll bleibt.

Beispiele für Customer Journey Maps

Customer Journey Maps gibt es in vielen Formen und Größen. Manche wirken wie Kunstwerke, andere wie einfache Skizzen. Entscheidend ist, dass sie Klarheit schaffen.

Diese Praxisbeispiele zeigen Customer Journey Mapping im Einsatz:

1. David Jones: den Kontozugriff vereinfachen

David Jones, eine große australische Warenhauskette, erstellte eine Customer Journey Map, um zu verstehen, wie Käufer während des Kaufprozesses mit ihren Kontofunktionen interagierten.

Durch Tests und Personalisierung erleichterte das Unternehmen den Kontozugriff, die Sendungsverfolgung und die Verwaltung persönlicher Einstellungen.

Infografik zur Customer Journey Map von David Jones

Erfahre mehr über die Strategie von David Jones →

2. WWF: Spenden intuitiver gestalten

WWF nutzte Customer Journey Mapping, um zu verstehen, warum Desktop-Nutzer ihre Spende nicht abschlossen.

Durch Tests verschiedener Layouts und Botschaften konnte die Organisation das Spenden intuitiver gestalten. So ließen sich Hürden im Spendenprozess abbauen.

Infografik zur Customer Journey Map von WWF

Diese Beispiele zeigen: Selbst kleine Veränderungen können spürbare Ergebnisse erzielen, wenn sie durch Customer Journey Mapping gesteuert werden.

Lies den vollständigen WWF-Report →

Im Experten-Playbook zur Personalisierung erfährst du, wie du Websites und Apps auf einzelne Nutzer zuschneidest → 

Die Wahrheit über Customer Journeys

Customer Journeys verändern sich ständig.

Customer Journey Mapping hilft dir, nah an deinen Kunden zu bleiben, ihre Bedürfnisse zu erfüllen und dich gemeinsam mit ihnen weiterzuentwickeln.

Maps vermitteln ein visuelles Verständnis deiner Zielgruppe. Sie helfen dir, kundenorientiert zu handeln und sichere Entscheidungen zu treffen. Wenn du deine Customer Journey regelmäßig optimierst und Hürden gezielt beseitigst, kann deine Marke:

  • sich differenzieren
  • wirkungsvolles Engagement schaffen
  • echtes Geschäftswachstum erzielen

Teste, lerne, optimiere und beginne wieder von vorn.

Fazit

Customer Journey Mapping ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Er hilft dir, die Bedürfnisse deiner Kunden im Blick zu behalten und dauerhaft nah an ihnen dranzubleiben.

Wenn du verstehst, was Menschen brauchen, wo sie Schwierigkeiten haben und was sie begeistert, kannst du Erlebnisse mit Wirkung schaffen.

Das Beste daran: du musst nicht perfekt starten. Beginne klein. Teste regelmäßig. Lerne kontinuierlich. Mit den richtigen Werkzeugen, einer kundenorientierten Haltung und konsequenter Iteration entwickelst du Customer Journeys, die Engagement, Markentreue und Wachstum fördern.

Bist du bereit für den nächsten Schritt? Lass uns gemeinsam bessere Erlebnisse entwickeln → 

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Experimentation Maturity: In 5 Reifegraden vom ersten Test zur strategischen Wachstumsmaschine

Vom Bauchgefühl zur Hypothese

Experimentation ist kein Schalter, den ein Unternehmen einfach umlegt. Es ist vielmehr eine Entwicklung: kleine, gezielte Schritte, die langfristig große Veränderungen möglich machen.

Viele Marken starten mit einem einzelnen Test. Mit der Zeit entwickeln sie daraus eine Wachstumslogik, etwa mithilfe von KI-gestützten Tools und multivariaten Tests.

Doch warum lohnt sich der Weg von einfachen Tests hin zu komplexeren Experimentierprogrammen überhaupt? Die Antwort ist klar: Teams mit hoher Experimentation Maturity, also einem hohen Reifegrad in der Experimentation, testen nicht nur. Sie lernen schneller, entwickeln Dinge systematisch weiter und schaffen bessere Voraussetzungen für messbares Umsatzwachstum.

In diesem Artikel zeigen wir, wie Unternehmen ihren Weg von ersten Erfolgen hin zu einer strategischen Experimentierkultur finden.

Was bedeutet Experimentation Maturity? 

Experimentation Maturity beschreibt, wie weit ein Unternehmen darin ist, Experimente zu planen, umzusetzen, auszuwerten und aus den Ergebnissen zu lernen. Dazu gehören unter anderem Erfahrung mit A/B-Tests, den dazugehörigen Tools, Prozessen und eine Unternehmenskultur, die datenbasierte Entscheidungen unterstützt.

 

Warum ist Experimentation Maturity wichtig?

Je reifer die Experimentierpraxis eines Unternehmens ist, desto verlässlicher und schneller können Experimente durchgeführt werden. Das verbessert die Entscheidungsqualität. Stärker ausgearbeitete Experimentierstrategien helfen Unternehmen außerdem dabei, Produkte, Kundenerlebnisse und Geschäftsergebnisse kontinuierlich zu verbessern, und gleichzeitig geschäftliche Risiken zu senken.

infographic defining experimentation maturity grey background

Stufe 1: Discover – Entdecken: Den ersten sichtbaren Erfolg erzielen

In der ersten Stufe der Experimentation Maturity setzt sich meist eine einzelne Person oder ein kleines Team für Experimente ein. Diese Phase lässt sich als Ad-hoc-Testphase beschreiben: Experimentation findet eher reaktiv als proaktiv statt.

Typisch für diese Phase sind Tests, die:

  • die spontan und ohne viel strategische Planung gestartet werden,
  • zwar auf einer Hypothese beruhen, aber noch nicht mit langfristigen Zielen verbunden sind,
  • ohne stabile Metriken durchgeführt werden,
  • auf Ideen basieren, die noch nicht ausreichend datenbasiert sind,
  • vor allem einen schnellen Erfolg liefern sollen.

In dieser ersten Etappe ist die Experimentierplattform vielleicht bereits im Einsatz, aber ihr Potenzial noch nicht voll ausgeschöpft. Das ist vergleichbar mit einem neuen Smart-Gerät, das zwar funktioniert, aber noch nicht mit allen anderen Geräten verknüpft ist, und deshalb weniger effizient ist, als es sein könnte.

Oft gibt es in dieser Phase eine einzelne Person, die als interner Champion für mehr Optimierung kämpft. Sie fordert bestehende Denkweisen heraus, begegnet Skepsis und versucht, Tests nicht als Selbstzweck zu etablieren, sondern als Weg zu echten Veränderungen. 

Ziele dieser Stufe:

  • Einen klaren, gut sichtbaren Erfolg erzielen, der den ROI eines Testing-Programms belegt.
  • Reine Testaktivität nicht mit echter Experimentierreife verwechseln.
  • Die erste Phase als Einstieg in eine nachhaltige Optimierungsstrategie betrachten.

Stufe 2: Structure – Strukturieren: Das Fundament legen

In der zweiten Stufe der Experimentation Maturity verschiebt sich der Fokus von spontanen Einzeltests hin zu einem wiederholbaren, verlässlichen Prozess. Häufig entsteht jetzt ein stärker organisiertes Optimierungsteam. Gleichzeitig werden die technischen Grundlagen geschaffen und zum Beispiel Client-Side- und erste Server-Side-Tools eingerichtet.

Diese Stufe der Experimentierreife umfasst typischerweise mehrere Bausteine. 

Hypothesis Frameworks icon

Hypothesen-Frameworks

Klare Frameworks entwickeln, um Hypothesen für Experimente zu formulieren und zu validieren.

Defined KPIs icon

Definierte KPIs

Primäre und sekundäre Key Performance Indicators (KPIs) festlegen, damit die Teams Erfolg zuverlässig messen können.

Clear Ownership icon

Klare Verantwortlichkeiten

Definieren, wer für welche Experimente verantwortlich ist. Das schafft Verbindlichkeit und beschleunigt Prozesse.

Starter Roadmap icon

Erste Roadmap

Eine grundlegende Experimentation Roadmap erstellen, die Orientierung für die ersten systematischen Tests und strategischen Prioritäten gibt.

Adopted Templates icon

Etablierte Templates

Templates für Experimentdesign und Analyse einführen, damit Experimente konsistenter geplant und ausgewertet werden.

Team Expansion icon

Ausbau des Teams

Experimentation schrittweise über Marketing und CRO hinaus erweitern, damit weitere Teams im Unternehmen eingebunden werden.

In dieser Phase ist das Unternehmen nicht mehr neu in der Welt der Optimierung, aber auch noch kein Experte. 

Ziele dieser Stufe:

  • Von zufälligen Tests zu einer strukturierten Vorgehensweise mit Hypothesen unterschiedlicher Priorität wechseln.
  • Lernen als systematischen Prozess sehen, damit aus jedem Test bessere Folgeexperimente entstehen.
  • Experimentation nicht als Suche nach einzelnen Erfolgen verstehen, sondern als verlässliche Methode für kontinuierliche Verbesserung.

Mutiger testen, besser lernen

Mehr dazu haben wir von Marianna Stjernvall erfahren. Sie hat bereits über 500 A/B-Tests durchgeführt und weiß, wie wertvoll es ist, aus Fehlschlägen zu lernen, um künftig erfolgreicher zu sein.

Mit ihrer umfassenden Erfahrung in CRO, A/B-Testing und Experimentation zeigt Marianna, wie wertvoll Testen, Lernen und erneutes Ausprobieren sind und wie vielfältig die Wege zu dieser Erkenntnis sind.

Höre dir hier die vollständige Podcast-Folge an →

Stufe 3: Accelerate – Beschleunigen: Teamübergreifend arbeiten und Neues ausprobieren 

In der dritten Stufe der Experimentierreife wird Zusammenarbeit über Teamgrenzen hinweg wichtiger. Experimentation bleibt nicht länger auf das Marketing beschränkt, sondern bindet zunehmend Product, UX und weitere Fachbereiche ein.

Die Zusammenarbeit zwischen Abteilungen wird zur Routine. Dadurch wird Experimentation schrittweise standardisiert, während Teams gleichzeitig tiefer in Tests, Daten und zukünftige Optimierungsansätze einsteigen.

Mit AB Tasty weiterkommen: das Beispiel Pion

Die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Pion (Werbebranche) zeigt, wie Fortschritt durch Teamwork entsteht. Mithilfe von Feature Experimentation & Rollout konnte Pion von unserer Server-Side-Plattform profitieren. So lassen sich unterschiedliche Nutzerexperimente vor dem vollständigen Release steuern, mit mehr Präzision und Sicherheit im Testprozess.

Durch die Zusammenarbeit mit AB Tasty konnte Pion:

  • intelligentere Tests auswählen und Experimenten den Vorrang geben, die besonders wertvolle Erkenntnisse liefern,
  • mutigere Experimente entwickeln, um neue Ideen zu prüfen und Routinen aufzubrechen,
  • stärkere Hypothesen formulieren, damit Tests aussagekräftige Ergebnisse erzeugen.

Erfahre mehr über die Kooperation von Pion mit AB Tasty hier →

Ziele dieser Stufe:

  • Technische Fähigkeiten ausbauen, etwa durch fortgeschrittene Datennutzung.
  • Komplexere Experimentiermethoden einsetzen, zum Beispiel Heatmaps und Session Recordings.
  • Testgeschwindigkeit erhöhen und einen unternehmensweiten Kommunikationsplan für Learnings etablieren.
  • Interesse an AI und Machine Learning wecken, um Vorhersagemodelle und Personalisierung weiterzuentwickeln.
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Stufe 4: Scale – Skalieren: Experimentieren im Business-Tempo

In dieser Phase ist Optimierung kein Einzelprojekt mehr, sondern Teil der Geschäftsstrategie. Unternehmen beginnen, klare Standards zu entwickeln und möglicherweise eigene Playbooks für Experimentation oder Personalisierung aufzubauen. Solche Playbooks geben dem Unternehmen gemeinsame Leitlinien.

Mehr Tempo für die Experimentation bei PUMA

PUMA und AB Tasty haben zusammen an einem Ziel gearbeitet: Personalisierung skalieren, um langfristig zu wachsen.

Dadurch konnte PUMA die Personalisierung auf globaler Ebene stärken, unter anderem durch:

  • Segmentbasierte Personalisierung: PUMA nutzte den Segment Builder im AB Tasty Audience Manager, um besser zu verstehen, welche Produkte verschiedene Zielgruppen bevorzugen. Dadurch konnte das Unternehmen Metriken wie Seitenaufrufe, Verweildauer und weitere Signale gezielter bewerten.
  • Daten als Grundlage für Entscheidungen: Neue Erkenntnisse machten PUMAs Strategie stärker informationsbasiert. So wurden Experimente wirksamer und konnten langfristig zu mehr Umsatz beitragen.
  • Teamwork als Wachstumstreiber: Experimentation ist nicht nur Aufgabe von CRO-Teams. PUMA erlebte das in der Zusammenarbeit mit AB Tasty und entwickelte eine unternehmensweite Kultur, in der unterschiedliche Teams Ideen für neue Tests einbringen können.

Die vollständige Fallstudie zu PUMA findest du hier →

Auf dem Weg zu dieser Reifestufe bauen Teams meist ein Center-of-Excellence auf und stärken ihre Teamstruktur.

Ziele dieser Stufe

  • KPIs und zusätzliche Erfolgskennzahlen an übergeordneten Geschäftszielen ausrichten, etwa Umsatz pro Besucher oder Kundenwert (Customer Lifetime Value).
  • Abteilungen befähigen, nicht nur Testideen einzubringen, sondern Experimente sicher und eigenständig in größerem Umfang durchzuführen.

Stufe 5: Blaze – Vorangehen: Mutig weiterdenken

Auf der höchsten Reifestufe wird Experimentation zu einer zentralen Wachstums- und Produktstrategie. Wenn diese Stufe erreicht ist, kann im Prinzip jede Person im Unternehmen zur Testerin oder zum Tester werden.

Die Meinung der bestbezahlten Person im Raum – häufig als HiPPO (Highest Paid Person’s Opinion) bezeichnet – wird durch Daten ersetzt. Entscheidungen basieren dann weniger auf Bauchgefühl und stärker auf belastbaren Erkenntnissen.

Ziele dieser Stufe:

  • Eine Kultur schaffen, in der Scheitern als wertvolle Lernchance und Ausgangspunkt für neue Tests verstanden wird.
  • Kontinuierliche und automatisierte Optimierung fest in der DNA des Unternehmens verankern.
  • Langfristig in innovative Ideen investieren und mutige Experimente fördern.

Fazit: Dein Weg zu besseren Entscheidungen

Jede Stufe der Experimentation Maturity ist ein Schritt hin zu besseren Entscheidungen, besseren Kundenerlebnissen und besseren Geschäftsergebnissen.

Ganz gleich, wo dein Unternehmen aktuell auf seiner Roadmap für Optimierungen steht: Die nächste wichtige Erkenntnis kann schon im nächsten Test liegen. Kleine Schritte können große Veränderungen auslösen, und alles beginnt mit der Bereitschaft, neugierig zu bleiben.

Möchtest du gemeinsam mit AB Tasty dein Unternehmen durch die nächsten Stufen der Experimentation Maturity entwickeln?

FAQs

Hast du noch Fragen zu Experimentation Maturity? Hier findest du Antworten.

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12min. Lesezeit

Wingify: Die Digital Experience Optimization Suite von AB Tasty und VWO

Wingify ist die Digital Experience Optimization Suite (DXO), die jetzt AB Tasty und VWO unter einem Dach vereint.

Sie vereint Personalisierung, Experimentation, Feature Management, Verhaltensanalysen und AI in einer Plattform.

Die bestehenden Produkte von AB Tasty und VWO laufen unverändert weiter und werden schrittweise zu einem einheitlichen Wingify-Erlebnis zusammengeführt.

Wandz ist die AI-Ebene, die alle Bereiche der Suite miteinander verbindet.

Wingify ist eine Suite für Digital Experience Optimization (DXO). Sie richtet sich an Teams, die digitale Erlebnisse auf Desktops, Mobilgeräten und im Backend entwickeln, testen, personalisieren und kontinuierlich verbessern möchten. Seit dem Merger von AB Tasty und VWO in 2026 ist Wingify die gemeinsame Dachmarke beider Plattformen. Die Tools, die du bereits nutzt, wachsen nach und nach zu einem einheitlichen Ökosystem zusammen, auf einer gemeinsamen Daten- und AI-Basis.

Im Folgenden zeigen wir dir, welche Funktionen die Suite umfasst, wie die einzelnen Komponenten zusammenspielen und was sich für bestehende Kunden von AB Tasty oder VWO ändert – und was nicht.

Was ist Wingify?

Wingify vereint mit AB Tasty und VWO zwei etablierte, unabhängig voneinander entwickelte Plattformen. Erreichbar ist die Suite unter app.wingify.com. Mitte 2026 funktionieren beide Plattformen zunächst weiterhin als eigenständige Suiten. Gleichzeitig werden Technologie, Datenmodelle und Workflows in den kommenden Quartalen Schritt für Schritt zusammengeführt. An deinen bestehenden Verträgen, Preisen oder Supportleistungen ändert sich währenddessen nichts.

Die Suite basiert auf sieben eng miteinander verzahnten Funktionsbereichen: Personalisierung, Experimentation, Feature Management, Verhaltensanalysen, Nutzerumfragen, Commerce und AI. Ergänzt werden sie durch eine Governance-Ebene auf Enterprise-Level, damit größere Unternehmen ihre Optimierungsmaßnahmen team- und länderübergreifend skalieren können.

Das bietet Wingify

Wingify führt alle Funktionen, die AB Tasty und VWO bislang getrennt angeboten haben, in einer DXO-Suite zusammen. Statt mehrere Lösungen parallel zu verwalten, können Teams nun sämtliche Phasen der Optimierung an einem einzigen Ort nutzen.

Jeden Kundenkontakt personalisieren

Hier zeigt sich die DNA von AB Tasty besonders deutlich. Dieser Bereich umfasst:

  • Personalisierung des Nutzererlebnisses: Unterschiedliche Inhalte, Seitenlayouts oder Abläufe werden gezielt verschiedenen Besuchergruppen gezeigt, ohne dafür separate Seitenversionen erstellen zu müssen.
  • Verhaltensbasiertes Targeting: Personalisierte Erlebnisse werden anhand des individuellen Verhaltens auf der Website ausgelöst, zum Beispiel anhand besuchter Seiten, der Verweildauer, Warenkorbaktivitäten oder der Scrolltiefe.
  • Dynamische Inhalte und Produktempfehlungen: Jeder Besucher erhält individuell passende Inhalte oder Produktvorschläge. Dieser Ansatz ist besonders im E-Commerce und auf Medienseiten verbreitet.
  • Zielgruppensegmentierung: Wiederverwendbare Zielgruppensegmente werden aus Verhaltens-, demografischen oder CRM-Daten erstellt und sowohl für Personalisierungskampagnen als auch für Experimente genutzt.
  • AI-gestützte Personalisierung: Tools wie EmotionsAI analysieren das Verhalten auf der Website, um den emotionalen Zustand eines Besuchers einzuschätzen. AdaptiveCX passt das Erlebnis wiederum fortlaufend an, je länger sich eine Person auf einer Seite aufhält.

Der größte Unterschied zu einem klassischen A/B-Test liegt im Timing: Personalisierung wartet nicht auf einen statistisch signifikanten Gewinner. Stattdessen erhält jedes Segment kontinuierlich das aktuell bestmögliche Erlebnis, während Experimente laufend präzisieren, was „bestmöglich“ überhaupt bedeutet.

Experimente vertrauensvoll durchführen

Dieser Bereich ist besonders eng mit den Wurzeln von VWO verbunden. Er umfasst:

  • A/B-Testing im Web: Zwei oder mehr Seitenvarianten werden mit realem Traffic gegeneinander getestet, um herauszufinden, welche Variante eine Zielmetrik wie Anmeldungen, Käufe oder die Add-to-Cart-Rate verbessert.
  • Split-URL-Testing: Vollständig getrennte URLs werden miteinander verglichen. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn ein Redesign zu umfangreich ist, um es als einzelne Seitenvariante abzubilden.
  • Multivariate Tests (MVT): Mehrere Seitenelemente, zum Beispiel Headline, Bild und CTA, werden in Kombination getestet. So lässt sich die stärkste Gesamtkombination ermitteln, statt jeweils nur eine Variable isoliert zu betrachten.
  • Serverseitige Experimentation: Tests laufen direkt in der Backend-Logik. Das ist unverzichtbar für Bereiche, die sich clientseitig per JavaScript nicht steuern lassen, etwa Preislogiken, Algorithmen oder Checkout-Prozesse.
  • Experimentation in mobilen Apps: Kontrollierte Tests werden über ein SDK direkt in nativen iOS- und Android-Apps durchgeführt. Dazu gehören auch Feature-Tests, die nicht von den Prüfzyklen der App-Stores abhängen.

Das ist wichtig, weil Produktentscheidungen selten nur eine Ebene betreffen. Eine Überarbeitung des Checkouts kann beispielsweise einen A/B-Test im Frontend, ein serverseitiges Preisexperiment und eine mobile Variante erfordern – alle gemessen an derselben Erfolgsmetrik.

Commerce-Performance steigern

Für Retail- und E-Commerce-Teams bietet Wingify AB Tasty Commerce. Die Lösung führt Produktsuche, Empfehlungen und Merchandising in einem System zusammen statt in drei separaten Tools.

Enthalten sind AI-gestützte Produktempfehlungen (etwa „Häufig zusammen gekauft“, „Zuletzt angesehen“, „Trending“ oder ähnliche Artikel) sowie Merchandising-Funktionen. Dazu kommt eine Onsite-Suche, die Tippfehler und natürlich formulierte Suchanfragen versteht, ganz ohne manuell gepflegte Synonymlisten. Damit können Business-Teams Produkte neu sortieren, einzelne Artikel highlighten oder ausblenden und Kampagnen ohne Entwicklerteams starten. Da Suche, Empfehlungen und Merchandising auf denselben Regeln und Daten basieren, werden Änderungen an einer Stelle überall konsistent übernommen. Auch das Reporting deckt alle drei Bereiche gemeinsam ab.

Diese Ebene soll die Conversion Rate und den durchschnittlichen Bestellwert auf produktstarken Websites steigern und ist eng mit Experimentation und Personalisierung verbunden.

Features ohne unnötiges Risiko ausrollen

Hier treffen Produktentwicklung und Experimentation aufeinander. Teams können Code veröffentlichen, ohne den gesamten Erfolg an einen einzigen Launch-Tag zu knüpfen:

  • Feature Flags: Schalter, mit denen sich Funktionen ohne erneutes Deployment aktivieren oder deaktivieren lassen.
  • Progressive Rollouts: Ein Feature wird schrittweise für einen wachsenden Anteil der Nutzer freigeschaltet (von 1 % über 10 % und 50 % bis 100 %) statt sofort für alle.
  • Kill Switches: Fehlerhafte Funktionen lassen sich in der Produktion sofort abschalten, ohne den Code ändern zu müssen.
  • Canary Releases: Ein neues Feature wird zunächst mit einer kleinen, häufig internen oder risikoarmen Nutzergruppe getestet, bevor es breiter ausgerollt wird.
  • Feature Experimentation: Mit einem echten A/B-Test wird geprüft, wie sich ein neues Feature auf zentrale Kennzahlen auswirkt – statt es einfach zu veröffentlichen und auf gute Ergebnisse zu hoffen.

Verstehen, was Kunden wirklich tun

Alle anderen Ebenen sind auf die Insights aus diesem Bereich angewiesen:

  • Heatmaps zeigen, wo Besucher auf einer Seite klicken, scrollen und den Mauszeiger bewegen.
  • Session Recordings spielen einzelne Besuchersitzungen ab. So erkennst du genau, was passiert ist und an welcher Stelle jemand nicht weiterkam.
  • Funnel-Analysen zeigen, an welchem Schritt Besucher einen mehrstufigen Prozess wie Checkout oder Onboarding abbrechen.
  • Verhaltensanalysen fassen zusammen, wie Nutzer im Zeitverlauf mit einer Website oder App interagieren.
  • AI-gestützte Research-, Umfrage- und Feedback-Funktionen basieren auf der Technologie von Blitzllama (2025 von Wingify übernommen) und werden unter der Marke Pulse angeboten. Sie liefern AI-gestützte Analysen zu qualitativen Daten wie offenen Umfrageantworten und Nutzerfeedback.

Diese Ebene zeigt Teams, was sie als Nächstes testen sollten. Sie ist der diagnostische Schritt vor der Hypothese. Nicht nur ein Dashboard, auf das man im Nachhinein einen kurzen Blick wirft.

Mit Wandz alles optimieren

Wandz ist die AI-Ebene von Wingify. Sie ist direkt in die Suite integriert und nicht als nachträglich angebauter Assistent daneben platziert. Dieser Unterschied ist entscheidend: Ein allgemeines AI-Tool kennt weder den konkreten Aufbau deines Experiments noch Varianten, Traffic-Verteilung, Erfolgsmetriken oder Zielgruppendefinitionen. Deshalb beginnt jede Frage zunächst mit einem Datenexport und einer erneuten Erklärung des Kontexts. Wandz überspringt diesen Schritt, weil die AI bereits in derselben Umgebung arbeitet, in der das Experiment läuft.

Wandz verbindet die Funktionen, die AB Tasty zuvor mit der Assistentin Evi bereitgestellt hat, mit den Möglichkeiten von Copilot bei VWO.

Konkret kann Wandz:

  • Ergebnisse verständlich erklären: Fragen wie „Wie hat diese Kampagne auf Mobilgeräten im Vergleich zum Desktop abgeschnitten?“ oder „Zeige mir alle Tests, die wir auf der Checkout-Seite durchgeführt haben“ lassen sich beantworten, ohne zuvor CSV-Dateien zu exportieren.
  • Hypothesen und Experimentideen vorschlagen: Die Empfehlungen basieren auf realen Kampagnenergebnissen und Verhaltensdaten. Auch externe Materialien wie Screenshots von Wettbewerbern oder Projektbriefings können einbezogen werden.
  • Konfigurationen vor dem Launch prüfen: Metriken, Zielgruppen-Targeting und Traffic-Verteilung werden vor dem Start eines Tests oder Rollouts auf mögliche Fehler untersucht. Das ist wie bei einem QA-Check vor dem Go-live.
  • Kampagnen mit dem AI-Editor erstellen und bearbeiten: Teams können Experimente mithilfe von Anweisungen in natürlicher Sprache aufsetzen oder anpassen. Jede Änderung bleibt sichtbar und kann vor der Veröffentlichung rückgängig gemacht werden.

Wandz deckt die gesamte Experimentation Journey ab: von Setup und Targeting über die Analyse bis zur Iteration.

Optimierung auf Enterprise-Ebene

Für Unternehmen, die Optimierungsmaßnahmen über mehrere Teams, Marken oder Regionen hinweg betreiben, bietet Wingify:

  • Rollenbasierte Berechtigungen, die festlegen, wer Experimente und Kampagnen starten, bearbeiten oder ansehen darf.
  • Audit-Logs, die Änderungen für Compliance und Nachvollziehbarkeit dokumentieren.
  • Workflows für die Zusammenarbeit, Freigabeketten und gemeinsame Workspaces, damit Marketing, Produkt und Entwicklung am selben Experiment arbeiten können, ohne sich gegenseitig in die Quere zu kommen.
  • APIs und Integrationen, die die Suite mit Analytics-Plattformen, Customer-Data-Plattformen, Content-Management-Systemen und internen Data Warehouses verbinden.
  • Sicherheits-, Compliance- und Governance-Funktionen für mehrere Teams sind genau die Schutzmechanismen, die große oder regulierte Unternehmen benötigen, um Experimentation zu skalieren.

So greifen alle Funktionen ineinander

Der Zusammenschluss dieser Ebenen entfaltet seinen Wert, weil alle auf derselben Datenbasis arbeiten. Teams können dadurch den gesamten Kreislauf durchlaufen, ohne bei jeder Übergabe Daten neu zu exportieren oder Zusammenhänge erneut zu erklären:

Kundenverhalten → Verhaltensanalyse → Hypothesenentwicklung → Experimentation → Personalisierung → Commerce → Feature Rollout → AI-gestützte Analyse → zurück zum Kundenverhalten.

Eine Heatmap macht Reibungspunkte auf einer Checkout-Seite sichtbar.

Aus dieser Beobachtung entsteht eine Hypothese.

Die Hypothese wird in einem A/B-Test überprüft.

Die erfolgreichste Variante wird für ein bestimmtes Segment als personalisiertes Erlebnis ausgespielt oder als Feature über einen progressiven Rollout veröffentlicht.

Wandz analysiert das Ergebnis und schlägt den nächsten Test vor. Dieselben Zielgruppendefinitionen, Metriken und historischen Daten fließen durch jede Phase – wie die folgende Abbildung zeigt:

Für wen ist Wingify geeignet?

Marketingteams

Kampagnen testen, Inhalte personalisieren und Conversion Rates steigern.

Produktmanager

Produktideen validieren, Releases steuern und die Akzeptanz neuer Features verbessern.

E-Commerce-Teams

Personalisierte Einkaufserlebnisse schaffen und jeden Schritt der Customer Journey optimieren.

Growth-Teams

Kontinuierlich experimentieren und die größten Optimierungspotenziale identifizieren.

CX-Teams

Nutzerverhalten mithilfe qualitativer und quantitativer Insights verstehen.

Entwicklungsteams

Features mit Feature Flags und Progressive Rollouts sicher veröffentlichen.

Das sollten bestehende Kunden von AB Tasty und VWO wissen

Wird AB Tasty zu Wingify?

Ja. AB Tasty wechselt unter die gemeinsame Marke Wingify. Langfristig sollen AB Tasty und VWO vollständig zusammengeführt werden. Die Marke ändert sich, die Funktionen bleiben gleich.

Wird auch VWO zu Wingify?

Ja, auf dieselbe Weise. Auch VWO trägt jetzt die gemeinsame Marke Wingify: Die Anwendung wurde mit Wirkung zum 13. Juni 2026 von app.vwo.com auf app.wingify.com umgestellt. Die VWO-Produktnamen werden entsprechend angepasst: aus VWO Insights wird beispielsweise Wingify Insights. Deine bestehenden Tarife, Funktionen, Daten und Zugänge bleiben unverändert.

Ändern sich die Produkte an sich?

Nicht sofort. Deine laufenden Website-Kampagnen, Mobile-SDK-Kampagnen, serverseitigen Experimente, Tracking-Snippets, Feature Flags und die Datenerfassung funktionieren während der Umstellung wie gewohnt. Lediglich das Dashboard ändert sich. Mittelfristig rücken die Stärken von AB Tasty bei Personalisierung und AI-gestütztem Targeting enger an die Experimentation-, Analytics- und Verhaltensanalysefunktionen von VWO heran. Beide fließen in eine gemeinsame Roadmap ein.

Was passiert mit bestehenden Verträgen?

Deine aktuellen Verträge, Preise und Service-Levels bleiben infolge des Mergers unverändert. Auch dein bisheriges Supportteam betreut dich weiterhin.

Was passiert mit den Logins?

Als VWO-Kunde werden dein Konto, deine Einstellungen und deine Zugangsdaten auf app.wingify.com übertragen. Aktive Sitzungen enden allerdings in dem Moment, in dem die Domain umgestellt wird. Du musst dich daher unter der neuen Adresse erneut anmelden. Single Sign-on (SSO) und SAML-Konfigurationen funktionieren automatisch weiter, da die SSO-Callback-URL auf die neue Domain weiterleitet. Eine Ausnahme sind Passkeys: Sie sind aus Sicherheitsgründen an eine bestimmte Domain gebunden. Ein für app.vwo.com erstellter Passkey kann deshalb nicht übertragen werden. Nach der Anmeldung unter der neuen Domain musst du einen neuen Passkey erstellen. System-E-Mails, Passwortrücksetzungen, Reports und Benachrichtigungen kommen künftig von @wingify.com statt von @vwo.com. Bitte daher deine IT-Abteilung, diese Domain auf die Allowlist zu setzen.

Was passiert mit Integrationen?

Deine Integrationen bleiben bestehen. Die REST-APIs von VWO werden nun über die Wingify-Domain bereitgestellt. Bestehende Integrationen funktionieren ohne Anpassungen weiter. Auch der bereits auf deiner Website installierte VWO SmartCode muss nicht ersetzt werden. IT-Teams sollten wingify.com und die zugehörigen Subdomains in ihren Firewalls freigeben. So bleiben Funktionen wie die Wiedergabe von Session Recordings, die über diese Domains laufen, unterbrechungsfrei nutzbar.

Was ändert sich nicht?

Deine historischen Daten, Reports, Einstellungen, Integrationen, Zielgruppen und Konfigurationen bleiben vollständig erhalten und sind über die neue Domain erreichbar. Vertragsbedingungen, Preise, Supportteam und Service-Levels ändern sich nicht. Tracking-Snippets und laufende Kampagnen funktionieren während der gesamten Umstellung ohne Unterbrechung. Zusammengefasst: Geändert wird die Marke – und langfristig der Grad, in dem die Funktionen von AB Tasty und VWO integriert sind. Was du bereits gebucht hast und wie es heute funktioniert, bleibt unverändert.

Die Zukunft der Digital Experience Optimization

Die digitale Optimierung entwickelt sich weiter: Personalisierung, Experimentation, Feature Management, Nutzerverhalten und AI wachsen in einer einzigen Suite zusammen, in der jede Funktion direkt auf der vorherigen aufbaut.

Genau dafür wurde Wingify entwickelt.

Wingify bietet Teams eine gemeinsame Basis für kontinuierliches digitales Wachstum: Kundenverhalten verstehen, neue Features einführen und jede einzelne Interaktion optimieren. Starte eine kostenlose Testversion oder buche eine Demo und erlebe, wie beide Plattformen als einheitliche Suite zusammenarbeiten.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Hast du noch Fragen zu Wingify? Hier findest du Antworten.

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Warum Airline-Websites 2026 weiterhin Umsatz verlieren – und wie sich Abbrüche reduzieren lassen

Bereit zum Abflug: Wenn jede Hürde auf der Buchungsstrecke Umsatz kostet 

2026 ist die digitale Präsenz einer Airline kein reines Buchungsportal mehr. Sie ist die neue „First Class Lounge“. Wird das Erlebnis holprig, schaffen es viele Reisende gar nicht erst bis zum Gate.

Trotz moderner Technologien liegen die Abbruchraten im Airline-Sektor weiterhin bei rund 90 Prozent. Der Grund: Reisende haben heutzutage mit jedem Klick durch den Buchungsprozess höhere Erwartungen.

Mehrere geöffnete Tabs, Preisvergleiche über verschiedene Plattformen hinweg, der Wunsch nach voller Transparenz bei Gebühren, Flexibilität und Richtlinien: Die Aufmerksamkeit von Reisenden während der Buchung zu halten, wird immer anspruchsvoller. Schon kleine Reibungspunkte können Vertrauen zerstören und Nutzer zur Konkurrenz treiben. Dazu gehören zum Beispiel unklare Gepäckkosten, eine erzwungene Kontoerstellung oder eingeschränkte Zahlungsoptionen.

Noch bevor die Koffer gepackt sind, müssen Fluggesellschaften Unsicherheit reduzieren, Vertrauen aufbauen und Nutzer reibungslos von der Suche bis zum Kauf führen. Sonst wird die Reise am Ende gar nicht erst gebucht.

Für Fluggesellschaften besteht die zentrale Herausforderung darin, die Lücke zwischen Kaufabsicht und Buchung zu schließen und damit Umsatzpotenziale in Milliardenhöhe zurückzugewinnen. In diesem Artikel zeigen wir, warum Erfolg 2026 mehr verlangt als statische Formulare: Entscheidend ist eine dynamische Strategie, um das Nutzererlebnis zu optimieren und so Buchungsabbrüche zu reduzieren.

Turbulenzen auf dem Weg: Warum Reisende Flugbuchungen abbrechen

Die Gründe, warum Reisende Buchungen abbrechen, sind vielfältig. Der gesamte Buchungsprozess ist zu einem Balanceakt zwischen Preis, Vertrauen und Transparenz geworden. 2026 springen Nutzer schnell ab, sobald vermeintlich günstige Tarife durch Gepäck- oder Sitzplatzgebühren deutlich teurer werden. Je nach Tageszeit, Saison und Nachfrage kann sich dieser Eindruck zusätzlich verstärken.

Zu den Faktoren, die Flugpreise beeinflussen, gehören unter anderem:

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Nachfrage

Flugpreise steigen häufig in Zeiten mit hoher Nachfrage, etwa im Sommer, zu Weihnachten oder während der Schulferien, wenn viele Reisende gleichzeitig suchen und buchen.

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Wettbewerb auf der Strecke

Bieten mehrere Airlines Flüge auf derselben Strecke an, bleiben Preise oft niedriger. Begrenzte Verbindungen oder wenige tägliche Abflüge bedeuten dagegen weniger Wettbewerb und häufig höhere Preise.

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Saisonales Reiseverhalten

Das Verhalten von Reisenden verändert sich mit den Jahreszeiten: zum Beispiel die Flucht vor dem Winter in wärmere Gegenden oder die Planung von Fernreisen im Sommer. Das prägt sowohl Nachfrage als auch Preisgestaltung.

Doch nicht nur Saisonalität beeinflusst Reisebuchungen. Häufig liegt das Problem im Prozess selbst: Checkouts, die sich wie Steuerformulare anfühlen statt wie eine intuitive Unterhaltung, schrecken Nutzer ab und führen zu Abbrüchen.

Weitere Gründe, warum Reisende ihre Buchung abbrechen:

Warum Momentum über mehrere Seiten hinweg entscheidend ist

Mehrseitige Buchungsprozesse zählen in der Reisebranche zu den häufigsten Ursachen für Buchungsabbrüche. Nutzer, die unterwegs buchen, haben keine Geduld bei Sitzplänen, die nicht responsiv sind, oder bei umständlichen Feldern während der Zahlung, besonders auf dem Smartphone. 

Die Lösung: Halte das Interesse der Nutzer über jeden Schritt der Journey hinweg aufrecht. Reduziere Reibungspunkte und passe das Nutzererlebnis in Echtzeit an. Dazu gehören schlankere Formulare, eine konsequente Optimierung für Mobile und der Verzicht auf unnötige Schritte, damit Nutzer nahtlos von der Suche zur Buchung gelangen.

Mehr über Personalisierung erfährst du hier→

Die Vertrauenslücke im Travel-Bereich

Reisebuchungen sind emotional und finanziell sensibel. Viele Nutzer brauchen ein klares Sicherheitsgefühl, bevor sie eine Buchung abschließen. Fehlen sichtbare Sicherheitsmerkmale oder sind Stornierungsbedingungen unklar, haben Nutzer oftmals Bedenken. Und damit entsteht zusätzliche Reibung im Check-out.

Vergleichsmüdigkeit als Treiber für Buchungsabbrüche 

Nutzer mit mehreren geöffneten Tabs suchen nach einem Grund zu bleiben. Wenn du ihre Aufmerksamkeit nicht sofort gewinnst, sind sie weg. Deshalb reicht es nicht, Reisende nur auf die Website zu bringen: Du musst ihre Aufmerksamkeit halten und Vertrauen schaffen. Sonst kommt die Flugbuchung schnell vom Kurs ab.

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Experience Optimization Platform (EOP): Dein neues Cockpit für Conversion

Klassisches A/B Testing allein reicht nicht mehr aus, um über Experience Optimization Platforms langfristig das bestmögliche Kundenerlebnis zu schaffen. Das gilt besonders bei komplexen und sensiblen Prozessen wie Flugbuchungen.

Einzelne Tests von Texten, CTAs oder Bildern nebeneinander zu vergleichen, liefert wichtige Impulse. Um Nutzer aber über die gesamte Sitzung hinweg zu halten, braucht es eine belastbare Roadmap, wie sie mit einer EOP wie AB Tasty entwickelt werden kann.

Mithilfe dieser fortgeschrittenen Optimierungsansätze erhalten Airlines und Reiseagenturen den entscheidenden Auftrieb: 

Kundendaten integrieren

Die Zusammenführung von CRM-Daten, Analytics-Plattformen und Verhaltensdaten auf der Website schafft ein umfassenderes Bild der Customer Journey.

Statt auf fragmentierte Signale aus einzelnen Tools zu schauen, können Reiseagenturen Kundenprofile, Surfverhalten, Kaufhistorie, Treuestatus und Engagement-Muster miteinander verbinden.

So lassen sich langfristige Muster besser erkennen, gezielt optimieren und für mehr Conversions im Buchungsprozess nutzen. 

Verhaltensanalysen

Bessere Ergebnisse beginnen mit mutigen Entscheidungen. Wer über Standardkennzahlen wie Bounce Rate oder Konversionsrate hinausschaut, erhält deutlich tiefere Einblicke in die digitale „Körpersprache“ der Nutzer. Signale wie Scrolltiefe, Wutklicks, absichtliches Maus-Hovering und weitere Interaktionen zeigen, ob Nutzer verwirrt sind, Frust erleben oder Vertrauen verlieren.

Diese Erkenntnisse helfen Teams, kritische Reibungspunkte in der Customer Journey präzise zu erkennen und zu entscheiden, wo UX-Verbesserungen, personalisierte Vertrauensbotschaften oder Experimente den größten Effekt erzielen können.

Die Stärke multivariater Tests (MVT)


Multivariates Testen (MVT) ermöglicht es Airline-Teams, mehrere Elemente der Nutzererfahrung gleichzeitig zu testen, statt immer nur eine einzelne Variable zu verändern.

Statt beispielsweise Headline, Buchungs-Widget oder Social-Proof-Modul getrennt zu testen, können Airlines mit MVT besser verstehen, wie diese Elemente innerhalb einer vollständigen Nutzererfahrung auf einer Seite zusammenspielen.

So lässt sich die effektivste Kombination aus Content, Layout und Messaging identifizieren – und ein Seitenaufbau finden, der Engagement und potenzielle Conversion am stärksten unterstützt.

Entdecke, wie EOPs wie AB Tasty Airlines dabei helfen, ihren Umsatzmotor zu beschleunigen →

Der AI-Co-Pilot: Den Weg von der Inspiration bis zur Ankunft personalisieren 

Airlines müssen die Optimierung des digitalen Buchungserlebnisses nicht allein bewältigen. AI kann als Co-Pilot für Personalisierung entlang des gesamten Prozesses dienen – vom ersten Besuch auf der Website bis zum Klick auf die nächste Traumreise.

Denn: Reiseabsichten unterscheiden sich von der Suche bis zum Sicherheitscheck. Statt alle Reisenden identisch zu behandeln, können Airlines und Reiseagenturen AI-gestützte Personalisierung nutzen, um besser zu verstehen, warum jemand die Website besucht, welches Ziel diese Person verfolgt und welches Erlebnis sie mit weniger Reibung voranbringt.

Von der Reiseinspiration bis zum Check-out kann AI Nutzer zu relevanten Optionen führen, Komplexität reduzieren und im richtigen Moment passende Unterstützung anzeigen.

Hier sind einige Möglichkeiten, wie AI als Co-Pilot Airlines dabei unterstützt, mehr Plätze zu füllen: 

Absichtsbasierte Segmentierung

Potenzielle Flugbuchende nach Absicht und emotionalem Kontext zu segmentieren, hilft Reiseagenturen, den Moment besser zu nutzen. Ist der Besucher ein Geschäftsreisender mit Zeitdruck, der schnell umbuchen muss? Eine Urlauberin, die flexible Tarifoptionen vergleicht? Oder eine preissensible Familie, die klare Gepäckinformationen und den besten Gesamtwert sucht?

Durch absichtsbasierte Segmentierung können Airlines die Journey für jeden potenziellen Reisenden verfeinern – etwa durch personalisierte Botschaften und Angebote sowie eine Navigation, die vom Einstieg bis zum Check-out besser zur jeweiligen Situation passt.

Zehn Zielgruppen mit unterschiedlichen Absichten könnten sich auf deiner Airline-Buchungsseite befinden:

Competition

Wettbewerb

Der Wunsch, sich zu vergleichen und die bestmögliche Wahl zu treffen.

Attention

Aufmerksamkeit

Den Eindruck bekommen, dass alles auf die eigene Zufriedenheit ausgerichtet ist.

Safety

Sicherheit

Das Bedürfnis, sich sicher zu fühlen, alles unter Kontrolle zu haben.

Comfort

Komfort

Der Wunsch nach einer ruhigen, reibungslosen Customer Journey.

Community

Gemeinschaft

Das Bedürfnis, sich mit nahestehenden Menschen oder deren Umfeld verbunden zu fühlen.

Immediacy

Unmittelbarkeit

Das Bedürfnis nach klaren Impulsen und konkreten nächsten Schritten.

Notoriety

Bekanntheit

Der Wunsch, Risiken zu reduzieren und mithilfe sozialer Bestätigung sicherer zu entscheiden.

Understanding

Verstehen

Das Bedürfnis nach klaren Fakten, um eine Entscheidung zu treffen.

Change

Veränderung

Der Wunsch, Routinen zu durchbrechen und Neues zu entdecken.

Quality

Qualität

Das Bedürfnis nach qualitativen Informationen, um eine Entscheidung zu treffen.

EmotionsAI & AdaptiveCX

Tools wie EmotionsAI und AdaptiveCX machen Echtzeit-Personalisierung für Airlines skalierbar. Das Buchungserlebnis kann auf den Zustand, den Kontext und die konkreten Bedürfnisse des Nutzers im jeweiligen Moment reagieren.

Statt jedem Besucher dieselbe Journey zu zeigen, können Reiseunternehmen dynamisch auf verhaltens- und kontextbezogene Signale eingehen. Das kann ein vereinfachter „Schnell buchen“-Pfad für eilige Nutzer sein, eine reduzierte Auswahl für zögernde Nutzer oder Vertrauensbotschaften, sobald ein Besucher Anzeichen von Unsicherheit zeigt.

So entstehen Buchungsstrecken, die stärker unterstützen, intuitiver sind und besser auf die emotionalen Bedürfnisse von Kunden während der Buchung abgestimmt sind.

Lies mehr über EmotionsAI und AdaptiveCX in unserem E-Book zur Personalisierung →

AI-Empfehlungen

Mithilfe von Machine Learning lässt sich einschätzen, was Reisende benötigen könnten, bevor sie aktiv danach suchen.

Statt zu warten, bis Nutzer Zusatzoptionen durchstöbern, kann AI vorhersagen, welche davon besonders relevant sind. Grundlage hierfür sind die Art der Reise, das Profil der Reisenden, die Route, das Sitzungsverhalten oder frühere Käufe. Für Vielflieger kann das Lounge-Zugang bedeuten, für Langstreckenreisende mehr Beinfreiheit oder für Familien Gepäck-Upgrades.

Solche Empfehlungen verbessern das Kundenerlebnis und unterstützen gleichzeitig die Umsatzsteigerung, weil Zusatzangebote hilfreicher und weniger aufdringlich wirken. 

Sicher landen: Ein reibungsloses Check-out-Erlebnis entwickeln 

Der Buchungsprozess einer Airline bündelt viele Emotionen in einem einzigen digitalen Einkaufserlebnis. Deshalb ist es besonders wichtig, den gesamten Weg zu betrachten: vom ersten Kontakt mit einer möglichen Instagram-Anzeige für günstige Flugtickets bis zur finalen „Danke“-Seite nach der Buchung – über alle Geräte hinweg.

Um den Buchungsprozess möglichst nahtlos zu gestalten und potenzielle Umsätze nicht zu verlieren, sollten Airlines insbesondere auf diese Hebel achten:

  • Proaktive Maßnahmen: Exit-Intent-Overlays oder AI-gestützte Chatbots an besonders abbruchgefährdeten Stellen – etwa auf der Zahlungsseite – können Frust reduzieren und Buchungsabbrüche vermeiden.
  • Treue belohnen, um Reibung zu reduzieren: Treueprogramme sollten nicht nur zukünftige Vorteile versprechen, sondern sofort spürbare Erleichterungen bieten, etwa vorausgefüllte Daten oder Ein-Klick-Buchungen für Mitglieder.
  • Komplexität vereinfachen: Flugübersichten sollten so strukturiert sein, dass Gesamtkosten, Gepäckregeln und Tarifbedingungen klar erkennbar sind. Das stärkt Vertrauen und motiviert Kunden, ohne weiteres Zögern zu buchen.

Zu guter Letzt: Die digitale Startbahn deiner Marke ist dynamisch

Erfolg entsteht nicht durch eine einmalige Optimierung, sondern durch eine Kultur des kontinuierlichen Experimentierens. Teams müssen das digitale Erlebnis auf ihren Buchungswebsites konsequent weiterentwickeln, wenn sie Wachstum und langfristige Loyalität fördern wollen.

Durch die Kombination von EOP-Funktionen wie A/B Testing, AI-Personalisierung und einheitlichen Daten können Fluggesellschaften aus „Geister-Shoppern“ treue Passagiere machen.

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Häufig gestellte Fragen

Du hast noch Fragen dazu, warum Airline-Websites weiterhin Umsatz verlieren? Hier findest du die wichtigsten Antworten.

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9min. Lesezeit

Das Power-Duo für Personalisierung: Empathie trifft auf Echtzeit-Anpassungen

Personalisierung: Mehr als nur Echtzeit 

Personalisierung in Echtzeit ist für Marken zu einem bedeutenden Hebel geworden, um digitale Erlebnisse relevanter und responsiver zu gestalten. Wenn sich Inhalte daran orientieren, was Nutzer genau in diesem Moment tun, lassen sie sich wirksamer zum nächsten Schritt führen.

Doch Verhalten allein erklärt noch nicht, was Nutzer wirklich brauchen. Ein Käufer zögert vielleicht kurz vor dem Kauf. Ohne zu verstehen, warum er zögert, ist es schwierig, die richtige Botschaft, das passende Design oder die richtige Interaktion auszuspielen.

Stell dir einen Käufer vor, der vor allem Sicherheit sucht. Er braucht klare Rückgabebedingungen, sichtbare Hinweise zur sicheren Zahlung und vertrauenswürdige Bewertungen, bevor er kauft. Wenn du dieses Bedürfnis nach Vertrauen und Kontrolle nicht erkennst: Wie willst du dann die richtigen Pop-ups, Banner oder Designelemente einsetzen, damit er sich sicher genug fühlt, um zu konvertieren?

Genau hier bringt dich das Zusammenspiel von EmotionsAI und AdaptiveCX einen bedeutenden Schritt weiter.

Auf das Sitzungsverhalten eines Nutzers zu reagieren und ihm passende Inhalte auszuspielen, ist eine starke Grundlage für personalisierte Einkaufserlebnisse, solange er sich noch auf deiner Website befindet. Aber was, wenn das nur die halbe Geschichte ist?

Wenn „Was“ und „Warum“ zusammenspielen: Personalisierung mit mehr Wirkung

Starke Personalisierung entsteht, wenn du verhaltensbasierte Echtzeit-Anpassungen mit einem tiefen emotionalen Verständnis kombinierst. Es reicht nicht zu wissen, was ein Besucher tut. Du musst auch verstehen, warum er es tut.

Die smarte Kombination aus AdaptiveCX und EmotionsAI, zwei von AB Tasty entwickelten Tools, macht aus einzelnen Interaktionen beeindruckende Erlebnisse.

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Die „Warum“-Engine: EmotionsAI für ein tieferes Verständnis 

Stell dir vor, du könntest schon im Moment des Website-Besuchs erkennen, wer ein Besucher ist. Nicht nur, was er anklickt, sondern wie er sich verhält. Subtile Signale wie Zögern, wiederholte Vergleiche oder schnelle Ausstiege können zeigen, wonach jemand sucht. Ohne zusätzliche Informationen kannst du erkennen, ob ein Nutzer Sicherheit, Inspiration, Dringlichkeit oder Einfachheit braucht und sein Shopping-Erlebnis sofort an diese Bedürfnisse anpassen.

EmotionsAI macht genau das online. Statt Mimik oder Tonfall zu interpretieren, erkennt das Tool Verhaltenssignale, identifiziert, was ein Käufer in diesem Moment empfindet, und hilft dabei, ein Erlebnis auszuspielen, das zu seinen emotionalen Bedürfnissen passt. Das kann bedeuten, Sicherheit zu bieten, Vertrauen aufzubauen, Orientierung zu geben oder Begeisterung für den Kauf zu wecken.

Marken können EmotionsAI nutzen, um ihre Website von einem statischen Schaufenster in einen aufmerksamen digitalen Verkaufsberater zu verwandeln, der situativ auf die Bedürfnisse einzelner Nutzer reagiert.

EmotionsAI: Das „Warum“ hinter dem Klick entschlüsseln

Welche Kampagne, welches Pop-up oder welche Botschaft passt wirklich, wenn du nicht weißt, was ein Nutzer gerade braucht? Hier setzt EmotionsAI an: Das Tool hilft Marken, Bedürfnisse und Absichten während des Einkaufs besser zu verstehen.

EmotionsAI teilt dafür Nutzer in 10 verschiedene emotionale Kategorien ein:

Competition

Wettbewerb

Der Wunsch, sich zu vergleichen und die bestmögliche Wahl zu treffen.

Attention

Aufmerksamkeit

Den Eindruck bekommen, dass alles auf die eigene Zufriedenheit ausgerichtet ist.

Safety

Sicherheit

Das Bedürfnis, sich sicher zu fühlen, alles unter Kontrolle zu haben.

Comfort

Komfort

Der Wunsch nach einer ruhigen, reibungslosen Customer Journey.

Community

Gemeinschaft

Das Bedürfnis, sich mit nahestehenden Menschen oder deren Umfeld verbunden zu fühlen.

Immediacy

Unmittelbarkeit

Das Bedürfnis nach klaren Impulsen und konkreten nächsten Schritten.

Notoriety

Bekanntheit

Der Wunsch, Risiken zu reduzieren und mithilfe sozialer Bestätigung sicherer zu entscheiden.

Understanding

Verständnis

Das Bedürfnis nach klaren Fakten, um eine Entscheidung zu treffen.

Change

Veränderung

Der Wunsch, Routinen zu durchbrechen und Neues zu entdecken.

Quality

Qualität

Das Bedürfnis nach qualitativen Informationen, um eine Entscheidung zu treffen

Mit diesen Informationen geht EmotionsAI über reines Verhalten hinaus und macht die emotionalen Treiber hinter den Handlungen eines Nutzers sichtbar. Die Segmentierung schafft eine zusätzliche Wahrnehmungsebene, die Verhaltensdaten allein nicht liefern können, weil sie Nutzer auf Basis ihrer Live-Aktivitäten einordnet.

Wenn Marken verstehen, warum Nutzer so handeln, wie sie handeln, können sie deren Motivation besser einordnen. Mit Tools wie AdaptiveCX können sie diese Erkenntnisse anschließend nutzen, um relevantere Inhalte und Kampagnen für jeden einzelnen Nutzer auszuspielen.

Die „Was“-Engine: AdaptiveCX für das Handeln in Echtzeit 

Zu verstehen, warum sich Nutzer auf eine bestimmte Weise verhalten, ist wichtig, um ihnen beim Einkaufen das bestmögliche Erlebnis zu bieten. Sobald du dich mit EmotionsAI besser in ihre Perspektive hineinversetzen kannst, kannst du für jeden Nutzer relevantere Erlebnisse schaffen. Und hier kommt AdaptiveCX ins Spiel.

AdaptiveCX: Der Motor für Relevanz in Echtzeit

AdaptiveCX analysiert Live-Signale während einer Sitzung, darunter Klicks, Scrolls und Mausbewegungen. Daraus prognostiziert das Tool die Absicht eines Nutzers und passt das Erlebnis sofort an. Weil AdaptiveCX diese Signale innerhalb von nur 20 Millisekunden verarbeitet und ohne Cookies arbeitet, eignet es sich besonders für die Personalisierung der zu 90 Prozent anonymen Besucher. 

Stell dir AdaptiveCX als den handlungsorientierten Teil des Duos vor. Das Tool stützt sich bei der Personalisierung nicht auf Vermutungen oder langsame historische Daten, sondern auf Echtzeit-Signale und zeigt, wie sich ein Nutzer im jeweiligen Moment verhält. So kann es Bedürfnisse vorhersagen und Suchergebnisse, Produktempfehlungen und Inhalte dynamisch anpassen – genau dann, wenn sie relevant sind.

Mit AdaptiveCX können Marken sicherstellen, dass jeder Besucher, ob bekannt oder anonym, ein passgenaues Nutzererlebnis erhält, das Engagement fördert und das Konversionspotenzial erhöht.

infographic made by ab tasty explaining the benefits of adaptivecx and real time personalization

Gemeinsam stärker: Wie das Power-Team Personalisierung verändert 

AdaptiveCX und EmotionsAI sind schon einzeln leistungsstark. Gemeinsam bilden sie ein besonders starkes Duo für moderne Personalisierung.

EmotionsAI ist die „Warum“-Engine. Innerhalb weniger Sekunden liest das Tool emotionale Signale eines Website-Besuchers und erkennt sein vorrangiges Bedürfnis, zum Beispiel Sicherheit, Verständnis oder Zugehörigkeit.

AdaptiveCX übernimmt anschließend die Rolle der „Was“-Engine. Das Tool erkennt und prognostiziert individuelle Vorlieben und Verhaltensweisen in Echtzeit, während Nutzer durch die Website navigieren, und erfasst ihre unmittelbare Absicht an jedem Touchpoint.

Zusammen geben sie Marken alles, was sie brauchen, um die Customer Journey jedes Besuchers dynamisch im Moment anzupassen, mit maßgeschneiderten Szenarien, die zum Handeln auffordern und zu 100 % personalisiert sind.

Das Ergebnis ist ein nahtloser Kreislauf: Emotionale Intelligenz steuert Maßnahmen in Echtzeit, und Echtzeit-Anpassungen machen Erkenntnisse zu emotionalen Bedürfnissen unmittelbar erlebbar.

Genau darin liegt die Stärke dieses Duos: Es liefert die richtige Botschaft an die richtige Person, im richtigen Moment und auf die passende Art und Weise.

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Die Zukunft ist adaptiv und empathisch

Die Zukunft der Personalisierung ist nicht nur schnell. Empathie und Erkenntnisse sind zusammen ein unverzichtbares Duo, das zu besseren Ergebnissen und größeren Erfolgen führt.

Wenn Marken die Vorhersagekraft von AdaptiveCX mit der emotionalen Intelligenz von EmotionsAI verbinden, schaffen sie Erlebnisse, die nicht nur relevant sind, sondern beim Nutzer wirklich ankommen – und so Vertrauen aufbauen und nachhaltiges Wachstum in einer Welt ohne Cookies fördern.

Nicht einfach nur anpassen: Verbinden

Marken stehen vor der anspruchsvollen Aufgabe, sich an die Bedürfnisse von Nutzern anzupassen, während diese noch einkaufen. Oft ist es schwierig, gleichzeitig zu erkennen, was sie wollen und wie man darauf am besten reagiert. EmotionsAI und AdaptiveCX nehmen genau dieses Bauchgefühl aus der Rechnung heraus und liefern ein Maß an Personalisierung und Wirkung, das die Erwartungen regelmäßig übertrifft.

Willst du erleben, wie EmotionsAI und AdaptiveCX zusammen ihr volles Potenzial entfalten?

Häufig gestellte Fragen

Hast du noch Fragen zum Thema Personalisierung? Hier findest du Antworten.

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