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Die 10 besten WordPress Landingpage Templates

Sie sind hier. Sie haben entschlossen, eine eigene Website zu erstellen. Noch besser: Sie möchten eine Landingpage erstellen, um Besucher gezielt anzusprechen und diese in Kunden zu verwandeln.

Ihnen stehen die verschiedensten Tools bereit, entschieden haben Sie sich aber für WordPress. Und jetzt?

Warum ein WordPress Template nutzen?

Wenn Sie eine Landingpage mit WordPress erstellen, können Sie:

  • Einen „Builder“ einsetzen, wie Divi, Beaver oder Elementor. Die Tools sind leicht verständlich in der Anwendung und ermöglichen Ihnen, ganz einfach eigene Designs zu erstellen.
  • Sie können auch ein „Plugin“ auf WordPress benutzen. Sie sind vorteilhaft, um schnell eigene Landingpages zu erstellen, doch die Funktionen sind insgesamt eher begrenzt.
  • Sie können auch ein Template in Ihrem WordPress Theme einsetzen. Diese Möglichkeit möchten wir heute genauer vorstellen.

Ein Template ist ein fertiges Design. In unserem Fall ist ein WordPress Template ein vorgefertigtes Landingpage Design, das Sie für Ihre Seite verwenden und anpassen können. Hier finden Sie weitere Landingpage Beispiele.

Einer der wichtigsten Stärken der WordPress Landing Pages ist die große Auswahl an Optionen. Es gibt tausende Templates, darunter Bestseller wie:

  • Beliebt in bestimmtem Segment
  • Kürzlich aktualisiert
  • Einfache Anwendung
  • Ansehnlich und effektiv

Welches WordPress Landingpage Template ist für Sie das richtige? Bevor wir Ihnen 10 Landingpage Vorlagen vorstellen, möchten wir kurz darauf eingehen, was ein gutes Template überhaupt auszeichnet.

Das Geheimrezept für eine starke Landingpage

  1. Klarer, deutlicher Titel
  2. Eine gute Aufteilung und Anordnung des Texts
  3. Ein einheitliches Farbschema
  4. Mindestens ein Element für „Social Proof“
  5. Mindestens ein relevanter und gut sichtbarer Call-To-Action (CTA)
  6. Ansprechende Videos und Bilder
  7. Gut sichtbares Formular oder CTA
  8. A/B Testing Möglichkeiten um die Performance zu verbessern

Die acht Elemente machen eine Landingpage besonders effektiv. Daher sollten Sie diese bei der Wahl eines Templates berücksichtigen.

Nachdem Sie nun wissen, was eine starke Landingpage auszeichnet, stellen wir Ihnen nun eine Auswahl geeigneter Landingpage Templates vor.

10 WordPress Landingpage Templates, die sofort einsatzbereit sind

STRATUS

Stratus ist ein WordPress Template entworfen für SaaS-Unternehmen, App-Entwickler und Anbieter eines technischen Produkts. Über Drag&Drop können Sie die Vorlage bearbeiten.

Das Template empfiehlt sich, da es über folgende wichtige Eigenschaften verfügt:

  • 40 personalisierbare Widgets
  • 20 Seitenvorlagen
  • Eine unbegrenzte Anzahl möglicher Designs

Hier ein Beispiel eines E-Commerce Shopdesigns:

Wordpress Template Landing Page Ecommerce

Hier ein Beispiel für ein „SaaS“ Design:

Wordpress Template Landing Page SaaS

Hier ein App Beispiel:

Wordpress Template Landing Page Mobile Application

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FLATSOME

Flatsome ist ein WordPress E-Commerce Template. Es ist ein WooCommerce Theme (ein kostenfreies E-Commerce Plugin für WordPress).

Flatsome ist ein umfangreiches und intuitives Template, ideal für den E-commerce.

Erst kürzlich mit einem neuen Update versehen, ist Flatsome mit mehr als 60.000 Käufen ein Bestseller: unter WooCommerce Nutzern ist es sehr beliebt.

Mit der intuitiven und schnell anwendbaren Bauseite benötigen Sie keine Programmierkenntnisse und das Programm ist 100% responsiv.

Wie auch Stratus, arbeitet der Builder mit dem Drag&Drop Prinzip, wodurch sich die Anwendung für jeden Nutzer empfiehlt.

Wordpress Template Landing Page Shop

Das Template bietet Countdowns und Formulare für Newsletter-Abos – die perfekten Eigenschaften für eine starke E-Commerce Website.

Wordpress Template Landing Page Online Shopping

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UNCODE

Uncode ist das perfekte Template für Agenturen, Freelancer und alle kreativen Köpfe, die ihr Projekt oder ein Portfolio vorstellen wollen.

Es hat eine beeindruckende Auswahl an vorgefertigten Elementen. Für Anbieter, die Mediencontent in die Seite einbringen wollen, eignet sich Uncode hervorragend, da das Design zulässt, Inhalte von Facebook, Instagram, YouTube, SoundCloud, Spotify und anderen Plattformen einzubinden.

Wordpress Template Landing Page Startup

Was uns an Uncode auch richtig gut gefällt: Das Design ist mehr als gut durchdacht.

Das Farbschema ist bewusst gewählt, dass Call-To-Actions deutlich hervor treten.

In Kürze: Uncode ist eine sehr gute Basis, um mit einer eigenen Landingpage zu beginnen.

Wordpress Template Landing Page Creative Agency

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WP RESIDENCE REAL ESTATE

Wer sagt eigentlich, dass Immobilienfirmen keine eigene Landingpage bauen können? Für diese ist dieses WordPress Template ein wahres Wundermittel.

Mit diesem Template können User auf die Suche nach einer geeigneten Wohnung gehen und Sie können Immobilien leichter denn je vermitteln.

Wordpress Template Landing Page Real Estate

Das Template bietet auch eine Karte, was für Immobilienanbieter natürlich besonders wichtig ist. So können Sie ganz einfach einblenden, wo eine bestimmte Immobilie lokalisiert ist.

Das Template kann auch eine Blog- und Newsletter-Registrierung einsetzen: Wenn Sie eine Mailing-Liste generieren wollen, ist der Einsatz solcher Leadgenerierungs-Elemente unverzichtbar.

Wordpress Template Landing Page Appartment Rent

Diese Version ist das „Rio“ Template. Wir lieben das Suchfenster mit dem Slider für die Preise. Für Nutzer besonders praktisch, um eine geeignete Immobilie auf Ihrer Seite zu finden.

Auch die Filteroptionen können sich sehen lassen.

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EDUCATION WORDPRESS THEME

Online-Kurse und Fortbildungen werden immer gefragter. User lieben besonders jede Art von Online Video-Kurs. Die Ressourcen, um solche Plattformen bereit zu stellen, sind für viele Anbieter jedoch begrenzt. Bis jetzt!

Mit Education WP können Sie ganz schnell und einfach eine eigene Online-Lernplattform erstellen. Ganz ohne Programmierkenntnisse!

Das Template enthält zahlreiche Themes, je nach Anbieter:

  • Grundschulen/Weiterführende Schulen
  • Universitäten
  • E-Learning
  • Trainingscenter und Bildungseinrichtungen

Wordpress Template Landing Page E-learning

Wie auch Stratus und Flatsome, setzt der Education WP Builder auf Drag&Drop. Das macht das Template einfach und unkompliziert in der Anwendung.

Das Template ist zu 100% responsiv und für SEO und die UX optimiert. 10 vorgefertigte Themes stehen Ihnen bereit.

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ROSA

Rosa ist ein Landingpage Template speziell entworfen für Restaurants.

Optisch ansprechend, bietet es viele praktische Features für Restaurantbetreiber, darunter ein Kalender, die Online-Tischreservierung und die Integration der Speisekarte.

Absolut einfach in der Anwendung, ist auch dieses Template zu 100% responsiv und für mobile Endgeräte optimiert.

Was besonders heraussticht: Die Online-Bestellfunktion.

Das Template ist SEO-optimiert.

Wordpress Template Landing Page Restaurant

Die nutzerspezifische Anpassung des Templates ist ganz einfach.

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NEWSPAPER

NewsPaper ist ein easy-to-use WordPress Template, mit dem Sie eine unbegrenzte Anzahl an Landingpages erstellen können.

Das Theme beschränkt sich nicht auf eine bestimmte Zielgruppe oder Sektor, ist aber besonders für Medienfirmen geeignet.

NewsPaper ist zu 100% responsiv und SEO-optimiert und arbeitet darüber hinaus mit der Drag&Drop Funktion. Anwender können als ganz ohne Programmierer Know-How Landingpages erstellen.

NewsPaper kann ganz leicht an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden (Farbe, Logo uvm.) – eine geeignete Grundlage, um mit der Erstellung einer eigenen Landingpage zu beginnen.

Das Template enthält benutzerdefinierbare Widgets, die für die Anforderungen aus dem Mediensektor gemacht sind: Social Networks, Werbeplatzierung, Wettermodule etc.

Das Template kann sofort eingesetzt werden und bietet duzende Farbvarianten und Styles.

Wordpress Template Landing Page Newspaper

Wordpress Template Landing Page Media Publisher

Dabei finden wir die Möglichkeit, Kategorien verschiedenfarbig hervorzuheben, besonders lobenswert.

Das Potenzial der rechten Seitenleiste wird voll ausgeschöpft, indem der Platz für Werbeanzeigen genutzt werden kann – essentiell für Medienseiten!

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THE « 7 »

„The 7“ ist ein umfangreiches WordPress Template. Es ist so umfangreich, dass man damit quasi alles machen kann. Dabei handelt es sich um eine Vorlage, mit der jedes Geschäft optimal vorgestellt werden kann – branchenunabhängig. Hier einige Vorschläge, wie „The 7“ eingesetzt werden kann:

  • Große Unternehmen und Gesellschaften
  • Agenturen
  • Jegliche E-Commerce Seiten
  • Kleine und mittelständige Unternehmen
  • Schulen und Bildungseinrichtungen
  • Veranstaltungen
  • Bauunternehmen
  • Haarsalons uns kleinere Geschäfte
  • etc.

Hier zwei Cases, die „The 7“ erfolgreich einsetzen:

Ein Beispiel für eine Gesellschaft:

Wordpress Template Landing Page Corporate

Hier ein Beispiel eines Bauunternehmens:

Wordpress Template Landing Page Construction

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XSTORE

Xstore ist ein E-Commerce Landingpage Template für WooCommerce, passend für verschiedenste Branchen.

Es bietet eine große Auswahl an Themes mit verschiedenen Farben und Styles.

Xstore ist komplett responsiv und auch für jedes kleine und mittelständige Unternehmen geeignet, das sich im E-Commerce aufstellen möchte oder eine Seite neu gestalten will.

Ein besonderes Feature von Xstore ist eine umfangreiche Auswahl vorgefertigter „Blinds“: Ihnen stehen mehr als 70 Online-Stores bereit, um den Shop Ihrer Träume zu bauen.

Xstore zählt zu den Bestsellern in seiner Kategorie. Der Anbieter stellt zahlreiche Online-Dokumente und Videos bereit, was ihn von anderen Templates unterscheidet, die keinerlei Support-Dokumente bereitstellen.

Hier sind ein paar Bereiche, in denen sich Xstore besonders eignet, um einen Online-Shop zu erstellen:

  • Restaurants
  • Mobile Anwendungen
  • Spa/Gesundheit/Fitness
  • Hairsalons/Kleine Unternehmen
  • Mode, Einzelhandel und Zubehör
  • Lingerie, Sportbedarf, technische Produkte

Wordpress Template Landing Page Interior Home

Xstore glänzt besonders mit der Möglichkeit, Buttons, Formulare und Icons individuell designen zu können.

Der allgemeine Eindruck ist sehr hochwertig und beeindrucken: Formularfelder sind optimal positioniert und das allgemeine Seitenkonstrukt überzeugt.

Wordpress Template Landing Page Biking

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MEDICAL PRESS

Medical Press ist ein WordPress Landingpage Template, das für Konzerne, Institutionen und Kliniken im Gesundheitssektor entworfen wurde.

Dazu stehen verschiedene Styles (Header, Body, Footer) und unterschiedliche Formulare bereit: einfach anzupassen.

Das Template ist responsiv und kompatibel mit dem E-Commerce: Sie können Ihre Angebote, Leistungen, Terminbuchungen oder Gerätschaften präsentieren.

Wordpress Template Landing Page Medical

Insgesamt ist Medical Press ein gutes Theme. Die Farb- und Buttonauswahl überzeugt.

Das Template bietet auch Support-Dokumente – für Anwender sehr praktisch.

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Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Sie fragen sich, wie Sie die Performance Ihrer eigenen Seite verbessern können?

Entdecken Sie unser A/B Testing Tool und unsere Personalisierungslösung und bringen Sie Ihr Unternehmen nach ganz vorne!

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A/A Tests: Nützlich oder pure Zeitverschwendung?

A/A TestingDas A/A Testing ist gar nicht so bekannt, sorgt dafür aber für ordentlich Diskussionsstoff. Fest steht: Wer mit einem A/B Testing Tool arbeitet, dem kann das Aufsetzen von A/A Tests einen klaren Mehrwert bieten.

Doch vorab:

Was ist A/A Testing eigentlich?

Bei einem A/A Test werden zwei exakt gleiche Varianten einer Webseite gegeneinander getestet.

Zwei identische Varianten, wirklich? Ohja!

Damit prüft man, ob das eingesetzte Testing-Tool statistisch einwandfreie Ergebnisse liefert und datenbasierte Entscheidungen verlässlich getroffen werden können.

In 3 Fällen kommen A/A Tests zum Einsatz:

  • Um zu prüfen, wie genau das A/B Testing Tool misst.
  • Um eine Conversion Rate als Maßstab für zukünftige Kampagnen aufzustellen.
  • Um die geeignete Stichprobengröße für einen A/B Test festzulegen.

Man unterscheidet folgende Arten von A/A Tests:

  • A/A 50/50 Test: Der am häufigsten verwendete A/A Test. Der ankommende Traffic wird dafür nach dem Zufallsprinzip in zwei gleich große Gruppen aufgeteilt, wobei jede Gruppe dieselbe Seite ausgespielt wird. Die Conversion Rate wird entsprechend gemessen. Bestehen statistisch erhebliche Unterschiede zwischen beiden Seiten, kann dies auf Softwareprobleme zurückzuführen sein.
  • A/A/B/B 25% Test: Eine Originalseite A wird dupliziert; die Variante B wird ebenfalls dupliziert. Ähnlich wie beim A/A Test werden dieselben Seiten nun statistisch miteinander verglichen (A mit A und Variante B mit B).
  • A/B/A Test: Bei diesem Test wird der Traffic nach dem Zufallsprinzip in drei Gruppen aufgeteilt, von welchem zwei zu einer identischen Seite führen. Auf diese Weise können Probleme, die  mit dem Seitenaufbau zusammenhängen, schneller identifiziert werden. Diese Methode benötigt allerdings ein umfangreicheres Reporting.

Prüfen, wie genau das A/B Testing Tool misst

Bei einem A/A Test vergleichen wir zwei identische Versionen einer Seite miteinander.

Dabei sollten die Ergebnisse beider Varianten natürlich nicht voneinander abweichen. Die Idee ist, zu prüfen, ob das Tool gut arbeitet.

Daher kommen A/B Tests zum Einsatz, wenn eine neue A/B Testing Lösung eingeführt wird.

Nichtsdestotrotz kommt es manchmal zu Abweichungen. Hier gilt es herauszufinden, warum das so ist und genau dazu ist das A/A Testing so nützlich.

  • Der Test wurde vielleicht nicht korrekt aufgesetzt
  • Das Tool ist vielleicht nicht richtig konfiguriert
  • Das Tool ist nicht geeignet

Conversion Rate als Maßstab für zukünftige Kampagnen aufstellen

Gehen wir einmal davon aus, dass Sie eine Reihe von A/B Tests auf Ihrer Homepage planen. Sie führen ein geeignetes Testing-Tool ein, doch ein Problem ergibt sich: Sie wissen nicht, mit welcher Conversion Rate Sie die neuen Varianten überhaupt vergleichen sollen.

In diesem Fall kann ein A/A Test Ihnen helfen, eine aktuelle Conversion Rate als „Referenz“ für zukünftige Testkampagnen zu ermitteln.

Wenn Sie zum Beispiel einen A/A Test auf Ihrer Homepage starten, dessen Ziel das Ausfüllen eines Kontaktformulares ist, werden Sie beim Vergleich – nahezu – identische Ergebnisse erhalten (was ganz normal ist): z. B. 5,01% und 5,05% Conversions. Sie können diese Daten nun mit Gewissheit weiterverwenden, da Sie die Conversion Rate Ihrer Website akkurat wiederspiegeln. In nachfolgenden A/B Tests können Sie dann alles daran setzen, diese Zahlen zu steigern und zu optimieren. Und Sie wissen nun auch: Wenn eine Testvariante die Conversion Rate auf 5,05% steigert, ist das eigentlich überhaupt keine klare Verbesserung. Minimale Unterschiede wie diesen kennen Sie ja nun bereits aus Ihrem A/A Test.

Die geeignete Stichprobengröße für einen A/B Test festlegen

Die große Herausforderung beim Vergleich zweier gleicher Varianten ist der „Glücksfaktor“. Manchmal hat eine Variante einfach mehr Glück als eine andere, User konvertieren ausgerechnet im Testzeitraum eher auf der einen als auf der anderen und am Ende lassen die Ergebnisse es so aussehen, als sei die eine Version der klare Sieger.

Da alle Tests auf statistischen Ergebnissen basieren, ist eine gewisse Fehlerspanne natürlich immer vorhanden und kann die Ergebnisse Ihrer A/B Testing Kampagnen beeinflussen.

Was kann man dagegen tun? Klassische Statistik: Erhöhen Sie die Stichprobengröße, um Risikofaktoren (hier das „Glück“ einer Variante) so gering wie möglich zu halten.

Wenn Sie einen A/A Test durchführen, werden Sie selbst sehen, bei welcher Stichprobengröße sich nahezu identische Ergebnisse zwischen beiden Varianten ergeben.

Mit anderen Worten: Mit einem A/A Test können Sie die perfekte Stichprobengröße ermitteln, um den beeinflussenden Faktor „Glück“ bei Ihren Testkampagnen so gering wie möglich zu halten.

Wie groß soll meine Stichprobe sein? Das können Sie nun mit unserem Stichprobenrechner bestimmen!

A/A Testing: reine Zeitverschwendung?

Die heiß diskutierte Frage im A/B Testing: Lohnt es sich überhaupt, meine Mühe in die Durchführung eines A/A Tests zu investieren?

Das Kernstück dieser Debatte: die Zeit.

Einen A/A Test aufzusetzen verlangt Zeit und Traffic.

In der Tat nimmt ein A/A Test sogar mehr Zeit als ein A/B Test in Anspruch, da wegen der identischen Varianten erheblich mehr Traffic nötig ist, um signifikante Ergebnisse und Conversion Rates zu erhalten.

Laut ConversionXL besteht das Problem für viele darin, dass das A/A Testing zeit-intensiv ist und Traffic „verbraucht“, den man eigentlich für „richtige“ Testkampagnen, die unterschiedliche Varianten einer Website miteinander vergleichen, nutzen könnte.

Fest steht: Auf Seiten mit hohem Besucheraufkommen ist das A/A Testing unproblematischer.

Wenn Sie eine Website gerade erst launchen oder Ihre Homepage nur wenig Traffic hat, sollten Sie Ihre Zeit nicht für einen A/A Test aufwenden: Konzentrieren Sie sich stattdessen darauf, Ihren Sales Funnel oder die Customer Lifetime Value zu optimieren. Diese Tests werden Sie deutlich mehr überzeugen und sind – was am Ende wirklich zählt – für Ihr Geschäft viel wichtiger.

Eine spannende Alternative: der einfache Datenvergleich

Um die Leistung Ihres A/B Testing Tools zu prüfen, haben Sie noch eine weitere Möglichkeit, die leicht umzusetzen ist. Dazu muss Ihr Tool die Integration mit einem Analytics-Tool ermöglichen.

So können Sie anschließend die Daten vergleichen und bewerten, ob diese gleiche Ergebnisse liefern: ein einfacher Trick, um die Effektivität Ihres Testing-Tools zu prüfen.

Wenn Sie signifikante Unterschiede zwischen den Tools bemerken, wissen Sie, dass:

  • eines nicht korrekt konfiguriert ist
  • oder nicht gut arbeitet und ersetzt werden muss.

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Gerne sprechen wir mit Ihnen darüber.

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9min. Lesezeit

5 starke A/B Testing Case Studies und was Sie daraus lernen können

Anmerkung der AB Tasty Redaktion: Dies ist ein Gastbeitrag von Umesh Kumar, Digital Marketing Spezialist bei Designhill, übersetzt aus dem englischen Original.

Das A/B Testing richtig zu verstehen und anzuwenden, ist kein Hexenwerk. Es geht lediglich darum, zwei unterschiedliche Varianten einer Website gegeneinander zu testen und herauszufinden, welche bei Ihrem Publikum besser ankommt. Nachdem Sie einen A/B Test durchgeführt haben, werden Sie feststellen, dass Sie nun viele neue User zu Ihrer Kundschaft dazu zählen dürfen.

Schluss mit dem Bauchgefühl auf Ihrer Website! Klicken Sie hier, um mit einer datenbasierten Entscheidungsfindung erfolgreich durchzustarten.

Das A/B Testing ist sicherlich die beste Methode, um Ihre Conversion Rates zu steigern. Wie ein Artikel auf CrazyEgg.com zeigte, kann der Einsatz einer korrekten Testing-Methodik die Conversion Rate um bis zu 300 Prozent steigern. Umso erstaunlicher ist es, dass die Mehrheit im Marketing immernoch gar kein A/B Testing einsetzt. Sie glauben das nicht? Hier ein paar Zahlen:

In Anbetracht dieser Statistiken wundert es nicht, dass das A/B Testing bei vielen noch keine Anwendung findet. Doch wie genau optimiert man denn Conversions mit A/B Testing? Die Antwort ist recht einfach: Warum nicht einfach das tun, was erfahrene Marketer bereits machen? Schauen Sie sich dazu die A/B Testing Erfolgsrezepte Anderer ab.

Unabhängig von der Art Ihres Produktes oder Services, können Sie von anderen Anbietern sehr viel lernen. Um Ihnen dabei zu helfen, haben wir 5 starke Case Studies für Sie gesammelt, die Ihnen in Sachen Hypothesenfindung und Kundenverständnis auf die Sprünge helfen sollen. Sie können aus diesen Case Studies wertvolle Learnings ziehen, die sich mit jedem A/B Testing Tool umsetzen lassen.

Case Study 1: Conversions um 11,5% gesteigert durch Hinzufügen von FAQs, Statistiken und Social Proof auf der Website

Wer: Kiva.org, eine innovative Non-Profit Organisation, ermöglicht Unternehmern und Studenten verschiedener Länder mit geringem Einkommen, im Internet Geld zu leihen. Kiva hat einen A/B Test durchgeführt, um die Anzahl der Spenden von Erstbesuchern auf der Landingpage zu erhöhen.

Hypothese: Den Usern mehr Informationen bereit zu stellen, wird die Anzahl der Spenden erhöhen.

Ergebnis: Die Spendengaben konnten um 11,5% gesteigert werden, nachdem eine Infobox mit Trust-Elementen unten auf der Landingpage platziert wurde.

Version A – Original: (links)

Version B: Mit Infobox (FAQs, Statistiken und Social Proof)

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Was können Sie aus diesem Test mitnehmen?

Stellen Sie sicher, dass Ihre Landingpage alle Fragen, die Ihre User haben könnten, beantwortet. In dem Fallbeispiel hat die Infobox gewährleistet, dass das Unternehmen sich und seinen Service ausreichend erklärt und die User mit Statistiken absichert. Das hat das Vertrauen der User in den Anbieter gestärkt und die Seite viel vertrauenswürdiger gemacht.

Case Study 2: Um 2,57% gesteigerte Öffnungsrate und um 5,84% gesteigerte Click-Through-Rate (CTR) durch geänderte Betreffzeile

Wer: Designhill.com, eine der schnellst wachsenden Direkt-Crowdsourcing Plattformen, verbindet Künstler und Kunstbegeisterte. Kurz vor Weihnachten sollte eine E-Mail-Kampagne gestartet und die Click-Through-Rate gesteigert werden.

Hypothese: Den Titel des Blogartikels ohne Handlungsaufforderung in der Betreffzeile zu erwähnen, würde die Click-Through-Rate erhöhen.

Heißt konkret: In die Betreffzeile wurde “Die Top 10 SEO-Strategien für Startups in 2015” geschrieben anstatt: “Lesen Sie unseren neuesten Artikel – Die Top 10 SEO-Strategien für Startups in 2015”.

Ergebnis: Dem Anbieter gelang es, die CTR um 5,84% und die Öffnungsrate um 2,57% zu steigern.

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Was können Sie aus diesem Test mitnehmen?

Ihre Betreffzeile ist bei E-Mail-Kampagnen der erste Berührungspunkt mit Ihren Zielkunden. Sie muss daher ansprechend sein und zum Klick anregen. Ihr Angebot kann noch so gut sein – wenn User Ihre Mail nicht einmal öffnen – ergibt sich Ihnen nicht die Chance, dieses dem Kunden zu präsentieren. Führen Sie Ihre Wortwahl mit Bedacht durch, um die Öffnungsrate und Click-Through-Rate so hoch wie möglich zu gestalten. Doch nicht nur starke Betreffzeilen spielen eine Rolle. Auch Ihr Logo und Ihre Kontaktdaten müssen innerhalb der E-Mail gut sichtbar sein. Call-to-Actions und andere Links müssen gut platziert sein.

Case Study 3:  49% gesteigerte CTR durch Text im Call-to-Action Button

Wer: Fab ist eine Online-Community zum Privatverkauf von Kleidung, Haushaltsware, Accessoires und Sammlerstücken.

Hypothese: Wenn der “Zum Warenkorb hinzufügen”-Button verständlicher gestaltet wird (durch das Hinzufügen von Text anstatt der Verwendung eines Symbols) werden mehr User ein Produkt in den Warenkorb legen.

Ergebnis: Die CTR konnte um 49% gesteigert werden.

In der Grafik sehen Sie, dass die Originalversion der Seite (ganz links) einen kleinen roten Button verwendete, auf dem ein „+“ Zeichen zum Einsatz kam. Die zwei anderen getesteten Versionen (Mitte und ganz rechts) arbeiten mit Text. Die erste Version davon konnte den 49% Uplift erzielen.

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Was können Sie aus diesem Test mitnehmen?

In bestimmten Fällen spricht ein Text User gezielter an als ein Bild. Das ist immer dann der Fall, wenn die Handlungsaufforderung besonders klar sein soll. Arbeiten Sie daher mit deutlichen CTAs, die Ihren Kunden auf die Sprünge helfen.

Ein CTA, den Ihre Kunden nicht verstehen, macht wenig Sinn. Sie müssen sofort verstehen, welchem Zweck der Button dient.

Case Study 4: Conversion Rate durch Bild im Hintergrund um 7,46% gesteigert.

Wer: Ein Anbieter wollte herausfinden, ob ein Website-Hintergrund mit Bild besser funktioniert als ein schwarzer Hintergrund.

Hypothese: Der Einsatz eines Bildes im Hintergrund kann mehr Conversions generieren als ein einfacher schwarzer Hintergrund.

Ergebnis: Die Conversion Rate des Hintergrundes mit Foto lag bei 25,14% im Vergleich zu den 7,68% des schwarzen Hintergrundes.

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Was können Sie aus diesem Test mitnehmen?

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, das wissen Sie. Menschen lieben visuelle Reize und Ihre Seite ist der ideale Ort, um diese einzusetzen und für Ihre Produkte sprechen zu lassen. Ein Foto Ihres Produktes oder Services im Hintergrund Ihrer Seite darzustellen, lässt Conversion steigern, da die User so besser visualisieren können, was sie für ihr Geld bekommen. Bilder erregen die gesteigerte Aufmerksamkeit Ihrer Besucher und helfen, diese in Kunden zu verwandeln.

Case Study 5:  256% mehr Leads durch Landingpage optimiert für mobile Endgeräte

Wer: Rasmussen College, ein privates College und eine Public Benefit Corporation, wollte die Anzahl der Leads durch Pay-Per-Klick Traffic auf der mobilen Website erhöhen.

Hypothese: Eine neue mobil optimierte Website zu bauen wird die Conversions erhöhen.

Ergebnis: Die Conversions stiegen um 256% an, nachdem die mobile (responsive) Seite erstellt wurde.

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Was können Sie aus diesem Test mitnehmen?

Hammad Akbar, Gründer der TruConversion.com sagt, dass “bei einer unangenehmen mobile Erfahrung und einer zu geringen Nutzerfreundlichkeit für mobile Engeräte, 48% der User annehmen, dass dem Unternehmen das Geschäft egal sei.“ Eine responsive Website verbessert die UX deutlich. Wenn Sie keine Kunden verlieren wollen, muss Ihre Seite so gestaltet sein, dass keine User wegen zu langer Ladezeiten abspringen. Halten Sie das Design für mobile User einfach und führen Sie nur die wichtigsten Informationen an. Versuchen Sie auf verschiedene Weisen, die Navigation auf Ihrer Seite über mobile Endgeräte so einfach wie möglich zu gestalten, zum Beispiel durch Drop Down Menüs.

Fazit

Nach diesem Artikel sind sie hoffentlich inspiriert, eigene A/B Tests anzugehen. Es ist verblüffend, einfach mal zu sehen, was die eigenen Kunden mögen – und nicht mögen. Die vorgestellten Fallstudien und ihre Ergebnisse sind jedoch individuelle Fälle und geben keine Auskunft darüber, dass sich gleiche Resultate auch auf Ihrer Website einstellen. Finden Sie selber heraus, wie sie Ihre Website und Marketingkampagnen so effizient wie möglich gestalten!

In dem Sinne: fröhliches Testing!

Lesen Sie unseren A/B Testing Guide

Über den Autor: Umesh Kumar ist ein Digital Marketing Spezialist und bei Designhill tätig, dem schnellst wachsenden Custom Design Marketplace. Seine Online-Marketing Karriere begann 2008 und seither dreht sich für ihn alles um das Internet-Business, die Website-Entwicklung, Social Networks, Lead-Generierung, Suchmaschinenoptimierung und -marketing. Zudem liebt er das Bloggen und mit Anderen seine Erfahrung, Tipps und Tricks zu den Trends der digitalen Welt zu teilen. Vernetzen Sie sich mit ihm hier: Facebook | Twitter | Google+

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Beste Design Beispiele für eine erfolgreiche Landing Page

Wenn Sie eine Website haben, wissen Sie, wie schwierig es sein kann, einen User zu überzeugen, auf der Seite zu bleiben bzw. ihn zum Kauf zu bewegen. Ihre Landing Page spielt dabei eine besonders wichtige Rolle.

Wie wählt man das Design einer Landing Page?

Landing Pages werden genutzt, um User in Leads oder Kunden zu verwandeln. Dazu lenken sie die Aufmerksamkeit der Besucher auf das Leistungsversprechen Ihrer Marke und versuchen so, diese zu einer bestimmten Handlung zu bewegen: den Kauf eines Produktes, das Ausfüllen eines Formulars oder den Abschluss eines Probemonats etc. Die Konkurrenz schläft nicht und bei vielen guten Angeboten auf einem Markt, kann es durchaus schwierig sein, aus der Masse herauszustechen. Dazu müssen Sie eine starke, ansprechene Landing Page erstellen, die speziell auf Ihr Geschäft zugeschnitten ist.

Gute Inspiration für eine Landing Page zu finden ist eine große Herausforderung, daher haben wir in diesem Artikel für Sie eine Auswahl der modernsten und erfolgreichsten Landing Page Designs für 2018 zusammengestellt.

Wenn Sie Fragen zum Thema Landing Page haben oder vorab mehr dazu erfahren möchten, haben wir in diesem Artikel ein paar allgemeine Informationen und Tipps zur Verringerung der Bounce-Rate gesammelt.

Die Beispiele, die Sie weiter unten finden, stammen von echten Websites. Stellen Sie für Ihre Website nicht die Anforderung an sich selbst, von Anfang an perfekt zu sein. Wir empfehlen, verschiedene Designs in einem A/B Test gegeneinander zu testen.

Schluss mit dem Bauchgefühl! Für sichere, datenbasierte Entscheidungsfindung hier entlang.

Erfolgreiche Landing Page gestalten: Die besten Design-Beispiele für mehr Leads

LeadQuizzes

LeadQuizzes hat sich auf Quizze und Rätsel zur Leadgenerierung spezialisiert.Was direkt auffällt, ist das (wirklich gut designte) Erklärvideo auf der Seite, das sofort alle wichtigen Fragen beantwortet:

  • Wozu ist der Service gut?
  • Ist das für mich relevant?
  • Welchen Nutzen habe ich?

Der gelbe Call To Action Button hebt sich vom Rest der Seite deutlich hervor. Das Wording „Try it Free“ („Kostenlos testen“) versichert dem User, dass der Klick auch wirklich keine Kosten mit sich bringt. Mehr zur Optimierung von Call-To-Actions finden Sie hier.

Sogenannter Social Proof ist klar vorhanden und gut eingesetzt: Referenzen bekannter Kunden finden sich auf der Seite wieder genauso wie die Information, dass der Service LeadQuizzes bereits mehr als 3 Millionen Leads für seine Kunden generieren konnte.

Beispiel Landing Page Lead Quizzes

Design Landing Page Social Proof

Auch der Rest der Landing Page enttäuscht nicht: Die Seite zielt darauf ab, den User über den cleveren Einsatz des Produktes aufzuklären. Das Ziel: eine Landing Page, die ganzheitlich zur Überzeugung des Users beiträgt, dass LeadQuizzes DAS Tool ist, was er zur Leadgenerierung benötigt.

Design Landing Page Lead Quizzes Social Proof

Der Social Proof, mit dem LeadQuizzes hier arbeitet, zeigt dem Website-Besucher auf einen Blick:

  • Wie viel mehr werde ich durch das Produkt einnehmen?
  • Wie viele neue Prospects kann ich dadurch gewinnen?

GrowthHackers

GrowthHackers vertreibt eine Software für das Marketing, die sich – wie der Name bereits sagt – voll und ganz dem „Growth Hacking“ widmet: Mehr Leads generieren, das Geschäft voran bringen.

Wie auch bei LeadQuizzes, sticht der gelbe Call To Action deutlich hervor und regt zu einer klaren Handlung an. Auch die Option „Learn more“ steht bereit, um jene User anzusprechen, die nicht sofort überzeugt sind und noch weitere Informationen einholen möchten.

Beispiel Design Growth Hackers

Darüber hinaus setzt die Landingpage ein Drop Down Menü ein, das auf die wichtigsten Fragen der User eingeht:

  • „Warum sollte ich den Service nutzen?“
  • „Wieso lieben Anwender das Produkt?“
  • „Wofür wird die Software eingesetzt?“

In einem Chat-Fenster kann man zudem weitere Fragen stellen.

Landing Page Design Growth Hackers

Der Social Proof wird hier auf zwei Weisen eingesetzt:

  • Wir sehen, dass eine ganze Community um das Produkt exisitiert.
  • Wir sehen, dass zahlreiche User das Produkt anwenden und in der Community aktiv sind.

Ein einziger Kritikpunkt könnte darin bestehen, dass die Zahl der User nicht gut sichtbar ist.

Beispiel Design Growth Hackers

ElegantThemes

ElegantThemes bietet seinen Usern exklusive WordPress Vorlagen und „Themes“. Zum Angebot zählt auch ein „Builder“ namens Divi, mit dem man ganz eigene Seiten in WordPress bauen kann.

Der Social Proof fällt sofort ins Auge: mehr als 400.000 User nutzen den Anbieter.

Landing Page Design Elegant Themes

Das Leistungsversprechen ist zweigeteilt, dazu greift die Seite auf zwei unterschiedliche Call To Actions zurück: ein Teil hebt die vorgefertigten Vorlagen hervor und ein anderer weist auf das Plugin des Anbieters hin (den „Builder“).

Auch interessant: in der unteren Hälfte finden wir eine Sprechblase, die Fragen der User beantwortet.

Der Chat hat die Besonderheit, dass User hier auch Anhänge, Emojis und GIFs senden können, was die Interaktion zusätzlich intensiviert.

Design Beispiel Divi Builder

Wer auf der Seite surft, dem wird eine „Live“ Demo des Divi Builders vorgeschlagen. Für die Conversion Rate der Seite ist das besonders wichtig, da User hier das Produkt direkt, ganze ohne Hindernisse und Vorabzahlungen, kennenlernen können.

Beispiel Landing Page Design

Weiter unten auf der Website wird noch einmal mit Social Proof gespielt, indem der User auf das 30-tägige Umtauschrecht hingewiesen wird.

Zudem hebt sich der pinke CTA vom blauen Hintergrund deutlich hervor. Starke Kontraste erregen besonders die Aufmerksamkeit des menschlichen Auges. Warum also nicht klicken?

Shopify

Mit dem CSM Shopify können Sie schnell und einfach Ihre eigene E-Commerce Seite erstellen, ganz ohne technische Kenntnisse. Shopify sticht durch das umfangreiche Angebot an Zusatzinformationen (Guides, Videos, Podcasts, Foren) hervor sowie durch komplementäre Serviceangebote: eine Auswahl fertiger Vorlagen, eine Auswahl kostenfreier Stock-Fotos etc.

Die Landing Page fasst das Angebot in einem Satz für den User zusammen: „the e-commerce platform made for you“ (Die für Sie gemachte E-Commerce Plattform). Mit dieser Aussage wird eine große, oft unabhängige Kundengruppe angesprochen. Die Idee wird durch das verwendete Bild noch einmal aufgegriffen.

Das Besondere an dieser Landingpage ist, dass der Call-To-Action direkt im ersten Schritt mit der Eingabe einer E-Mail-Adresse arbeitet. Wer das Tool 14 Tage lang kostenlos testen möchte, muss diese hinterlassen. Eine erfolgreiche Conversion wird ermöglicht, indem der User direkt darauf hingewiesen wird, dass für den Probezeitraum keine Kreditkartenangaben notwendig sind. Die Aussage dahinter: Klick auf den Button, es gibt keine versteckten Kosten!

Der Rest der Seite fokussiert sich auf die Features des Shopify Services.

Spezielle Illustrationen und kurze Textabschnitte heben die Funktionen und Vorzüge des Tools hervor und zielen darauf ab, den User von dem Anbieter zu überzeugen.

Ein unschlagbares Verkaufsargument im CMS-Sektor, der erfolgreiche Einsatz des Tools durch viele viele andere User, wird auf der Seite mit zwei Elementen dargestellt:

  • Eine grafische Darstellung der Anzahl der User und des durch das Tool generierten Umsatzes
  • Kundenzitate und positives Feedback echter Anwender

Diese Elemente sollten eine klare Aussage im Kopf des Website-Besuchers kreieren: „Wenn bereits 1.000.000 User mit Shopify richtige Shops ohne Programmieren erstellen, dann kann ich das doch auch!“

Salesforce

Salesforce bedarf fast keiner Erklärung. Als „König des CRM“ (Customer Relationship Management), setzte der Amerikanische Anbieter schon lange einige sehr gelungene Landing Pages ein.

Beispiel Landing Page Salesforce

Zunächst fällt uns das bunte Design auf. Zwei Call To Actions bilden zudem – „above the fold“ – das Herzstück der Landing Page: „Produktdemo ansehen“ und „Kostenlos testen“.

Salesforce bietet auch eine Lösung für große Unternehmen an. Der entsprechende Call To Action wurde rechts des „Free Trials“ im Bild platziert: eine gute Gelegenheit, um potenzielle Leads größerer Konzerne zu generieren.

Registrierungs-Formular Design Landing Page Salesforce

Wenn User auf einen der Call-To-Actions klicken, werden Sie auf eine Landing Page weitergeleitet, die speziell darauf ausgerichtet ist, möglichst viele Conversions zu erzielen – also so viele Besucher, wie möglich, in Leads zu verwandeln.

Zu den verwendeten Elementen zählen:

  • Die Wiederholung des Leistungsversprechens „30 tage kostenlos testen“
  • Die Nummer der Support-Hotline für Rückfragen
  • Die Aussage „Kein Download, keine Software“ in Großbuchstaben
  • Social Proof durch die Platzierung bekannter Kundenlogos
  • Eine einfache Registrierung über Ihren Google+, Facebook oder LinkedIn-Account

Neil Patel

Neil Patel ist ein bekannter Digital Marketing Consultant in den USA, aber auch weltweit in der Branche bekannt. Seine Website verzeichnet dank cleverer Content-Strategie und beliebter Ressourcen für Online-User (Blogartikel, Youtube Videos, praktische Guides etc.) jeden Monat mehrere Millionen Aufrufe.

Neil Patel Beispiel Landing Page

An dieser Seite gefällt uns besonders die direkte Ansprache des Users, die klarer nicht sein könnte: Möchten Sie mehr Traffic?

Das allgemeine Farbdesign ist simpel gestaltet und spielt mit den Kontrastfarben Weiß und Orange. Die Idee: dem User eine einfache, direkte Frage stellen, die niemand verneinen kann – das macht die Seite sofort für jeden relevant – und das Engagement so hoch.

Auf der Landing Page finden wir ein Formular. Hier können User ihre Website-URL eingeben und eine Echtzeit-Analyse ihrer Seite erhalten. Ganz unverbindlich kann so jeder ein Feedback zu seiner Website erhalten.

Beispiel Landing Page Benefits Neil Patel

Jede Seite auf Neil Patels Homepage ist als eigene Landing Page designt. Dabei verfolgt jede das gleiche Ziel: möglichst viele Besucher in Kunden verwandeln.

Die Service-Seite zum Beispiel (siehe oben) besteht aus einem recht langen Textblock, der den User zusätzlich versichern soll. Er beschreibt, was Neil für seine Kunden tun kann, was er bereits geleistet hat (siehe unten) und mit welchen namhaften Kunden er zusammenarbeitet.

Design Landing Page Proof Neil Patel

Der Ansatz ist dabei stets sehr direkt und unterstreicht die Vorteile und Stärken des SEO-Services.

Neil Patel Call to Action Beispiel

Auf derselben Seite ist der Call-To-Action erst ganz unten platziert. Hier fragt man sich: Ist das eine gute Idee? Die Folgeschritte sind in verschiedene Zwischenschritte unterteilt, in denen User ihre Informationen eingeben, um im Nachgang kontaktiert werden zu können.

UpWork

UpWork ist eine weltbekannte Freelancer-Plattform. Hier können Unternehmen geeignete Freelancer finden und Selbstständige können ihre Dienste anbieten.

Beispiel Landing Page Upwork

Auf der Homepage sieht man, dass das Design klar und simpel gehalten ist und der „professionelle“ Aspekt hervorgehoben wird. Interessant ist, dass der Slogan Unternehmen anspricht und nicht auf Freelancer zugeschnitten ist.

Der Ton ist direkt, effektiv und deutlich. Das Leistungsversprechen ist sofort verständlich: mit Freelancern gut und effektiv arbeiten.

Der CTA ist oben links „above the fold“, also im sofort sichtbaren Teil der Landingpage, platziert. Die grüne Farbe hebt sich vom Rest der Seite ab und besteht aus einem Suchfeld, in das die Art des gescuhten Freelancers, eingegeben werden kann.

Beispiel Landing Page Upwork

Der Rest der Landing Page ist klassisch gehalten: Er zeigt die angebotenen Serviceleistungen und die bezahlten Services für User.

CodeCombat

CodeCombat ist ein besonderes Beispiel. Es ist ein spielerisches Tool, mit dem sowohl Erwachsene als auch Kinder das Programmieren erlernen können. Das Konzept ist simpel: Man programmiert, um im Spiel weiter zu kommen.

Code Combat Landing Page

Der erste interessante Aspekt der Landing Page von CodeCombat ist, dass das Publikum zweigeteilt ist: die Seite richtet sich an Lehrer (die das Spiel im Unterricht nutzen möchten) und an Kinder (die durch Word of Mouth darauf aufmerksam wurden).

Der Fokus der Landing Page liegt also sowohl auf dem Unterrichten als auch auf der leichten Handhabung des Programms. Daher sehen wir zwei Call to Action: einen für Lehrer und einen für Kinder bzw. Schüler.

Beispiel Landing Page Code Combat

Ein weiterer Teil der Landing Page zeigt die Vorteile von CodeCombat und Screenshots um das Angebot anschaulich zu machen.

Testimonial Design Landing Page Code Combat

Auf eine recht traditionelle Art und Weise werden auf der Seite außerdem Stärken des Services bekräftigt und ein Kunden-Testimonial eingesetzt, natürlich – passend zur Zielgruppe – ein Schuldirektor.

Plated

Plated  ist eine Firma, die sich auf die Lieferung von Rezeptzutaten spezialisiert hat: man wählt aus verschiedenen Rezeptvorschlägen aus und das Unternehmen liefert alle Zutaten, die man zum Kochen des Gerichts benötigt.

Plated Landing Page Beispiel

Das Erste, was einem bei der Plated Landingpage auffällt, ist das Grafikdesign. Die Farben sind perfekt abgestimmt und die Firma hat eine echte Visual Identity. Die Fotos der Gerichte stechen heraus und die Illustrationen sind gut ausgesucht.

Ebenso wie die Worte gut gewählt und sehr passend für die Zielgruppe „Food Lovers“ sind – da macht schon das Anschauen der Seite hungrig.

Der CTA ist klar und im oberen, sofort sichtbaren Teil der Landing Page platziert; die grüne Farbe sticht hervor und setzt ihn deutlich vom Hintergrund ab.

Call to Action Landing Page Plated

Die Landing Page von Plated ist zwar recht lang und man muss eine Weile scrollen, um das Ende zu erreichen, aber jeder Paragraph der Homepage versteht sich als Argument oder Vorteil, der überzeugt:

  • Spare Zeit
  • Große Auwahl
  • Kein Einkaufen mehr
  • Hochwertige Produkte
  • Spare Geld

Beispiel Landing Page Plated

Außerdem sehen Sie einen besonders attraktiven Rabatt-Coupon im Header, dessen Farbe stark heraussticht. Plated ermutigt die Unentschlossenen mit einer Vergünstigung von 50% bei der ersten Bestellung dazu, aktiv zu werden.

Der Social Proof ist am Ende der Seite hervorgehoben. Auch wenn er höher hätte platziert werden können, ist er dennoch gut sichtbar und relevant.

Live Chat Landing Page Plated

Plated bietet einen Chat-Service an, so wie es inzwischen auf immer mehr Landingpages zu finden ist. Durch dieses Angebot können Betreiber von Online-Shops die fehlende menschliche Interaktion ersetzen, die unentschlossenen Besuchern sonst in einem Filialgeschäft zur Verfügung steht.

Schlichte und ruhige Bilder heben die Stärken von Plated hervor. Sie vermitteln den Eindruck von Simplizität und Gelassenheit und zeigen so, dass Plated das Leben einfacher macht.

MailChimp

MailChimp ist ein sehr beliebtes Tool für automatisiertes Marketing und E-Mail-Marketing. Der Service findet Anwendung in E-Mail-, Marketing- und Newsletter-Kampagnen zahlreicher E-Commerce-Seiten.

Wie auch die Landing Page von Neil Patel, ist diese Landing Page einfach und direkt gehalten. User werden direkt angesprochen: „Bauen Sie Ihre Marke auf. Verkaufen Sie mehr.“

So spricht MailChimp eine breite Masse an Usern an.

Das Leistungsversprechen ist leicht verständlich: mit dem Tool kann man das eigene Unternehmen voran bringen und mehr Umsatz generieren.

Für SaaS-Lösungen ist ein solcher Ansatz besonders empfehlenswert. Er spricht Entscheider direkt an und kommt direkt auf den Punkt.

Der Call To Action ist gut sichtbar: Er wurde zentral „above the fold“ platziert und bietet kostenloses Testen des Tools an.

Wie auch bei Plated, ziert die restliche Landing Page das Leistungsversprechen und die angebotenen Serviceleistungen. So können User den Nutzen durch das Angebot visualisieren und eine Antwort auf die Frage finden: „Ist dieses Produkt etwas für mich?“

Wenn Sie eine lange Landing Page einsetzen, können Ihre User entscheiden, wie weit sie herunterscrollen möchten: es ist als würden sie „durch eine digitale Broschüre blättern“ und damit so viele Fragen beantworten, wie für sie nötig. Die wichtigsten Informationen sollter daher aber auch gleich zu Beginn gelistet werden.

Screenshots werden eingesetzt, um dem User anhand von Praxisbeispielen aufzuzeigen, wie sich das Tool einsetzen lässt. So können diese das Produkt besser verstehen. Dieser Ansatz kann auch durch ein Produktvideo mit Kundenbeispielen oder einer Webdemo aufgegriffen werden, so wie ElegantThemes es macht.

Egal, wo man sich auf der Seite befindet, für maximale Conversions ist der zentrale Call To Action zu jeder Zeit im Bild.

User, die den Conversion Funnel betreten haben, werden auf das Registrierungsformular geleitet. Um die Conversion zu maximieren, ist das Formular bewusst:

  • kurz
  • klar
  • spezifisch

Die begrenzte Anzahl an Feldern (drei) ist optimal für zögernde User. Der Einsatz wird auf ein Minimum begrenzt: lediglich E-Mail, User-Name und Passwort sind erforderlich.

Zusätzlich optimiert werden könnte das Registrierungsformular durch eine Anmeldung über Facebook oder Google, um noch mehr Conversions zu erzielen.

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Hier finden Sie weitere 20 Top Landing Pages für mehr qualifizierte Leads. So setzen Sie in Zukunft nur noch Landing Pages ein, die wirklich funktionieren.

Blogartikel

6min. Lesezeit

Leadgenerierung: 20 Top Landing Pages für mehr qualifizierte Leads

Wenn Sie eine Website haben, verfolgen Sie damit sicherlich ein bestimmtes Ziel, wie zum Beispiel die Generierung qualifizierter neuer Leads. Eine optimierte Landing pPage ist essentiell, um Besucher in Kaufinteressenten zu verwandeln.

Dennoch lohnt es sich, eine komplett andere einzelne Seite bzw. Landing Page in einem A/B Test auf den Prüfstand zu stellen. So radikal das auch sein mag, die Ergebnisse werden überzeugen. Dabei geben wir Ihnen gerne einen Vorgeschmack und haben für Sie 20 wirklich starke Landing Page-Vorlagen von ThemeForest zusammengestellt, mit denen Sie garantiert die perfekte Landing Page für Ihre Leadgenerierung bauen können.

Die Vorlagenbibliothek von ThemeForest bietet eine große Auswahl and modernen und gut-gecodeten Seiten, die für jeden bezahlbar (zwischen 8 und 15 Dollar) sind. Sowohl die Implementierung als auch die individuelle Anpassung der Seite ist ganz leicht erledigt (innerhalb eines Tages). Wenn Ihre neue Seite einsatzbereit ist, können Sie diese mit unserem A/B Testing Tool über einen Split Test gegen Ihre ursprüngliche Seite ins Rennen schicken.

Sobald die ersten User Ihre Website aufrufen, können Sie die Leistung der zwei Varianten miteinander vergleichen und langfristig die Version nutzen, die mehr Leads für Ihr Geschäft generiert.

Schluss mit wichtigen Entscheidung aufgrund eines Bauchgefühls! Klicken Sie hier, um mit starken Daten die richtigen Entscheidungen für Ihre Website zu treffen.

Finden Sie die perfekte Vorlage in unserer Auswahl und legen Sie heute schon mit dem Testing los!

1. Approach Landing Page

High conversion landing page template

2.  All-in-One

Home landing page template

3. Plaza Education/Hotel/Dating

Online course landing page template

4. Lister

Ebook download landing page template

5. Crossway Startup

Simple landing page template

6. Converting Landing Page

Converting landing page template

7. Manhattan University

University landing page template

8. Attraction Responsive

Mobile application landing page template

9. Conversio Responsive Social Dating

Social dating landing page template

10. xLander Premium

Design landing page template

11. Car Rental

Car rental landing page template

12. Advisa Marketing

Services landing page template

13. Sweet Date Premium 

14. Bivio Startup Responsive 

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15. LandX Multipurpose Bootstrap

Growth landing page template

16. Condio Real Estate 

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17. Paidjoo Business & List Builder

Business landing page template

18. Wealth Responsive 

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19. Diploma Education Bootstrap

Education landing page template

20. Multipurpose Landing 

Multipurpose landing page template
Zusätzliche Informationen: Auf unserem Blog finden Sie weitere Tipps zur Optimierung Ihrer Landing Page und hilfreiche Ratschläge, um die Bounce Rate deutlich zu senken.
Jetzt mit unserem ultimativen Guide alles über A/B Testing lernen, was Sie wissen müssen!

ZEIG MIR DAS TOOL

Blogartikel

9min. Lesezeit

Customer Lifetime Value berechnen und steigern

Der Customer Lifetime Value, kurz CLV oder auch LTV, zählt zu den wichtigsten Kennzahlen für das digitale Geschäft eines Unternehmens.

Wer im E-Commerce tätig ist, setzt sich täglich mit Beschaffungskosten und der Conversion Rate auseinander, denn jeder Online-Händler fragt sich:

Wie kann ich neue Kunden generieren?

Der Lifetime Value konzentriert sich auf ein anderes, zentrales Thema:

Wie viel Nutzen bringt mir ein Kunde langfristig gesehen überhaupt?

Das Ziel des CLV besteht darin, den wahren Wert eines Kunden zu bestimmen. Er besagt, welchen Nutzen ein Konsument während seiner gesamten Kundschaft für ein Unternehmen hat. Wenn User auf Ihrer Website ankommen, können Sie mit dem Customer Lifetime Value bereits berechnen, welchen Umsatz bzw. Gewinn der Kunde langfristig ausmacht. Marketingkosten und Budgetfragen können so besser kalkuliert werden.

Wer jedoch glaubt, dass die Anschaffungskosten anhand eines einzigen, hypothetischen Einkaufs eines Users berechnet werden, täuscht sich. Werfen wir einen Blick auf die dazu nötigen Daten.

Wie man den Customer Lifetime Value berechnet

Es gibt verschiedene Formeln, um den CLV zu berechnen. Viele davon eher umständlich und anspruchsvoll in der Umsetzung.

Aber keine Sorge!

Es gibt einen viel einfacheren Weg, um den CLV zu berechnen.

Dazu sollten folgende Informationen aus Ihren Geschäftsdaten bereit liegen:

  1. Der durchschnittliche Warenkorbwert
  2. Die Kauffrequenz
  3. Der Customer Value bzw. Kundennutzen
  4. Die durchschnittliche Kundenlebensdauer

Um die Berechnung möglichst einfach zu gestalten, ziehen Sie die Informationen am Besten aus derselben Zeitspanne: ein Jahr, zum Beispiel.

Der durchschnittlich Warenkorbwert

Der durschnittliche Warenkorbwert wird berechnet, indem Sie Ihren Umsatz durch die Anzahl der Transaktionen teilen. Das ergibt den Wert, den User durchschnittlich auf Ihrer Website bestellen.

Durchschnittlicher Warenkorb = Umsatz / Anzahl Transaktionen

Die Kauffrequenz

Mit der Kauffrequenz können Sie verstehen, wie viele Bestellungen von einem einzigen Kunden in einer bestimmten Zeitspanne getätigt werden. Das ist besonders wichtig, weil sie Ihnen zeigt, ob Kunden dazu neigen, auf Ihrer Website wiederholt einzukaufen.

Setzen Sie zur Berechnung folgende Formel ein:

Kauffrequenz = Anzahl Bestellungen / Anzahl einzelner Kunden

Der Customer Value bzw. Kundennutzen

Der Customer Value, auch Kundennutzen genannt, beschreibt den durchschnittlichen Warenkorbwert auf Ihrer Website multipliziert mit der durchschnittlichen Kauffrequenz Ihrer Kunden in einer bestimmten Zeitspanne. Die zuvor berechneten Daten werden also einfach miteinander multipliziert:

Durchschnittlicher Warenkorb X Kauffrequenz

Die durchschnittliche Kundenlebensdauer

Die durschnittliche Kundenlebensdauer ist nun das letzte fehlende Puzzelteil. Zeitgleich ist es aber auch das komplexeste, da die Lebensdauer von der Art Ihres Unternehmens abhängt: welches Produkt Sie verkaufen, welchen Service Sie anbieten.

Allgemein beträgt die Kundenlebensdauer im E-Commerce zwischen 1 und 3 Jahren. Nichtsdestotrotz hängt der genaue Betrag von Ihrem Geschäftsmodell ab, wie bereits gesagt. Bieten Sie eine Abonnement an oder ist Ihr Produkt eher ein „Einmalkauf“ für lange Zeit?

Wenn Ihr Produkt eher einer einmaligen Anschaffung entspricht, können sie 1 bis 2 Jahre kalkulieren. Wenn Sie aber zum Beispiel Kleidung oder Deko-Artikel anbieten, die Kunden in regelmäßigen Abständen erneut oder zusätzlich kaufen, spricht man von einer durchschnittlichen Kundenlebensdauer von 3 Jahren für die Berechnung.

Berechnung des Customer Lifetime Values

Da uns nun alle nötigen Daten vorliegen, können wir den wahren Wert eines Kunden für unser Unternehmen berechnen, während diese auf unserer Website surfen! Hier die dazu benötigte Formel:

Customer Lifetime Value = Customer Value X Durchschnittliche Kundenlebensdauer

Wenn Sie den Customer Value eines Jahres (durchschnittlicher Warenkorbwert x Anzahl der Transaktioenn) mit der durchschnittlichen Kundenlebensdauer (1-3 Jahre) multiplizieren, erhalten Sie den Umsatz, den ein User während seiner gesamten Kundschaft auf Ihrer E-Commerce-Seite (1-3 Jahre) bringen wird.

Variationen der Customer Lifetime Value Berechnung

Bevor wir mit den 5 Methoden einsteigen, um den Customer Lifetime Value zu steigern, finden Sie hier zwei Varianten der Berechnung des CLV für jene, die die Analyse noch detailreicher gestalten möchten:

  1. CLV in Profit berechnen: Mit der zuvor erläuterten Berechnung können Sie auch den Profit anstatt des Umsatzes berechen. Dazu müssen Sie die monetären Angaben (zuvor der Umsatz) durch den Profit, den Sie bei einer Bestellung machen, ersetzen.
  2. CLV in Besuchergruppen berechnen: Um das Kundenverhalten weitergehend zu untersuchen, können Sie den CLV für jede User-Gruppe analysieren. So können Sie zum Beispiel den Customer Lifetime Value für jeden Akquisitionskanal, verschiedene demografische oder auch geografische Segmente bestimmen. Die Möglichkeiten, die Ihnen dabei bereit stehen, sind unzählig.

5 Tipps um den Customer Lifetime Value zu steigern

Sie wissen nun, wie Sie den CLV berechnen.

Ihr Ziel sollte sein, den Customer Lifetime Value zu erhöhen, um jeden Kunden profitabler zu machen.

Die Akquise eines Neukunden kann teuer sein, doch es gibt zahlreiche Wege, um den „Customer Value“ zu steigern und den Profit Ihres Unternehmens durch jeden neuen Kunden zu erhöhen.

Der BusinessInsider stellte fest, dass viele Unternehmer zu stark auf Neukunden fokussiert sind und Bestandskunden zwei Mal eher dazu geneigt sind, ein Produkt auf einer Website in den Warenkorb zu legen.

Ebenso sei vermerkt, dass Bestandskunden eine niedrigere Bounce Rate und eine höhere Conversion Rate im Gegensatz zu neuen Besuchern einer Website aufweisen.

Ihren CLV zu erhöhen, bedeutet, den Conversion Funnel, den Kundenservice und die Markenloyalität zu verbessern.

Kurz gesagt: Optimieren Sie den gesamten Kundenlebenszyklus und halten Sie eine Bindung des Konsumenten zu Ihrer Marke so lange aufrecht, wie möglich.

Optimize the Customer Life Cycle to increase the Customer Lifetime Value

Das Ziel eines guten Kreislaufes besteht darin, dass Kunden auf Ihre Seite zurück kommen und weitere Bestellungen tätigen. Und das so häufig wie möglich. Dazu empfehlen wir Ihnen 5 konkrete Vorgehensweisen:

STÄRKEN SIE DAS KAUFERLEBNIS

Man sagt, dass der erste (und auch der letzte) Eindruck die wichtigsten sind. Das trifft vor allem auf den E-Commerce zu.

Um einen guten Eindruck auf Ihre Website-Besucher zu machen (damit diese zu loyalen Kunden werden), sollten Sie das Einkaufserlebnis auf Ihrer Seite so gut und angenehm wie möglich gestalten:

  • Setzen Sie ein Bearbeitungssystem für Kundenfragen auf.
  • Bieten Sie kostenlosen Kundensupport an (Artikel, Guides etc.), um Ihren Besuchern bei der Entscheidungsfindung zu helfen.
  • Machen Sie den Nutzen Ihres Angebots für den Kunden so deutlich wie möglich: was machen Sie besser als Mitbewerber?
  • Kommen Sie Ihren Kunden entgegen: mit Coupons, Kundenbindungsprogramm etc.

How PandaDoc increases the Customer Lifetime Value

Auf der PandaDoc Website bietet das Unternehmen eine Akademie für Trainings in relevanten Fachgebieten an.

SCHICKEN SIE EINEN STARKEN NEWSLETTER AN KUNDEN

Das Problem vieler E-Commerce-Seiten besteht darin, dass Anbieter nach dem Kauf den Bezug zum Kunden verliert. Überlassen Sie Ihre Kundenbindung nicht dem Schicksal.

Ein Newsletter (sicherlich kein Allheilmittel, aber dennoch äußerst effektiv) bietet Ihnen die Möglichkeit, mit Kunden in Kontakt zu kommen und diese davon zu überzeugen, auf Ihre Seite zurückzukehren. In diesem Artikel haben wir bereits über das Remarketing (E-Mail Marketing, aber auch On-Site) gesprochen.

Sie haben eine neue Kollektion, die die Leute lieben werden? Sprechen Sie darüber! Zu Weihnachten oder am Black Friday haben sie besondere Angebote? Sprechen Sie darüber! Sie haben den ultimativen Guide für das Frühjahrs-Shopping zusammen gestellt? Sprechen Sie darüber!

  • Senden Sie regelmäßige E-Mails.
  • Erstellen Sie Content, der Ihre Kunden wirklich weiter bringt.
  • Testen Sie verschiedene Betreffzeilen oder Überschriften Ihrer Mailings gegeneinander (E-Mail A/B Testing).

SETZEN SIE AUF UPSELLING UND CROSS-SELLING

Wenn Sie eine Kundenbindung aufbauen und den durchschnittliche Warenkorbwert steigern möchten, ist nichts so effektiv wie Zusatzangebote und -produkte.

Amazon ist darin wirklich brilliant. Zu dem ohnehin sehr beliebten Online-Versandhandel, bietet Amazon eine Premium-Funktion für Kunden an, die Premium-Versandarten, exklusive Rabatte und einen Videozugriff mit entsprechendem Abonnement beinhaltet. Letzteres – das Streaming von Filmen – hat mit dem eigentlichen Angebot des Online-Versandhandels nicht mehr viel zu tun, doch der Amazon-Kunde wird durch verschiedene Angebote und Services an dieselbe Marke gebunden.

Die Idee dahinter: eine starke Kundenbeziehung aufzubauen, die den Customer Lifetime Value des Users erhöht.

BEZIEHEN SIE DEN KUNDEN MIT EIN

Um die Lebensdauer eines Kunden in Ihrem Geschäft zu erhöhen – das ist kein Geheimnis – müssen Sie in Kontakt bleiben und eine gezielte Interaktion mit dem User suchen.

Wozu? Um möglichst viele Kontaktpunkte für Ihr Business mit dem Kunden zu schaffen.

  • Analysieren Sie dazu die Online- und Offline-Aktivitäten Ihrer Kunden: was machen sie? Wo sind Sie anzutreffen?
  • Reagieren Sie auf Probleme und bieten Sie Inhalte, die diese lösen: Suchen die User Ihrer Immobilien-Plattform hauptsächlich nach einer Wohnungen in New York? Dann stellen Sie doch einen Guide für die Wohnungssuche in New York zusammen! Teilen Sie diesen auf allen Channels und sprechen Sie so möglichst viele Menschen an.
  • Ermöglichen Sie den Diaglog zwischen Ihrem Unternehmen und dem Kunden und regen Sie User dazu an, sich zu äußern: mit Wettbewerben, Gewinnspielen, der Veröffentlichung von Kundenzitaten etc.

WERDEN SIE ZUM KUNDENSERVICE-KÖNIG

Mit dem Kundendienst vor und nach dem Kauf können Sie den Customer Lifetime Value steigern.

Es gibt in der Regel drei Aspekte, die darüber entscheiden, ob ein kürzlich erworbener Kunde zu einem zufriedenen, loyalen Stammkunden wird. Sie habe sicherlich selbst schon einmal auf einer Website etwas gekauft. Fragen Sie sich rückblickend:

  • Bin ich mit meinem Einkauf zufrieden?
  • Entspricht das Produkt oder der Service meinen Erwartungen?
  • Ich hatte ein Problem mit dem Produkt/Service: Wie hat der Anbieter darauf entsprechend reagiert?

Wenn Sie diese Punkte – zurück in der Anbietersicht – optimieren, damit der Kunde nach dem Kauf positiv auf diese zurückblickt, machen Sie Käufer zu Stammkunden: so maximieren Sie den Profit, den jeder einzelne Kunde mit sich bringt und werden den Customer Lifetime Value steigern, der im Übrigen auch voraussagender ist als das monatlich bereit gestellte Budget für die Neukunden-Akquise. Wir fassen zusammen:

  • Hören Sie Ihren Kunden genau zu. Auch den besonders Fordernden.
  • Reagieren sie umgehend: Lassen Sie Beschwerden oder Reklamierungen nicht lange liegen.
  • Setzen Sie auf informativen, wertvollen Content für Ihre Kunden.
  • Lernen Sie von Ihren Kunden, bitten Sie um Feedback.
  • Belohnen Sie Kundentreue: bieten Sie Ihren besten Kunden exklusive Vorteile.
  • Seien Sie transparent und gehen Sie mit Problemen offen um.

How Revolut increases the Customer Lifetime Value

Die Banking-APP Revolut bietet Usern einen Service-Chat, um umgehend auf Probleme der Kunden reagieren zu können.

Sie möchten bessere Ergebnisse? Versuchen Sie A/B Testing.

Ergebnisse greifbar zu machen, kann in Sachen Customer Lifetime Value schwierig sein. Sie sehen keine direkten Resultate nach Änderungen auf Ihrer Website und manchmal kann einige Zeit vergehen, bis ein Kunde mehr Geld auf Ihrer Website ausgibt.

Was wir möchten, ist verschiedeneOptimierungsideen auf unserer Website gegeneinander zu testen und unmittelbar danach zu sehen, welche Änderungen wirklich gut funktionieren und welche nicht.

Hier kommt das A/B Testing ins Spiel.

Wenn Sie ein A/B Testing Tool nutzen, nehmen Sie Änderungen und ihre Auswirkungen auf Ihren Geschäftserfolg selbst in die Hand.

Kurz gesagt: Sie sparen viel Zeit. Sehr viel Zeit.


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Blogartikel

5min. Lesezeit

Conversion Funnel: Ultimativer Guide für den E-Commerce

 

Was ist ein Conversion Funnel?

Jede Transaktion auf einer Website besteht aus mehreren Schritten, die einen User im letzten Schritt in einen Kunden verwandeln sollen. Jedem Online-Anbieter stellt sich hier die brennende Frage, wie die Umwandlung in einen zahlenden Kunden wirklich funktioniert – und noch viel wichtiger – wie werden meine User zu loyaler Kundschaft?

Wenn User ihre E-Mail-Adresse hinterlassen, ein E-Book herunterladen oder ein Produkt kaufen sollen, stehen verschiedene Schritte, die diese zu gehen haben. Diese Schritte formen den Conversion Funnel auf einer Website.

Purchase Funnel

Der Conversion Funnel (auch Konversionstrichter, Konversionspfad oder Sales Funnel genannt) ist nach der bildlichen Vorstellung eines Trichters benannt: Viele User rufen eine Website auf und fallen somit oben in einen Trichter, doch nur wenige werden letztendlich auch eine Bestellung tätigen (der Trichter läuft spitz zu).

Wenn Sie Ihren Conversion Funnel optimieren möchten, finden Sie hier hilfreiche Tipps, wie Sie Warenkorbabbrüche in Zukunft vermeiden. 

Das Erfolgsrezept eines starken Conversion Funnels wird oft mit dem AIDA-Modell beschrieben. Es erklärt die vier Phasen, die ein User auf einer Website durchlaufen muss, um sich schließlich für den Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung zu entscheiden: Attention (Aufmerksamkeit), Interest (Interesse), Desire (Verlangen) und Action (Handlung).

  • Attention. Das ist der erste Schritt in Ihrem Conversion Funnel. Sie müssen die Aufmerksamkeit Ihrer User erregen, indem Sie die Sichtbarkeit Ihrer Seite erhöhen. Mit Werbeanzeigen und Content Marketing lässt sich das ganz leicht erzielen.
  • Interest. User sind durch die Anzeige auf Ihre Seite aufmerksam geworden. Nun gilt es, das Interesse an Ihrem Produkt bzw. Ihrer Dienstleistung zu erregen. Wie das geht? Indem Sie mit relevantem Content arbeiten, ansprechende Grafiken einsetzen und Kunden mit attraktiven Angeboten ansprechen. Das Engagement zwischen Ihnen (der Website) und dem Besucher soll erhöht werden.
  • Desire. Der nächste Schritt besteht darin, das Bedürfnis des Users, Ihr Produkt zu kaufen, zu wecken. Dafür müssen Sie eine gewisse Vertrauensbasis schaffen und den User mit Kaufabsicht durch den Conversion Funnel führen. Personalisierte E-Mail-Kampagnen können da wahre Wunder bewirken. Bieten Sie spezielle Angebote an und setzen Sie gezielt Case Studies und Kundenzitate ein, um den User zusätzlich zu versichern und seine Kauflust aufrecht zu erhalten.
  • Action. Die „Action“ beziehungsweise Handlung ist der letzte, essentielle Schritt. Ihre User sind bereits so weit im Conversion Funnel gekommen und müssen nun ihr Kaufbedürfnis in eine gezielte Handlung, also den Kauf, überführen. Dazu sollten Sie das Engagement mit dem User stärken und wichtige Schritte, z. B. die Zahlungsseite, so reduziert und klar wie möglich halten, um Ablenkung zu minimieren.

Da das ultimative Ziel einer E-Commerce-Seite die Conversion eines Users in einen zahlenden Kunden ist, nutzen E-Commerce-Profis den Sales Funnel, um jeden Schritt gezielt zu analysieren und ihn für eine optimierte Conversion Rate anzupassen.

Warum ist der Conversion Funnel so nützlich?

Der Conversion Funnel ist ein starkes Instrument, um zu verstehen, auf welche Hindernisse Ihre User beim Kauf genau stoßen – und vor allem, wie Sie diese beseitigen.

Werfen wir einen Blick auf dieses Beispiel:

Fitzroy's Flower London

Auf der Website dieses Blumenlieferanten zeigt sich ein Darstellungsproblem der Produktleiste rechts im Bild: Man kann nicht auf den Call to Action „buy“ (kaufen) klicken – ein großes Problem!

Eine gezielte Analyse empfiehlt sich dem Anbieter. Die Idee des Conversion Funnels besteht darin, die Schritte des Users auf seinem Weg zum Kauf besser zu verstehen:

  • Welche Seiten haben dabei Schwachstellen?
  • Wie ist die Conversion Rate jedes Schrittes?
  • Wie viele User verlassen die Website nach Schritt 1, Schritt 2, Schritt 3 usw.?
  • An welcher Stelle gehen die meisten Besucher verloren?

Eine Funnel-Analyse hilft Ihnen, Schwachstellen und starke Elemente Ihres Conversion-Funnels zu identifizieren.

Noch besser: Sie wissen durch die Konversionstrichter-Analyse genau, an welchen Schritten Sie arbeiten müssen, um mehr Bestellungen, E-Mails oder Anfragen zu erhalten.

Der Blick auf Ihren Sales-Funnel wird Ihnen zeigen, dass nur ein kleiner Teil Ihrer Website-Besucher den letzten Schritt Ihres Funnels erreicht (die „Action“ im AIDA-Modell). Deshalb können bereits kleine Änderungen Ihre Conversion drastisch steigern. Mit A/B Testing können Sie die Auswirkung einzelner Änderungen an Ihrem Funnel prüfen.

Wie kann man die Leistung eines Conversion Funnels messen und verbessern?

Die Bedeutung eines starken Conversion Funnels im E-Commerce ist uns nun bewusst. Das Ziel der Funnel-Analyse besteht jetzt darin, die Bounce Rate jedes einzelnen Schrittes zu verringern und die Conversion Rate Ihrer Website somit zu steigern (und mehr Umsatz zu generieren).

Abhängig von der Art der Seite, die Sie analysieren wollen, können Sie verschiedene Funnel-Größen aufsetzen.

Insgesamt gibt es viele Best Practices, mit denen Sie Ihren Sales Funnel besser gestalten können.

Das Ziel ist offensichtlich: Die Customer Journey so angenehm wie möglich gestalten und alle Hindernisse aus dem Weg räumen.

Machen Sie Ihr Angebot deutlich und vereinfachen Sie die Navigation

Eine komplizierte oder unklare Navigation bedeutet weniger Conversions. Ihre User sollten das, was sie suchen, sofort finden können und von Ihnen durch den Kaufprozess geleitet werden. Heben Sie dazu hilfreiche Links und Bereiche Ihrer Website hervor und entfernen Sie unnötige oder zweitrangige Elemente.

Das ist auf Landing Pages sogar noch wichtiger als auf normalen Websites, wie Sie in unseren Tipps für eine effektive Landing Page nachlesen können.

Informationsüberfluss vermeiden

Informationsüberfluss ist der größte Feind der guten Information. Ordnen Sie die Inhalte auf Ihrer Website stets der Wichtigkeit nach an und zeigen Sie die dringensten Information gleich zu Beginn Ihres Conversion Funnels.

Bieten Sie Hilfe an

Viele Besucher stellen sich vor dem Kauf eines Produkts die ein oder andere Frage. Viele User brechen sogar ab, weil sie keine Antwort darauf finden. Wenn Sie von vorne herein die Möglichkeit bieten, Fragen zu stellen (z. B. in Form eines Live-Chats), bleiben Ihnen zahlreiche Kunden im Sales-Funnel erhalten.

Referenzen hervorheben und vertrauen schaffen

‘Social Proof’ ist ein starkes Element, um Conversions zu steigern. Mit Kundenzitaten, Bewertungen anderer User und Rezensionen können Sie Ihre User versichern, dass Sie ein vertrauenswürdiger Anbieter sind.

Wenn Sie Ihre Website erfolgreich optimieren möchten, erfahren Sie hier, wie eine gute User Experience Ihre Conversion Rate steigert.

Blogartikel

8min. Lesezeit

So erstellen Sie eine effektive Landing Page

 

Definition einer Landing Page

Eine Landing Page ist eine Internetseite, auf der ein Besucher zu einem bestimmten Zweck ankommt bzw. landet. Das Ziel besteht darin, diesen User zu einer spezifischen Handlung zu bewegen, wie z. B. ein Kauf, eine Registrierung oder ein Abonnement.

Welches Ziel verfolgt eine Landing Page?

Das Ziel einer Landing Page besteht darin, einen Besucher in einen Kunden zu verwandeln oder Informationen über einen User zu gewinnen, um diese zu einem späteren Zeitpunkt für Marketingzwecke einzusetzen.

Stellen Sie sich vor, Sie betreiben ein Unternehmen, dass Inneneinrichtung und Dekoartikel vertreibt. Sie haben eine E-Commerce Seite, die Kerzen für die verschiedensten Gelegenheiten anbietet.

Für die Weihnachtszeit möchten Sie Ihre festlichen Kerzen im Sale anbieten. Sie wissen bereits, dass diese zur allgemeinen Weihnachtsstimmung passen und gut ankommen.

Sie erstellen also eine Facebook-Anzeige, um die duftenden Kerzen gezielt zu bewerben.

Das Problem: Wenn Ihre Anzeige die User lediglich auf Ihre allgemeine Homepage leitet, wie gelangen Sie dann zu den Kerzen, die Sie eigentlich promoten? Wie viele Besucher werden Ihre Seite direkt wieder verlassen, weil sie die Kerzen nicht auf Anhieb sehen?

Das ist der große Vorzug einer Landingpage: Sie erstellen eine Seite, die den spezifischen Ansprüchen jener User, die auf die Werbeanzeige klicken, entsprechen. Eine Seite, die gezielt an Ihr Kerzen-Angebot angepasst ist und diese zum zentralen Thema macht. Das wird Ihre Conversion Rate beeindruckend maximieren.

Was macht eine erfolgreiche Landingpage aus?

Wenn wir von Landing Pages sprechen, müssen wir uns bewusst machen, dass damit nicht alle Webpages gemeint sind.

Eine gute Landing Page verfügt über ganz bestimmte Eigenschaften, die sie von normalen Websites oder Blogposts unterscheiden.

Das Leistungsversprechen

Das Leistungsversprechen ist das, was Ihre Seite dem User dafür bietet, dass er seine Informationen hinterlässt – oder sogar etwas kauft. Es geht schlichtweg darum, einfach und ganz gezielt zu erklären, was die Vorteile Ihres Angebots sind. Im Gegenzug bieten Sie etwas an (ein E-Book, einen Gratis-Probemonat etc.), um die Besucher zur Conversion zu bewegen.

Auf der Pandadoc Website ist das Leistungsversprechen klar und deutlich: User können zwischen einer Produktdemo und dem kostenlosen Testen wählen. Nicht mehr und nicht weniger.

Good Landing Page

Reduziertes Menü

User auf Ihrer Landing Page sind bereits dort angekommen, wo Sie sie haben möchten. Lassen Sie nicht zu, dass diese verloren gehen, indem Sie Ihnen zu viele Ausstiegsmöglichkeiten bieten: Dazu zählt auch, das Menü der Landing Page bzw. die Navigationsmöglichkeiten der Seite so stark zu reduzieren wie möglich.

Auf der Website von Envato hat man durch ein monatliches Abonnement Zugriff auf PowerPoint-Vorlagen. Die Landing Page – das ist das Besondere – lässt überhaupt nicht zu, dass man etwas anderes unternimmt als auf den Call To Action zu klicken. Wie ein Tunnel.

Landing Page Navigation

Ein Relevanter Call to Action

Sie werden automatisch mehr Conversions generieren, wenn Sie einen klar sichtbaren und gut durchdachten Button bzw. ein Formular auf Ihrer Landingpage hervorheben. Dabei gilt es verschiedene Aspekte zu beachten. Wenn Sie dazu mehr erfahren möchten, finden Sie hier die besten Call to Actions, damit Ihre User klicken.

Möglichkeiten zum Teilen & Social Sharen

Wenn es zum Leistungsversprechen Ihrer Zielseite passt, können Sie auch Social Share Buttons oder andere Möglichkeiten zum Teilen integrieren. Ein Beispiel: Sie bieten einen Guide für Makler – geben Sie Usern die Möglichkeit, diesen mit wenigen Klicks mit anderen zu teilen, um noch mehr Downloads neuer User in der Immobilienbranche zu erzielen.

Social Proof

Nichts funktioniert so gut, wie Kundenbeispiele und Empfehlungen. Besonders auf Landing Pages. Lassen Sie Ihre Kunden für sich sprechen und versichern Sie so den Besuchern Ihrer Landing Page, dass Sie ein Produkt oder einen Service bereitstellen, dass bereits Andere überzeugte. Was ebenfalls als Referenz herangezogen werden kann, sind Case Studies, Zahlen aus Studien uvm.

Auf dieser Seite des Start-Ups Revolut (Bankingbranche) wird deutlich darauf verwiesen, dass der gebotene Service bereits vielen Anderen nützlich war: „Wir haben unseren Kunden bereits 160 Millionen Dollar an Gebühren gespart“ – Eine Zahl, der wohl kein User widersprechen kann.

Landing Page Social Proof

Tests

Das Testing ist unersetzlich. Stellen Sie also sicher, dass Sie eine A/B Testing Lösung einsetzen, um den idealen Aufbau Ihrer Landingpage zu gewährleisten. Wenn Sie regelmäßig verschiedene Bestandteile gegeneinander testen und Schwachstellen beseitigen, werden Sie Ihre Conversion Rate steigern. Mit A/B Testing können Sie zwei Versionen Ihrer Landing Page zeitgleich laufen lassen und die Ergebnisse am Ende miteinander vergleichen. Anschließend entscheiden Sie sich einfach für die mit der besseren Performance.

BONUS: Das Conversion-Formular

Wenn Sie eine Landing Page erstellen, um Informationen zu gewinnen, sollten Sie idealerweise mit einem Leadgenerierungsformular arbeiten.

Ein gutes Formular muss:

  • Den User optisch ansprechen (Optik)
  • Vom Rest der Landing Page hervor stechen (Sichtbarkeit)
  • Nicht zu kompliziert sein (Einfachheit)
  • Auf eine bestimmte Anzahl an Feldern reduziert sein (Schnelligkeit)

Leadformly nutzt eine Landingpage, die durch das verwendete Formular mehr als 30% der Besucher in Leads verwandelt. Nicht ohne Grund: Sie sind auf die Leadgenerierung spezialisiert!

Dank eines simplen, gut sichtbaren Formulars, passiert die Umwandlung der Besucher in Leads in nur 3 Schritten: schnell und effizient.

Landing Page Lead Form

Zwei Arten von Landing Pages

Wenn Sie eine Landing Page aufsetzen wollen, können Sie sich zwischen zwei Formen entscheiden. Beide finden im Online-Marketing häufig Anwendung.

1. Die „Click-Through“ Landing Page

Als „Click-through“ Landing Page bezeichnet man Seiten, die als eine Art Zwischeninstanz fungieren. Nach dem Zwischenschritt, das kann ein Hinzufügen zum Warenkorb sein, erfolgt erst die eigentliche Handlung, z. B. ein Kauf.

Sie werden eingesetzt, um den User „vorzubereiten“ auf das, was danach kommt und sie bestmöglich vorab zu qualifizieren. So kann eine „Click-through“ Landing Page im E-Commerce hilfreich sein, um die Vorliebe eines Users zu identifizieren, bevor ihm Produkte auf der Website vorgeschlagen werden. Das kann kann die Bounce Rate deutlich senken.

Im Service bzw SaaS-Bereich neigen Anbieter dazu, direkt auf die Registrierungsseite zu schicken: ein Fehler, der Sie zahlreiche potenzielle Kunden kosten kann.

Wenn Sie einen Zwischenschritt in Form einer Landing Page erstellen und zusätzliche Informationen und Verkaufsargumente liefern, steigen die Chancen, Ihre Besucher in Kunden zu verwandeln, erheblich an.

Die „Leadgenerierungs“ Landing Page

Eine Landing Page zur Leadgenerierung dient vor allem dazu, Informationen über potenzielle Kunden zu gewinnen, auch Leads oder Prospects genannt.

Sie besteht dementsprechend aus einem Formular (E-Mail, Name und Telefonnummer zählen zu typischen Feldern) und aus einem entsprechenden Leistungsversprechen bzw. einer ansprechenden Produktvorstellung.

Ein weiterer essentieller Bestandteil ist die Gegenleistung: Ein Produkt oder ein Service, den Sie Ihren Usern für die gelieferten Informationen anbieten.

Die Website von Buffer bietet Usern spannende Inhalte in Form von E-Books, wenn diese dafür ihre E-Mail-Adresse hinterlassen. Die Idee dahinter ist die Generierung von Leads mit dem Ziel, diese zu einem späteren Zeitpunkt durch gezielte Ansprache in Kunden zu verwandeln.

Landing Page Lead Collector

Sie möchten den Sprung wagen und eine eigene Landing Page einsetzen? Glückwunsch!

Wenn Sie bereits eine Landing Page gebaut haben und wissen möchten, wie diese nun noch mehr Conversions erzielen kann, finden Sie hier alles, was Sie zum Thema A/B Testing wissen müssen und können hier zahlreiche Artikel einsehen, die Ihnen weiterhelfen.

Viel Erfolg!

Blogartikel

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Client-Side und Server-Side A/B Testing – Das beste aus zwei Welten!

Wir erweitern unsere Conversion Rate Optimierungsplatform mit einer Lösung für Server-Side A/B-Testing. Aber was ist eigentlich serverseitiges A/B-Testing? Soviel ist sicher: Es ist eine Neuigkeit, die alle Experimentierfreudigen sehr glücklich machen wird. Denn sie können nun jede Hypothese auf jedem Device testen.

Ganz egal, welche Modifikationen Sie testen möchten – ob Ihr Marketing-Team visuelle Vorschläge gemacht hat oder ob es sich etwa um Ideen aus dem Back Office handelt, die den Entscheidungsprozess in Ihrem Produkt-Team betreffen – wir haben das richtige Tool für Sie.

Was ist der Unterschied zwischen Client-Side und Server-Side A/B Testing?

Mit Client-Side A/B-Testing Tools erstellen Sie Varianten Ihrer Webseite, die von Ihrem Server im Webbrowser Ihres Kunden ausgespielt werden. Die Musik spielt also dank JavaScript im Webbrowser (in der IT-Sprache „Client“ genannt).

Server-Side A/B-Testing Tools hingegen nehmen dem Browser diese Arbeit ab. In dem Fall ist es also Ihr Server, der die Aufgabe übernimmt, Inhalte zufällig an Ihre Internet User zu verteilen.

4 Gründe für Server-Side A/B-Testing

Einen A/B-Test serverseitig auszuführen hat viele Vorteile.

1. Zugeschnitten auf Ihr Produkt-Team

Client-Side A/B-Testing ist oft beschränkt auf Modifikationen an der Benutzeroberfläche. Dazu zählen visuelle Aspekte, wie die Seitenstruktur, das Hinzufügen oder Ausblenden von Elementen oder auch das Bearbeiten von Text. Wenn Sie aber tiefergehende Änderungen in Zusammenarbeit mit Ihrem Back Office durchführen möchten, wird es etwas komplizierter. Das kann zum Beispiel eine Umstrukturierung Ihres Purchase Funnels sein oder wenn Sie die Ergebnisse des Algorithmus für Such- und Produktsortierung ändern möchten.

All dies ist möglich, weil Sie die Kontrolle über den Inhalt behalten, den Ihr Server an Ihre Webseite-Besucher schickt. Ihr Produkt-Team wird es Ihnen danken, denn es wird dadurch wesentlich flexibler. Sie können nun alle möglichen Features testen und profitieren von einem durchgehend datengetriebenen Ansatz – Entscheidungen werden damit noch sicherer. Gleichermaßen hat Server-Side-Testing auch seinen Preis: es erfordert den Einsatz Ihres IT-Teams, damit die Modifikationen implementiert werden können. Aber dazu später mehr.

Alle möglichen Features testen – Ihr Produkt-Team wird es Ihnen danken.

2. Bessere Performance

Nicht zufriedenstellende Performance – Ladezeit oder der sogenannte Flickering Effect – ist ein häufig genannter Kritikpunkt, wenn es um Client-Side A/B-Testing geht.

In extremen Fällen wird das JavaScript Tag erst ganz unten im Footer der Webseite eingesetzt, aus Angst vor einem möglichen Einfluss auf die technische Performance. Diese Handhabe schließt die Nutzung von Client-Side A/B-Testing Tools allerdings bereits aus – weil ein „Footer-Tag“ mit Flickering-Effekt einhergeht.

Wenn Sie hingegen ein Server-Side A/B-Testing Tool nutzen, müssen Sie gar kein JavaScript Tag mehr auf Ihrer Seite einfügen, sondern haben die volle Kontrolle über potentielle Performance-Störungen.

3. Ihre Geschäftsprinzipien zählen

In manchen Fällen beschränken sich Ihre A/B-Tests zwar auf design-bezogene Modifikationen, aber Sie schlagen sich vielleicht mit branchen-spezifischen Umständen herum, die Ihnen das Interpretieren eines klassischen A/B-Tests schwer machen.

Ein Beispiel: Ein E-Commerce Händler möchte verständlicherweise stornierte Bestellungen berücksichtigen oder sehr große, ungewöhnliche Bestellungen außen vorlassen, die seine Statistiken verzerren (Stichwort „Ausreißer“).

Nutzen Sie Client-Side A/B-Testing, wird eine Conversion gezählt, sobald Sie im Webbrowser getätigt wird, die Bestellbestätigungs-Seite geladen wird oder ein bestimmtes Transaction Tag ausgelöst wird. Mit einem Server-Side A/B-Test hingegen bestimmen Sie ganz genau, was gezählt wird und was nicht. Schließen Sie in Echtzeit bestimmte Conversions aus oder beziehen Sie einzelne Bestellungen nachträglich mit ein.

4. Neue kanalübergreifende Möglichkeiten

Serverseitiges A/B-Testing ist eng verknüpft mit Omni-Channel und Multi-Device Strategien.

Wer eine clientseitige Lösung nutzt, die mit  JavaScript und Cookies arbeitet, muss sich auf Devices beschränken, die einen Webbrowser haben – egal, ob Desktop, Tablet oder Mobile. Das bedeutet, dass es unmöglich ist, A/B-Tests in einer nativen App (iOS oder Android) oder verbundenen Anwendungen durchzuführen.

Mit einer serverseitigen Lösung hingegen können Sie A/B-Tests und kanalübergreifende Personalisierungs-Kampagnen anwenden, sobald Sie Ihren User identifiziert haben – auf jedem Device. Ihre Optionen die User Journey zu beeinflussen werden somit um einiges vielfältiger. Denken Sie nur an TV Apps, Chatbots, Beacons, Digital Stores, …

Anwendungsbeispiele für Server-Side A/B-Testing

Sie fragen sich jetzt vielleicht, was konkret Sie also serverseitig testen können, das Sie clientseitig nicht testen können.

Laden Sie hier unsere Präsentation herunter mit 10 Beispielen von Server-Side Tests, die Sie mit Client-Side Lösungen nicht durchführen können.

Mit dabei: Tests für Registrierungsformulare, Bestell-Funnel, Such-Algorithmen, Feature Tests, …

Wie führen Sie einen Server-Side A/B-Test durch?

Um einen Server-Side A/B-Test aufzusetzen, müssen Sie unsere API nutzen. Wir beschreiben im Folgenden, wie dies ganz allgemein funktioniert. Für mehr Informationen kontaktieren Sie bitte unser Support-Team, welches Ihnen eine umfassende technische Dokumentation an die Hand geben kann.

Sobald ein Internet User auf Ihrer Seite landet, ist der erste Schritt der Kontakt zu unserer API, um eine Unique Visitor ID von AB Tasty zu erhalten. Diese können Sie dann als Cookie oder im Session Storage speichern.

Auf den Seiten, auf denen ein Test starten soll, erfolgt dann ein Kontakt zu unserer API, um bestimmte Parameter, die oben bereits erwähnte Visitor ID und die ID des Tests weiterzugeben. Diese Test ID können Sie von unserem Interface aus ablesen, wenn Sie einen Test erstellen.

Als Antwort auf Ihre API Anfrage, sendet AB Tasty die Variations ID, die gezeigt werden soll. Ihr Server muss dann eine Antwort basierend auf der Variations ID erstellen. Und zu guter Letzt muss eine Information an unsere Datenserver ausgesendet werden, sobald eine Conversion stattfindet. Dafür wird die Visitor ID, Daten, die die Conversion betreffen, wie z. B. die Art der Conversion (Action Tracking, Transaktion, ein benutzerdefiniertes Ereignis …) und/oder der Wert der Conversion abgerufen.

Nutzen Sie unsere Expertise in Form des Dynamic Traffic Allocation Algorithmus‘, wenn es um das Analysieren und Optimieren Ihrer Testergebnisse geht.

Wie Sie bisher lesen konnten, erfordert der Einsatz von Server-Side Testing auch den Einbezug Ihres Tech Teams sowie eine Veränderung im Arbeitsablauf.

[clickToTweet tweet=Während Client-Side A/B-Testing oftmals in Ihrem Marketing Team zentralisiert werden kann, wird Server-Side A/B-Testing dezentralisiert auf das Produkt Team oder eine Projektgruppe verteilt. #abtesting #CRO“ quote=“Während Client-Side A/B-Testing oftmals in Ihrem Marketing Team zentralisiert werden kann, wird Server-Side A/B-Testing dezentralisiert auf das Produkt Team oder eine Projektgruppe verteilt.“]

Sollten Sie Client-Side A/B-Testing beenden ?

Die Antwort lautet Nein. Client- und Server-Side A/B-Testing sind nicht in Konkurrenz zueinander sondern als gegenseitige Ergänzung zu sehen. Die profitabelsten Unternehmen nutzen beide Möglichkeiten Hand in Hand je nach den aktuellen Bedürfnissen und involvierten Teams.

  • Mit Client-Side A/B-Testing zu starten, ist einfach und ideal für Marketing Teams, die autonom bleiben möchten und Ihre IT nicht involvieren möchten. Das Stichwort ist „AGILITÄT“ – Sie können schnell viele Ideen testen.
  • Server-Side A/B-Testing ist eher an Produkt Teams orientiert, deren Bedürfnisse stärker auf eigene Geschäftsprinzipien und Produkt Features fokussiert sind. Hier ist das Stichwort „FLEXIBILITÄT“.

Wir bieten Ihnen mit Client-Side und Server-Side A/B-Testing das beste aus zwei Welten an, um für Sie ein unentbehrlicher Partner für all Ihre Testing Aktivitäten und für datenbasierte Entscheidungen zu sein.

Zögern Sie nicht uns anzusprechen, um selbst die ungewöhnlichsten Testing Projekte mit uns zu besprechen.

Blogartikel

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Die besten Call-To-Actions: So klicken Ihre Kunden

Was ist ein CTA?

Wir wissen alle, was ein Call-To-Action (kurz: CTA) ist. Wenn Sie diesen Artikel lesen, haben Sie vermutlich bereits einen angeklickt. Und während der tausend Male, die Sie bisher im Internet gesurft sind, waren vermutlich unzählige weitere Buttons und Handlungsaufforderungen dabei.

Haben Sie einen Xing, Facebook oder Dropbox-Account? Bei der Registrierung ist Ihnen auch ein CTA begegnet, der Sie zum Klicken, Lesen bzw. Anmelden bewegte. Diese Handlungen und noch viele mehr werden von einem effektiven CTA hervorgerufen.

Das Prinzip kennen wir. Nur wenige verstehen jedoch, wie die Psychologie hinter einem effektiven CTA genau funktioniert. Was macht einen CTA erfolgreich? Warum klicken User überhaupt? Wieso spielt das Wording eine bedeutende Rolle?

Warum das kaum einer so genau in Worte fassen kann, hat einen einfachen Grund:

Die Wirksamkeit eines Call To Actions beschränkt sich nicht auf einen einfachen Button, Banner oder ein belangloses Bild. Der gesamte Kontext einer Website und das Storytelling um einen CTA herum, machen eine guten Button erst zu dem, was er ist.

Denken wir darüber einmal kurz nach: Wie oft klicken wir auf ein Pop-Up Fenster einer uns unbekannten Marke auf einer uns unbekannten Seite? Nie? Ehrlich gesagt versucht doch jeder, gewöhnliche Pop-Ups so schnell wie möglich zu schließen.

Fest steht: Der Erfolg eines CTAs wird nicht durch die magische Kombination dreier Worte herbei beschworen. Im Gegenteil: Website-Besucher klicken auf einen CTA, wenn drei Elemente zusammen richtig eingesetzt werden:

  • Was Ihre Besucher bereits über Ihre Marke wissen (Vergangenheit)
  • Welchen Eindruck Besucher beim Browsen auf Ihrer Website haben (Gegenwart)
  • Was Ihre Besucher durch den Klick auf den Button erwarten (Zukunft)

Call-To-Action Dropbox

Auf der Website von Dropbox sieht das Ganze so aus:

  • Ich weiß, dass viele User Dropbox nutzen und ich sehe gelegentlich Ihre Werbeanzeigen (Vergangenheit)
  • Mir gefällt das reduzierte Design und ihr Leistungsversprechen: Ich speichere meine Daten in der Cloud, spare Speicherplatz auf meinen Geräten und zudem sind meine Daten sicher (Gegenwart)
  • Wenn ich klicke, sehe ich, dass ein Dropbox-Account sogar kostenlos ist. Da melde ich mich an! (Zukunft)

Wie können Sie das selber umsetzen? Für Ihr Produkt. Für Ihre Kunden. Darum geht es genau jetzt:

So erstellen Sie einen effektiven Call To Action

Wie zu Beginn erläutert, ist ein CTA viel mehr als nur ein einfacher Button. Er sollte als Teil eines größeren Gesamteindruckes gesehen werden. Dieser Eindruck setzt sich aus einem starken Einstieg und einer gelungenen Unternehmenspräsentation zusammen, einer starken Vorstellung Ihres Produktes und einer abschließenden Handlungsempfehlung bzw. -aufforderung.

Dazu zählt:

• Nach dem Lesen eines Artikels nach einer E-Mail-Adresse zu fragen
• Eine Kontaktanfrage vorzuschlagen, nachdem ein User ein Video angesehen hat
• Den Kauf eines Produkts anzuraten, wenn jemand eine bestimmte Produktseite aufruft
• Einen Gratismonat auf einer bestimmten Seiten anzuwerben

Tatsächlich steht der Erfolg Ihres Call To Actions in direktem Zusammenhang mit der Stärke Ihres Verkaufs-Funnels: Woher kommen meine User? Wie kann ich mit ihnen interagieren? Welche Schritte sind nötig, damit sie schlussendlich meiner Handlungsaufforderung folgen?

Hier finden Sie einige Tipps, um die Conversion Rate Ihrer CTAs zu steigern:

  • Visuelle Elemente. Ein ansprechendes Bild ist essentiell. Setzen Sie Bilder ein, die nicht zu verkaufslastig sind und vielmehr dem Image Ihrer Marke bzw. dem Gemüt Ihrer Firma entsprechen. Auch ein Videoformat kommt in Frage. Sie gelten in Sachen Click-Through-Rate als besonders erfolgreich.
  • Wording. Halten Sie sich kurz – weniger als 5 Worte sind ideal. Ihr Leistungsversprechen muss kurz, knackig und überzeugend sein. Passen Sie den Wortlaut immer an die Zielgruppe an. Digital Natives, zum Beispiel, möchten anders angesprochen werden als andere Altersgruppen.
  • Handlungsaufforderung. Setzen Sie gezielt Tätigkeitsverben ein, die eine gewisse Dringlichkeit erzeugen. Weisen Sie auf zeitliche Begrenzung hin und erhöhen Sie so den Druck auf Ihr Publikum.
  • Platzierung. Ihren CTA sollten Sie dort setzen, wo er im Kontext am meisten Sinn macht. Ihn ganz oben auf einer Seite einzubauen, ist nicht immer ratsam. Der User muss zunächst Gelegenheit haben, Ihr Produkt kennenzulernen bzw. zu verstehen. Fragen Sie sich: Wann wäre ich persönlich bereit, das erste Mal eine Handlung durchzuführen?
  • Farben. Um herauszustechen, sollte der CTA mit einer anderen Farbe versehen sein als der Rest der Seite. Er sollte design-technisch aber auch nicht in vollem Gegensatz stehen. Hier müssen Sie ein gutes Mittelmaß finden. Feedback dazu können Sie von Test-Usern sammeln. Alternativ findet sich im Netz auch viel Inspiration zu farblichen Zusammenspielen und Farbpaletten.
  • Größe. Der CTA darf nicht übersehen werden, gestalten Sie ihn in groß genug! Aber auch hier gilt: Zu viel ist nicht unbedingt mehr. Der CTA darf das Browsen auf Ihrer Seite nicht umständlich machen oder von wichtigen Informationen oder Elementen ablenken.
  • Verständlich. Ihr Leistungsversprechen sollte klar und deutlich übermittelt werden. Stellen Sie die Vorzüge deutlich heraus, die ein Klick auf den CTA für Ihre User hat.

5 CTA Beispiele, die wirklich funktonieren

Squarespace

Squarespace verkörpert mit seiner Website auf ein reduziertes Design. Das Erscheinungsbild der Marke ist minimalistisch und das Leistungsversprechen klar: Bauen Sie mit uns eine eigene wunderschöne Website. Auch gelungen: Der schwarze CTA-Button. Er passt zum allgemeinen Look der Seite, sticht aber hervor. Den gewissen Bonus liefert dann der Zusatz „Keine Kreditkarte erforderlich“ neben dem Button. Der User ist somit sofort abgesichert, dass er beim „Free Trial“ auch wirklich nichts zahlen muss.

Call-to-action Squarespace

Adexpresso

Auf der AdExpresso Website fallen mehrere Elemente auf. Zum einen ist das Leistungsversprechen deutlich: Facebook-Anzeigen optimieren ist so einfach und schnell erledigt wie ein Kaffee am Morgen.

Zum anderen suggeriert das Design der Seite das Look and Feel, das wir bereits von Facebook kennen. Das bestärkt den Eindruck, dass es sich hier um absolute Facebook-Experten handelt.

Und zuletzt der grüne CTA: Er hebt sich vom Rest der Seite ab und sticht klar hervor: Auch hier wird der Besucher abgesichert, dass „No Credit Card Required“ ist. Das Zusammenspiel verschiedener Faktoren macht hier den Effekt des CTAs aus.

Call-to-action Adexpresso

Linkedin

Auf LinkedIn setzt man auf eine Ansicht mit einem integrierten Registierungsformular. Was hier besonders interessant ist, ist das Wording.

Die erste Aussage „Bringen Sie Ihre Karriere voran“ suggeriert auf den ersten Blick, dass die Nutzung der Dienstleistung den User erfolgreich macht. (= Wenn ich mich nicht bei Linkedin registriere, lasse ich eine große Chance für meine berufliche Karriere aus).

Der zweite Satz „Loslegen – es ist kostenlos“ impliziert bereits eine klare Handlungsaufforderung: Es ist kostenfrei, was habe ich zu verlieren? Das Formular an sich ist dazu bewusst kurz gehalten.

Unter dem Formular gibt es eine kleine Suchmaschine mit der Option „Einen Kollegen finden“ (Stichwort: Social Proof). Was hier vermittelt wird, ist nicht nur das Gefühl, Linkedin sei allgemein akzeptiert, sondern auch der Bonus, sich mit Bekannten aus dem Berufsalltag vernetzen zu können.

Call-To-Action Linkedin

Kickstarter

Für die Crowdfunding Website Kickstarter sind soziale Netzwerke der wichtigste Channel für die Acquise neuer Unterstützer. In dieser Facebook-Anzeige hat Kickstarter in Sachen „Call To Action“ alles richtig gemacht:

Zunächst passt das Wording perfekt zur Aussage in der Beschreibung. „This is the most funded project on Kickstarter right now“ ist nichts anderes als die Antwort auf „No wonder everyone on Kickstarter loves this watch“ als CTA.

Außerdem ist das eingesetzte Bild des Produkts hochwertig und ansprechend. Sie sehen: Eine gelungene Handlungsaufforderung ist viel mehr als nur ein Button. Viele Elemente spielen hier eine Rolle und müssen aufeinander abgestimmt sein. Und das nicht nur auf einer Website, sondern auch an jeder anderen Stelle, an der Sie auf sich aufmerksam machen, hier zum Beispiel in Werbeanzeigen.

Call-to-action Kickstarter

Udemy

Auf der Seite von Udemy werden Sie direkt mit der motivierenden Ansprache „Mit neuem Wissen durchstarten“ begrüßt. Auch der Rest der Seite fügt sich nahtlos in diesen Kontext ein.

Die Themensuchleiste darunter nutzt die Frage „Was möchtest du lernen?“ als Platzhalter und setzt erneut auf die direkte Ansprache und das Leistungsversprechen, den User nach vorne zu bringen.

Wer sich und seiner Seite ein klares Thema setzt und alle Elemente in ein gutes Zusammenspiel bringt, kann sich durchaus erlauben, auf zu direkte „Marktschreier-CTAs“ zu verzichten. Wie Sie sehen, verwendet Udemy einen ganz gewöhnlichen „Registrieren“-Button. Der wiederum hat seine Daseinsberechtigung vor allem durch den Countdown-Banner, den Udemy hier clever einsetzt: „Probleme? Es gibt für alles eine Lösung: Hol dir den passenden Online-Kurs!Millionen von Teilnehmern lernen schon auf Udemy. Hol dir jetzt deinen nächsten Kurs für nur 14,99 €!
Noch 6 Tage!“ Das erzeugt Dringlichkeit und bewegt den User dazu, sich einen Account zu erstellen. Die Conversion Rate steigt.

Call-To-Action Udemy

Call To Actions mit A/B Testing optimieren

Durch die CTA-Beispiele sollten Sie nun vor allem eins gelernt haben: Es gibt kein magisches Geheimrezept für den Erfolg eines Call To Actions. Der Erfolg begründet sich durch den gekonnten Einsatz mehrerer aufeinander abgestimmter Elemente der Seite.

Obwohl – vergessen Sie die Aussage „kein Geheimrezept“, denn es gibt eins:
Testen, testen und nochmal testen. In der digitalen Welt steckt nämlich hinter jeder erfolgreichen Kampagne, hinter jedem wirksamen CTA, hinter jeder Conversion einer Website ein A/B Test.

Alles zum Thema A/B Testing gibt’s in unserem A/B Testing Guide.

Das Grundprinzip besteht darin, verschiedene Kombinationen von einem CTA gegeneinander zu testen. So lange, bis Sie die Kombination gefunden haben, die die meisten Besucher in Kunden verwandelt.

Hier können Sie zum Beispiel sehen, wie unterschiedlich die Conversion Rates verschiedener Zusammensetzungen eines CTAs sein können:

Call to Action : Different Conversion Rates

Mit A/B Testing können Sie endlose CTA Ideen auf Herz und Nieren prüfen. Dazu steht Ihnen bereit:

• Farben
• Wording
• Platzierung
• Format
• Größe
• Uvm.

Also, mit welchem Ergebnis wird Ihr CTA glänzen?

Seien Sie Ihren Mitbewerbern immer eine Conversion voraus!

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