Digitalen Wandel mit Client- und Server-Side Experience Optimization vorantreiben

Je weiter sich Ihr Unternehmen auf dem Weg der digitalen Transformation befindet, desto wichtiger wird die Experience Optimization (EXO). Denn im Endeffekt wollen Sie mit Ihren digitalen Produkten die beste Customer Experience bieten, um Ihre Geschäftsziele zu erreichen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Marketing- und Produktteams können eine Vielzahl von Tools nutzen, um EXO-Experimente durchzuführen und zu messen. Die meisten dieser Lösungen fallen in zwei Kategorien: server-side und client-side Tools zum Experimentieren.

Aber welches Tool ist die richtige Lösung für Sie? Wie unterscheiden sich die Tools und was leisten sie? Finden wir es in diesem Blogbeitrag heraus!

Wo liegt der Unterschied zwischen client-side und server-side?

Sie sind wahrscheinlich bereits mit den technischen Konzepten vertraut, die hinter client- und serverseitigen Tools stecken. Kurz gesagt: Clientseitige Lösungen laufen im Browser Ihrer UserInnen, serverseitige Tools hingegen auf einem physischen oder virtuellen Server.

Mit clientseitigen Tools können Sie visuelle oder strukturelle Varianten Ihrer Website oder Web-App testen, um die Customer Experience zu optimieren. In den meisten Fällen verwenden diese Tools JavaScript – eine Programmiersprache, die im Browser läuft – um einen neuen Layer über Ihre bestehende Website zu legen.

Für clientseitige Lösungen sind in der Regel keine Programmierkenntnisse erforderlich, da sie selbst den Experimentiercode generieren und den Code Ihrer Website nicht ändern. Stattdessen bieten sie oft einen visuellen Editor in der Admin-Oberfläche, in dem Sie das Look&Feel Ihrer Website bequem ändern können. Das macht clientseitige EXO-Lösungen besonders bei Marketing-Teams für die Optimierung der Conversion Rate beliebt.

Serverseitige Tools erfordern technisches Know-how und Programmierkenntnisse, da Experimente in den Code integriert und bereitgestellt werden müssen. Mit serverseitigen EXO-Lösungen können Sie zum Beispiel Transaktionen, Algorithmen und neue Funktionsvarianten testen. Zudem sind sie besonders wertvoll, wenn Sie Experimente durchführen wollen, die nicht von den Launen eines Browsers oder von Geräten der UserInnen beeinflusst werden sollen.

Doch diese Lösungen sind nicht nur für Tech-Teams relevant. Oft schließen sich MitarbeiterInnen ohne technische Kenntnisse mit Produktteams zusammen, um Experimente zu definieren, die dann von IngenieurInnen ausgeführt werden. Sobald ein Experiment implementiert ist, kann es in der Regel über ein Dashboard (sofern in der Lösung angeboten) gesteuert, überwacht und analysiert werden.

Pros und Kontras von client-side und server-side Tools

Nachdem wir die beiden Varianten näher betrachtet haben, wollen wir uns nun mit ihren generellen Vor- und Nachteilen beschäftigen.

Client-side – Pros:

  • Technische Unabhängigkeit. Marketing-Teams können Experimente nach eigenem Ermessen erstellen und bearbeiten, ohne auf Entwicklungs- und IT-Ressourcen angewiesen zu sein.
  • Für jeden verfügbar. Teams ohne technische Kenntnisse können mit Hilfe von visuellen Editoren schnell und mühelos Experimente einrichten, ändern und analysieren.
  • Effizienz. Gewinnen Sie mit geringem Zeit- und Kostenaufwand wertvolle Erkenntnisse und optimieren Sie die CX für Ihr Produkt oder Ihren Service.

Client-side – Kontras:

  • Flicker-Effekt. UserInnen können ein kurzes Flackern bemerken, während die Webseite geladen wird. Dies geschieht, wenn der UI-Layer des Experiments auf der ursprünglichen Website platziert wird.
  • Performance. Je mehr JavaScript-Inhalte geladen werden, desto langsamer kann Ihre Website werden. Auch die Qualität des generierten Experimentiercodes kann die Ladegeschwindigkeit und Reaktionsfähigkeit der Benutzeroberfläche beeinträchtigen.
  • Sicherheit und Verborgenheit. Alles, was ein Browser lesen kann, ist öffentlich und kann von jedem gelesen werden – wenn der Inhalt nicht verschlüsselt ist. Wenn Sie Experimente oder ihre Logik verborgen halten wollen, sollten Sie sich in der Regel für eine serverseitige Lösung entscheiden, um im wahrsten Sinne des Wortes auf der sicheren Seite zu sein.

Server-side – Pros:

  • Flexibilität. Tech-Teams haben die volle Kontrolle über ihren serverseitigen Code, so dass sie Experimente genau nach Bedarf konzipieren können, ohne durch das Tool eingeschränkt zu sein.
  • Stabilität. Ein Code, der Prozesse wie Bereitstellung und QA durchläuft, sollte den Qualitätsstandards Ihres Unternehmens entsprechen. Experimente können nicht von verwendeten Browsern oder Geräten beeinflusst werden und sind daher stabil.
  • Omnichannel-Experimente. Beschränken Sie sich nicht auf einen Browser, um Websites und Web-Apps zu testen. Führen Sie Experimente auf jedem Kanal durch, ob native mobile Apps, E-Mail, IoT-Geräte usw.

Server-side – Kontras:

  • Lange Implementierungszeit. Serverseitige Experimente erfordern Code-Releases. Abhängig von Ihrer Strategie für Bereitstellung und QA müssen Sie verschiedene Teams und Prozesse einbeziehen, wodurch sich die Implementierungszeit erhöht.
  • Anspruchsvoll. Wenn die Anwendungsfälle für serverseitige Tools nicht klar sind, verwenden Sie vielleicht die falschen Tools. Daher verschwenden Sie möglicherweise Zeit und Geld mit der Implementierung und Durchführung von Tests, die mit einem clientseitigen Tool viel einfacher gewesen wären.
  • Kostspielig. Da serverseitige Experimente eine Vielzahl von Ressourcen zur Implementierung, Bearbeitung und Entfernung benötigen, sind die Kosten in der Regel höher als bei clientseitigen Experimenten.

Ein Diagramm mit den Vor- und Nachteilen von clientseitig und serverseitig

Wie Sie sehen, hat jede Lösung ihre Nachteile, die Sie in Betracht ziehen müssen, bevor Sie sich für eine Lösung entscheiden, die für Ihre Anwendungsfälle geeignet ist. Aber sollten Sie überhaupt eine von beiden vorziehen? Wir sind der Meinung, dass sich die Vor- und Nachteile der Tools gut ergänzen und bei richtiger Anwendung erhebliche Vorteile bieten.

Lassen Sie uns herausfinden, wie Sie das Beste aus beiden herausholen können!

Wie Sie mit AB Tasty und Flagship von beiden Methoden profitieren können

Der Einsatz von client- und server-side Tools zur Optimierung der User Experience gibt Ihrem Unternehmen die notwendige Agilität, um die anspruchsvollen und sich ändernden Erwartungen Ihrer Kunden zu erfüllen. Um jedoch produktive Workflows einzurichten, müssen Sie festlegen, wann und wie welche Experimente von wem genutzt werden sollen.

Wir empfehlen, Tests und Experimente zwischen Ihren Marketing- und Ihren Produktteams aufzuteilen. AB Tasty ist unsere client-side Lösung, die Ihren Marketern hilft, Conversions zu optimieren und die Zufriedenheit der UserInnen zu steigern. Flagship ist unser server-side Tool, mit dem Produktteams die Funktionalität von digitalen Produkten und Services verbessern können.

Im Grunde genommen kann Ihren Teams eine Menge Zeit und Kopfzerbrechen erspart werden, wenn sie wissen, wer für welche Experimente verantwortlich ist. Machen wir uns ein genaues Bild darüber, wie unsere Kunden AB Tasty und Flagship für eine optimierte User Experience nutzen.

Temporäre Änderungen an der UI Ihrer Website

Valentinstag, Weihnachten und Black Friday bieten die perfekte Gelegenheit, Kunden mit Verkäufen und Sonderangeboten zu verwöhnen. Zu diesen Anlässen können Sie Ihrer Website einen festlichen Look verpassen oder Banner und andere neue UI-Elemente einblenden. Allerdings sind diese Events zeitlich begrenzt. Und Sie möchten, dass sich Ihre Website um Punkt Mitternacht wieder wie zuvor präsentiert.

Ein Beispiel für ein Pop-In, das speziell für den Black Friday eingerichtet wurde.
Ein Beispiel für ein Pop-In, das speziell für den Black Friday eingerichtet wurde.

Temporäre Änderungen an der UI Ihrer Website sind die ideale Aufgabe für client-side Experimentierlösungen. Marketer und Designer können Änderungen selbst vornehmen, ohne auf Ressourcen der Entwicklung zurückgreifen zu müssen. So können sie ihre Strategien genau so umsetzen, wie sie es sich vorgestellt haben, und haben ein vollständige Kontrolle darüber, was zu welchem Zeitpunkt angezeigt wird.

Experimente

Experimentieren ist ein großes Thema und umfasst viele verschiedene Methoden und Strategien für client- und server-side Tools. Theoretisch können Sie manche dieser Techniken mit beiden Lösungen anwenden, wie z. B. A/B-Tests. Daher ist es eventuell nicht immer klar, wie Sie vorgehen sollten. Hier einige Tipps:

Verwenden Sie client-side Experimente für alles, was sich auf User Experience, User Engagement, Conversion Rates und Content Personalization konzentriert. AB Tasty bietet einen schnellen Weg, Ihre Ideen zu testen, um sicherzustellen, dass der erwartete ROI erzielt wird. Führen Sie A/B-Tests, multivariate Tests, Split-Tests und Multipage-Tests durch und analysieren Sie die Auswirkungen dieser Tests in Ihrem ROI-Dashboard.

Unsere server-side Experimentierlösung Flagship wird vor allem von Produkt- und Engineeringteams eingesetzt. Mit Flagship können Sie stabile und sichere Experimente durchführen, die den Fokus auf die Modifizierung der Funktionen Ihrer Produkte legen. Verwenden Sie zum Beispiel Flagship, um eine neue Zahlungsmethode mit einer Untergruppe von UserInnen zu testen und zu beobachten, wie sie sich daran gewöhnen. Führen Sie für eine bestimmte Benutzergruppe neue Funktionen ein und führen Sie die nächsten Schritte abhängig vom Live-Feedback der UserInnen und bestimmten KPIs in Ihrem Flagship-Dashboard durch.

Personalisierung

Personalisierung ist ein einflussreiches Instrument zur Verbesserung der Benutzerzufriedenheit – und etwas, das Ihre KundInnen möglicherweise schon als selbstverständlich betrachten. Sie können die Personalisierung sowohl auf der client- als auch auf der server-side anwenden, wobei jede Option unterschiedliche Möglichkeiten und Herausforderungen mit sich bringt.

Die client-side Personalisierung basiert auf nicht identifizierbaren Nutzerdaten, Datensegmentierung und Datenverarbeitung durch künstliche Intelligenz von AB Tasty. Mit anderen Worten, mit KI können Marketing-Teams allgemeine Personalisierungen erstellen, die auf Benutzer-Clustering basieren, wie z. B. dem Surfverhalten der UserInnen. Angenommen, Sie möchten Personalisierungskampagnen für Ihren Online Shop für Elektrogeräte erstellen, die sich an UserInnen von Android oder Apple richten. Mit einer client-side Personalisierung können Sie leicht die richtigen Personengruppen finden und ansprechen.

Server-side Tools wie Flagship sind in der Regel leistungsfähiger für die One-to-One-Personalisierung (auch bekannt als Individualisierung). Ziel ist, einzigartige Omnichannel-Erlebnisse für jede Gruppe von UserInnen oder sogar für jede(n) einzelne(n) UserIn zu schaffen. Dazu müssen Sie aber zuweisbare Nutzerdaten sammeln, speichern und verarbeiten, z. B. von einem eingeloggten Kunden. Deswegen müssen Sie sich über die neuesten Datenschutzbestimmungen in Ihrem Land auf dem Laufenden halten wie z. B. die DSGVO, und sicherstellen, dass Ihre Website oder App diese Vorschriften einhält.

Takeaway

Server-side und client-side Experimente sind tatsächlich zwei Seiten derselben Medaille. Sie sind strategisch wichtig, da sie den Marketing- und Produktteams ermöglichen, sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren, um maximale Wirkung zu erzielen. Nutzen Sie AB Tasty und Flagship und geben Sie somit Teams die Instrumente in die Hand, mit denen sie einen gemeinsamen Ansatz zum Experimentieren, Personalisieren und kontinuierlichen Optimieren digitaler Assets entwickeln können.

Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie Sie clientseitige gemeinsam mit serverseitigen Tools zur Optimierung von Erlebnissen effektiv nutzen können? Dann fragen Sie einfach eine Demo an – wir helfen Ihnen gerne.

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