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5 kluge Beispiele: Knappheit & Dringlichkeit im Marketing für mehr Conversions

Wir haben es alle schon einmal erlebt.

Der Muttertag steht an und da möchte man natürlich rechtzeitig das passende Geschenk besorgen. 

Leider weiß man jedes Jahr auf’s Neue nicht so genau, wo man ein gutes Geschenk bestellen kann.

Sie surfen also durch einige Webseiten und stoßen auf diesen wunderbaren Blumenstrauß.

Sie scrollen nach unten und sehen die Botschaft: „Muttertag: Jetzt bestellen für pünktliche Lieferung.“

Und genau das ist es: Sie wissen, dass Sie jetzt bestellen müssen, damit der schöne Strauß Ihre Mutter rechtzeitig am Muttertag erreicht.

Dieser Druck, den Sie dabei verspüren?

Das nennt man im Marketing Dringlichkeit.

Dringlichkeit wird vielfach in Marketing-Kampagenen eingesetzt, um Conversions zu steigernKnappheit und Dringlichkeit finden in vielen Marketingkampagnen Anwendung, um das Engagement der User zu steigern und Conversions zu erhöhen: Es funkioniert einfach.

Schauen Sie sich nur Black Friday an: Laut TechCrunch hat allein dieses Ereignis im November 2017 mehr als 5 Milliarden Dollar an Online-Verkäufen eingebracht.

Im Grunde genommen drängen uns dringende Situationen zum schnellen Handeln, und Knappheit löst Angst aus, was auch dazu führt, dass wir schnell reagieren. Erfahren Sie mehr über die Kaufangst.

In die richtigen Hände gelegt, können diese Methoden E-Commerce- und Online-Unternehmen dabei helfen, ihre Umsätze zu steigern und den Umsatz zu steigern.

Bevor wir uns mit den besten Praktiken befassen, lassen Sie uns einen kurzen Blick auf die Psychologie hinter Knappheit und Dringlichkeit werfen.

Die Psychologie hinter der Dringlichkeit verstehen

Die Dringlichkeit ist ein psychologischer Auslöser, der tief in unserem Gehirn verwurzelt ist: Er bezieht sich auf die menschliche Verlustabneigung oder das sogenannte Fear-of-Missing-Out (FOMO).

Wissenschaftlich gesehen ist Dringlichkeit ein zeitbasiertes Konzept, das uns zu schnellem Handeln veranlasst.

Ähnlich wie das Knappheitsprinzip ist FOMO eine Art soziale Angst, die durch den „Wunsch definiert ist, ständig mit dem verbunden zu bleiben, was andere tun“ (Quelle).

Wenn etwas (ein Angebot, ein Rabatt…) ausläuft, prüfen wir automatisch, ob wir bereit sind, diese Gelegenheit verstreichen zu lassen – aus Angst, dass wir sie verpassen.

Die Psychologie hinter der Knappheit verstehen

Ähnlich wie bei der Dringlichkeit ist die Knappheit ein psychologischer Auslöser, der die Quantität nutzt, um uns schnell handeln zu lassen.

Knappheit bedeutet laut wissenschaftlicher Literatur einfach, dass wir einen höheren Wert auf Objekte legen, die knapp oder selten sind (Quelle).

Ebenso löst Knappheit auch unseren FOMO-Instinkt aus: Wenn etwas ausläuft, würden wir auch die Vor- und Nachteile eines Kaufs berücksichtigen, bevor es zu spät ist.

Interestingly, scarcity plays all kinds of roles in our lives: a 2009 study consisted in showing pictures of a man to a cohort of women in a dating perspective. Half of the cohort was told that the man was taken and the other half that we has single.

Interessanterweise spielt Knappheit alle möglichen Rollen in unserem Leben: In einer Studie aus dem Jahr 2009 hat man einer weiblichen Testgruppe Bilder eines Mannes gezeigt. Der Hälfte der Frauen wurde gesagt, dass der Mann single sei und der anderen Hälfte, dass er in einer festen Beziehung sei.

Die Ergebnisse waren überaus interessant: Die Single-Frauen hatten mehr Interesse an dem bereits vergebenem Mann.

Nun, da wir die psychologische Grundlage für Dringlichkeit und Knappheit abgedeckt haben, finden Sie hier die besten Praktiken, um sie im Marketing konkret anzuwenden.

Best Practices für Dringlichkeit und Knappheit im Marketing

Knappheit und Dringlichkeit sind zweifellos mächtige Techniken, um die Conversion zu erhöhen.

Sie sollten jedoch mit Vorsicht verwendet werden, da aufdringliche Methoden schnell zu einem Risiko für Ihre Markentreue werden können.

„Fake“ Knappheit und Dringlichkeit vermeiden

Dringlichkeit zu schaffen ist gut, Missbrauch ist schlecht.

Einige Anbieter geben wirklich alles und bieten das ganze Jahr über Sale-Angebote an, was das Gefühl vermittelt, dass alles zu jeder Zeit ein Schnäppchen ist und keine wirkliche Knappheit/Dringlichkeit herrscht.

Diese Methode funktioniert jedoch nicht.

Aktuellen Untersuchungen zufolge schneiden Knappheitstaktiken nicht gut ab, wenn sie als manipulativ wahrgenommen werden.

"Fake" Dringlichkeit funktioniert nicht
Es sieht aus, als sei hier alles im Angebot

Wenn alles im Angebot ist, merken Ihre Kunden, dass nichts wirklich echt ist und Sie werden bald an Glaubwürdigkeit verlieren.

Als Faustregel gilt: Zeigen Sie nur echte Angebote an und missbrauchen Sie sie nicht: Ab und zu ein Sonderangebot ist viel effektiver.

Die richtige Wortwahl einsetzen

Wir sind ständig mit Verkaufs- und Werbeangeboten konfrontiert: Es ist schwer, gefälschte Verkäufe von echten Schnäppchen zu unterscheiden.

Um nicht zu aufdringlich zu klingen, versuchen Sie, nicht zu viele blinkende Banner zu verwenden und echte Schnäppchen mit ansprechenden Worten hervorzuheben.

Ihre Besucher sollten auf den ersten Blick ein echtes Schnäppchen erkennen können.

Starker Call to Action verwenden

Ähnlich wie bei der Wortwahl sollte Ihr Call to Action einen echten Nutzen darstellen und die Dringlichkeit/Knappheit betonen.

So ist es beispielsweise üblich, den Restbestand anzugeben, um den Knappheitstrieb auszulösen.

Nutzen Sie Dringlichkeits- oder Knappheitsbotschaften in Ihren CTAs
Quelle: Walmart

Personalisierte Botschaften

Die Erstellung personalisierter Botschaften ist ein wichtiger Trend im digitalen Marketing im Jahr 2018.

Ob im B2C oder B2B, die Personalisierung bringt große Vorteile und insgesamt bessere Conversions.

Weil es so effizient ist, könnte das Hinzufügen von Hinweisen auf Knappheit und Dringlichkeit zu Ihren personalisierten Nachrichten Ihre Umsätze drastisch steigern.

Hier sind ein paar Tipps, die Sie verwenden können, um personalisierte Nachrichten mit Knappheitsbotschaften zu einzusetzen:

  • Zusätzliche personalisierte Produktvorschläge
  • Dynamische Texteingabe
  • E-Mail-Kampagnen mit Marketing-Automatisierung
  • Kontextbezogenes Targeting

Möchten Sie mehr über diese erfahren? Mehr zu unseren Marketingkampagnen und Personalisierungslösungen, um Ihren Zielgruppen starke Botschaften zu vermitteln.

5 Beispiele aus der Praxis für Knappheit und Dringlichkeitstaktiken zur Steigerung der Conversions

Booking.com

Wie Booking.com Dringlichkeits-Marketing einsetzt Wie Booking.com Dringlichkeits-Marketing einsetzt

Booking.com ist gut darin, bei seinen Besuchern ein Gefühl der Dringlichkeit auszulösen: Es wird angegeben, wie oft ein bestimmtes Hotel innerhalb von 12 oder 24 Stunden gebucht wurde.

Als Besucher wird Ihnen die Popularität eines bestimmten Hotels suggeriert: Das lässt User schneller handeln.

Außerdem zeigt Booking.com clevere Botschaften an, um die Dringlichkeit zu verstärken („Verpassen Sie das nicht“ oder „Hohe Nachfrage!“)

Mit Hilfe von Knappheitsmethoden kann Booking.com den internen Wettbewerb stärken, um seinen Kunden einen besseren Service zu bieten.

OnePlus

OnePlus ist ein Smartphone-Unternehmen, das innerhalb weniger Monate berühmt wurde, indem es ausschließlich auf Knappheit setzte.

Einfach ausgedrückt, kam OnePlus auf eine brillante Idee: ein Smartphone zu entwickeln, das man nur kaufen konnte, wenn man eingeladen war.

Das ist richtig, Sie konnten es nicht in irgendeinem Geschäft kaufen und Sie konnten es nur auf deren Website bestellen.

Durch die Schaffung eines Gefühls der Exklusivität, löste OnePlus eine massive “Angst etwas zu verpassen” aus, die sich innerhalb der Technik-Community stark ausgebreitet hatte.

Ihre mutige Marketingkampagne basierte grundsätzlich und größtenteils auf dem “Knappheitsprinzip” und führte zu einem enormen Verkauf von 1 Millionen Einheiten und insgesamt 25 Millionen Webseitenbesucher.

Sushi Shop

Sushi Shop

In der Lieferservice-Branche ist es eine große Herausforderung, verspätete Auslieferungen zu vermeiden. Denn der durchschnittliche Arbeitnehmer legt meistens nur eine halbe Stunde für die Mittagspause ein (Quelle).

Marketer bei SushiShop (französischer Marktführer im Bereich Sushi-Lieferservice) wollten das Dringlichkeits-Marketing ausprobieren, um zu sehen, ob es in ihrer Branche, positive Ergebnisse einbringen könnte.

Vor diesem Hintergrund haben wir (AB Tasty) der Marke geholfen, eine “Stressmarketing-Taktik” einzuführen, die auf dem Dringlichkeitsprinzip basiert.

Wir haben einen „Sticky Banner“ in ihrer mobilen App implementiert, um Kunden währen der Mittagszeit zur Vorbestellung aufzufordern: Die Idee dahinter war, dass durch die Vorbestellung eine rechtzeitige und pünktliche Auslieferung gewährleistet werden konnte.

Die Resultate waren sehr positiv: Es führte zu einem 3%-Anstieg der Bestellbestätigungen.

Amazon.com

Quelle: Amazon

Als größtes E-Commerce Unternehmen der Welt ist Amazon eine offensichtliche Wahl, wenn es um Beispiele zum Einsatz von “Dringlichkeit” und “Knappheit” geht.

Zusätzlich zu einer nahezu perfekten Produktseite und Produktübersichtsseite hat Amazon eine “Today´s Deals” Rubrik, in der limitierte Angebote angezeigt werden.

Ihre Produktliste zeigt geschickt Ersparnisse an, um den Preisunterschied hervorzuheben.

Quelle: Amazon

Zu guter Letzt sind einige Produkte nur in begrenzter Menge verfügbar. In diesem Fall wurden 33% bereits beansprucht.

Dadurch schafft Amazon ein echtes Gefühl von Knappheit und Dringlichkeit, ohne dabei zu aufdringlich zu sein.

Basecamp

Basecamp ist eine berühmte Kommunikations- und Projektmanagement-Software, die dafür bekannt ist, das Team-Leben zu erleichtern.

Neben seiner raffinierten visuellen Identität, verwendet Basecamp clevere “Dringlichkeits-Taktiken”, die einem das Gefühl geben, etwas zu verpassen, wenn man Basecamp nicht verwendet.

Dringlichkeits-Marketing im Beispiel bei Basecamp

Sie geben reelle Zahlen aus Kundenstatistiken preis, die das Gefühl wecken, auch selbst davon profitieren zu können.

Zusätzlich geben sie an, wie viele Unternehmen sich seit letzter Woche angemeldet haben.

Social proof Beispiel von Basecamp

Auf der Seite “Echte Ergebnisse” zeigt Basecamp eine riesige Anzahl von Kundenbewertungen an: So viele, als würde die ganze Welt es nutzen: das triggert definitiv Ihren „FOMO“.

So weit zum Thema Knappheit und Dringlichkeits-Taktiken.

Wenn Sie mehr über digitales Marketing erfahren wollen, haben wir vor kurzem auch Beiträge über Warenkorb-Optimierung und E-Commerce-Produktseiten herausgebracht.

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Der ultimative Ratgeber für perfekte Produktübersichtsseiten 2018

In der Welt des Online-Shoppings wissen die meisten E-Marketer, dass Produktseiten eine wichtige Rolle in der Kaufentscheidung spielen – sie sind die wichtigste Verbindung zwischen Produkt und Nutzer.

Literatur zum E-Commerce bietet unzählige “Tipps zur Optimierung der Produktseiten”, allerdings wird nur wenig über Produktübersichtsseiten gesagt.

Das finden wir sehr schade. 

Tatsächlich spielen Produktübersichtsseiten eine große Rolle in der Käufer-Journey und der darauf folgenden, gefürchteten Conversionrate.

Was genau ist eine Produktübersichtsseite aber eigentlich?

Kurz zusammengefasst sind Produktübersichtsseiten das Resultat entweder von Kategorieseiten oder von Suchergebnissen.

Sie spielen ein große Rolle als eine Art ‚Katalog‘, da sie alle Produkte einer Kategorie oder eines Filterergebnisses anzeigen.

Beispiel für Produktübersichtsseiten für E-Commerce Websites
Quelle: Etsy

Wenn sie richtige erstellt werden, können Übersichtsseiten einen großen Einfluss auf die UX des Nutzers haben: diese hängt von verschiedenen Faktoren ab wie zum Beispiel dem Leistungsversprechen, den Produkteigenschaften, sowie der allgemeinen Qualität der gebotenen Information.

Hier sind nun die 10 Best Practices die Sie befolgen sollten, um leistungsfähige Produktübersichtsseiten zu erstellen, die auch konvertieren.

Die 10 wichtigsten Methoden, um die perfekte Produktübersichtsseite zu erstellen

1. Kümmern Sie sich um Ihre Header

Header spielen die „Titel“-Rolle jeder Kategorie- und Übersichtsseite.

Im Grunde sind sie der größte Hinweis auf den Inhalt der Seite und sollten dementsprechend behandelt werden.

Kümmern Sie sich um Ihre Header
Quelle: Ulta

Beauty-Spezialist Ulta setzt auf hervorstechende Visuals, um die Sichtbarkeit des Headers zu erhöhen: dies ist eine gute Lösung um Header zu vermeiden, die nur aus Text bestehen und somit auf den ersten Blick unattraktiv wirken.

Vergessen Sie auch nie, Ihre Keywords in Ihren <h1> Tags zu verwenden: diese sind Teil der SEO-Strategie Ihrer Seite und helfen Ihnen, in Suchergebnissen höher zu erscheinen.

Denken Sie dran: die Header Ihrer Kategorieseiten sollten in erster Linie informativ und hilfreich für Ihre Kunden sein.

Hinweis: Header können auch als Werbefläche benutzt werden um besondere Produkte, spezielle Angebote und Rabatte anzuzeigen.

2. Raster- vs. Listenansicht

Es gibt leider keine einfache Lösung in der Wahl zwischen Raster- und Listenansichten.

Es kommt in der Tat auf die Art von Produkten an, die Sie verkaufen, und welche Experience Sie bieten wollen.

Hier sind einige Tipps um Ihnen bei der richtigen Wahhl zu helfen:

Listenansicht:

Besser geeignet für Produkte, die ausführliche Informationen und Angaben benötigen, um den Kunden beim Vergleich technischer Daten ähnlicher Produkte zu helfen.

Passt gut bei technischen Produkten. Beispiele sind: Verkauf von Fernsehern, Computern, Elektronikgeräte, DVDs, Hardware…

Profis in Sachn Listenansicht für Produktübersichtsseiten
Quelle: Wine.com

Wine.com verkauft teure Weine und Champagner, daher ist es wichtig, dass der Besucher sich Zeit nimmt, die Marken und „Grands Crus“ zu bewerten, bevor er eine Kaufentscheidung trifft: achten Sie darauf, wie zusätzlicher horizontalen Raum genutzt wird, um Bewertungen anzuzeigen.

Rasteransicht:

Rasteransichten werden meistens für Produkte verwandt, bei denen die Details nicht so wichtig sind, die sich auf Bilder verlassen und schnell verglichen werden können. Hier geht mehr um eine visuelle Erfahrung.

Rasteransicht-Profis für Listenseiten
Quelle: Amazon

Amazon.com nutzt die Rasteransicht, um Produkte in der Geschenkideen-Kategorie anzuzeigen. Zusätzlich dienen Tags zur Klassifizierung von Bestsellern, um Besucher zum Klick auf populäre Produkte zu bewegen.

3. Wie viele Produkte pro Seite und Reihe?

Wenn Sie sich für eine Rasteransicht entscheiden, kommen Sie zweifellos irgendwann zu der Frage „Wie viele Produkte sollte ich pro Reihe anzeigen?“.

Das ist eine gute Frage.

Wie bei der Wahl zwischen Listen- und Rasteransicht, gibt es auch hier keine Antwort, die allen gerecht wird.

Tatsächlich hängt die Anzahl der angezeigten Produkte pro Reihe von 3 Hauptfaktoren ab:

1. Bildergröße

Wenn Sie große, high-resolution Bilder zeigen, werden Sie zweifellos Probleme haben, mehr als 4-5 Produkte in eine Reihe zu quetschen.

2. Anzahl der Produkte

Die Zahl der angezeigten Produkte pro Reihe hängt auch von der Gesamtzahl der Produkte in jeder Kategorie ab.

Wenn Sie nur 12 Produkte anzuzeigen haben, ist es sehr viel übersichtlicher, diese in einem 4×3 anstelle eines 2×6 Raster anzuzeigen, da Ihre Besucher den Eindruck haben könnten, dass dieses sonst nicht ausgefüllt ist.

3. Informationsumfang

Wenn es zur Produktbeschreibung kommt, sind nicht alle Produkte gleich. Einige brauchen von vorneherein mehr Information als andere: je mehr Fläche sie brauchen, desto weniger Produkte werden Sie anzeigen.

Ideale Anzahl an angezeigter Produkte auf einer E-Commerce Produktlistenseite
Quelle: canadagoose.com

Canada Goose verkauft teure Outerwear und benutzt daher eine Struktur, die 2 Produkte pro Reihe anzeigt, um die Visuals hervorzuheben und der User Experience ein „Premium“-Feeling zu verleihen.

4. Produkt-Thumbnails

Produkt-Thumbnails sind wichtig, vor allem in Branchen, die von Visuals dominiert werden, wie zum Beispiel Beauty, Kleidung oder Reisen.

Tatsächlich sollten Ihre Thumbnails ähnlich attraktive Bilder beinhalten und eine Harmonie bilden.

Die Größe hängt hier von Ihrem Markenimage und Ihrer Branche ab: Fashion und Bekleidung wählen hier in der Regel größere Visuals.

Produkt pro Übersichtsseite im E-Commerce
Quelle: Asos

Alle Produkt-Thumbnails auf Asos.com werden vor einem grauen Hintergrund angezeigt um so den Kontrast zu erhöhen und die Produkte hervorzuheben.

5. Intuitive Navigation

Egal wie tief eine Seite reicht, die Navigation spielt immer eine entscheidende Rolle in der User Experience – das sollte auch für Ihre Produktübersichtsseiten gelten.

Da einige Produkte komplexe Beschreibungen haben und ausführlicher Sortierungsoptionen brauchen, sollten Sie auf die Performance Ihrer Webseite achten, damit die Sortierung gut funktioniert und die Kunden das perfekte Produkt finden können.

Vielfältige Suchfunktionen für einfach zu navigierende Kategorieseiten
Quelle: Revzilla

RevZilla schafft es hervorragend, seine Kunden durch den schier endlosen Prozess des Findens eines passenden Motorradhelmes zu leiten.

Sie nutzen die linke Spalte, um den Kunden dabei zu helfen, die Produkte nach verschiedenen Kriterien zu bewerten und zu sortieren (Facettensuche):

  • Farbe
  • Art
  • Form
  • Kategorie
  • Größe
  • Geschlecht

Bonuspunkt: RevZilla bietet Besuchern die Möglichkeit, nur die Produkte anzuzeigen, die eine „Videobewertung“ haben: ein großes Leistungsversprechen im Vergleich zu den Konkurrenten.

6. Welche Informationen sollte ich anzeigen?

Es gibt unzählige Möglichkeiten, wie Sie Informationen auf Ihren Produktübersichts- und Kategorieseiten anzeigen können.

Vereinfacht gesagt müssen Sie Informationen geben, die dem Besucher effektiv helfen und ihn davon überzeugen, zu kaufen.

Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern ist hier eine Liste mit Informationen, die Sie auf der Produktübersichtsseite anzeigen können:

  • Sterne-Bewertung
  • Rabatte
  • Farboptionen
  • Verfügbarkeit
  • Bestseller
  • Zum Warenkorb hinzufügen
  • Neu/Gebraucht
  • Kurze Beschreibung
Welche Informationen zeigt man auf einer Produktübersichtsseite
Quelle: BestBuy

Quelle: BestBuy

BestBuy schafft es sehr schön, nützliche Informationen auf ihren Produktübersichtsseiten zu bieten. Neben Bildern und Preisen, fügten Sie auch folgendes hinzu: Sterne-Bewertung, Rabatte und einen Warenkorbbutton mit einem cleveren Farbschema.

7. Das 1×1 der Produktsortierung

Sortierungsoptionen haben einen einzigen Zweck: die Zahl der Produkte zu verringern, um die Conversionen zu erhöhen.

Trotzdem sollten Ihre Sortieroptionen auf den Bedürfnissen und Erwartungen des Publikums an Ihre Produkte basieren.

Vereinfacht sollten Sie sich die folgenden Fragen stellen:

Wonach suchen meine Kunden? Was sind ihre Bedürfnisse?
Wenn Sie diese beiden Fragen klar beantworten können, finden Sie die optimalen Sortieroptionen einfach.

Wie man Produkte auf eine Übersichtsseite sortiert
Quelle: watchshop.com

Quelle: watchshop.com

WatchShop weiß, dass es viele Arten und Formen von Uhren gibt, und erstellte daher verschiedenste Sortierungsoptionen, um den Anforderungen der Besucher nachzukommen, u. A. nach Wasserdichte, Art des Bandes, Farbe des Gehäuses, Bewegungstyp usw.

Das System ist darauf ausgelegt, die Erwartungen der Kunden zu erfüllen – und schafft dies zweifellos.

8. Sollten Sie Quick-View nutzen?

Quick View ist einen E-Commerce Funktion, die es Besuchern erlaubt, eine verkleinerte Version der gewünschten Produktseite zu generieren. Es ist eine Art Mini-Produktseite, die normalerweise einen Warenkorbbutton beinhalte.

Leider herrscht wenig Einigkeit über den Sinn dieser Funktion und E-Commerce- Experten führen endlose Diskussionen, um dieses Thema zu lösen, bislang ohne Erfolg.

Eine kürzlich hierzu durchgeführte Studie von Baymard hat jedoch herausgefunden, dass Quick View im Bezug auf Nutzerinteraktion und Conversionrates eher schadet als hilft: dies kommt daher, dass einige Nutzern die Quick View mit der eigentlichen Produktseite verwechseln.

9. Einige Anmerkungen zu SEO auf Produktübersichtsseiten

Für die meisten E-Commerce-Player ist SEO ein sehr wichtiger Aspekt. Tatsächlich ist Suchmaschinen-Traffic laut einer SmartInsights Studie für 30-40% allen E-Commerce Traffics verantwortlich.

Mit der Wichtigkeit von Suchmaschinen-Traffic im Hinterkopf, ist hier ein weiterer interessanter Fakt: Produktübersichtsseiten sind für 50% des E-Commerce-Traffics verantwortlich.

Es gibt zwei Hauptgründe, warum Produktübersichtsseiten für SEO so wichtig sind:

A. Sie enthalten viele Keywords

Weil sie die Namen, Marken, Preise, Ausführungen und Beschreibungen von Produkten enthalten, sind auf Kategorieseiten meistens viele Keywords zu finden, wodurch sie schnell viele Keywords in Suchmaschinen bedienen.

B. Sie werden am meisten verlinkt

Allgemein will man, dass die Kunden ihren Kaufprozess auf den Produktübersichtsseiten beginnen (oder alternative, direkt auf der Produktseite), deshalb konzentrieren sich SEO-Profis eher auf diese Seiten. Darüber hinaus linken Produkte innerhalb einer Kategorie generell auf eben jene Kategorie zurück, wodurch sich ein starkes internes Verlinkungsbild ergibt.

10. Produktübersichtsseiten A/B Testen

Es ist kein Gemeheimnis, dass Conversionrate Optimierung nur durch Testing funktioniert. Das Erfolgsrezept ändert sich für die Produktübersichtsseiten nicht: Sie müssen sie A/B testen.

Vielleicht fragen Sie sich: „Wie mache ich das?“. Glücklicherweise sind wir A/B-Testing Spezialisten.

Eine gute Produktübersichtsseite zu erstellen ist nicht einfach: Sie müssen herausfinden, welche Elemente funktionieren und welche nicht, um so nach und nach Ihre Conversions zu erhöhen und Ihren Kunden eine insgesamt bessere UX zu bieten.

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Teilen Sie ihn gerne und lesen Sie auch unser weiterführenden Artikel über die Optimierung Ihrer Website, rund um den E-Commerce und digitales Marketing.

Oder suchen Sie nach Möglichkeiten, um die Performance Ihres E-Commerce-Warenkorbs zu verbessern? Schauen Sie doch mal in unseren neuesten Artikel zu diesem Thema.

AB Tasty ist eine All-in-One Software für Personalisierung und A/B testing. Dazu gehören innovative Features, mit denen Sie als Marketer selbstständig die Performance Ihrer Website verbessern können.

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10 Best Practices zur Warenkorb-Optimierung

Es ist unklar, wie viele User tatsächlich ihren Kauf im Warenkorb abbrechen. Manche Studien sagen es sind 80%, andere sprechen eher von 65%.

In Wahrheit weiß niemand die genaue Abbruchrate, da diese von Branche zu Branche unterschiedlich ist.

Um dies ein für alle Mal zu klären, lies sich das Baymard Insitute eine großartige Analyse einfallen, die 37 verschiedene Studien zum Warenkorbabbruch bewertete.

Dabei fanden sie folgendes heraus: Stand 2017 ist die durchschnittliche Abbruchrate im Warenkorb ca. 70%. Für erfahrene E-Marketer mag das nicht überraschend sein, aber die Realität ist, dass 7 von 10 Nutzern ihren Kauf abbrechen, nachdem sie Produkte in ihren Warenkorb gelegt haben, selbst auf Ihrer Webseite.

Mit diesem Wissen im Hinterkopf, ist die Umsetzung von Good Practices zur Senkung der Abbruchrate im Warenkorb eine absolute Priorität für jede E-Commerce Webseite die versucht, Conversionen und Umsatz zu erhöhen.

Bevor wir mit unseren Best Practices im Warenkorb beginnen, wollten wir Sie daran erinnern, dass Ihre Conversion Rate auch von anderen interessanten Variablen abhängt.

10 Best Practices für Ihre Warenkorbseiten

Starten wir zunächst mit den Grundlagen.

Ihr Warenkorb sollte:

  • Klar
  • Simpel
  • Schnell

Diese einfache 3-Schritt Formel (CSF = clear, fast, simple) ist der Grundpfeiler jeder erfolgreichen Warenkorbseite.

Lassen Sie uns diese drei Elemente näher betrachten.

Klar

„Klar“ bedeutet, dass ihre Warenkorbseite nicht kompliziert oder unordentlich ist. Idealerweise sollten die wichtigen Informationen alle auf einer einzigen Seite angezeigt werden, ohne das weit gescrollt werden muss oder man auf eine weitere Seite geleitet wird.

Simpel

„Simpel“ bedeutet, dass Ihre Warenkorbseite alle Informationen mit Hilfe verständlicher, glasklarer Sprache und Design darstellt, die Missverständnissen vorbeugen. Sie sollten auch verwirrende Strukturen und fragwürdige Farben vermeiden.

Schnell

Je mehr Zeit Besucher auf Ihrer Warenkorbseite verbringen, desto wahrscheinlicher werden sie diese auch wieder verlassen. Wenn Sie die ersten beiden wichtigen Elemente (simpel + klar) auf Ihrer Seite anwenden, sollte der daraus entstehende Warenkorb auch schnell sein, da die User nur die minimal benötigte Zeit zur Prüfung der Bestellung verwenden, bevor sie kaufen.

Mit diesen drei entscheidenden Elementen im Hinterkopf ist es Zeit in unsere 10 Best Practices für E-Commerce Warenkorbseiten einzutauchen.

1. Detaillierte Produktzusammenfassung

Wenige Augenblicke bevor Ihre Besucher zur Kasse gehen, landen sie auf Ihrer Warenkorbseite, die eine einzige Mission hat: Ihre Kunden zum finalen Kauf zu leiten.
Für die meisten E-Commerce Käufer dient die Warenkorbseite dazu, ihre Bestellung zu überprüfen.

Um ihnen dabei zu helfen ist es Ihre Aufgabe, alle relevanten Informationen über das Produkt klar darzustellen.

Vergessen Sie hierbei nicht, folgenden Punkte einzubeziehen:

  • Foto (sehen Sie auch Punkt 3)
  • Der genaue Name (besonders wichtig, wenn Sie ähnlich Produkte verkaufen)
  • Leistungsbeschreibung (z.B. Kapazität, Speicherplatz, Features…)
  • Größe (besonders wichtig bei Fashion, Kleidung und so weiter)
  • Farbe (einer der Hauptgründe für Produktrücksendungen)

Wenn diese Elemente Ihren Kunden klar dargestellt werden, können diese ihre Bestellung vor dem Kauf schnell überprüfen: dies wird den Anteil derer, die den Warenkorb wegen unklarer Information abbrechen, verringern.

Detailed product summary on shopping cart page

Auf der Warenkorbseite des britische Modeunternehmens ASOS ist die Überprüfung der Bestellung klar und einfach: wir wissen genau, welches Produkt wir kaufen, genauso wie die Farbe und Anzahl.

Extra Bonuspunkte für den „Save for later“-Button (siehe Punkt 8).

2. Klares, nutzerfreundliches Farbschema

Viele Studien beschäftigen sich mit der Psychologie hinter der Nutzung von Farben.

Es gibt natürlich nicht die eine Antwort oder Farbe, die für jede Webseite passt und alle Probleme bezogen auf Abbruchraten löst: jede Branche benutzt mehr oder weniger ein Farbschema für seine Checkout-Buttons (siehe Quelle).
Sicher ist jedoch, dass Besucher in Bezug auf die User Experience Harmonie und klares Design lieben.

Wenn Sie Ihren Warenkorb aufbauen, denken Sie daran, dass er zum allgemeinen Farbkonzept passen und Vertrauen erwecken sollte.

Clean color code on shopping cart page

Der berühmt Schuhmacher Jimmy Choo benutzt ein elegantes und gleichzeitig effizientes, schwarz-weißes Farbschema, um die Information auf der Warenkorbseite klar darzustellen.

Achten Sie darauf, dass der Checkout-Button sich als einziger schwarzer Button wirkungsvoll hervorhebt, wodurch sofort klar wird, dass er geklickt werden soll.

3. Genaue und klare Thumbnail-Bilder

Es gibt nichts nervigeres als ein kleines, lächerliches Thumbnail, dass es kaum möglich macht, das Produkt zu erkennen.

Geben Sie den Usern bei der Überprüfung ihrer Bestellung die Möglichkeit die Produkte in einer passenden Größe und Auflösung zu sehen. Zusätzlich ermöglicht ein Bild in ansprechender Größe mobilen Nutzen eine bessere mobile UX zu haben.

Bright thumbnail pictures on shopping cart page

Apple macht es den Kunden auf der Warenkorbseite sehr einfach die ausgewählten Produkte zu unterscheiden: man weiß direkt, dass es das richtige ist.

Apple benutzt ein helles und klares Bild; wir sind somit absolut sicher, dass wir die richtige Farbe im Korb haben.

4. Clevere Informationshierarchie & konkurrenzlose CTAs

Eine Informationshierarchie ist die Struktur, die benutzt wird, um Information nach Wichtigkeit geordnet anzuzeigen.

Während des Designs der Warenkorbseiten sollten Sie auf die Logik hinter Buttons, Spalten und Titeln achten, da diese die Wahrnehmung des Nutzers stark beeinflussen.
Einfach gesagt sollte jede mögliche Konfusion vermieden werden, indem alles einfach und klar gehalten wird.
Sie können viele verschiedene Farben benutzen (die idealerweise zu Ihrer Webseite passen), wir raten aber nicht mehr als 3-4 Farben auf einmal zu verwenden.

Farben helfen in der Tat dabei, die Aufmerksamkeit der Nutzer zu erwecken, nutzen Sie sie deshalb weise:

  • Heben Sie wichtige Informationen hervor
  • Nutzen Sie eine ausgeprägte Farbe, um den CTA zu differenzieren
  • Nutzen Sie Linien und Spalten, um Ihre Seite zu strukturieren

Shopping cart page with clear information hierarchy

Zappos, ein amerikanischer Schuhhändler, schafft es hervorragend, das Shopping-Erlebnis klar und effizient darzustellen.

Der Warenkorb ist da keine Ausnahme und leitet die Kunden geschickt durch die Kauf-Journey: wir mögen das ordentliche Layout, dass durch ein einfaches 3-schrittiges Farbschema (Orange = sehr wichtig; Blau = wichtig; Grau = Sekundär) hervorgehoben wird.

5. Zahlungsmöglichkeiten, die unsere Nutzer lieben

Verschieden Zahlungsmöglichkeiten anzubieten ist ein Muss im heutigen, super-kompetitiven E-Commerce Bereich.
Dies hilft nicht nur beim Erreichen von mehr Conversions, es bestärkt auch Besucher, die an eine bestimmte Zahlungsmöglichkeit gewöhnt sind.
Dieser Punkt ist in der Tat so wichtig, dass Control schätzt, dass 50% der regelmäßigen Käufer ihren Kauf abbrechen würden, wenn ihre bevorzugte Zahlungsweise nicht angeboten wird.
Wenn ihr Laden international ausgerichtet ist sollten Sie daran denken, dass Zahlungsmethoden von Land zu Land unterschiedlich sind: was in den USA bevorzug benutzt wird ist nicht zwangsläufig die selbe Methode. die in Europa oder Asien erwünscht ist.

Zuletzt sollten Sie versuchen Ihre Besucher über deren IP-Standort umzuleiten, um ihnen so eine personalisierte Experience mit der passenden Währung und ihrer beliebtesten Zahlungsmethode zu geben.

Wenn Sie nicht wissen, welche Zahlungsmöglichkeit Sie als erstes einführen sollen, schauen Sie sich die Statista Studie zu bevorzugten globalen Zahlungsmöglichkeiten an.

Various payment options on shopping cart page

Der international Sportbekleidungshersteller Adidas bietet 6 verschieden Zahlungsarten an, inclusive PayPal, VISA und Apple Pay: dies ist für große und globale Shops zwingend notwendig.

6. Vertrauenserweckende Elemente und Siegel

Eine kürzlich durch Econsultancy durchgeführte Studie hat ergeben, dass Gütesiegel der wichtigste Faktor dafür sind, dass Kunden einer Webseite vertrauen.

Sie sind sogar wichtiger als Kundenempfehlungen oder ein vertrauenserweckendes Design:

Trust seals importance

Wenn Sie nicht genau wissen, welches Siegel Sie benutzen sollen und wissen wollen, welches die effektivsten Vertrauens-Siegel sind kommt hier Ihre Antwort.

Baymard führte 2013 eine tiefgehende Studie zu diesem Thema durch, die 2016 aktualisiert wurde:

Common trust seals

7. Telefon-, Chat- oder Email-Hilfe

Wenn wir noch einmal die Studie von Econsultancy über die wichtigsten Faktoren in der Gewinnung von Kundenvertrauen anschauen fällt auf, dass „das Anzeigen einer eindeutigen Kontaktnummer und Adresse“ als zweitwichtigster Aspekt dicht auf den Gewinner folgt.

Ihre Besucher wollen das Gefühl haben, dass tatsächlich Menschen hinter der Webseite stecken – das nennt man Kundenservice.

Auch wenn Live-Chats oder Telefonservice direkt auf der Warenkorbseite für
E-Marketer eher neue Optionen sind, ist es doch eine gute Möglichkeit, Konversionen zu erhöhen, das Vertrauen der Besucher zu gewinnen und Ihre Markenidentität zu steigern. Am Ende des Tages ist die Wiedererkennung der Marke was wir wollen, oder nicht?

Wenn es darum geht zwischen einem Live-Chat und Telefonservice zu wählen sollten Sie daran denken, dass Millenials Live Chats bevorzugen; dies wurde auch in einer Studie von Software Adivce belegt:

Live chat and assistance option on shopping cart page

Live chat integration on shopping cart

Victoria’s Secret setzt bei der Hervorhebung der CTAs auf auffällige Farben.

Sie bieten clever eine Live-Chat Option auf der Warenkorbseite selber an, um mögliche Hemmschwellen beim Kauf zu überbrücken: das ist ein smarter Weg, um abschließende Fragen zu beantworten.

8. Weiter einkaufen Option

Hier reicht es schnell anzumerken, dass ein „Weiter einkaufen“-Button eine gute Möglichkeit ist einen Weg anzubieten den Warenkorb zu verlassen, aber auf der Webseite selber zu bleiben.

Darüber hinaus nutzen einige online Shopper den Warenkorb tatsächlich als Wunschliste: sie speichern Produkte hier lediglich ab, um bei zukünftigen Einkäufen auf sie zurück zu kommen.

9. Eindeutige und detaillierte Informationen über Versandkosten und Rücksendung

Was meine Sie, was ist der häufigste Grund für Warenkorbabbrüche in den USA?

Versteckte Versandkosten.

Es ist Fakt, dass online Käufer versteckte Kosten und last-minute Versandkosten verabscheuen, wie auch eine Studie zu dem Thema von Statista zeigt:

Main reasons for shopping cart abandonment

Mit diesem Wissen wird es Zeit, dass E-Commerce Webseiten ihre Versandkosten und Rücksendebestimmungen durchschaubarer gestalten: dies ist ein entscheidender Faktor in der Erhöhung der Conversions und bei der Gewinnung von Kundenvertrauen.

Einfach gesagt sollten Sie danach streben, klare Informationen über Versandkosten zu geben: dies kann schon auf der Produktseite erfolgen, um Warenkorbabbrüche zu verringern.

10. Produktempfehlungen

Passende Produkte per Cross-Selling anzubieten ist nichts Neues im E-Commerce.

Produktempfehlungen im Warenkorb anzuzeigen ist jedoch etwas Neues, dass Sie ausprobieren sollten.
Wir raten Ihnen aber auf jeden Fall dazu, ihre Conversionrate nach der Einrichtung zu beobachten, da Produktempfehlungen nicht unbedingt die E-Commerce Conversions, jedoch den durchschnittlichen Bestellwert erhöhen.

Complementary products displayed on shopping cart page

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Sie möchten Ihre E-Commerce Produktseiten optimieren? Hier geht’s zu unserem neuesten Expertenartikel zu diesem Thema.

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Unverbindliche Produktdemo anfragen

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10 Beispiele für erfolgreiche E-Commerce Produktseiten

Wenn wir über E-Commerce Conversions sprechen, kommt Ihnen als erstes vermutlich folgendes in den Sinn:

„Sie meinen die Konversion von der Homepage zur Produktseite… die ist ziemlich niedrig.“

Und damit haben Sie wahrscheinlich recht.

Die Wahrheit ist, dass die durchschnittliche Konversionsrate von der Homepage zu Produktseiten in der Tat ziemlich niedrig ist: sie liegt durchschnittlich bei 2 – 2,5%. Lesen Sie dazu mehr in unserem E-Commerce Conversion Funnel Survival Guide.

Mit dieser Information im Hinterkopf gibt es hier noch einen weiteren interessanten Fakt:

Die Konversionsrate von Besuchern, die direkt auf einer Produktseite landen, ist rund 7%.

Sie haben sich nicht verlesen. Im Durchschnitt 7% – das heißt, dass sie 300% öfter konvertieren als bei einer normaler Käufer-Journey auf einer E-Commerce Webseite.

Mit diesem Wissen wird Ihnen sicher schnell klar, wie wichtig es ist, dass Ihre Produktseiten ansprechend und gut optimiert sind.

Wie sieht eine effektive E-Commerce Produktseite aus?

55% der Menschen verbringen weniger als 15 Sekunden auf einer Webseite (time.com), da ist es einfach zu erraten, warum Ihre Produktseite großartig sein muss. Denn jede Sekunde in der Conversion-Journey zählt.

Um die Aufmerksamkeit Ihrer Besucher zu bekommen müssen Sie daher so viel Kapital wie möglich aus 5 obligatorischen Seitenelementen schlagen. Diese genau richtig umzusetzen bedeutet für Sie zukünftig einige schlaflose Nächte.

Die 5 obligatorischen Elemente einer effektiven E-Commerce Produktseite

1. Ins Auge springende, ansprechende Visuals

Es ist kein Geheimnis: unser Gehirn liebt grafische Elemente.
Sie werden schneller verarbeitet als Text und ermöglichen es uns, den Kontext zu erraten.

Tatsächlich sind Visuals so tief in unseren Entscheidungsmechanismen verankert, dass sie ausnahmslos für alle E-Commerce Webseiten höchste Priorität haben sollten.
Hier sind ein paar Tipps, um Ihren Besuchern ins Auge springende Produktbilder zu bieten:

Zeigen Sie das Produkt und den Kontext

Kunden stellen sich gerne vor, wie sie ein Produkt selber tragen oder benutzen. So erhalten sie einen Eindruck, ob diese Produkt zu ihnen passt oder nicht: vergessen Sie diese Art von Bild deshalb nicht.

Ecommerce Product PageDarüber hinaus sollte das Produktbild einprägsam und klar sein, um die Aufmerksamkeit der Besucher zu erregen.

Ecommerce Product Page Featured Images

Fügen Sie Whitespace hinzu

Whitespace hat viele Nutzen im grafischen Design, aber hauptsächlich hilft er dabei, das Auge auf die wichtigsten Elemente zu fokussieren.

Kurzgesagt reduziert das Hinzufügen von Whitespace um Ihr Bild Störgeräusche und erhöht die Übersichtlichkeit bei der Darstellung eines komplexen Produktes.

Ecommerce Product Page Design Whitespace

Nutzen Sie ausschließlich HD Definition

Es versteht sich von selbst, dass High Definition Visuals unglaublich wichtig sind.

Ihre potentiellen Kunden sollten über Ihr Produkt auf jeder Screen-Auflösung in Verzückung geraten: zeigen Sie ihnen Ihre besten Bilder!

Bieten Sie Zoom-In und Zoom-Out Features

Viele Kunden sind an Details interessiert, besonders bei teuren Produkten.

Ob sie sich für „den kleinen Knopf an der Seite“ interessieren oder das „matte Finish“ näher betrachten wollen, geben Sie Ihren potentiellen Kunden die Möglichkeit, auf Ihre Produkte zu zoomen.

Fügen Sie Videos hinzu

Heutzutage haben die meisten Nutzer Zugang zu LDT-4G Bandbreite, wodurch das anschauen von Videos auf dem Handy zur Normalität geworden ist.

Videos helfen Ihnen dabei, Ihren Kunden eine Geschichte zu erzählen und sind dabei noch ansprechender als Bilder: Sie helfen Ihnen dabei zu erklären, „warum Ihr Produkt besser ist als andere“ und „was sie für 200€ bekommen.“
Nichtsdestotrotz kann das Erstellen von Videos kostspielig und zeitraubend sein; konzentrieren Sie sich daher hier auf Ihre Bestseller.

Hier ist, was Native Union seinen potentiellen Kunden zeigt:

2. Eine einzigartige, gelungene Produktbeschreibung

Eine kürzlich durch Shotfarm durchgeführte Studie hat gezeigt, dass „detaillierte Beschreibungen“ den ersten Platz in den Top 3 Faktoren einnimmt, die die Kaufentscheidung eines Kunden beeinflussen, höher noch als „Bewertungen“ (2. Platz) und „Preis“ (3. Platz).

Einfach ausgedrückt sollte Ihre Produktbeschreibung sich auf das einzigartige Leistungsversprechen des Produkts konzentrieren, also den Hauptnutzen.

Wie Sie bereits wissen, verbringt der Durchschnittsbesucher nur 15 Sekunden auf Ihrer Produktseite: Zeit, wirkungsvoll zu sein.

Neil Patel drückt dies so aus: Sie müssen „Vorteile verkaufen, nicht Features“, das heißt Sie müssen das Ergebnis hervorheben, nicht das Produkt.

Käufer erwarten ganz klar, etwas von Ihrem Produkt zu gewinnen: es ist Ihre Aufgabe, sie davon zu überzeugen, dass sie diesen Gewinn erreichen werden.

Ecommerce Product Description

Innocent hebt in seinen Produktbeschreibungen die Elemente hervor, die Ihre Smoothies „großartig“ und „gesund“ machen.

Sie heben sogar in grün hervor, dass ihr Smoothie „eine Quelle für Vitamin C, B2, B3 und B6 [ist,] die dabei helfen kann, Müdigkeit und Erschöpfung zu reduzieren…“

Das ist die Art von gutem Argument, dass wir meinen.

3. Viraler Social Proof

Social Proof hat viele Arten und Formen. Er reicht von Reviews, Kunden-Testimonials, Videos, bis zu Bewertungen usw.

Entscheiden ist hier nicht die Art des Social Proof, solange dieser für Ihre Kunden relevant ist.

Zu Beginn reichen Reviews und das klassische 5-Sterne Bewertungssystem für die meisten E-Commerce Webseiten völlig aus.

Als Faustregel sollten Sie immer authentische Bewertungen von wirklichen Kunden verwenden. Die meisten Käufer im Internet sind mittlerweile geübt darin, falsche Bewertungen zu erkennen und verschieden Studien haben gezeigt, dass zu viele 5-Sterne Bewertungen Ihre Conversionrate sogar verschlechtern können.

Tatsächlich kaufen rund 60% der Kunden laut IPerceptions eher auf einer Webseite, die Kundenbewertungen anzeigt.

User reviews on ecommerce product pages

Sam Ovens consulting.com bietet Kunden Vorteile an, wenn Sie ein Bewertungsvideo nach dem Kauf ihres Trainings hinterlassen.

Das Ergebnis sind mehr als 3000 Video-Bewertungen von Kunden. Das sind genug, um die meisten andere User davon zu überzeugen, dass sie auch hier kaufen sollten.

4. Produktvorschläge, die süchtig machen

Produktvorschläge (Upsell, Cross-Sell) werden benutzt, um:

  1. Den durchschnittlichen Warenkorbwert zu erhöhen
  2. Käufer von einem Produkt zum anderen zu leiten

Darüber hinaus ist es sehr wichtig, dass Sie auf Ihren Produktseiten zusätzliche Produkte anzeigen, falls Ihr Kunde einfach etwas anderes sehen möchte.

Andernfalls kann es dazu kommen, dass unqualifizierte Besucher auf Ihren Produktseiten landen, ohne dass sie die Möglichkeit haben die Produkte zu entdecken, die wirklich zu ihnen passen.

Related products on ecommerce product page

Der Schmuckhersteller Pandora setzt das hervorragend um, indem Besuchern verwandte Produkte vorgeschlagen werden. Die Outline ist hier klar und deutlich.

5. Clevere Lenkung & Hilfe

Können Sie den größten Faktor nennen, der zu Frustration bei Online-Käufern führt?

Das Produkt nicht anfassen bzw. nicht mit ihm interagieren zu können.
Deshalb raten Marketer dringend dazu, eine Live-Chat Option einzusetzen oder mindestens einen sehr detaillierten FAQ-Teil zu bieten, um:

Darüber hinaus sollte Ihre Webseite klare Informationen über die folgenden Themen bieten:

  • Preise und Mehrwertsteuer
  • Versandkosten
  • Rückgaberechte
  • Größen-Guide

Nachdem Sie jetzt die grundlegenden Best Practices zu E-Commerce Produktseiten erfahren haben ist es an der Zeit Inspiration durch unsere Auswahl von effektiven E-Commerce Produktseiten zu gewinnen.

Anmerkung: Unsere Auswahl umfasst Beispiele aus verschiedenen Bereichen sodass Sie, als Manager oder Marketer, Inspiration aus Ihrem Feld erhalten können.

Lassen Sie uns nun direkt in unsere Top Auswahl inspirierender, erfolgreicher E-Commerce Produktseiten eintauchen.

Die 10 erfolgreichsten E-Commerce Produktseiten (+ Beispiele, die Sie selber anwenden können).

1. Apple – Technologie Unternehmen

Technology - Electronic Product Page

Im Bereich Technologie ist Apple ein Weltklasse Beispiel für Best Practices auf E-Commerce Produktseiten.
Beim Ipad sprechen wir über Produkte die $350-1000 kosten, ein Bestseller auf dem Tablet-Markt.

Es ist daher keine Überraschung, dass Apple hervorragende Produktdetailseiten hat.

Was wir lieben:

  • Klares und edles Design
  • Die Nutzung von Whitespace und großen Bildern
  • Schicke CSS Animationen
  • Gute Hervorhebung der Vorteile

2. Transavia – Reisebranche

E-travel product page

Transavia ist eine Niederländische Low-Cost-Fluglinie, eine Tochtergesellschaft der Air France-KLM Gruppe.

Ihre Webseite zeigt viele Best Practices, die von Reise- und Flugunternehmen angewandt werden sollten.
Auch wenn es viele ähnlich gute Webseiten auf dem Markt gibt, schafft Transavia es besonders gut, Besucher in Reisende zu verwandeln: die Webseite nutzt clevere Wege und UX Design um Sie durch den Kauf zu leiten.

Was wir lieben:

  • Einnehmende, dreiteilige Struktur für mehr Klarheit
  • Einfaches visuelle Branding (Grün und Blau)
  • Smarte Informationshierarchie
  • Nutzerfreundliche, einfache Suchfunktion
  • Integration von TripAdvisor Bewertungen

3. Bonnegueule – Fashion / Retail

Fashion Ecommerce Product Page Fashion Ecommerce Product Page 2

BonneGueule ist eine auf Männermode spezialisierte französische Firma. Obwohl die Firma noch relativ jung ist, ist sie schnell zu einer E-Commerce Webseite mit 1M Besucher/Monat gewachsen, vor allem dank ihrer großartigen Content Marketing Strategie und beeindruckenden E-Commerce Produktdetailseiten.

Vereinfacht beschrieben nutzen sie sehr lange Produktseiten auf denen sie clever Storytelling-Techniken, Fotos und Videos einsetzen, um die hohen Preise ihrer Produkte zu rechtfertigen.

Was wir lieben:

  • Anzeige der Warenverfügbarkeit im Laden
  • Cleverer Größen-Guide
  • Nutzung von Kontext-Fotos
  • Großartiges Storytelling und Videos

Was verbessert werden könnte:

  • Benutzer Feedback fehlt

4. Peak Design – Mode- / Reise- Accessories

Peak Design Online Product PageTravel Accessories Product Page

Peak Design ist eine amerikanische E-Commerce Firma, die seit 2011 mit ihren cleveren Taschen, Beuteln und Reisetaschen, die durch Kickstarter bekannt wurden, erfolgreich mehr als $14M erwirtschaftet hat.
Beachten Sie vor allem die klaren und detaillierten Fotos, die durch die Nutzung von Whitespace und einem klaren Farbschema (Schwarz/Rot) auf der Produktdetailseite noch verbessert werden.

Was wir lieben:

  • Klares und cleveres Layout
  • Großzügig Bildergalerie
  • Ausführliches, sechsminütiges Produktvideo
  • Hervorhebung der Vorteile
  • Call to Action

Was verbessert werden könnte:

  • Zu viele Textparagraphen
  • Unklare Informationshierarchie

5. Luxyhair – Beauty

Beauty Ecommerce Product Page

Luxyhair ist eine auf Haarverlängerungen spezialisierte E-Commerce Webseite.

Das Team nutzt eine clevere 3-schrittige Auswahl, bevor Sie auf einer Produktseite landen: Sie beginnen mit der Auswahl der Kollektion, dann der Haardichte und zum Schluss der Haarfarbe.

Dieses 3-schrittige System ist ein guter Weg um Conversions zu erhöhen, indem jedem Kunden nur das für ihn richtige Produkt angeboten wird.

Was wir lieben:

  • Nahtlos integrierte Produktbilder
  • Nützliche Informationen über Versandkosten/Rücksendung
  • Effektive Nutzung von Produktvideos
  • Passende Integration von zusätzlichem Inhalt (Tutorials)
  • Vollständige FAQ
  • Amazon-ähnliche Kundenbewertungen und Q&A
  • Live Chat

6. Made.com – Home / Möbel

Made.com ist eine berühmte britische E-Commerce Webseite für Möbel, die für ihre außergewöhnlichen Designs und Web-to-Store Experience bekannt ist.

Schon auf den ersten Blick wird klar, dass die Visuals sich nahtlos in die Produktseite einfügen: zusätzlich wurden Kontext-Bilder eingefügt, sodass Sie ganz in das Produkt eintauchen können.

Made.com: Furniture Ecommerce Product Page

 

Was wir lieben:

  • Klare Versandkosten/Rücksendeinformationen
  • Großartige Visuals
  • Größenvergleich
  • Gute Produktvideos
  • Fotos von Kunden

Was verbessert werden könnte:

  • Keine Kundenbewertungen
  • Informationen zur Produktpflege könnten hinzugefügt werden

7. Birchbox – Beauty / Makeup

Birchbox Online Product Page

Diese berühmte französisch-amerikanische Webseite verkauft monatliche Beautyboxen als Abonnements, die zu Ihnen nach Hause geliefert werden, mit Produkten, die auf Ihren Vorzügen beruhen.

Was wir lieben:

  • Einfache, klare Visuals
  • Attraktives Layout und Farben
  • Kostenloses Geschenk bei Anmeldung
  • Komplette FAQ
  • Instagram Integration: guter Social Proof

Was verbessert werden könnte:

8. Asos – Fashion 

Online Fashion Product Page

Asos ist eine britische Firma, die auch in Europa und den USA tätig ist.
Mit dem Versprechen, bezahlbare Designs und Fashion zu bieten, wurden signifikante Marktanteile in der Fashion Industrie in verschiedenen Ländern erreicht, allein in den USA sind das 10 Millionen Besucher.

Sie entschieden sich für eine eher simple, aber gepflegte Outline, die das Brandimage erfolgreich herüberbringt.

Was wir lieben:

  • Hervorstechender, sehr grüner CTA
  • Trockenes, aber effektives Design
  • Viele Kontext-Bilder und ein Video
  • Produktvorschläge
  • Informationen über Versand und Rücksendung
  • Größen-Guide

Was verbessert werden könnte:

  • Keine Kundenbewertungen

9. Salesforce – Software, CRM, Business Lösungen

Software & CRM Solution - Product Page

Wir könnten diesen Artikel nicht abschließen, ohne mindestens einen bekannten Anbieter von Business-Lösungen zu erwähnen.

Salesforce ist ohne Zweifel eines der meist genutzten und bekanntesten CRM und Sales Management Tools.

Ihre „small business solutions“ Produktdetailseite hebt schnell die Vorteile von den Features ab, wie etwa hier: „Erreichen Sie schnellere Verkäufe und einfacheren Service mit Salesforce Essentials.“

Sie zeigen auch echte Ergebnisse ihrer Kunde, um sie noch für die Registrierung zu begeistern: „+26% mehr Deals, +32% zufriedene Kunden.“

Was wir lieben:

  • Auffallendes, innovatives Design
  • Hervorhebung der wirklichen Vorteile
  • Kostenloser Testzeitraum
  • Video-Demo
  • Klare, leicht verständliche Preise
  • Online Chat und telefonische Hilfe
  • Echte Kunden-Testimonials

10. AirBnb – Reisen / Hotel / Unterkunft

AirBnB Product Page

Dies ist wahrscheinlich nicht das ausgefallenste Beispiel auf unsere Liste.

Trotzdem bleibt Airbnb ein Lehrbeispiel an UX Design und effektiven Produktdetailseiten, an dem sich viele Webseiten aus dem Reise- und Tourismusbereich ein Beispiel nehmen können.

Zunächst ist das Page Layout unglaublich einfach und effizient, sodass es intuitiv zu nutzen ist.
Fällt Ihnen dann auf, dass die Fotogallerie oben platziert wurde? Airbnb weiß, dass Fotos der wichtigste Aspekt jeder Reisewebseite sind: Besucher müssen sich vorstellen, wie sie selber in diesem paradiesischen Pool schwimmen.

Zuletzt ist Airbnb ein Meister darin, Kundenbewertungen für sich zu nutzen: Sie sind tief in jede Produktseite integriert (natürlich nur, wenn sie auch vorhanden sind), sodass ihre Rolle als Social Proof maximiert wird: die Leute lieben es einfach, Bewertungen zu lesen.

Was wir lieben:

  • Klares Design, gute Informationshierarchie
  • Auffällige CTAs
  • Nahtlose Integration von Bewertungen Reisender
  • Praktische Karte am Ende der Seite
  • Ähnliche Angebote, um von einem Haus zum anderen zu wechseln

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Blogartikel

16min. Lesezeit

Die besten Landingpage-Softwares in 2018

2018 ist die Era des „Traffic um jeden Preis“ vorbei. Die Challenge im digitalen Marketing ist nunmehr, qualifizierte Leads und Besucher zu erhalten und die Umwandlung von Besuchern in Verkäufe (oder Prospects) zu maximieren.

Hierfür nutzen digitale Marketer schon seit einigen Jahren das “„Landingpage“-Konzept.

Definition: Eine Landingpage ist eine Webseite, die speziell so designt ist, dass sie einen bestimmten Besuchertyp gezielt bezüglich ihrer Demografie, ihrer Interessen und ihrem Kaufverhalten targetet. Das Ziel ist es, Leads so effektiv wie möglich zu generieren (im B2B und B2C) und die Conversions von Besuchern zu Käufern zu maximieren.

Wie schon am Namen zu erkennen, ist dies die Seite, auf der Ihre Prospects und Besucher landen: danach soll sie diese in Kunden verwandeln – unter Zuhilfenahme von diversen Best Practices, die wir in zwei anderen Artikeln bereits besprochen haben:

Die Frage, was eine gute Landingpage enthalten sollte oder wie man eine solche Seite designt, wurde schon umfassend diskutiert. Man findet jedoch selten Ressourcen die Informationen bieten, wie man eine Landingpage so effektiv und kostengünstig wie möglich baut.

Keine Sorge, es gibt viele Landingpage-Builder die Ihnen von A bis Z bei der Erstellung Ihrer Landingpage helfen.

Was ist ein Landingpage-Builder?

Landingpage-Builder erscheinen normalerweise in Form eines SaaS (Software as a Service)-Tools das Ihnen die Möglichkeit gibt, alle Komponenten Ihrer Landingpage online zu erstellen und anzupassen.
Die Idee dahinter ist, dass Sie ohne die Hilfe eines Webentwicklers selber Ihre Landingpage erstellen können und dabei ein Tool an der Hand haben, mit dem Sie Webseiten designen und veröffentlichen können, ohne tiefgehende Programmierungskenntnisse zu haben.

Landingpage-Builder sparen Ihnen daher viel Zeit und liefern Ihnen viele Templates, auf denen Sie Ihre zukünftige Seite aufbauen können.

Und so funktioniert ein Landinpage-Builder grundsätzlich:

  1. Template auswählen
  2. Dieses individuell anpassen
  3. Features hinzufügen
  4. Veröffentlichen

Der Zweck eines solchen Tools ist also die Erstellung von Landingpages, die Sie zu Ihren digitalen Marketingkampagnen hinzufügen können, um sie an Ihre Zielgruppe anzupassen.

Hier ein Beispiel aus der Praxis:

Stellen Sie sich vor, Sie repräsentieren ein Business, das Mobile Apps an andere Unternehmen vermarktet. Sie wissen, dass Ihre Kunden normalerweise aus drei Sektoren kommen:

  1. Immobilien
  2. Finanzen
  3. Tourismus

Sie haben zurzeit nur eine einzelne Webseite (und eine einzelne Homepage), auf die alle Besucher und Interessenten geleitet werden.

Problem: Sie wissen nicht, wie Sie diese drei Zielgruppen gleichzeitig ansprechen sollen, da sie jeweils andere Probleme und Bedürfnisse haben.

Lösung: Sie nutzen einen Landingpage-Builder um drei verschiedene Seiten zu erstellen, die jeweils an Ihre drei Zielgruppen angepasst sind: Immobilien, Finanzen und Tourismus.

Ergebnis: Ihre Conversion Rate steigt, weil Sie qualifizierte Besucher und Prospects auf die Landingpage leiten, die erstellt wurde um ihre spezifischen Fragen zu beantworten. Sie generieren mehr Leads und verbessern deren Conversions.

Jetzt sind Sie sicher davon überzeugt, dass ein Landingpage-Builder Ihnen Zeit und Geld sparen könnte und Sie in die Lage versetzt, Ihre Leads im Vorhinein besser zu qualifizieren.

Ein Problem bleibt bestehen: Welchen Builder sollten Sie wählen?

Es gibt tatsächlich ein großes Angebot an Online Landingpage-Buildern und einen auszuwählen, ohne vorher testen zu können, fällt nicht leicht.

Um Ihnen Zeit zu sparen und sie direkt zu dem Tool zu führen, das am besten zu Ihnen passt, hat AB Tasty 7 Landingpage-Softwares ausgewählt, die wir in 2018 für die besten auf dem  Markt halten.

In unsere Analyse haben wir bei jedem Tool auf 4 Kriterien geachtet.

Handhabung des Builders

Hier geht es um die einfache Nutzbarkeit des Tools. Einige Lösungen verlangen mehr Wissen und Übung als andere und wir denken, dass es wichtig ist, dies im Vorhinein zu wissen.

Preise und Abos

Nicht alle Tools haben den selben Wert oder Preis. Wir stellen die Preise der Lösungen vor, die oft ein monatliches oder jährliches Abonnement verlangen.

Bandbreite der Features

Beim Aufbau Ihrer Landingpage wollen Sie diese möglichst an Ihre Wünsche anpassen. Wir bewerten die Anpassungsmöglichkeiten und Features, welche die Services bieten.

Auswahl an Templates

Nicht jeder von uns ist ein Grafikdesigner – viele Unternehmer brauchen Inspiration um ihre Webseiten zu erstellen, und das ist keine Schande! Wir stellen die Template-Auswahl jedes Tools vor und zeigen auf, wie viel sie kosten.

Hinweis: Unsere Auswahl der Landingpage-Builder ist kein Ranking. Unserer Meinung nach haben alle 7 präsentierten Softwares Stärken und Schwächen und sind auf verschiedene Userprofile ausgerichtet.

Die 7 besten Landingpage-Builders 2018

1. Unbounce

Unbounce Landing Page Builder
Dieses Tool ist definitiv einer der umfassendsten Landingpage-Builder. Unbounce ist der Marktführer in diesem Bereich. Dieser extrem umfangreiche Service richtet sich an erfahrene Programmierer, die Zeit sparen wollen, und an Unternehmer, die schnell eine oder mehrere, 100%ig individuelle Landingpageg erstellen wollen.

Handhabung des Builders

Unbounce Drag & Drop Editor
Der Unbounce-Publisher verwendet ein Drag-and-Drop Interface. Er enthält zahlreiche fortgeschrittene Features zum Hinzufügen von Kontaktoptionen und zur Anpassung Ihrer Seite. Sie können auch Ihr eigenes HTML-CSS hinzufügen, wenn nötig.

Bandbreite der Features

Unbounce ist ohne Zweifel eins der umfangreichsten Tools auf dem Markt. Der Landingpage-Builder konzentriert sich auf Conversion-Optimierung mit der Hilfe von Pop-Ups, Sticky-Bannern und vielen Optionen, um visuell attraktive Formulare zu erstellen.

Auch die Integration mit WordPress läuft bei Unbounce mühelos vonstatten. Sie können Ihre Seiten also in wenigen Minuten veröffentlichen. Wir mögen das komplett responsive Design und die Parallax-Optionen, sowie die Möglichkeit, Hintergrundvideos hinzuzufügen und die vielen Widgets, aus denen Sie wählen können.

Unbounce beinhaltet ein einfaches AB-Testing Feature in seinem Landingpage-Tool, Sie können so also die Grundlagen des A/B Testings in Ihren Marketingkampagnen abdecken. Ein weiterer positiver Punkt ist die Integration mit Google AdWords und den CRMs Salesforce, Zapier, Marketo, Hubspot usw.

Auswahl an Templates

Unbounce bietet eine Auswahl von 125 responsiven Templates, die zu einer ganzen Reihe von Business-Sektoren passen. Daneben haben Sie auch Zugriff auf die Themeforest Gallery mit 200 zusätzlichen Unbounce Templates, meist erhältlich für um die 20€.

Preise und Abos

Unbounce Abos & Preise
Unbounce bietet drei verschiedene monatliche Abonnementpakete (mit einem Rabatt für jährliches Bezahlen), Sie können also das Budget beginnend bei $79 an Ihre Bedürfnisse anpassen.

Der Unterschied zwischen den drei Paketen betrifft hauptsächlich die Anzahl der Landingpages und PopUps, die Sie erstellen können. Für Agenturen besteht die Option, Sub-Accounts für Kunden zu erstellen – das allerdings nur in den Premium und Enterprise Paketen.

Auch wenn Unbounce eine der teuersten Lösungen auf dem Markt ist, bietet sie dennoch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

2. LeadPages

Leadpages Landing Page Builder

LeadPages erfreut sich bei Landingpage-Erstellern großer Beliebtheit und dies nicht ohne Grund: Es ist eines der preisgünstigsten Landingpage-Tools auf dem Markt und bietet dennoch eine große Zahl an Features und Templates, die Unternehmer zur Erstellung ihrer Webseite nutzen können.

Handhabung des Builders

Leadpages Drag & Drop Editor
Der LeadPage-Builder ist klar und intuitiv: er ist einfach verständlich und bringt schnell überzeugende Ergebnisse.

Er funktioniert mit einem Drag-and-Drop Interface und erfordert keine tiefgreifenden Programmierkenntnisse. Sie können außerdem viele Dinge hinzufügen: Titel, Bilder, Videos, Formulare, Buttons, usw.

Bandbreite der Features

LeadPages bietet auf jedem Abo-Level viele Features an.

Hier sticht besonders die einfache Integration von Bezahl- und Buchungsmodulen, die von vielen Unternehmen genutzt wird, hervor, wie auch die Option, maßgeschneiderte Pop-Ups und Formulare hinzuzufügen.

LeadPages arbeitet mit den gängigsten CRMs wie HubSpot, Salesforce und Marketo, die Integration ist aber nicht in allen Paketen enthalten.

Wie bei Unbounce gibt es auch hier ein WordPress Plugin über das Sie LeadPages schnell mit dem CMS integrieren können. Zusätzlich gibt es auch noch einen Creator für Facebook-Werbekampagnen.

LeadPages enthält außerdem ab dem Pro-Paket aufwärts eine einfache AB Testing Lösung.

Auswahl an Templates

LeadPages bietet um die 160 kostenlose Templates und die Möglichkeit, Templates mit weiterführenden Features zu erwerben.

Preise und Abos

Leadpages Abos & Preise
Mit Preisen beginnend bei $25 pro Monat bei jährlicher Bezahlung ist LeadPages sicherlich eine der preisgünstigeren Softwares für Landingpages.

Allerdings sind viele Features in der Standardversion nicht enthalten, Sie müssten also das Pro oder Advanced Paket buchen, um LeadPages in Ihr CRM zu integrieren oder Zahlungen zu erhalten.

3. GetResponse

Getresponse Landing Page Software
GetResponse ist eine umfassende Marketinglösung, die neben einem Email-Marketing Modul auch einen Landingpage-Builder beinhaltet.
Preislich ist die Spannbreite groß, von $15 pro Monat bis zu Paketenpreisen von über $1000 monatlich.

Handhabung des Builders

Getresponse Drag & Drop Editor
Der GetResponse-Builder funktioniert mit einem intuitiven und effektiven Drag-and Drop Interface. Schade ist allerdings, dass viele Features nur in den Pro und Max Paketen enthalten sind.

Hervorzuheben sind das einfache Hinzufügen von Videos und die Option, PayPal als Bezahlmöglichkeit hinzuzufügen.

Bandbreite der Features

Bei der Nutzung von GetResponse werden Sie schnell merken, dass Ihre Möglichkeiten ziemlich beschränkt sind, es sei denn Sie upgraden zum Pro Paket: Sie können lediglich eine einzige Landingpage im Basic Paket erstellen; das erlaubt Ihnen allerdings, den Builder gründlich zu testen, bevor Sie sich für ein umfangreicheres Paket entscheiden.

Positiv hervorzuheben ist der Zugriff auf über 1.000 kostenlose Bilder und der im Tool enthaltene Photoeditor.

Zusätzliche von GetResponse angebotene Features sind Tools für Email-Marketing und Marketing-Automation, sowie einige A/B-Testing Features.

GetResponse kann mit vielen CRMs und anderen Tools integriert werden, wie zum Beispiel AdWords, KISSmetrics, Facebook und Tag Manager.

Auswahl an Templates

Ein GetResponse-Abo enthalt einige hundert kostenlose Templates: diese sind responsiv und nach ihrem Zweck kategorisiert: „Opt-In“, Verkaufsseite, Downloadseite, … Alle möglichen Landpingpages sind abgedeckt.

Preise und Abos

Getresponse Plans & Pricing
Abonnements starten zwar bereits bei $15 pro Monat, die Option zur Erstellung von Landingpages wird allerdings erst ab dem Pro-Paket für $49 im Monat wirklich interessant.

4. Instapage

Instapage Landing Page Builder
Instapage hebt sich von anderen Landingpage-Softwares durch die Schnelligkeit und besondere Einfachheit bei der Nutzung ab.

Es ist eine leistungsstarke Software für Unternehmer und Marketer, die innerhalb weniger Minuten Landingpages bauen wollen und nach einer guten, aber erschwinglichen Lösung suchen.

Handhabung des Builders

Instapage Drag & Drop Editor
Der Instapage-Builder ist einer der besten auf dem Markt, weil er einfach und schnell zu verstehen ist.

Mit Hilfe des üblichen Drag-and-Drop Interfaces können die Nutzer ihre Auswahl an Formularen, Titeln, Bildern und Videos hinzufügen.

Bandbreite der Features

Der Builder ist in mancher Hinsicht zwar nicht so umfangreich wie Unbounce, dennoch mögen wir die Schnelligkeit des Tools, den Zugang zu einer riesigen Bibliothek an kostenlosen Fotografien und die Klarheit des Performance Analyse Reports von Instapage.

Dennoch sollte man hinzufügen, dass A/B Testing Features nicht im Grundlagen-Paket enthalten sind.

Auswahl an Templates

Instapage gibt Ihnen Zugriff auf 200 responsive Templates, welche die gängigsten Bedürfnisse abdeckt. Sie sind außerdem nach Nutzen kategorisiert, was Ihnen einiges an Zeit bei der Auswahl spart. So müssen Sie sich nur zwischen einer kleinen Anzahl relevanter Templates entscheiden.

Preise und Abos

Instapage Abos & Preise
Bedenkt man die Anzahl und Bandbreite an Features, die Instapage je nach Ihrem Bedarf inkludiert, liegt der Preis im mittleren Segement und ist durchaus angemessen. Zu beachten ist aber trotzdem, dass A/B Testing und Heatmaps nur ab dem “Optimizer”-Paket inbegriffen sind. Die wichtigsten Landingpage-Builder Features sind bereist im “Core”-Paket enthalten.

5. Wishpond

Whispond Landing Page Builder

Wishpond ist ebenfalls eine recht umfangreiche Lösung mit der Sie neben Landing Pages auch Social Content und Pop-Ups erstellen, sowie einige Marketing Automation Features auf Ihrer Landing Page integrieren können.

Zuallererst fällt uns auf, dass man bereits mit dem Grundlagen-Paket eine unlimitierte Anzahl an Landing Pages erstellen kann. Die Paketpreise steigen abhängig von der Anzahl generierter Leads Ihrer Landing Page.

Handhabung des Builders

Whispond Drag & Drop Editor
Mit dem Wishpond Builder können Sie ausgewählte Templates per Drag and Drop bearbeiten. Er ist nicht so umfangreich wie Instapage und Unbounce, aber die grundsätzlichen Features erlauben Ihnen, eine professionelle Landing Page zu erstellen.

Bandbreite der Features

Wishpond gibt Ihnen bereits im Basic-Paget Zugriff auf fast alle Features. Anders als alle Tools, die wir Ihnen hier vorstellen, können Sie mit diesem Builder unbegrenzt Landing Pages, E-Mail-Kampagnen und Pop-Ups erstellen – ebenfalls unbegrenzt: die Anzahl der User.

Daneben sind Integrationen mit vielen Tools, wie zum Beispiel Zapier, Salesforce, Surveymonkey, Infusionsoft und Slack möglich.

Auswahl an Templates

Ähnlich wie die Konkurrenz, bietet Wishpond Ihnen einen Katalog mit ca. 100 responsiven Templates, die für verschiedene Branchen nutzbar sind.

Preise und Abos

Whispond Abo & Preise
Wer plant, eine große Anzahl von Landing Pages mit geringen Kosten zu bauen, der findet mit dem “Starting out”-Package von Wishpond wohl das umfassendste Angebot auf dem Markt. Es ist ab $49 pro Monat erhältich und beinhaltet eine kostenlose 14-tägige Testperiode.

Wishpond hat ein ganz anders Preismodell als seine Mitbewerber: das Grundlagen-Paket limitiert Ihre generierten Leads auf 1000 – wenn Sie mit Ihren Landing Pages mehr Leads generieren möchten, müssen Sie ein kostenintensiveres Paket kaufen. Etwas ungewöhnlich, aber dennoch ein attraktives Modell.

6. Ucraft

Ucraft Landing Page Software
Ucraft ist eine erschwingliche und dennoch beeindruckende Option. Sie geht über das Erstellen von Landing Pages hinaus und bietet noch eine ganze Suite mit anderen Tools, wie z. B. einen kostenlosen Logo-Maker, eine E-Commerce Shop-Option, Designer Tools und eine App für Blogartikel. Diese können alle zusätzlich zum kostenlosen Free Landing Page Creator gebucht werden.

Handhabung des Builders

Ucraft Landing Page Editor

Ucraft verwendet einen einfach handhabbaren drag-and-drop Website-Builder/Landingpage-Creator, der sich ohne Coding, Webmaster oder Designer Skills bedienen lässt. Alles, was Sie erstellen wird mit Google Cloud gehostet und hat eine ziemlich kurze Ladezeit.

Bandbreite der Features

Für eine einfache Website bietet Ucraft Ihnen eine benutzerdefinierte Domain, eine mehrsprachige Website, kostenloses Hosting und mehr als 15 Integrationen.

Für E-Commerce Webseiten gibt es außderem Tracking in Echtzeit, 0% Transaktionsgebühren und eine Lösung für unterschiedliche Währungen. Uns gefällt auch der SEO-Support, den das Unternehmen anbietet.

Auswahl an Templates

Ucraft hat verschiedene Templates in Kategorien wie Business, E-Commerce, Privat, Restaurant, Reisen, Sport, Kunst, Design, Fotografie, Portfolio oder Blog.

Preise und Abos

Ucraft Preise und Abos
Ucraft bietet sowohl monatliche als auch jährliche Paketpreise an. Anders als die meisten anderen Services, hat diese Software ein wirklich kostenloses Paket, das Ihnen die Bearbeitung einer Landing Page erlaubt. Wenn Ihnen der Umgang zusagt und Sie auf eine bezahlte Version umsteigen möchten, ist diese immer noch preisgünstig und ziemlich umfangreich.

7. MailChimp

Auch MailChimp sollten Sie bei der Wahl eines geeigneten Tool-Anbieters in Betracht ziehen. Denn das E-Mail Marketing-Tool hat gerade seinen eigenen Landing Page Creator gelauncht.

Zum Zeitpunkt der Artikelveröffentlichung hatten wir noch nicht die Möglichkeit, das Tool zu testen, aber es könnte sich als eine ernst zunehmende Option herausstellen. Besonders, wenn Sie die Newsletter- oder E-Mail-Marketing Lösung bereits nutzen und eine integrierte Lösung wünschen.

Mailchimp Landing Page Builder

Landingpage Software oder umfangreiches A/B Testing Tool: was ist das richtige für Sie?

Wenn Sie diesen Artikel lesen, ist das Erstellen und Optimieren von Websites für Sie und Ihr Geschäft offensichtlich ein relevantes Thema.

Für Einsteiger oder Agenturen, die häufig Seiten von Grund auf erstellen müssen, bieten sich Tools wie Unbounce, Instapage und LeadPages an. Sie sind eine effektive Möglichkeit, neue Landing Pages mithilfe von Vorlagen zu bauen: eine schnelle DIY-Lösung, die innerhalb weniger Stunden konkrete Ergebnisse liefert.

Für Unternehmen, die bereits bestehende Webseiten optimieren möchten, sind dies allerdings nicht die richtigen Tools. Sie können diese nicht nutzen, um bereits veröffentlichte Websites zu bearbeiten, sondern nur zur Erstellung neuer Seiten per Drag and Drop.

Eine weitere Einschränkung von Landing-Page-Buildern ist außerdem , dass Ihre neu kreierten Seiten von dem Lösungsanbieter gehostet wird. Dies macht es sehr schwer für Ihre Landing Page, im Google Ranking aufzusteigen..

Warum eine umfangreiche A/B Testing Lösung sinnvoll ist?

Anders als all-in-one Landingpage-Creator, erlauben Ihnen umfangreiche A/B Testing Lösungen wie AB Tasty, existierende Seiten – also Seiten, die Sie bereits online gestellt haben – besonders im Hinblick auf Conversion Optimierung zu berarbeiten.

Wer einen Page Builder nutzt, setzt seinen Fokus auf das Erstellen neuer Seiten für eine spezifische Zielgruppe. Landing Page Softwares sind also ganz auf dieses Ziel ausgerichtet und sparen Ihnen dabei wertvolle Zeit.

Wer hingegen seine eigenen Seiten analysieren und optimieren möchte, der ist mit einer Lösung wie AB Tasty besser beraten. Denn hiermit gewinnen Sie Insights und eine tiefer gehende Analyse, die ein Landingpage-Builder Ihnen nicht geben kann.

Neben vielen anderen sind hier einige Features, die Landing Page Softwares nicht bieten, welche Sie aber bei AB Tasty bekommen:

A/B Testing

  • Fortgeschrittene A/B testing Features: Multivariate Tests und Sales Funnel Tests geben Aufschluss über komplexere Zusammenhänge entlang der Customer Journey auf Ihrer Website.
  • Server-Side A/B Testing und Tests, die kompatibel mit JavaScript Frameworks wie Angular oder React sind.
  • Fortgeschrittenes Targeting: Nutzen Sie dutzende Segmente, um nur gezielte User-Gruppen in einen A/B Test einzubeziehen. Sie können diese Segment-Kriterien außerdem dank der Integration von Drittanbieter-Tools (z. B. Data Management Platform, Data Onboarding) anreichern.
  • Tiefergehende Analysen und Statistiken: Spezifische A/B Testing Tools nutzen sehr viel genauere Algorithmen zur Analyse der Ergebnisse als eine Software für Landing Pages, deren Hauptgeschäft ein anderes als A/B Testing ist.

Personalisierung von Content

  • Segmentierung der User: unterteilen Sie Ihre Website-Besucher nach Zielgruppen und Interessen, um das Verhalten der einzelnen Segmente zu erkennen.
  • Senden Sie mit personalisierten Nachrichten unterschiedliche Botschaften an die verschiedenen Kundensegmente.
  • Predictive Marketing: Nutzen Sie das Potential Ihrer Daten und stellen Sie sich mithilfe von Machine Learning schon heute auf das Verhalten Ihrer zukünftigen Kunden ein.

Sie wollen Ihre Landingpages in die Hand nehmen und die Conversions boosten? Entdecken Sie unsere umfangreiche Lösung zur Optimierung Ihrer Landingpages.

Blogartikel

12min. Lesezeit

Ein vollständiger Guide zur Leadgenerierung auf Ihrer Landingpage

In unserem Artikel über die Erstellung einer effektiven Landingpage diskutierten wir die zwei Hauptarten von Landingpages und ihre Unterschiede.

  • Click-Through-Landingpages
  • Leadgenerierungs-Landingpages

Letztere interessieren uns heute besonders.

Was ist eine Landingpage zur Leadgenerierung?

Definition: Im Unterschied zur Click-Through-Landingpage, die als eine Art Aufwärmzone vor einer Handlung, wie dem Verkauf eines Produktes oder eines Service, dient, wird eine Leadgenerierungs-Landingpage genutzt, um persönliche Informationen zu sammeln und Kontaktpunkte zu so vielen „Leads“ oder „Prospects“ für Ihr Business wie möglich zu knüpfen

Konkret werden sie erstellt, um die Interaktionen zwischen Ihrer Seite und Ihren Besuchern zu maximieren und so Kontakt herzustellen.

Daher ist das Hauptziel Ihrer Landingpage, persönliche Informationen zu sammeln, wie zum Beispiel:

  • Vor- und Nachname
  • E-Mail-Adresse
  • Telefonnummer

Für viele Bereiche, wie zum Beispiel im Consulting, Software as a Service (SaaS) oder im Immobiliengeschäft, sind Leads entscheidend für das Business. Keine Leads, keine Verkäufe: verstehen Sie, worauf wir hinauswollen?

Trotzdem kümmern sich viele Webseiten nicht genug darum, kontinuierlich neue Leads zu generieren. Aber keine Panik, dieser Artikel wird Ihnen dabei helfen, folgende Punkte besser zu verstehen:

  1. Warum Sie eine Landingpage zur Leadgenerierung erstellen sollten
  2. Was Sie verbessern müssen, um sich von der Konkurrenz abzuheben
  3. Wie Sie Prospects kontinuierlich anlocken, ohne AdWords zu nutzen

10 schnelle Tipps, um Leads auf Ihrer Landingpage zu generieren

1. Achten Sie auf Ihr Design

Jeder weiß: ein holpriges Design schafft kein Vertrauen.
Wenn Sie mehr Leads generieren wollen, müssen Sie sich zunächst dem Design der Landingpage widmen.

Design Landing Page Groupon

Im Allgemeinen müssen Sie sicherstellen, dass Ihr Design für jeden klar und einfach verständlich ist.

Um ein wirkungsvolles Design zu kreieren, sollten Sie:

  • Die Farben Ihres Auftrittes harmonisieren
  • Die Titel Ihrer Paragrafen klar abgrenzen
  • Mit Formen und Symmetrie spielen
  • Nicht vergessen, Ihren Text atmen zu lassen, um ihn leicht lesbar zu machen

Wenn Sie mehrere unterschiedliche Produkte präsentieren, können Sie eins im Bezug auf ein anderes hervorheben: So fokussieren Sie Ihre Leads auf ein bestimmtes Angebot.

Pricing Page LeadQuizzes

Auf der LeadQuizzes Webseite ist die Landingpage für kostenlose Probe-Accounts so aufgebaut, dass das mittelpreisige Angebot hervorgehoben wird. Genauer benutzt die Seite eine andere Farbe für das Produkt, dass das Team hervorheben will: das grüne Banner verstärkt die visuelle Attraktivität dieses Angebotes. Gleichzeitig bleibt die LeadQuizzes Landingpage klar und einfach zu navigieren: das Leistungsversprechen wird in einem Satz formuliert und die Besonderheiten des Service werden unter den 3 Angeboten hervorgehoben.

Wenn Sie Anregungen brauchen, schauen Sie sich diese Beispiele von Landingpage-Designs an oder geben Sie Ihrem Design einen Schub mit Landingpage Templates.

2. Arbeiten Sie an Ihren Call-to-Actions

Der Call-to-Action ist eines der Elemente, auf die Sie achten müssen, wenn Sie an Ihrer Landingpage arbeiten. Zur Erinnerung, ein Call-to-Action ist ein Element auf Ihrer Landingpage, das versucht, eine Aktion hervorzurufen. Dies können viele verschiedene Handlungen sein, hier sind einige der am häufigsten vorkommenden:

  • Anmeldung zu einem Newsletter (E-Mail)
  • Ein Anmeldungsformular (persönliche Informationen)
  • Kostenloser Test (persönliche und Bank-Informationen)
  • Kauf eines Service/eines Produktes
  • Reservierung eines Service
  • Frage nach einem Rückruf/nach Kontaktaufnahme

Ein Call to Action muss als Gipfel Ihres Business Proposals angesehen werden: er sollte mit Verkaufsargumenten einhergehen und im Verhältnis zum Rest der Seite hervorgehoben werden. Mehr zur Optimierung von CTAs finden Sie hier.

Call to Action Landing Page

Auf der Webseite von Trello wurde die Landingpage so einfach und gleichzeitig so wirkungsvoll wie möglich designt. Es gibt zwei Text-Paragraphen, wobei der erste das Leistungsversprechen in fetter Schrift enthält. Der CTA wird durch ein Grün hervorgehoben, das auch im „Sign Up“-Button in der oberen rechten Ecke aufgenommen wird.

Im Call-to-Action sehen wir zwei Besonderheiten:

  • Die Benutzung des Imperativs „Sign up“ („Meld dich an“)
  • Das Vorhandensein eines Argumentes: “it’s free” („Es ist umsonst“)

Der Imperativ wird oft als Methode bei der Erstellung von Call to Actions genutzt: er spricht den Besucher direkt an und bezieht ihn so direkt in den Prozess ein. Dies ist eine direktere und persönliche Herangehensweise als die traditionelle „Registrierung“.

3. Kümmern Sie sich um Ihre Formulare

Wenn es um Landingpages geht, die Leads generieren sollen, ist das Formular der finale Schritt: die Qualität dieses Elements bestimmt, ob der Besucher bereit ist, seine persönlichen Informationen zu hinterlassen.

Die Tipps zur Erstellung eines Formulars sind denen für einen guten Call-to-Action ziemlich ähnlich:

  • Sorgen Sie dafür, dass das Formular sich vom Rest der Seite abhebt
  • Nutzen Sie attraktive Farben
  • Geben Sie ein klares und interessantes Leistungsversprechen

Lead Generation Form

Hier sind ein paar allgemeine Tipps zur Erstellung eines Formulars, das gut konvertiert:

Fragen Sie nur nach dem Minimum

Minimieren Sie Ihre Formulare: es ist nutzlos und kontraproduktiv, Ihre Besucher nach zu viel Information zu fragen: so werden Sie sie auf jeden Fall abschrecken. Ein gutes Formular fragt nur nach den Informationen, die für den Rest des Prozesses wirklich nötig sind: eine E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Vor- und Nachname genügen normalerweise.

Nutzen Sie Buttons und Auswahlfelder

Besucher schreiben nicht gerne. Um Ihre Leadgenerierung zu maximieren können Sie Text-Felder mit Markierungsfeldern, Quizzen und verschiedenen Wahlmöglichkeiten ersetzen. Mit dieser Methode können Sie die richtigen Antworten schon im Vorhinein anhaken, was Ihnen qualitativ bessere Leads bringt, während Sie deren Anzahl gleichzeitig erhöhen: kling magisch, nicht wahr?

Konzentrieren Sie sich auf die Vorteile

Genauso wie bei CTAs sollten Sie bei Formularen die Vorteile hervorheben, die der Besucher genießt, wenn er seine persönlichen Informationen hinterlässt oder sich anmeldet. Ohne relevantes Leistungsversprechen werden Ihre Besucher ihre persönlichen Daten nicht hergeben wollen. Zögern Sie nicht, eine wirkliche Gegenleistung anzubieten, um die Zahl Ihrer Leads zu erhöhen: das kann zum Beispiel ein E-Book sein, ein Newsletter oder eine kostenlose Testphase.

Optimieren Sie für mobile Endgeräte

Für viele Webseiten kommt die Hälfte oder mehr als die Hälfte ihres Traffics von mobilen Endgeräten, auch wenn diese Zahl von Branche zu Branche unterschiedlich ist.
Stellen Sie daher bei der Erstellung eines Formulars sicher, dass es responsiv ist und die mobile Ansicht optimal ist.
Für bessere Ergebnisse können Sie auch Formulare erstellen, die eigens für mobile Endgeräte designt werden: so können Sie sicherstellen, dass die User Experience auf Ihrer Seite optimal ist.

A/B-testen Sie Ihre Formulare

Änderungen zur Verbesserung Ihrer Formulare umzusetzen ist eine gute Sache. Das beweist, dass Sie sich der Wichtigkeit von Formularen zur Leadgenerierung auf Landingpages bewusst sind. Wie können Sie die verbesserte Performance aber messen?

Hierführ empfehlen wir Ihnen, A/B-Tests auf Ihren Formularen durchzuführen. Kurzgesagt erlaubt Ihnen ein A/B-Test zwei verschiedene Versionen der selben Landingpage zu vergleichen.

Das Ziel ist es, Ihre Landingpage mit dem alten Formular mit Ihrer Landingpage mit dem neuen Formular zu vergleichen. Ein Teil des Traffics (meistens die Hälfte), wird auf das alte Formular geleitet und mit der anderen Hälfte verglichen, die das neue Formular sieht.
Nach dem Test erhalten Sie einen detaillierten Performance-Report der die Effektivität der Änderungen, die Sie durchgeführt haben, hervorhebt.

4. Fügen Sie Testimonials von (realen) Kunden hinzu

Kunden-Testimonials arbeiten als sozialer Beweis: je mehr Sie davon aufführen, desto mehr Vertrauen schaffen Sie bei Ihren Besuchern. Das menschliche Gehirn sucht nach wiedererkennbaren Formen, bekannten Namen und Gemeinsamkeiten: stellen Sie es zufrieden!

Stripe Landing Page

Auf der Stripe Webseite erstellte das Team eine Seite, die den Kunden gewidmet ist. Und was für eine Seite das ist!

Der Page-Header zeigt langsam durchlaufende Logos der Bestandskunden, während der Rest der Seite nach Kundentyp aufgeteilt ist: E-Commerce, Sharing Economies, usw. Für jede Kundenkategorie zeigt die Seite ein Kunden-Testimonial und erklärt, wie die Firmen Stripe in ihre Organisation integriert haben.

Die Farben sind darauf abgestimmt, den Text hervorzuheben und geben dem Besucher so die Möglichkeit, in Ruhe zu entdecken, was Stripe für sie tun kann.

5. Heben Sie die Vorteile Ihres Angebots hervor

Viele Webseiten erstellen Landingpages, die erklären „was sie tun“. Dabei vergessen Sie aber oft, darüber zu sprechen, „was für den Kunden dabei herausspringt“.

Wenn Besucher auf der Landingpage surfen wollen sie wissen, was sie bekommen werden: was sind die Vorteile Ihres Angebotes?

Um mehr Leads zu generieren sollten Sie sich darauf konzentrieren, die Stärken und Vorteile Ihres Services hervorzuheben. Wir sprechen hier oft vom Leistungsversprechen.

Die Shopify Webseite präsentiert ihre Features als Verkaufsargumente und Vorteile: „Sell online easily“ (Einfach online verkaufen), „Speed up your business’s growth“ (Beschleunigen Sie das Wachstum Ihres Businesses).

Indem Sie Ihre Angebote so formulieren, erklären Sie ihren Besuchern, was sich für sie verändern wird und wie Sie ihr Leben einfacher machen: nichts überzeugt Kunden effektiver, Ihr Angebot auszuprobieren.

6. Erstellen Sie begrenzte Angebote

Zeit ist Geld. Zur einfachen Erhöhung Ihrer Conversions lohnt sich der Trick, Angebote zu erstellen, die zeitlich oder in der Menge begrenzt sind.

Das Ziel eines beschränkten Angebotes ist die Schaffung einer Deadline (künstlich oder real), um ein verlockendes Angebot voll auszuschöpfen: Sie bringen Ihre Besucher zu einer schnelleren Entscheidungsfindung, während diese Ihren Service entdecken.

Landing Page with Time Limited Offer

Auf der Udemy Webseite highlighted ein Banner über dem Menü eine befristete Promotion: es gibt an, dass das  Angebot  in 3 Tagen endet.

AB Tasty bietet Ihnen Feature an, die Ihre Webseite mit Hilfe von verschiedenen Marketing Strategien vorantreiben, zum Beispiel die Nutzung von Dringlichkeit und Verknappung um Konversionen zu erhöhen.

7. Achten Sie auf Ihren Conversion Funnel

Ein Conversion Funnel repräsentiert alle Schritte hin zu einer bestimmten Handlung eines Besuchers. Somit schließt es den kompletten Prozess ein, der einen Besucher zu einem Lead oder sogar einem Kunden macht.

Wenn Sie eine Landingpage haben oder planen, eine zu erstellen, raten wir Ihnen dazu, unseren Guide mit allem Wissenswerten über Conversion Funnels zu lesen. Die Idee dahinter ist, einen relevanten Conversion Funnel von Ihrer Akquise bis zu Ihren Landingpages zu erstellen.

Hier sind ein paar Beispiele einfacher Conversion Funnels:

  • Eine Google AdWords Kampagne, die auf ein Keyword getargeted ist und zu einer Landingpage führt, die für das selbe Keyword angelegt ist.
  • Ein kostenloses E-Book im Austausch für eine E-Mail-Adresse, welches Links zu einer oder mehreren Landingpages enthält, die speziell für das Thema Ihres E-Books erstellt wurden.
  • Eine Facebook Anzeige, die auf ein bestimmtes Segment abzielt und zu einer Landingpage führt, die für dieses Kundensegment optimiert wurde.

Achten Sie bei der Arbeit an Ihrem Shopping Funnel auf Konsistenz zwischen Ihren Akquisitionskanälen (die angezeigte Werbung) und Ihren Landingpages.

Zur Konversionsmaximierung ist es wichtig, die selbe Marketingbotschaft durch den gesamten Conversion Funnel zu benutzen.

8. Erstellen Sie relevante Ressourcen, die auf Ihr Ziel abgestimmt sind

Es gibt viele „gute“ Landingpages. Aber die, die am meisten hervorstechen sind solche, die Ihren Besuchern Qualitätsinhalte bieten, die an das Publikum angepasst sind.

Das Ziel: Ressourcen zu entwickeln, die einfach zu verstehen und interessant sind und dabei Ihren Besuchern relevante Informationen geben, um Ihren Service zu präsentieren und Ihre Autorität in diesem Gebiet zu untermauern.

Die kreativen Möglichkeiten sind hier endlos und hängen von Ihren Aktivitäten ab. Allerdings gibt es verschiedene immer wieder passende „Hilfsmittel“:

  • Videos
  • Infografiken
  • Ratgeber
  • E-Books
  • Artikel

Sie fragen sich, ob das wirklich effektiv ist? Sie lesen ja schließlich gerade selbst eine „Ressource“.

9. Seine Sie mutig: Erstellen Sie eine Seite für jeden Kundentyp

Wenn es einen Fehler gibt, den es bei der Generierung von Leads zu vermeiden gilt, ist es der, zu glauben, dass alle Besuchersegmente auf Ihrer Seite gleich sind und somit auch gleich behandelt werden sollten. Eine personalisierte User Experience ist heute essentiell, um sich hervorzuheben. Der erste Schritt in der Erstellung von auf Nutzersegmenten basierenden, verschiedenen Landingpages ist, zu verstehen, welche Segmente von Besuchern auf Ihrer Seite surfen.

Gehen Sie hierfür in Google Analytics in den „Audience> Demographics“ Tab. Hier finden Sie detaillierte Informationen über die Anzahl der Sessions aufgeteilt nach Alter, Geschlecht, Herkunftsort, usw.

Wenn Sie diesen Aspekt analysiert haben, müssen Sie lediglich Seiten erstellen, die an das jeweilige Segment angepasst sind. Wenn Sie zum Beispiel wissen, dass ein Teil Ihres Kundenstammes aus Senioren besteht, die an Zweitwohnsitzen in Spanien interessiert sind: erstellen Sie eine Landingpage für sie!

Für mehr Informationen über Personalisierungen im E-Commerce, downloaden Sie unser E-Book.

10. Führen Sie A/B-Tests durch, um Ihre Conversion-Rate zu verbessern

A/B-Tests erlauben Ihnen, die Performance Ihrer Seite zu messen, indem zwei Versionen derselben Seite verglichen werden:

  • Seite „A“ ist die Kontrollvariante oder das „Original“
  • Seite „B“ ist die Variation, dessen Performance Sie messen wollen.

Genauer, Sie haben eine Landingpage A und möchten das Formular ändern, um die Anzahl an Leads zu erhöhen. Nutzen Sie ein A/B-Testing-Tool um eine Variation Ihrer Landingpage zu erstellen, die das neue Formular enthält. Ein Teil des Traffics wird auf Seite A geleitet, ein anderer Teil auf Seite B. Nach ein paar Tagen oder Wochen erhalten Sie das Ergebnis: Seite B mit dem neuen Formular hat Ihnen 20% mehr Leads eingebracht.

Bonus: Verstehen Sie, wie sich Ihre Benutzer verhalten

Sollte Ihre Landingpage immer noch nicht besser konvertieren, obwohl Sie alle diese Maßnahmen angewandt haben, kann es sein, dass Sie ein Obergrenze erreicht haben. Um dieses zu durchbrechen müssen Sie neue Methoden anwenden, um zu verstehen, was Ihre Besucher daran hindert zu konvertieren.

Sie können Tools wie Heatmaps oder Session Recording nutzen, die Ihnen dabei helfen zu visualisieren, wie die User mit Ihren Seiten interagieren. Das erste Tool nutzt Farben um zu zeigen, welche Elemente oder Bereiche am meisten angeklickt werden, das zweite nimmt alle Handlungen Ihrer User als Video auf. Sie können sehen: wo Besucher klicken, wie sich die Maus bewegt, in welchen Bereichen Ihrer Seite sie zögern, oder wie sie mit Ihren Formularen interagieren.

Diese Tools sind eine große Hilfe in der kontinuierlichen Optimierung Ihrer Conversions und machen aus Ihren Seiten wahre Leadgenerierungs-Maschinen. Brauchen Sie mehr Informationen? Schauen Sie sich unsere 20 Tipps zur Optimierung Ihrer Landingpages an .

Blogartikel

16min. Lesezeit

E-Commerce: Conversion Rate steigern

E-Commerce Conversions sind bestimmte Handlungen, die von Besuchern einer E-Commerce Webseite ausgeführt und dann verfolgt und beobachtet werden, um Erfolge zu messen. Durch die Auswertung solcher Daten haben Unternehmen die Möglichkeit, das Verhalten von Nutzern so fördern, dass Verkäufe, Anmeldungen und andere bestimmte KPIs gezielt erhöht werden können.

Was ist eine Conversion?

Wie alle Conversions sind auch E-Commerce Conversions bestimmte, gewollte Handlungen, die ein Besucher auf einer Webseite ausführt. Diese Handlungen können als Kauf, als Anmeldung oder als jegliche Interaktion mit der Webseite selber definiert werden. Wenn diese Handlung in irgendeiner Weise wertvoll ist und als solche im Vorhinein definiert wurde, wird sie als Conversion angesehen.

Um diese Conversions zu messen, können Webseiten die vordefinierten Interaktionen als Daten aufzeichnen, sie überwachen und dann Maßnahmen ergreifen, um die Zahl der Conversions selber zu optimieren. Diese werden dann als Conversion Rates definiert.

Conversion Rates sind der prozentuale Anteil der Besucher, die die definierte Handlung ausführen. Wenn zum Beispiel 12 von 200 Besuchern einen Kauf abschließen, läge die Conversion Rate für diese Handlung bei 6% (12 geteilt durch 200). Die Definition einer guten Conversion Rate hängt von einer Reihe von Faktoren ab, wie zum Beispiel dem Wert der verkauften Produkte, welche Metrik genau gemessen wird und wie viel Geld für Werbung ausgegeben wurde.

E Commerce Conversion Rate

Für welche Art von Conversion sollte ich mich interessieren?

Wie bereits erwähnt, gibt es verschiedene Arten von Metriken und innerhalb dieser Kategorien wiederum mehrere spezifische Aktionen, die gemessen werden können. Manche Webseiten wollen vielleicht nur eine bestimmte Metrik tracken, da diese besonders wichtig für ihr Unternehmen ist, wie zum Beispiel Anmeldungen zu einem Online Magazin. Für andere, wie zum Beispiel dem Einzelhandel, können verschiedene Metriken interessant sein, zum Beispiel die Bounce Rate, der Umsatzwert und die durchschnittlichen Verkäufe. Diese Faktoren unterscheiden sich nicht nur von Sektor zu Sektor, sondern auch von Unternehmen zu Unternehmen.

Die Hauptarten von gemessenen Conversions sind:

  • E-Commerce
  • Engagement
  • Anmeldungen

E-Commerce Conversions

Eine der komplexesten Arten zu messender Conversions sind E-Commerce Conversions. Der Grund hierfür liegt darin, dass eine einzelne Art von E-Commerce Conversion nur einen kleinen Teil des Gesamtbildes darstellen. Eine Conversion Rate von 5% insgesamt kann zum Beispiel gut sein, der Gesamtumsatz kann aber niedrig sein, wenn die Mehrheit der gekauften Produkte einen niedrigen Wert hat. Der durchschnittliche Warenkorbwert liefert ein völlig anderes Datenset, dass mehr Informationen über den Wert der Produkte liefert. Daher kann eine niedrige Conversion Rate irreführend sein und sollte unter Berücksichtigung des einzelnen Unternehmens berechnet werden.

Eine weitere beliebte Metrik auf E-Commerce Webseiten, die durch Conversion Rates gemessen werden kann, ist das Hinzufügen von Produkten zum Warenkorb. Viele Besucher fügen Produkte zum Warenkorb hinzu, nur um dann den kompletten Kauf abzubrechen. Die hieraus bezogenen Daten könne sehr wichtige sein, da sie auf einen ineffizienten Kaufprozess hinweisen. Metriken zum Hinzufügen von Produkten zum Warenkorb können auch Produkte messen, die konstant wieder aus dem Warenkorb entfernt werden, was einen subjektiv geringeren Wert im Vergleich zu anderen Produkten suggerieren kann.

Engagement Conversions

Engagement-Conversions sind Conversions, die sich auf die Interaktion der User mit der Webseite beziehen. Sie können das Verhalten der Besucher aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten und so sehr nützliche Informationen über die Webseitenperformance einholen. Sie sind eine der Kernbereiche von Webseitanalyse und werden vor allem von Google Analytics bedient, welches auch für weniger technischen Nutzern einfach verständlich ist.

Die Bounce Rate ist eine wichtige Kennzahl, die Informationen darüber gibt, wie interessant und relevant der Inhalt einer Webseite ist und so potentielle Handlungspunkte anzeigt. Die Bounce Rate misst diejenigen Besucher, die auf der Seite ankommen und diese wieder verlassen, ohne eine Aktion auszuführen, wie zum Beispiel einen Einkauf zu tätigen, auf einen Link zu klicken oder auf andere Seiten der Webseite zu navigieren. Hohe Bounce Rates haben auch Einfluss auf das Google Search Ranking einer Webseite und sind daher eine extrem relevante Metrik für alle Sektoren.

Seitenaufrufe können zwei verschiedene Metriken messen, einmal die Gesamtzahl der Aufrufe einer Seite und die Gesamtzahl der Besucher, die diese Seite besucht haben. Der Unterschied liegt hier darin, dass ein Besucher eine Seite mehrmals besuchen kann. Wenn die Seitenaufrufe hoch und die Bounce-Rate niedrig ist bedeutet diese wahrscheinlich, dass diese Seite für Engagement-Metriken gut läuft und wenn möglich auf weiter Seiten übertragen werden sollte.

Verweildauer misst die gesamte auf der Webseite verbrachte Zeit. Wenn Interaktion und relevante Inhalte ein wichtiges Ziel für Ihre Webseite sind, sollte dieser Metrik hohe Priorität eingeräumt werden, da eine lange Verweildauer auf der Seite suggeriert, dass die Besucher mit dem zufrieden sind, was ihnen präsentiert wird. Das hängt jedoch auch vom Seitentyp ab; Webseiten mit viel Bildmaterial erzielen eher kurze Verweildauern während solche mit langen Videos für längeren Sessions ihrer Besucher sorgen.

Anmeldungs-Conversions

Der Erfolg einer Webseite kann auf verschiedene Arten bestimmt werden. E-Commerce Seiten, die Produkte verkaufen, konzentrieren sich üblicherweise auf verschiedene Verkaufs-Ziele während für andere Anmeldungen das Hauptziel sind. Anmeldungen messen eine Handlung des Nutzers, die einen Anmeldeprozess beinhaltet. Das können zum Beispiel Anmeldungen auf einer Webseite, zu einem E-Mail Dienst oder als neue Mitglieder sein.

Auf den ersten Blick mag diese Metrik weniger wichtig erscheinen als eine greifbarere Metrik wie Verkäufe; sie ist jedoch sehr wichtig und ein wichtiger Teil der Verkaufsmetrik. Personalisierte E-Mail Kampagnen bieten mit die höchsten Conversion Rates im Bereich von Verkäufen. Sie werden immer mehr zur bevorzugten Marketingmethode, da Personalisierungen immer häufiger werden.

Anmeldungen werden auch immer relevanter, weil sie Kundenbindung und -Zufriedenheit erzeugen und es den Unternehmen ermöglichen, individuell auf die Bedürfnisse der Personen einzugehen, die bereits Interesse an ihrem Produkt, Service oder Inhalt gezeigt haben. Daher ist die Messung von neuen Anmeldungen für einige entscheidend.

Der Unterschied zwischen Mikro- und Makro-Conversions

Im weitesten Sinne gibt es zwei verschiedene Arten von Conversions: Mikro- und Makro-Conversions. Während die einen wichtiger sind als die anderen, bieten beide wertvolle Erkenntnisse und Handlungshinweise, die zum Erfolg führen können.

Was sind Mikro-Conversions?

Als Mikro-Conversions werden diejenigen Handlungen des Nutzers bezeichnet, die diesen zum gewünschten finalen Ziel führen, jedoch nicht das Endziel selber. Sie sind wichtig, da sie bedeutende Punkte auf dem Weg zum Endziel sind, das oft nicht ohne diese Zwischenschritte nicht erreicht wird.

Mikro-Conversions sind Handlungen wie zum Beispiel die Anmeldung oder Erstellung eines Accounts, ein Klick auf einer bestimmten Seite oder der Klick auf einen Call-To-Action (CTA) oder Link. Es mag scheinen, dass Mikro-Conversions einfach zu erreichen sind, da aber eine große Zahl an Elemente auf einer Webseite gleichzeitig um die Aufmerksamkeit der Nutzer kämpfen und diese immer mehr auf Datenschutzaspekte achten, können sie in der Tat sehr schwierig zu generieren sein. Daher ist es wichtig eine vertrauenswürdige Plattform zu bieten, die dem Nutzer etwas für ihn Wertvolles bietet.

Makro-Conversions

Makro-Conversions sind das Gegenteil von Mikro-Conversions, da sie die Endziel-Metriken messen und somit für ein Unternehmen am wichtigsten sind. Sie können auch Anmeldungen sein; normalerweise beziehen sie sich aber auf Transaktionen wie den Gesamtumsatz oder den durchschnittlichen Umsatz. Eine gute Faustregel ist Makro-Conversions als direkt zum Umsatz zählende Ziele zu sehen, auch wenn das ganz vom Zweck der Webseite abhängt.

Auch wenn sie nicht einfach zu erzeugen sind, sind Makro-Conversions meistens einfacher zu verfolgen und einfacher zu greifen. Nichtsdestotrotz gibt es Metriken innerhalb der Makro-Conversions die komplexer ausfallen können, außerdem agieren manche Unternehmen mit einem weitergefächerten Business-Modell, das viele Metriken umfassen kann.

Sollte ich für Mikro- oder Makro-Conversions optimieren?

Die kurze Antwort ist hier „für beide“. Mikro- und Makro-Conversions sind beide wichtige Elemente des Conversion-Trackings. Sowohl Mikro- als auch Makro-Conversions können generell in drei Arten zusammengefasst werden: Seitenaufrufe, Eingaben und Klicks. Das sind die häufigsten Fälle für die meisten Webseiten, wobei Ausnahmen hier die Regel bestätigen.

Eine gute Herangehensweise ist es, eine Makro-Conversion, zum Beispiel Verkäufe, auszuwählen und eine Anzahl an Mikro-Conversions, wie zum Beispiel Klicks auf einen CTA, zu bestimmen, um den Daten noch mehr Inhalt zu geben. Es ist wichtig, dass egal welche Metriken verfolgt werden, diese direkt mit dem Endziel zu tun haben. Metriken, wie Conversions auch, sind nur so gut wie die klar definierten Ziele, auf die sie sich beziehen. Man muss in der Lage sein, zwischen Relevantem und Irrelevantem zu unterscheiden, sonst wird die gesamte Praxis zu einem Wust an Zahlen, die das Unternehmen in eine Sackgasse lenken.

E-Commerce Conversions Benchmarks – Was sollten Sie anstreben

E-Commerce Conversions werden typischerweise in Conversion Rates gemessen, welche stark von der jeweiligen Branche abhängen. Selbst innerhalb einer Branche gibt es große Unterschiede in der Definition einer guten Conversion Rate. Sie sind daher ein guter Ausgangspunkt, man sollt aber auch über diese Daten hinaus gehen und feststellen, was noch genauere Messpunkte für das einzelne Unternehmen und seine individuellen Ziele sind.

Aufgeschlüsselt nach Branchen geht man von folgenden Conversion Rates aus:

  • Über 20% – Unternehmensservice, Elektronik und Unterhaltung
  • Etwas mehr als 15% – Software und Computerspiele, Heim und Garten, Bürozubehör und Unternehmen, die verschiedene Produkte verkaufen
  • Etwas weniger als 15% – Kunst und Sammlerstücke, Autoteile, lokaler Service und Bücher
  • Etwas mehr als 10% – Schuhe und Accessoires, digitale Güter, Bildung, Lebensmittel, Geschenke, Gesundheit und Beauty, Schmuck, medizinisches Zubehör, Sport, Spielzeug und Tierartikel
  • Zwischen 5% und 10% – Industriezubehör

Es ist wichtig, diese Zahlen nicht zu wortwörtlich zu nehmen. Conversion Rates sollten wie bereits erwähnt im Kontext anderer Conversion-Daten gesehen werden und auch in Bezug auf die spezifischen Ziele, die gemessen werden.

Die Conversion Rate auf Ihrer Webseite messen und Conversions tracken

E-Commerce Conversion Rates werden durch eine sehr einfache Rechnung definiert. Wenn Sie in einem bestimmten Zeitraum 3.000 Besucher haben und 30 auf die Art und Weise mit der Seite interagieren, die sie verfolgen (zum Beispiel einen Kauf tätigen oder sich anmelden), beträgt die Conversion Rate 1%. 30 Conversions geteilt durch 3.000 Besucher ergibt 0,01 oder 1%.

Dies sind aber nicht die einzigen Conversion Rates, die gemessen werden sollten, um sich ein Bild vom Erfolg einer Webseite zu machen. Conversion Rate Optimization (CRO) kann für verschiedene Metriken umgesetzt werden, wie zum Beispiel:

  • Produkte, die zum Warenkorb hinzugefügt werden
  • Produkte, die zur Wunschliste hinzugefügt werden
  • Anmeldungen (inklusive via. E-Mail)
  • In sozialen Medien teilen

Zusätzlich gibt es die Frage, welche Conversion Rate auf welcher Seite getrackt werden soll. Für einige Seiten muss eine eigene, spezielle Rate definiert werden, die von Zweck der Seite abhängt: einige Seiten haben einen Call-to-Action, andere sind so designt, dass ihr Inhalt für eine positive User Experience aufbereitet wird.

Die Top Conversion Killer im E-Commerce

E-Commerce Killer sind die Dinge, die die Besucher auf der Webseite davon abhalten, ihren Besuch in eine Conversion umzuwandeln, durch schlechte Anwendungen, schlechtes Design oder schlechten Inhalt. Das können offensichtliche Fehler sein wie zum Beispiel einen schlecht funktionierenden Warenkorb oder etwas weniger konkretes, wie das Website-Design. Auch wenn es hunderte verschiedene Gründe gibt, warum Conversion Rates auf einer Seite niedrig sind, gibt es ein paar allgemeine Fehler, die von Anfang an einfach vermeidbar sind. Davon abgesehen ist Testen und erneutes Testen der beste Weg, um die Underperformance einer Webseite bezüglich Conversions zu kalibrieren.

Die am häufigsten begangenen Fehler sind:

  • Schlechte Produktbilder
  • Schlechte Produktbeschreibungen
  • Schlecht designte Struktur und Navigation
  • Fehlendes Nutzerfeedback
  • Wichtige Feature sind nicht sichtbar
  • Der Bezahlvorgang ist nicht effizient

Schlechte Produktbilder

Produktbilder werden auf Webseiten viel zu oft stiefmütterlich behandelt. Eine Werbeanzeige würde niemals schlechte Darstellungen des Produkts oder körnige Bilder mit niedriger Pixelrate verwenden, um Kunden anzusprechen, warum sollten Webseiten dies also tun? Bilder sind die letzten und wichtigsten Bilder auf einer E-Commerce Seite, die der Kunde sehen wird, es zahlt sich aus hier sicher zu gehen, dass das Produkt bestmöglich dargestellt wird.

Schlechte Produktbeschreibungen

So wichtig Bilder sind, sie sind nichts mehr als hübsche Fotos, wenn die passende, informative Beschreibung fehlt. Viele Kunden misstrauen Online-Shopping immer noch, gut beschriebene Produkte können hier helfen Ängste abzubauen. Zusätzlich brauchen viele Kunden akkurate Maße bevor sie eine Kaufentscheidung überhaupt in Betracht ziehen. Wenn diese wichtigen Informationen fehlen, hält den Kunden nichts davon ab, sich an andere Stelle umzusehen. Beschreibungen beziehen sich auch direkt auf Kundenerfahrungen, einer der wichtigsten Erwägungen für Webseiten.

Schlecht designte Struktur und Navigation

In Bezug auf User Experience gibt es wenig, das wichtiger ist als das Design, die Struktur und die Navigation einer Webseite. Egal wie gut die Seite aussieht, egal wie hoch die Qualität und der Wert der Produkte ist, egal wie interessant der Inhalt der Seite ist, wenn dieser Aspekt der Seite falsch angepackt wird, fällt alles auseinander. Frustrierende Sackgassen, Links, die schwer zu finden sind, und zeitraubende Vorgänge sind Barrieren für die Optimierung von Conversion Rates und müssen so schnell wie möglich ausgebügelt werden. Manchmal wird hierfür Testing benötigt um auszusortieren, aber grundlegende Analytics können bereits wichtige Daten über schlecht funktionierende Seiten und Links einer Webseite bringen.

Fehlendes Nutzerfeedback

Wie bereits erwähnt ist Vertrauen ein Problem im E-Commerce, besonders für neue Webseiten. Das kann besonders bei Nutzerbewertungen von Produkten frustrierend sein. Nicht nur erschließt sich die Qualität der einzelnen Produkte dem Nutzer nicht, es kann auch der Eindruck entstehen, dass die Seite selber unbeliebt ist. Ein gut sichtbares Feedbacksystem, Erinnerungen per Email, Bewertungen da zu lassen, und unkomplizierte Fünf-Sterne-Systeme sind einfache, aber effektive Methoden um die Zahl von Bewertungen erhöhen. Es müssen auch nicht hunderte Bewertungen pro Produkt sein, damit diese nützlich sind.

Wichtige Features sind nicht sichtbar

Eine Webseite sollte den Besuchern ihre wichtigsten Features jederzeit präsentieren um die Experience interessanter, einfacher und produktiver zu machen. Dies sollte jedoch immer ausgewogen passieren, da Pop Ups, blinkende Banner und Links, die konstant in der Peripherie auftauchen, sehr abschreckend wirken können. Um das Conversion-Potential und die User Experience zu maximieren ist es wichtig, dass Warenkörbe, Bezahl-Buttons und leicht zu navigierende verwandte Produkte und Features gut sichtbar sind.

Der Bezahlvorgang ist nicht effizient

Der Bezahlvorgang selber kann abschrecken und ist sicherlich einer der am wenigsten angenehmen Teile des Online-Shoppings. Persönliche Informationen und Bankdaten auszufüllen ist stressig und zeitraubend. Warenkorbabbrüche sind einer der häufigsten Gründe für niedrige Conversion Rates im E-Commerce. Daher ist es wichtig sicher zu gehen, dass der Prozess so glatt wie möglich von statten geht. Hilfreiche Praktiken für maximale Effizienz sind den Prozess so einfach wie möglich zu halten, persönliche Daten zu speichern und die Webseite regelmäßig zu testen, um sicher zu gehen, dass sie richtig funktioniert.

Versteckte Versandkosten

Nichts frustriert Kunden mehr als wenn sie einem Preis zugestimmt haben, nur um dann versteckten Kosten zu begegnen, die am Ende des Shopping-Prozesses hinzugefügt werden. Dies kann nicht nur vom Kauf abgalten, da die Kosten das übersteigen, was der Kunde bereit ist zu bezahlen, es kann auch den Eindruck von Hinterhältigkeit erwecken. Daher sollte man sicherstellen, dass der Kunde von Anfang an weiß, wie die Versandkosten aussehen können. Das Anbieten der Berechnung von Versandkosten bezogen auf die Postleitzahl kann hier in manchen Fällen ein nützliches Feature sein.

Nachgewiesene Methoden, um Ihre E-Commerce Conversion Rate zu verbessern

Conversion Rates zu verbessern kann ein hochkomplexer Prozess sein, der von den im Vorhinein festgelegten Zielen und dem allgemeinen Nutzen der Webseite abhängen. Genau wie es Stolperfallen für Conversion Rates gibt, gibt es aber auch bewährte Methoden um sicher zu gehen, dass Ihre Webseite ihr volles Conversion Rates-Potential ausschöpft.

Diese sind unter anderem:

  • Verführerische Angebote
  • Warenkorbabbrecher wiedergewinnen
  • Support- und Live-Chats
  • Bessere Suchfunktion
  • Verschieden Zahlungsmöglichkeiten
  • Upselling/Zusatzverkäufe

Verführerische Angebote

E-Commerce hat in vielerlei Hinsicht dieselben Regeln wie jede Verkaufsplattform. Das lässt sich kaum besser ablesen als an der Art, wie Schnäppchen angeboten und designt werden. Eine Möglichkeit ist immer eine Sale-Option zu haben und eine eigene Angebots-Abteilung durchgehend verfügbar zu haben. Diese kann detailliert geplant sein mit saison- oder feiertagsbezogenen Produkten, die die Kunden ansprechen.

Warenkorbarbbrecher wieder gewinnen

Warenkorbabbrüche sind ein großer Faktor niedriger Conversion Rates und daher frustrierend für E-Commerce Plattformen. Geschätzte zwei Drittel aller Warenkörbe werden vor dem Kaufabschluss abgebrochen, nur ein kleiner Anstieg der Conversions würde hier schon einen großen Unterschied machen. Eine Möglichkeit, Abbrüche wieder zu gewinnen ist per E-Mail. Hier wird eine Erinnerung per E-Mail inklusive des gespeicherten, abgebrochenen Warenkorbes gesendet und es so dem Kunden einfach gemacht, zurück zu kehren und den Kauf abzuschließen.

Hier finden Sie eine Checkliste, wie Sie Warenkorbabbrüche vermeiden!

Support- und Live-Chat

Einer der intrinsischen Nachteile von Online-Shopping ist die Abwesenheit von Interaktion mit dem Produkt selber. Zusätzlich gibt es auch keinen Kundenservice in Echtzeit, wenn die Webseite kein live Chat-Feature anbieten kann, durch das man so schnell wie möglich Informationen erhalten kann. Technische und funktionale Fragen (zum Beispiel zum Versand) sowie Fragen bezüglich der Passgenauigkeit des Produktes können hier schnell beantwortet werden und erhöhen die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Kaufes.

Verbesserte Suchfunktionen

Ein wichtiger Teil der User Experience auf E-Commerce Seiten ist die Möglichkeit, Produkte und Features effizient zu suchen und filtern. Das ist besonders dann wichtig, wenn der Nutzer ein bestimmtes Produkt oder Art von Produkt sucht. Ein sicherer Weg, Conversion Rates niedrig zu halten ist konstant irrelevante Informationen und Produkte zu zeigen, die den Besucher daran hindern, sein Ziel zu erreichen. Diesen Aspekt richtig zu gestalten ist für die meisten Seiten wichtig, im E-Commerce ist er entscheidend.

Verschiedene Zahlungsmöglichkeiten

E-Commerce war schon immer der Vorreiter in Bezug auf Bezahlmöglichkeiten, wodurch erwartet wird, dass Webseiten eine große Auswahl an Bezahloptionen anbietet, um die Bedürfnisse des Käufers zu decken. Dies ist für viele der entscheidende Faktor und kann dadurch Conversion Rates stark beeinflussen. Sicherzustellen, dass so viele Optionen wie möglich zur Verfügung stehen, von einer Auswahl an Kartenzahlungsmöglichkeiten bis zu PayPal und Vorkasse, wird sich auf lange Sicht zweifellos auszahlen.

Zusatzverkäufe/Upselling

Für einige sind Zusatzverkäufe ein Schimpfwort, in Wahrheit sind sie aber zentral für erfolgreiche E-Commerce Plattformen und sind nicht gleichbedeutend mit aggressiven Verkaufsangeboten oder hinterhältigen Taktiken. Eine der nützlichsten Techniken für Zusatzverkäufe sind Empfehlungen für verwandte Produkte, zum Beispiel das Hinzufügen einer Option um Batterien zu kaufen, wenn das Produkt diese benötigt. Normalerweise finden Kunden diese passenden Empfehlungen hilfreich, was dann zu einer verbesserten User Experience und höheren Warenkorbwerten führen kann.

Weitere Tipps in unserem E-Commerce Guide

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Landingpage Optimierung: Best Practices

Setzen Sie Landingpages ein, doch die Performance entspricht nicht Ihren Vorstellungen? Fragen Sie sich, wie Sie mit Ihren Landingpages mehr Umsatz generieren können? Wir haben da was für Sie.

Landingpage Optimierung kann den Traffic und die Conversion Rate merklich steigern.

Eine bessere Conversion Rate wird mehr Leads einbringen und somit mehr Kunden generiern, was wiederum Ihren ROI steigert – ganz ohne mehr Landingpage-Besucher anzulocken. Sie arbeiten mit vorhandenem Traffic.

Um Ihren Umsatz zu steigern und Ihre Landing Page zu optimieren, haben wir die 20 wertvollsten Tipps für Ihre Website für Sie gesammelt.

Um die Ratschläge und Best Practices besser verstehen zu können, teilen diese sich in 4 Gruppen auf:

  1. Das Design optimieren
  2. Das Marketing verbessern
  3. Auf Vertrauen zählen
  4. SEO stärken

Mit diesen vier Bereichen im Hinterkopf, können Sie die Änderungen, die auf Ihrer Seite notwendig sind, ausmachen und die Conversion Rate Ihrer Landingpage optimieren.

Wenn Sie sich zunächst mit den Grundlagen zum Thema „Landingpage“ vertraut machen möchten, empfehlen wir Ihnen den Artikel zur Definition einer effektiven Landingpage.

Optimierung des Landingpage Designs

Das Design Ihrer Landingpage bestimmt, wie sehr diese Ihre Besucher anspricht. Das erscheint zunächst offensichtlich, viele Anbieter im E-Commerce neigen aber dazu, die wirklich wichtigen Bestandteile und entscheidenden Faktoren einer Seite außer Acht zu lassen.

Wenn Sie hier Inspiration benötigen, finden Sie hier die besten Design-Beispiele und auch Beispiele für wirklich gute WordPress Landingpage Templates für Ihr CMS.

Hier ein paar Tipps für Ihr Design:

1. Das Farbschema muss harmonisch sein

Viele Seiten setzen auf eine Farbpalette mit zu vielen Farben – und das ganz ohne Grund.

Das hat zur Folge, dass wirklich wichtige Elemente einer Landinpage völlig untergehen und dem User nicht klar ist, welche Farbe bestimmte Bereiche hervorhebt und wo weniger wichtige Elemente liegen.

Dadurch werden die Elemente Ihres Designs schlecht hervorgehoben, da die Farben keine Hierarchie haben.

Durch die Standardisierung der Farbpalette, die Sie verwenden, können Sie wichtigere Elemente wie den Aufruf zum Handeln, Kontaktformulare oder Add-to-Cart-Buttons hervorheben.

Landingpage Optimierung bei Dropbox

Bei Dropbox, konzentriert sich das Design auf zwei Farben: Der Text hebt sich ab, und das Formular auf der rechten Seite ist gut hervorgehoben.

2. Überschriften optimieren

Schlagzeilen sind entscheidend für den Erfolg Ihrer Landingpages.

Ihre Aufgabe ist es, das Leistungsversprechen Ihres Unternehmens so klar und deutlich wie möglich zu formulieren.

Gehen Sie die Verfassung Ihrer Titel und Überschriften gut überlegt an (und greifen Sie, wenn nötig, auf einen professionellen Texter zurück), wenn sie Ihren Besuchern vermitteln, was der Mehrwert Ihrer Produkte oder Dienstleistungen ist.

Optimize Headings Landing Page

Mit nur sechs Worten vermittelt Montage Montage den Besuchern eine starke Werbebotschaft: liebevolles Fotobuch, ganz einfach selbst gemacht.

3. Machen Sie das Surfen noch einfacher

Eine komplizierte Landingpage mit zu vielen Buttons und ausgehenden Links verringert den Browsing-Fluss Ihrer potenziellen Neukunden: Machen Sie es einfach und effektiv und fokussieren Sie die Seite auf eine bestimmte, zentrale Nachricht. Überladen Sie die Landingpage nicht mit Informationen, Bildern oder Links.

4. Bilder und Videos verwenden

Laut Kissmetrics Kissmetrics kann die Verwendung von Videos für Ihre Produkte die Chance erhöhen, dass diese in den Warenkorb gelegt werden, und zwar um satte um 65%-80%: das sollten Sie sich nicht entgehen lassen!

Durch das Hinzufügen relevanter visueller Elemente können sich die Besucher mit Ihren Produkten und Dienstleistungen vertraut machen.

5. Behalten Sie den „Fold“ im Auge

Die Elemente „above the fold“ sind diejenigen, die auf den Bildschirmen Ihrer Besucher erscheinen, ohne dass diese herunter scrollen müssen.

Im Allgemeinen sehen wir, dass nur wenige Besucher wirklich scrollen; deshalb ist es wichtig, dass Sie vor allem den Teil über dem Fold optimal gestalten, um so schnell wie möglich eine maximale Anzahl von Besuchern zu anzusprechen.

Um eine maximale Anzahl von Conversions zu erzielen, ist es wichtig, die zentrale Handlungsaufforderung (CTA), Ihre Hauptschlagzeile und eventuell einige „Vorteile“ auf dieser Ebene anzuzeigen.

6. Spielen Sie mit Symmetrie und verwenden Sie Listen

Das menschliche Gehirn liebt die Symmetrie: es verbindet sie mit Geradlinigkeit und dem normalen Funktionieren der Dinge.

Mit diesem Wissen können Sie Ihre Landing Page so strukturieren, dass diese mit Kontrasten, Symmetrie und geschickter Verwendung von Farben glänzt.

Um Ihre Verkaufsargumente zu stärken, sollten Sie bei der menschlichen Psychologie ansetzen: Wir neigen dazu, einen Text schnell zu „scannen“, wenn wir auf einer Seite ankommen. Daher macht es keinen Sinn, große Textabschnitte zu einzubauen, die den User erschlagen. Setzen Sie auf Klarheit!

Für Listen können Sie verwenden:

  • Aufzählungszeichen
  • Bindestriche
  • Pfeile
  • Zahlen

7. Stärken Sie das mobile Benutzererlebnis

Es ist bekannt, dass Google nicht-responsive Websites konsequent bestraft. Stellen Sie also bei der Landingpage Optimierung sicher, dass Ihre Inhalte auf allen verfügbaren Plattformen und Endgeräten gut und schnell angezeigt werden. Sie können folgende Google-Tools verwenden, um Ihre Landing Page auf reaktionsschnelles Design und Geschwindigkeit zu testen:

  • Google’s Mobile-Friendly Test
  • Google PageSpeed

Arbeiten Sie auch an Ihrem Marketing, um Ihre Landing Page zu optimieren

Welchen Aufwand Sie auch immer in die Traffic-Akquisition stecken, es lohnt sich kaum, wenn Sie die Marketing-Aspekte Ihrer Landing Page nicht auch optimieren.

Das Ziel lautet hier immer: das Maximum an Besuchern (aus allen Akquisitionskanälen) in Leads oder Kunden umwandeln, um Ihren Umsatz zu steigern.

8. Verbessern Sie Ihr Leistungsversprechen

Das Leistungsversprechen umfasst all Ihre Wettbewerbsvorteile. Ausschlaggebend ist:

  • Was Sie den Besuchern bieten
    Warum sie sich eher an Sie als an jemand anderen wenden sollten

Wenn Sie an Ihrer Landing Page arbeiten, sollten Sie folgendes beachten:

  • Welche Produkte/Dienstleistungen bieten Sie an?
  • Zu welchen Preisen und unter welchen Bedingungen?
  • Was unterscheidet Sie von der Konkurrenz?
  • Welche Vorteile haben Ihre Kunden von Ihrem Angebot?
  • Warum sollten Besucher Ihnen vertrauen?

Indem Sie an diesen fünf Aspekten arbeiten, sollten Sie in der Lage sein, ein attraktives und relevantes Leistungsversprechen zu entwickeln.

9. Lernen Sie Ihre Besucher kennen

Viele Anbieter denken, sie kennen ihre Kunden. Aber wie viele kennen ihre Besucher wirklich?

Dazu können Sie Google Analytics verwenden; das Google-Tool gibt Ihnen einen geeigneten Überblick über die demografischen Eigenschaften Ihrer Besucher – eine gute Möglichkeit, Ihre Besucher und deren Verhalten besser zu verstehen.

Die Kenntnis Ihrer Besucher ist essentiell, denn die Leistung Ihres Marketings hängt davon direkt ab.

Sie sprechen nicht jeden Kunden auf gleiche Weise an, denn es gibt:

  • Junge User
  • Ältere User
  • B2B-Kunden
  • B2C-Kunden
  • uvwm.

Ebenso beeinflussen Ihre Besuchertypen (und davon gibt es viele), welche Ressourcen Sie verwenden sollten: interaktive Videos, Lerninhalte, ein informatives E-Book, etc.

10. Arbeiten Sie an Ihren Call-To-Actions

Ein Call-To-Action (CTA) ist ein Gestaltungselement, das sich vom Rest Ihrer Landing Page abhebt.

Sein Ziel ist es, so klar, sichtbar und wirkungsvoll wie möglich zu sein, um eine maximale Anzahl von Besuchern zu einer Handlung zu führen (klassischer Weise ein Klick auf einen Button).

Das macht einen guten CTA aus:

  • Gut sichtbar
  • Wirkungsvoll
  • Nützlich für den User
  • Gut platziert

Wir empfehlen Ihnen unseren Artikel zur Gestaltung effektiver Call-To-Actions.

11. Dringlichkeitsgefühl erzeugen

Indem Sie ein Gefühl der Dringlichkeit schaffen, z.B. bei begrenzten Angeboten, können Sie die Besucher zu einer schnelleren Entscheidung bewegen. Hier sind ein paar Beispielsätze, um ein solches Gefühl zu schaffen:

  • „Nur noch 5 Tage bis zum Ende des Angebots.“
  • „25% Rabatt bis zum 17. April!“
  • „Das Angebot ist auf die 50 Erstregistrierungen beschränkt.“

Indem Sie ein Limit (in der Zeit, in der Anzahl etc.) einbauen, ermutigen Sie Ihre Besucher, jetzt zu handeln und nicht länger zu warten.

12. A/B-Tests auf Ihren Landingpages

Mit A/B Tests vergleichen Sie zwei Versionen derselben Website. Indem Sie A/B-Tests auf Ihrer Landing Page durchführen, können Sie die Effektivität der von Ihnen implementierten Änderungen messen und so Ihre Conversion Rate erhöhen.

A/B-Tests ermöglichen Ihnen, „was funktioniert“ und „was nicht funktioniert“ bei Ihren Besuchern direkt zu unterscheiden. Hier sind zwei wesentliche Ressourcen:

Verwenden Sie Vertrauenselemente, um Ihre Landing Page zu stärken.

Vertrauen im Internet funktioniert wie Vertrauen im echten Leben: Wir neigen dazu, nur das zu glauben, was wir mit eigenen Augen sehen. Im Internet kann es schwierig sein, einem völlig Fremden, der unsere Seite besucht, Vertrauen zu vermitteln.

Es gibt jedoch zahlreiche Möglichkeiten, Ihre Vorteile, Ihre bereits bestehenden Kunden und Ihre Produkte und Dienstleistungen entsprechend zu präsentieren und gleichzeitig ein Gefühl des Vertrauens in Ihren Besuchern zu wecken:

13. Setzen Sie auf Kundenzitate

Der Einsatz von echten Kundenzitaten auf Ihrer Website kann Ihren Besuchern eine positive Botschaft vermitteln: „Das könntest du sein.“

Durch die Vorlage von Testimonials, Case Studies und Interviews, die so detailliert wie möglich sind, schaffen Sie ein Gefühl des Vertrauens.

Optimize Client Testimonials Landing Page

Auf der Fiverr Website werden Kundenzitate in einem Schieberegler nacheinander eingeblendet. Den gesamten verfügbaren Platz füllt das aus. Das Ergebnis: Die positiven Erfahrungen anderer Kunden sind prominent auf der Seite dargestellt.

Hier ein paar Tipps für erfolgreiche Kundenstimmen:

  • Vermeiden Sie unbedingt gefälschte Testimonials
  • Wenn möglich, fügen Sie den Vor- und Nachnamen und Fotos der Zitatgeber hinzu
  • Videos und ganze Kundeninterviews nutzen
  • Seien Sie transparent und geben Sie Details an
  • Lassen Sie die Kunden mit eigenen Worten ausdrücken

14. Zeigen Sie Ihr Team

Haben Sie ein großartiges Team? Wahre Experten auf ihrem Gebiet? Erzählen Sie Usern davon!

Zahlreiche Studien haben den positiven Einfluss von lächelnden (und aufrichtigen) Gesichtern auf das Verhalten der User erwiesen.

Darüber hinaus ist die Vorstellung Ihres Teams auch eine Chance für Sie, eine Geschichte über Ihr Unternehmen und Ihr Geschäft zu erzählen.

Optimize Teams Landing Page

Auf der Website der Agentur BuzzMan, wird das gesamte Team auf der Seite „People“ vorgestellt. Eine originelle Art, sich mit dem Unternehmen vertraut zu machen und die „Menschen“ hinter dem Service kennzulernen.

15. Erreichbar und transparent sein

Seien wir mal ehrlich: Eine Seite, auf der man keine Adresse findet, schafft kein Vertrauen. Auch eine Verkaufsstelle ohne Rückgaberecht führt zum Absprung potenzieller Kunden.

Um das Vertrauen Ihrer Besucher zu erhöhen, sollten Sie so transparent wie möglich zu sein:

  • Blenden Sie Kontaktdaten an (Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer)
  • Seien Sie per E-Mail und Telefon erreichbar
  • Reagieren Sie auf Kundenfragen und -anfragen

Um noch einen Schritt weiter zu gehen, können Sie auch einen Online-Chat einrichten, um Besuchern sofort antworten zu können.

16. Unterschätzen Sie nicht den wahren Wert von Informationen

Viele Seiten haben lange Formulare, die manchmal so weit gehen, dass sie beim ersten Kontakt nach der Postanschrift und der Handynummer des Besuchers fragen.

Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollten, merken Sie sich, dass je länger Ihre Form, desto mehr User gehen verloren. Versuchen Sie daher, die Länge auf ein Minimum zu halten.

Generell schätzen es Besucher schlichtweg nicht, wenn sie nach ihren persönlichen Daten gefragt werden. Fragen Sie nach der Mindestmenge an Informationen, damit Sie Leads kontaktieren können, ohne gleich zu aufdringlich zu wirken.

Verbessern Sie Ihre SEO, um den Traffic und die Conversions zu erhöhen

SEO (Search Engine Optimization) beschreibt eine Reihe von Methoden und Techniken zur Verbesserung Ihres Suchrankings bei Google. Obwohl das Thema sehr umfangreich ist, gibt es hier einige Tipps, die Sie auf Ihrer Landing Page umsetzen sollten.

17. Pflegen Sie Ihre Titel-Tags und Meta-Beschreibungen

Der Titel der Seite (identifiziert durch den Titel-Tag) ist eines der ersten Elemente, die Ihre Besucher sehen, wenn Ihre Website in einer Google-Suche erscheint.

Daher ist es wichtig, ein paar Regeln zu befolgen, um die Klickrate zu erhöhen und qualifizierte Besucher anzuziehen:

  • Seien Sie präzise in dem, was Ihre Seite „bietet“
  • Bleiben Sie innerhalb der 55-60 Zeichengrenze für Ihren Titel
  • Nicht in ALLE CAPS schreiben
  • Zeigen Sie den Namen Ihrer Website im Titel an
  • Verwenden Sie einen eindeutigen Titel für jede Seite

Die gleichen Tipps gelten für Meta-Beschreibungen mit Ausnahme der Zeichenbeschränkung: Die optimale Anzahl der Zeichen liegt hier bei 150-160.

Sie sollten Ihre Keywords in Ihre Titel und Meta-Beschreibungen aufnehmen: Dies ermöglicht Google, Ihre Seiten in Bezug auf die von Ihnen angestrebten Keywords zu indizieren.

Hinweis: Achten Sie darauf, Ihre Titel und Ihre Meta-Tags nicht mit Keywords zu überfüllen: Das hat keinen Nutzen für User und Google kann Sie mit schwacherem Ranking dafür strafen.

18. Verlinken Sie Ihren Content auf der Landingpage

A page’s authority is long and difficult to build: it is determined by many factors including the number and quality of the links that point to it.

If you produce content related to your landing page, make sure to „link“ your content to your landing page: this internal linking has a positive effect on SEO.

Das Ranking einer Seite wird von vielen Faktoren bestimmt, einschließlich der Anzahl und Qualität der Links, die auf sie dort verweisen.

Wenn Sie also bereits Content haben, der zu ihrer Landingpage passt, stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Inhalte mit Ihrer Landing Page „verlinken“: Diese interne Verlinkung wirkt sich positiv auf das SEO-Ranking aus.

19. Optimieren Sie die Ladezeiten Ihrer Website

Es gibt zwei Hauptgründe, Ihre Website zu optimieren, damit alle Elemente schneller angezeigt werden:

  • Ihre Besucher werden es Ihnen danken
  • Google wird es lieben

Die Begründung ist einfach: Je länger Ihre Landing Page zum Laden braucht, desto mehrwertvolle User verlieren Sie .

Für den SEO-Algorithmus von Google ist eine gut optimierte Seite eine gute zu indexierende Seite. Sie können also nur davon profitieren, die notwendigen Änderungen vorzunehmen, um die Ladegeschwindigkeit Ihrer Website zu verbessern.

Um die Geschwindigkeit Ihrer Website zu verbessern, können Sie ein Tool wie GT Metrix verwenden.

20. Setzen Sie Google Bilder ein

Die Google Bildersuche wird von vielen Online-Anbietern nicht genutzt: ein fataler Fehler!

Viele Besucher können Ihre Landingpage durch die Bildersuche finden: es liegt an Ihnen, dafür zu sorgen, dass diese es auch tun!

Dazu sollten Sie zwei Dinge beachten:

  • Setzen Sie hier auf keinen Fall Bilder ein, die Sie selbst im Internet gefunden haben. Das verringert Ihre Glaubwürdigkeit und führt dazu, dass Ihre Landingpage in der Google-Suche gar nicht erst gefunden wird.
  • Versehen Sie Bilder immer mit einem „ALT“-Attribut: das bedeutet, dass Sie Ihren Bildern eine Beschreibung hinzufügen, damit diese auf Google geindext werden.

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Gerne sprechen wir mit Ihnen darüber. Wenn Sie die Performance und Conversions Ihrer Website verbessern möchten, werfen Sie einen Blick auf Ihre Möglichkeiten mit AB Tasty.

Blogartikel

10min. Lesezeit

Alles, was Sie über die Bounce Rate wissen müssen

Die Bounce Rate (auch Absprungrate genannt) ist eine Kennzahl aus der Webanalyse, die das Verhalten von Website-Besuchern misst. Sie ist eines der wichtigsten Merkmale, um zu verstehen, wie gut eine Website performt. Die Analyse Ihrer Bounce Rate spielt daher eine besonders wichtige und zentrale Rolle für die Bewertung der Website und stellt wichtige Informationen bereit, damit Sie zukünftig Besucher richtig ansprechen.

Was bedeutet die Bounce Rate auf einer Webseite ?

Die Definition der Absprungrate ist im Gegensatz zu anderen Kennzahlen aus dem Bereich der Web Analytics relativ einfach zu verstehen. Das soll aber nicht heißen, dass die Daten oberflächlich oder unwichtig sind. Ganz im Gegenteil: Die Absprungrate kann extrem wichtige Erkenntnisse liefern.

Die Absprungrate gibt Auskunft über das Verhalten der Besucher einer Website und liefert Informationen darüber, ob und wie gut sie den User anspricht. Von einer Website zu „bouncen“ bedeutet, dass Besucher diese verlassen, ohne mit ihr interagiert zu haben. Es wurde also nicht durch die Seite gescrollt, kein Kommentar hinterlassen und nicht durch die Homepage navigiert. Mit anderen Worten: Der User kommt – was er sieht, spricht ihn nicht an – der User geht. Das ist nicht immer ein schlechtes Zeichen und zeigt auch noch lange nicht, dass die Website gänzlich nicht funktioniert. Aber dazu später mehr.

Wie wird die Bounce Rate berechnet?

Die Bounce Rate kann mit einer einfachen Formel ermittelt werden. Sie setzt sich aus der Anzahl von Besuchern zusammen, die eine Landingpage ohne jegliche Interaktion verlassen, geteilt durch die Gesamtanzahl der Website-Besucher. Ein Beispiel, um dies zu veranschaulichen: Wenn 40 Besucher auf der Seite sofort „bouncen“ und die Seite insgesamt über 100 User verzeichnet, dann liegt die Absprungrate bei 40%.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie ein Besucher „bouncen“ kann.

  • Durch Klicken auf einen Link zu einer anderen Website
  • Durch Klicken auf den Zurück-Pfeil, der sie zur vorherigen Seite führt
  • Durch Eingeben einer neuen URL und das Drücken von Enter
  • Durch Schließen des Browsers oder eines Tabs

Ein Besucher kann ebenfalls als “Bounce” gezählt werden, wenn dieser nicht mehr agiert und die Session abläuft. Dies gilt ab etwa einer halben Stunde. Jegliche Interaktion nach Ablauf dieser Zeit wird als eine neue Sitzung registriert.

“Bounce Rate” (Absprungrate) versus “Exit Rate” (Austrittsrate)

Die Absprungrate und die Austrittsrate scheinen auf den ersten Blick das gleiche Phänomen zu beschreiben. Die Verwirrung ist verständlich, da beide Begriffe gleichartige Kennzahlen zu liefern scheinen: Das Verhalten der Besucher beim Verlassen einer Website. Der Unterschied ist jedoch ziemlich tiefgreifend und erfordert ein Verständnis dessen, was beide Metriken messen. Los geht’s:

Die Exit Rate wird für jede Seite Ihrer Website einzeln gemessen und zeigt den Anteil der User, die Ihre Webseite nach Aufruf dieser Seite schliessen. Es geht bei der Exit Rate also um die letzte Seite, die ein User vor dem Schließen sieht.

Die Bounce Rate, anders dazu, beschreibt die Anzahl der Besucher, die tatsächlich nur eine einzige Seite Ihrer Webseite ansehen und dann direkt wieder abwandern.

Mit anderen Worten: alle Bounces sind Exits aber nicht alle Exits sind Bounces.

bounce rate 1

Ein Beispiel:

Eine Website hat 3 Seiten (Seite 1, Seite 2 und Seite 3). Von Montag bis Freitag sieht die Interaktion wie folgt aus:

    • Montag – Besuch der Seiten  2, 3 und 1
    • Dienstag – Besuch der Seite 1
    • Mittwoch – Besuch der Seiten: 1, 3 und 2
    • Donnerstag – Besuch der Seite 1
    • Freitag – Besuch der Seite 1, 2 und 3

Analysen im Anschluss zeigen:

  • Seite 1 hat eine Bounce Rate von 50% und eine Exit Rate von 60%
  • Seite 2 hat eine Bounce Rate von 0% und eine Exit Rate von 20%
  • Seite 1 hat eine Bounce Rate von 0% und eine Exit Rate von 20%

Hohe Exit Rates einiger Seiten kann ein gutes Zeichen sein. Im E-Commerce ist das Verlassen einer Seite nach Abschluss eines Kaufes ein Indikator dafür, dass ein zufrieden stellendes Ergebnis einer Transaktion stattgefunden hat. Weitere wichtige KPIs im E-Commerce finden sie hier.

Durchschnittliche “Bounce Rates” bestimmen

Das Definieren Ihrer Bounce Rates kann eine komplexe Aufgabe darstellen. Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass für ein Unternehmen eine Bounce Rate als hoch angesehen werden kann, währen sie für ein anderes vielleicht als niedrig bewertet wird. Jeder Fall ist individuell und spezifisch und kann sich auf die jeweilige Branche, das Ziel der Website und dem Landingpage Design beziehen. Es kann sogar ein gutes Zeichen sein, wenn die Absprungrate unter bestimmten Umständen hoch ist.

Sicherlich kann die Bounce Rate nur einige wenige Informationen über die Leistung einer Website liefern und diese nicht vollständig repräsentieren. Deshalb ist es wichtig, zusätzlich auf andere Metriken zurückzugreifen, um das Verhalten der Besucher vollständig zu verstehen.

Die Industrie betrachtet Absprungraten über 50% als zu hoch und alle zwischen 50% und 20% als zu niedrig. Es ist jedoch wichtig, über diese Definition hinauszugehen. Alle Raten unter 20% sind Fehler verdächtig und man sollte die Website genauer untersuchen.

Was ist eine gute “Bounce Rate”?

Anstatt einer „perfekten“ Bounce Rate nachzueifern, sollten Sie eine Absprungrate festlegen, die spezifisch auf eine Seite und das dahinter stehende Ziel zugeschnitten ist. 20-50% zu erreichen, ist ein gutes Leistungsziel, aber es kann eine oberflächliche Betrachtung des Besucherverhaltens darstellen. Was auf einer E-Commerce Landingpage eine gute Bounce Rate darstellt (das Browsen auf der Seite dient hier dem Zweck, am Ende einen Verkauf zu erzielen), kann auf einer Seite mit einem Online-Wörterbuch (wo weniger durch die verschiedenen Seiten navigiert wird) ganz anders sein: Hier kann eine hohe Bounce Rate darauf hindeuten, dass der User schnell das gefunden hat, was er gesucht hat und die Seite dann schließt.

Wie kann ich die “Bounce Rate” meiner Webseite ermitteln?

Sobald Sie eine „Wunsch-Bounce Rate“ festgelegt haben, müssen Sie im nächsten Schritt herausfinden, wo Sie aktuelle Daten dazu finden können. Glücklicherweise sind diese Informationen schnell zu finden und leicht verständlich. Sie können in Google Analytics eingesehen werden, wo zusätzlich noch andere Daten hinterlegt sind, die Ihnen helfen können, die Leistung der Website zu verstehen. Auch, wenn Sie nicht mit Google Analytics vertraut sind, sollte Sie dem ganzen eine Chance geben. Die Anwendung ist selbsterklärend, sobald Sie die Bedienung und den Zweck der Daten verstanden haben.

Melden Sie sich zuerst auf der Google-Analytics-Seite, der Webseite an. Im nächsten Schritt navigieren Sie zu der Zielgruppenübersicht die auch eine Vielzahl anderer Kennzahlen bietet, die für Sie von großem Nutzen sein können. Sie können nun wählen, ob sie die Absprungrate der gesamten Website oder einer einzelnen Seite lesen möchten. Für beide Optionen werden Ihnen Informationen bereitgestellt. Für die Absprungrate der gesamten Website klicken Sie einfach auf die Bounce Rate Metrik. Diese wird Ihnen daraufhin einen Graphen anzeigen, der auf die definierte zeitliche Periode zugeschnitten ist. Die Periode kann, rechts oben im Kalender geändert werden und ermöglicht eine individuelle Option.

Um Werte für einzelne Unterseiten zu erhalten, klicken Sie auf “Verhalten” – “Alle Seiten“. Daraufhin wird Ihnen eine Liste Ihrer Website-Pages und deren individuelle Bounce Rate ausgespielt.

Absprungrate verringern: So senken Sie die Bounce Rate

Sobald Sie das Konzept der Bounce Rate verstanden haben, lautet die nächste Frage:
“Warum ist meine Absprungrate so hoch?” und noch wichtiger: “Wie kann ich die Bounce Rate senken?” Es gibt viele Methoden, die Sie einsetzen können, es fängt schon bei kleinen Dingen an. Dazu zählt, sich überhaupt einmal damit zu befassen, welche Seiten am besten performen und jene zu identifizieren, die Optimierungsbedarf und hohe Bounce Rates aufweisen. Hier ein paar Anregungen:

Starker Content

Was in fast jedem Fall zu einer deutlichen Verbesserung der Bounce Rate führt – oft auch zu einer besseren Performance der Seite insgesamt – ist der Content selbst. Die Inhalte einer Website müssen selbsterklärend sein. Je interessanter und ansprechender gestaltet der Content ist, desto mehr Leser werden werden verweilen. Und umso mehr werden auf den Geschmack weiterer Inhalte Ihrer Website kommen. Vor allem im E-Commcere kann das die Vertrauensbasis zwischen Konsument und Anbieter langfristig stärken und Ihre Marke nach ganz vorne bringen.

Relevanz ist ein weiteres wichtiges Stichwort: Ihre Seite dreht sich rund um Freizeitthemen, vor allem Camping? Dann haben politische Debatten und sozialkritische Artikel auf Ihrer Seite bzw. Ihrem Blog nichts zu suchen. Guter Content ist weit im Voraus geplant und von vorne herein darauf ausgelegt, dass User nicht „bouncen“.

Lesbarkeit

Guter Content definiert sich nicht nur durch interessante Themen und fesselnde Inhalte. Die Lesbarkeit ist ebenso ein Schlüssel zum Erfolg. Websites mit hohem Textanzeil – voll gepackt mit wertvollen Informationen – sind leider völlig nutzlos, wenn die Seite schlecht formatiert ist und so die User bereits auf den ersten Blick abschreckt.

Stellen Sie daher sicher, dass sie eine gute Mischung aus Bildern, Stichpunkten, Untertiteln und Zitaten wählen. Es geht vor allem um die richtige Balance. Gestalten Sie die Aufmachung Ihrer Inhalte nicht umständlicher und komplizierter als nötig. Mit A/B Testing können Sie auch verschiedenen Designideen gegeneinander testen.

Vermeiden Sie den Einsatz von Pop-Ups

Viele Pop-Up Fenster mindern den allgemeinen Eindruck einer Website. Das gilt nicht nur für Werbeanzeigen. Sie lenken ab, sind zu aufdringlich oder stören eine angenehme User Experience schlichtweg. Wer mit Begeisterung einen Text liest, kann sich wohl nichts störenderes vorstellen, als ständig Fenster wegzuklicken, die sich über den Content legen.

Aber: Pop-Ups haben durchaus ihre Daseinsberechtigung. Wer sie richtig einsetzt, wird sich über eine wachsende E-Mail-Liste und eine gesteigerte Anzahl an Abonnenten freuen. Was im Anschluss mit diesen Leads passiert, ist aber noch viel, viel wichtiger: Starke E-Mail-Kampagnen und weniger direkte Banner (z. B. Countdowns eines Angebots auf Ihrer Website), geben dem User die Chance, zunächst einmal mit Ihrem Produkt oder Service zu interagieren und dann eine Entscheidung zu treffen.

Richtige Keywords wählen

Wer die Bounce Rate einer Website senken möchte, muss sich mit der gezielten Auswahl relevanter Keywords beschäftigen. „Relevanz“ lautet hier das Motto, nicht Masse. Eine möglichst große Anzahl verschiedener Keywords aufzunehmen, hilft Ihnen in Sachen Bounce Rate also nicht weiter.

Am besten beginnen Sie mit Ihrer Keyword-Optimierung auf den Traffic-stärksten Seiten Ihrer Website. Welche sind die geeigneten Keywords? Das lässt sich leicht herausfinden: Nutzen Sie den Google Keyword Planer um Keywords für Ihre Seite zu implementieren. Wenn Sie bereits über einen Google Account verfügen, ist die Anwendung völlig kostenfrei.

Die Bounce Rate mit Meta-Description senken

Bei Meta-Descriptions handelt es sich um die Beschreibung unter dem Titel einer Website in der Google-Suche. Sie geben dem User Informationen darüber, was dieser bei einem Klick auf die Seite vorfindet und ist somit bei der Generierung von Traffic entscheidend,

Meta-Descriptions ranken nicht für ein bestimmtes Keyword, filtern aber User heraus, die wahrscheinlich bouncen würden und sprechen zeitgleich jene an, für die ein Content wirklich interessant ist. Bedenken Sie beim Einsatz von Meta-Descriptions, dass diese nur bis zu einer Länge von 155 Zeichen eingeblendet werden und daher kurz und knapp die wichtigsten Aussagen treffen sollten.

Blogartikel

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Wie Sie die Click Through Rate erhöhen

Die Click Through Rate ist eine unerlässliche Zahl, um zu messen, wie Ihre Werbeanzeigen performen und steht in direkter Verbindung damit, wie viel Google Ihnen für jede einzelne Anzeige in Rechnung stellt. Während das Thema vielen zunächst komplex erscheint, werden Sie feststellen, dass das Konzept der Click Through Rate eigentlich ganz einfach ist.

Was bedeutet die Click Through Rate?

Die Click Through Rate (auch CTR, Klickrate oder Durchklickrate genannt) beschreibt das Verhältnis zwischen der Häufigkeit der Einblendung einer Werbeanzeige und dem Anteil der User, die tatsächlich darauf klicken. Sie ist essentiell, um zu bewerten, wie effektiv und kosteneffizient eine Anzeige ist.

Ergebnisse und die Performance zu messen, ist im Online-Marketing unerlässlich. Oft ist das sehr aufwänding und komplex, sodass viele Unternehmen auf externe Serviceleistungen zurückgreifen, um die allgemeine Leistung ihrer Website zu bewerten. Das, hier kommt die gute Nachricht, ist aber nicht immer der Fall. Die Click-Through-Rate ist einfach zu messen und noch einfacher zu verstehen.

Zunächst müssen Sie wissen, wie sich die Click Through Rate berechnet. Eine einfache Sache: die Anzahl der User, die auf eine bestimmte Anzeige geklickt haben, wird durch die Anzahl der User geteilt, denen die Anzeige ausgespielt wurde – mal hundert. Wenn ein Werbebanner als 4 Klicks pro hundert Impressions verzeichnet, beträgt die Klickrate 4%.

Wenn Sie einen akkuraten Überblick Ihrer Daten gewinnen konnten, können Sie sich der Überlegung zuwenden, wie Sie Ihre Click Through Rate steigern können. Das ist dann von verschiedenen Faktoren abhängig, dazu zählt auf jeden Fall die Art der Werbeanzeige, die Sie einsetzen.

Textanzeigen, Banner und Email-Anzeigen

Online-Werbung kommt in den verschiedensten Formen vor, am häufigsten werden aber Banner und Textanzeigen bei Suchanfragen verwendet. Banner sind jene Anzeigen, die typischerweise auf den Seiten oder ganz oben auf einer Website eingeblendet werden, generell können Sie aber überall platziert werden. In der Regel sind Banner kleine Kästen, die so gestaltet sind, dass Sie Usern ins Auge springen und sich vom Rest einer Seite abheben. Früher galten Werbebanner im World Wide Web als die Werbemaßnahme schlechthin, heute empfinden viele User sie als nervig und unseriös. Damit sei nicht gesagt, dass sie im Online Marketing von heute keine Anwendung mehr finden. Sie gelten inzwischen nur als weniger erfolgreich und effektiv als früher.

Textanzeigen erscheinen bei einer Google-Suche ganz oben auf der Seite. Durch einen kleinen Verweis sind sie als solche gekennzeichnet. Textanzeigen sollten aus diesem Grund stets perfekt auf eine bestimmte Suchanfrage abgestimmt sein, doch mehr dazu später. Durchschnittlich fünf bis sechs mal so viele Reaktionen sagt man Textanzeigen im Vergleich zu Bannern nach.

Email-Anzeigen sind Links, die im Postfach eines Users eingeblendet werden. Die Klickrate der Email-Anzeigen zu messen bedarf in der Regel eines höheren Aufwands, denn verschiedene Faktoren – Bounce Rate, wie oft eine Email gesendet wurde, wie oft eine Email geöffnet wurde etc. – werden berücksichtigt.

Was ist eine gute Click Through Rate?

Darauf gibt es keine pauschale Antwort und ist von Branche zu Branche, Art der Kampagne, Zielgruppe usw. völlig unterschiedlich. Eine goldene Zahl kann man hier also nicht nennen.

Ein wichtiger Faktor ist vor allem die Branche. Die durchschnittliche Klickrate beträgt aber 0,35% und für Textanzeigen 1,91%. Wie diese Tabelle zeigt, bedeutet das tolle Ergebnisse für die Einen und schwache Zahlen für die Anderen. Mit verschiedenen Online-Tools können sie die Zahlen für Ihre Branche einsehen. Beachten Sie nur, dass diese nicht immer für jede Kampagne relevant oder zutreffend sind.

Average Click Through Rates

Andere wichtige Kennzahlen

Die Click Through Rate ist nicht die einzige Kennzahl, an der der Erfolg einer Kampagne festgemacht werden sollte. Jeder Klick kostet Geld, also sollten Sie auch sicherstellen, dass die richtigen Leute mit Ihren Inhalten interagieren. Dazu stehen Ihnen folgende Kennzahlen bereit:

  • CPC – Costs Per Click
  • CVR – Conversion Rate
  • CPA – Cost Per Action

Cost Per Clicks (auch Kosten pro Klick, kurz: CPC), sind genau das, nämlich die Kosten, die pro Klick in Rechnung gestellt werden. Solange niemand auf Ihre Anzeige klickt, zahlen Sie auch nicht. Die Kosten jeden Klicks berechnen sich aus verschiedenen Faktoren, dazu später mehr, doch Sie können eine Höchstgrenze festlegen, die Sie pro Klick zahlen möchten.

Die Conversion Rate (auch Konversionsrate, kurz: CVR) gibt an, wie viele Käufe sich aus den Klicks ergeben haben. Das ist eine zentrale Kennzahl, denn auch die höchste Klickrate ist ohne Conversions nutzlos.

Cost Per Action (kurz: CPA) beschreibt die Kosten pro gewonnenem Neukunden. Man betrachtet hier auch die Conversions, diese beziehen sich aber nicht ausschließlich auf Käufe sondern auch eine andere bestimmte Handlung. Welche Handlung im Fokus steht, ist von den individuellen Anforderungen eines Unternehmens abhängig. Oft wird hier aber die Newsletter-Registrierung oder das Abonnement eines bestimmten Services betrachtet.

So berechnen Sie die Kosten

Wie zuvor erwähnt, lassen sich die Kosten eines Klicks nicht so leicht vorhersagen. Sie werden durch die verwendeten Keywords, deren Relevanz für Ihre Anzeige und durch die Performance der Anzeige beeinflusst. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Google jede Anzeige so erfolgreich wie möglich machen möchte um daran natürlich auch zu verdienen.

Aus diesem Grund wird für jede Anzeige ein „Quality Score“ vergeben, der sich sich aus der Click-Through-Rate ergibt. Jede Anzeige ist nichts anderes als eine Auktion, die durch Ihr Maximalgebot pro Keyword (Suchbegriff) bestimmt wird. Je höher der Quality Score ist, desto geringer wird Ihr Gebot sein, um eine Textanzeige oder einen Banner auszuspielen.

Die Click Through Rate verbessern

All das, was wir bisher gelernt haben, wirft die Frage auf: Wie kann ich meine Click Through Rate denn nun steigern? Wie bei so vielen Aspekten, spielt auch hier die Art der Kampagne, das Thema, die Branche und das individuelle Ziel der Anzeige eine bedeutende Rolle. Ihre Anzeige sollte für das verwendete Keyword absolut relevant sein. Wenn Sie zum Beispiel Schuhe vermarkten, macht es keinen Sinn, als Keyword ‚Ski-Urlaub‘ zu verwenden.

Bei Werbebannern sollten Sie sicher stellen, dass die Anzeige hervorsticht, ohne völlig unpassend für Ihr Produkt oder ihre Serviceleistung zu sein. Neon-Pink erregt Aufmerksamkeit – ob man will oder nicht – wirkt aber alles andere als seriös, wenn Sie in der Pharmaindustrie tätig sind. Sie können auch auf Banner mit viel Text setzen, diese verzeichnen oft sogar höhere Conversion Rates als andere.

Es ist ebenso hilfreich, Ihre Anzeigen so spezifisch wie möglich zu gestalten. Das ist besonders dann wichtig, wenn Ihr Produkt viel Konkurrenz auf dem Markt hat. Anstatt auf das Keyword „Schuhe“ zu setzen, sollten Sie z. B. „Qualitäts Lederschuhe“ verwenden.

Spielereien sind nicht unzulässig. Sie können so zum Beispiel auch Countdowns verwenden, um Ihrer Anzeige ein gewisses Dringlichkeitsgefühl zu verleihen. Das ist auch ohne umfassende IT- oder Coding-Kenntnisse möglich, wie Sie hier sehen:

Countdowns help increase CTR

Kombiniert mit anderen Angeboten, Gratisprodukten und – falls möglich – positiven Kundenrezensionen seriöser Quellen in der Meta-Beschreibung, können Sie die Aufmerksamkeit Ihrer User auf Ihre Anzeige lenken und so Ihre Click Through Rate verbessern.

Kosten senken

Eine hohe Klickrate ist nicht immer eine gute Sache. Wie zuvor beschrieben: Wenn Sie eine hohe Click Through Rate mit niedriger Conversion Rate haben, stimmt etwas mit Ihrer Werbebotschaft nicht. Dieser kostspielige Fehler kann aber mit ein paar Tricks und Tools aus dem Weg geräumt werden.

Negative Keywords sind jene Stichworte, die das Ausspielen Ihrer Anzeige für bestimmte Suchanfragen verhindert. Das kann Kosten verringern und die Interaktion der User mit Ihren Inhalten relevanter machen. Wenn Sie in unserem zuvor verwendeten Beispiel der „Schuhe“ ausschließlich Damenschuhe in Ihrem Shop anbieten, bietet sich an, entsprechende „Männer“-Keywords als negative Keywords festzulegen. Das verhindert, dass Usern, die nach Männermode suchen, Ihre Schuh-Anzeige ausgespielt wird und Sie für Nutzer zahlen, die nicht in Ihrer Zielgruppe sind.

Nichtsdestotrotz: So gut Sie Ihre Kampagne auch planen, es gibt immer Verbesserungsmöglichkeiten. Die Click Through Rate ist ein klassisches Beispiel für „Trial and Error“. Probieren Sie Ansätze aus, schauen sie, was funktioniert – und was nicht. Wenn Sie gewissen Regeln befolgen (wir haben heute einige gelernt), können Sie Ihre Ausgaben so effektiv wie möglich halten und auch aus einem Minimum das Maximum für Ihr Unternehmen herausholen.