Call to Action: Ein einfacher Guide für mehr Conversions

Ein Call-to-Action bzw. CTA bezieht sich im Marketing auf ein Element, das in seinem Wording UserInnen zu einer sofortigen Handlung oder Antwort auffordert.

Calls-to-Action sind in Marketingkampagnen unbedingt notwendig und ein Mittel, um KundInnen zu einer bestimmten Aktion zu bewegen. In der Regel handelt es sich hier um Buttons. Sie können aber auch andere Formen annehmen. In diesem Leitfaden erfahren Sie alles, was Sie über CTAs wissen müssen, wie sie funktionieren und wie sie auf Ihrer Website eingesetzt werden können.

Was ist ein Call-to-Action?

Hinter dieser geheimnisvollen Bezeichnung versteckt sich ein einfaches Marketingkonzept, dass Sie alle schon längst kennen. Calls-to-Action (CTAs) beziehen sich auf alle Elemente, die UserInnen zu einer bestimmten Handlung bewegen sollen.

E-Commerce-Unternehmen verwenden CTAs meistens in Form eines Buttons, der KäuferInnen anregen soll, einen Artikel in ihren Warenkorb zu legen oder eine Transaktion abzuschließen. Ein CTA ist nicht nur ein Schlüsselelement, um UserInnen spielerisch in Interaktionen einzubinden, sondern auch ein effizientes Mittel, um die Conversion Rate zu steigern.

Ein CTA soll Ihre UserInnen mit einem Wort oder Satz (meistens mit Tätigkeitsverben) wie „Hier klicken“, „Anmelden“, „Mehr erfahren“ usw. zu einer bestimmten Handlung bewegen. Diese Tätigkeitsverben können auch mit „jetzt“ verwendet werden und vermitteln so ein Gefühl der Dringlichkeit. Calls-to-Action sind erwiesenermaßen sehr wirkungsvoll und optimieren die Conversion Rates.

Mit CTAs können UserInnen tiefer in den Purchase Funnel geführt werden. Sie eignen sich aber auch für jede andere Art von Aktionen, beispielsweise, um sich anzumelden, einen Newsletter zu abonnieren oder einen Artikel in den Warenkorb zu legen.

Was macht einen effektiven CTA aus? Wenn Sie einen Call to Action für Ihre Website erstellen, zählt auch das kleinste Detail. Achten Sie bei Ihrem CTA-Button besonders auf folgende Aspekte:

  • Visuelle Elemente
  • Wording
  • Tätigkeitsverb
  • Platzierung
  • Form
  • Farbe
  • Größe

Unterschätzen Sie keinesfalls, welche Auswirkungen Ihr CTA-Button auf Ihre Conversion-Rate haben kann. Ein Call-to-Action ist gut formuliert, wenn er auf seine Zielgruppe, das Alter, Geschlecht und die Sprache abgestimmt ist. Denken Sie daran, dass ein CTA nicht ein simpler Befehl oder eine Aufforderung für Ihre UserInnen ist, sondern Teil des gesamten Kaufprozesses. Deshalb muss der CTA diskret eingebunden, aber gleichzeitig auffällig genug sein, um von den UserInnen bemerkt zu werden.

Warum brauchen Sie einen eindeutigen Call-to-Action für Ihre CRO-Strategie?

Verlieren Sie nie aus den Augen, wie wichtig CTAs in Ihrem Purchase Funnel sind. Der Weg Ihres Kunden zum Abschluss einer Transaktion ist mit CTA-Buttons gepflastert. Sie sind ein Schlüsselelement für Ihre CRO-Strategie (Conversion Rate Optimierung) und müssen ziemlich eindeutig sein, weil sie die UserInnen zu den beabsichtigten Handlungen bewegen sollen.

Ein guter, klarer Call-to-Action bietet ein ansprechendes Design, das auf Ihre Zielgruppe abgestimmt ist, mit einer unmissverständlichen, direkten Aufforderung. So, und nur so, holen Sie das Beste aus Ihrem CTA heraus, mit Ergebnissen, die sich in Ihrer Conversion Rate UND Ihren CTR (Click-Through-Raten) widerspiegeln.

Ein effizienter CTA ist nichts weiter als ein perfekter Kompromiss zwischen dem Ziel Ihrer E-Commerce-Site, d. h. Umsatzsteigerung und Verkauf eines bestimmten Produkts, und den Bedürfnissen der UserInnen, z. B. das reibungslose Browsen beim Kauf eines Produkts. Deshalb muss Ihr CTA gut sichtbar und leicht zu finden sein, wobei aber auch die User Experience immer mit einbezogen werden muss.

Die besten Call-to-Action Beispiele für 2020

CTAs können viele verschiedene Formen annehmen. Um Ihnen für die A/B-Tests Ihrer CTAs zu helfen, haben wir die fünf besten CTA-Formen für das Jahr 2020 aufgelistet:

1. Direkte Calls-to-Action  

Angenommen, Sie möchten Ihre KundInnen tiefer in den Purchase Funnel pushen. Dann können Sie sich für einen direkten CTA entscheiden, z. B.:

  • Jetzt shoppen
  • Jetzt kaufen
  • In den Warenkorb legen

Call to action bei AmazonProduktseite von Amazon mit den CTA-Buttons „In den Einkaufswagen“ und „Jetzt kaufen“ (Bildquelle).

2. Calls-to-Action mit dem Zauberwort „Kostenlos“  

Mit diesen CTAs können Sie die UserInnen auf Schnäppchen aufmerksam machen. In der Regel sind diese CTAs mit einer „Abonnieren“ Box kombiniert. Sie können die E-Mail-Adressen Ihrer UserInnen sammeln und stellen im Gegenzug zum Beispiel eine kostenlose Testversion zur Verfügung. Diese CTAs präsentieren sich im Allgemeinen etwa so:

  • Kostenloser Download
  • Kostenlose 30-Tage-Testversion
  • Kostenloses Probeabo

 

CTA für Free trial bei Tidal

Die Homepage von Tidal bietet den UserInnen mit einem kostenlosen Probeabo einen Anreiz, sich zu registrieren (Bildquelle).

3. Einfache Calls-to-Action

CTAs können eine reine Aufforderung sein. Zum Beispiel in einer Werbeanzeige in den sozialen Medien oder als Abkürzung für einen langen Text. Diese Art von CTA wird oft in Blogs oder Facebook Werbeanzeigen verwendet. Sie sollen die Neugier der UserInnen wecken und Lust auf mehr machen. Typische CTA-Texte dafür sind:

  • Erfahren Sie mehr
  • Starten Sie hier
  • Weitere Informationen
  • Mehr dazu

Learn more CTA von bose Bose-Homepage mit CTA „Mehr erfahren“ (Bildquelle).

4. Calls-to-Action zum Registrieren

Diese Art von CTA ist oft in den sozialen Medien oder auf E-Commerce-Websites zu finden. Ziel ist, die UserInnen mit folgenden und ähnlichen Aufforderungen dazu zu bewegen, ein Konto zu erstellen und sich anzumelden:

  • Konto erstellen
  • Registrieren
  • Anmelden

Call-to-Action Philips AnmeldenHomepage von Philips USA mit mehreren CTAs (Bildquelle).

5. Calls-to-Action zum Erfassen von E-Mails

Die meisten genannten CTAs haben eines gemeinsam: Die E-Mail-Adressen Ihrer UserInnen erfassen und sie ansprechen, was für Ihre E-Mail-Marketingkampagnen nützlich ist. Je nachdem, was Sie anbieten, können die UserInnen ihre E-Mail-Adresse eingeben, um etwas zu erhalten, z. B. einen Rabatt, einen Gutschein oder eine kostenlose PDF-Datei. Dazu eignen sich Formulierungen wie:

  • Abonnieren
  • Gutschein sichern
  • Kostenloses PDF herunterladen
  • Registrieren

Anastasia CTA E-Mail

Popup mit CTA zur Newsletter-Anmeldung bei Anastasia (Bildquelle).

Neugierig auf noch mehr Inspiration? Lesen Sie unseren Beitrag über „14 Beispiele von CTAs, denen Sie nicht widerstehen können“.

A/B-testen Sie Ihre CTAs für bessere Ergebnisse

A/B-Testing

A/B-Testing ist präziser als jede andere CRO-Methode. Bei dieser digitalen Marketingstrategie nehmen Sie Änderungen auf Ihrer Website vor, um festzustellen, wie sie sich auf ein User Segment auswirken.

Es ist die beste Methode, um Ihre Conversion Rate zu verbessern, da Sie jedes Merkmal ausprobieren und im Anschluss das mit den besten Ergebnissen wählen können. A/B-Testing ist zuverlässiger, weil mithilfe der UserInnen bestimmt wird, welche Merkmale am besten funktionieren. Mit dieser Methode können Sie Ihre Idee bei Ihrer Zielgruppe oder Ihren potenziellen KundInnen testen.

Mit einem A/B-Test Ihres CTA-Buttons lässt sich die UX Ihrer Website am besten verbessern und gleichzeitig Ihre Conversion Rate steigern. Bei AB Tasty bieten wir Ihnen ein Instrument, mit dem Sie solche Tests extrem schnell und einfach durchführen können: unser Drag-and-Drop-Visual-Editor.

Wie führen Sie einen A/B-Test für Ihren CTA durch? 

Hier erfahren Sie, welche Schritte für einen A/B-Test Ihres Call-to-Action Buttons nötig sind

  • Definieren Sie Ihr Testziel und die KPIs, die Sie verbessern möchten

Wenn Sie ein Merkmal Ihres Buttons ändern, müssen Sie ein klares Ziel vor Augen haben. Es hätte keinen Sinn, die Farbe Ihres CTA zu ändern, den Test durchzuführen und dann auf beliebige Ergebnisse zu warten. Sie könnten sich zum Beispiel zum Ziel setzen, mehr AbonnentInnen für Ihren Newsletter zu gewinnen.

  • Legen Sie eine Originalversion und eine Variante fest (Version A und Version B)

Wählen Sie den CTA für Ihren A/B-Test, z. B. den roten Button „Newsletter abonnieren“. Dieser rote Button ist Ihre Version A.

Was möchten Sie ändern? Die UserInnen würden vielleicht eher auf einen blauen Button klicken? Dann ändern Sie einfach die Farbe des Buttons. (Mit dem Drag-and-Drop-Editor von AB Tasty ist das in Sekundenschnelle erledigt). Die blaue Version des CTA-Buttons ist dann Ihre Version B.

  • Führen Sie Ihren A/B Test durch 

Stört Sie der Gedanke, die Hälfte Ihrer Website-BesucherInnen mit dieser Änderung zu konfrontieren?  Wenn Sie genügend Traffic haben, können Sie Ihren Test für einen kleineren Prozentsatz der gesamten Zielgruppe Ihrer Website durchführen und so das Risiko für einen potenziellen Conversion-Verlust mindern.

  • Sammeln Sie Daten und prüfen Sie Ihre Analysedaten

In der Regel benötigen A/B-Tests mehrere Wochen, bevor sie zuverlässige Ergebnisse liefern. Verfolgen Sie in diesem Zeitraum die Reports Ihres Testing-Tools. Hat sich Ihre Conversion Rate erhöht? Ist sie gesunken?

  • Hartcode ändern (oder auch nicht)

Zahlen lügen nicht. Ändern Sie auf Basis der Testergebnisse, was geändert werden muss, und lassen Sie den Rest wie gehabt. So gelangen Sie Schritt für Schritt zur besten Kombination der Merkmale für den perfekten CTA.

Zusammenfassung

CTAs sind ein entscheidendes Element für Ihre Strategie zur Optimierung der Conversion Rate. Sie sollen jedoch nicht wahllos eingeblendet werden oder wie altbekannter Button aussehen. Sie müssen gut durchdacht sein, weil sie sonst möglicherweise nicht den gewünschten Effekt erzielen.

Dank A/B-Testing können Sie herausfinden, mit welchen Merkmalen ein CTA die beste Performance erzielt. Denken Sie daran, dass sich visuelle Aspekte (wie Form, Farbe oder Größe), Wording, das gewählte Tätigkeitsverb und die Positionierung auf die Performance Ihres CTA auswirken.

Was zeigt uns das? Ein effektiver Call-to-Action kann die KPIs Ihrer Website steigern, Sie können für jede beliebige Webseite einen A/B-Test durchführen – hier sind keine Grenzen gesetzt.

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