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Usability-Tests von Apps – so geht‘s

Dies ist ein Gastbeitrag von Alex Birkett. Alex arbeitet an der Akquisition von Freemium-Benutzern bei HubSpot und verbringt seine Zeit damit, Daten zu analysieren, Experimente durchzuführen und regelmäßig auf seiner persönlichen Website zu schreiben.

 

Wussten Sie, dass wir mit dem Smartphone 90 % unserer Zeit einzig in Apps verbringen? Eine App für Ihr Unternehmen zu entwickeln, ist eine ausgezeichnete Lösung, wenn man Ihre Services sofort auf Smartphones finden soll.

Eine App ohne Pepp kann Ihrer Kundenbeziehung und Ihrem Markenimage jedoch schaden. Durch regelmäßige Usability-Tests Ihrer mobilen App können Sie erfahren, wie Sie dieses praktische Marketingtool verbessern können.

Lesen Sie weiter, um mehr darüber zu erfahren, wie Sie anspruchsvolle Usability-Tests für Ihre mobilen Apps durchführen können.

Zuverlässige Usability-Tests: Die Vorteile

Usability-Tests für Apps werden entwickelt, um Testnutzer zu beobachten, während sie diese App nutzen. Ziel des Tests ist, die Bedienerfreundlichkeit der App zu messen und zu erfahren, wie diese App die wichtigsten Marketingziele einer Marke besser unterstützen kann.

Usability-Tests stellen sicher, dass Ihre App Ihrem Unternehmen einen Mehrwert bietet und gleichzeitig die Erwartungen der Endnutzer erfüllt. Eine gute Nutzungsfähigkeit Ihrer App hilft Ihrem Unternehmen, die Kundenzufriedenheit zu steigern, die Zeiten für den Kundendienst zu reduzieren und für größeren Umsatz und Gewinn zu sorgen.

Sieben Schritte für einen effizienten Usability-Test

Legen Sie Ihre Ziele fest

An erster Stelle legen Sie für Ihren Usability-Test bestimmte Ziele fest. Beim Konzipieren Ihrer Ziele halten Sie an fünf Usability-Attributen fest:

 

 

usability-attributes
Quelle

Nachdem Sie die großen Ziele definiert haben, legen Sie die Besonderheiten dieser Ziele fest.

Ein Ziel könnte die Antwort auf die Frage sein, was genau Ihren Nutzern bei Ihrer App gefällt. Vielleicht die Bedienerfreundlichkeit oder die Farben, die Sie gewählt haben. Ein weiteres Ziel könnte auch sein, eine neue Funktion darauf zu prüfen, ob sie Nutzer helfen, eine bestimmte Aufgabe zu beenden, oder sie eher daran hindert.

Was auch immer Sie entscheiden, stellen Sie sicher, dass Sie sowohl ein paar Kernziele als auch einige flexible Ziele haben. Kernziele sollten Fragen sein, die Sie jedes Mal stellen, wenn Sie einen Usability-Test durchführen. Flexible Ziele hängen von neuen Updates oder Änderungen ab, die zuvor nicht existierten.

Entwerfen Sie die Aufgaben

Als nächstes müssen die Aufgaben entworfen werden, die Ihre Nutzer abarbeiten müssen. Hier gibt es einige wichtige Anleitungen, die beim Entwerfen von Usability-Aufgaben befolgt werden sollten.

Sollte Ihre mobile App noch in der Entwicklung sein, entwerfen Sie als Erstes die Elemente, die anstelle des Blindtexts wie „lorem ipsum“ erscheinen sollen. Dadurch erhalten Sie ein besseres Gespür dafür, wie Nutzer durch die Website navigieren und welche Informationen wichtig sind. Wenn sie überall nur Blindtext sehen, bekommen sie kein Gefühl dafür, wie sie die angezeigten Informationen einordnen können.

Vermeiden Sie Tipps in Ihren Anweisungen. Durch zusätzliche Hinweise und Ratschläge führen sie möglicherweise Aktionen durch, an die sie sonst nicht gedacht hätten.

Bevor Sie einen Test durchführen, stellen Sie sicher, dass Ihre Anweisungen klar und eindeutig sind. Wenn Sie in den Anweisungen Raum für Interpretationen lassen, entsteht womöglich der Eindruck, dass Ihre App nicht benutzerfreundlich ist.

Entscheiden Sie sich zwischen einem Labor und Remote Testing

Es gibt keine richtige Option beim Entscheiden zwischen einem Labor oder einem Remote-Test. Bei jeder Wahlmöglichkeit gibt es Pros und Kontras.

Sie brauchen für einen Test in einer Lab-Einrichtung kein wirkliches Labor. Gemeint ist hier nur, dass Sie den Test selbst in einem kontrollierten Umfeld durchführen.

In Lab-Einrichtungen haben Sie den Vorteil, weitere Feststellungen machen zu können. Selbst kleine Dinge wie Zögern oder hochgezogene Augenbrauen können eine Menge über die User Experience aussagen. Zudem haben Sie eine vollständige Kontrolle über die User Experience und die Testumgebung.

Ein Nachteil von Lab-Einrichtungen ist das Risiko, die Ergebnisse mit dem Framing-Effekt in gewisser Weise zu verfälschen. Wenn Sie unbeabsichtigt eine Suggestivfrage stellen oder zu viele Informationen geben, erhalten Sie im Endeffekt Ergebnisse, die Ihre Kenntnisse und Erfahrungen mit der App widerspiegeln und nicht die des Nutzers.

Remote-Tests haben den Vorteil, dass Sie für die Nutzer weder Zeit noch Ort einplanen müssen. Die User führen den Test in ihrer Freizeit durch. Die Ergebnisse werden Ihnen zugesendet, wodurch Ihr Team Zeit spart. Und wie gesagt, Remote-Tests sind ein ausgezeichnetes Mittel, Framing-Effekte zu vermeiden.

Es gibt eine Reihe von Test-Tools für die mobile UX. Wählen Sie also eins, das die Messung Ihrer wichtigsten Ziele unterstützt.

Und jetzt zum Test!

Jetzt, wo alles vorbereitet ist, führen Sie Ihren Test durch. Sie können eine der Moderationsmethoden wählen.

Bei einer der Optionen bitten Sie Ihre Teilnehmer, ihre Gedanken laut auszusprechen, wenn sie die Aufgaben durcharbeiten. „Hoppla, das hatte ich nun aber nicht erwartet“  ist ein aufschlussreiches Feedback. Wenn Sie einen Remote Test durchführen, können Sie zusätzliche Informationen zu ihrem Denkmuster erhalten. Ein Nachteil ist, dass der User abgelenkt wird oder den Test langsamer durchführt, wenn er laut aussprechen soll, was er denkt.

Bei einem Lab-Test haben Sie den Vorteil, den User im Laufe des Tests persönlich Fragen stellen zu können. Wichtig ist aber, keine Fragen in einem voreingenommenen Ton oder mit einem suggerierenden Charakter zu stellen.

Sie können auch nachträglich moderieren. Bei dieser Art von Moderation bitten Sie den User, sich ein Video über sich selbst anzusehen und seine Aktionen zu erklären. Oder Sie bitten ihn, bestimmte Entscheidungen genau darzulegen.

Organisieren und analysieren Sie Ihre Daten

Jetzt haben Sie Ihre Usability-Daten gesammelt und können sie organisieren und analysieren. Aussagekräftige Schlussfolgerungen zu ziehen, ist wohl der wichtigste Schritt, um die Wirkung Ihres Tests zu verstärken.

Die beste Vorgehensweise ist, Test Sessions eine nach der anderen aufzuarbeiten. Schauen Sie sich das ganze Material an, das Sie über diesen User haben, einschließlich Notizen zu Aufzeichnungen, Texte und andere Informationen, die Sie eventuell haben.

Organisieren Sie Ihre Daten einfach und verständlich. Zu einigen Standardkategorien für Reportings können der Name des Nutzers oder seine ID-Nummer, der Titel der Aufgabe und angetroffene Probleme zählen. Sie können auch Probleme kategorisieren, um sie einfacher sortieren zu können – beispielsweise nach Unübersichtlichkeit, fehlerhaften Links oder Enttäuschung.

Unabhängig davon, wie Sie Ihre Recherche analysieren, vergessen Sie nicht, sowohl quantitative als auch qualitative Daten zu untersuchen. Quantitative Daten sind gut, um Ihrer App eine globale Scorecard zu geben und Ihrem Chef Übersichten zu bieten. Aber qualitative Daten sind wichtig, um sich an die Einzelheiten Ihrer Tests zu erinnern.

Identifizieren Sie positive Trends und Muster sowie Schwierigkeiten und Blockaden, mit denen Ihre User konfrontiert werden. Überprüfen Sie Ihre Daten auf verschiedene Kennzahlen, um festzustellen, ob bestimmte Muster nur bei bestimmten Geräten oder demografischen Daten Ihrer Zielgruppe auftreten.

Gewöhnen Sie sich an, einen standardisierten Report auszuarbeiten, um im Laufe der Zeit Veränderungen einfacher vergleichen zu können. Dadurch stellen Sie sicher, dass Sie und Ihr Team, verglichen zum letzten Usability Test, Fortschritte und Rückschläge einfach nachprüfen können.

Zeit zu handeln: Wie Sie Verbesserungen auf Grundlage Ihrer neuen Erkenntnisse umsetzen können

Usability-Tests mobiler Apps können einen erdrücken. Sie erhalten so viele Informationen auf einmal… als würde man aus einem Feuerwehrschlauch Wasser trinken. Um das Gefühl zu vermeiden, überwältigt zu werden, sollten Sie als Erstes bei den Rückmeldungen Prioritäten setzen.

Sehen Sie sich Ihre Daten an und legen Sie die Aspekte mit der höchsten Priorität fest. Sie können Prioritäten von 1 bis 10 oder mit Kategorien von geringfügig wichtig bis kritisch festlegen. Verteilen Sie diese Aufgaben nach ihrer Wichtigkeit.

Notieren Sie sorgfältig, was Ihr Team erreicht hat und was noch bis zum nächsten Test abgeschlossen werden muss.

Was uns zum nächsten Schritt bringt …

Planen Sie Ihren nächsten Test

Für Vertriebsmitarbeiter heißt die Devise „ABC – Always Be Closing”, also immer eine Abschluss-Chance suchen. Bei den Entwicklern lautet das Motto: ABT – Always Be Testing, also immer testen.

Usability-Tests sollten regelmäßig und geplant durchgeführt werden. Diese Tests können als Orientierungshilfe für neue Design-Merkmale und für Updates zur Verbesserung von Funktionen dienen.

Mit Ihren neuen Erkenntnissen aus absolvierten Usability-Tests sollten Sie sicherstellen, dass große Probleme der Vergangenheit in der Zwischenzeit behoben wurden. Über  A/B-Tests können Sie Ihr neuestes Update Ihrer älteren Version testen.

Unabhängig davon, ob Ihre mobile App noch entwickelt wird oder Sie ein Update vornehmen, Sie sollten immer ein Auge auf die mobilen Apps Ihrer Mitbewerber haben. Sie können einen Schritt voraus sein und die Erwartungen Ihrer Branche an die Nutzungsfähigkeit erfüllen. Auch kann es zu Änderungen führen, die das Prinzip der Vertrautheit nutzen.

Feedback zur Usability Ihrer App kann manchmal schwer zu „verdauen“ sein. Aber eins sollten Sie nicht vergessen: Viele Rückmeldungen zu erhalten bedeutet, dass Ihr Usability-Test erfolgreich war und nicht, dass Ihre App ein Fehlschlag ist. Jeder Test bringt Sie ein Stückchen näher zu einer perfekten User Experience und zur Unterstützung größerer Unternehmensziele.

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Die besten Versandzeiten für E-Mails

Im Durchschnitt werden 23,8 % der E-Mails in der ersten Stunden nach ihrer Zustellung geöffnet. Und nach 24 Stunden sinken die Chancen, dass sie geöffnet werden auf unter 1 %. Wissen Sie, was das bedeutet? Ganz einfach: Marketing-E-Mails sollten nicht wahllos und zu einer x-beliebigen Uhrzeit versendet werden, da sich die Zeit auf die Öffnungsrate, die CTR und letztendlich auf den Traffic und Conversions auswirkt.

Jetzt werden Sie sich bestimmt fragen, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit Sie am besten E-Mails senden sollen. Habe ich recht? Wenn Sie jetzt denken, die Frage lässt sich einfach beantworten, dann muss ich Sie leider enttäuschen: Nichts lässt sich spielend gewinnen.

Allerdings verweist ein Großteil von Studien trotz widersprüchlicher Informationen auf einen Trend, den man nicht außer Acht lassen sollte. Lesen Sie weiter und erfahren Sie mehr.

Der beste Tag zum Versenden von E-Mails

GetResponse hat 21 Millionen E-Mails analysiert und konnte donnerstags die höchsten Inbox-Aktivitäten beobachten. Wie sich herausstellt, ist dieser Tag auch einer der Spitzentage für alle Kennzahlen: gesendete E-Mails in Prozent, Öffnungsrate und CTR. Zudem ergab sich im Rahmen einer anderen Studie und Analyse von mehr als 300 Millionen E-Mails, dass die Öffnungsraten dienstags die besten Ergebnisse erzielen.

marketing email open rate times
Quelle

MailChimp stellte ebenfalls hohe Öffnungsraten an Donnerstagen  und die zweithöchsten an Dienstagen fest. Wenn Sie genauer hinsehen, gibt es eine geringfügige Differenz zwischen den Wochentagen.

Bedeutet dass, Sie können an jedem beliebigen Tag Marketing-E-Mails senden? Nun, wir sagen, es ist noch zu früh, daraus Rückschlüsse zu ziehen.

best time to send marketing emails
Quelle

Einem Bericht von HubSpot zufolge ist Dienstag ein idealer Tag zum Versenden von E-Mails, gefolgt von Montag und Mittwoch.

HubSpot days to send emails
Quelle

Dienstag war laut einer MailerMailer Studie ebenfalls ein beliebter Tag, mit Mittwoch auf Platz zwei für Öffnungsraten von E-Mails.

Mailer study email days
Quelle

Haben wir wenigstens jetzt einen klaren Sieger? Ja. Für höhere Öffnungsraten senden Sie E-Mails am besten an Dienstagen, gefolgt von Donnerstag und Mittwoch.  Wenn Sie E-Mails zwei Mal in der Woche senden, sollte laut CoSchedule im Grunde genommen die zweite an einem Donnerstag gesendet werden.

Ist das Wochenende also nun tabu? Nicht unbedingt.

Laut Recherchen von Dan Zarella schießen die Öffnungsraten von E-Mails und Click-Through-Rates am Samstag und am Sonntag nach oben.

marketing emails on weekends
Quelle

Verglichen mit B2B-Inhalten lässt sich laut MailChimp bei Inhalten, in denen es um Freizeitbeschäftigungen geht, am Wochenende eine bessere Performance erzielen.

Marketing Emails are opened on weekends too - MailChimp study
Quelle

Sollte man das Urteil Dienstag, Donnerstag, Mittwoch doch revidieren?

Nein. Und so wie E-Mail-Experten die Trends interpretieren, gibt es doch merklich ideale Tage, Marketing-E-Mails zu versenden. 

Abgesehen davon, gibt es keine Regel, die auf den Punkt genau befolgt werden muss. Sie sollten diese Tage lediglich als gute Ausgangsgröße betrachten und A/B Tests durchführen.

Beste Zeiten zum Versenden von Marketing-E-Mails

Campaign Monitor empfiehlt, E-Mails während Arbeitszeiten zu senden. Seinen Daten zufolge werden 53 % der E-Mails zwischen 9 Uhr und 17 Uhr geöffnet, jedoch außerhalb der Mittagszeit. Bei näherer Betrachtung werden Sie feststellen, dass die Spitzenzeiten zwischen 9 Uhr und 11 Uhr vormittags und nach der Mittagszeit erst bei 16 Uhr liegen.

Campaign Monitor - Marketing emails open rate peaks between 9am-11am
Quelle

HubSpot bestätigt die Ergebnisse von Campaign Monitor, da sie herausgefunden haben, dass die meisten E-Mails gegen 11 Uhr vormittags geöffnet werden.

HubSpot - Around 11 am mail marketing emails are opened
Quelle

Dann gibt es Daten von MailerMailer, nach denen um 10 Uhr morgens die meisten E-Mails geöffnet werden.

MailerMailer- Around 11am maximum marketing emails are read
Source

Auch MailChimp hat festgestellt, dass 10 Uhr morgens in der Zeitzone des Empfängers eine gute Zeit ist, um E-Mails zu senden.

MailChimp - Marketing emails are read late afternoon
Source

Aber nicht jeder checkt seine E-Mails am Vormittag. Die Empfänger öffnen ihre E-Mails eher am späten Nachmittag, nach 12 Uhr, laut SuperOffice. Und Studenten zum Beispiel checken ihre E-Mails zwischen Mittag und 14 Uhr.

marketing email send times

Analysen von Ryan McCready zeigen, dass keiner seiner 500 per E-Mail erhaltenen Newsletter in den Zeitfenstern 11 bis 12 Uhr, 13 bis 14 Uhr und 15 Uhr gesendet wurde. In dieser Zeit war seine Inbox inaktiv.

Ryann McCready - late afternoon is a good time to send marketing emails
Quelle

Zwar stimmt es, dass die Daten nur von einem einzigen Empfänger stammen, aber genau genommen können Sie auch diese so genannten unbeliebten „goldenen“ Stunden nutzen. Ryans Anregung, E-Mails im Zeitfenster 14 bis 15 Uhr zu checken, mag nach seinen eigenen Worten eine gute Ausrede sein, nicht zu arbeiten und alles aufzuschieben!

Ryann McCready - Late afternoon ideal to send emails to your target audience
Quelle

Nicht überzeugt? Customer.io hat festgestellt, dass E-Mails am häufigsten zwischen 20 und 24 Uhr geöffnet werden, mit einer zweiten Spitzenzeit zwischen 16 und 20 Uhr. Darüber hinaus liegt auch das höchste Engagement zwischen 20 und 24 Uhr. Ja, E-Mails werden auch nachts gecheckt (wer hätte das gedacht?).

Customer.io - Between 8pmand midnight is a good time to slide into your customer's inbox
Quelle

Dann gibt es die Recherche von Dan Zarella, die von GetResponse analysiert wurde. Die Daten schlagen 6 Uhr morgens vor, gefolgt vom Abend zwischen 20 bis 24 Uhr, wo die Öffnungsraten und CTRs am höchsten sind, was durchaus möglich ist, weil wir es bevorzugen, E-Mails möglichst außerhalb der Bürozeiten zu öffnen.

Dan Zarella - Send marketing emails around 6am and between 8pm till midnight

Wissen wir also jetzt, zu welcher Uhrzeit wir am besten E-Mails versenden sollten? 

10 Uhr vormittags steht an erster Stelle, denn genau dann stecken die Menschen mitten in der Arbeit, gefolgt von 20 Uhr abends, 14 Uhr und am frühen Morgen gegen 6 Uhr, wenn wir im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnen und einen Blick auf unsere Smartphones werfen.

Aber genau dann versenden Ihre Mitbewerber auch ihre E-Mails, oder? Wie können Sie sich in einer überfluteten Inbox, wo jede ungelesene E-Mail um Aufmerksamkeit ringt, von anderen abheben?

Nun, wie bereits erwähnt, diese Statistiken sollen Ihnen nur eine ungefähre Vorstellung geben. Im Grunde genommen sollten Sie sich auf Ihr Zielpublikum konzentrieren und es aufmerksam beobachten. Orientieren Sie sich an dieser Gruppe, wie am Polarstern!

Denken Sie nach, wie ihr durchschnittlicher Tag aussieht. Sind sie Unternehmer, Manager eines kleinen Unternehmens, im Ruhestand usw. Um wie viel Uhr wacht diese Zielgruppe auf? Wie sieht ihr Tagesablauf aus? Wann werden sie wahrscheinlich ihre E-Mails checken?

Wenn Sie diese Fragen beantwortet haben, dann führen Sie A/B-Tests durch, mit unterschiedlichen Tagen und verschiedenen Uhrzeiten, zu denen Sie die E-Mails versenden. Je nachdem, wann Ihre Abonnenten sich am häufigsten mit Ihren E-Mails befassen, „schleichen“ Sie in ihre Inboxes!

CoSchedule - Best days and times to test sending your marketing emails
Quelle

Abgesehen von den besten Tagen und Uhrzeiten zum Versenden von E-Mails, gibt es ein paar Variablen, die dazu beitragen, höhere Öffnungsraten für E-Mails und Klicks zu erzielen. Welche? Das sehen Sie unten.

Weitere Einflussfaktoren für ein erfolgreiches E-Mail-Marketing

Segmentierte Liste

Segmentierte E-Mail-Kampagnen verzeichnen eine Öffnungsrate, die um 14,32 % höher liegt  als nicht-segmentierte Kampagnen. Auch generieren Sie eine CTR in Höhe von 8 % verglichen mit allgemeinen E-Mails mit einer CTR von nur 3 %. Eine Ahnung warum? Weil auf Ihrer Liste kein Mensch dem anderen gleicht oder sich im selben Stadium des Kaufzyklus befindet.

Lange Rede kurzer Sinn, segmentieren Sie Ihre Zielgruppe nach folgenden Kriterien: Online-Verhalten, demografische Daten Psychografie und Standort. Mit diesen Daten erreichen Sie die richtigen Nutzer und können besser verkaufen. Isotoner hat seinen Umsatz aus E-Mail-Marketing um 7.000 % steigern können, mit einer Liste , die nach den Produkten segmentiert wurde, nach denen seine Kunden auf seiner Internetseite gesucht haben.

Einen Text für die Marketing-E-Mail verfassen zu können, der zu jedem Abonnententyp auf Ihrer Liste passt, ist ein weiterer Vorteil der Listensegmentierung. Wenn die Empfänger dann Ihre E-Mail lesen, müssen sie nicht groß nachdenken, sondern reagieren stattdessen auf Ihre Call-to-Action. Obendrein werden weniger Abos abbestellt, weil Ihre E-Mail relevant für sie war.

Einige Dinge, die Sie beim Verfassen von Texten bei E-Mails einbinden, andere, die Sie vermeiden sollten:

  • Achten Sie auf einen freundlichen Tonfall
  • Achten Sie besonders auf die Inhaltshierarchie und Verwendung von Whitespaces.
  • Fügen Sie Ihren Bildern Alt-Text hinzu, für sehbehinderte Leser und Kontext, sollten die Bilder nicht hochgeladen werden.
  • Vermeiden Sie Buzzwords der Branche, verwenden Sie stattdessen die Worte Ihrer Prospects, um für eine gewisse Vertrautheit zu sorgen.
  • B2B-Marken müssen kategorisch zur Schau stellen, dass sie die Schwachpunkte der Prospects verstehen. Keine aggressive Verkaufstaktik anwenden.
  • Der Text von CTAs muss Emotionen auslösen. Beispielsweise ködert Curioos seine Leser mit dem Versprechen, sich in einer traumhaften Welt zu verirren.
Curioos uses curiosity to make their email CTA more compelling
Quelle

Betreffzeile der E-Mail

Jedes Mal aufs Neue: Betreffzeilen von E-Mails zu erstellen, kann kompliziert sein, aber nicht, wenn Sie alle Puzzleteile zur Hand haben. Hier erfahren Sie, um welche es sich dabei handelt:

Preview text

Sprichwörtlich eine Verlängerung der Betreffzeile einer E-Mail. Und er kann entweder zum Erstellen der Betreffzeile oder eigenständig verwendet werden. Wie auch immer Sie sich entscheiden, wenn die Abonnenten Ihres Newsletters bei beiden nicht geködert werden, sinken die Chancen, dass Ihre E-Mails gelesen werden.

Danach kommt der Absendername, selbstverständlich eines der ersten Dinge, die ein Empfänger bemerkt. Deshalb ist es eine gute Idee, Ihre Kunden mit einer Person vertraut zu machen, von der sie immer wieder hören. Sie sorgen nicht nur für eine gewisse Erleichterung bei ihnen, sondern verleihen Ihrer E-Mail auch einen persönlichen Ton.

Tipp: Testen Sie, mit welchem Absendernamen und welcher Art von Preview Text die Öffnungsraten steigen.

Sender name + email subject line and preview affect marketing email open rate

Personalisieren Sie

E-Mails mit personalisierten Betreffzeilen werden zu 26 % häufiger geöffnet als mit nicht personalisierten Betreffzeilen. Nutzen Sie zuerst den Barnum-Effekt und sorgen Sie dafür, dass die Betreffzeile exklusiv klingt.

Examples of personalized marketing email subject lines

Verwenden Sie Dringlichkeit, geringe Verfügbarkeit und Social Proof

Wenn Sie mit der Angst spielen, etwas zu verpassen, geben die Menschen in der Regel nach. Im Grunde genommen kann es nicht schaden zuzugeben, dass man auch dabei war! Genau so funktionieren wir doch, oder? Warum diesen Punkt also nicht nutzen, um die Antwortraten Ihrer E-Mails zu erhöhen?

Sehen wir uns zur Inspiration einige der Beispiele unten an. Oder gehen Sie später zu einer umfangreichen Liste von 101 Betreffzeilen für E-Mails, die von Mitarbeitern bei Optinmonster zusammengestellt wurde.

Examples of triggering emotion in email subject lines

Fügen Sie Emojis hinzu

Sie verleihen einen amüsanten Touch , und bieten die Möglichkeit, den Inhalt einer E-Mail in möglichst wenigen Worten zu vermitteln. Und ⬆️ E-Mail-Öffnungsraten. Experian berichtet, dass 56 % der Marken, die in ihrer Betreffzeile Emojis verwenden, eine höhere Öffnungsrate von E-Mails haben. ✌️

Gleichzeitig stimmt es aber auch, dass 30 % der E-Mail-Abonnenten Emojis lästig finden. Übertreiben Sie es also nicht mit den Emoticons und führen Sie immer A/B-Tests durch, um festzustellen, wie sie sich auf Ihre Conversion-Ziele auswirken.

Experimentieren Sie mit der Länge

Angenommen, Sie sind ein E-Mail-Marketer, der nicht viele Worte braucht. Dann sind 17-24 Zeichen ideal. Wenn Sie aber eine lange Betreffzeile verfassen, sollte laut Joanna Weibe  das Interessanteste an erster Stelle gesetzt werden, um bemerkt zu werden.

Abgesehen davon, sollten Sie die Betreffzeilen der E-Mail optimieren, indem Sie die mobilen E-Mail-Top-Kunden Ihrer Zielgruppe identifizieren, weil die Öffnungsraten von E-Mails auf mobilen Geräten zunehmen. Denn genau hier liegt der Punkt: Wenn Ihre E-Mail-Kampagnen nicht mobiloptimiert sind, verpassen Sie eine Menge an Conversion-Gelegenheiten.

Schlussfolgerungen

Wenn Sie wissen, wann Sie Ihre E-Mails versenden müssen, gleichzeitig Ihre Zielgruppe segmentieren und E-Mails gezielter versenden, dann können Sie sich von Ihren Mitbewerbern abheben. Ihre Abonnenten werden Ihnen danken, dass Sie Ihre Inbox nicht überfluten oder ihre Zeit verschwenden.

Aber (ja, es gibt ein „aber“!) erst, wenn Sie einen A/B-Test durchführen. Wie wäre es, wenn Sie mit der Optimierung loslegen und die hier beschriebenen Taktiken ausprobieren?

Teilen Sie uns mit, was bei Ihnen funktioniert hat, oder nennen Sie uns andere Strategien, die sich in der Vergangenheit bereits bewährt haben.

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7 Beispiele für großartige Personalisierung von Retail Brands

One-to-One Personalisierung, auch Personalisierungsmarketing genannt, ist eine Strategie, die Inhalte basierend auf Zielgruppensegmenten und User-Verhalten mit dem Ziel erstellt, Conversion Rates zu steigern, Daten zu sammeln oder eine Beziehung zu Prospects aufzubauen. Personalisierungsmarketing ist eine der beliebtesten und erfolgreichsten Möglichkeiten für Unternehmen, sowohl bereits vorhandene Kunden als auch Prospects anzusprechen – vorausgesetzt, sie machen es richtig. 

57% der Kunden bestätigen, sie würden gerne persönliche Informationen preisgeben, um Sonderangebote und personalisierte Rabatte zu erhalten. Einem Bericht von Infosys zufolge wünschen sich mehr als 31% der befragten Verbraucher ein besser auf sie zugeschnittenes Kauferlebnis.

Maßgeblich für erfolgreiches Personalisierungsmarketing ist eine Beziehung von Marke und Kunde, die langfristig auf Vertrauen aufbaut. Im Einzelhandel (insbesondere im Online-Handel) kann Personalisierungsmarketing verschiedene Formen annehmen, wie zum Beispiel:

  • Empfehlungs-E-Mails
  • Abfrage von Geo-Lokalisierungsdaten
  • Spezielle Rabattcodes
  • Erinnerungs-E-Mails an Kunden, die die Website bereits eine Weile nicht mehr besucht haben

Wir haben uns mit 7 Marken befasst, die auf One-to-One Personalisierung setzen und einige der Gründe untersucht, warum Kunden auf diese Kampagnentaktik so gut ansprechen.

1. ASOS’s Social Connection 

7 Beispiele Personalisierung

Der Onlinehändler ASOS rühmt sich damit, sowohl neuen als auch bereits vorhandenen Kunden eine Reihe personalisierter Rabatte und Schnäppchen zu bieten, die jeweils davon abhängen, um welche Art von Kunden es sich handelt:

  • einen neuen Kunden 
  • einen wiederkehrenden Kunden, der ein bestimmtes Interesse gezeigt hat (z.B. Schuhe)
  • einen Stammkunden (dem zum Beispiel eine Premium-Lieferung für den nächsten Tag angeboten werden könnte)

Doch wie erhält ASOS diese Informationen? Eine mögliche Methode wäre, die Kunden dazu zu bringen, sich auf der Website über Social-Media-Plattformen anzumelden. Auf diese Weise könnte ASOS auf weitere Daten wie Alter, Geschlecht und Wohnort zugreifen, um noch persönlichere Botschaften oder Nachrichten zu senden.

Warum diese Methode funktioniert: Die Möglichkeit, über eine Social-Media-Plattform einen Account zu erstellen, vereinfacht Shoppern den Prozess und bietet ASOS gleichzeitig einen tieferen Einblick in die Schnäppchen oder Sonderangebote, die den Kunden am meisten interessieren könnten.

 2. Nordstrom speichert Ihre Größe

Nordstrom hat seinem Online-Warenkorb eine ebenso einfache wie effiziente persönliche Note verliehen: Die Kleidergröße wiederkehrender Kunden wird gespeichert. Ein nicht unbedingt überwältigendes Konzept für eine personalisierte Erfahrung; aber sie sorgt für einen nahtlosen Bezahlungsprozess beim Nutzer und bringt ihn dem Kauf einen Schritt näher. Ein ziemlich cleverer Schachzug von Nordstrom, der nicht unbemerkt geblieben ist.

Warum diese Methode funktioniert: Mit dem Speichern der bevorzugten Kleidergröße des Kunden (anhand vorheriger Käufe) kommt sofort die Aufmerksamkeit der Marke gegenüber dem Kunden zum Ausdruck. Gleichzeitig wird die Bezahlung auch noch einfacher. 

3.  Amazon’s ‘Das könnte Ihnen auch gefallen’-Ansatz

Personalisierung E-Commerce

Auch für Amazon ist personalisiertes Marketing kein Fremdwort. Im Grunde genommen war das Unternehmen der erste E-Commerce-Händler, der Personalisierung tatsächlich umgesetzt hat. Amazon ist für seine E-Mails mit Produktempfehlungen und seine personalisierten Homepages für angemeldete Kunden bekannt. Mit seinem unternehmenseigenen Algorithmus A9 geht Amazon noch einen Schritt weiter und versucht zunächst, die Kaufgewohnheiten der Kunden zu verstehen, um ihnen dann ein Erlebnis zu bieten, das bewusst auf Relevanz ausgelegt ist. 

Warum diese Methode funktioniert: Die Kunden fühlen sich wertgeschätzt und vom Händler verstanden, wenn sie E-Mails und empfohlene „Picks“ sehen, die auf ihre Interessen zugeschnitten sind. Konsistenz spielt beim Konzept von Amazon ebenfalls eine große Rolle, da das Unternehmen bei seiner Ansprache der Kunden ins Detail geht.

 4. Nike und sein personalisierter Ansatz

customize products

Nike lässt nichts unversucht, um Shopping-Erlebnisse zu personalisieren, wie wir bei der App SNKRs sehen, die einen Premium-Zugang (Kundentreue, Nike+ Shopper) zu einem großen Katalog von Produkten bietet, die dann individuell angepasst werden können. Eine ideale Möglichkeit, die Kunden noch stärker zu binden, da ihnen die einzigartige Gelegenheit geboten wird, die Produkte an ihren Geschmack anzupassen. 

Warum diese Methode funktioniert: Nike gibt den Kunden eine gewisse Entscheidungsfreiheit beim Design und damit die Möglichkeit, ihre Individualität zum Ausdruck zu bringen, auch wenn das Unternehmen weiterhin denselben Schuhstil auf der ganzen Welt produziert. Obwohl Nike eine sehr bekannte Marke ist, wollte das Unternehmen ein umfassendes Kundenbindungsprogramm schaffen, das die Kunden fesselt und ihre Begeisterung beim Gedanken an den Kauf von Nike-Produkten anheizt.

5. Personalisierter Touch von Net-A-Porter

Der Luxus-Onlinehändler Net-A-Porter hat sich für das Konzept „für Sie empfohlen“ entschieden, allerdings mit einer Besonderheit für High-End-Kunden, die beim Shoppen einen absoluten Premium-Service wollen. Das Unternehmen bietet seinen Kunden Freebies auf Grundlage ihrer vorherigen Käufe und verleiht der sonst normalen Online-Shopping-Erfahrung eine persönliche Note, was eigentlich keinen großen Unterschied zu den Empfehlungs-E-Mails von Amazon macht, nur dass die Net-A-Porter Kunden hier wirklich ein handfestes Produkt erhalten – wer mag schließlich keine Geschenke!

Warum diese Methode funktioniert:  Diese Geschenke zeigen die Wertschätzung der Kunden bei Net-A-Porter und tragen dazu bei, die Luxus-Shopping-Erfahrung online rüber zu bringen. 

6. Namenskampagne von Coca-Cola

2011 hat Coca-Cola seine Share a Coke Kampagne in Australien eingeführt und Tausende von Namen auf ihre Diet- und Original-Softdrinks aufgedruckt. Diese ebenso einfache wie effiziente Kampagne hat den Absatz sprunghaft ansteigen lassen und bestätigt damit die Auffassung, dass sich Kunden für Marken interessieren, von denen sie mit ihrem Vornamen angesprochen werden (wenn auch eher im weiteren Sinne!). Personalisierte Flaschen erfreuten sich größter Beliebtheit und die Käufer versuchten, ihre eigenen Namen zusammen mit denen ihrer Freunde und Familienmitglieder zu finden. Die Kampagne erhielt weltweit Anerkennung und brachte den Stein für andere Marken wie Marmite ins Rollen, die mit einer Namenskampagne ebenfalls großen Erfolg hatte.

Warum diese Methode funktioniert: Ist es einzig und allein Eitelkeit, die diese Kampagnen so populär macht? Verbraucher sehen gerne ihre eigenen Namen auf beliebten Produkten, die dadurch fast zum Sammlerobjekt werden und ihnen das Gefühl geben, einzigartig zu sein! 

 7.  Target’s Gast-ID

Der amerikanische Handelsriese Target hat beschlossen, sein personalisiertes Kampagnenspiel aufzupeppen, indem jedem Kunden bei seiner ersten Interaktion mit der Marke eine Gast-ID zugewiesen wird. Target hat dann die Daten dazu benutzt, Einzelheiten wie Kaufverhalten und sogar Job-Historie des Kunden in Erfahrung zu bringen! Die Daten haben Target dabei geholfen, die Konsumgewohnheiten seiner Kunden zu verstehen und sich einen Überblick über ihren jeweiligen Lifestyle zu verschaffen. Target hat sich insbesondere auf Kunden mit einer Baby-Wunschliste konzentriert und sogar ihre Marketing-Daten dazu benutzt, „Prognosen zur Schwangerschaftswahrscheinlichkeit“ von Kunden abzugeben, die nach bestimmten Artikeln suchten!

Warum diese Methode funktioniert: Jedem Kunden, der ein Geschäft betritt, ein personalisiertes Kauferlebnis zu bieten, ist für den Händler bereits eine echte Herausforderung. Durch die Zuweisung einer ‚Gast-ID‘ ist es Target gelungen, Kaufmuster und Kaufverhalten seiner Kunden im Geschäft zu verstehen. Diese Informationen hat das Unternehmen dann dazu genutzt, ihnen Vorschläge für Produkte zu unterbreiten, an denen sie interessiert sein könnten.

Zusammenfassung

Personalisierung kann mehrere Formen annehmen: E-Mails, die den Kunden mit seinem Vornamen ansprechen, Freebies basierend auf Verhaltensanalysen, Historie der vorherigen Käufe, Geo-Targeting… Die Erfolgsquote einer One-to-One-Personalisierungskampagne hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie vorhandenes Vertrauen des Kunden in die Marke, sorgfältig durchdachte Kampagne und Art der Verbreitung personalisierter Nachrichten und Botschaften (und sogar die Plattform, über die sie verbreitet werden).  

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14 Beispiele von CTAs, denen Sie nicht widerstehen können

Sie haben zuvor auf ein CTA geklickt. Egal, ob es darum ging, einen Artikel in den Warenkorb zu legen, ein Formular einzureichen oder durch ein Opt-In einer E-Mail-Liste hinzugefügt zu werden … Sie wurden über einen kleinen, aber unmissverständlichen Button „gesteuert“, der als Call-To-Action fungierte.

Die gesamte Customer Journey ist mit diesen Call to Action bzw. CTAs übersät. Sie erscheinen auf Webseiten, auf Posts in den sozialen Netzwerken, in E-Mails und sind für Marketer Gold wert, weil sie Conversions sicherstellen und/oder Besucher durch den Funnel führen, wenn Text, Design und Platzierung gut gewählt wurden. 

Ob Besucher dazu gebracht werden sollen, einen Kauf zu tätigen, einen Inhalt herunterzuladen oder sich bei einem Newsletter anzumelden, CTAs müssen den User ansprechen und ihn ködern, damit er klickt. Vergessen Sie nicht: Sie haben nur 3 Sekunden, um die Aufmerksamkeit des Users zu wecken und ihn zum Handeln zu bewegen

Wir haben 14 Beispiele von überzeugenden CTAs zusammengestellt, um die Bestandteile zu prüfen, die in einen wirksamen Call-to-Action einfließen. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, wie Marken diese kurzen, aber äußerst wichtigen Formulierungen für höhere Klick- und Conversion Rates in Angriff nehmen. 

1. Amazon Audible

Amazon Audible lockt User mit einem kostenlosen Testversuch und verwendet dabei das äußerst wichtige Buzzword  (free) für erfolgreiche CTAs. Sie beseitigen zudem jegliches Zögern des Users oder auch Skepsis, die beim Anmelden aufkommen könnte – ebenso wie die Möglichkeit versteckter Kosten – indem von Anfang an unmissverständlich der Zeitrahmen angegeben wird. 

free trial cta

2. Netflix

Netflix bietet ebenfalls einen kostenlosen Testversuch an, um seine Zielgruppe anzusprechen. Eine dialogorientierte und klare Sprache mit Erklärungen, die uns einen schnellen Überblick bieten, wie dieser Testversuch funktioniert. Jegliche Befürchtung der User, während des Tests bezahlen zu müssen, oder zu vergessen, das Abo vor Ende des Testversuchs zu stornieren, werden durch das Versprechen von Netflix genommen, dass sie eine E-Mail zur Erinnerung erhalten. Ebenso durch die Aussage, dass sie das Abo während der eingeräumten 30 Tage jederzeit (ohne Kosten) kündigen können. 

netflix cta

3. Meditation app Calm

Die  meditation app Calm verwendet ebenfalls das Wort  free, um den User zum weiteren Klicken anzuregen und diesen beliebten und aktuellen Trend zunehmend in den Mittelpunkt zu stellen. Im Gegensatz zu Netflix und Amazon, bindet Calm keinen Zeitrahmen in seinem CTA ein, was nicht unbedingt schlecht ist. Im Grunde genommen kann es interessierte User eher dazu bringen, zu klicken und mehr über die Testversion der App zu erfahren, ohne dass sie sich (zu diesem genauen Zeitpunkt) auf eine Zahlung einlassen müssen. 

calm cta

4. Bloom&Wild

Der britische Online-Blumenversand  Bloom&Wild stellte bei seinem CTA Glücksgefühle der Kunden clever in den Mittelpunkt.

bloom and wild cta

Zusammen mit seiner Botschaft happiness guaranteed, wie oben zu sehen ist, integriert Bloom&Wild den CTA „Send Joy,” der die Besucher zu den Seiten seiner Blumensträuße bringt. 

send joy cta

Ein prägnanter und einzigartiger CTA, der den User emotional anspricht. Es geht nicht lediglich um den Kauf und den Versand von Blumen, sondern auch darum, mit einem prachtvollen Blumenstrauß und einer netten Geste einfach den Tag zu verschönern.

5. Ancestry

Die weltbekannte Website für DNA und Ahnenforschung Ancestry  verwendet eine konkrete und informative Sprache, um die Besucher zum Anmelden zu bewegen. Genauso wie Netflix fügt das Unternehmen eine Erklärung über dem CTA hinzu, das dem Besucher in knappen Worten erläutert, was ihm dieser Services alles bietet: die Familiengeschichte erkunden. 

ancestry cta 

6. AB Tasty

Man soll sich ja nicht selbst loben, hier bei AB Tasty sind wir aber schon stolz auf den CTA, den wir auf unserer Homepage verwenden. Als Unternehmen, das sich auf personalisierte Customer Experiences spezialisiert hat, wollten wir deutlich zeigen, dass eine Demo auf jedes Unternehmen zugeschnitten werden kann, das sich für unsere Services interessiert. 

ab tasty cta

7. Zoom

Das auf Screen Sharing und  Videokonferenzen spezialisierte Unternehmen Zoom verwendet für den CTA seiner Homepage eine Kombination aus zwei praxiserprobten Formulierungen. Einfach und direkt, was ein wichtiger Aspekt für jeden erfolgreichen Call-to-Action ist. Gleichzeitig ist der vertrauenerweckende Ton nicht zu aufdringlich. 

zoom cta

8. HelloFresh

Der Lebensmittelhändler HelloFresh nutzt sein Geschäftsmodell als cleveren CTA auf seiner Homepage, um seine schmackhaft aussehenden Lebensmitteloptionen ohne Wenn und Aber zu präsentieren. HelloFresh ist zuversichtlich, dass ihr Essen das Reden übernehmen wird, wenn es um konkrete Abonnements geht, wie ihr lustiger, unverbindlicher CTA zeigt!

hello fresh cta

9. Graze

Die britische Snack-Marke Graze hat sich bei ihrem CTA für eine einfache Aufforderung entschieden: get started. Die Besucher werden zu einer Landingpage mit den verschiedenen Boxen im Angebot geführt. 

graze cta

10. Homesense

Homesense, das Unternehmen der Einrichtungsgeschäfte von TK Maxx, hat vor Kurzem eine Kampagne geführt, um den Umsatz seiner Online-Geschenkkarten zu steigern. Der CTA, buy now,  brachte es direkt auf den Punkt und war der einzige Call-to-Action auf der Homepage während der gesamten Kampagne. 

TK Maxx cta

11. Go Ape

Der britische Abenteuerpark Go Ape verwendete gerade nur zwei Wörter für sein wirksames CTA auf seiner Homepage, um die Besucher zu seinem einzigen Messinstrument der Conversion Rate zu führen – Tickets buchen!

go ape cta

12. Space NK

Das Kosmetikunternehmen Space NK hat vor Kurzem eine Kampagne durchgeführt, in der den Besuchern Rabatte angeboten wurden. Der Haupt-CTA lautet einfach nur „Shop Now“ und spricht die Zielgruppe auf jeden Fall an.

space nk cta

13. Buzzfeed

Buzzfeed hat vor Kurzem eine Kampagne durchgeführt, um die Anzahl seiner Newsletter-Abonnenten für die bevorstehende Wahl 2020 in den USA zu erhöhen. Das CTA ist mit einem Feld kombiniert, in dem der schattierte Text den Besucher auffordert, seine E-Mail-Adresse einzugeben, um News zu erhalten – wodurch der gesamte Prozess schnell und einfach wird, zwei ausschlaggebende Elemente in jeder Interaktion eines Users mit Ihrer Marke. 

buzzfeed cta

14. TransferGo

Die Website TransferGo für Geldüberweisungen hat sich bei seinem CTA für eine einfache, aber effektive Methode entschieden, um User dazu zu bringen, schnell zu handeln. Das Unternehmen bietet eine Reihe von Serviceleistungen an, wobei Geldüberweisungen aber das Hauptgeschäftsfeld bilden, das im CTA zum Ausdruck kommt. 

transfergo cta

Zusammenfassung

Was haben alle oben aufgeführten CTAs gemeinsam? Für die einen spiegeln sie eine klare Absicht im Hinblick auf die gewünschte Conversion für die Marke wider. Diese Calls-to-Action sind sofort erkennbar, mit kontrastreichen Farben im Vergleich zur Seite selbst, der E-Mail oder dem Post, in den sie eingebunden sind. Einige sprechen implizit eine gewisse Dringlichkeit an (und fordern den User auf, jetzt zu shoppen oder zu kaufen bzw. loszulegen, mit dem Schlagwort now) – eine effektive Marketingtaktik. Andere wiederum haben erkannt, wie wichtig der Preis für manche User ist und daher kostenlose Testversionen angeboten.

Es gibt viele weitere Varianten, die beim Entwerfen eines guten Call-to-Action in Betracht gezogen werden können. Der Trick aber ist, genau herauszufinden, was für Ihr persönliches Unternehmen funktioniert. Wie immer lässt sich mit Testvarianten eines CTA viel besser verstehen, was für Ihre Zielgruppe funktioniert.

Durch Herumbasteln an kleinen CTA-Komponenten, wie zum Beispiel Sprache, Farben und sogar Platzierung, werden die besten Erkenntnisse gewonnen, wenn es darum geht, CTAs zu entwerfen, denen niemand widerstehen kann. 

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8min. Lesezeit

Personalisiertes Marketing: Segmentierung & Audience Buckets

Audience Segmentierung Personalisierung Marketing

Moderne Technologien und intelligentes Social Targeting stellen Marketing-Fachleute heute vor große Herausforderungen, wenn es darum geht, sowohl existierende Kunden als auch Prospects anzusprechen, weil sich das Verbraucherverhalten verändert hat und eine zunehmend personalisierte und individualisierte Markenerfahrung erwartet wird.

Da es heute mehr Möglichkeiten denn je gibt, die Verbraucher im Laufe des Kauftrichters zu beeinflussen, müssen Unternehmen ihr Kommunikationskonzept sowohl für Prospects als auch für wiederkehrende Kunden verändern. Zu verstehen, wer ihre Buyer Personas sind, ist kein neues Prinzip für Unternehmen, sondern war schon immer die Grundlage jeder erfolgreichen Kampagne. Die drastischen Veränderungen des Verbraucherverhaltens in den letzten Jahren in Verbindung mit der neuen Möglichkeit, immer mehr detaillierte Erkenntnisse zu erhalten, haben zur Folge, dass Marketers jetzt aktiv versuchen müssen, ihre Strategien weiterzuentwickeln, damit ihre Produkte oder Services für ihre Zielgruppen relevant bleiben.

Vor diesem Hintergrund untersuchen wir die Unterschiede zwischen Segmentierung und Personalisierung sowie die Rolle von Audience Buckets bei der Umsetzung erfolgreicher Kampagnen, damit die Unternehmen nicht den Anschluss verlieren.

Segmentierung – Marketing mit relevanten Inhalten

Segmentierung Marketing

Unter Segmentierung im Marketing versteht man die Gruppierung von Verbrauchern mit ähnlichen Merkmalen, um sie gezielt mit höchst relevanten Inhalten anzusprechen. In unserer heutigen, überaus geschäftigen und eher unruhigen verbraucherorientierten Welt haben die Unternehmen Schwierigkeiten festzustellen, wer und noch wichtiger – wo ihre Zielgruppen sind. Die Zielgruppensegmentierung soll Unternehmen bei der Unterteilung der Verbraucher in folgende Kategorien unterstützen:

  • Alter, Geschlecht, Beschäftigung, ethnische Zugehörigkeit etc.
  • Wo befinden sie sich in der Sales Journey; kennen sie die Marke oder nicht, zeigen sie erstes Interesse, haben sie einen Warenkorb verlassen, haben sie bereits vorher gekauft etc.?
  • Erstellung von Buyer Personas – basierend auf den obigen Informationen können detaillierte Personas erstellt werden, die dem Unternehmen dabei helfen, seine potenziellen Zielgruppen zu verstehen und zu beschreiben

Die Segmentierung unterstützt die Marketing-Abteilung in einem Unternehmen dabei, ihr Zielpublikum genauer unter die Lupe zu nehmen, um es besser zu verstehen und sich in die Verbraucher hinein zu versetzen. Mit der Segmentierung von Verbrauchern in verschiedene Gruppen, anhand gemeinsamer Attribute, können Unternehmen auf die Wünsche und Bedürfnisse der User eingehen und gleichzeitig so relevant wie möglich bleiben.

Personalisierung

Audience buckets

Personalisierung hingegen ist eher eine Strategie, die nach der Segmentierung eingesetzt wird, um die Unterteilung durch die Kommunikation mit kleinen Gruppen anhand von Nachrichten zu ergänzen, die detaillierter und dynamischer gestaltet sind. Diese Strategie hat zum Ziel, mit einer Einzelperson zu kommunizieren und die Nachricht zu personalisieren, damit sie sich speziell an jemanden als Individuum wendet oder zumindest diesen Eindruck vermittelt. Um eine Einzelperson genau zu verstehen und sie als Individuum ansprechen zu können, müssen die Unternehmen ausreichende und genaue Daten über das Profil dieser Person sammeln, um sich ihre Interessen zu Nutze zu machen. In der Vergangenheit haben viele Unternehmen Verbraucher einfach mit ihrem Namen angesprochen, aber die Nachricht oder das Angebot nicht an die Person angepasst, um ihr Interesse zu wecken.

Personalisierung ist nicht länger der ‚bequeme‘ Versuch, den Vornamen einer Person zu einer allgemein gehaltenen Nachricht hinzuzufügen, die an eine große Kontaktdatenbank mit dem Ziel gesendet wird, wenigstens ein kleines bisschen Aufmerksamkeit zu erregen.

Im folgenden Beispiel wurde diese Nachricht an die Kontakte einer Person auf LinkedIn gesendet, um ihnen Hilfe bei verschiedenen Aspekten des Reisemarketings anzubieten, obwohl sie weder Eigentümer von Reisebüros waren noch Verbindungen zur Reisebranche hatten. Eine solche Nachricht ist unpersönlich und wage und hinterlässt – ehrlich gesagt – wirklich keinen guten Eindruck!

poorly personalized message

Anhand der inzwischen weit verbreiteten Technologien zur Datensammlung können Unternehmen weit mehr über die Personen erfahren, die sie ansprechen wollen, und ihnen personalisierte Nachrichten zusenden. Das bedeutet, dass keine allgemein gehaltenen Nachrichten mehr an eine undifferenzierte Datenbank gesendet werden müssen, da diese eine sehr geringe Antwortrate haben.

Die erfolgreichsten Marketers kennen nicht nur die Unterschiede zwischen Segmentierung und Personalisierung, sondern wissen auch, wie sie beides kombinieren können, um eine Kampagne abzurunden. Damit kommen wir zu dem, was Sie machen müssen, wenn Sie Ihre Segmente festgelegt haben…

Was sind Audience Buckets?

Audience Buckets ist ein Begriff, der im Marketing dazu benutzt wird, Personen zu gruppieren, die gleiche oder ähnliche demografische Daten, Verhaltensweisen oder Interessen aufweisen. Durch Audience Buckets stellen Sie sicher, dass die Kampagne auf die speziellen Bedürfnisse und Interessen kleinerer Verbrauchergruppen ausgerichtet ist. Haben Sie sie erst einmal anhand von ähnlichen Merkmalen zusammengefasst, können Sie sich mit höchst relevanten und ansprechenden Inhalten an Ihre Zielgruppe wenden, um sie zu einer Buyers Journey zu führen. Je detaillierter diese Buckets sind, desto wahrscheinlicher wird eine Kampagne für Ihre Marke zum Erfolg führen, da die Zielgruppen besser auf gezielte, relevante Nachrichten reagieren, die sie auf den ihnen bekannten und vertrauten Plattformen sehen.

Wenn Sie Ihre Zielgruppen genau kennen, können Sie sie einfacher auf ihren bevorzugten Plattformen online erreichen, in der Hoffnung, sie auf eine Journey zu führen, um sie am Ende in Kunden zu verwandeln. Wenn Sie die Zielgruppe auf relevanten Plattformen ansprechen, hat Ihr Inhalt eine deutlich größere Auswirkung auf Ihre Prospects, wodurch sich das Conversion-Potenzial beträchtlich erhöht.

Die richtigen Informationen zur Unterteilung Ihres Zielpublikums in relevante Kategorien zu erhalten ist dank der breiten Palette personalisierter Marketingtools und Methoden heute sehr viel einfacher geworden. Sie helfen Unternehmen, neue Kunden und kreative Wege zu finden, Prospects und Bestandskunden zu pflegen – jedes Unternehmen wird darin einen für sich geeigneten Ansatz finden.

Der personalisierte Marketingansatz

Beim personalisierten Marketingansatz geht es im Wesentlichen darum, so relevant wie möglich zu kommunizieren. So ist es sehr wahrscheinlich, dass Ihr Inhalt bei segmentierten Zielgruppen auf höhere Resonanz stößt. Wenn Sie diese Zielgruppen dann in Audience Buckets gruppiert haben, nimmt Ihre Personalisierungsstrategie Form an, da Sie diese Gruppen auf den Plattformen ansprechen, die sie regelmäßig besuchen. Detaillierte Daten tragen dazu bei, gut informierte Audience Personas zu erstellen, damit Sie genau wissen, an wen Sie sich wenden. Und da es heute unzählige Möglichkeiten gibt, Daten von Kunden zu erhalten, haben Sie keine Entschuldigung mehr, diese Details nicht zu Ihrem Vorteil zu nutzen. Von Umfragen per E-Mail über Banner-Ads bis hin zum Retargeting anhand von Cookies gibt es eine Fülle verschiedener Ansätze zur Erhebung von Kundendaten.

Zu einer wasserdichten, personalisierten Marketingkampagne gehören Segmentierung, Audience Buckets und Kenntnisse aus einem namhaften Marketingtool. Wenn Sie zeigen, dass Ihre Marke die Bedürfnisse der Zielgruppen versteht und Ihre Inhalte entsprechend anpassen, dürften Sie die Aufmerksamkeit ausreichend lang fesseln, um sie zu locken oder zumindest für Ihr Unternehmen zu interessieren.

Sie müssen natürlich ein gesundes Gleichgewicht zwischen einer aufmerksamkeitsstarken Kommunikationsmethode und einem ‚abschreckenden‘ Personalisierungsniveau finden, da sich Kunden schnell von Marken abwenden, die sie zur falschen Zeit mit falschen Botschaften ansprechen, scheinbar zu viel wissen, ohne gefragt zu haben, oder einfach ein ungeeignetes Angebot machen. Aufgrund der Positionsverfolgung der Smartphones sind einige Verbraucher inzwischen der Ansicht, dass die Kampagnen zu stark personalisiert sind, wie zum Beispiel die Google-eigene Bewertungsplattform, die Push-Benachrichtigungen sendet, wenn Nutzer an bestimmten Sehenswürdigkeiten vorbeikommen – auch wenn die Person nie an dem Ort gewesen ist! Wenn Ihr Unternehmen eine detailgenaue Personalisierungskampagne anstrebt, seien sie hinsichtlich der gesammelten Informationen transparent und lassen Sie den Verbrauchern die Möglichkeit des Opt-In oder Opt-Out.


Unternehmen müssen ihre Personalisierungen in zunehmendem Maße verbessern, da die Verbraucher ein personalisiertes Erlebnis erwarten, wenn sie mit Marken interagieren. Die Erhebung demografischer Daten wie Alter, Geschlecht, Familie, Ort und sogar ethnische Zugehörigkeit wird den Marketern mit Tools wie Google Analytics zunehmend erleichtert, weil sie diese Segmentierungsgruppen in Web Traffic Reports aufführen. Der Zugang zu dieser Art von Informationen kann dazu beitragen, eine solide Grundlage für eine erfolgreiche Ansprache potenzieller Kunden zu schaffen.

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So setzen Sie eine gute Kundenzufriedenheitsumfrage auf

Ein ausgezeichnetes Produkt oder ein ausgezeichneter Service ist in erster Linie auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten – egal ob es darum geht, ein Problem des Kunden zu beheben oder ihm einfach ein Erlebnis zu bieten, das ihn in den Mittelpunkt stellt. Im B2B- wie auch im B2C-Geschäft ist es für das Wachstum und den Ausbau Ihres Geschäfts wichtig, Kundenfeedback zu erhalten und die Bereiche zu verbessern, in denen Ihre Kunden Probleme hatten. Die Kundenzufriedenheit ist für den anhaltenden Erfolg jedes Unternehmens unerlässlich. Manchmal kann es sich allerdings als ziemlich schwierig erweisen, die Kunden dazu zu bringen, sich überhaupt zu ihrer Erfahrung zu äußern.

Im Gegensatz zu NPS-Umfragen, die kurz und bündig gehalten sind, können mit Zufriedenheitsumfragen weiterführende Fragen gestellt werden, so dass die Kunden ihre Erfahrungen detaillierter beschreiben können. Doch wie setzen Sie eine Umfrage auf, die so ansprechend und interessant für Ihre Kunden ist, dass sie auch darauf antworten?

Wir stellen Ihnen hier einige nützliche Tipps vor, wie eine gute Kundenumfrage ausgearbeitet werden kann, damit Sie nicht nur die Antworten erhalten, die Sie brauchen, sondern darüber hinaus Ihre Geschäftstätigkeit anhand früherer Kundenerfahrungen verbessern können.

Beginnen Sie mit den richtigen Fragen

In einem früheren Artikel zu NPS-Umfragen habe ich den Aspekt angesprochen, mit den ‚richtigen‘ Fragen zu beginnen. Das Gleiche gilt auch für eine gute Zufriedenheitsumfrage – fragen Sie gleich zu Beginn nach dem Produkt oder dem Service, das/den Ihre Kunden gerade benutzt haben. Wenn Sie eine Zufriedenheitsumfrage mit der richtigen Art von Fragen einleiten, können Ihre Kunden direkt eine Antwort geben und vermeiden unklare Antworten oder mögliche Fehlinterpretationen. Schließlich wollen Sie ein konstruktives Feedback für Ihr Unternehmen erhalten. Also müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Fragen diesem Ziel gerecht werden. Hier finden Sie ein paar gute Fragen zur Einleitung:

  • Wie oft nutzen Sie das Produkt oder den Service?
  • Was gefällt Ihnen an diesem Produkt oder Service am besten?
  • Welcher Bereich müsste Ihrer Meinung nach verbessert werden?

Regen Sie die Kunden durch offene Textfelder an, Ihnen detailliertere Antworten zu geben. Wenn Sie ihnen die Freiheit und den Raum geben, ihre Erfahrung im Einzelnen zu erläutern und zu beschreiben, erhalten Sie eine bessere Einsicht und mehr Informationen, als wenn Sie sie einfach nur bitten, Felder anzukreuzen oder mit Ja oder Nein zu antworten.

Verwenden Sie Skalen oder Sternebewertungen

Mit einer Skala von 1-10 oder 1-5 ermöglichen Sie Ihren Kunden, ihre Zufriedenheit mit einer Note zu bewerten. Sie entscheiden, in welche Richtung die Skala geht – 1 ist entweder die beste oder die schlechteste Note. Eine Skala kann eine gute Möglichkeit sein, die Zufriedenheit von Kunden, die einen bestimmten Service nutzen, zu beziffern. Manche Kunden können jedoch das Gefühl haben, ihre Erfahrungen nicht konkret mitteilen zu können, da sie nur eine Zahl angeben. Eine Lösung dafür wäre, nach der Skala eine Leitfrage zu stellen, zum Beispiel:

‚Warum haben Sie Ihre Erfahrung mit dieser Note bewertet?‘

Die Leitfrage nach der Skala ermöglicht Kunden, weitere Einzelheiten über ihre Bewertung des Unternehmens mitzuteilen. Viele Kunden werden sich nicht verpflichtet fühlen zu erläutern, warum sie Ihr Unternehmen mit einer bestimmten Note bewertet haben. Also benutzen Sie ihre Note dazu, ihre Erfahrung besser zu verstehen und vielleicht für das nächste Mal zu verbessern.

Vergessen Sie nicht: Der eigentliche Zweck ist, Ihre Geschäftstätigkeit anhand des Feedbacks Ihrer Kunden zu verbessern. Wenn Sie also eine Skala benutzen, sorgen Sie dafür, dass die Bedeutung der Noten eindeutig ist, und wenden Sie Kennzahlen an, die zur Verbesserung Ihres Produkts oder Services beitragen.

Stellen Sie Ja- oder Nein-Fragen

Eine gute Kundenzufriedenheitsumfrage sollte sich aus schnell zu beantwortenden sowie aus ‚offenen ‘Fragen‘ zusammensetzen, um Kunden die Möglichkeit zu geben, ggf. mehr ins Detail zu gehen. Einige Kunden werden gleich abgeschreckt, wenn sie viele offene Fragen beantworten sollen, da sie sich nicht die Zeit nehmen wollen, Ihnen ein ausführliches Feedback zu geben. Also denken Sie daran, die Fragen zu mischen. Stellen Sie auch einige einfache, mit Ja oder Nein zu beantwortende Fragen, um ungeduldige Kunden dazu zu bringen, Ihre Umfrage schnell zu beantworten. Versuchen Sie es mit Fragen, wie:

  • Würden Sie unsere Services erneut nutzen?
  • Würden Sie uns bei Freunden und Familienmitgliedern weiterempfehlen?
  • Haben unsere Services Ihre Erwartungen erfüllt? – Fragen Sie ‚Wenn nicht, könnten Sie Ihre Antwort etwas genauer erläutern‘, damit der Kunde seine Erfahrung beschreiben kann
  • Haben Sie gefunden, was Sie gesucht haben? – Versuchen Sie, verschiedene Antworten anzubieten, wenn die Kunden hier Ja oder Nein anklicken, und fragen Sie sie bei Nein nach dem Grund

Ja- oder Nein-Antworten geben dem Unternehmen auf den ersten Blick vielleicht kein ausreichendes Feedback. Wenn jedoch mit einer Leitfrage und einer offenen Antwort nachgefasst wird, kann der Kunde weitere Einzelheiten seiner Erfahrung mitteilen, damit die Marke mehr über ihn erfährt und genau diese Erfahrung verbessern kann.

Beginnen Sie mit der Untersuchung demografischer Daten

Sie ist zwar für Ihre Kundenzufriedenheitsumfrage nicht zwingend notwendig, aber es ist für Unternehmen und ihre Entwicklung wirklich hilfreich, wenn sie das Profil ihrer Kunden besser kennen und die demografischen Daten verstehen. Denn mit den Daten können sie wirklich anfangen, Ihre Zielgruppe zu segmentieren. Wenn Sie daran noch nicht gedacht haben, versuchen Sie jetzt, weitere Informationen von existierenden Kunden über ihre persönliche Situation zu erhalten: Alter, Erwerbstätigkeit und sogar Wohnort weltweit. Diese Informationen können Unternehmen dabei helfen, ihren Personalisierungsansatz zu verbessern und sich gleichzeitig ein genaueres Bild über die verschiedenen Kundentypen zu machen, an die sich die Marke wendet. Stellen Sie folgende Fragen:

  • Wie alt sind Sie?– Wir empfehlen folgenden Altersgruppen, z. B.: 35-50, 51-65
  • Wo leben Sie?– Wenn eine ortsspezifische Antwort hilfreich ist, nennen Sie bestimmte Städte. Andernfalls ist die Angabe von Ländern ausreichend
  • Welchen Familienstand haben Sie?– Beziehen Sie alle ein und versuchen Sie, niemanden unbeabsichtigt auszuschließen
  • Welchen Erwerbsstatus haben Sie?– Geben Sie auch „selbständig“, „Unternehmer“ usw. an

Versuchen Sie es mit Multiple-Choice-Fragen

Wollen Sie anhand der Antworten aus den Umfragen Kundenprofile erstellen, stellen Sie auch einige Multiple-Choice-Fragen. Wenn Sie den Kunden die Möglichkeit geben, aus mehreren Antworten zu wählen, sind sie eher geneigt, die Umfrage bis zum Ende zu beantworten, da sie für das Feedback insgesamt weniger Zeit verbringen müssen. Für Sie bedeutet das aber auch, dass Sie mehr Einzelheiten über Ihre Kunden als Einzelpersonen sowie über ihre Erfahrung mit Ihrer Marke erhalten. Versuchen Sie, die folgenden Fragen in Ihre nächste Kundenzufriedenheitsumfrage einzubinden:

  • Was beschreibt den Grund für Ihren heutigen Besuch am besten – ‚Freizeit‘, ‚Geschäftlich‘, ‚Nur im Netz suchen‘ usw.
  • Welche Services/Produkte haben Sie in der Vergangenheit bereits bei uns gekauft? Suchen Sie nach ähnlichen Produkten/Serviceleistungen?
  • Was war der Hauptgrund für Ihren heutigen Besuch der Website/des Stores – Mehr Informationen zu finden? Einen bestimmten Artikel zu kaufen? Direkt mit uns zu sprechen?

Diese Multiple-Choice-Fragen geben Ihnen genug Details über das Kundenerlebnis, aus denen Ihr Unternehmen Erkenntnisse gewinnen kann. Zudem vermitteln sie den Eindruck, „Zeit zu sparen“, da bereits eine Antwort angeboten wird und keine offenen Fragen gestellt werden – eine Win-Win-Situation sowohl für das Unternehmen als auch für den Kunden!

Nutzen Sie diese Umfragen, um neue Erfahrungen zu testen

Kundenzufriedenheitsumfragen dienen nicht ausschließlich dazu, die Customer Experience zu verbessern. Sie können auch eingesetzt werden, wenn neue Produkte eingeführt oder digitale Erfahrungen getestet werden sollen, wie zum Beispiel mit einer neuen Website oder einer Online-Journey. Die beste Möglichkeit, ein gutes, produktives Feedback zu Prototypen oder einem neuen Design zu erhalten, ist, die Kunden diese benutzen zu lassen und sie dann nach dem Feedback zu fragen!

Wenn Sie zum Beispiel eine neue Website entwickelt haben oder testen wollen, wie gut ein neues Produkt ankommt, dann sollten Sie den Nutzern die Möglichkeit geben, es zu benutzen, und eine Umfrage zur User Experience erstellen. Twitter ist ein gutes Beispiel für eine Plattform, die bei jedem Update nach aktivem Nutzer-Feedback fragt, indem sie bestimmten Nutzern Zugang zu ihrer Plattform im ‚neuen Look‘ gibt. Durch diese Umfrage können eventuell erforderliche Verbesserungen vorgenommen sowie Zeit und Geld gespart werden, da sich Probleme für die weitere Zukunft beheben lassen, wenn das Produkt erst einmal eingeführt ist.

Wenn Sie sich für diesen Ansatz entscheiden, stellen Sie folgende Fragen:

  • Haben Sie gefunden, was Sie heute gesucht haben? – Hier wäre ein ‚Ja‘ oder ‚Nein‘ mit einer Nachfassfrage bei einem ‚Nein‘ eine gute Option
  • Wie würden Sie Ihre Erfahrung auf unserer neuen Website bewerten? – Verwenden Sie eine Skala
  • Was halten Sie vom neuen Design? – Hier könnten Sie Multiple-Choice-Antworten anbieten, um ungenaue Antworten zu vermeiden

Und schließlich kann eine gute Kundenzufriedenheitsumfrage alle oder eine Kombination der oben aufgeführten Fragen nutzen, solange die allgemeine Absicht der Messung der Zufriedenheit und der Erfahrung einfach beziffert werden kann. In diesem Fall ist die Art, wie Sie Ihre Kunden befragen, ziemlich egal. Solange Ihr Unternehmen mit den Antworten etwas über die von Kunden hervorgebrachten Punkte erfahren und diese verbessern, bestimmen Sie über die allgemeine Struktur Ihrer Umfrage!

Denken Sie immer daran – die Journey mit einer guten Customer Experience beginnt schon beim ersten Kontakt mit Ihrem Unternehmen, egal ob er über soziale Netzwerke, Anzeigen, E-Mail-Marketing oder auf Ihrer Website zustande kommt. Wenn Sie also das nächste Mal versuchen, etwas zu verbessern, dann sehen Sie sich als erstes die Erfahrung an, die ein Kunde an diesen verschiedenen Touch Points macht.

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Kostenlose & kostenpflichtige Umfragetools für Studien im Jahr 2019

Einige der erfolgreichsten Vermarkter scheinen Magier zu sein, die Tricks aus dem Hut zaubern, um sich mit ihren Kunden zu verbinden – aber so funktioniert es eigentlich nicht. Es gibt viel, das hinter den Kulissen vor sich geht, und mehrere Requisiten werden verwendet, um in die Köpfe der Kunden zu gelangen. Ein solcher „Trick“ nennt sich Umfrage.

Umfrage-Tools ermöglichen es Marketern, die Markenbekanntheit zu messen, die Wahrnehmung der Kunden zu verstehen (Think NPS), die Hits und Lücken eines neuen Produkts aufzudecken, Einblicke in ein zukünftiges Produkt zu gewinnen, zu wissen, wo sie im Vergleich zu Wettbewerbern stehen, etc. Es versteht sich von selbst, dass Sie vielleicht auch eine solche Verwendung in Betracht ziehen möchten.

Aber angesichts der Menge an Softwares zur Erstellung von Umfragen, die heute verfügbar ist, können Sie leicht in eine Entscheidungslähmung geraten. Was zur Schwierigkeit der Auswahl beiträgt, ist, dass die meisten von ihnen ähnliche Funktionen bieten – mal mehr oder mal weniger. Oder sie liegen weit außerhalb Ihres Budgets. Um den Auswahlprozess für Sie weniger einschüchternd zu gestalten, haben wir eine Liste der besten Umfragetools zusammengestellt.

Hinweis: Wenn Sie neu in der Erstellung von Umfragen sind, lesen Sie bitte dieses von Zoho erstellte Glossar.

Liste

Google Form

Google-Formular ist ein 100% kostenloses Tool, das von jedem mit einem Google-Konto verwendet werden kann. Es ist äußerst benutzerfreundlich und ermöglicht es jedem mit wenig bis gar keiner Erfahrung, im Handumdrehen eine Umfrage zu erstellen. Nachfolgend sind einige der Merkmale aufgeführt:

  • 16 kostenlose Templates
  • Erstellen Sie unbegrenzt Umfragen, fragen Sie unbegrenzt Fragen und erhalten Sie unbegrenzt Antworten
  • Fügen Sie Bilder, Youtube Videos oder Unternehmenslogos hinzu
  • Setzen Sie Validitätschecks für Textfelder auf
  • Verwenden Sie bedingte Logik und Verzweigung für Multiple-Choice- und Dropdown-Fragen
  • Zusammenarbeit in Echtzeit, aber mit einer begrenzten Anzahl von Personen

Unterm Strich: Versuchen Sie es, wenn Sie die begrenzten Designmöglichkeiten und das Fehlen einer tiefen Datenanalyse nicht stören. Aber nicht, wenn Sie zu wählerisch bei der Designanpassung sind und über ein großes Team und einen komplexen, internen Review-Prozess verfügen.

Typeform

Was Typeform auszeichnet, ist seine Vielseitigkeit und der Fokus auf die Durchführung von Umfragen, die dialogorientiert und ansprechend sind. Dies könnte der Grund dafür sein, dass ihre durchschnittliche Fertigstellungsrate 57% beträgt.

Typeform survey tool known for its interactivity
Quelle

Wie bei anderen Umfragetools können Sie, wenn Sie sich für deren kostenloses Paket anmelden:

  • Kostenlose Templates nutzen, 10 Fragen pro Fragentyp stellen und 100 Antworten pro Monat sammeln
  • Die Antworten der Probanden per E-Mail erhalten
  • Die Daten exportieren und einfache Reports erstellen
  • Von über 500 Integrationen mit Zapier profitieren
  • Die Umfrage auf Ihrer Website und Ihrem Blog einbinden

Mit einem kostenpflichtigen Konto haben Sie die Möglichkeit, E-Mails an die Befragten zu senden, Teammitglieder zur Zusammenarbeit einzuladen, das Typeform-Branding zu entfernen, Ihren eigenen Code zu Typeform hinzuzufügen, um Conversion Tracking, Retargeting und Site Analytics durchzuführen, und vieles mehr, was Sie hier nachlesen können.

Unterm Strich: Angesichts der Funktionen können Sie viel mit einem kostenlosen Paket tun, es sei denn, Sie wollen Unmengen von User Experience-Daten sammeln und sind besorgt über Branding. Was auch immer Sie wählen, Sie werden den Datenerhebungsprozess sehr genießen.

SoGoSurvey

SoGoSurvey ist eine robuste Umfrageplattform, die Jahr für Jahr Auszeichnungen für ihre hervorragende Benutzererfahrung zu einem erschwinglichen Preis erhält. Sogar ihre kostenlose Version hat alle Funktionen des kostenpflichtigen Plus-Pakets, ist aber nicht beschränkt auf:

  • Personalisierte Vorlagen und E-Mail-Einladungen
  • Verzweigungslogik (begrenzt auf drei Fragen pro Umfrage)
  • Einbetten von Umfragen in eine E-Mail
  • Umfragen in 32 verschiedenen Sprachen
  • 24×7 E-Mail Support, Zugang zu Nutzerforen
  • Trainingsvideos und User Guides
  • Reports auf Social Media und per E-Mail teilen
  • Exportieren von Reports in Word, CSV, HTML, nicht in XLS
  • Einbetten von Umfragen auf einer Website und Link-Sharing auf Social Media
  • Firewall Sicherheit
  • SSL-Verschlüsselung oder Kontositzung, etc.

Unterm Strich: Es genügt zu sagen, dass die Basic-Version einen Mehrwert bietet und es sich lohnt, ihn zu überprüfen. Wenn Sie das Gesamterlebnis lieben, können Sie auf das Pro-, Premium- oder Enterprise-Paket upgraden.

SurveyMonkey

98% der Fortune 500 Unternehmen nutzen SurveyMonkey. Sie sind damit eines der beliebtesten Umfragetools. Manche nennen es sogar eines ihrer grundlegenden Werkzeuge, und das zu Recht. Sie können eine Vielzahl von Umfragen erstellen, aber abgesehen von der intuitiven Benutzeroberfläche, die sowohl für kostenlose als auch für kostenpflichtige Versionen üblich ist, sind die meisten anderen Funktionen erst nach dem Upgrade verfügbar.

So können Sie beispielsweise nicht auf Daten zugreifen, die in PDF, PPT, XLS oder CVS gesammelt wurden, es sei denn, Sie sind ein zahlender Abonnent. Was bekommt man noch von ihrem erstklassigen Einzel- und Teampaket? Das Folgende:

  • Wählen Sie aus über 200 Templates und 180+ vorgeschriebenen Fragen von SuveyMonkey Experten
  • Erstellen Sie so viele Umfragen (auch mehrsprachig), fragen Sie so viele Fragen und sehen Sie unbegrenzte Antworten
  • Laden Sie Logos hoch, ändern Sie die Schriftart, -farbe, und -größe
  • Speichern Sie benutzerdefinierte Themen, um Umfragen im Handumdrehen zu erstellen 
  • Verwenden Sie die Skip-Logik
  • Bestimmen Sie Ansichts-, Bearbeitungs- und Kommentarberechtigungen auf granularer Ebene
  • Erweiterte Vergleiche über mehrere Fragen hinweg durchführen
  • Filtern und vergleichen Sie Regeln, um Ihre Daten zu segmentieren und verborgene Trends zu entdecken.
  • Führen Sie  A/B-Tests durch und eine zufällige Segmentierung der Befragten 
  • Entfernen Sie das SurveyMonkey-Logo und passen Sie die URL der Umfrage an
  • Leiten Sie die Befragten nach Abschluss der Umfrage auf Ihre Website weiter

Unterm Strich: Survey Monkey ist ein ausgeklügeltes Werkzeug. Leider ist die kostenlose Version extrem begrenzt, was bedeutet, wenn Sie nicht bootstrapped sind, dann ist die kostenpflichtige Version das, was ordentlich ans Marketingbudget gehen wird.

Qualaroo

Qualaroo ermöglicht es Unternehmen, wertvolle Kundeninformationen auf die bestmögliche Weise zu gewinnen. Unabhängig davon, ob es sich um eine Website oder eine App handelt, verwenden ihre Umfragen Funktionen wie Stimmungsanalyse, erweitertes Targeting und dynamische Insight-Berichte, so dass Sie Ihr Produkt verbessern, die Konversionsraten steigern und die Abbruchrate gering halten können. 

Qualaroo survey tool - sentiment analysis features
Quelle

Obwohl sie keine kostenlose Version haben, bieten ihre Versionen Startup, Growth und Turbo eine 14-tägige kostenlose Testversion. Zu den Merkmalen, die alle gemeinsam haben, gehören:

  • In-product nudge + placement
  • Link Nudge
  • Website overlay
  • Lead gen form
  • Net Promoter Umfrage
  • Verzweigungs- und Skiplogik
  • Visuelle Anpassung
  • Behavioral, URL, and Technology targeting.

Unterm Strich: Qualaroo zeichnet sich dadurch aus (in ihren eigenen Worte), dass sie über das WAS der User Insights hinausgehen und das WARUM hinter ihnen erfahren. Ja, es hat seinen Preis, aber mit all den Daten, die Sie sammeln und den Trends, die Sie entdecken werden, sind Sie auf gutem Weg kundenzentrierter zu werden.

SurveyPlanet

SurveyPlanet bietet beeindruckende Features mit der kostenlosen Version. Sie können:

  • Unbegrenzte Umfragen in 20 Sprachen erstellen, unbegrenzte Fragen + Antworten
  • Zugang zu 90 vorformulierten Umfragen und grundlegende Aspekte
  • Einfache In-App Reports 
  • Umfragen personalisieren mit  Öffnungs- und Schlussnachrichten.
  • Umfragen duplizieren
  • Umfragen einbinden

Aber mit ihren bezahlten Versionen, die bei $20/Monat beginnen, erhalten Sie unbegrenzten Speicherzugriff, die Option, benutzerdefinierte Designs zu verwenden, Sie können das Survey Planet Branding loswerden, Bilder hinzufügen, Umfragen exportieren/drucken und so viel mehr

Unterm Strich: Ihre kostenlose Version ist einer der besten in der Branche. Wenn es also bei Ihnen funktioniert, dann suchen Sie nirgendwo anders.

Zoho Survey

Der kostenlose Plan von Zoho Survey bietet Ihnen Zugriff auf über 200 Umfragevorlagen und ermöglicht es Ihnen, unbegrenzt Umfragen mit maximal 10 Fragen zu erstellen und 100 Antworten pro Formular zu sammeln. Sie können Fragen randomisieren und auch Umfragen in Ihre E-Mails, Websites und sozialen Netzwerke einbetten. Der einzige Nachteil der meisten Umfragetools ist, dass Sie zwar eine Umfrage als PDF herunterladen können, aber keine Berichte im XLS-, CSV- oder PDF-Format herunterladen können. Upgraden Sie, wenn nötig.

Zoho survey tool to do user research
Quelle

Mit der kostenpflichtigen Version kommt eine Vielzahl an unglaublichen Funktionen, wie zum Beispiel:

  • Vollständige Anpassung des Umfragedesigns an die Bedürfnisse der Kunden
  • Eingearbeitete Videos und CTA in den Fragen
  • 24 Fragetypen (NPS, Ratingskala, Sterne-Rating, etc.)
  • Überspringen, Schlussseite, Auto-Fill-Logik
  • E-Mail Verteilung
  • Offline Antworten
  • Zoho und Drittanbieter Integration
  • Mehrsprachige Umfragen
  • E-Mail Verteilung und Benachrichtigung

Die einzige Ausnahme ist, dass die vorgefertigten Fragen auf bestimmte Themen beschränkt sind.

Unterm Strich: Wenn Sie lange Umfragen senden möchten, dann schauen Sie sich die kostenpflichtige Version an. Sie können mehrere Antworttypen in Echtzeit und auch offline erfassen und Zielgruppen adressieren, die eine andere Sprache sprechen. 

LimeSurvey

LimeSurvey ist eine 100% kostenfreie und Open Source Umfrage-Software, die Ihrer Suche nach einem Tool zum Erstellen detaillierter Umfragen ein Ende setzt. Es hat sogar die Möglichkeit, sie auf Ihrem eigenen Server zu hosten. Das Beste daran ist, dass es über 80 Sprachen unterstützt, Ihnen die Möglichkeit gibt, aus 30 Fragetypen auszuwählen, und auch gemeinnützigen Organisationen, Universitäten/Schulen und Schülern/Studenten Rabatte gewährt.

Je nachdem, welche Version zu Ihnen passt, können Sie zwischen LimeSurvey Pro oder LimeSurveyCE wählen. Schauen Sie sich die wichtigsten Unterschiede zwischen den beiden an: 

LimeSurvey tool - Pro vs CE
Quelle

Unterm Strich: Wenn Sie technisch kompetent sind und eine extrem anpassbare Plattform zur Erstellung von Umfragen suchen, ist LimeSurveyPRO ein klarer Gewinner.

Zusammenfassung

Wählen Sie aus den oben aufgeführten Umfragetools dasjenige aus, das am besten zu Ihrem Budget und Ihren Anforderungen passt.

Wenn Sie zum Beispiel neu in der Erstellung von Umfragen sind und sich nicht überfordern möchten, beginnen Sie mit Google Forms. Wenn Sie mehr Interaktivität wünschen, wählen Sie Typeform. Denken Sie, dass eine Tiefenanalyse Ihr Problem ist? Wählen Sie Qualroo oder SurveyMonkey. Oder entscheiden Sie sich für LimeSurvey, wenn Sie mit technischen Komplexitäten umgehen können.

Zusammengefasst, stellen Sie die richtigen Fragen an die richtigen Personen, um wertvolle Insights zu sammeln.

Nun zu Ihnen. Haben Sie schon eines dieser Tools oder ein anderes genutzt? Wir würden gerne von Ihren Erfahrungen hören.

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Wie Sie Psychografie im digitalen Marketing nutzen können

Buyer Personas sind wichtig. Das ist unbestreitbar. Sie bringen Sie mit den Verbrauchern zusammen. Sie erfahren, wer sie sind und welche Vorlieben sie haben, wodurch Sie ihnen Ihre Produkte effizienter verkaufen können. Kurz gesagt, es lohnt sich! Einem Bericht von Demand Gen zufolge haben Buyer Personas bei Thomson Reuters zu einer Umsatzsteigerung von 175 %, einem Anstieg von 10 % der in Käufer umgewandelten Leads und einer Reduzierung der Lead-Conversion-Zeit um 72 % geführt. Unglaublich, oder?

Wollen Sie es ihnen nachmachen? Dann geben Sie Ihrem Kunden als erstes das Gefühl, dass Sie sich direkt und nur an ihn wenden. Dazu brauchen Sie allerdings mehr als nur demografische Daten. Kurz und knapp: Sie müssen zunächst die psychografischen Daten Ihrer Kunden aufzeichnen.

Was ist Psychografie?

Dabei handelt es sich um die Untersuchung der Merkmale Ihrer Kunden, die nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind, wie ihre Interessen, Aktivitäten, Meinungen, ihr Lifestyle und ihre Einstellung.

Qualitative Daten sind aufs Höchste wertvoll. Sie enthüllen die tatsächliche Motivation hinter den Gründen, warum Kunden bestimmte Marken mögen oder diese vertreten. Wenn Sie dies im Hinterkopf behalten, können Sie Ihre Botschaften so anpassen, dass Sie den Graben zwischen Ihnen und Ihren Kunden überbrücken. Sie schmieden eine tiefere Bindung und hören Ihre Kunden sagen: „Diese Marke ist wie für mich gemacht!“

Aber wie funktioniert das? Sie behandeln Ihre Kunden als Individuum mit einer eigenen Persönlichkeit und nicht wie eine Nummer. Indem Sie sich auf ihren inneren Drang, ihre Probleme und die entsprechenden Lösungen konzentrieren, werden Sie für Ihre Kunden von Bedeutung und steigern die Chancen für eine Conversion.

Der wichtigste Unterschied zwischen psychografischen und demografischen Daten

Im Gegensatz zu den psychografischen Daten, die sich mit dem ‚warum‘ und dem ‚persönlichen‘ Aspekt der Kunden beschäftigen, geht es bei ,demografischen Daten‘ darum, ‚wer‘ die Person ist, wobei der Schwerpunkt auf quantifizierbare Details wie Alter, Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, Erwerbstätigkeit, Familienstand, Einkommen etc. gelegt wird.

Beide sind gleichermaßen wichtig, um die Buyer Personas genauer zu definieren; und in Kombination mit Verhaltensstatistiken können Sie Ihre Zielgruppe besser verstehen.

Difference between psychographics and demographics (1)
Quelle

Nachdem wir die ersten Grundlagen behandelt haben, wollen wir uns jetzt den psychografischen Kriterien an sich zuwenden.

Arten der psychografischen Daten, auf die Sie achten sollten

Die Definition besagt: Das psychografische Profiling basiert auf den sogenannten AIO-Variablen, d. h. Activities, Interests and Opinions (Interessen, Aktivitäten und Meinungen).

Interessen

Die Interessen sind das, wofür sich eine Person begeistert und was ihr wichtig ist. Zum Beispiel Tiere, Theater, Wirtschaft, Klimawandel etc. Wenden Sie sich also gezielt an Menschen unter Berücksichtigung der Themen, die sie neugierig machen und faszinieren. So werden sie deutlich besser auf Ihre Call-to-Actions reagieren.

Aktivitäten

Dazu gehört neben unzähligen anderen Dingen alles, womit sich die Menschen beschäftigen, wie Gärtnern, Radfahren, Vogelbeobachtung oder Lesen. Mit diesem Wissen können Sie einen Content erstellen und Wörter benutzen, die bei Ihren Kunden eine Reaktion auslösen.

Meinungen

Menschen bilden sich ihre Meinung anhand ihrer Interaktion mit anderen, ihres sozio-ökonomischen Status, ihrer persönlichen Erfahrungen etc. Daher müssen Sie an ihre Sichtweise denken, wenn Sie sie zu Ihren Gunsten beeinflussen wollen.

Wie sammeln Sie psychografische Daten?

Gehen Sie dorthin, wo sie zu finden sind!

Google Analytics

Klicken Sie auf Zielgruppe > Interessen. Je nach den bereits als ‚sekundäre Dimensionen‘ festgelegten Variablen erfahren Sie mehr über Ihr Zielpublikum. Wenn nicht, klicken Sie auf ‚Segment hinzufügen‘, um ihnen zu folgen.

Google Analytics Audience Interests

Umfragen und Fragebögen

Wenn Sie Fragen stellen, heben Sie sich von anderen ab; Sie präsentieren sich als eine Marke, die sich für ihre Kunden interessiert. Darüber hinaus erhalten Sie Vorschläge von Kunden, die Ihre Services/Produkte bereits genutzt haben. Und wer weiß, vielleicht finden Sie gemeinsame Nenner, von deren Existenz Sie noch keine Ahnung hatten. Wenn zum Beispiel 10 % Ihrer Kunden einem bestimmten Influencer folgen, können Sie mit ihm zusammenarbeiten.

Persönliche Gespräche

Unterhalten Sie sich mit Ihrem Lieblingskunden und um ihn noch besser kennenzulernen, stellen Sie ihm Fragen, die Ihnen helfen, psychografische Daten zu sammeln. Nicht möglich? Dann sprechen Sie mit Menschen (aus Ihrem sozialen Umfeld), die Ihrer Zielgruppe ‚ähnlich‘ sind.

Social Media Analytics

Gehen Sie zur Rubrik „Audience Insights“, wo Sie unzählige Informationen darüber finden, welche Inhalte die Nutzer teilen. Von Ereignissen aus ihrem Leben über Hobbys und politische Meinungen bis hin zu Interessengebieten und Seiten, die sie liken oder denen sie folgen, gibt es zahlreiche Informationen, die in Ihrer nächsten Marketingkampagne den Unterschied machen können.

 

 

 

Psychographic data you can gather from Facebook
Einige gemeinsame Facebook Ad-Targeting-Optionen. Source

 

Darüber hinaus kann Ihnen das Social Media Listening Auskunft darüber geben, was die Follower Ihrer Konkurrenten über Sie denken. Diese Informationen können Sie wiederum zu Ihrem Vorteil und zur Differenzierung verwenden.

Difference between social media listening and social media monitoring
Quelle

Sales und Customer Support Teams

Warum sollen Sie mit diesen Teams sprechen? Aus dem einfachen Grund, dass sie täglich mit Ihren Kunden zu tun haben. Das allein macht sie schon zu einer perfekten Informationsquelle, die Ihnen hilft, Ihre Prospects besser kennenzulernen. Finden Sie die FAQs, Schlüsselsätze und -wörter heraus, die Kunden im Zusammenhang mit Ihrer Marke oder Branche verwenden. Das könnte zum Beispiel beim Ideen-Brainstorming für Ihre Sales Page recht nützlich sein. Machen Sie sich die Wörter Ihrer Kunden zu eigen.

Wie können Sie Psychografie im digitalen Marketing nutzen?

#1: Auf Ihrer Website

David Ogilvy sagte bekanntermaßen dazu: ‚Was Sie in der Werbung sagen, ist viel wichtiger als wie Sie es sagen.‘ Sie werden ganz sicher zustimmen, dass es einen großen Unterschied macht, wie Sie von Ihrem Zielpublikum wahrgenommen werden. Um also mit Ihrem Text den Nagel auf den Kopf zu treffen, müssen Sie Ihren Kunden das Wort aus dem Mund nehmen!

Joanna Wiebe von Copyhackers hat bei ihren Recherchen zur Erstellung von Textmaterial für die Website eines Reha-Zentrums Rezensionen der sechs meistverkauften Bücher zum Thema Reha und Alkoholentzug untersucht. Sie suchte die Sätze heraus, die ihr einen Einblick in die Denkweise eines trockenen Alkoholikers oder eines Abhängigen auf Entzugskur gaben. Sie halfen ihr, ihre Gedanken, Bedürfnisse und Sorgen zu verstehen.

Collecting phrases to mine psychographic data of customers
Quelle

Sie benutzte dann ein Zitat aus einer Rezension als Überschrift. Das Ergebnis? 400 % mehr CTA-Klicks und 20 % mehr eingereichte Formulare von Leads. Reden Sie über die Macht der Psychografie! Diesbezügliche Informationen: 6 Techniken zur Erstellung von Lead Capture Formularen.

Joanna Wiebe implements psychographic data on website copy
Quelle

#2: Auf Sales-Seiten

Die Sales Page hat zum Ziel, die Kunden zu überzeugen, ein Angebot sofort anzunehmen. Aber das wird erst geschehen, wenn Sie die tatsächlichen Probleme Ihrer Zielgruppe genau kennen.

Sehen Sie sich das Textmaterial auf der Sales Page des Girl Gone Strong Teams an. Sie verwenden die psychografischen Daten ihrer Zielkunden, um ein perfektes Textmaterial für die Sales Page zu erstellen. Sie werden feststellen, dass sie die PAS-Technik verwendet haben. Für alle, die den Begriff nicht kennen: PAS steht für ‚Problem‘, ‚Agitate‘ (Aufrütteln) und ‚Solution‘ (Lösung). Hier sehen Sie, wie diese Formel auf ihrer Seite angewandt wurde:

Problem: Kontext mit einem Video gleich auf der ersten Seite erstellen.

Agitate (Aufrütteln): Konkret werden und ein ‚echtes‘ Problem hervorheben: ‚Kaum oder keine Ergebnisse sehen‘, ‚einschränkender Ernährungsplan‘, ‚Probleme mit dem Körperbild‘.

Solution (Lösung): Zweifel bezüglich des Leitfadens von Frauen für Frauen ausräumen, mit Hilfe von Personen, die das Programm vor kurzem beendet haben, oder mit Fitness-Experten.

Psychographic data used on Girl Gone Strong's Sales page

Quelle

Sie können diese Technik unabhängig von der Branche anwenden und Ihrer Zielgruppe die Herausforderungen vor Augen führen. Zeigen Sie ihnen die negativen Auswirkungen einer eingefahrenen Routine auf, bevor Sie ihnen Ihre Lösung anbieten.

#3: Auf Ihrem Blog

Sie wissen, was man über die Vorteile eines Unternehmens-Blogs sagt? Alles davon ist wahr.

47 % der Käufer sehen sich 3 – 5 verschiedene Contents an, bevor sie sich für einen Verkaufsberater entscheiden. Stimmt, das ist ein Zick-Zack-Weg, der aber unweigerlich zu Ihnen führt. Wenn Ihr Kunde also an Ihrer Tür klopfen soll, müssen Sie seine Interessen in den Mittelpunkt stellen.

Ein Paradebeispiel ist Neil Patels Marketing-Blog. Er versteht die psychografischen Merkmale seiner Leser und geht die Brennpunkte möglichst einfach und umfassend im Gespräch an. Sein Blog enthält Content für Nutzer in allen Phasen des Funnels und eignet sich daher als Ressource für alle. Seine Leser lieben ihn:

Psychographic data use success seen on Neil PAtel's blog comments
Quelle

Auch Sie können mit Ihren Posts diese Art von Bewunderung hervorrufen. Befolgen Sie Brian Dean’s Skyscraper Technik 2.0, die den Nutzer in den Mittelpunkt stellt.

  • Finden Sie den User Intent heraus: Googeln Sie das Keyword, das Sie aufstellen wollen, und analysieren Sie den Content der an erster Stelle erscheinenden Posts.
User intent
Quelle
  • Erfüllen Sie den User Intent: Schreiben Sie einen langen Blog-Post, wenn Sie dieses Muster in den Top-Ergebnissen festgestellt haben. BuzzSumo hat zum Beispiel zusammen mit Noah Kagan von OKDork.com 100 Mio. Blog-Posts analysiert und dabei herausgefunden, dass ‚die Nutzer eher dazu neigen, längere Artikel zu teilen‘.
Long blog post appeals to people across different funnel stages
Quelle
  • Optimieren Sie Ihren Blog für UX: Informieren Sie Ihre Leser auf Ihrem Blog über eine ausgezeichnete Erfahrung. Das fängt schon damit an, dass Sie sich an die Nutzer auf Informationssuche anpassen und Ihren Content entsprechend gliedern. Nielsen hat bei seinen Recherchen herausgefunden, dass 79 % der Nutzer Webseiten durchsuchen.

Darüber hinaus sollten Sie die Kommentare zu den besten Contents Ihrer Mitbewerber lesen. So erhalten Sie eine gute Vorstellung davon, worüber sich Ihre Zielgruppe die meisten Gedanken machen. Vielleicht bekommen Sie auch neue Content-Ideen, die Ihre Nutzer interessieren!

Mining psychographic data from blog comments
Quelle

#4: Erstellen Sie zielgruppengerechte Landingpages

Mit psychografischen Daten können Sie Textmaterial für eine Conversion-optimierte Landingpage entwerfen und schreiben. Schluss mit Rätselraten – jetzt wissen Sie genau, wer die Person ist und können sie mit zielgerichteten Botschaften beeindrucken. Und wenn Sie wirklich ins Schwarze treffen, können Sie Ihre Kunden sogar emotional berühren.

Sehen Sie sich die nachstehende Landingpage von TransferWise an. Dank der psychografischen Segmentierung wird der größte Problempunkt ihrer Kunden schon in der Überschrift aufgegriffen. Dann gibt es für den Komfort der Kunden noch einen interaktiven Rechner sowie Wechselkurse in Echtzeit, die von den Nutzern verfolgt werden können. Darüber hinaus wurde Social Proof hinzugefügt, um den Nutzern Sicherheit zu bieten, denn schließlich sprechen wir hier von einem Zahlungsvorgang!

Addressing customer pain points example on TransferWise website

Quelle

#5: Bessere Ads schreiben

Jetzt haben Sie einen Punkt erreicht, an dem Sie wissen, was psychografische Daten sind. Also verschwenden Sie diese Information nicht. Nutzen Sie sie, um zielgruppenorientierte, ansprechende Ads zu schreiben. Zunächst sollten Sie allerdings sicherstellen, dass Sie Ihr Geld und Ihre Bemühungen auch dort einsetzen, wo Ihre Zielgruppe ihre Zeit verbringt. Auf diese Weise werden Sie am richtigen Ort bei Kunden präsent sein, die Ihre Botschaft tatsächlich verstehen und darauf reagieren.

Sagen wir einmal, Sie sind ein umweltfreundliches, nachhaltiges Modelabel. Sie wissen, dass Ihre Zielgruppe aus Frauen zwischen 25 und 40 in den USA besteht. Wenn Sie jetzt noch die psychografischen Variablen in den Topf werfen, erhalten Sie folgendes Zielpublikum:

Demografische Daten:

  • Weiblich
  • Alter zwischen 25 und 40
  • Single/verheiratet
  • Einkommen pro Haushalt 60.000 bis 100.000 US-Dollar

Psychografische Daten:

  • An Umweltthemen und Klimawandel interessiert
  • Strebt einen Lifestyle mit „Null-Abfall“ an
  • Kauft auf Erzeugermärkten ein
  • Folgt Umweltaktivisten und Influencern
  • Freiwilligentätigkeit

Sehen Sie, welchen Unterschied das psychografische Profiling macht? Diese Hauptzielgruppe wird sich auf jeden Fall mit Ihnen vernetzen und Ihnen helfen, Ihre Werbeziele (d. h. Markenziele) zu erreichen!

Dummy Facebook Ad targeting Psychographic data

#6: E-Mail Marketing

Die Psychografie Ihrer Kunden zu verstehen, spielt bei der Erstellung einer E-Mail-Liste eine wichtige Rolle. Denn der Posteingang ist ein heiliger Ort; und die Nutzer werden Ihren Newsletter nur abonnieren, wenn Sie ihnen versprechen, dass Sie ihnen E-Mails mit Inhalten schicken, die sie wirklich interessieren. Vielleicht ist es jetzt an der Zeit für Sie, die Marke zu werden, von der die Nutzer gerne hören, oder? Vergessen Sie nicht: Je mehr Namen auf Ihrer Liste stehen, desto höher ist die Conversion Rate.

Wenn Sie bereits eine unglaubliche Liste an Abonnenten haben, dann stehen Sie nun vor der Herausforderung, auch weiter für sie von Bedeutung zu sein – andernfalls könnten Sie viele von ihnen verlieren. Psychografische Daten können den Weg bereiten, Ihnen sagen, was Ihre Zielgruppe will, Ihnen ihre Befürchtungen und Erwartungen mitteilen. Das wiederum wird Ihnen dabei helfen, in höchstem Maße personalisierte E-Mails zu schreiben. Einem Bericht zufolge haben Marketers, die segmentierte Kampagnen nutzen, einen Umsatzanstieg von mehr als 760 % verzeichnet.

Personalization stats to consider
Quelle

Blicken Sie also auf Ihre letzten Kampagnen zurück, um zu erfahren, warum die Botschaft bei Ihrer Zielgruppe angekommen ist. Und wiederholen Sie sie dann. Sehr wahrscheinlich werden Sie die Öffnungsrate und die Kundenbindung steigern. Halten Sie sich also über aktuelle Trends auf dem Laufenden, um Ihre E-Mail-CTRs zu optimieren. Interaktive E-Mails sind zum Beispiel recht erfolgreich. Denken Sie also in diese Richtung.

HubSpot follows current trends to appeal to customer psychographics
HubSpot sendet in seinen E-Mails regelmäßig ein interaktives Quiz.

Das ist alles für heute

Psychografische Daten ermöglichen Ihnen, in die Köpfe Ihrer Kunden hineinzuschauen. Sie allein sind schon ein wichtiger Teil der Daten für Marketers, die begeisterte Markenabonnenten erreichen wollen. In Kombination mit demografischen Daten eröffnet sich eine Vielzahl neuer Möglichkeiten, um sowohl Ihre Zielgruppe als auch Ihre Kunden gleichermaßen zu interessieren und für sie aktuell zu bleiben.

Auch wenn es stimmt, dass es ein hartes Stück Arbeit ist, psychografische Erkenntnisse zu gewinnen, so ist der sich daraus ergebende Gewinn die Sache doch wert. Wenn Sie erst einmal Ihre hart erarbeiteten Daten haben, können Sie sie auf Ihre Website, Sales Page, Landingpages, Ads und E-Mails anwenden, um Ihrem Zielpublikum eine synchrone Omnichannel-Erfahrung zu bieten.

Jetzt sind Sie dran. Wie können Sie die Psychografie sonst noch einsetzen?

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5 Möglichkeiten, Ihren Website Traffic zu analysieren

Wenn der Traffic einer Website analysiert wird, gibt es so viele verschiedene Blickwinkel, um die Performance zu betrachten, selbst wenn es um die Messung geht, „wie sich Erfolg darstellt“, da die Unternehmen unterschiedliche Kennzahlen auswerten und „Erfolg“ jeweils anders verstehen. Unternehmen können womöglich nicht wissen, wo sie eigentlich genau anfangen sollen, weil sie beim Blick auf all die Zahlen vollkommen verwirrt werden. Wenn Sie sich aber auf Ihre Website verlassen, um Einnahmequellen und Leads zu generieren, oder aber Ihre Online-Präsenz ausbauen möchten, müssen Sie grundlegend verstehen, wie Nutzer Ihre Website finden und was sie nach dem Anklicken genau machen.

Ob Sie in der Welt von Analytics und Web-Traffic-Analysen vollkommen neu sind oder nur wissen möchten, was Sie gerade betrachten, um die Zahlen wirklich zu verstehen … wir haben 5 Möglichkeiten für die Analyse Ihres Website Traffics zusammengestellt, mit der Absicht, anhand von ein paar Tipps, Unternehmen zu helfen, das Beste aus ihrer Online-Präsenz herauszuholen, in der Hoffnung, diese Zahlen sogar steigern zu können!

Das Wichtigste zuerst. Sie müssen verstehen, woher dieser ganze Traffic stammt…

Verstehen Sie, wo der Traffic herkommt

Ob über kostenpflichtige Werbungen, organischen Traffic durch Suchvorgänge oder regelmäßige Kampagnen in sozialen Netzwerken..zu wissen, woher der Traffic stammt, ist enorm wichtig, wenn Sie verstehen möchten, wie die Welt Ihre Website sieht – oder findet. Je nachdem, welches Reporting-Tool Sie verwenden, die Reports zur „Quelle“ und „Quelle/Medium“ geben Ihnen alle Informationen, um genau feststellen zu können, von wo die Nutzer kommen, wenn Sie zu Ihrer Website klicken. Die Traffic-Quelle wird in Ihrer Analytics Software abhängig von der Plattform als „Google“, „Yahoo Search“ usw. bezeichnet.

Verwenden Sie diese Daten, um den Erfolg vorheriger Kampagnen zu analysieren. Haben Sie erst kürzlich in eine E-Mail-Marketingkampagne investiert, die besser abgeschnitten hat als erwartet? Oder hat der vor Kurzem veröffentlichte Artikel über ein brandaktuelles Thema mehr organischen Traffic auf den Seiten der Suchergebnisse verzeichnet? Verwenden Sie auch historische Daten, um Kampagnen zu verbessern – messen Sie den Erfolg Ihrer Kampagnen nicht nur anhand von Reports zur Traffic-Quelle. Wenn Sie Geld und Zeit in eine laufende Kampagne stecken, sollten Sie überprüfen, ob sich dieselben Investitionen auch das nächste Mal lohnen:  Machen Sie sich ein Bild über die Höhe des Traffics, der aus dem Inhalt der Kampagne generiert wurde.

Bei einer Content-generierenden Website sind organischer Traffic und Referral-Quelle gute Kennzahlen, um den Erfolg zu messen. Wenn Sie regelmäßig kostenpflichtige Kampagnen durchführen, analysieren Sie die verschiedenen Kanäle, für die Sie zahlen – sei es soziale Plattformen, Google Ads oder andere kostenpflichtige Kanäle. Sobald Sie festgestellt haben, welche Kanäle funktionieren und in welche mehr investiert werden muss, können Sie mit der wirklichen Erfolgsmessung beginnen und Ihren Web Traffic schlauer analysieren.

Erkennen Sie den Unterschied zwischen Page Views, Besuchen und Unique Visitors

Die richtige Messzahl beim Betrachten der Besuche ist als Kennzahl ebenfalls sehr wichtig – schließlich wollen sie ja nicht all diese wiederkehrenden Besuche verpassen! Auch wenn es in gewisser Weise selbstverständlich klingt,  den Unterschied zwischen Page Views, Besuchen und Unique Visitors zu verstehen, kann wirklich helfen herauszufinden, welcher Inhalt funktioniert und welcher nicht!

Page Views – Die Kennzahl, die aussagt,  wie oft eine Seite von Besuchern Ihrer Website aufgerufen wurde, unabhängig vom betrachteten Zeitrahmen. Eine ausgezeichnete Kennzahl, um zu verstehen, wie viele Seiten aufgerufen wurden und  welche beliebter sind. Nehmen Sie diese Daten, um Ihre beliebteren Produkte oder Seiten zu analysieren und die Seiten zu verbessern, die nicht dasselbe Traffic Volumen aufweisen.

Besuche – Diese Kennzahl ist von Page Views insofern zu unterscheiden, dass hier die Anzahl der Besuche einer Person angezeigt wird, unabhängig davon, ob sie neu ist oder wiederkehrt. Hier wird die Gesamtanzahl der Besuche auf Ihrer Website in einem gegebenen Zeitraum angegeben. Nicht zu verwechseln mit Unique Visits, bei denen jeder Besuch einer Person nur ein einziges Mal gezählt wird. Die Anzahl der Besuche ist tendenziell höher, was Marketern gefallen kann, die mit Zahlen Eindruck machen möchten!

Unique Visits – Wahrscheinlich eine der wichtigsten Kennzahlen, um zu verstehen, wie viele einmalige Besuche Ihre Website erhält, da diese Zahl ein genaues Bild darüber bietet, in wieweit Ihre Website online sichtbar ist und wo sie noch verbessert werden kann. Im Gegensatz zu den Besuchen werden Unique Visits anhand jeder einzelnen Person bei ihrem ersten Kontaktpunkt gemessen. Sie können noch am gleichen Tag zurückkehren, aber als „Unique“ wird nur der erste Besuch registriert. Unique Visits sind auch eine gute Möglichkeit, die „wirkliche“ Performance Ihrer Website für potenziell neue Leads zu analysieren.

Überprüfen Sie Ihre Bounce Rate

Eine andere schlaue Möglichkeit, um zu sehen, wie gut Ihre Website funktioniert, ist die Bounce Rate zu messen. Eine gute Kennzahl, um zu  verstehen, welche Seiten den Besuchern Ihrer Website gefallen oder nicht, da die Bounce Rate der Prozentsatz der Besucher ist, die eine Seite gesehen haben und dann sprichwörtlich „abgesprungen“ sind oder die Website verlassen haben.

Wenn Sie sich fragen, wie sich eine gute Bounce Rate darstellt, dann liegt sie im Allgemeinen zwischen 26 und 40 %, was natürlich von einer Seite zur nächsten variieren kann und von der Website und Branche abhängt. Ihre Analysen geben einen Einblick in die generelle Absprungrate für die Performance der gesamten Website, aber auch der einzelnen Seiten. Nehmen Sie die einzelnen Absprungraten der jeweiligen Seiten, um zu verstehen, welche gut abschneiden und welche noch verbessert werden müssen. Wenn Sie die Seiten mit einer hohen Absprungrate angehen, sollte die generelle Absprungrate langsam abnehmen. Behalten Sie die Zahlen im Auge, um zu messen, ob sich Ihre Bemühungen positiv auf diese Kennzahl auswirken – wenn Sie an der User Experience arbeiten, sind die positiven Auswirkungen auf die Performance Ihrer Website im Endeffekt insgesamt stärker.

Bringen Sie die Besucher dazu, mehr Zeit auf Ihrer Seite zu verbringen

Wenn Sie die Seitenaufrufe und Anzahl der Besuche betrachten, sollten Sie als nächstes die Kennzahl der verbrachten Zeit auf einer Seite betrachten. Eine andere gute Methode, um herauszufinden, ob die Suchergebnisse den Besuchern gefallen haben oder nicht. Aus der auf Ihrer Website verbrachten Zeit können Sie ablesen, welcher Inhalt funktioniert und welcher nicht. Seiten, auf denen insgesamt weniger Zeit verbracht wurde, müssen bearbeitet werden.

Eine bewährte Vergleichskennzahl für die verbrachte Zeit auf einer Seite ist die Quelle – finden Sie heraus, woher die Besucher stammen, die auf Ihrer Seite nur wenig Zeit verbracht haben. Aus einer organischen Suche, einem Post in den sozialen Medien oder einer kostenpflichtigen Werbung? Ist die Seite, zu der sie geleitet wurden, für ihre Suche oder Journey relevant? Zielt die Seite wirklich darauf ab, ihre Frage zu beantworten, oder kann sie verbessert werden? Durch die Analyse der auf der Seite verbrachten Zeit erhalten Sie Aufschluss darüber, inwieweit Ihr Inhalt für die Besucher relevant war. Ziehen Sie diese Kennzahl also in Betracht, ebenso wie verbesserungswürdige Punkte in ihrer Journey, damit sie auf Ihrer Website bleiben.

Überprüfen Sie Ihre Zielsetzung

Die Überprüfung Ihrer einzelnen festgelegten Ziele ist ebenfalls ein geschicktes Mittel, um die Performance-Daten Ihrer Website zu analysieren. Die Ziele hängen von der jeweiligen Website ab. In der Regel handelt es sich aber um die gemessene Zeit, die ein Nutzer für eine Aktion braucht; beispielsweise ein Formular ausfüllen, ein Dokument herunterladen und sogar Artikel in einen Warenkorb legen. 

Welche Funktion Ihre Website auch erfüllen soll, Ziele zu setzen, selbst außerhalb eines E-Commerce-Kontexts (wenn keine Einnahmen generiert werden sollen), helfen definitiv zu verstehen, welche Aktionen die Besucher Ihrer Website durchführen und ob Ihre Call-to-Actions gut funktionieren oder nicht. Das Tracking von Zielen sollte relativ einfach sein. Wenn Sie Google Analytics verwenden, gibt es zum Beispiel einen einfachen und schrittweise durchgeführten Prozess, um Ziele in der Analysesoftware anzulegen, die dann genau verfolgt, wie viele Ziele Benutzer erfüllt haben.

Sofern Sie noch nicht daran gedacht haben, dann richten Sie das Ziel-Tracking auch bei allen „prüfbaren“ Call-to-Actions Ihrer Website ein und überprüfen Sie ihre Performance. Sie werden schnell die Call-to-Actions ausfindig machen, die optimiert werden müssen, nur weil Sie analysiert haben, wie viele verfolgte Ziele erreicht werden.

Ziele sind eine andere schlaue Methode, den Website Traffic im Rahmen von Aktionen zu analysieren. Sie messen nicht nur die Anzahl der Besucher, die dem Call-to-Action gefolgt sind, sondern dienen auch als Indikator, wie einfach (oder auch nicht) ihre umsetzbaren Ziele von den Usern erreicht werden.

Wichtige Takeaways

Bei der Analyse Ihres Website Traffics gibt es einige wichtige Kennzahlen, mit denen Sie einfach feststellen können, was funktioniert und was nicht. Machen Sie sich mit Ihrer Analysesoftware vertraut und suchen Sie zunächst die oben erwähnten Reports. Legen Sie anschließend bei den Kennzahlen ein paar erreichbare Ziele fest, die für Ihr Unternehmen besonders wichtig sind, sei es die Anzahl von Unique Visitors zu erhöhen, die Bounce Rate zu senken oder einfach nur zu versuchen, die auf einer Seite verbrachte Zeit zu erhöhen  – alle Kennzahlen eignen sich hervorragend, um den dauerhaften Erfolg Ihrer Website zu messen.

Wenn Unternehmen Analysen interessiert und regelmäßig durchführen, haben sie immer einen genauen Einblick darüber, was gut funktioniert und was nicht. Sie verstehen, was Besucher erleben, wenn sie mit Ihrer Website interagieren. Daten verstehen – selbst nur die erwähnten Reports, ist für jedes Unternehmen unerlässlich, wenn es seine Online-Präsenz verbessern und sich in seinem digitalen Marketing weiterentwickeln möchte.

Vergessen Sie nicht – Ihre Website ist für Ihr Unternehmen und Ihre Marke einzigartig. Wenn Sie also herausfinden, was bei den Besuchern greift und was nicht, ist diese Methode ausgezeichnet, um eine Marke weiter auszubauen und gleichzeitig mehr über die User zu erfahren, die Ihre Website besuchen.

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Wie Sie unwiderstehliche E-Mail-Betreffzeilen schreiben, die die Öffnungsraten erhöhen!

E-Mail-Marketing kann Ihrer Marke helfen, neue Beziehungen aufzubauen, bestehende Kundschaften zu pflegen und ehemalige Kunden wieder zu gewinnen. E-Mail-Marketing hat gezeigt, dass die Investition von 1$ circa 38$ generiert, solange Sie eine hoch konvertierende E-Mail-Strategie haben.

Da E-Mail-Marketing jedoch einen so hohen ROI hat, gibt es einen starken Wettbewerb um die Aufmerksamkeit im Posteingang Ihrer Kunden. Obwohl es einfach sein kann, sich auf die eigentliche Nachricht zu konzentrieren, wird eine E-Mail ohne auffällige Betreffzeile wahrscheinlich ungeöffnet bleiben.

Folgen Sie diesen Best Practices und lassen Sie sich von unseren Beispielen zur Erstellung von unwiderstehlichen Betreffzeilen inspirieren.

Halten Sie Ihren Betreff kurz und knackig

Eine Studie von Marketo hat gezeigt, dass die Betreffzeilen von E-Mails etwa 41 Buchstaben oder 7 Wörter lang sein sollten. 

Catchy subject lines

Das ist jedoch keine feste Regel, da es auch von dem Gerät, dem E-Mail Provider und anderen Faktoren abhängt, die je nach User variieren. Es ist jedoch etwas, das man im Hinterkopf behalten sollte, wenn man seinen Betreff entwickelt. Stellen Sie sicher, dass Sie ein paar Versionen entwerfen, um sicherzustellen, dass Ihre Betreffzeile klein, aber mächtig ist.

Zeigen Sie Ihrem Publikum etwas Neues

Wenn Sie ein neues Angebot haben, sollten Sie eine E-Mail senden, die Ihrem Publikum zeigt, wie es das Beste aus Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung machen kann. Unabhängig von Ihrer Branche sollte Ihre E-Mail versprechen, einen Mehrwert für den Leser zu bieten.

Das Angebot, Ihren Abonnenten etwas Interessantes bei der Anmeldung beizubringen, ist eine gute Möglichkeit, Ihre E-Mail-Liste aufzubauen. Wenn sie denken, dass sie etwas lernen, was sie in ihrem täglichen Leben anwenden können, werden sie eher Ihre E-Mail-Liste abonnieren und Ihre E-Mails in Zukunft öffnen.

Hier sind ein paar wertorientierte Betreffzeilen:

  • Bauen Sie eine Übungsgewohnheit auf: Anleitung Tag 1
  • Der ultimative Leitfaden zur Erstellung von Evergreen Blog Content
  • Probleme beim networken? (Lesen Sie das)

Schaffen Sie eine Atmosphäre des Mysteriums

Versuchen Sie in Ihrer Betreffzeile auf einige interessante Informationen hinzuweisen, ohne sie komplett zu verraten. Dies ist der perfekte Betreff, um nicht nur die Öffnungsraten zu erhöhen, sondern auch die Klickraten auf Ihre Website zu verbessern.

Wenn Sie beispielsweise auf einige Informationen in der Betreffzeile hinweisen, können Sie weitere Informationen im Text der E-Mail angeben. Sobald Sie den Hint erklärt haben, stellen Sie sicher, dass Sie die ganze Geschichte auf Ihrer Website erzählen.

Einige Beispiele:

  • Das muss der ultimative Produktivitätstipp sein
  • Ich  weiß ein Geheimnis über WordPress
  • Nur 1 von 10  Marketingexperten kennen diesen Trick

Werden Sie ausdrucksstark

Ein gut platzierter Emoji kann eine langweilige Routinebotschaft lustig und freundlich machen. Obwohl immer mehr Marken Emoji’s in ihren E-Mail-Betreffzeilen verwenden, bleibt es ein schneller und einfacher Weg, eine emotionale Verbindung zu Ihrem Leser herzustellen, was wiederum der kleine Schubser sein könnte, den sie zum Öffnen benötigen.

emojis subject line

Die Verwendung von Emojis kann von Ihrer Branche abhängen. Wenn Sie beispielsweise eine Versicherungs- oder Finanzmarke sind, sind Emojis möglicherweise nicht so geeignet. Wenn Sie jedoch versuchen, eine lustige und persönliche Marke aufzubauen, können Emojis helfen, den Ton Ihrer Kommunikation zu bestimmen.

Wenn Ihre Betreffzeile wenig Platz hat, können Sie auch ein Emoji verwenden, um die Zeichenanzahl zu verkürzen.

Schauen Sie sich diese Beispiele an, wie Sie Emojis sinnvoll einsetzen können:

  • Erleben Sie Ihr nächstes Outdoor-BBQ mit diesem Rezept
  • Wie Sie die beste Leine für Ihren Hund aussuchen
  • ✈ Fliegen Sie in Ihren perfekten Urlaub

Erzeugen Sie Dringlichkeit, indem Sie Zeit- oder Verfügbarkeitslimits setzen (oder beides!)

Im Guten wie im Schlechten sind die Auswirkungen von Knappheit oder Versäumnis ein großer Motivator für das menschliche Verhalten. Niemand mag den Gedanken einer verpassten Gelegenheit. Erstellen Sie eine Betreffzeile, die zeigt, dass Ihr Angebot zeitlich oder mengenmäßig  begrenzt ist.

urgency in email subject line

Zu viel von diesem Betrefftyp wird langweilig zu Lesen. Stellen Sie durch eine gezielte Marktsegmentierung sicher, dass das zeitlich begrenzte Angebot wirklich spannend und relevant für Ihre Zielgruppe ist.

Sehen Sie selbst, wie diese Betreffzeilen Knappheit erzeugen:

  • Letzter Tag 60% auf alle Online-Kurse
  • 500$ Rabatt auf 1-wöchige Kurse: nur noch kurze Zeit
  •  Dringend! Sie haben einige unserer besten Angebote erhalten (nur 2 Tage).

Erwarten Sie das Unerwartete: Wecken Sie Neugierde

E-Mail-Marketing ist ein großartiger Ort, um mit Ihren Lesern in Kontakt zu treten. Heben Sie sich von der Masse ab, indem Sie etwas Neues und Spannendes anbieten. Machen Sie Ihre E-Mail-Betreffzeile bizarr und doch interessant, damit die Leser nicht weiterscrollen können, ohne Ihre E-Mail gelesen zu haben. 

So lustig dieser Tipp auch sein mag, Sie müssen dennoch sicherstellen, dass Ihre E-Mail dem Leser einen Mehrwert bietet.

Hier sind einige kuriose Beispiele, die wir schon einmal benutzt haben:

  • Was haben die Beatles und Internetmarketing gemeinsam?
  • Was uns Seinfeld über Motivation beibringen kann
  • Es ist 3 Uhr morgens..Weißt du, wo dein Warenkorb ist?

Bringen Sie Ihren Leser zum Handeln: CTA Betreffzeilen

E-Mail ist eine sehr transaktionale Form der Kommunikation. Ob es sich nun um eine einfache Antwort oder einen Klick auf eine Website handelt, die Menschen sind es gewohnt, auf jede E-Mail zu reagieren, die sie lesen. Nutzen Sie diese Gewohnheit mit einem überzeugenden Handlungsaufruf, der in Verbindung mit Ihren E-Mail-Marketingzielen steht.

Einige Schlüsselwörter, die Sie verwenden können, sind unter anderem:

  • Anmelden
  • Shoppen
  • Buchen
  • Jetzt bestellen
  • Reservieren
  • Registrieren

Vergessen Sie nicht, sich an einen CTA pro E-Mail zu halten, damit Ihr Leser eine klare Botschaft erhält, welche Schritte als nächstes zu unternehmen sind.

email cta

Auch wenn Sie sich für einen CTA entscheiden, können Sie diesen mehr als einmal in Ihrer E-Mail erwähnen. Versuchen Sie, einen oben zu platzieren für Personen, die schon bereit sind, zu handeln und einen ans Ende für diejenigen, die erst die Mail lesen wollen, bevor sie sich entscheiden.

Machen Sie es persönlich

Personalisiertes Digitalmarketing wird immer wichtiger. Eine Studie von Accenture (2017) zeigte, dass 41% der Konsumenten ein Unternehmen gewechselt haben aufgrund von mangelnder Personalisierung.

Glücklicherweise ist eine E-Mail ein großartiger Ort, um tiefere Beziehungen zu Ihren Lesern aufzubauen. Eine schnelle Möglichkeit, eine E-Mail persönlicher zu gestalten, besteht darin, den Namen in die Betreffzeile und Kopfzeile hinzuzufügen. Das Hinzufügen ihres Namens ist eine direkte Möglichkeit, dass sich Ihre E-Mail  weniger wie Marketing und mehr wie eine persönliche Nachricht anfühlt.

Campaign Monitor zeigte in einer Studie, dass E-Mails, die Namen in der Betreffzeile enthalten, die Wahrscheinlichkeit um 26% erhöhen, dass die Mail geöffnet wird. Ergänzen Sie also den Namen in Kombination mit einem der oben genannten Tipps, um die Öffnungsrate zu verbessern.

Hier sind freundliche Möglichkeiten, um den Namen zu integrieren:

  • Erfahre, wie man seine Zimmerpflanzen am Leben erhält, Alex.
  • Jane, verpasse nicht diesen Sommer-Stil.
  • John, 9 von 10 Marketern übersehen diesen Strategieschritt.

Vermeiden Sie diese spamartigen Wörter und Phrasen

Viele Mail-Services haben ihr bestes getan, um ihren Usern dabei zu helfen, lästige Spam und Junk E-Mails zu vermeiden. Dies funktioniert zum Teil, indem sie nach bestimmten Schlüsselbegriffen, Sätzen oder Mustern suchen, die für gewöhnlich in E-Mail Werbung auftauchen. 

no spam in subject line

Hier sind einige Beispiele für Schlüsselwörter und Phrasen, die die Spam-Warnungen auslösen:

  • Begrenztes Angebot
  • $$$
  • 100% kostenlos
  • Günstig
  • Wunder
  • Chance

Weitere Informationen finden Sie in dieser umfassenden Liste, die von Simply Cast zusammengestellt wurde. Andere Dinge, die einen Spamfilter auslösen können, sind zu viele Großbuchstaben, Satzzeichenketten (?!??!) oder das Versenden von Anhängen.

Hier ist eine E-Mail, die ich in meinem Spamordner gefunden habe:

bad subject line
Ein perfektes Beispiel in meinem Spamordner (Bild von Autor)

Wie Sie sehen können, wurden hier zwei der genannten Regeln missachtet:  viele Großbuchstaben und zu viele Ausrufezeichen.

Wenn Sie das Glück haben, eine kleine Firma oder eine persönliche Marke zu sein, dann überlegen Sie, einen E-Mail-CTA einzubauen, der Ihre Leser bittet, Sie zu ihren Kontakten hinzuzufügen. Dies signalisiert dem E-Mail-Provider, dass Sie ein vertrauenswürdiger Absender sind und verschont Ihre E-Mails vor dem Spam-Ordner. Leider kann dies für eine größere Marke ungewöhnlich (und potenziell verdächtig) sein.


Die Erstellung der perfekten Betreffzeile ist der erste Schritt, um sicherzustellen, dass Ihre E-Mail-Liste aktiv und aufgeregt bleibt, Ihre Mails zu erhalten.

Auch wenn die Öffnungsrate von E-Mails je nach Branche unterschiedlich ist, sollten Ihre E-Mails irgendwo zwischen 15% und 25% der Zeit geöffnet werden. Da 47% der Marketingspezialisten kontinuierlich verschiedene E-Mail-Betreffzeilen testen, ist es wichtig, mit Ihrer Kampagne einen Split-Test durchzuführen, um sie kontinuierlich zu verbessern.

Alles in allem ist E-Mail-Marketing eine gute Möglichkeit, mit Ihrem Leser zu Ihren Bedingungen in Kontakt zu treten. Mit ein wenig Personalisierung und Kreativität werden Ihre E-Mails garantiert ein Hit bei Ihren Lesern.  Verwenden Sie diese Tipps für Ihre nächste Marketingkampagne und beachten Sie die Betreffmuster, die am besten funktionieren.